Ausgabe 
29.4.1912 Erstes Blatt
 
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Handtuchstoffe

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Hüte, Blusen. Schürzen.

Flore. Schleier

Crfcpe.

Krawatten, Schwarze Seidenstoffe

Ml.

60-65 4549

74-81 77 66-70 60-68 46-67

und edinfe schleppend, oueueitoutt, Schweine licher Ueberstand.

70.0078,00

68.007 L0)

Freibank

echsenffeii» 70 Pfq. [B*/,

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Sohnes. Bruders, meinen innigsten

W itts took

Dank.

und Giessen, am 29. April 1912.

Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Alma Vogt geb. Oertel.

9095

8189

FABRIK L) SelterswegS.

Lchwe ins.

Polllleifchige Schweine von 81 100 kq* Lebendgewicht ........

Hiohi.tmuiqe Schweine unter 80 k?

ItebeiidgeiöiM ......

yoUncifdiifle Schweine von 100120 kg Lebenogewicht aiolifietiaiirtc -Lchweine von 120150 kg Lebendgewicht

21iiiuid>er U)etierDerid)t.

Wetteraussichten in Hessen für TienStag, den 80. April 1912: Wechselnd bewölkt, vorwiegend trocken, kühl, in höheren Lagen Nachtirost.

frttt. auhergewöhnlich billig. Wm.-eiilillgN'L

Preis hlt 100 Psd lieoenj» o-ma.Qi- geiuicüi

Die pariser Hutomobilbanöiten.

Paris, 27. April. Nach einer polizeilichen Mittet» lung hat die Untersuchung ergeben, daß die Behausung Ttd anarchistischen Trödlers Gauzy in Petit-Jvrl) den ^utobanbiten als Schlupfwinkel und zum Zusammen» kunftsorl gedient habe. Ter Untersuchungsrichter fand im fall er des Hauses in Lampenruß den Namen des Auto»

iHuriie.

te. Frankfurt a.«. Biedho«» Narktberi dit vom8^.Avril. Auftrieb 15-iti 9iinder, darunter Ochsen 657, Bullen 68, Kühe und

das wegen seines Wohlgeschmackes, seiner milden, sicheren Wirkung mit Recht beliebteste Mittel zur Regelung des Stuhlganges und Verhütung von Verstopfung für Erwachsene und Kinder sollte in keinem Haushalt fehlen. Von zahlreichen Aerzten wärmstens empfohlen. Originalblechdosen mit 20 FruchtkonfitUren M. I.

Man hUte sich vor minderwertigen Nachahmungen und verlange ausdrücklich LAXIN. eet,/1

London, 29. April. Tie bei betTitania-Kata­strophe geretteten Seeleute sind gestern hier angekommen und auf den Docks unteraebracht worden. Dem Publiwm nmrbe der Zutritt zu ihnen nicht gestattet, da man vorher die Beendigung des Verhörs abwarten wollte. Nach dessen Beendigung fahren die Leute nach ihrer Heimat Southampton. 300 Pfund Sterling, die aus Amerika für sie eingetrofsen sind, wurden an die Seeleute verteilt.

Schirme werden repariert, sowie neu überzogen ichuell und billig.

C*l.

Färsen *26» Kälber ^<u, Schale 159, Schweine 2«17.

Tendenz: iXiuOtv schleppend, cviebUctier Ueberstaud, Kälber ' schleppend, erheb-

schweren Verlust meines lieben M-annes, unseres guten Schwagers und Onkels sage ich allen

Danksagung«

Für die vielen Beweise herzlicher Teil, nähme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste sagen wir hiermit allen unseren herzlichsten Tank.

Im Namen der ttauernden Hinterbliebenen: Ludwig Hilberg, Maurermeister.

Daubringen, den 28. April 19 1 2. 08714

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem

Nassau- .er universM 3n bet-H S t ra 6 e n b 1" |

lob» ew 3"i II nlitL »tiitoa routbe«

4-L . tu Jeder beliebigen Schriftart u. Kartow-

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" t «Wt-unb#,!,,, Men, tl)«..! ®tunb«t unb ebteju etroeilen «m, jum 11 Rranle an kintin Trabi 'll'«'»'« des Bej.rksvcmn, 'gische Eksellschasl«, die E,. ^nvorsland taten ein solches, Strichen ein Lebensbild bti tnipfun&ene Worte der An. umsassenden Latz gipfelten: mze Feierlichkeit am Trabe die van den Schülern der 1 flimmunfl8ooll vorgetragen lt der OrtSgeiilliche, Pfarrer die Leichenrede.

erbach.

iril. Bei den heute Var. virtschajtskammer durch die vahlt: Im 6. Wahlbezirk nbesitzer Karl Goppel zu irtschastskammer; Landivirt x herm. Zunler-Grebenau litslammer-Ausschusses. Im lrichstein Argermeisler ied der Landwirtschaftslam.

