Ausgabe 
24.2.1912 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

I

Rcichstagsabgeord

Bericht über die Rede des Oh'

Dr. Werner-Gießen

neten:

ffuilMalkomesiui

M 0138

*6tot

irt

flttffc 5 sind

372

347

Vicbinitraf;c.

1219

nefcbcn werden.

D-*/.

0W]2d).3--3. 2ypbn.,(s-ber=

| 4 Zimmer

Bergstraße 22

890

vodielennntc

112

Möbl. dimmet zu verin.

iiefentoenll

01441

irrbl. möbl. dimmer a- verni.

0144501 Babndoistr.60H.Er.

Neuen wen 19

10191

nieten.

(413

ctimc

1004

^tiiheres Hinterhaus.

231

.VcnMtadt 11

13M

au vermieten.

Vermietungen

Mietgesuche

Stellenangebote

Eine sehr idiöttc 4 Zimmer- Wvlinung mit dubehör per 1. Avril ah vermieten.

Näheres bei VouiC Boni,

ztiöncr Wen m. Lohn. Ede Stein und Ederstrabe per 1. April 1912 au oerniiet.

jiah. bei Earl Stiicfratb, Seltcrctven 3s. [122

»' Stti.l'di'nmcxiü. v-1 Äpr.

-.verm. Äi- Erednerstr.38 p.

---------------ung zu

oerm. t111! ^äh. Löberür. 3 v.

pigvunblid) erlerne vorma

**n. Lauterbach. (>

| 3 Zimmer

Au» dem Lande

Tie Rede von Tr. Werner-Gießen.

Soeben erhalten wir noch sollende: ausführlicheren

du crt'ranen Mübliir. 31 H 01475. 2 Zimmerwobuung zu verir. Rord Anlage ».

Lu<lw itMtrnsMc 52.

! Schöne 6 dimmcrwobniina ><m 1L Stock mit dubehör. per 1. Avril auch früher zu ucr

WegzugSh. ist die erste Eianc meines Hauses- 6 dimme v m. all. dub., svs. ob. spät. z. verin. Äran SauitätSrnt Haupt.

Asterwen 29. >227

K-Zimmtr-Wohn.

m. all. Komfort der Neuzeit, elektr. Vidit. ("as u. all. dubeb. versehen f. sos. ob.Jp. z. verin. 1181 Nab- Nord Anlage 11.

£oiuim|lrafit 1 »ort. wenzugsbalber 6-dimtncr- Woduung aus 1. April au vermieten. «1

du crsrancn 1. Stock.

56iiiit 5-Zimmtrivühilß.

mit all. dubeb- per 1. April 1912 au vermieten. 1316 ....... .............. .....

Nah. Stcvbansiraße 17 p. ver 1. April au verm. 101184

683) Mansardenzimmcr, Kabinett unbftiicbe nu nur ruhtge Leute zu vermieten.

Wcnsteinftraße 44 (Brones Mauiardcnzimm., Küche u. dranstoh. Kammer, p. 1. April an alletinteb. dran A.verm.Nordanlane 12. (,IT4

Heniclstrakc6ll. St. Schöne frditnmeriuobuo. mit Bndez.. (MaP n. eleft. Licht, Balkon, Martenonteil. Tvrcmben: u. Maddienz. jiint 1. Avril zu Beim. Nädcrcs (Doctbe- Wjti fS»

sck. flciunbe 3-Zimmerw. m. Mans, dimmern n. Garten

fesgs?

JmGartcnbanie Moltke- itvabc 2 schöne Wohnung, 4 d- u. Küche, a. 1. 4. au verm. ss Nab im Borderb, pari.

5 Zimmerwohnung (Mao ii. elektr. Licht, durchweg Linoneumbelan, clefl« koinvl. einner. Badeziiiirn. m. cmaiQ. ^adeivanne, Dusche u.Wasch- touette, «oiuie Heißwaner- au laste, Loggia u-Beranda re. baldigst au vermieten.

Elm. Friedrichstraße 111.

Bleichstr. 11 schöne ödinv m er in ub nu up v. 1. Avril au verm. Nah.Lsebigstr.61. Iuo

l Ii, ,'j 'Heil *^lnl

s.cr.pijo.

