162. Jahrgang
Zweiter Blatt
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qnbe gerichtet, babin ivirken zu wollen, daß den SUein
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bett henden sozialen der Gewerbefrecheit,
Erscheint tS-llch mit Ausnahme beS Sonntags.
'ich ein Unternebnier verpflichtet, einen Auacitellten nur mit Genebmiaung des vorhergehenden Arbeitgebers auzunebnien, nut Freiheitsstrafe ahndet."
schnurttraclS zmvidei laufende
fan allen Fällen nicht zur Wahrung von 0>Mdiäit§
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und freiheitlichen Gesetzen, insbeiondere
reise der PlMze: ?fß. bis 2'1, Mart
'n 3 Mk. b. 6 ML i'crk an den Zirk» eu n. an nimillchc rrengeschäften ,, ■ Ho z, Frankfurt i 11
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Damenverein bar Mittwo».
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Tie „flffjtntr Zamilienblütter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchenltich beigelegt, daS ,,Kreisblatt für den Kreis Sieben ' zweimal wöchentlich. Tie „randwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweuual.
ProteftDerfammlung der deutschen Haur- und Grundbesitzer.
cnsiag, bcu. 26J cndö 9 Ubr-.im Je lokal
Vereins-Atli
»eiti jVcibimdjtCicitr BcrciliOtvcNicvlki Um zahlreiches uti;
OcukscKe IColoiticm
An- Tkutsch Neuguinea meldet ein Telegramm des Gouverneurs, daß die Pflanzer Gebrüder Weber auf Umboi, einer größeren Insel zwischen dem Festland Neuguineas und Neupommern, Don d c n eingeborenen B e r g st ä m m e n ermordet worden sind. Ihre Familienangehörigen konnten gerettet werden.
ieknüpfte Gelte 1 allen Farben oth L Salomonii
Zu einer Massenkundgebung gegen die steuerliche Ueberlastung leK deutschen Haus unb Grundbesitzes gestaltete sich die Versammlung, die der „Verband zum Schutze .
Itlif.es und Reolkredites" für heute vormittag nach dem großen Laale der Philhannonie einberufen hatte. Ter geräumige Raum irar schon vor Eröffnung der Bersaimnlmig überfüllt Unter den ckrengästen brianben sich verschiedene Parlamentarier und der Präsident des Hansabundes Geheimrat Riesser. Ter Versamm
vcteianeu hochleben. SanitälSrat Rednern herzlichen Tank.
er Landesverband ein Gesetz, das An>l' llunaSverlräaen für nichtig er- geheime Konkurrenzklaufel, bet der
Konzertsängerinnen Muster und Borbild sein tönnie ?lud diese Meisterschaft zu zeigen, siird die von ibr tciniinmg ausgeivahtten Lieder von Richard Strauß wie gesckwjfen.
„Tie Heute in der Philharmonie zu Berlin versammelten ■jOOO Vertreter aller Kreise, die am privaten Grundbesitz be leiligt sind, erheben hiermit Einspruch gegen die flcucrlidK Ueberlastung des Grund- und Hausbesitzes. Sie verlangen die alsbaldige Beseitigung dieser Ueberlastung und die Rückkehr m dem Grundsätze einer gerechten Verteilung der öffentlichen Lasten Sic verwerfen die mehrsaäe Besteuerung der Grund fhlrfe und ihres Umsatzes durch die Steuern nad} dem gemeinen
Amtlicher Wetterbericht.
O e f f e n t l i ch e W e t t e r 0 1 n n u e l l e Gießen.
Wetter aus sichten in Hessen tut Msttwock, den 27. Nov. 1912 Trüb, Regen'älle, anttrischende südwestliche Winde.
Deutscher tlenHaa.
+ Leipzig
g hnunuffen, sondern
l er Daher fordert
Märkte.
