m. 3
Zweiter Blatt
162. Jahrgang
Erlcheinl tLgNch mit Ausnahme des Sonntags.
Die „Sietznier KamiNenblStter" werden dem „Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt. das „Kreisblatt für bei Kreis «letzen" zweimal wöchentlich. Tie .Landwirtschaftliche» SeU- fragen" erscheinen monaUich jroeimaL
Giehener Anzeiger
General-Anzeiger für Oderhefjen
Donnerstag, 4. Januar 1912
Rotation«druck und Vertag der Vrühl'sche« UnwerfuälS»Buch- und Stetndruckerrt.
9L Lange. Dietzen.
Redakttan. Expedition und Druckerei: Schur» strotze 7. Expedition und Verlag: 5L
Wföaftiorce^UZ. Tel.-AdruAnzeigerGießen.
Politische Tagesschau.
Ein Erlaß von verschärften Bestimmungen für Feftungsgefangniffe wird die Folge der Flucht des französischen Hauptmanns Lux aus der Festung Glatz sein. Bisher genossen Festungs- gesangene in den deutschen Festungen sehr weitgehende Frei- Herten, die zum Teil auch den internierten Spionen zuteil wurden, sofern sie Offiziere waren. Diese wurden ehren- wörtlici» verpflichtet, Fluchtversuche nicht zu unternehmen. Der Hauptmann Lux hat sein Ehrenwort gebrochen und nach den deutschen Begriffen feine ^ssiziersehre besudelt. Man versteht deshalb nicht, daß er in Paris als Nationalheld gefeiert wird.
Wie bekannt, hatten 1870/71 die französischen Offiziere ihr Ehrenwort, bei Entlassung aus der Gefangenschaft nicht mehr gegen uns zu kämpfen, ebenfalls vielfach gebrochen, man wird deshalb französische Spionoffiziere in Zukunft mehr als Strafgefangene behandeln müssen. Wie wir hören, lverden die verschärften Bestimmungen voraussichtlich dahin gehen, daß Spione schärfer belvacht lverden und ihnen irgendwelche Freiheiten vcrlveigcrt werden dürften. Im Falle Lux scheint die Korrespondenz nicht sehr sorgfältig geprüft worden zu sein, sonst hätte der anscheineird fein durchdachte Plan, bei dem Helfershelfer mit im Spiele waren, nicht gelingen können. Die Untersuchung dürfte bald Klarheit' über die Einzelheiten der Flucht schaffen. Der ebenfalls in Glatz internierte englische Spion Tren- t oit wird die Verschärfung seiner Haft seinem sranzösischen Kameraden zu danken haben.
(Segen Kardinal Kopp sowie die Führung des deutschen Zentrums werden außerordei'.tlich schwere Angriffe in einem Artikel erhoben, den das in einigen Tagen erscheinende Ianuar- yeft der „Südd. Monatshefte" veröffentlichen wird. Wie die „Tägl. Rundschau" bereits mitteilen kann, lvird der Kardinal in diesem Artikel beschuldigt, der Verfasser eines dekarrnten an on hm en Hetzartikels zu sein, der vor zwei Jahren gegen die Kölner Richtung in der „Germania" erschien. Der „Spectator novus" zeichnende Verfasser veröffentlicht n. n. den Brief eines „Germania"-Redakteurs, in dem cs heißt:
„Kardinal Kopp hatte einen Artikel mit scharfer Spitze gegm den Voltsverein, Frauenbund usw. eingeschickt (der Redaktion der „Germania"), forderte ihn ab ; andern Tags telegraphisch zurück. Hier wurde beschlossen, len Brink (Chefredakteur der „Gcr- niania") nach Breslau zu schicken, weil die Sache heikel war. Welche Direktive er erhielt, weiß ich nicht. In Breslau fand er Prälat Franz (früherer Chesredalleur der „Germania"), der offenbar die ganze Sache emgerührt hat. Kopp war sehr ungehalten über den Volksverein, behauptete auch, seine Rede auf der Breslauer Kaiholitenversammlung habe seine Unzufriedenheit oder Meinung durchblicken lassen, ten Brink brachte dann den Ar- liiel wieder mit, nachdem der letzte Teil über Volksverein usw. abgeschwächt worden war. Ich habe ihn aber erst geschrn, als er int Blatt stand, überhaupt nicht gemufft, daß er in anderer Form gebracht werden sollte. Als nun das Malheur fertig war, entstand großer Krach. Unser Direktor war wütend: Die Dummheit (des Kardinals) koste einige tausend Abonnenten. Ter Volksverein war wütend. Die Zentrumssührer, die auf Seite des Vereins stehen, waren wütend. Auf die Er- llärung von Brandts schickte Kopp eine gepfefferte Erwiderung, die eine unzweideutige Absage an die Spahnschen Ideen forderte. Nun war die Verlegenheit erst recht groß: Sollte man die Entgegnung ausnehmen oder nicht? Gestern (1. Dezember 1909) fant auch noch eine ganz gepfefferte Verteidigung von Straßburg, was die Annehmlichkeit dec Lage nicht verheuerte. Nun großes S ch a u r i von Aufsichtsrat und Volksoerein bezw. Zentrumsführern. Ergebnis: Spahns Erklärung soll erst Kopp zugeschickt und dann Spahn zurückgegeben werden, damit er ihr eine konziliantere Fassung gebe."