Bleichstratze ÄO 78 dimmer, Bad, Beranda (OC. ans 1. Juli zu vermieten. 1124) Prof. Fromme.

eint liJinlMlMhnW Loggia. Beranda und dube böv zu vermieten.£«)

iRäb. Franksnrtcr Str. 27

Mod. 7»- dimmcrwobnuua a. ücrui. Nab H-Launopam, LS mm.

hp,|ng

Adti».ßiMtrj.ma.

U9 Neuen Baue 17«

*7 Q Bit erfrag. Plochstr. 7 part.

^vniuot^ir* 4 J Rodheimer Straße 56.

Moder ne 5-3im.-Wobn ungcn Wetzlarer Weg 17 l'Jieubau), nächst der Frieb- richstraße, baldigst zu verm. 367) Cim, Friedrichstraße 14 Moderne 5-Zimmer- Wnmngen

-i vhnnftrnnc 13 :K40

Ausbreitung deutschen Wesens und deutschen Geistes behalten. .(Beifall.)

Abg. Waldsfein (Vv.):

Auch wir find im allgemeinen für die Vorlage. Endlich ist ein Wunsch, der auch auf liberaler Seite gehegt wurde, erfüllt. Wir wünschen, daß der Anspruch früherer Teichscher ge- setzlich festgelegt wird. Wer dem Deutschen Reich als Soldat ge­bient hat, toll ohne weiteres Bürger werden. Bedenken haben wir gegen den § 7. Er nimmt den Einzelftaaten ein Hoheitsrecht. DaS bedeutet die Aufhebung des vundeL staatlichen Eharakters. DaS kann nicht ohne Einfluß bleiben auf die Zusammensetzung des Deutschen Reiches. Er ist auch nicht durch» zuführen und höchstens eine Quelle von Schikanen. Ter Verdacht liegt nahe, daß der einflußreichste Bundesstaat die preußische Praxis zu dec allgemeinen deutschen Praxis machen will. Der bisherige Zustand hat sich seit 40 fahren durchaus bewährt. Mio- bestens mußte die Entscheidung in die Hände eines t'ieichsver- fasiungsgerichtcs, nicht des Bundesrats gelegt werden. Tie mehr- fache Staatsangehörigkeit soll bleibe::, und nur auf besonderen Wunsch aufhören. Jetzt soll bei der Aushebung unter den Brauch- baren nicht daS Los mehr entscheiden, sondern der Grad der Tauglichkeit. Davor warne ich dringend, da die Gefahr des Miß- brauchs vorliegt.

Man könnte konfessionelle Momente mißbrauchen. ES kann sein, daß man den ländlichen Ersatz bevorzugt daß man Leute ausschließt, die keine Zierde der Front sein wurden. Es scheint, daß man bei diesem Gesetz verschiedenes durckchringen will, was sonst wenig Aussicht auf Annahme hätte. Wer Deut- scher werden will und dessen würdig ist, dec soll auch Deutscher werden. (Beifall.)

Ein Vertagungsantrag wird angenommen.

Dienstag 1 Uhr: Weiterberatung, Antrag auf Einstellung deS Verfahrens gegen Dr. Liebknecht beim anwaltlichen Ehcengerickitshof in Leipzig, die heutigen Vorlagen in dritter bezw. zweiter Lesung. Schutztruppengesetz und zweite Lesung des Etats (ReichSamt des Innern).

Schluß 44 Uhr.

Wir stehen heute mit großer 'deineoigiing an dem Endpunkte einer biertelfjunbcrtjährigcn Entwicklung. Im Jahre 1889 schloß das Deutsche Reich mit anderen Ländern ein llcbcreinfommen zur Bekämpfung des Mädchenhandels. Im Jahre 1894 bei Be­sprechung des Auswanderungsgesetzes hat Abg. Bebel mit Recht bau Finger auf die Wunde des Mädchenlrandels gelegt, indem er eine Reihe von Fällen aus öambiivg anführte. Im Jahre 1897 kamen bei dem Auswandernngsgesetzentwnrs wieder diese Tinge zur Sprache und in demselben Jahre bat dann das Auswärtige Amt eine ausiährliche Denkschrift über den internationalen Mäd­chenhandel mit außerordentlich vielen intcrcffanten Einzelheiten veröffentlicht. Ein besonderes Verdienst aber in dieser Frage hat eine Petition eines Herrn Aßmann aus Meißen, die um ausgiebige Bekämpfung des internationalen Mädchenhandels bat, gehabt und der Reichstag hat sie dem Reichsianzler einstimmig zur Berücksichtigung überwiesen, so daß eine erneute Petition desselben Herrn im Jahre 1899 durch liebergang zur Tages­ordnung erledigt werden lonnte. Außerordentlich interessant waren aber die Anträge der Abgg. Graf Könitz, Dr.^ Förster und Dr. Vielhagen zu dem Answanderergesetz von 1897. Beim Stellen- vermittlungsgesetze haben meine politischen Freunde Molle und Dr. Burckhardt einen verschärften Antrag eingebracht, der allerdings nicht angenommen wurde. Wenn wir früher feststellen konnten, daß die verbündeten Regierungen der Frage nicht mit diesem positiven Interesse gegenüberstanden, toie heute, so können wir allerdings heute sagen, daß, seitdem sie in Petitionen und Diskussionen im Reick)stag zur Sprache stand, das Auswärtige Amt feine Pflicht getan hat, und wir erkennen mit den Vorrednern und den übrigen' Parteien die Tätigkeit der Regierungen an. Es muß aber auch dem Nationalkomitee zur Bekämpfung des

