-- ' ■ ' --- — - — - ---------
■' Weihnachten und Reujahr iaorm auf der Streike der zu beansta
gcfäb
Sack
ibatt
etc. etc.
Preise des reellen;
i geeignet!
MI
7350
mut- vier
durch
Weih-
** Berdingungswesen. Dieser Tage sand eine Besprechung auf dem Bureau der Kammer statt, in der die das Handwerk schädigenden Bestimmungen in Verdi n g u n g s il n t e r l a s s e n von Privaten behandelt werden. An Hand der vorliegenden Verträge und Verdingungsprotokollc behandelte Vorstandsmitglied Sam cs die einzelnen Bestimmungen, die das Handwerk schädigen und in denen besonders den llcbi
Samstag, 2f. Dezember W.Z
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unioersilärs - Buch» und öteiuönicfevci.
R. Lange, Gießen.
lagen. Zur Behandlung auf dem Deutschen Handwerks und Gcwerbekannnertag soll die gleiche Angelegenheit eingereichl werden.
An» Stadt und Land.
Dieben, 21. Dezember 1912.
t reicht!
on Reisemustem in ;
Portemonnaies,;
Landkreis Bietzen.
^LangSdors, 19. Tc*. Welchen Unmut und welche Mißstimmung unter der Landbevölkerung allzinasches, unachtsames Fahren mancher Automobile herber»
Redaktion, Expedition und Trucferei: Schul» ftraße 7. Expedition und Verlag: e-^dl. Redaktion: 113. Tel.-Adr.: AnzelgerVießen.
. . ------- ---------- -......jcr»
nehmern von Arbeiten Lasten auf erlegt werdeir, die als unerträglich angesehen werden müssen: , Vorschriften wie z. B., das; Nebenarbeiten, die sich im Lause des Baues ergeben, wie sie auch heißen mögen von den Unternehmern ausgcführt werben müssen, ohne das; ihnen ein Anspruch auf 6efonbcrc Vergütung zustcht: bah fertig gestellte Arbeiten auf unbegrenzte Zeir ohne Anspruch aus Entschädigung auf Kosten des Unternehmers lagern sollen, daß Tür Schriftstücke und Tclephongesprächc der Unternehmer dem Architcttcn bestimmte Beträge zu zahlen hat usw. An der eingehenden Besprechung beteiligte,t sich der Vorsitzende der Kammer, die Herren Gans;, Haurn, Dachdeckermeifter Müller Lchrcinermeister Müller, Hillgärtner, Pohl u. a. Tie Wünsche der Versammlung gehen dahin, das; die Vorsitzenden der einzelnen Vereinigungen in ihren Mitgliederversammlungen zunächst dahin wirken, das; Verträge mit solch schädigenden Bestimmungen unter keinen Umständen von den einzelnen Handwerkern unterschrieben werden. In Mainz, Gießen, Worms usw. sollen ähnliche Besprechungen erfolgen utid daraus Verhandlungen mit den zuständigen Stellen eingeleitet werden behufs Beseitigung
, ** Ncui a- hrsablösung. In dieser Slngclcgcnheit wendet lich der Vorstand des Verbandes deutscher Papier- und Schreib- Warenhändler an und, um seine Anschauungen der weiteren L'cftentlichkcit klar zu legen. Besonders sind os die in den letzten wahren Tjcröorgctretcnen Erscheinungen, durch Zeichnung zu Wohl- tütigkeitszwecken die alte gute deutsche Sitte der Ncuiahrsgratu- lationen aus dem Wege zu räumen, wogegen der Verband wohl- berechtigte Gründe ins Feld führt. Tast jedoch bei Anlaß eines Jahreswechsels diese Wolillätigkeitsbeftrebuugen