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26.10.1912 Viertes Blatt
 
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Der Vorstand

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Nr. 255

viertes Blatt

162. Jahrgang

Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.

TieGießener ZamtliendlSNer" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beiqeleqt, daS ..Kreisblatt ftr den K>eis Sieben" zweimal wöchentlich. Tietandwirlschaftlichen Leit' fraßen" erscheinen nwnatlich zweimal.

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhesjen

Samstag, 26. ©Hoher 1912

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen UniversuätS - Buch- und Slemdruckerei.

R. Lange, Dietzen.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- stratze 7. Expedition und Verlag: ey*> 51. Ätöafusme^l 12. ieL-^lbr.: dlnzeigerGießei».

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Lleltrizität als Dünger.

Gkgemvärtig iüibct in ReimS in Frankreich der erste in ter» nationale Kongreß für Elektrokultur statt. Für die Sitzungen sind drei Tage, 21. bis 26. Oktober, anberaumt und Vorträge über da-- gesamte Gebiet der Beeinflussung von Pflanzen und Pslanzcnprödukticm durch elektrische Ströme, Maßnahmen gegen

Märkte.

ch. Bingen, 24. Cft. Der heutige Diehmarkt war gut besucht und ivies einen Zutrieb von 500 Tieren mit. Bei lebbatler Nachtrage enhmcMte stch ein flotter Geschäftsverkehr. Ter grünte Teil der zugetührten Tiere konnte zu hoben Preisen abgeselst werden. Bezahlt wurden für das Paar bester Fahrochsen 1OOOPOO Mk.. daS Paar geringere 8001000 Mk., das Stuck Fabrkühe 350 bis 500 Mk., trächtige Knbe #00450 Mk., trischinelkende Stühe mit Rntb 500600 Mk., ohne Kalb 400500 Mk., sährige Rinder 125-200 Mk., halbjährige 75-120 Mk. i\nb trächtige Rinder 400450 Mk. Schlachtvieh kostete im Zentner Cchlachtgeivichl: Fette gemästete Ochsen 1 Sorte 9799 Mk, fleischige, weniger ge­mästete 2. Sorte 93-95 Mk., geringere 3. Corte 90-93 Mk.; fette

Letzte Nachrichten,

flirt flilisse zurückcrobert?

Frankfurt a. M., 26. Okt. Ein Privattelegramm der Frankfurter Zeitung meldet aus Konstantinopel, daß die Türken Kirk Kilisse wieder zurücker- obert haben. Es gelang den Führern, der vorüber­gehenden Panik Herr zu werden^ die ganze Schlachtlinie wiederherzustellen und die Truppen zum Angriff überzu­führen'. Ein anderes Telegramm meldet, daß die Türken P r i st i n a besetzt haben. Die Verbindung zwischen Ues - küb und Mitrowitza ist 'unterbrochen.

Türkische Siege?

Belgrad, 26. Okt. Aus Vranja wlrd gemeldet, daß Voucitrou und Ghilan von den Türken eingenom­men wurden.

Der neue Gouverneur von Kreta.

Kanea, 26. Okt. Der neue Gouverneur von Kreta ist hier gelandet und wurde unter dem Jubel einer zahlreichen Menschenmenge empfangen.

Bulgarische Siegesnachricht.

K o n st a n t i n o p e l, 26. Okt. Tie Bulgaren nahmen T e - mousova ein. Adrianopel soll kaum noch lange Wider­stand leisten können.

Napoleon in der Völlersi-lacht.

Ein Bild Napoleons als Schlachtenlenker während bex- Ricsenkampses von Leipzig, wie es so lebendig und aus obachtung wohl selten gezeichnet worden ift, in den Tagebuchaufzeichnungen des bekannten

geringer** 8 orte 8184 Mark

fc, Frankfurt a. M.. 25. Okt. freu- und Strobmarkt. ?lngeahren waren lu Wogen freu, 1 Wogen Stroh. Bezahlt wurde , en ,'o ,"0 2ik., Stroh (Slonilangiltom 2.4" 0.0 "INI, Wirrstroh 0,00- 0.00 Mk. ANeS für 50 Kilo. Geschält lehr i t tciH-ene. Tie Zufuhren waren aufl dem ObertaunuS und den Kreisen franan und Tiebnrg.