blUA *u verm.

EllfiMkllk >i**] Eichwea 5. 01440] Frdl. möbl. 3immer zu verm. Sounenstr. 28III. 0,Ä* Eini. möbl. riim. z. v. Renen Baue 2 I. b. Glöckle. '*S1 Möbl. Zimmer m. scv.

Eing. a- v. Woctbeitr. 52 II.

Einzelne Dame sucht Idiom 34jimintr='Kol)nMi auf 1. Juli. Schristl. rinnet). u. 01432 an d. (tz.. Anz erb-

Ruhige Dame nicht zwei« Zimmer - Wo! nuno mit Kammer und Zubehör netnt Kochgaö in gutem Haufe uni freier ruhiger Lage. Sdninl Angebote mit Breisaimatx u. 01435 an d. Gieß. Anz. ew

Pension Menne, Mod.mödl.Zimmer, elektr. Licht, Bad, Zentralbetz., Tel., Mittags- u. Abendtisch. 01338 01339) lWctrlarers Weg 15 Pension f. In n. Ausländer. Mod.Haus, elektr.Lickt, Bad, Tel.,Priv.'Mitt-.u.AbendtiIch

Schön möbl. rub.Zimmer per 1. März zn vermieten. 013X1 Wett-Anlaac 42 I. LicherStr. 371. sry. ruh. möbl. Zim. z. verm.

101425;

28'] 4-Z. W., Gas, Balk.u.all. dub.v.l.Aprilz.v. Liebigstr.87

4 dimmerw. m. Kabinett au verm. Rooustr. 30 Il.St. l'"^"

Schöne 4-3immcrwol>n., in bess. Hause, wegzugshalb, zu verm. Schiffend.Weg 16, Nähe Steins Garten. 101461

Der zweite Stock meines Hauses, 6 Zimmer mit allem Zubehör, Garten- anteil mit Bleichvlatz, per 1. April au vermieten. 89 EarlKrailing, Siid-Anl.22

i Creduerstr. 34 3-3immer Wohnung sos. zu verm. Rav. M. Langsdorf. 3 Zimui.-Wobn.a.ml). Leut. p.1.Avrilz.v.SchiUersn..9.1^ 2 I 2 Zimmer |

Lcibgesterncr Wen 9 schöne 2 Zimmer Wobnung zum 1. AiärA zu vermicten. 11261 2-2imnierwohnung, ii. sonstigem Zubebvr ; verm. Inn! ^laheres Liebinttr. 83.

2 Zimmcrwobnung "ias, Garten Bleichplap, 1. MarA

eSSS

11 ?-: ZTjjEr

ft «turitt nach Liter f.ro*HherzoE

L*^He**en. (> ^^TTeTifaieiie l^fltnfleidjäit Wiefjei t1«n Lohn achtbar lehrling

Voniö i an die h l^hrlinfi oc,uc

L^hpfing sicher, gefl ^Ädwi^K

itainn.

1 :'.yNi

SswnISsgnrten.

608] 5-Zimmer - Wobnung zu vermieten ver 1. April.

