Nr. 151
Vermischter
SE
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Eigene Werkstätten
Langjährige Garantie
rünebaum
Meteorologische
der Station
Sonnenschein
Sonnenschein
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13,6
12,0
-v 25,0 ’ C.
+ 10,5 • C.
28;
28 !
29.
bis 28. Juni , 28. ,
her Frequenz einen ort ----- —- Verhütung mancher
Aber wahrend es bisher nötig war, den
'48,6
-47,2
'45,7
Börsen-Wochcnbcricht.
= Frankfurt a. M., 28. Juni.
Die Ultimoliquidation ist ohne jegliche Störung übcr-- wundeni worden, ^«tnebmrgsgeld stellte sich auf 6 b,s 57. Proz. kräftige Eingreifen der Seehandlung ist die Schiebung ledenialls erleichtert worden. Uebrigens haben sich auch die Be-
Erscheint tSgttch mit Ausnahme des Sonntag-.
Tie „Gießener Seemenblätter'* werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt da- ..Kreisblatt ftr den Kreis Gießen** zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Seit, tragen" erscheinen monatlich zweimal.
Redaktion, Expedition und Tnirferet: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e=^51. Redaktion: 112. Tel.-Adr.:AnzeigerD»eßen.
8 0 0
Samstag, 29. Zuni 1912
Rotanon-drnck und Verlag der Brühl'schen Unisersuäls • Buch» und Siemdruckerei.
R. Lange, Sieben.
Sport.
K i e l, 28. Juni. Bei gimstigem Wetter begann die See- Wettfahrt deS Laiserlichen Jachtklubs und des Norddeutschen Neqatta-PereinS von Kiel nach Travemünde, sowie das interne JnbiläumShandikap für Motorjachten des Laiserl. Jachtklubs von stiel nach Travemünde. Ter Kaiser begab sich um 8 Uhr an Bord des .Meteor" Als der Kaiser auf dem „Meteor" den Halen verließ, begrüßten ihn aus den Kriegsschiffen die varadierenden Besatzungen mit einem dreifachen Hurra! Die Flotte feuerte Salut.
24.6 ;
18 3 ।
17,5 ।
SSE 2 still 2
1 "^Verpflichtungen vermindert, umsomehr, al» der Krieg »wischen ■ Italien und der Türkei immer noch Nicht beendet ist und die Ur- teile über die Entw.ckelung der industriellen Jhnjunfiur auecinanbergebcn. Da Inend die Leiter unserer Montanwerke mit JtucfiidM aus die namhaften Auslröge, über die die Werke noch i verfügen, die Lage weiterhin günstig beurteilen, se)t man auder- i »rartS tn den Fortbettan d der guten Konjunktur Zweifel Durch , bie Preisung aus dem Geldmarkt hat das Baugewerb< stark je- litten; die ungünstige Lage des Baugennrbes reflektiert wieder aut den «Ltabeisenmarkt und auch der Zementmarkt bleibt dadurch mäst unberührt: aus letzteren drückt übrig-'-- auch die drohende Aus.ösung des Rheinisch-Westfalischen Zement-Syndikats und die Zunahme der Outsider, wodurch ein verschärfter Hon* kurrenzkampf entsteht. Auw der vorübergehende Rückschlag auf bem jtiipsermarkte und die leichte Abschw.iümng auf dem belgisüien Eisenmarkt wurden ungünstig interpretiert. Indessen sind dies noch keine Beweise für eine unbedingt zu erwartende Abslauung der Geiamtlage unseres WirtscitaslSlebens: die Ernte kann dem ganzen Erwerbsleben wieder neue Impulse geben und über die hier und da wahrnehmbare Abschwächung himveghelfen. lieber- mes kommen vom amerikanischen Eisenmartt trotz des nachteiligen Einttutses der Wahluinttiebe günstigere Berichte, aus der Elek- trizitatsindustrie wird beriästet, daß sie über eine sehr gute Be- sckatngung verfügt Unter diesen Umständen bewahren die Effektenmärkte eine feste Grundtendenz, wenn auch das Geschäft sich nur m engen Grenzen bewegt .Tür Spezialwerte ist immer noch Onterene wahrzunehmen In Berlin sind die Akten der zum Konzern der Deutschen Waffen und Munitionssa- briken gehörenden Gesellscl>asten weiter poussiert worden und tner bestand Interesse für verschiedene di e m ische Werte £ie Spekulation ist den Gesellschaften zu Leib geruckt, die feit Jahren einer übertriebenen Thesaurieritiigspolitik gehuldigt und ihren Aktionären die Früclüe mehr als nölig voreml)ailen haben
