Ausgabe 
22.11.1912 Zweites Blatt
 
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' OcnZlbnc beneiden Frl CB. " Braunschweiß, 24. 9. 1911. 3 ^Kosmodont - Zehncreme "S Tube 6) Pf Uebcrall zu ~ 17. haben. Kolberger Anstal-; -

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Der Antrag hätte für die

spräche vertagt werden mußte.

Der Finanz.

Stadt eine Einbube von 6000 Mk. bedeutet.

Meteorologische Beobachtungen der Station Siehe»

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Niederschlag: 0,0 mm.

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Stadtverordneten fand heute nachmittag unter dem Vorsitz von Bürgermeister Dr. Kayser hier statt. 8luS den Punkten der Tagesordnung sei u. a. hervorgehoben, daß ein Antrag der Organisation deS Hotelpersonals auf Errichtung eines Gewerbeqeri chtS in Bad-Nauheim abgelehnt wurde. Beschlossen wurde die endgültige Besetzung zweier Lehrerstellen an der Volksschule, während cm Antrag deS Stadtverordneten Minder, alle Einkommen unter 750 Mk. von der Kommunalsteuer zu befreien, nach längerer Aus-

ciitsprcchendem Umfange:

1. auf Gebäude, 2. auf Maschinen und» Einrichtungen, 3. für die fortschreitende Wertverminderung von Patenten und sonstigen Berechtigungen, die mit einem im voraus feststehenden Zeitpunkt erlöschen, 1. für Verminderung der Mineralsubstanz bei berg­baulichen Betrieben und für Substanz-vElinderung durch Abbau von Sand, Lehm , Tongruben ustv. Steinbrüchen, Torfstichen und bergt., 5. für Werwerminderungen, die durch gänzliches Ausscheiden von Gegenständen aus dem Betriebe entstehen, 6. für den Minderwert an Warenvorrat gegenüber dem höheren An- schaffungS- oder Herstellungspreis, 7. für den Minderwert aus­stehender Forderungen, ad. 2 und 7, soweit keine ausreichenden Rückstellungen kant Lil. e stattfinden:

g) Zinsen aus laufenden Geschäftsschulden:

1. im Kontokorrent, 2. auf Guthaben voir/Lieseranteu, 3. auf Lvvothclcn, insoweit sie die Eigenschaft lausender Geschäftsschulden haben. ,

Es sind bei Feststellung des Ertrags nicht^abzugsfahig:

1. Ausgaben für Verbesserungen mrd Geschäftserwciterungcn, 2. Aufwendungen für Tilgung von Schulden und des Anlage­kapitals, 3. Zinsen filr das Anlage- und Betriebskapital, mag es dem Gewerbetreibenden selbst oder Dritten gehören, 4. Zinsen für Schulden, die zur Anlage oder Ernviterung des Geschäfts, Verstärkung des Betri«bskapitals oder tzu sonstigen Verbesserungen ausgenommen sind, 5. Kapitalverluste, soweit sie nicht das laufende Betriebskapital betreffen, 6. Ausgaben für den Unterhalt des Gewerbetreibenden und seiner Angehörigen.

Märkte.

(In einem Teil der Austage wiederholt.)

1c. Frankfurt a. M. iftiehh st-Marktbericht vom 21. Nov Auftrieb. Rinder , darunter Ochsen 26, Bullen 1, Kühe unk Färsen >"*. Kälber sv, Schafe <44, Schweine 1234.

Tendenz: Rinder bleibt ttebersiand, Kälber und Schafe leb­haft, geräumt, Schweine mäßig rege, geringer Ueberffnnb.

Preis für 100 Psd.

Leveno» o Dia t)i-

Kreis Friedberg.