Spielplan öes Siebener Sta6ttl)iater$.

Tirektton: Hermann Steingoettcr.

Sonntag, den 27. Oktober, abend» 77, Uhr, bei kleinen Preisen : .Tie fünf Frankfurter/ Ende 9*', Uhr. Tieirotag, den 29. Oktober, abends h Uhr i5. T lenStag - '.Abonnement - Vorstellung): Gastspiel von Fräulein Riza '-Major vom Deutschen Theater in Berlm: , ciinat.' Ende gegen 1<>K Uhr. MUtwocb, den 30. Oktober, abends 7 Uhr (4. P.itllvocb-'.'tbounemeut-Vorstellung):Ter Biber- velz.E önbcam 4 Ufr. Freitag, den 1- November, abends 8 Uhr, lei gewöhnlichen P, eisen tnutzer Abonnement, Olutliteinc hohen (')ültigfeit): Erster Liammekimel - Abend. Gastspiel von Fräulein Sybil Baue vom Lwauspielbau» in Leipzig: »Samum/ Szene in einem Bild von August Striudberg.Tie Stärkere. =jcnc von August Striudberg.Mit dem Feuer spielen/ Komödie m einem 'Akt von 'August Strmdberg Ende gegen 10 Uhr. Sonu- ing, den 3. November, nachmittag« 3', Uhr (unter Mitwirkung der Kavelle de« hiesigen Fufanterie-Regiments), bei kleinen Preisen: ..Ter i'idele Bauer." 6nbe gegen < Uhr. Abends 7M Uhr, bet (einen Preisen:Der Biberpelz." Ende nach 97« Uhr.

4. Sorte 75 -80 Alk.

findet sich in . U. ,

Nusikfchriftstcllers Friedrich Rochlitz, die unter deni < .i , Dage der Gefahr" durch einen soeben im ^nse.-Verlag er­schienenen Neudruck der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden Der Freund Goethes, der mitten tm Kanonen, donner unter einschlageichcn Granaten und pfeifenden Ku- ein, seinem bedrängten Herzen in diesen Niederschriften Luft machte schildert den Wclterobcrer, wie er am 16. Oktober Die -Zunächst glücklichen Angriffe seiner Armee gegen die Verbündeten leitet:

Napoleon war in der Stadt gar nicht verweilt, sow ern sogleich hinaus zu den Seinen geritten. Kaum eine Viertelstunde weit zum Grimmaischcu Tore hinaus, mithin Gollwitz als Hauptpunkt im Auge, wählte er seinen Stand-- >unlt auf offenem Felde und nahe an der Straße Hierher arb rin kleiner Tisch aus einem Landhause gestellt, ein -tuhl dahinter, ein loderndes Wachfeuer daneben. Eine arte, die man es war rauhes, stürmisches Wetter auf den Tisch genagelt, ein kleiner Tubus, meist in seiner . and: das war Napoleons ganzer Apparat. Niemand war '.bindert, nach Gefallen so nahe zu treten, daß man nur nicht gerade ihm im Wege war. 2lls er hinausritt, sah e finster, verschlossen, gewissermaßen starr aus^da nur .ihn erst die .stammen mächtiger donnerten, öffnete sich gleichsam das verschlossene Gesicht: er ward gesprächig, ewcglich; seine Miene blieb nur herrisch-ernst, nicht mür- isch, und änderte sich nun auch im Laufe des lebhaften Ge- Iprächs fast so wenig, als die Miene einer Maste. Dies .Vcststehende, ich möchte sagen Gefrorene, zusammen mit dem Unruhigen, Hastigst, etwas Eckigen seiner Bewegun- >en, Ijattc etwas soll ich'S lieber- oder Unmenschliches nennen? kurz, etwas, daß einem ganz unlycimlid), fast grauenvoll dabei ward: und kann ich nicht bestimmen, in­wieweit diese Empfindung unmittelbare Folge des Ein­drucks oder inwieweit dieser erst von eigener Phantasie zu-