Was man im Vamun, immer vorausgesetzt, daß die Enthüllungen zutrcssen, über das deutsche Zentrum denkt, lehrt folgender Satz:
„Ter^Papst nimmt den Namen der ZeMrumsvartei nicht in den Mund, ohne ihr Programm zu verwerten. Nach den Wahlen wird der zweite Teil der Trierschen Broschüre erscheinen und in aller Form ein römisches Verdammungsurteck gegen das Zentrum fordern. Alles das iveiß man in der Partei, aber nach außen läßt man es nicht bringen."
Ausführlich wiro umu) hu Geheimbericht des römischen Korrespondenten der „Köln. Volksztg." an fein Blatt wieder- gegeben, der auf römische Jntriguen gegen das deutsche Zentrum hinweist, der aver in dem rheinischen Blatt niemals auch nur erwähnt werden ist.
6ran$perjtfd)e Lisenbahnpläne.
London, 2. Jan. Wie das Reutersche Bureau erfahrt, wird in den nächsten Tagen in Paris eine Versammlung von Vertretern chritifcher, französischer und russischer Banken slattfinden, um ein Abkommen für die AufbringungeinesKapitalsvon 100000 Pfund Sterling abzuschließen. Es sollen dazu vorbereitende Studien für die lranspersische Bahn durch eine Studiengesellschaft ermöglicht werden, deren Aufgabe es sein wird, nachdem bic Linienführung der Bahn endgültig festgelegt und die anschließende Vermessung vorgenommen worden ist, die notwendige Konzession von Persien zu erlangen. Auch der-Bau von Zweiglinien wird vorgefchlagen, von denen drei, die in der neutralen Zone liegen, inlerna.ro- nalisiert werden sollen, sowie einer anderen Linie von Ben- derabbas ober Tschabar mach Kiman, die rein britisch sein soll. Tas russische -Komitee ist der Ansicht, daß sich der Aufbringung des Kapitals rind der Erlangung der Erlaubnis seitens Persiens, den -Plan zu verfolgen, keine Schwierigkeiten entgegenstellen werden.,
Kal g an, 2. Jan. Tie Fürsten bei* Sübmongolei, bie der Dynastie ergeben sind, haben einitimmig beschlossen, die Regierung im Kämpfe gegen bie Revolution zu unterstützen, im Falle der Errichtung der Republik von China abzusallen und sich für unabhängig zu erklären.
Der Mcrrottojtteit vor einem Berliner Gericht.
Berlin, 3. Jan.