F. E $ranffurt a. M., 25. Nov Ter heutige Vie hm ar kl hat im Sch weinehandel die bis jetzt h 0 h e n Preise noch überboten, denn es wurden bei 55 Stück Schweine für das Pfund Lebendgewicht 7 1 Pfennig noch nie da gewesen', bei 224 Stück 70 Pfennig usw gezahlt. Für das Pfund Schlachtgewicht wurden gezahlt bei 164 Stück 90 Pfennig, bei 279 Stück 89 Pfg. usw. Ter Handel war trotz der hohen Preise lebhaft unb von den angetriebenen 2097 Schweinen blieb nur ein geringer Ueber- ftanb. — Von den Rihdern aus Holland, die die städtische Verwaltung cingefübrt, waren bei 300 Stück nur ein Stück, das der Freibank übergeben werden mußte. Es ist dies ein Beweis, von welcher Güte diese Tiere sind, kommen doch aus 300 Stück inländischer Rinder 3 bis 4 Stück auf die Freibank.
Großstadt liegen, die Einfuhr von ausländischem Vieh oder Fleisch durch Vermittelung der betreffenden Großstadt gestattet, werde. Durch Erlaß des preußischen Landwirt- schaitsministers ist es den Großstädten untersagt worden, an andere Städte einen Teil des von ihnen emqeführten VieheS oder Fleisches abzugeben. Der von der Stadt Hanau seither eingeschlagene Weg, durch Vermittelung von Frankfurt ausländisches Fleisch einzuführen, hat ein durchaus praktisches Ergebnis erzielt, indem das Fleisch zu dem billigen Preise von 84 Pfg. das Pfund verkauft werden konnte.
w Wiesbaden, 26. Nov. Ter Direktor be5 Neiebsliallen- Theaters, Pacsch, wurde geffern obenb in dem Augenblick auf den, Vnuvtbatmhof verhaltet, als er mit den Kautionsbeträgen feiner '.’lngcileUten flüchtig gehen wollte. __________
iß eine in Steuerform gekleidete Konfiskation privaten Per I mögens Ihre rückwirkende Kraft h.'bt den verfaffungsmSßig gewäl-rleisteteii Schutz des privaten Eigentums aus und ist deshalb ungesetzlich Sie schmüliwt den Arbeitsgetvinn der Besitzer unb hie normalen Ertrüge des im GrundbZi'. angelegten Vermögens
n unerhörter Weise. Sie Hal den Grundstücksverkehr lahm gelegt und in sozial und steuerpolitischer Beziehung vollkommen versagt. — Tie U m s a tz st e u e r n vernachlüsiigen die gebotene Rücksicht auf die Verluste bei freiwilligen unb besonders bei unfreiwilligen Verkäufen, und ihre Häufung zugunsten der ver id,iebenen öffentlich, n Körperschaften führt zu einer mehrfachen Versteuerung desselben Besitzwechsels, gleichviel, ob bei ihm eine steuerliche Leistungsfähigkeit zutage tritt ober nicht. — Gerabezu verheerend wirkt die Steuer n a d dem gemeinen Wert wegen ihres völlig verlchrten Mas-stabeS Sie überschreitet ost den Ertrag des Grundbesitzes, sie vertreibt den lavi'alfckwachen Besitzer von Haus und Hof, sie zwingt den kapitalkräftig » Be s>t,er zur voreiligen Bebauung und fic_ verdrängt die letzten Warten aus dem Innern der Städte. Solchen Mißbrauch der Besteuerung zur Verwirklichung bobenrciormeriid)cr und s- z:a lMcher Irrlehren weist die Versammlung für iebe Zukunft als eine Verfündigimg gegen bas allgemeine Wohl mit allem
1.20 Mk. bas Pfund.
Kreis Welzlar.
Krofdorf, 25. Nov. Sckiic.bcrmristcr Georg Pfeiffer beging sein 5 0 jähriges M ei st e r j u b i l ä u m. Aus diesem Anlaß wurde ihm von der Handwerkskammer in Koblenz durch Herrn Wagner aus Wetzlar ein Ehrenmeisterbrief überreicht Faßt sämllicke hiesige, sowie einige auswärtige Handwerker waren zu einer Feier, die im Gasthause Moos ftatnanb, erschienen, und gestaltete sich diese zu einer großen Ehrung für den Jubilar. Pfeiffer, der im nächsten Monat sein 77. Lebensjahr vollendet, hat in dieser Zeit 1 6 Lehrlinge ausgebildet, mit zum teil vierjähriger Lehrzeit. Die gel altenen Ansprachen drückten den Wunsch aus, für den Ort Krofdorf einen Handwerterverein zu gründen. Die Handwerker von hier und Gleiberg würden, wenn sie alle beitreten, einen stattlichen Verein bilden.