dazu dienen sollen, b:e in Deutschland so hoch cirtwidcltc Kunstdruck-Industrie ju schädig e n, dürste wobl nicht in der Absicht derer liegen, die sich zu dieser NeujahrSablösuug bereit erklären. Durch Hebung tcglichcr Industrie wird der Wohlstand gehoben und dadurch in gerechter und lovaler Weise denen, die in diesen Industrien be- ichäftigt sind, Arbeit und Verdienst gesichert. Geralde die Entwickelung des Kunstdruckes hat durch die Anfertigung von Glück- Wunschkarten unseren deutschen Fabriken eine führende Stellung m der ganzen Welt erobert. Heute muß leider zugestandcn werden, daß früher blühenden Industrien durch den Rückgang des Neujahr«- karten-Geschäftes die Möglichkeit der Weiterführung ihrer Betriebe genommen ilt. Das bedeutet eine schwere Schädigung unseres Nationalvermögens, wenn man berücksichtigt, wieviel Künstler, Bureauangestellte und nicht minder Arbeiter dadurch einen schönen und sicheren Verdienst gehabt haben. Fällt demnach diese gute alte Gepflogenheit fort, wie es leider durch die Neujahrsablösung angestrebt nnrb, so ist es unausbleiblich, das; einer großen Anzahl Leute der Erwerb genommen wird, die dann den Armenkaften zur Last fallen. Dieser Gedanke ist nicht zu unterschätzen, und wir weisen daraus hin, das; die teilweise als Last empfundene Neujatusbeglückwimsckung nicht überall al*, solche empfunden wird. Dafür spricht die Mitteilung, das; unser Kaiser eine besonders schöne kunstvolle Neujahrskarte für sich hat anfertigen lassen, ebenso auch der König von England, wodurch dem deutschen und englischen Volke von feinen Regenten Anregung gegeben wird, die gute Sitte her Neujahrsbeglück wünschung wieder ausblühen zu lassen. 9h(6t Almosen, aber Verdienst soll einem jeden geboten werden, soweit dies eben möglich ilt: da ui verhelfen alle, die obiger Anregung folgend, die Neujahrbeplückwimschnng als eine schöne und vornehme Gepflogenheit weiter bestehen lassen.
serWilhel®^™
" Rübenverarbeitung in Hessen. Das maßliche Ergebnis der Rübenverarbeitung in den hessischen Zuckersabriken im BetriebSjaht 1912/13 stellt sich wie folgt: Bis zum 30. Rov. waren verarbeitet
«
irme
rufen kann, zeigt folgender Fall Ein Leichenzug von un- ‘ 10 Menschen bewegt sich aus der .Hauptstraße von Langsdorf nach dem Friedhöfe Tiefe 500 Trauernden
PrcnStiefe] chnitt) mit Pressfait, a"\enk Form, 6* UdtkapÄ ’........
begleiten den Marsch, Bei schönem Wetter und gutem Glück iverden die fünf übriggebliebenen Frauen da? über 220 Kilo- meter von New ?)qrf entfernte Albany voraussichtlich in vier- sclrn Tagen erreichen. Auf dem Marsche mrrheu überall An- lpracken gehalten. Tie Berichte der mitmarschierenden „^ricae» torreivondenten" werden täglich in den New Norker Blättern abgedruckt und wetteifern an Umfang mit den Berichten vom Bal- lanfrtege. In den Biwaks entfaltet sich stets reges Leben, denn von allen weiten 'strömen Anhängerinnen des Frauenstimmrechtes herber, um die fünf „Ueberlebenden" yn begrüßen.