Panditen uanoui) um) zwar allem Anschein nacy von dessen eigener Hand geschrieben. Gauzy leugnet nach wie vor hartnäckig, daß er zu den Autobanditen in irgend­welchen Beziehungen gestanden habe.

VariS, 28 April. Poli-eibeamte umstellten in der ver­gangenen Nacht ein einzelnes L>auS in Choisp le Roi, das den Automobilbanoiren alS Zufluchtsort dient, Heute früh eröffneten die Banditen auf die Beamten und Pioniere, die hin- »ugezogen waren, um das Haus in die Luft zu sprengen, ein regelrechte- Feuer. Tie Pioniere entzündeten um a/*12 Uhr zwei Tnnamitpatronen bei dem Dause, in dein sich. die Automobilbanditcn befanden, ohne jedoch einen Mauercinsturz zu erzielen. Im Innern des Hauses ertönten Rcvolverschüsse, wes­halb angenommen wird, daß die Banditen Selbstmord verübt haben. AlS man in daS HauS eindrayg, wurde B o n n o t schwer verletzt, der Eigentümer Dubois tot ausgefunden.

Letzte Iladmcbtcn.

Ter Aufstand in Marokko.

Paris, 29. April TerMatin" meldet aus Fez vooi 25. April, daß man noch nicht sagen könne, daß jede AufstandS- g e sa hr beseitigt sei. In der letzten Nacht fei auf offener Straße ein Gewehrschuß auf einen französischen Wachtposten abgegeben worden. Gegenwärtig sei man damit beschäftigt, den Einwohnern die Waffen abzunehmen. In einzelnen Bezirken habe man Tausende von Gewehren beschlagnahmt

Nieren-

u. Blasenkranke finben burd) Altbochhore- ter Jlarknprudel Stark- quelle raschErleichierunau. Hilfe. Die Nierenarbeit wird wohltuend erleichtert, Land, Gries, Steine aufgelöst und fortgesvült, die Harnsäure gebunden und Schmerzen Drücken, Brennen schnell be­hoben. Bon -ablr.Prosefforea u. Aerzten glänzend begut­achtet Ft 95 Pf. in der Uni verntäts Ävotbeke z. gold. Engel u. in den Drogerien (c. Seibel, W. ttilbinger, A. Noll, Q. Schaaf u.E.Nou

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mmche Herren, mit Aus­ten auch in der verflossenen L eise vertreten.

itten.

il. Ein oberhesslschek frier stattfinden, zu dem«- men ist, darunter auch bv ; hbach.

£9*2et SßarilanbbetM üum Geh. Baurat Tt öset Ä v Frankenberg und f

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kämm engt zogen. Autzeroem wurde »u u ^a^cu v-vtixtiuu uS^Sidlung unter Polizriaufficht verurteilt.

Berlin, 27. April (De r Antrag des Staats- anwaltS im Mctbylalkoholprozeß) In dem Pro- ^ gegen S ch a r m a ch und Genossen wegen frr Methylalkohol- vergii ungen war der heutige Tag durch das Plödoper deS Staats- anwallS ausgefüllt, der mit einer einstündigen Pause von 9 Uhr vormittag biS gegen 4 Uhr nachmittag iprach. irr beantragte gegen Zcharmach wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung, sowie auch evtl, wegen Betrug? fünf IahreGefüngniS und 10 3 obre Ehrverlust; gegen MeyenundZastrowje zwei Zahre Gefängnis und gegen Dahle neun Monate Gefängnis -ttn Angeklagten Rcdomski beantragte er freizusprechen. Darauf wurden die Verhandlungen auf Dienstag vertagt.