Mng es mit der Tcutfdxn Gold- und Silkn-rfcheideailstalt und so gebt es auch mit den Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken, die bei einem Aktienkapital von 15 Millionen 27 Millionen Bankguthaben angesammelt haben. Auch hier bringt es du Spo tulation vielleicm fertig, die Verwaltung zu veranlassen, von den angesammelten Reserven den Akttonären etwas ab* u führen Die Einzelheiten des Geschäfts bieten diesmal wenig Interesse Die Bezugsrechte der Scherdeanstalt wurden zum ersten Male zu 486 Prozent umtzesetzt, Höchster Farbwerke waren höher, Bau- schwach, Maschinenfabriken waren un- gladnnoBig. Fest Hni ixe Aktien des Vereins Deutscher Oel- wbnken Mv^any.^<re schwächten sich leicht ab, Banken lagen riibig, ebenso $erx2m 5»erte. Der Anlagemarkt blieb bcbaiu-tet. Privatdiskont 37/a
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Mattle.
△ ®rflnberrt, 27. Juni. Unfern heutigen .Johan ni- Q r '2" begünstigt« Sommerwetter. Trotz der im Gange befind, lieben Heuernte waren viele Käufer erschienen, so daß das VI n- gebot kaum auSreichte. Die Auffuhr an Ferkeln war nicht stark. Ter Handel ging flott bei Festhalten an der seitherigen Preisstufe. Bezahlt wurde für das Paar Ferkel geringster Sorte 50—55 Mk- mittlerer 60-68 Mk., bester 70-75 Alk., Läufer leiner.
lo. Frankfurt a. M., 28. Juni. H eu- u n d S t ro h m a rkt. Angefahren waren 11 Wagen Heu und 0 Wagen Stroh. Man notierte: Veit 3.10—4.00 Alk., Stroh (Kornlangstrol)) 0.00—0.00 Alk.. Alrrstroh o,00-0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft stau. ^.,e Zufuhren waren aus Lberheffen und den Kreisen Hanau und Tieburg.
le. Wiesbaden, 27. Juni. Heu- und Ctrohmarkt. Angefahren waren 3 Wagen mit Heu und Stroh. Man notierte Heu 9.00—0,00 Mk., Stroh (Richt stroh) 5.40—0.00 'Mk. —
ruchtinark t. Haier 23.00—23.30 Mk. Alles für 100 Kilo.
Jahresbericht des Giehener Tierschutzvereins für |9U.
»««offenen hnben
1? Märest?2 ftatt h Uqr 2l -L(^nTtber 19 H UNd am l» «r-arLi91Z 3b. ordentlichen Hauptversammlung
be« T'-fschutzoerelns für Venen, die am 3 Mai 1911 in Cowm® ,&( Sn^le"Är'(,7rWiener droe.gonnn Al* r gnSS’Ä&Ä (ft ÄÄ“ sammlungen dieses Vereins von 2 VertreternüSrhS bie in Obcrtoien abgebatkn weeben Ta/i^ba-Ä in einn ber anbeten Provmzcn Helsens, so soll nur ein ®crtr?ter emfanbt Egg' i?tbet nut bnnn' romn die ÄWÄ .Nl_Kessen bezogen wir 501 Stück seiner »äSSfo daK bie Mitglieder za hl unseres w" 480 mtg& torQ8Cn mu6 3m .labte 1910 hatten
Moderne
Tßfofinungseinricfitungen
Einzelne Möbelstücke in guten Qualitäten zu billigsten Preisen
unf 6$,r Stränbernngmt ein. Doch war
unj r eifrig.r V^riitzender, Hauptlehrer Knau , luder durch Er- tthebtt 'ffiff lfl2' ^ClV3d’U®Unfl auszuerlegen Cftrcn
erpener moto ft, «r- Vorfttzender unseres Vereins vertrat ihn nufa mn°hChrer ®-ra,ub leit 20 Jahren als 2xbxm- Mr« snnes United walte, veranstaltete der Vorstand eine kleine Sler<JyD-Ll er Lferrn straub cm schönes Bild durch seinen Dor- ?cr Schriftführer dankte in schlichten benrt^Jt^>^rLC ^druitg. Zahlreiche Bereinsschriftcn wurden in w? m Umlauf gesetzt Wichtige Artikel kamen
Lehrer Müller mnrin hl?’«’”- '-?rc,u?n ** Tierschutzes" durch i-egrer jjcuiict worin ber Versasser bedauert, daß die Tierfckmk- u^'be^^rt?^asaewalt haben. Ihm stimmte der Vorstand zu und bezeichnete ihre Erlangung als erstrebenswertes Ziel.