kf. Nachrichte nausderFrau en Welt. An der Union gibt es gegenwärtig neun Staaten, in denen die Frauen gleiches Wahlrecht mit den Männern haben. Ties find Wyorniiw (feit l89O/, Colorado (1893), Utah (1896, Idaho (1896 , Washma- ton (1910/, Stalifenuen (1911) und dazu fett diesem Jahre Ari- zona, Kansas und Michigan. Fran 2r. Anna Shaw, die Vorsitzende be5 amerikanischen National Verbundes für F rau en stimm- reckst, hat nun jüngst die sichere Ueberzeugung ausgeivrochen, das; eine ganze Reihe anderer Staaten im kommenden Jahre für die Fraueniache „reif" sein werden. Ties sind Nord- inw Süddakota, Nevada, Montana und Texas, also fünf Staaten, wkhrene Penn- sylvania ihr nicht ganz sicher scheint. — In dem Staate Washina- ton ist weben eine Frau zum Lberschulrat ernannt worden Frau Ma Flagg Äoung war srüher Schulrat m Chicago. Ichrer Wirkiamkeit schreibt man wichtig«' Aenderungen der Lehrvlänc zu 1° d>e Einführung der 'Serualhygiene in die Unterrichtsfäckrer und HandtertigkeitsmtSbildung. — Bei einer Untersuchung über die Lebenslage der Arbeiterinnen in Paris find jung ft beim Be- rme der Wäscherinnen skandalöse Taffack>en an5 Lickt grfrnnmert In diesem Gewerbe bekommen die Arbeiterinnen in einigen großen Wäschereien für den 11 stündigen Arbeitstag, der morgens nur 7 Uhr beginnt, die künmierftcke Bezahlung von ] Frank' Außerdem rst ein System von Strafgeldern für Verspätungen und äln- Irov Vergehungen eingeführt, das Strafen von 25 bis 50 Zenttmes vorfleht, wodurch nlfo der Tagelohn auf die Hälfte gekürzt werden kann! — John T. Rockefeller jun. ist gegenwärtig mit der Or richtung eines kriminalpstjckokogifchen Instituts beschäftigt, des - Lmtting ausfchliestllch in die Hände wissenschafttich geöildu - Frauen gelegt werden wird. Es ist für die psychologische Untenud < ung ausschließlich weiblicher Verbrecker bestimmt Junge Mädck^^ die in Beiferungsanstalten untergebracht werden sollen, werden in diesem Institut zunächst psychologisch untersucht. Es ljandelt sich bei dieser Untersuchung darum, die Neigung zum Verbrechen aus ihre Quellen zurückzuführen.
Wortes eigentlicher Bedeichung die bessere Hälfte, die ihrem Manne damit, daß sie ihn überhaupt geheiratet hat, eine große Ehre angetan ljat.
kf. Die Rückkehr des kleinen Muffs? Tie Mode .bewegt sich nachgerade nur in Extremen. War mit dieser Saison der _ Muff bei den ^esendimensionen angelangt, so schien es felbstverchändlich, daß in Bälde der Umschlag erfolgen würde: denn riesiger an Umfang konnte der Muff doch wohl kaum werden. Aber das; der kleine Muff gar so bald wieder auftauchen würde, das haben selbtt Eingeweihte sich nicht träumen lassen. Doch tuet Augen halte, ;u sehen, der konnte den kleinen Muss beim letzten Auteuil-Rennen in der Hand äußerst modern gekleideter Manneauins wahrnehmen. Er war nock; winziger als winzig, und manche l>aben wohl in il;m kaum einen Muff vermutet. Warum sollte schließlich auch nicht der kleine Muff zurückkehren? Die Modeschöpfer sind mit dem ^iegeszuge des Pelzes in dieser Saison zufrieden. König Pelz in überall: auf dem Hute, auf dem Schneiderkleide, aus der Abendtoilette, am Schuhwerk, an den Handschuhen usw.! Ta Hört es das Geschäft nicht allzu viel, wenn der Muff etwas ver- Neinert wird.
kf. Eine Baugewerkschnle für Frauen ist durch einen Unternchmerbund in Winffeld eingerichtet worden. Tie Eröffnung hat verschoben werden müssen, rveil man noch rechtzeitig ertäimtc, daß das geplante Gebäude den Anfiorderungen nickt entsprechen könne. Nach dem Berichte der „Revue" war es für 9() Schülerinnen zugeschnitten. Es gingen aber so viele Ansnahmegefuch.e ein,-daß die Schülerzahl auf 250 erhöht werden mußte, und setzte man rasch entschlossen dem Bauwerke zwei weitere Geschosse auf. Tie Schülerimren dieser Anstalt werden hier alles lernen, was z-um BxiusaÄ gehör:, das Tl^oretische sowohl wie das Praktische, so daß die Anstalt sowohl Unter» nelTmerinnen rwn Barimlaov!, irie weibliche Maurer, Zimmerleute und Sttlkkateure in die Welt fatinm wird.