München, 27. April. Tas Schwurgericht verurteilte nach zweitägiger Verhandlung den 25 jährigen Maler Albert Speckner, der am 18. Tczember 1911 an der ll jährigen MaurerStochter ffrieda Bracher ein SütlichkeitSverbrechen verübt und dann daS Lind durch Ersticken getötet hatte, wegen Sittlichkeitsverbrechens und Mordes zum Tode und zu 4 Jahren Zuchthaus.

TodeSAnzcige.

Verwandten, Freunden und Bekannten hier­durch die fchiiierzliche PiilieUung, daß mein guter Mann, umer treuiorgender Baler, Schwieger­vater und Großvater

Herr H. inrich Hardt, Dirnstmann nach kurzem, schwerem Leiden im Alter von 70 Jabren Samsiag nachmittag 2 Uhr sanft ent­schlafen ift Die trauernden Hinterbliebenen: I. d. Nu Margarethe Hardt.

Gießen IFrankfurter Str. 23», 29. Avril 1912.

Die Beerdigung findet am DienStag. den 30.Avril nachmittags um 3 Uhr von der Savelle des neuen Friedhofes auS statt- 3167

Ochsen.

Vollllellchiae, rtufncmhftete, höchsten Schlacht- wertes, 47 Jahre all die noch nicht gezogen haben (nugcjocbte) . . Jni'ge fleischige, nicht auSgeniäsiete und ältere auSgeinästete ..... .....

Bulle ii.

Vollsteiichige, ausgewachsene, höchsten Lchlachtw.

Bollfleischige, jüngere .

Jar|en, K n h e.

Vollsteischige auSgeni. Färsen höchst. Lchlachtw.

Loilfleiichige aiisgeinäsietetiühe höchslenLchlacht- wertes bis zu 7 Jahren wenig gut entwickelte Järfen ältere auSgemäslele Hübe . 'Mäßig genährte Mülie und Färsen Gering genährte Hübe und Harfen Halber.

Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... bleiiiigere 'Man- und gute Saugkälber . . . Geringere Saugkälber . . . .....

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Mastlämnier und jüngere Masthammel . . .

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(llftidMfrobrt.

Metz, 27. April. Seutnunt Braun ist mit seinem Taubeapparat gestern abend 6 Uhr 35 Min. von Saar­brücken zurückgeflogen und aegen 7 Uhr 20 Min. hier glatt gelandet. Tie heutige Nacht ist zu mehreren Flügen be­nutzt worden. Tas Parscval-Luftschiff fuhr um 2 30 Uhr heute früh von hier nach Straßburg ab. Es kam dort gegen 6 Uhr 5 Min. heute morgen in «Stdyt, fuhr in schnellem Tempo über die Stabt und landete um 6 Uhr 15 Min. bei der Halle aus dem Polygon, die nunmehr zum ersten Male von einem Lu'tschisf benutzt roirb. Leutnant Car ganice flog heute früh 5 Uhr 40 Min. mit einem Leutnant von den 9. Dragonern an Bord nach Saarlouis, roo er um 6 Uhr .54 Min. landete. Leutnant Reinhard voUführte heute früh zum ersten Mnle auf seinem neuen Doppeldecker ins­gesamt fünf Flüge mit jedesmal einem Passagier über dem Fluggelände bei Frescaty und war damit insgesamt eine fctunoe in der Luft.

Friedrichshafen, 27. April. DaS Luftschiff L. Z. 12" ist heute morgen 7 Uhr 20 Min. au einer weiteren Werkstattenfahrt aufgesliegen und kreuzt über dem See.

Der Untergang der C tank.

Brüssel, 27. April. Das Bureau der Internationalen beerechtslonferenz ist gestern unter dem Präsidium des Staats­ministers Beerraeri zu einer Sitzung jufammengetreten. DaS Surean hat beschlossen, die Frage der Verhütung und Bvrsichts- maftregeln zum Schutze von Mensck)enleben auf See zur inter­nationalen Reglementierung in eine eingehende Prüfung zu nehmen.

Die Untersuchungen vor dem Senat.