r Pt ung der Tterschutzkalender für 1912 hatte Lehrer gnbd übernommen. Aus sein Gutachten hin bezogen wir vom Berliner Tierschutzverein 2640 Kalender, die den hiesigen höhere lernt «Ir^nuh?1 ?bcrMc" übe?mie?en Sen.
Ntt!n wi?2?no er^’^dverelne des Deutsch'» Reichs bc.
2 h ftaIcnbc5' die unteren Mitgliedern und ben Volks- m i \ UHb m"t.elklassen «zugestellt wurden. An
ÄnX! M ^r,lanb 26$ Mk. Die Gendarmerie
wurde mit 60 Mk und di- schützmannschast mit 129 Mk bedacht ^JL 'bcnc-l1Illn9 dieser Summen gaben wir ihren Vorgesetzten SirSkxJT/ ^cm ul^ ?lc Bcrtcilungspläne zuzustellen. -ic Schutzleute erhoben 49, die Gendarmerie 12 Anzeigen 1910 erstatteten die ersteren nur 24, während die letztere 18 Anzeigen ein reufrte. nomu wurden im Jahre 1911 19 Anzeigen mehr erhoben als im Jahre zuvor. Ist diese Tatsache nur ein Zeichn cd try_ .. ... dt — rea tiIr oder ein Ben'eis
hoher P.lichtersullnng der Polizei ? Obwohl w r di s: Frage offen laffeu, so ioollcn ivir der Gendarmerie und iSchutzmannschst doch nicht unseren Dank vorenttzilteii. In 12 Mlen -erkannte das Gerich aus Geldstrafen von b bis zu 25 Mk. Die Strafen für die übrigen Tierquälereien waren aus dem V<-rteilungsplan leider nicht zu erscheti Da nun die Polizei auch an Raum und Zeit gebunden ist, ,p sollte sich jebroeber verpflichtet suhlen, bei Tierquälereien mannhaft einzuscheiten Erschint es indes dringend geboten, selbst nicht cinLuareisen» so telephoniere man doch sofort »ach ber Polizeiwache 11
wurden insgesamt 25 Mk. bewilligt, weil jie 1 Eichhornch» 10 Eichlhäser, 10 Katzen, 8 Sperber, ein Tannenhölzer und 4 Würger abschssen.