Hessen-Nassau.
X. Hanau, 24. Rov. Magistrat und Stadtverord» nctenversamistlung haben au die Reichsregierung, an den Reichstag und an das preußische'AbgcordnetenhauS eine Ein-
Ans ücffcn.
Ter Zweiten Kammer ist eine Regierungsvorlage zugegangcu, ein Gesetzentwurf über die Heran Ziehung der Gr u 11 d st ü ck s e i g e n t ü m e r int Gebiet der Süd- und Süd west front zu Mainz zu den Kosten des Straf engelaudeerwerbs betreffend. In dem Entwurf wird bestimmt: Insoweit eine Heranziehung der Anlieger zu den Straßenlosten na '' Ar ikel 21 der All- g'meinen Bauordnung in d in int Ver r'g' zw s 5 u dem T-'utsr.n'n Reich und der S abt Mai: z t ont 11. Iu i 19 > il ' r bezeic i.eten Gel i t der Sii'- und 5 btoefif ont zu Mainz durch -Crtdbuua ttr.g v r ^fchr b n ist, wi.d di ! Stadt Mainz ermächtigt, in die erechnung der G l nid - erwerbskosten als Aujtvano für den Erwerbs des zur Anlage von Straßen erforderlichen ehemaligen Festungsg Inn- de's den Betrag von vier Mark für das Quadratmeter ein* zu stell en. Tie Vorschrift des Artikel 21 Abs. 2 Satz 2 der Allgemeinen Bauordnung findet auf die im früheren Festungsgelände vorhandenen und von d m Teutschcn Reich an die Stadt Mainz abgetretenen oder abzutretenden Straßen uitd Wege keine Atiwendung. Tie dem Teutschen Reich und seinen Rechtsnachfolgern durch den Vertrag vom 11. Juli 4905 unb dem Nachtrag hierzu vom 21. Dezember 1911 zugestaudcnen Rechte bleiben durch dieses Gesetz un- i berührt. Dieses Gesetz tritt mit dem Tage seiner Ver- lüudigung in Kraft. Es findet auch in Ansehung der Grundeigentümer Anwendung, für welche die Voraussetzungen der Heranziehung zu den Straßentosten vor seinem Inkrafttreten eingctreten sind.
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberhejsen
NaM>ruck zurück. . .
Die Versammlung ist der llcbmeugung, bau bic derzeitigeI Notlage des Grunb- unb Hausbesitzes in Deutschland am die Steiierüberlastung zurückzusührcn ist unb forbeti deshalb:
1. Tie Beseitigung der Steuer nach dem gemeinen Weil unb bic Rückkehr zu dem Grunbsatze der Ertragsbesteueriing; 's bic Herabsetzung unb den einheitlichen gerechten Ausbau der Besitz,vedn'lckal gaben: 3. die Aushebung ber Wertzuwachs steuern, unb bic Ausschaltung des Gruiibsatzes ber Konstskatv.'ii aus dem Besteuerungswesen: 4. bei euicr etwaigen Bentz,teuer eine gerechte Einlastung des Grund unb HaiiSbesitzcS: 0. die Heranziehiliig von Vertretern des Haus und Grunbbcntzes bei Vorbereitung steuerlicher Vorlagen, die ihn berühren.