— Ter Marsch der New Yorker Frauenrechtlerinnen. Tie New Vorker Frauenrechtlerinnen folgen letzt dem Beispiel ihrer englischen Kampfesgenossinnen: zu Fuß man- dert eine ausgewählte Mission von New Port nach Albany, der Hauptstadt des Schales, um hier vom Parlament das Frauen- Itimrnredkt zu erwirken. Am Montag begann der Ausmarsck dec 30 Frauen-Delegierten: hinterdrein fuhr ein Wag.n mit Proviant für alle. Einige wurden beim Mittagsessen fahnenflüchtig utid beim Abendessen irarcn loeitcre so ermüdet, daß sie den Weitermarsch auf gaben. Am Dienstag abend aber icarcn noch fünf der Frauen auf dem Wege. Der Zug an sich aber ist trotzdem nicht klein geworden, denn 12 oder 15 Journalisten
1 543 113 Doppelzentner Rüben, bis zum Schluß des Be- triebSjahrS werden vermutlich noch verarbeitet 896 996 Toppelzenter, so daß die mutmaßlich verarbeitete Rübenmenge im ganzen 2 440 109 Doppelzentner betragen wird, das sind gegen das Vorjahr mehr 683 069 Doppelzentner. Im Deutschen Reiche mit 342 Fabriken wird die mutmaß. Iiche Nübenverarbejtung geschätzt auf 164 782 401 Doppel- Zentner, gegen das Vorjahr mehr 74 176 645 Doppelzentner.
** Guyot-Stiftung für die Zwecke der evang. G em ein de pflege in Hessen. Nach dem 5. Bericht sind an einmaligen Beiträgen bisher eingegangen 3403.43 Mk.: an Jahresbeiträgen für 1911 388 Mark, für 1912 402.70 Mk., zusammen 790.70 Mk. Die Hauptmasse der Beiträge ist in Darmstadt, Gießen, Heppenheim und Bensheim aufgebracht worden. Ta solche aus den Städten Mainz, Worms und Friedberg noch aus- steheit, darf wohl mit weiteren namhaften Eingängen gerechnet iDerben, die das .Skonto „Guyot-Stiftung" bei der Bank für Hairdel und Industrie in Darmstadt entgegennimmt. Es ist beabsichtigt, daß die Stiftung 1913 in Kraft treten kann.
** Sonderzüge zu Weihnachten und Neujahr. Zur Bewältiguitg des Personenver-
^raucH^cuillctoit.