L Fried berg, 21. Nov. Die Unterführung nach Stadtteil Fauerbach wird augenblicklich erwcftert die seitherige Maschinenhalle abgebrochen.

x Bad-Nauheim, 21. Nov Eine Sitzung der

** Veteranen klage i n Hessen. Schon wiederholt wurde darauf hiugewicsen, daß in anderen Bundesstaaten, haupt- ' sächlich in Preußen, die Bedürftigkeit zur Gewährung der Veteran en beihilfe für ehemalige Kriegsteilnehmer eine weit günstigcre Beurteilung findet als in Hessen. Aber auch innerhalb des Großherzogtums wird, wie viele Tat­sachen beweisen, die Behandlung der Gesuche um Gewährung der Beihilfe verschieden gehandhabt. So beziehen z..B. von X)" gilt gestellte Veteranen die Beihilfe, die zu diesem Zwecke ihr wirtschaftliches Gut an ihre Söhne abgetreten haben, aber bei diesen im Auszuge wohnen und ein sorgenloses Leben führen. Tie Beihilfe wurde ihnen aber gewahrt, weil sie fein persönliches Einkommen haben. Bei anderen Kriegsteilnehmern dagegen, die ihrem täglichen Verdienst nachgehen müssen, um ihr und ihrer Angehörigen Leben zu fristen, wurde das Gesuch abschläglich beschieden, weil eine Bedürftigkeit nicht nachgewiesen werden kann, da sie noch arbeiten können. Doch sind diese Veteranen bezüglich ihrer häuslichen Verhältnisse gegenüber den vorerwähnten viel ungünstiger gestellt. Es wäre daher zu wünschen, ivenn die Regierung endlich den vielen Klagen abhelfen w/rde, indem sie die Kriegsteilnehmer gleichmäßig behandeln würde.

** Hessischer Gau verband gegen d e n A l k o -

87.00-88.00

86.0087. M

Voll fleischig« Schweine von 8C100$g Lebendgewicht ... ......

VoUpetjeinge Sch,nein« unter 80 k?

Lebendgewicht.........

Vollfleischige Schweins von 100120k;

Lebendgewicht .......

a oUfienditge Schweine von 120150 Lebendgewicht........

Kälber

Feinste Maftkälber...........

Mittlere Mast- und beste Saugkälber ....

Geringere Mast- und gute Saugkälber . . .

Schns.

Stallmastschafe:

Mastlämmer und jüngere Masthammel . . .

'.Heitere Mafthammel, gut genährte junge Schale und geringere Maitlämmer......

Lchwe in:.

Ans und (und.

Hießen, 22. November 1912.

Gesetzlich gestattete Abzüge bei Steuererklärungen.

Von der .Handelskammer Darmstadt war sestgestellt worden, daß in den Kreisen der GcwerbesteuerpslickvKgen noch auiuwordent- lich viel UnHarlxit darüber bestehl, ivelche Volten bei der Fest­stellung des Ertrags abzugsfähig bezw. welche Aul wen düngen oder Abschreibungen nicht am -Ertrag .gekürzt werden burfen. Verhandlungen der Handelskammer mit der Abteilung für Steuer­wesen des Ministeriums d r Finanzen haben nun folgendes er­geben. Es sind bei Feststellung des Ertrags abzugsfahig:

noch 70 Sterbefälle Werf en wir einen Blick in bie 35000 Hilfsschulen Deutschlands, die geistig minderwertige Kinder, zumeist Mädchen, für das Leben erziehen sollen. <yaü jedes dieser armen Wesen beweist uns die traurige Macht des Alkohols. Betrachten ftnr die Trinkerftammbäume, so wird uns flat, wer die Irren-, Epileptischen- und Bliuden- anitalicu füllt. Auf die Fülle der übrigen Darbietungen >es Redners einzugehen, würde zu weit führen. Hmge- wieseu sei nur noch auf die traurigen KapitelAlkohol und Kindermißl^andlungen",Alkohol und Prostitution". Wer von den Zuhörern den Vortrag objektiv geprüft bat, der wird haben bekennen müssen, daß nur jene Rettungs­arbeit wahren Schutz bringen bann, die vollkommene ^eind chast gegen den Alkohol auf ihre Fahne schreibt.