Alles schreit beute Ach und Weh über die Fleischteuerung. Negierungen und Behörden suchen nach Mitteln und Wegen, um eine Linderung der Fleischnot herbeizuführen. Auch verschiedene Stadtverwaltungen haben durch Errichtung von Verkaufsstellen barür gesorgt, daß das Publikum als Ersatz für das teure Fleisch frische Fische für billiges Geld bekommen kann. Die Industrie ist ebenfalls nicht untätig; sie bietet billige und gute Ersatz- Produkte an. So bringt die Firma Knorr in Heilbronn die be­kannten Anorr-Suppenwürfel sür 10 Psg., ausreichend für .3 Teller, in den Handel. Bei der gegemvärtigen Lebensmittel-Teuerung ist eine gute kräftige Knorr->suppe gewiß zu schätzen, umsomehr, wenn man sie für so billiges Geld ohne Fleischbrühe zubereiten kann. fC*/e

Hagelsäüag, Einfluß des Lichtes aus den Pflanzenwuchs, Ver nidrtung von Insekten durch elektrisches Sicht usw. vorgesehen. Auch sollen alle in Frage kommenden Maschinen und Apparate sowie erzielte Produkte, Pläne, Pkwtograplnen, Modelle von Ver Nichsanstaltcn unv. ausgestellt werden.

Wenn an schwülen Sommertagen ein Okmitter die Lust ge­reinigt hat, so entgeht einem ausmerksamen Beobachier nicht, das; alle Organismen, Menschen, Tiere und Pflanzen, unter dem ivol Itätigcn Einfluß der von Ozon erfüllten Lust wieder auf­leben und fr in «er iverden. Es ist eine allbekannte Tatiadie, daß das Wachstum der meisten Pflanzen nach Oknnttererfcb.i nungen in günstiger Weise gefordert wird. Angeregt durch diese Tatsattie sind schon seit dem 18. Jahrhundert Versuche an gen eilt worden, die Elektrizität zur Förderung der Pslanzenkitttur vrak tisch zu verwerten. Es handelt sich dab.i nicht um die Einwirkung des clektnsäien Lickstes, die im wesentlichen auf optischem Gebiete liegt, sondern um den eleftrifdien Strom als solchen, bei- ans verschiedene Weise zur Anwendung gelangen kamt, um den Lebens- prozcß der Pflanzen anzuregen und den Ertrag unserer Kultur­gewächse zu steigern. .

3cl»n kurz vor der Aussaat kann man die tarnen in <an- aeseuchtetein Zustande einer längeren Elektrisierung untcrrocricn. Tie mit dem seuchien Erdreich vermischten Samenkörner werden zwischen zwei Elettrodeit gebracht, zwischen denen Gleich- oder Weckstelströnic flief;en. Tie Keimsähigkeit kann hierdurch bei ver- fd>iebenen Samenarten zwar gefördert werden, aber die erzielten Rcsültate stehen in keinem Verhältnis zu den auf gewandten st olien. Man bevorzugt daher zwei andere Verfahren, mit das Pflanz.rn ivad:3tum vermittels Elektrizität künstlich zu bceiitflitfien. Man leitet die Elektrizität vntweber durch die Erde, in welcher die Wurzeln der jungen Pflanzen liegen, oder leitet den -stroin so, daß er von dem durchwurzelten Erdbod u aus durch die Pflanze hindurch nach einem über der PslanzenlUltur angebrachten Leite, linftrömt. Beide An en von Slrontwirkmtg bez.ichnet man al. Elektrokultur, d. I;. künstliche Förderung des Pflanzenwachstmns unter dem Einfluß der Elektrizität.