Zür schnende Behandlung und gute Pflege der Dwrde seNte ber Vorstand 60 Mk. aus. Sie kamen ch Gaben von je 5 Mk Aur ?Crleilun9‘® land am 2. Weihnachtsseiertage
durch ben Vorstand statt. Oberlehrer Professor Koob hielt eine kurr«Ansprach. Besonderer Dank gebührt noch dem Borschlags- ausschulj, bestehend aus den Herren Heil, Kitz, Lölnr, Modde und Spitz, für die mühevolle Ausstellung der Listen
Weitgehendster Fürsorge durste sich die he i m i sche V o q e l Welt im abgelaufenen Jahre erfreuen Entsteht doch auf dem OkbKtc der Vogelsütterung allwinterlich ein edler Wettbewerb SNnschn der Bürgerschaft Gießens und unserem Verein, der täal'ch zu neuem Eifer angespornt Ivird durch den Mahnruf unserer Presse- 1,Gedenket der lmngernden Vögel!" Verfüttert wurden unserer- kg Bogelfulter. Zu Dank, der hier gerne abgestattet n, ist der Vorstand der Stadt verpflichet. Dank ihrem Entgegen- ommen konnte er 4 Fichtenbäumchen in den Anlagen ausstrllen und als Futterbäume herrichen lassen. Gesuchn unserer Mit- glieber, ihnen Futterhäuschn zu überlassen, konnte der Vorstand entsprechen, da er 30 Stück von Peterseim in Erfurt bezogen hatte
Aus der Fabrik von Berlcp'fchen Nisthöhlen zu Buren i. W erhielten wir 5 Stück Nisthöhlen A und ebensoviel Nistt^hlen B so daß wir annähernd die Wunsche unserer Mitglieder befriedigen konnten. Zurzeit werden überall Klagen laut über die starke Abnahme unserer Singvögel. Als Unackc bezeichnet man die Beseitigung von Bäumen und Hecken an Wegen, R«nen, Gräben und Bächen bei den Feldbereinigungen Allerorts ruft man nad) Ersatz. Auch unser Verein richtete eine kleine Angabe an die Stadt, worin er um Anlegung von Sk^itzgchölzcn ersucht.
Die Krcissparkasse Gießen bewilligte uns aus dem Reingewinn des Geschäftsjahres 1910 eine Unterstützung von 100 Mark, nährend Stadtverordneter Ludwig Petri II. ihm 25 Mark über- ünes. Für beide Spenden danken wir herzlich.
Am 12. März legte Prokurist Wolff die Rechnung vor, die in Einnahme mit 2120,08 Mark, in Ausgabe mit 2088,39 Mark A'chloß- Das Vermögen des Vereins beträgt zurzeit 2103 Mark. Die Rechnung wurde von den Lehrern Fritzel und Krug geprüft
KI. Das elektrische Haus. Dr. John P. Suther- -Daupl der Bostoner medizinischen Fakultät, hat soeben Plane entworfen für ein elektrisches Haus. Tr Sutherland will fein Haus mit einem elektrischen Apparate derart aus- rusten, daß alle Räume beständigmitelektrischenWel- 1 e n an gefüllt sind, und die Betvohner, ohne daß sie dessen gewahr werden, bis zu einem gewissen Grade mit Elektrizität geladen werden, bie sie vor den gewöhnlichen Hebeln und Schmerzen, - die armen Sterblichen täglich unterworfen sind, bewahren soll. In der praktischen Medizin hat man nämlich schon längst die Ileberzeugung gewonnen, daß Wechselströme hoher Frequenz einen nutzerit günstigen Einfluß auf die Heilung und Verhütung mancher Krankheiten haben Aber während es bisher nötig war, den Patienten in Verbindung mit den elektrischen Polen zu bringen, stellt Dr. Sutherland die Behauptung auf, die auch durch Versuche erhärtet bat, daß die Lust sehr wohl als Letter selbst von Wechselströmen hoher Frequenz bei Entfernungen von wenigen Metern dienen kann. Das be-
Nichts weniger, als daß den Patienten der heilbringende elektrnche ström beigebracht werden kann, ohne daß eine innige Verbindung mit irgend einer Maschine nötig wäre Besonders bei Rheumatismus, Gicki, Verdauungsbeschwerden, heftigen stovf- schmerzen und Nervosität will Dr. Sutherland ganz überraschend gute Ergebnisse erzielt haben.
vierter Blatt 162. Jahrgang
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberhessen
ist die alte Geschickte
daß das wayrhafr Gute stets Nachahmer findet. Auch dem „tSrnncfdem beliebten Raffee-Zufay geht es nicht anders. Die Tatsache, daß ihm kroydem kein anderer Raffee-Zusay gleichkommr, beweist wohl am deutlichsten seine vorzüglichen Eigenschaften.
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Spielplan des Kurhaus-Theaters vad Nauheim.
Montag, deii 1 Juli - .Der Biebervelz." Mittwoch, ben 3. 3uli: „iie fünf Frankfurter.* Freitag, ben 5. Juli: .Ein ^alserti-auin/ eonntag, ben 7. Juli: .Die Haubenlerche.**
Vi» nach- ApMijIp -in<l am Sonntag, 30. Juni 1912 stehenden £1U1 Llü von 11 Uhr mittag« bis u Lhr nachts nur für dringende Fülle sicher anzutreffen: D**/
Dr. Rüebner, Frankfurter Strasse 12.