Washington, 27. April. Der Kapitän des Dampfers Mount Temple", Meere, sagte aus, er glaube, dieTitanic" tdbe die Position ungenau angegeben. Er bestritt, daß die Passa- 6 erc desMount Temple" die Notsignale derTitanic" gesehen hätten. Er verlas eine Fülle drahtloser Meldungen aus der Unglücksnackit, darunter solche des DampfersFrankfurt", die j-fagien, daß dieFrankfurt" zur Hilfeleistung herbeierlte. Ter Cberflcroart derTitanic", Cunningham, sagte aus, die Bafiagicre seien erst 50 Minuten nach dem Zusammen- i o B geweckt worden. Der Direktor der White Star-Linie, Z-ranklin, bestritt, daß die Gesellschaft versucht habe, dieTitanic" sm 15. April neu yu versichern.

Washington, 27. April. Senator Smith nahm heute Vezug auf die englische Kritik über die Leichng der Untersuchung über den Untergang derTitanic". Smith sagte, die meisten Lffiziere derTitanik" hätten ihm persönlich versichert, daß sie feinen Grund zur Beschwerde hätten und daß sie keine Be­schwerde an die britische Botschaft gerichtet hatten. Ein Matrose derTitanic" sagte vor der Hoipmission aus, daß, als dielüanic" sank, ein Dampfer mit 2 Lichtern am Mast zu sehen war^ DaS G-diirf fuhr ganz nahe an uns vorüber und wir dachten, daß es zu Hilfe kommen würde. Die Rettungsboote fuhren auf diese Lichter zu und dao hielt die Boote zusammen. 'Drei Stunden lang blieb der Dampfer in der Nähe, aber er gab fein einziges Signal.

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Washington, 28. April. Das Staatsdepartement sprach die Bereitwilligkeit aus, an der internationalen Konferenz zur Herbeiführung einer größeren S icherhe i t des Verkehrs auf dem Ozean teilzunehmen. Der stellvertretende isekrelär deS Staatsdepartements, Wilson, erklärte, Deutschland tverde die Führung bei der Vorbereitung der Konferenz Übernehmen

Washington, 28. April Senator Smith, der Vor­sitzende des Senalsausschusses für dieTitanic"-Untersuchung, hat sich telegraphisch an die d eu t s che,R e g ie ru n g gewandt und um Informationen von dem DampferFrankfurt" gebeten.

vermischtes.

Heidelb era a l s Gartenstadt. Aus Heidel­berg, 27. April, meldet uns ein Privattelegramm: Aus einem vom badischen LandeSwohnungsverein ver­anstalteten, sehr zahlreich besuchten Vortragsabend befür­wortete der Hauptredner Dr. Kampfm ey er-KarlSruhe und Geh. Justizrat Dr. V o h s e n - Heidelberg die Errich­tung einer Garten st adtznHeidelberg. Oberbürger­meister Professor Dr. Walz gab namenS der Stadtver­waltung die amtliche Erklärung ab, daß der Heidelberger Stadtrat vorbehaltlich der Genehmigung des Bürgeraus- schusseS bereit sei, die Errichtung einer Gartenstadt in der Weise zu unterstützen, einer zu aründenden Ball­gesellschaft em genügend großes Gelände unter noch zu vereinbarenden Bedingungen bereitzustellen.

* Wassernot durch Rohrbruch. Aus Niko­lassee, 27. April, wird gemeldet: Heute nachmittaa gegen 6 Uhr entstand in Beelitzhof ein Wasserrohrbruch der Charlottenburger Wasserwerke Aktien-Gesellschaft. Bee­litzhof war fast gänzlicy überschwemmt und unter Wasser gesetzt. Im Restaurant Beelitzhof geht das Wasser bis zur Tischhöhe. Zahlreiche Feuerwehren der Umgegend und eine große Anzahl der Arbeiter der Wasserwerke sind damit beschäftigt, die Maschinenhäuser auszupumpen und die Bruchstelle zu dichten. Man hofft, daß sie in der Nacht fertig werden. Friedenau, Charlottenburg, Scho­neberg, Halensee und Grünewald sind gänzlich ohne Wasser.

Kleine Cageschronik.

Ju Berlin erbeuteten in der Nacht zum Sonntag Geloscl)r»'.nkknacker 40 bis 50 000 Mark Juwelen aus einer Pfandleihe. Sie brachen von der über dem Laden liegenden leeren Wohnung ein Loch in die Decke und ließen sich mit Strickleitern hinab. Auf demselben Wege haben sie dann mit ihrer Beute die Flucht ergriffen.

Bei Schlachtensee ließ sich der etwa 13jährige Schüler Wonneberger aus Berlin von einem Zuge überfahren. Er war sofort tot. Der Grund ist unbekannt.