bessere 2. Sorte 95 97 3)1 L, ......--- -

tm .cre 4. Sorte 90 - 93 Pik.; fette gemästete Schweine 1. eortc s? -yu Mk., fleischige, weniger gemästete 2. Sorte 8587 Mk. und

gekocht sein mochte. Napoleon saß, auch wenn er die Karte oefragte über einen Punkt, worauf er den Finger legte, sprach, schrieb usw. nie länger als etwa zwei Minuten; dann richtete er sich hastig wieder empor und ging auf und nieder. Alexander Berthier war immer an seiner Seite. Mit kältestem Stolz und erdrückender Gleichgültigkeit be­handelte er mehrere der vornehmen Herren, die sonst und oft weit unerträglicher, als er, unS despotisierten und die nun tu gänzlich resignierender Ehrfurcht etwas dumm iastanden. Adjutanten und auch andere Offiziere, ohne deren Abzeichen, flogen von allen Seiten unaufhörlich herbei, alle wurden direkt an ihn verwiesen. Er nahm ihre Papiere, lief sic blitzschnell durch, schrieb ober gab mündlich

n Augenblick Antwort, die letzte preist gegen Berthier ! in, der dann, wie cS schien, seine kurze Entscheidung den ^Nännern weiter auscinandersctzte; zuweilen winkte er auch r iefc nahe zu sich, fragte, fertigte ohne Zwischenredner ab usw. Sein Gang traf einigemal so, daß er Trupps Verwun­deter, die zum Teil in jämmerlichem Zustande auf der -kraße nach der Stadt gebracht wurden, ganz sicher er­lernten mußte, er wendete weder den Schritt, noch den Blick um; die Sache war ihm völlig gleichgültig. Dies alles und noch tausenderlei zusammengenommen, was sich licht wohl in Worte fassen läßt, ohne, wie bei einer im » inzelneu geschilderten, reichen Laudsck)aft, das Gesamtbild, worauf allein es ankomml, viel eher zu zerstören, als zu wllenden: dies, sag ich, bringt einem das Zauberische, '' i Uterbnnnenbe seiner persönlichen Näl)e in den Sinn und vHärt so durchs Gefühl, wenngleich nicht durch den Bc- zriss, wie z. B. Männer, selbst wie Johannes Müller, und andere, dadurch und nicht bloß für den Moment gleich- fam erlagen; wie selbst eisernen Kernmenschen die Hand mit dem Gewehr gelähmt niedersank, als nun er, dem sie oen Tod geschworen, ganz wie sie ersehnt, kam und ihnen bloßstand.

Mso, meine Herren und inerten Freunde: wollt ihr diesen ttewaftigen zum Teufel tnadini ssS werden frei­lich wenige etwas dagegen haben, und vielleicht manche, die ihm nahe stehen, am wenigsten so macht ihn nur nicht zu so einem armseligen, popanzigen Satauas, wie ihn eine dürftige, zage Phantasie ansmalt; zu einem Dinge, das am Ende nur aus Negationen zusammengeflickt ist, sondern erkennet ihn, mit dem Evangelio zu sprechen, als den ,,Teufelobersten", den keineseurer Kinder" austreibt, sondern einzigGottes Finger'"

'färnfmntfi

ein neues KaffeegetränK, das Sie versuchen müssen. Kornfranck" wird aus unserem nahrhaften und Kräf­tigen Brotkorn (dem Roggen) gewonnen, das einem eigenen, neuartigen Mälzungs- und Röstverfahren unterzogen worden ist. WerKornfranck" einmal getrunken hat, kauft ihn immer wieder. w

Auch der hartnäckigste Küsten

hält den erprobten TDi)btrl.IableHen nicht stand, so steht in einem der zahlreichen Zeugnisse Ober dieses ausgezeichnete Mittel zu lesen. Wer irgend zu (Erhaltung neigt, viel zu sprechen hat, seinen Lais schonen muß, läfef sie nie ausgehen und nimmt sie regelmäßig, wobei er immer von neuern ihre erfrischende und wohltuende Wirkung verspürt. Die Schachtel kostet in allen Apotheken u. Drogerien 1. Mk Niederlagen in Gießen: Pclikan-Avotheke und Löwen-Drogeric.