Ein interessanter Privatbeleidigungspwzeß, dessen £>intergrunb die Marotioaffäre bildete, wurde beute vor dem Schöffengericht Berlin-Mitte verhandelt. Als Privatllägcr trat aur der Chefredakteur Georg Cleinow, dem Rechtsanwalt Marwitz zur Seite stand. Als Beklagter erschien der verantwortliche Redakteur der „Post" .Herrn. Müller, der von Rechtsanwalt iore»
mn
bered verteidigt wurde. Ursprünglich war das Verfahren auch gegen die „Rheinisch-Westfälische Zeitung" und die „Tägliche Rundschau" eingeleitet worden, es wurde aber cinaeftcllt, da den genannten Blättern der Sckutz des § 193 zugebilligt wurde. Den Hinterhalt der Klage bildete folgender Sachverhalt: In einer Septembernummer des „Grenzboten" erschien etn Artikel, der sich in sehr heftiger Weise gegen die Haltung der genannten drei Blätter in der Marolkoassäre wandte und diese Organe als „M a n n e s m a n n p r e s s e" charakterisierte. Es sei die höchste Zeit, daß endlich einmal die Fäden bloßgelegt würden, die von den Gebrüdern Mannesmann, die bekanntlich in Marokko stark engagiert sind, zu diesen drei Blättern führten. Als Entgegnung auf diese Anschuldigung veröffentlichten die angegriffenen Zeitungen geharnischte Artikel, bie zur Klageerhebung seitens des Chefredakteurs Cleinow führten. Mit der Verlesung der inlriminicrten Artikel war die Beweisaufnahme erledigt, worauf bic Rechtsbeistänbe ber Parteien das Wort zu den Plädoyers ergriffen. Rechtsanwalt Marwitz, ber Vertreter des Klägers, wies darauf hin, daß ber Artikel in dem Grenzbotcn in keiner Weise beleibigend sei. -Der Ausdruck „Mannesmannpresse" sei in demselben Sinne gebraucht worden, wie seinerzeit „Bismarckpresse" und „Bülowvresi'e". Wenn nun gegen das Treiben ter Mannesmannpreise, bic äußerst schwere Angriffe gegen die Regierung und selbst gegen den Monarchen in einer äußerst tritischen Zeit rickstete, Front gemacht werde, so sei das eine patriotische Tat unb ihre Charakterisierung als einer „niederträchtigen Verleumdung" sei eine äußerst schwere Beleidigung. Es komme hinzu, daß man den Privatlläger als Hauptmann a. D. angesprochen habe, was er gar nicht sei, so daß ihm sogar ein Verfahren wegen widerrechtlicher Führung eines militärischen Titels in Aussicht gestellt wurde. Unter diesen Umftänbcn sei eine schwere Bestrafung des Beklagten am Platze.
Ter Verlreter des Beklagten, Rechtsanwalt Bredereck bot den Wahrheitsbeweis dafür an, daß seinerzeit die Haltung der alldeutschen Presse den Absichteit der Regierung entsprochen habe. Er benannte dafür als Zeugen den Abgeordneten Erzberger und den Vorsitzenden des Altdeutschen Verbandes, Rechtsanwalt Claas (Mainz). Letzterer vor allem werde bekunden, daß die Entschließung des Alldeutschen Verbandes vom April b. I., in der die Erwerbung von WesMiaroklo verlangt wurde, dem Staatssekretär v. Kiderlen- Wächter Vorgelegen und von diesem gebilligt worden fei. Jedenfalls sei dem Beklagten Müller der Schutz des § 193 zuzubilligen. 'Ter Privattläger behauptete in seinen Ausführungen noch, daß der Staatssekretär des Auswärtigen eventuell bereit fein würde, vor Gericht die Unrichtigkeit der Darlegungen in der alldeutsck>en Presse zu bezeugen.
Der Gerichtshof kam schließlich zu einer Freisprechung des Beklagten, dem der Schutz des § 193 zugebilligt wurde. In der Begründung wurde ausgeführt, daß ber scharfe Artikel des Privatttägers durch den scharfen Angriff in oen „Greuzboten" erst verursacht worden sei.
Der Angeklagte Müller sagte u. a. aus:. Die Entschließung des Alldeutschen Verbandes „Westmarokko müsse deutsch werden", ist vor Einbringen in die Vorstandssitzung von ber Leitung des Alldeutschen Verbandes Herrn von Kiderlen-Wächter vorgelegt word-n und hat dessen Zustimmung gefunden. Ferner, an demselben Tage, an dem die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" die diachricht von dem Eintreffen des „Panther" vor Agadir meldete, rief Legationsrat Heilbronn die politische Redaktion ber „Post" an unb bat den ehemaligen verantwortlichen Redakteur Lufft, immer wiedv: darauf hinzuweisen, daß Südwestmarokko für das Deutsch? Reich als Siedlungsgebiet durchaus notwendig sei.
Vermischter.
* Als Retter der Seiuigen verunglückt. Bei dem Versuch, seine Frau und seine Tochter, bie int Meere in der Nähe von Colombo ein Bad nahmen, den Fluten, in denen sie in großer Lebensgefahr schwebten, zu entreißen, wurde der Verleger des Ceyloner Blattes „Observer", Philipp Ryan, infolge der großen Anstrengungen, die er bei dem Rettungswerk angewendet hatte, von einem Herzschlag dahingerafft, nachdem es ihm gelungen war, seine Ängehörigen in die Nähe der Küste zu bringen, von wo aus sie sich an das Ufer retten tonnten. Ryan Hat sich als Kriegsberichterstatter während des spanisch-amerikanischen Krieges einen Namen in der Journalistenwelr erworben.
handelt und Verkehr, Volkswirtschaft.