___Rcustadt 78.

Mehrere 5-Zitnmcrwohn. mit Bad, Balkon, Mädchen tammer und allem Zubehör per 1. April zu vermieten. 274! 9läb. Roonftr. 22 p.

sZE v S rL doUaattcr-; irt^-fci4äitifluni

Aniteb^u

WßE LitfJtltenjHwi^ k^ilÄ Bursche

Lritforibilbunflvfdiul fettfuiöt. Radiavre Eft Zu erfragen in fct Anzeiger. I»

L per Citcvn 1512 obe G flloie Ltaudi Kdg. u. Tclifaicnenq BWaue 17.

«Mädchen Handels Dank ausgciprochcn werven uno eoewv der christlichen Liebestät ig keit der Innere.-. Mission. ...

Ter vorliegende Gesetzentwurf genügt tmorern^nuht, daß rr nur den Maui für andere, nicht den Kauf der Fraucnsv^rion an und für sich unter Srtase stellen will: auch darf kein Unter e!'-^ zwifck)en Minderwertigen und BoUiabrigen in bezug auf Verfügung und Einbehaltung gemacht werden Erfreulicherweise ist aber der ihn zelstaatsgesetzgebung, dem Reiche, die Möglichkeit gegeben, nut möglichst DcrfdwrfteH Strafbestimmungen in diesen Fragen iu arbeiten. Wir haben den dringenden Wunsch, daß das m kum't geschehen möge. _

Es ist ja nun nidü so cinsach, die Mädchcnhaiidler zu fassen, mit ungeheurem Raffinement roiffen fit fick der Strafe zu ent ziehen, zum Beifpiel durch den Wechsel ihres Namens. Sie fabmr streckenweise im Personenzug oder Lokaldamvfer, um dann in einen Schnellzug oder Schnelldainvier überzugehen und so der Verfolgung zu entrinnen. Wenn beklagt morden ist, daß die fogenannten Importländer, die in der 5?auptsakhe in Frag? kommen, an dem internationalen Ucbercinfommcn nicht beteiligt find, so ist nach meiner Ueberzeugung der Export dorthin doch durch die schärfste Kontrolle bei der Einschiffung in unseren Läsen au unterbinden. iLehr richtig! rechts.s Dieser dandel mit Aen scktenileisch, decKrstcnhandel", wie er in der Sprache der Mädchen- Händler heißt, geht hauptsächlich nach dem SLdosten Europas, Südrußland, nach Antwerpen, London, Konstantinopel, na* Aegypten und Südamerika. Riga ist ganz besonders bekannt, aum Buenos-Aires. Tas Bedauerlichste ist, daß in Südamerika Hanoi sachlich gerade deutsche Mädchen zu sinden sind.

Tie Ursache dieses Mädchenhandels lassen sich natürlich nicht im Rahmen dieses Gesepes erörtern. Jedenfalls laufen da vieler!c- Tinge zufammen; Animierkneipen, Kabaretts, auch die foqe nannten Liliputanervorstellungen, das Stellenoermittliingswefeii ufw. (Sehr richtig! rechts.)

Atif eines möchte ich gegenüber der Linken noch einmal gan; besonders Hinweisen. Es ist bemerkenswert und wird auch in hc amtlichen Denkschrift betont, daß die Mädchenhändler ausschlief. lich jüdischen Stammes sind. Hört, hört! rechts und ne Zentrum.« Wir sinden da Rainen von ganz eigenartigem Slang, mit Ri. .sicht auf den Ernst der Stunde will ich darauf nicht cm <reber: Es heißt zum Beispiel dort, daß eine weitverzweiw

mit großen Verbindungen und Mitteln arbeitende .MiiDPlcrbante, die fast durchweg aus galizifckien und russischen Juden behebt, in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz Mädchen unter falfdm Vorspiegelungen nach Südamerika lockt und dort zu Preisen bii i zu öOOÖ Fr. verkauft.