kf. „Scheidungsstudentinne n". ,,Scheidungssludeu tinnen" — das Wort entsprickt ganz dec Bezelchmmg „Kriininal- ftubenten" — ist ein Begriff, den die Welt der Amerikanerin Leslie Curtis verdankt, die ein paar Jahre hurdurch in Reuo (Nevada», dem L^ekka der Scheidungslustigen in den' Vereinigteck Staaten, »ugebrad.t hat. Tas Ergebnis ihrer jahrelangen Be- vlwchtungen lautet: in Reuo muß eine Hochschule errichtet toerben, wo man zwar nicht lernt, wie man sich tünftgemäH scheiden läßt, sondern das Gegenteil, wie mau eine Elw schließt und dauernd erhält. Der Staat, so meint Fräulein Curtis, solle die Sache in die Hand nehmen. Er kann ihrer Meinung narfi einen Plan, den iie bereits fix und fertig ausgearbeitet hat, übernehmen. Alle Mädchen, die sich verheiraten wollen, sollen sich auf 6 Monate als Sckeidungsstudentinnen in Reiw immatrikulieren lassen, unb während dieses ljalbcn Jahres haben iie nack einander sieben verschiedene Kurse durchzumachen. Kurs 1 soll ifj-nen recht feit einprägen, daß die Festtgteit eines Ehebundes nicht durch die Schönl-eit der Frau gewährleistet wird: mit anderen Worten: der Eitelkeit der Amerikanerin soll ein kleiner (ober .großer» Tämpfer aufgefevä werden. Kursus 2 ivird den häuslichen Wissenschaften gavibmet fein; er umfaßt Wirtschaften, Kochkin-'t und dergleichen und steht im engsten Zusammenhang mit Kurs 3, der an der Hand von Beispielen zeigt, wie .in Hausl>att nickt beschaffen sein soll. Fräulein Curtis will bi? Scheidungsstudentinnen nämlich in den Häusern der Kolonie der Sckreidilngslnstigen in Reuo herumfuhren, falls diese damit einverstanden sind. Hier soll allerlei wenig Erbauliches zu sehen sein. Kursus Nummer 4 ist ein „Studium der Tollheit". Gelegentlich sollen die Scheidnugsstudenttnnen die Vergnügungs- lokale der Scbeidnngskolonie besichttgen, um kennen zu lernen, »reiche bösen Geister eine Ehe auseinander reißen können. Wie bei dem voran gegangenen Kursus handelt es sich also um einen „AbschrecknngskursuS'ß Nun kommt der wichtigste aller Kur'e, der 5., der die Scheidungsstudentin mitten hinein in das Gen _e der Scheidungsmühle führt. Täglich soll der ganze Vormittag im Zuhörer-raume des Scheidungsgerichtes zugebracht werden. Tie Sck»eidungsstudenttunen müssen stenographische Protokolle aus- nehmen,^au deren Hand dann die psyckrologische Analnse der ein zelnen El:escheidungsvrozesse vorgeirommen wird. Ter 6. Kursus, den Frffileüi Curtis nickt besonders klar beschreibt, soll das Laster der Eifersucht •audtreiben, und der 7. endlich, der letzte, >. ll den Begriff der Ehe behandeln. Die Scheidun^ssttldenffnuen sollen dort lernen, daß altes in der Ehe auf Gegenseitigkeit beruht, während die Amerikanerin in der Regel amummt, sie sei in des
Die Toten im Zahre 19|2. i.
Staatsoberhäupter
F ü rftliche Personen. — Hohe r Adel.
Januar: 29. Alexander, Herzog von Fife, geft. Assuan, 62 I. — Februar: J3. Prinzessin Viktor zu Hohenlohe Lang.-n- bürg, gest. London, 79 I. — 25. Großherzog Wilhelm von Luxemburg, gest. Schloß Berg, 59
Kopassis-Effendi, Fürst von Samos, geft. Onmivrbctj Ksnstantinopel, 56 I. -- Aprft: G. ^ürft Ludwig zu ^>avn-Wittgenstein Hche^i- stein, gest. Schloß Wittgenstein, 80 I 11. Herzogin Aera von Württemberg, gest. Stuttgarl, 58 I. - 12. Gräfin Alber
tine von Schaumburg, Enkelin des letzten 5hidürften von Hessen, gest. Marttnsbrnnn bei Meran, 66 I. Mai: 3. Prinz Georg Maximilianowitsch Romanowsch, Herzog von Leuchteu- berg, gest. Paris. - 8. Prinzessin Mathilde von Thntti und
Turis, gest. Wien, 37 I. - 13. Prinz Heinrich ?vLIH. Reust j. L., gelt. Schloß Oberstein, 18 I. — 14. finnig Friedrich VIII. von Dänemark, gest. Hamburg, 68 I. 21. Prinz Georg Wilhelm von Cumberland, verunglückt bei Nackel, 31 Z. — Juli: 13. Atare Emile sstuchet, Vizevräfident bed SchweizerAnnci': - rals, gest. Bern, 58 I. ■— 29. Kaiser Muffuhito von Japan, gest. Tokio, 60 I. — August: 8. General Leeonte, Präsident: von Hafti, gest. (durch Attentat) Port-au-Prinee. — September: 6. D. Dr. Johann Heinrich Bnrchard, präs. Bürgermeister von Hmnburg, $eit. Hamburg, 60 I. — 23. Herzog Franz Joses in Bayern, gest. München, 34 I. — 23. Prinz Louis Napoleon Mzirat, gelt., 62 I. — 23. Infantin Maria Teresa von Spanien, gest. Madrid, 29 I. — Oktober: 24. Prinzessin Rupvrechi. von Bahern, gest. Sorrent, 34 I. — 30. James S. Sherman, Vizepräsident der Bereinigten Staaten von Nordamerika, gest. Utica. 57 I.—Nov.: 25. Maria Gräffn von Flandern, die Mutter des Königs der Belgier, gest. Brüssel, 67 I. — Dezember: 12. Prinz Regent Luitpold von Bayern, gest. München, 91 I.