Tie Zuckerproduktion in Deutschland
fällt in der laufenden Kampagne sehr gering aus, weil die Rübenernte miotge der außergewöhnlichen Trockenheit des letzten Sommers der Al e n g e nach fehr schlecht war. Gegen das Vorjahr muß nach den neuesten Festslellungen mit einem Rückgang von rund 44 Proz. gerechnet werden. KemeS der europäischen Rübenzucker- länder hat eine fo große Prodnktionsoermmderung aufzuweifen In Leslerreich-Ungaru beträgt der Rückgang gegen das Vorjahr 24,2 Proz., in Frankreich 27,6 Proz., in Belgien 15,6 Proz. und in Rußland iagar nur 1,4 Proz. Dagegen ist die Zuckerausbeute in Deutichland, wenn auch etwas geringer als un Vorjahr, doch verhältnismäßig günstig. Sie stellt sich, in Rohzucker berechnet, für die legten acht Jahre wie folgt:
Produktion Rttbenmenge burch-
m fchnittttch auf
Rohzncker 1 Tonne Rohzucker
1904/05 . . . 1 605 436 t b/271
1905/06 . . . 2 406 771t 6,55 t
19 6/07 . . . 2 -42 (461 6,d8t
1907/68 . . . 2138 731 t 6,36 t
19u8,69 . . . 2 079 2211 5,681
1909/10 . . . 2 637 367 t 6,33 t
1916/11 . . . 2 589 8,9 t 6,68 t
1911/12 . . . 1 457 8661 6,18 t
Tie Ausbeute stellt sich hiernach für bie laufende Kampagne auf 16,18 Proz. Tiefer Satz tu bisher nur in den Kampagnen 1968/09 unb 1910/11 übertroffen worden.
Limbnrg a. d. Lahn, 3. Fan. Frucht markt. Durch- fchnlttspreis pro Makler, ihoter Weizen (nassauischer) 1<,25 Ult., weißer Weizen (angebaute Fremdiorte- 16,. u 'M., Korn 13,70 -k., Werfte: , uttergeviie 60,00 Pik., Vraugersie 13,50 'M. yafer Alt. 9,20, v rbjen - ck.' 0,00, Kartoffeln 7.ou—d, o Alt.
— Kartofselmarkt'Bericht vom 2. Januar 1912. Berlin: Rote Taber _.t. o.o —4.16, auOere rote Sorten 'M 3.20—3.35, Magnum vonnm Ulf. 3.70—3.90, weiße runde Alk- 3.25-3.40. Breslau: Note 2aber 'M 2.80—3.0 , andere rote Sorten 2.^0 bis 3.60, Magmun bonum All. 3.20—3.50, weiße runde Alk. --'^0 3.10. Liegnitz: Rote Daber Alt. 3.1U- O.uo, anDeve rofe Porten Alt. 3.00—0.00, Alagnum bonum Alk. 3.55—u.60, weiße runöe 3.10—0.00. Leipzig: Rote Laber Alk. 6.00, andere rote Sorte» 3.20-6.00, Magumn vonnm 6.55—000, weiße rtuide Alk 3 30-6.60, Köln: Rote Laber Aik. u.uü bis O.oo, andere rote coiteu Alk. O.ud—o.oO, Alagnum bouum Alk. 3.^0—0.00, iveiye ruuöe o.oo—0.00 Eelbfleischtge rote Alk. 4..0-O.00. Plaidt: Rote Laber 4.00—u.Oo, nncere tote Sorten Akk. 4.00, Alagnum bonum U.t. 3.40, (peldslelichige rote Alk. 3.öo. Hagen: Viole Laber Alk. 0.00, ndere rote Lorten u.OO—u.uo. Magnum bonum Alk. 3.uo—3.ö0,
ivcihe runde Alk. 2.80—3.0 •. ®elbflei|d)igc rote Alk. 0.00—0.00. Kempen a. Rh : Magnum bonum 'M 8.50—0.00, Gelbfleifchige rote Alk. 4.00—0.00. Tort m unb: Alagntim bonum 3.56—3.8», ivetße runbe Alk 3.00 biä 8.20, Eeldsleifchige rote 9.70—8.90. Laarlouis: Rote Dllber 0.00, andere rote eorten 4.00—4.50, Alagnum bonum O.oO, weiße runde 4.00-4.50, Gelbsleifchige rote 6.00-0.00. (Alles für 50 Kg.)
k. 6. Wiesbaden. B ,e l, h of-M a r k tb e ri ch t vom 3. Ja». Austrieb : Rinder ö3 (Ochsen 25, Kühe 58, Bullen 0), Kälber 1 3, Schafe 12, Schweine -05.
