Nr. 55
ttrWtni täglich mit Ausnahme des Sonntags.
Der Krieger
rm
ischoiig
eintritt.
.¥
07»
t
k.*:
■y
Die „Siebener Kamilienblätter- werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegl, das „Kreisblatt fflr den Kreil Siehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- tragen" erscheinen monatlich zweimal.
Es ist einfach eine Pracht.
Es ist jeder Hausfrau aufs dringendste anzuempfehlen, unbedingt ein»
i \ u V o ;*
Iver an
■Konser^
lügst bei
bach.
In der Deutschen Sprcngkapselfabrik in Dell brück erfolgte in der Packstube, wo die geladenen Sprenghütchen verpackt werden, eine Explosion. Zwei Mädchen sind tot, ein drittes wurde scknver verletzt. Die Packstube wurde völlig zertrümmert.
Kurz vor Arbcitsschluß brach gestern abend in der Spinnerei Wertach in Augsburg ein furchtbares Schadenfeuer aus, das sich in wenigen Minuten über das ganze Hauptgebäude ausdehnte. Tas Hauptgebäude mit sämtlichen wertvollen Spinnmaschinen ging völlig verloren. 800 Arbeiter sind brotlos geworden.
In o b c r n h e i m an der Nahe haben sich nach dem starken Regen der letzten Tage Felsblöcke losgelöst und drohen auf das Kurhaus Jungbern zu stürzen.
Die Zugverbindung Wien —Triest auf der Tauernbahn wird vom Sommer ab eine Verkürzung von l1/» Stunden erfahren. Der Schnellzug vom Anhalter Bahnhof in Berlin wird nicht mehr um 6 Uhr 45 Minuten abends, sondern um 8 Uhr 10 Min. abgehcn. Er wird in Triest wie bisher um 7 Uhr 25 Min. ankommen.
a"
* Schaum. Starkes Ausdrücken wie bei anderen Seifen ist unnötige Verschwendung! ?' Bei richtiger Behandlung muß man mit halb so viel Seife wie sonst auskommen.) W.r mit Kavon-Seife einmal gewaschen hat, nimmt keine andere Seife wieder.
! bahil Lollar—Londorf 5702.86 Mk. Der Ertrag der Ge- I n ei n d e st e u e r n ist bei Beibehaltung des jetzigen Steuer- atzes auf 1086 280 (1069 280) Mk. veranschlagt, während für zu erlassende Steuern, Gebühren des Finanzamtes und als Zuschuß zu den Kanalisationskosten 54 000 Mk., zusammen 103 750 (104 750) Mk. in Ausgabe gestellt sind.
"* Ordensangelegenheit. Der Großherzog hat em Dr. phil. Aug. L. Mayer, Kunsthistoriker und wissenschaftlicher Hilfsarbeiter bei der Direktion der Staatlichen Galerien zu München, die Erlaubnis 311c Annahme und zum Tragen des ihm von dem König von Spanien Alphons XIII. rccliehenen Ritterkreuzes Alphons XII. erteilt.
Starkenburg und Rheinhessen.
-- Offenbach, 28. Febr. Der Lande sverbandhessi^ scher Geflügelzüchter, dem weit über 100 Vereine angehören, hält am nächsten Sonntag hier einen Hessischen G e f lü g c l z ü ch tc r t a g ab. Neben dem geschäftlichen Teile bildet die Besprechung der Ansführimgsbestimnrungcn zum Viehseuchengesetz beim Ausbruch der Maul- unb Klauenseuche, nach denen in Hessen auch das Geflügel der Sperre unterworfen ist, einen Hauptpunkt der Beratungen. Anschließend daran firrdet ein Hessischer V 0 g e l s ch u tz t a g statt, der Mm Zweck hat, sämtliche hessischen Geflügelzuchtvereinc für den Vogelschutz zu interessieren. Oberförster Nicolaus- Darmstadt hält dabei einen Vortrag „Warum sollen wir unsere Vögel schützen?" Nach dem Vortrag ist Vorführung der für den Vogelschutz hauptsächlich in sZ-rage kommenden Hilfsmittel und nützlichen Vögel sowie deren Feinde, imb die zur Bekämpfung der Vogelfeinde nottoenbigen Gerätschaften. Dem Vortrag schließt sich eine Besichtigung des Museums an.
fee mit ind Gewürz •epreisen ein ■satzgetränt u. GOPfg. m Versuch.