Mädchenhandel ist ein Symptom und daraus können mir.: aus die Ursachen schließen. Selbst eine nationalliberale Zeitung hat ihm gegenüber die allerschärsste Stellung genommen, die wir nur anerkennen müssen. Sie unterscheidet sich allerdings seht 1 von der Meinung des Rabbiners Bon, bei auf dem internationale, 1 Kongreß in Frankfurt sagte, man müsse die Mädchenhändler ab!ölen, also durch Geld entschädigen (hört, hört?), bann mürbe Der Mäbckienhanbel beseitigt werben. Wir sinb allerbings der Meinung, die die Müncksener Neuesten Nachrichten damals in schärfster Form ausdrückten, die Leute gehörten einfach an den nächsten Baum geknüpft, die mit Mädchen den scheußlichsten vand.l treiben, den man sich denken kann. Der sozialdemokratische Ribn« - wollte eine bessere Schule, eine bessere Schulung der Geister eiwV führen. Zur besseren Schulung der Geister und zur bessere»! Erziehung gehört auch ein tiefer Glaube an Tinge und a, j Kräfte, die jenseits der Sterne liegen und alle anderen Seiten überdauert, :Sehr toahr? rechts.) Tiefes hohe sittliche antwortlichkeitsgefühl, das aus der Religion uns gegeben ist, ! wollen gerade die Sozialdemokraten beseitigen, wenn sie wie im ' Jahre 1902 so auch jetzt wieder die Mfchaffung des Religions­unterrichts in der Schule beantragen. (5cljr richtig?) Es hanNtB sich um einen Kampf für Menschlichkeit und für Da- rung der Persönlichkeit und auch insofern ist der heutigf Tag erfreulich, daß er zeigt, wohin wir jowohl im wirtschaftliche« : wie im sittlich religiösen Leben mit dem schönen freien Spiel 1 öct Kräfte kommen. (Beifall rechts.)

Möbl. Zimmer möglichst zwei, in der Aäd< der neuen Kaserne auf zwei Monate nci. Schrift!. .'Ina. unt. 4» 7039 an den Wvtw Anzeiger erbeten. Dlnl 1377] Ingenieur wünscht MUI 1. Atärz frcunbL flut möbl. 3immer,cuentl in.nut.Ikn* in nur besserer, ncbilb. laü Familie. 9täbc ^chonzciun ?rb6nt i'Cimitt! auwe schloss. Soi. anSi. Äuget' mit Preis unt. Jl. X. 759 an Ed. Krauic,Ann.-Erv . od>eot

pervers Ist. Kann Je ein So.JaUemokca! die Staatsangehörigkeit erwerbend Äoec ein deutschen Polizeispitzel darf sagen: Civis iGcrmantis sum! (Unruhe rechts.) Das fetzige Gesetz ist gar Dicht jo jcblecb!. schlecht wird es nur durch seine Anwendung. Tie Willkür der Verwaltung-behörden muß beseitigt teerten; unserer Polizei kennen wir nicht über den Weg trauen. Der neue Entwurf hat aber eine Hintertür: nach § 7 entscheidet, trenn ein Bunc-sftaat gegen eine Aufnahme durch einen anderen .Vundesstaat Bedenken erhebt, der Bundesrat. DaS bedeutet eine Verpreußung SüddeutschlandS (Lachen retfctS), Vreußen will die Einfallspforte für die Ausländer verschließen, di? Aber in Süddeutschland bestand. Diese Bestimmung muß unbcoiugt ausgeschaltet werden, sonst mag das ganze Gesetz fallen. Ter Meiner beantragt eine Ltzgliedrige Kommission. Hoffentlich gestaltet sie baS Gesetz so, daß auch wir ihm zustimmen können, x

Abg. Dr. Spahn (Zentr.)

gibt zur Erwägung, sich mit einer Kommission bon nur 21 Mit­gliedern zu begnügen. Tie Ausführung des Vorredners recht­fertigt den Wunsch nach einer Regelung des Fremden- rechts, um dem fremden Arbeiter, der nach Deutschland kommt, unb nicht die Absicht hat, sich naturalisieren zu lassen, eine sichere byiftenz zu verschaffen. Aber mit diesem Gesetz hat das nur in den wenig zahlreichen Fällen zu tun, wo sich ein auslän­discher Arbeiter naiucalificren lassen will; unb wir können ihnen nicht ein gesetzliches Recht auf Naturali­sation geben und das Ermessen dec Behörden ausschalten. Richtig ist, daß der Grundsatz dec Erschwerung des Verlustes der Staatsangehörigkeit durchgeführt werden muß. Der Redner er­klärt sich für seine Parteifreunde mit den einzelnen Bestim- ninngen deo Gesetzes einverstanden, erhebt aber Bedenken gegen die Deslimmung, wonach jemand, der in einen Bundesstaat aus­genommen wird, feine Zugehörigkeit zu einem anderen verliert, wenn ec nicht ausdrücklich die Beibehaltung beantragt. Dies Gesetz wird der deutschen Bevölkerung große Wohltaten bereiten.

Abg. Dr. Giese (KosisZ?