Es sprachen Kammergerichtsrat Tin ins > Berlin» als Vor ftkeuber des Vcrbanbsausschusses, der zum Vorsitzenden der Ver- slimmliing bestimmte Generaldirektor v. R asp iWündjen , der ehemalige Präsident beS Kaiserlichen Statistischen Amts xv. van! her B 0 rght über bie Stellung des Grilnbbesiyes im ocut)d:cii1 Lteuerinstem, der Vorsitzende des Zciuralverbandcs ber städtischen Snu« unb Grunbbcsitzervereine Tcmschlaubs Iustizrat Tr. B a u - «tert Spandau), Lanbtagsabgeorbnclcr Gras Sv e e Westfalen, ^nchbruckereibesitzer Graßmann iStettin, Stabtrat Kalk
I-cn 11 er I Wiesbaden, Rechtsanwalt Tr Kohlmann i^.res- vn , Rechtsanwalt Tr. Wirtz III. (Köln), Kmistanstaltsbeiitzcr H u mar (München) und Major z. T. Freiherr v. Rei tz- stein ^Berlin. ________
m. Offenbach, 25. Nov. Tie O ch s e n rn etzg « r - I 11 nung bat eine Ermäßigung ber F l e i s ch P r e i s e eintreten lassen. Es lostet von jetzt ab das Pfund Ochsen- sleisch 96 Psg., ohne Beilage 1.25 Mk., Rostbeaf, Lenden, Eisbein mit Beilage 1.05 Mi'., Eisbein ohne Vorlage 1.40 Rostbeaf ohne Beilage l.öO Mk. und Hack.fleifch
Redaktion, Gxpebihon und Truckerei: cdml- ftrQÜc 7. Expedition und Verlag: 9itba(non:e^ll2. Tel.-Adr-Tlnxeiger Gießen.
Geburtstagsfeier nu ftaif besetzten Saale des Herrn Schaum. Ter Vorsitzende bc5 Kr,egervereinS, SanitälSrat Dr. Plag, hielt bie Festrede und begeislcit stimmten die Anwesenden in daS Hoch auf den Landesherrn und seine Gemahlin ein. Lehrer K e,l auS Klein-Linden gab dann ein Bild der hessischen Geschichte. Hauptlehrer Bach stellte das Märchen von der Emser Depesche an Hand eines Geschichts- werkes richtig und sprach aus den Kaiser Bürgerinelstei Leun gedachte noch dec ruhmreichen Kämpfe dec hessischen Division unter dem Prinzen Ludwig und ließ die Kriegs-
]ede echte Osram-Lampe muss die Inschrift „OSRAM“ tragen. - Überall erhältlich. Auergesellschaft Berlin 0. 17
** Konzert-Verein. Tie ticncralintcnbantur der kgl Schauspiele in Berlin hat dem „Verein Berliner Presse" kürzlich, zu seinem .50. Geburtstage, ein Geschenk bargebracht: sie hat ihm eine Fe st Vorstellung bewilligt unb bazu Rossinis Barbier von Sevilla in einer auserlesenen Besetzung gewählt. Francesco d'Anbrabe als Figaro, Iablowker als Grat Almaviva unb bie Münchener Kammersängerin Frau Hermine Bosetti als Rosine. Tie Aufführung war »ach dem Urteil ber Kritik schlechtweg vollkommen unb bic Wirkung eine so gewaltige, baß bie Beifalls lunbgcbuugcn nach ben Aktschlüssen einen wahrhaft bemonsttatioen Elaraller annahmen. Tas Bebeumngsvolle an biesem anßer- orbcnllidcn Erfolge ist für unsere Musikireunbe die Mitwirkung der Kammersängerin Frau Bosetti von der Hofoper in München, bic am nächsten Sonntag, ben 1. Dezember, im 3. Konzert bes Konzertvereins als Solistin Mitwirken wirb. Der Mschluß biescs Engagements, dem erhebliche Schwicrigtciicn entgegenftanben, er- lullt bic Konzcrlleitung insosern mit besonberer Genugtuung, als cs ihr bic Möglichkeit gewährt, bas musikalische Gießen mit ber ’.urjeit wohl bcbeuinibften Koloratursängerin bekannt zu machen. I Diese Seite ihrer Künstlerschasr zu entfalten, wirb Frau Rosetti in ber Rigolctto-Arie, einem ihrer Glanzstückc als Bühnensängerin, Gelegenheit haben. Berufene auswärtige Kritiker urteilen über ihre Kunst in folgenbcr Weise: Tie gefeierte Künstlerin ist im Besitze einer Gesangskunst von berartiger Vollendung, wie man iic audi bei ben ganz Großen unb Berühmten nur selten findet. Zeder Ton mit müheloser Leichtigkeit