■Expedition
Kreuzplatt9
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- slraße 7. Expeditton und Verlag: 51.
Redaktion: ^g^l 12. Tel.-Adr.:AnzeigerDteßen.
Zur Blutreirngmrg
ist das beste Mittel morgens und abends eine Taste Dr. Wcgencr'L Tee zu trinken, wodurch die Unreinigkeiten altmäblich vollständig aus dein Blute entfernt werden. Dieser Dee wirkt zugleich günstig auf den Magen und Darm, sehr angenehm zu nehmen und rein vegetabilischer "Natur. D13/.
Dr. Wcgener'ö Tee kostet Mk. 1.50, in Apotheken erhältlich; wo nicht vorrätig wende man sich an die Kcrromanaaniriacscllschast, Kronpriuzcnstr. 55, Frankfurt a. M.
ulte' ünensti/
Ntmttit
uih),
Das ist eben der ungeheure Vorzug der Kavon-Seife, daß alles, was im Hause überhaupt zu waschen ist, uiit dieser Seife ohne jedes weitere Waschmittel gewaschen werden kann. Die einfachsten Wäsche- rX stücke, wie Hemden, Taschentücher, Bett- und Tischwäsche, Schürzen usiv. selbstverständlich — aber was erstaunlich ist, das ist, daß man auch alle empfindlicheren
Lg / e * , Sachen, wie Wollsachen, feinere Spitzen und Gewebe, Gardinen usw. | . '. •> mit der Kavon-Seife waschen kann, ohne daß das sonst immer so
Jb’?- ! . ärgerliche Farbeverlieren, Einlaufen, Verfilzen oder Verbleichen
Samstag, 2. Marz 19(2
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universttäts - Buch- und Steindruckerei.
9t Lange, Gießen.
Ie"heitf" üU
VA
6«u<'.p
hier abzuhgltenbe V er- banbs-Kriegerfest, verbunden mit 25jährigetn Stiftungs- sest, auf den 23. bis 25. Juni festgesetzt. Die Festplatzfrage, die anfangs Schwierigkeiten bereitete, ist jetzt geregelt. Durch die Verlegung ist eine bessere Lage des Festplatzes erzielt worden. Einladungen sind bereits an 70 Vereine ergangen.
8 Allendorf 0. b. Lahn, 1. März, verein hat das in diesen: Jahre
’* Finanzpersonalien. Der GroßHerzog hat den BezirkSkassier der Bezirkskasse Dieburg, Rendanten Hch. 8 im m ermann, in gleicher Diensteigenschaft an die Bezirkskasse Friedberg verseht. Die Bezirkskassierstelle in Dieburg ist als erledigt ausgeschrieben.
•• Erledigte Lehrer stelle. Eine mit einem evang. Lehrer 311 besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu M i ch e l st a d t.
**NeueZugverbinbuugen. Zur Ergänzung unserer Nachricht in Nr. 49 über die Verbesserung Der Verbindungen auf der Main-Wcser-Bahn sei noch folgende Zuschrift wiederaegebcn: Auf Antrag des Landtagsabgeordneten Leun Hot die Eisenbahn-Direktion Frankfurt a. M. angeordnet, daß vom 1. Mai d. I. ab Personenzug 9tr. 1320 seither in Gießen endigend, bis Bad-Nauheim an Werktagen durchgeführt wird, ebenso Zug Nr. 798 von Gießen nach Friedberg, ab Gießen 11 Uhr 40 Min. abends, endlich der Gegenzug Nr. 807 von Bad-9rauheim bis Gießen. Bei ungenügender Besetzung wird der Betrieb am 1. Oktober wieder eingestellt.
Landkreis Gießen.
— Ga rb en te ich, 29. Febr. In Hausen sprach am Sonntag und Montag bei den cvang. BundeSabenden Schriftsteller Heinrich Naumann von ^-anzhausen bei Lohra über Heimat und Heimatpflege. Wie Keiner versteht er es, zum Volk zu reden, die Herzen zu ergreifen und zu begeistern durch seine lebensvollen Bilder atts Freud und Leid, in HauS, Fatnilie, Feld, Wald und Flur seiner hessischen Heimat. Viele seiner Gedichte wurden durch Schulkinder vorgetragen und schöne Volkslieder, von der ganzen Versammlung gesungen, verschönten den genußreichen Abend.