Wir sind einverstanden. , Der Hauptpunkt für unS isk die Erhaltung des Deutschlums im Auslanoe. Bisher regierte die gormalktat, jetzt tritt die freie Willenserklärung an ihre Stelle, uf die Erfüllung der Wehrpflicht legen wir besonderen Wert. iKeine Volksgemeinschaft ohne Wehrgemein, schäft! Der vom Vorredner so heftig angegriffene § 7 er­scheint unS durchaus zweckmäßig und völlig gerechtfertigt. Wir sind einverstanden mit einer Kommission von 28 oder 21 Mit­gliedern. Möge das Gesetz dazu beitragen, daß die Deutschen im KuSlande mit immer größerem Stolz ihrer Heimat gedenken,

Abg. Bcck'Heidelberg (Natl.):

Jahrzehnsekang gehegte Wunsche sind endlich erfüllt worden. Die Verpflichtungen, die b.u Deutschen im Auslände anferlegt tverdeu, sind gering. Jeder wirklich deutsch empfindende Mann wird sie mit Freuden erfüllen, um die Beziehungen zur Heimat giifrechtzuerbalten. Einige Abänderung santräge be­balten wir uns für die Koiiimiffion vor. Die Praxis bei der Aufnahme von Ausländern war in den einzelnen Bundesstaaten bisher verschieden, vielleicht oft zu lax. Manche Staaten waren aber auch zu streng Wir wünschen eine größere Einheitlichkeit. Gewisse Richttinten sind notwenoig. Bei dec Prüfung der Auf- nahinesähigkeii müssen gewisse Tatsachen als notwendige Vor- außfebung fesigelegt werden. Nicht alle Bundesstaaten sollten fine Einspruchssrift haben, sondern nur die, in denen der Aus­länder fruhec wohnhaft war. Auch eine bestimmte Einspruchs- frist ist notwendig. Einen Anspruch auf Aufnahme rönnen wir allerdings keinem Ausländer znbilligen. Ob es richtig ist, die mehrfache Staatszugehörigkeit im Reiche au nehmen, ist fraglich. Wir wollen sie aufrecht erhalten. Dadurch wird das Band der Zilsaniniengehorigkeit im illeiche gestärkt. An und für sich beklage ich, daß man den Unterschied zwischen Aufnahme und Naturaliiatlon ganz aufgegeben hat. Ich hoffe da auf die Kom­mission. Im ganzen begrüßen wir den Fortschritt, der durch baß Gesetz erzielt wirb. Wir hoffen eine gute Wirkung davon. Wir wollen die Deutschen im Auslände als Mitstreiter für die |

1 straßc 20 1., p. sos. od. spät, zu J vertu.Nah.JobanncSitr. 15.

*r . < Schöne 3-3immcrwobnnna

4= lillllllCnHOhlL " Gae, Loggia. Bleichplatz nh und Gartcnanteil, Neuvan rbarl.i nut Wartcnantctl nnb Vnhnftrnfie fnfnrt n i rr- Bleichplav ver 1. Mai ober .

!»->,. zu °c.n.^--NrE KcnftÄ"

4 - Simmet - Wohiimittn -------- j1-'78

(SBiftiMBr. 3u. 5, und»-. Z-chlHM-MIihilllllll dcrMarb. stranc), gclcg. ... vm®

cinacrichtct,m.allcmZubc Räbercs ^»toliürokre 11 I bör.Mädckcnft'.nmcr, «al- J-c'cj. -r-wMrane 11 I.

kon unb «leirbvlaü, per 3-Zimmerw., 1.Llock.z. 1. -lluril 1912Anverm. 1110 l Avnlz-verm. Ltciuttr.27. h. Miun, 1WI.12

ii-chiniiikr-Kohniing

Ecke Etein- unb Ederftraße sofort zu vermieten.

I aberes Telterswea 38.

Üituicitlidic Z-Kntrr-

Blrlchntralic 12 H.

Möbl. Zimmer z. verm.

Großer Ctciuwcg 2II.

01470) Möbl. Zimmer au ver- mieten. Grabcuftr. 4I r.

ßinfad) möbl. Rimmer

billig au vermieten. 1384

Kaiser Allee 15, 3 Tr.

LAden u. dgl, [

Großer Loden

Wobnung zu vermieten.

ucVm.: !i-ZilII!IIktII>l>hlIMlI mob. eing., kornpl. Bad, Gas n. elektr. Licht, Linol. in ollen Riium., Loggia u. Veranda, l» du erst. Aricdrichstr. 12 II.