anfprechenb, alles in höchster Vollkommenheit ausgeglichen, bas ganze vokale Instrument auf ben leisesten Wink gehorckenb — bazu ein außergewöhnliches Vortragsialent, tcmveramentvoll unb doch gezügelt von feinstem lünsllcrischem Geschmack, bas ist bic Wesensart der gesanglichen Darbietungen ber Frau Bosetti. Sie paradiert nidn mit Kolo- raturen unb Trillern, sondern flicht bie Verzierungen als etwas -elbswerstänblichcs. Natürliches in ihren Vortrag ein unb bringt ~\c im übrigen so flüssig unb korrekt wie nur wenige ihrer Kunst- genoninnen. Diese einzigarttgen Vorzüge machen alle Gesangsvorträge ber Frau B 0 settizu einem reinen, ungetrübten Genüsse. I Betritt sie bas Pobium des .Konzertsaales, so weckt es immer wieder Bcwuitberung, wie sic, bie Bühnensängerin, ben Stil des Licber- I vortrages üt einer Weise beherrscht, baß sic selbst geonesenat
Einriclstiina, die das , kn Master Weise crfcbwert
Die Verhandlungen bc5 zweiten zage-J begannen mit dem fcritftt über bic Durchführung ber Beschlüsse des Deutschen Uerztc-1 skrein-'bundes bezw seines Krankcitkassenausichustes, welche sich uj ben Ausbau ber ärztlichen wirtschaftlichen Lokalorgansta- ionen beziehen: diese Durckiführung iv'.irdc deni Leipziger ^01'1 = | janb alS wirtschaftlicher Abteilung des Acrztevercinsbunbcv nber- •rngen Tie Lokalorganisationeii lollcn einer trieblichen Rege- hing ber Beziehungen zwischen Aer-ten unb Krankenkaneu bienen, indem sie Kassenarztverträge jeber Art vorberciteu unb nd) an bereu Durchführung beteiligen. Einstimmig wurde oeichlonen, bic neue Verössentlichung des Aerzteverbmibes „Ucbcr bic -lrst frage in ber Krankenversicherung" allen Vernchertiugsam.ern zu- iistellen; ben Lbcrvcrficherungsämtcru ist sie bereits vor einiger
Al" dann 'berichtete der Vorsitzende über Einignngsver- Handlungen, bic das Reich samt des I n n c r n zum 3rocdc einer Verständigung zwischen ben Krankcuka,wnvcrbanben unb ber Aerztcorganisation angeregt hat. Rcichsanit bcab-1 ichtigt, an bicicit VerhanbliMgen Nicht nur bic i.iatzgeblidnn großen Aerzteorganisationen, ben L.cuttchen Uerztevcreinsbund unb Seit Verband der Aerzte Deutschlands tetlnehmen zu lasten, iondern iiich eine Anzahl kleinerer besonderer ^rztegruvven: die Zu- üehuiig dieser Aerztcgruppen |oll auf bei anderen um ch der
Irankenkasscnvcrbände erfolgen. Tas Reichsamt bcabstchtigt autzer- .-m, r>aß bei den Einigungsverhandlungen bic ^vragc nach dem Mitbestimmungsrecht ber Aerztcpartci bet der Dahl des Arzt ! hstems überhaupt nicht bcprocku'n werben loll- Der Borsitzenbe 'rflärti', daß er persönlich nach wie vor zu EnngungtDerl)ini> [ttngcn gern bereit sei, daß er cs aber dem Vnchluste der Ver- iammlung überlassen müsse, ob angesichts der Jusidjalrung des ivichtigsteii Streitpunktes die Verhandlungen überhaupt einen Zweck haben und ob ferner nicht bie großen Aerzteorganisationen am der Hinzuziehung besonderer, ihnen grundlatzlich nahestehender Aerztegruppen bestehen sollen, wenn bas Reichsamt die oben atigebaitctcn, abweichenden Aerztcgruppen iu^en tüüL - |te Versanimlung stellte sich durch cinitimmigcn 3dd)lub aus dienn ctanböuuft des Vorsitzenden unb überliest cs ihm, bementiprechend bei den iveiteren Verhandlungen mir dem Rcichsamt zu versahren
Atz-- nächster Punkt stand der Bericht über die Austuhrung der Beiratsbeichlusse vom 7. Juli 1912, betrcfieiib bic Krankenka,^ rürUnt erbeamte des RcichSvostamt es zur Beratung Zwischen dem Reici'svostamt und Vertretern der Acizt.ichgrt I -.;
Giksirn.