= Allertshausen, 28. Febr. Auf Anregung von verschiedenen Seiten wurde hier em Radfahrer-Verein gegründet. Eine stattliche Anzahl Mitglieder erklärte ihren Beitritt. Bei der VorstandSwahl wurden gewählt: Als 1. Vorsitzender Joh. Wilh. Nachtigall, 2. Vorsitzender Joh. Schnecken Schriftführer: Heinr. Reinhardt; Rechner: Christ. Nachtigall; Kontrolleur: Joh. Nachtigall; 1. Fahrwart: JohS. Zimmer, 2. Fahrwart: Heinr. Nachtigall; sowie Adolf Hillgärtner, C. Werner.
Arzt
!•-;.<mat eillen versuch zu machen, und sie soll zu diesem Waschversuch empfind- lichere oder besonders verschmutzte Sachen nehmen. Man wird die
DA Wäsche nicht wiedererkeuuen, so schön ist fie geworden.
b' Ein Stück Kavon-Seife (Preis 20 Pfennig) genügt zu diesem Versuch vollständig. Mit einem Stück Kavon-Seife kann man einen ganzen Haufen Wäsche und andere Sachen waschen. (Achtung! Die Kavon-Seife gibt sofort
WWW
Au» Statt und (and.
Gießen, 2. März 1912.
AuS dem städtischen Voranschlag.
IV.
Die Beiträge für die Versicherung der Arbeiter steigen in den drei Versicherungsarten, zusammen von 19400 auf 21 550 Mk. Dementsprechend steigen auch die Einnahmen aus dieser Rubrik von 11 600 auf 13 000 Mk Bei den Stiftungen ist zu erwähnen, daß die für die Ernährung schulpflichtiger .minder unbemittelter Eltern zur Verfügung stehenden Mittel durch die 20 000 Mk. betragende Kommerzienrat Georgi Stiftung um 700 Mk. auf 3971.62 Mk. gestiegen sind. Die Ausgaben für Zwecke des M reifes und der Provinz steigen von 183500 auf 188000 Mk., die für die Polizei infolge von Besoldungs- rrhöhungen von 84140 auf 85 609 Mk. Auch die Einnahmen aus dieser Rubrik sind um rund 550 Mt. mehr auf 11 493 Mk. veranschlagt. Die allgemeine Verwaltung wird in Einnahme mit 36 724 (34 794) Mk. unb in Ausgabe mit 198921 (197 046) Mk. angesetzt. Bei den Ausgaben erfordern die Besoldungen rund 10 000 Mk. mehr, wogegen 1500 Mk. an den Revisionskosten der Rechnung (jetzt noch 1500 Mk.) gespart werden konnten und die im vorigen Jahr bewilligten 5000 Mk. für die Vorarbeiten zur Hinterlandbahn dieses Jahr in Wegfall kommen. Bei den Einnahmen ist bemerkenswert die Steigerung der Gebühren der Stadtkasse für die Erhebung der Kirchensteuern usw. von 970 auf 2370 Mk. unb bic der Mahn- unb Pfändungsgebühren von 4500 auf 5200 Mk. Die für Ruhegehalte, Witwen- unb Waisengelder aufzuwen- denden Beträge steigen von 25 763.20 auf 28 565.93 Mk. Für die Schuldentilgung stehen zur Verfügung vom Stadterweiterungsfonds 30 000 (30 000) Mk., vom Elektrizitätswerk 132 027 (100800) Mk., vom Gaswerk 30 000 (30 000) Mk., vom Wasserwerk 69 700 (66 700) Mk., von der Straßenbahn 6663 (6384) Ml, vom Schlachthof 13 911.50 (8000) Mk., vom Friedhof 6240 (6240) Mk., von der Kanalisation 47 000 (57 600) Mk. unb aus Straßenkostenbeiträgen -’OO (2000) Mk. Die planmäßige Tilgung ber städtischen Schuld erfordert 330 750 (323 245) Mk. Air Kapital- Zinsen sind für die 17545266.71 Mk. bestehenden Schulden unb die neue Anleihe von 31/2 Millionen 799 672.67
Nur 1 Messerspitze voll auf 1 Loth Kaffee!! M</(