Ein mit mehreren Personen besetzter Kraftwaben rannte auf der Chaussee zwischen Duisburg und Vier- s e n in der vergangenen Nacht gegen einen Chauseebaum. Tie Insassen wurden schwer verletzt und der Wagen zertrümmert. , ,

Trotz schärferer Ueberwachung riajteten streikende Winzer in den oberrheinischen Weinbergen erneut große Zerstörungen an. Es ist noch nicht gelungen, der Täter habhaft zu werden.

In M.-Gladbach feuerte der Arbeiter Schotten auf seine verheiratete Schwester und deren 14jährige Toch­ter, an der er sich vergangen haben soll, mehrere Revolver­schüsse ab. Er verletzte das Mädchen lebensgefähr­lich durch einen Schuß in die Lunge. Der Täter ist flüchtig.

In Wechselburg in Sachsen wurde das erste Deutsche Veteranenheim eingewriht. Zwanzig Veteranen aus den Kriegen von 1866 und 1870/71 sind die ersten Ansasfen.

Bei dem Dorfe H e ck e r i tz auf Usedom geriet ein Auto- mobil ins Schleudern und stürzte um. Von den drei In­sassen wurde der Ingenieur Jahnisch von der Allgemeinen Elektrizitätsgesellschaft in Berlin, der unter das Fahrzeug geriet, getötet. Ingenieur Bachmann-Stettin wurde schwer verletzt, während der Wagenführer, Ingenieur Ritter, mit einer leichten Quetschung der Schulter davon-

In Genf ist der deutsche Konsul Goeerger gestorben.

In Damaskus (Palästina) brach in der Nacht im Bazarvier tel ein Brand aus, der einen großen Teil des Viertels einäscherte und bisher nicht gelöscht werden konntx. DaS Gebäude der Ottomanbank ist durch das Feuer bedroht. Mehrere Tote sind bereite ge­borgen. Der Schaden beträgt schätzungsweise fünfzig Millionen.

Kein G i c h 11 k e r vermäume

eine häusliche Trinkkur mit der «%

AsamnnnnhUuiter Lithlonchermalqaelle

Broschüre frei durch Brunnenverwaltung Gichtbad Assmannshausen am Rhein.

Ihr» Itttl« Sendung habe (ch M chronischem, heftigem Blanenka- tarrh mit rieht gutem fr-folg ancjmoendn. MeiUcinelrat Dr. R. i, B Depot für Gteeem. Jean WelaeL T iephon »85.

ic. Frauijnrt n. M., 29. April. (Criq.-Ietegr. betGien Anz.') Amtliche Notierungen der heutigen Frucht niarktprei ie, Weizen chiesiger, Alk. 24.6024.76, Kurhessifcher Alk. 24.5023.75, Wetterauer Ulf. 00.0000.00. Roggen (bieüger) 'Ulf. 21.00 bis c!2.i., Gerste tWetteraner) Gerste, Franken, Pfälzer, Ried kein Geschäft, Hafer Alk. 22.0022.60, Mai« Mk. 18.50 bis 18.75, A.eizeniuel)l 0 Alk. 33.5000.00, Weizenmehl 1 Alk. 00.'io00.00, Weizenmehl III Mk. 00.0000.00, Roggen- mebl 0 Pik. 27.00-2-.ÖO, Rogqemnebl 0/1 Mk. 00.0000.00, Roggenwebl I Pik. 00.00-00.00, Weizenkleie Pik. 13.75-11.00, Weizen! balen Pik. 14 50-14.75, Aoggenkleie Mk. 11.50-14.75, Pialzkeiiue Pik. 13.9014.10, Biertreber 16.16.50, RapS nicht gehandelt, Wei^enlchalen 14.5014.76. Alles ver 100 Kg. ab hier.

fc Frankfurt a. M., 29. April. (Orig.-leieqr. des .(Ließ. Anzeigers'.) H a r t o H e ( ma r f L Man notierte: Kartoffeln in Waggons Pik. 8.609.00, im Kleinhandel Pik. 10.o011.00 iür je 100 Ng.

Verkaufn- tellen durch diese« Plakat kenntlich.

Fabrikant:

Aucnat Jacobi, Darmstadt.

Pfeil dreieck-Seifen