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Ter erste, der die Einwirkung statischer Elektrizität auf Bilanzen Praktisch erprobte, war ivoLl der Franzose M. Bertholon, der schon im Jahr, 1783 seine Kulturen von einem isolierten Tisch oder Wagen aus mit Wasser begoß, dem von einer Elektrisier- maschine sortgeseft Elektrizität zugesührt wurde. Ter gute, Er­folg dieses primitiven Verfahrens dürste wohl eher dem fleißigen Begießen als der dem Wasser mitgctcillcn Elektrizität zu zu schreiben sein. Größeres Interesse beanspruchen die Versuche des Pros. 5. Lern ström in Hclsingfors, die aus einem eingehenden wissenschaftlichen Studium und langjährigen Beobachtungen b ruhen. LeinströmS Aufmerksamkeit wurde mehr zufällig aus d:c Elettrokultur gelenkt. Vor etwa 35 Jahren beschäftigte er sich mit der Erforschung des Nordlichtes und beobachtete, das; die Pflanzen m den Polargegenden trotz der kurzen Sommerzeit ein fdmellcreö Waclrsluin z^gen und einen gröberen Ertrag liefern als in der gemäßigten Zone. Ta Wärme, Licht und .zeuastig- leit nicht die Ursache für diese Erscheinung sein lönnen, so »glaubte Lentström, daß diese nur dein Einfluß von elektrischen strömen, bereit Wirksamkeit sich int Polarlittst zeigt, zuzuschretden sei.

Lemström ließ ein Stück Land mit einem Drahtnetz, einen halben Meter über dem Erdboden, überspannen und legte dieses an den positiven Pol einer großen Insluenzmascl-ine: der negative Pol wurde geerdet. Während der Tauer des Wachstums wurde daS Netz morgens und abends je drei Stunden unter Spannung gehalten, so daß eine dunkle Entladung aus die unter ihm de< nndlichen Manzen einwirken konnte. Die Ergebnisse der Ver­suche waren in allen Fällen recht günstig; es wurde ein Zuwachs von -10 bis 80 Prozent konstatiert. Nicht nur eine größereiGuleiund Vermehrung des Erttägnisses wurde erzielt, sondern auch die Reise trat trüber ein, als auf einem in gewöhnlick>er Weise be­handelten Felde. Voraussetzung ist dabei jedoch immer ein gut Ix-rgerichtetes und anbaufähiges Feld: denn auf armen Böden ist auch eine Anwendung der Elektrizität ohne erheblichen Einfluß auf das Pstanzenwack>stum. Tie Versuche erstreckten sich auf Erdbeeren, Gerste, Kartoffeln, Zuckerrüben, Bohnen und Mohr­rüben.

Was die Aussichten der Elektrokultur sür den Ackerbau be­trifft, so dars man die Erwartung nicht zu hoch fchrauben: vielleicht führen Versuche, die auf ganz anderer Basis angeftellt werden, zn besseren Resultaten. Dagegen steht der Elektrokultur im Garten- und Gemüsebau noch ein großes Anwendungsgebiet onen. Hier handelt es sich um verhältnismäßig kleinere Flächen, die bei sorgfältiger Pflege hohe Erträge erzielen sollen. Sollte es beispielsweise gelingen, den Frühkohl mit Hilfe der Elektro- (ultnr nur 15 Tage früher auf den Markt zu bringen, so würde das allein schon eine gute Rentabilität der Anlage be­deuten. Außerdem kann die Elektrokulttir angewandt werden zu einem schnelleren Reifen des Weines, zur Erfrischung von Schnilt- blumen, zur Abtötung von Getreidesporen. Es ist daher ein internationaler Austausch der auf Diesem Gebiete gewonnenen Ersahrungen im Interesse der Volksernährung nur zu begrüßen.

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gemästete Kühe I. 2oue 86-87 Mk., fleischtge, ivciuger gemästet«

2. Sone *384 Pik, geringere 3 Sorte 75-«80 'Mk.;

mästete Rinder 1. Sorte h7-jC TiL Beliebige, weniger gcniäfieie

2. Sone 8587 'Mk., mittlere 3. Sorte ku84 Mk..

leite Mastkälber 1. Sorte 98-WO Mk.,

null cre 3. S arte 9394 'Mk., qe-