Tendenz: Rinder, Kalber, Schafe und Schweine mittelmäßig.
Preise für HO Pfund
Levendgew. Lchlachtgew
Ochsen: Alk. Alk.
Bollsielscbige, ansgemästete, höchsten
Schlachtivertes höchstens 6 Jahre alt 50—53 91—93
Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere auSgemäitete ....... 46—49 82-89
Mäßig genährte junge u, gut genährte ältere 40—44 74—81
Ungejochte........... 49—52 90—92
Bullen.
Vollfleischige, ausgew^ höchsten Schlachtw. 42—46 68—71
Bollfletschige, jimgete 38—41 63—67
Farf eit, Kühr.
Vollfletfchige auSgemästele Farjelt höchsten
Schlachtlvertes . 44—48 70—36
Vollfleifchtge ausgemastete Kühe höchsten
Schlachtlvertes bis zu i Jahren . . . 40—42 74—78
Altere ausgemastete Kühe und wenig gut
entwickelte jüngere Kühe und pari en . 38—42 73—81
Mäßig genährte Kühe und Färsen- . . . 34—38 63—71
Eermg genährte Kühe und Färsen . . . 27—82 53—62
K äi. u ec.
Feinste Mastkälber 62—64 101—106
Mittlere Mast- und beste Saugkälber . . 55—6) 93—10»
Geringere Mast- und gute Saugkälber . 50—54 85—90
Geringere Saugkälber 46—48 76—80
Scha le.
Weibemastschase 37—39 76—78
Schweine.
Vollfleischige Schweine vis zu 2 Zentner
Kevendgewicht . . 48—51 62—64
VoUsteischige Schweine über 2 Zentner
Lebendgewicht 47—49 61—63
VoUsteischige Schweine über 21/, Zentner
Lebendgewicht 48—51 62-64
Fleischige Schweine unter 80 üz Lebend gew. 46—47 60—61
Die Marktpreise für Biest und Frucht und die Gießeuer Fleisch- und Brotpreise am 3. Januar 1912.
Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M.
Fleischpreise in Gießen
Ochsen
Kälber Schweine
50 Kg. Schlachtgewicht 74-93 Alk.
'/,Kg. Schlachtgw 85-105 Bf.
'/, , „ 63-65 ,
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co ao 1 1 li O <O -f OO C- t£> Öl e a
Getreidepreise in Mannheim
Arotpreise in Gießen
Wetzen 100 Kg. 60.00- 06.00 'M Roggen 100 Kg. 00.00-06.00 Alk.
Weißbrot 2 Kg. 62 Pfg.
Schwarzbrot 2 Kg. 54 Pig.
Airchttche Nachrichten.
IrraeiMsche Religionsgemeinde.
Gottesdienft in der Synagoge (Süd-Anlage),
SamStag, den 6. Januar 1V1 2:
Vorabend: 4.30
Morgens: 9.00 Uhr. Predigt.
Nachmittags: 3.30 Uhr.
Sabbatausgang: 5.30 Uhr.
Irraelitische NLligionLgesellschaft.
Gottesdienst.
Cabbatleier am 6. Januar 1^12
Freitag abend 4.20 Predigt: Provinzialrabbiner Dr- M (Lahn, Fuld».
Samstag vormittag 8.30. Feftpredigt 10 Nhr.
Samstag nachmittag 3.30.
Sabbatausgang 5.30.
Wochengottesdienst: Alorgens 7.10 Uhr, abends 7.00 Uhr.
Meteorologische Beobachtungen der Station Elchen.
£ oebfte Temperatur am 2. bis 3. Januar — 4- 8,7 ‘3.
Niedrigste , » 2. r 3. „ — -s- 5,6 *0.
bliederichtaq: 1.2 mm.
Jan.
1912
uaihiqai e0 »nv iDiamojoa
Temperatur der Lust
Absolute ti Feuchtigkeit |
Relatwe Feuchtigkeit
Windrichtung
j Windstärke
(Brab bn "Bewölkung in Qebntel ber flchtb. Himmelssl.1
Wette,
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50,4
68
6,1
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2
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3 50,
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68
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Regen
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-47 5
6.4
7,0
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