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PROSPEKT
2000
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L. & E. Wertheimber
Mitteldeutsche Creditbank
1000
500
300
200
151— 650 651—1650 1651—2650 2651—3150 3151-3650
500 1000 1000
500 500
1000 000
500 000
150 000
100 000
nom. M. 3500000 4°/«ige Schuldverschreibungen der Stadt Giessen vom Jahre 1912
Tilgung frühestens zum 1. April 1917, verstärkte Tilgung frühestens zum 1. April 1922 zulässig
zum Handel und zur Notiz an der Frankfurter Börse zugelassen.
Frankfurt a. UL, im Juni 1912.
Nom. M. 3500000 4 °/o ige Schuldverschreibungen der Stadt Giessen
vom Jahre 1912.
Tilgung frühestens zum 1. April 1917, verstärkte Tilgung frühestens zum 1. April 1922 zulässig.
„ der Mitteldeutschen Creditbank in Berlin und bei deren Niederlassungen in Frankfurt a. M., Giessen, Marburg, Wetzlar und Friedberg i. H.,
„ dem Bankhaus L. & E. Wertheimber in Frankfurt a. M.
Die Stadt verpflichtet sich, für den Fall der Konvertierung der Anleihe in Berlin und Frankfurt a. M. eine Stelle einzurichten und bekanntzugeben, bei der diese kostenfrei vorgenommen werden kann.
Giessen, im Juni 1912. Der Oberbürgermeister der Provinzialhauptstadt Giessen.
Auf Grund des vorstehenden Prospektes sind Mecum.
Die Stadt Giessen ist durch die ihr auf Grund des § 795 des Bürgerlichen Gesetzbuches und des Artikels 67 des hessischen Ausfuhrungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch vom 17. Juli 1899 von dem Grossherzoglich Hessischen Staatsministerium erteilte Genehmigung vom 23. Marz 1912 (Deutscher Reichs-Anzeiger und Königlich Preussischer Staats-Anzeiger Nr. 83 vom Jahre 1912) und durch den Erlass des Grossherzoglich Hessischen Staatsministenums vorn 20. April 1912 (Deutscher Reichs-Anzeiger und Königlich Preussischer Staats-Anzeiger Nr. 100 vom Jahre 1912- ermächtigt worden, eine auf den Inhaber lautende 4/0ige seitens der Gläubiger unkündbare Anleihe im Gesamtbeträge von M. 3 500000 auszugeben, und zwar in folgenden Abschnitten:
Reihe VII, Nr. 1— 150 150 Stück zu je M. 5000 = ¥• 7d0 000 — --- "— 1000 000
M. 3 500 000.
Der Erlös der Anleihe ist bestimmt zur Beschaffung der Mittel für Grundstückserwerbungen, Errichtung von Gebäuden und baulichen Anlagen, Neuherstellung und Verbesserung von Strassen und Wegen, Kanal- und Wasserbauten, Ankauf von Aktien des Volksbades, Friedhofserweiterung, A erstarkung des Stadt- erweiterungsfonds, Ausbau und Erweiterung des Gaswerks, des Wasserwerks und des Elektrizitätswerkes, Neuanschaffungen und Neuherstellungen für die elektrische Strassenbahn, Hingabe eines Darlehns an den Ortsgewerbeverein in Giessen sowie für Stempelabgabe und Druckkosten. ‘
Die Schuldverschreibungen sind mit halbjährigen, am 1. April und 1. Oktober jeden Jahres fälligen Zinsscheinen sowie mit Erneuerungsscheinen versehen Der erste Zinsschein ist am 1. Oktober 1912 fällig. Die Schuldverschreibungen sind mit den Unterschriften des Oberbürgermeisters oder dessen gesetzlichen Vertreters und eines Beigeordneten versehen. _ . , „ , ,
Die Tilgung des Anlehens erfolgt durch Ankauf oder Auslosung vom 1. April 1917 ab jährlich mit iy8% des Kapitals, unter Zuwachs der ersparten Zinsen. Die Auslosung geschieht im Monat Dezember jeden Jahres, zum ersten Mal im Dezember 1916. Vom 1. April 1922 ab ist die Stadt befugt, die Tilgung zu verstärken sowie das Anlehen ganz nach vorausgegangener dre monatiger Kündigung zirückzuzahlen. .. _An_. ..
Die nach der regelmässigen Tilgung zurückzuzahlenden Stücke werden am 1 April jeden Jahres (zum erstenmal am 1. April 1917) zuruckbezahlt.
Alle Bekanntmachungen, welche die Anleihe betreffen, insbesondere die Bekanntmachung der ausgelosten oder gekündigten Schuldverschreibungen, geschehen alsbald nach der Ziehung bezw. Kündigung durch den Deutschen Reichs- und Königlich Preussischen Staats-Anzeiger, die Frankfurter Zeitung, die Darmstädter Zeitung, den Giessener Anzeiger, die Berliner Börsen-Zeitung und den Berliner Börsen-Courier. In diesen Blättern sind auch die Nummern der bereits früher fällig gewordenen, aber noch nicht eingelösten Schuldverschreibungen bis zu ihrer Verjährung mit zu veröffentlichen, und zwar in jeder Bekanntmachung über zur Rückzahlung gelangende Schuldverschreibungen. Wird die Tilgung der Schuld durch Ankauf von Schuldverschreibungen bewirkt, so wird dies unter Angabe des Betrages der angekauften Schuldverschreibungen alsbald nach Ankauf in gleicher Weise bekannt gemacht. Geht eins der vorbezeichneten Blätter ein, so wird an dessen Stelle von der Stadtverordnetenversammlung ein anderes Blatt bestimmt, jedoch werden sich unter den Blättern stets, außer dem Reichsanzeiger, noch 2 Berliner Zeitungen und 1 Frankfurter Zeitung befinden. .
Die Auszahlung der Zinsen und der Kapitalbeträge sowie die Auslieferung neuer Zinsscheinbogen erfolgt kostenfrei außer bei der Stadtkasse in Giessen bei dem Bankhaus Delbrück Schickler & Co. in Berlin,
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Telephon 645. Inh.: Karl Cbm. Walltorstr.
Täglich abends ab 7'/, Uhr:
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Am Sonntag, den 30. Juni findet wieder ein
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Anfang 7 Uhr. Ende 5 Ubr morgens.
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Direktion: Hermann Steingoetter.
DienStaa. den 2. Jnli 1012, abends 8 Ubr: everettenpreife ’. Qverettenpreüe!
Abonnenten zahlen gewöhnliche Preiie bei Borweis des 2. ErmähigungS ttnpouS.
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