Adel und Großgrundbesitz.
Februar: 3. Oftas Hektor Kwilecki, bekannt durch den Kindes- unterschiebungsprozeß, gest. Kwilitsch, 53 I. — April: 10. Gräfin Henriette v. Hohnstein, Jugendfreundin Geibels, gest. Kassel, 83J. —Mai:21. Sir Julius Wemher, südafrikamscker Magnat, gest. London, 62 I. — August: 24. Wilhelm Heinrich Frhr. v. Ompteda, Vater de? Romandichtertz, gest. Tresdsn, 80 I.
Diplomaten. — Hof-und Staatsbeamte.
Januar: 15. Joseph v. Radowiy, ehern, deutscher Botschafter, gest. Berlin, 71 I. — 30. Dr. Alfred Ebenhoch, ehein. öfterr. Aaerbauminister, gest Wien, 56 I. - Februar: 17. Alois Graf
ßtlicn da? letzte Geleite einer jungen, angesehenen unb1 allseits beliebten Frau. Fast das ganze Torf folgte voll Anleilnahme dem Sarge Ta ertönt auf einmal ein Getute, erfdrreeft fahren die Kopfe herum und was siebt man ? -- Ein Auto rast in r a s ch e st c m Tempo den Leichenzu g entlang. Jeder in den Augen der Autlei: wenig gebildete Fuhrmann hält ffitl vor einem Leichen- zuge, aber der Antosührer hat, mißachtend alle Ehrfurcht vor einer Verstorbenen, den Zug einfach nicht gesehem oder nicht sehen wollen. Eierechter Unwille erfüllt alle, die cs gesehen. Der Unwille wächst noch, als man erfährt, daß zwei Frauen von solchem Schreck ergriffen worden sind, daß sie nicht einmal Dem Trauergvttesdienst in der Kirche haben beiwohnen körmen.
Heffen^Nasfmt.
U M a rbnrg, 19. Ditz. Ein 1 5,!Fayr evl 1 erGä rtn e r- l ehr l in g, der gtftcni noch guter Tinge mar, wurde heute früh in seinem Zimmer als Leirfte gefunden. ES stellte sicy heraus, daß der Bursche, der aus Ludwigshafen stammt, sich durch einen Schuß in den Mund getötet hatte.