5. )iov. 3U einem genuß
Starkenburg und Rlieinhefsen.
— Darmstadt, 24. Rov Der „LandeSoerband Hessischer Priva t angestellten-Vereine^, der eS sich zur Ausgabe gemacht hat, die Interessen der Privatangcstellteu kaufmännischen und techuischen Standes zu wahren, nahm ui seiner am 24. Rov. zu Darmstadt abgehaltenen Vor- staiidSlitznng uachstchcude Entschl > eß nng an: .Die heutige Tagung des Landesverbandes Hessischer Privatangestcllteif Vereine stellt mit Bedauern fest, daß der veröffentlichte Gesetz, entwirf, die Konkurrenz klau sei betreffend, den Er- wartnngen und berechtigten Wünschen der kansmännischen unb
Dienstag, 26. Novemver 1912
Rotationsdruck und Brrlag ber Brübl'schen UntoersitälS - Buch- und £icinbntderei.
R. Lange, Gießen.
Landkrei /\ Großen- Linden,
Verhanbliingcn ftahgcfunbcn mit dem Ergebnis, baß eine gemein tarne Feststellung ber wichtigsten Punkte für eine Vereinbarung über den ärztlichen Tiensl bei der genannten ^krankenkäste 111 r llntcrbeamtc erfolgen soll. Tie Vorichläge bes Reichspostamtc-.- lagen der Versammlung vor unb der Vorstand rourbc bcauitragi, auf Grunblage dieser Vorsck-!ägc die Verhanbliingcn forttusetzen.
Im Anschluß daran würbe ein Gesuch des Verbandes m > 11 lerer P ost unb I c l c g r a d b e n b c a m t c n um .Verein barung über bic Arzthonorare für bic Angel,vrigen dieses Ver bau des besprochen und ber Beschluß geiast, berartige Verein barungen abvulclmcn, in erster Linie aus der Erwägung, dan nacki ben Grunbsätzen wiederholter Aerztelagbeschlmie die vonorarde fthnmung bei nicktvcrsicheningspflidstigcn Personenkreiieii öem Er messen des Arztes überlassen n>crbcn muß und nicht irgendwie vertraglich beschrankt werden bart _ . ..
Tas Tari abkommen mit k a u f m ä n n i s ch cn H i l s s k a t t c n ist seitens beider Parteien nickt gekündigt worden, so dast es Tur 1 bas Jahr 1913 bestellen bleibt, lieber neue $crl'anblungcu nut ben Hilislasscn über eine Erneuerung des Verttages von 1914 ab wurde ein au5iül;rlid:cr Bericht erstattet und beschlosten, baß der Vorstand auf der Gniiidlage der ärztlich n Abänderungsvor« fd läge und ber (Meneniiorfdüäg.* der Kassen ber nächsten Haupt versaniinlung bes Verbandes einen VertragscntnrnN vorzuleg.m habe. c, .
Hierauf wurde ein Berickst über Verhanbliingcn nut dem „Verband öffentlicher L e l-v n s v e r s i ck c r u n g s n Halte n" erstattet. ES ist eine Einigung über den ärztlichen -nenn für diesen Verband erzielt ivorden, welck^e die Zustimmung der Versammlung sand. _ u . . ..
Nach Ergänzungswahlen zum Vorstände^ wurdeii bic diesjährigen Verhandlungen vom Vorsitzenden iv'sckl.'ssen.
Neue
I
Osram Drahll amp en
Unzerbrechlich