1 idjönc 5-ZiWermhn. m. (9as, C4nrt. u. Bleichplatz p. 1. April u. 1. Juli a- verm.

zwei 4-dimmerlvobnungen nebit Zubehör u. eine Mon- sarbcHwobnung, sämtlich neu bergerichtei, ver Mai er., ferner im Hinterhause mehrere sehr große, belle, für alle Geschäfts- u. Lager- Awecke nccinnctc Räume per 1. Avril er. zu verm. Nöb. durd) Herrn I. Roicntbal, Ludwigstr. 39, oder direkt durdi (5 lirift. Reiber, Frank- furta.Nt.,Schivanthalerstr.72

In den Gebäuden Licher Straße Nr. 57 zu Gießen sind zn vermieten: Im Vor­derhaus «Obergeschoß) fünf Zimmer nebft Küche, Dach­kammer und Zubehör, u. im Hinterbaus im Ober- und Dachgeschoß ic 4 Zimmer, Küche und Zubehör. Die Stimme können jederzeit ein

'Hillrt lOdimnicr,Zcntrall).. XHlW, Elektr., Gas, Bad, zu vermieten ober zu verkaufen. Schristl. Angebote unter 302 qn bett Gieß. Anzeigcr_erbet. Die seither von Herrn Bros. Strock be-Ö);|(rtMciifev - Allee wohnteCHlU'Jir. 8!* ijt vom X ''lot. 1912 ob andiv. a- verm. 'Nah V.LlbermonnLKling.l^

7 Zimmer ]

In unserem Neubau Kepler- straßc 5 sind per 1. Juli drei 7 = dimmcrivobitunocn mit Etagenheizung zu verm.!"" Abermann &, Kling.

Goetbckiraßc 30

eine elegante 78 Zimmer- wolmung mit allen Bcouein- lichkeiien: 3cnftrnlhciAimn, Gas- u. elektr. Lichionloge, Wolmdicle, BiigelAimmer, Bob, Auszug etc. per sofort ober später ah vermieten.

K. II. Jliillcr. 1355 Srbillcrstraße 26.

| 6 Zimmer |

67 Zimmcrwolninna zn vermieten. Stepbansir. 15. yiab. Ni ans. 11 Pro s Litten.

LiidiNBraße 46 i8

6-Zimmerwohn. zu vermiet.

Zwei idiöne 6-Zimmer mobnunoen nebst Küche unb Badezimmer, in der I. u. II. Etage im Hause Plockstr. 14 per 1. Avril bi 11. zn vermiet. 533] Noh. Plockstraßc 16 I.

5 Zimmer

5-Siini>icrwohiiu»g, der dienzeit entsprechend ein­gerichtet, vort. od. 1. Stock, au verm. >235) Licbigttr. 74. UebigstraRNe 66 Port, schone 5 dimmcrwobnnnn mit ollem dubehör p.^.Avril nnbcrrueitin au vermieten.

Näh. b. Konfmanii Pfeiffer,

Wer ,T«iitt*rn Liellen in»«»»'', raoilch btftrabar ,o 1 »t «** Wochen In MUnche»

Kroiikcnkassc sucht überall Bertreieror^," höbe Bezüge, nadi vrovr monat Gehalt. Cfierte» c' Ecutral Krankenkasse ' Frankfurt o. M., #ird)Hfrr straßc 11. 'gl

520 Mk. tagl.vcrd.7am, od. Herren diirw Vo'wer'o« iuiHauic. Fast obncMm-i-a' Grot.AuSk. 0r.G L)cik-brov A Eo., Berlin N'WL (hQ 20 Mark täglich verdienen Herren, ***** spielend b. Vertrieb neuen Kuriosität. Enormer um iedcrmann staunt und w» - Horton, Berlin 44 ' '

Körncrftraßc <-r;

Per 1. Avril suche * Siitfiljiiltcr ii. ßrjtiitti HL nur ff. Referenzen, iow« Stirling ÄÄ dcugtt ugünst-BedinMma

Fr. 8chrelnrr. Kfikil Mnnini. HtUliciera«.

Refleftanten wollen sich an die nnterzeichnete Stelle wenden.

Lauterbach ( Hessen),20. Fe- oruor 1912.