(699 066.94) Mk. erforderlich. Die Einnahme dafür aus den städtischen Werken usw. ist mit 536 986.22 (419 539.20) Mark angesetzt. Die Einnahme aus dem Oktroi ist mit .(2850 (97 850) Mk. vorgesehen, wogegen die Ausgaben -040 (8560) Mk. betragen. Die H u n d e st e u e r soll 9250 (8590) Mk. erbringen, während für uneinbringliche unb erlassene Hunbesteuern 1000 (800) Mk. und an Hebgebühren 300 Mk. vorgesehen sind. Weiter sind vorgesehen die Be- sikwechselabgabe mit 30 000 (30 000) Mk. Einnahme mb 1200 (1500) Mk. Ausgabe, die Wertzuwachs- fteuer mit 5000 (5000) Mk. Einnahme unb 1300 (1300) War! Ausgabe, der Betrieb der Sand - unb Kiesgru den und des Stein bruches mit 57 000 (73000) Mk. lEinnahmen und 52 780 (68 780) Mk. Ausgaben. Die Bei- |träge zu Eisenbahn-Bauten steigen von 5761.14 Mk. lauf 11 464.60 Mk. Es sind zu bezahleir als 39. Rate für ff die Gelände-Entschädigung zur oberhessischen Bahn 5761.74 «Mark unb als zweite Rate zu den Baukosten der Neben-
AafttrindüThrtoc
pflegen erfahrene Herren nicht ohne eine SchachtelWybert-Tabletten . zu gehen. Wer zu Erkältung neigt, f hat kein besseres Mittel, um Husten X nnd Heiserkeit, die durch die An- JP strengung der Stimme meist noch be- ■ fördert wird, rasch und gründlich zu vertreiben. Du- Schachtel mit nahezu 400 Tabletten kostet in allen Apotheken nur 1 Mark. 8salv,
Niederlage in Giessen: Pelikan Apotheke Kreuzpl. 2.
viertes Blatt 162. Jahrgang
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhesfen
Kleine Eageschronik.
In der Nacht zum Freitag kam es zwischen einem Schutzmann und mehreren Rowdies im N 0 r d 0 st e n B e r l i n s in der Lothringerstraße zu. einem R e v 0 l v c r ka m p s. Der 21jährige Telephonist Teisch wurde durch die Kugel am Unterschenkel getroffen unb schwer verletzt.
Werner Breuer Surrogat
Spielplan des Gießener Stadttheaters.
Direktion: Hermann Steingocttcr.
Sonntag, den 3. März, nachmittags 3'/, Uhr, bei VolkSpreisem ,3m weißen Rößl." Ende nach Uhr. Abends 71/, Uhr, bei gewöhnlichen Preisen: Benefiz für Regisseur Rudolf Goll. Gastspiel von Reinhold Lnttj 0 hann vom Stadtlheatcr in Halle und von Lina Salten vom Stadttheater in Hagen: .Rosenmontag." Ende 10% Uhr. Dienstag, den 5. März, abends 8 Uhr (18. Tiens- tags-AbonnemenlS-Vorstellung): „Das Glück im Winkel.- Ende 10^ Uhr. Mittwoch, den 6. März, abends 7 Uhr: Gastspiel der Großh. Hofover in Darmstadt: „Hänsel und Gretel." Märchen- Oper in 3 Akten von Engelbert Humperdinck. Dazu : Champagner- visionen. Ballet in einem Akt. Ende gegen 10 Uhr. Freitag, den 8. März, abends 8 Uhr (19. FreitagS-Abonnement-Vorstellung): „Tie Bildschnitzer/ Hieraus. „Ter Barbier von Berriac." Zum Schluß: „Lottchens Geburtstag." Ende 10'/. Uhr. Sonntag, 10. März, nachmittags 3% Uhr, bei Volkspreise»: „Als ich wiederkain." Ende nach 57, Uhr. Abends 7'/, Uhr, bei kleinen Preisen: „Lumpaci- vagabtindus oder Tas liederliche Kleeblatt." Ende 10'/. Uhr.
Zeil rein wH k» t, Gommtriprofa, lilorocreme“ -- <! Dom Paborolia. merie« iinbj«* ■je, Cito g(k_
. n, Liegi*
StadtPolylechnlehranstalt.
MäÄS” ».ÄS'
Beginn der Semester April u. Oktober.
t fiöhnt bltnkr) r | ikck. Zahnnnm f.ta 1 tube 50 n. Mn Dtr(«$t tz , $n6btnS*Lll
herei