U.W JF «
- äD r Qnrtim6111 *
Gießen—Fnlda folgende SonderziLge: Am Tienotag, 24. und 31. Dezember Vorzug 529 Gießen—Fnkda. Gießen ab 5.38 nachm.: Rödgen ab 5.19 nachm.: Großen Bnseck ab 5.55 nachm : Reiskirchen ab 6.02 mirfjin : Wriinbcrg ab 6.21 nack n.: Mücke ab <\30 nachm : LNsseld ab 7.27 nachm.: Bao Salzschlirf ab 8.10 nachm.: Fnlda an 8.39 nachm. -- 91111 27. Dez. und 2. Jan. Voerug 228 Fulda—Gießen. 0 ulda ab 2.01 iradnn.; Bad Srttffchlirf ab 2.37 nadim.; Alsfeld ab 3.27 nachm.: Mücke ab 4.06 nachm.: Grünberg ab 4.15 nachm.; Reie-lirchen ab 4.29 nachm : Großen-Bnseck ab 4.35 nachm : Rödgen ab 4.40 nachm.: Gießen an 4.49 nachm.
3tim Beschenke«.
Einer mit .srinbem gesegneten Familie ^echnachft,geick)enke austettt, ziehe man bei der Mutter Er- nndigungeii em wie sich die Sache am besten arrangieren besonderen Geschmack jedes n'indes, ffe weiß was es liebt, und was es diirchau.' nicht leiden mag, unb darum ist sie die berufene Ratgeberin. Wer seln^E" Gedankengange folgt, lann trotz
9anz unpasftmde Tinge zufmnmen' Äfrn1,™ ^tnbeT abEr lassen sich bot schwer reicher ?»^0hch0n, was ihnen emmal gefchenst worden ist. Auch
^halb etwa ein Tausch beiden Seiten !?>^^'^btgnng und längere Freude bereiten soll als das Stuck, das fie gerade bekamen. Besonders ist ein Betragen der Mutter in solchen Fällen anzuraten, wo cs sich Befriedigung der Wünsche von Minderbemittelten
. Erne vorhergehende Erkundigung von Dorteil fein. Die treue Ntutter wird dann viel-
Wcni baß ihrem Sohne und dadurch natürlich auch ihr sehr viel durch das Gefch-eni' eines netten Anzugs, lwcf> einfach, gedient sein würde, weit der A« teste sich um eine Lehrlings stelle bewerben nwlle, aber leiTten ^^^..bEsäße, her sich sehen lassen könne. Ihr .;w!ige wurde sich über einen orderttlick)en Rock niehr freuen als über Buckst-r und Spiele. Oder aber, sie teilt uns, wenn ivir ihr Vertrauen gewonnen haben, mit leiser Stimme mit lute fc^r es ihr Herz erleichtern würde, falls ihr zu Weih -achten das Mietgeld für den letzten Monat, das nodi ousstaiide, gegeben werden würde. Mag cs noch so prosaisch erscheinen, wenn eine Familie anstatt jeder anderen Gabe nach Sternkohlen Verlangt; so gibt es doch zahllose ..Wohnungen, tu denen Tag für Tag während des langen Winters mir immer wieder der Wunsch nach mehr Wärme aufsteigt, und wo das Feuerungsmaterial als etwas sehr Kostbares geschätzt ivird. Mag man aber geben, was man will, so kmnmt es auch bei der kleinsten Aufmerksamkeit daraus an, alle Sorgfalt auf das Geschenk uiib feine Ucber- gabc zu richtcu. Selbst dem geringsten Stück wird Beifügung eines fremidlichen Wortes oder einer nachts karte ein größerer Wert verliehen.
iefel
itiefel
hiei Ausführungen ie, solide Arbeit, Nr'
..........
rren-Stlcfel
tem Boxcalf-Loder, ' lerikan. Fasson, flotte n.Nr.M . . jf.C. • zegfc
ßt. 391 rDrster Blatt 162. Jahrgang
scheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.
Tie „•klonet Somtlienblittef werden dem B fee | N
.Anzeiqer- viermal wöchemlict» beigelegt, das 9 W H M H ti, Ä, ZJH S K W fl Fl
„Krcisblett für »en Kreis Slehen" .wennal R F V « V" ¥” fj V 9 V
wöchentlich. Di- .^an-wirtflhastlichen -eit. f e XZ
'2222212* iroe'maL General-Anzerger für Gberhefsen