Frcibcrrlich Ricdcicl'schc _____Renlkammer._____

3 , 1 u. 5 Zimmerwobn. m.Bod u. sonst.;',nbeh. z.oerm. 01417 Moltkettraße 20.

Sck. 45-Zimmcrwobu., Lubivtgsplatz8l., freie n.fonn. Lage UiUtn au vermieten. 742

Näheres Kaiier-'Allcc 1.

Schöne 2, 3-u. 1 dimmer wobnung für sofort oder später A» verm. Räberco (tzoctbestraße 69 pt. ;880

Braudgasse 3

mittlere Wohnung im 2. Stock sofort zn vermieten.

1336 Uuionbranerei.

Wetzsiciugaffe 20

Zwei kleine Wohnungen per 1. Avril Alt vermieten.

KarlFuler. Wloi'crmciitcr, 1334 ttirchstraße 13.

ßintSoinnng^M:

Nab. Aiierweg 53 I. 2t.

Drei neue Läden mit je einem Kontor zu ver mieten. Babnbofitr. 45.

Ansgedehuic Räume i» HinterHouie zu Werknatt ob. Lager passend. 13*

_________ttaiicr Allee 36 I

Scheuern. Stall ozLoacv raum z. verm. Löweug. 11. 1014:141

| Verschiedene | II. Stock, 7 evtl. lOdimmer z. 1. Avril zu verm. Ricgcl- mann, Bahnhofstr. 76 p. Ioini° ?=, 3-, V ii. S-ZiiWtrnr au vermieten. 481

Näh. Baugeickiäst Wchrum Erednerstrahe 50.

In meinem Hßnsc Löwcn

1 (Oimcrfoni, Äiscre rwätttaie Ehrling hn unter günstige! ^E-tEgtn gciuchl.

tziir. ftümmcl III, Drrmneiner, Wicieck Lehrling OiNiindlichdaöMalei ISnibinbcrbanbtoei iti will iudjt [013 iBuunintr/l'lalcrmif

Dollar.

| Möbl. Zimmer uu:*l Schön möbl. dimmer mit sep. Eingang zn vermiet.

Roonttraße 3% vtr.

- Möbl. Zimmer Landgraf Pbil.-Pl. 10 IV. Möbl. dimmer zn vermiet. Q1346I Alicettraßc 11 III.

Möbl. d,immer au verm. oiru Rord Anl. 29 I. Etage. 01293] Anstand. Arbeiter kann Logis erh Rencnwcg52 IIl. 01105] Amt. Arbeiter k.Kost u. Logis erb. Schulstr.il NI 1.

eleg. 5-Zimmcr Bel-Etage 3-dinimcrwohiniug A verm nut Loggia, Bob. Gas, elektr. 1189] Lonis Troß. Lickt, Blcichpt.nsw..per gleich :r-ZimmerwvMmtg'JmttI ob. spater zu vermieten.[18 ^toef, Riegelvsab 25 zu verm.

Rodheimer Str. 30 (Neu- zum 1. Avril. Näheres bei ban>, machtvolle 5-Zimmcr- (tnrltf, yZeucntöcn 28.

Wohnung Mit Bad U. elektr. OAnhith'nför 20 i Eraae

4ll vermieten.____________347 3U uerin g^b. i. vintevb- bnf.

RsScrilts-ZimtrivW

"»SVS Ml, hin Uva» J wi4 öeimteten. Lichcr Str. 9.^ ricoheres Ltcvlgnrane v».-=-----?i-------

ÄÄÄ' y1 15

Docmliitg,Hofmonnstr.6. -lu rnyigc -».cutc 3 dunmet ÄÄÄK

C!il.t°» 'l'nbw&vt: i I II ucn"

<cliriri)l.-l-'3.=$olinuno ,12t. hod)i au verm.v.l.Avril. 1(M3 Kaiier Allee 26. WMM00W. 3. etoi NI. Snbeümm. u. all Znbeh. ver 1.Avril neu berg, zn verm. 1132 Ltcvbanstrassc 13.

Mauiardewobn., !. : Gas. Bolton, n. dub. z. 1. Avc. z. v.

Näh. Licdigstraßc 87 v.

Krosdorfer Straße 17.

Wobnung au vermieten. Z_Wcck-Anlage 58.

1 dimmer, Lüche und dubebör au verm. 1379 Pcrkcbrs Verein Oließeii, Lüberstraße 6.