Dr. Geyer, Seltersweg 64.
Müllcr'schr vadcanstalt.
W a' i e r io ä r m e ber Lahn am 29. Juni: 18 ' ff.
Höchste Temperatur am 27.
Niedrigste , , 27.
Niederschlag: 0,0 nun.
unb richtig befunden, woraus der Vorsitzende dem Rechner im Namen der Hauptversammlung für seine gewissenhafte Kassen-
1 herzlich dankte und Entlasvmg erteilte.
ICircbc und Schule.
y. ^1? r ? r 1 -28- Die Synode ber lutherischen
itojoie Cberbefien «ayte folgende Emsd ließung : .Im Hinblick au« ote erneuten Versuche deS llltrainontainsuiiiS, das Jesuiten» qeletz vom 4. Juli 1872 zu befangen oder cS wenigstens tut- wirtsam zu machen, spricht die Synode bie bestimmte Erwartung au« bay etaaidregierung unb Votttzoertretung asten derartigen Versuchen ein entschiebenes Rem entgegensetzen werden. Sie tut öteS nicht au« ,Jesuitenaugst-, sondern um des konfessionesten ,'riedenS willen, bcilen unser Volk so bnngeiib bedarf, unb befien erbitiertfter Feinb, wie bie (Leschichte lehrt, der Jesuitenorden allezeit gewesen nV
Wandern und Reisen, väder und 5ommersrischen.
= Bad-Nauheim, 28. Juni Das Roscnfcst gestern nahm einen glanzenden Verlaus. Die Terrasse, mit Blumen- ginrlanben unb bunten Lampions gcsclunückt, gewährte einen sehr feiilidten Eindruck In ber Mitte der Terrasse waren zwei Blumen. Pavillons errichtet. Hier verkauften — an der Spitze bie Herzogin non Mecklaiburg-Strelitz und die Fürstin Salm-Dyk als „ladies Patroneises" — die Damen des Festausschusses, Frau von Rauck- Neustrelitz, Frau von Stuckrad, Lady Campbell-Buenos Aires, trrau Obern von Frankcnbcrg-Proschlitz, Frau Geheimrat Dr. Eser, Baromn Nesselrodc, Frau Professor Sckwtt, Frau Tr. Groedel, tyrau Dr. Kayser und Frl. ßejcunc und erzielten glän- zendc Einnahmen. Gleichzeitig verkaufte eine Anzahl duftiger Mädchengestalten in roscngeschmückten Roben an die Besucher bie „Königin der Blumen" unb mußte — ein Beweis, wie anregend das Fest auf das Publikum wirkte — den Inhalt der Körbe beständig erneuern. Noch stärker gestaltete sich das sestliche Getriebe am Abend unter dem magischen Eindruck der zahlreickren Beleuchtungskörper, die durch ihren Farbenreichtum einen eignen Reiz bieten. Während des ganzen Festes spielten ununterbrochen die K u rka pelle ^Winderstein-Orck-ester) und die Kapelle der Darmstädter Leibdragoner. Eine besondere musikalische Attraktion bildete am Abend der von dem Kapellmeister Alfred 3 t c i n m a n n komponierte und dirigierte „Kaiserin Augnsta- Viktoria-Huld^ungsmarsch'* unter Mitwirkung des von Fried- berger und Bad-Nauheimer Damen verstärkten Butzbacher Dam enchors Dirigent Marguth) und des Bad-Nauheimer Männerchors Dirigent Bechtolsheimer). Dank ber umsichtigen Regietuhrung des Kbirdirektors — Tausende von Menscknm füllten bie Terrasse und die Alleen des Parks — verlief bas Fest ohne Mißton und Unfall., Ans der Reineinnahme können dem evangelischen und katholischen Kirchenfonds je über 1000 Mark zu- geroiefen werden.
— Salzungen, 28. Juni. BiS heute sind 1 546 Person e n zur Kur hier eingetroffen.
Juni 1912
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Bahnhofstrasse 35 Telephon 441