** 5 i n neuer Schwindel. In letzter Zeit haben fünf Betrüger, die sich Künstler nennen, in den nördlichen Provinzen des Reiches zahlreiche Gutsbesitzer und Larrdwine am rolgenb? Art geprellt: Sie suchten die ihnen geeignet erscheinenden Ge­höfte auf und gaben zunächst an, eine photogravbiichc Aufnahme für eine Gewerbe- und Industrie-Ausstellung machen zu wollen. Bei ihrem außerordentlichen Redefluß und ele­gantem Auftreten wußten sie dann die Besitzer der Gehöfte jur Bestellung eines herzustellendenOclgemäldes" zu bewegen. Ser Besteller eines folcben hatte dann eine Anzahlung, die zwischen 5 und 50 Mk. idiroanfte, zu leisten und der Restbetrag wurde de: Einsendung des Bildes durch Nachnahme erhoben. Beim Aus­packen des Bildes stellte sich dann heraus, daß es ftch um eine ganz elende Reproduktion handelt, die 34 Mk. SBert hat, aber mit schwerem Gelde bezahlt worden war. Tie Betrüger reifen mit Auto und dürsten demnächst ihr Feld in unsere Gegend verlegen, wesl)alb hiermit vor ihr gewarnt wird.

** Lehrlinge int Handwerk. Aus den Feststellungen ergibt sich, daß die bestehenden Bestimmungen über die Anmeldung der Lehrlinge zur Handwerkskammer nicht immer beachtet werden. Nach den Vorschriften der Reichsgewerbeord- nung und den hierzu von der Handwerkskammer erlassenen Be­stimmungen ist mit jedem neu eintretenden Lehrling (Lehrling oder Lehrmädchen) innerhalb 4 Wochen ein Lehrvertrag ichnftlim abznschließen und der Lehrling unter Beischluß eines Exemplars des Vertrags bei der Handwerkskammer anzumelden. Innnngs- Niitglieder haben die Lehrlinge bei ihrer Innung anzumelden, weshalb den Innungen empfohlen wird, für ihren Bedarf ftch ein 4. Exemplar des Lehrvertrags aushändigen zu kaffen. Das der Kammer eingefaiidte Exemplar des Lehrvertrags bleibt in ihrem Verwahr. Bei Lehrverhältnissen zwischen Vater und ^ohn und in Fällen, ju denen der Lehrherr gleichzeitig Vormund des Lehrlings ist, ist der Abschluß eines Lehrvertrags nicht er­forderlich, jedoch muß in derlei Fällen die Anmeldung auf einer von der Handwerkskammer heraiisgegebenen Bescheinigung in dop­pelter Ausfertigung bewirkt werden. Ein Exemplar dieser Bc- fdKinigung erhält der Lehrherr mit Eintragsvermerk versehen, zurück. Tie. Handwerkskammer Darmstadt sieht sich genötigt, bie Beachtung der Bestimmungen strenger wie seither zu überwachen, weshalb die Interessenten darauf hingewisen werden, daß Zuwider­handlungen mit Strafen bis zu 20 Mark belegt werden,

Landkreis Gießen.

Birklar, 21. Nov. Im Gasthause von Düringer findet am Samstag abend ein Vortrag überTie richtige Vlnivenbung der verschiedenen k ü n hl i et) c n Düngemittel" statt. Redner ist Landwirtfchastslehrer T a m in Lich.

a) folgende Steuern:

1. die indirekten, aus bem Gewerbebetrieb nitiwingcnöcn Steuern, 2. die Gen r besten er und die auf geroerbhaje Grund­stücke und Gebäude entfallende Objektsteuer:

b) Mieten für crmiercte, gepachtete, dem Gewerbebetrieb nenbe Gebäude und Grundstücke:

c) soziale und freiwillige Aufwendungen zugunsten der gestellten und Arbeiter: , , v. . ,

di Abführungen an Pensiouskassen, lorocit die letzteren Angestellten einen Rechtsanspruch gewähren:

e) folgende Rückstellungen: , c ,

1. Einlagen in Lrneuerungssonds für er,etzende Vermogens- stücke, 2. Einlagen in Telkrederefondö zur Tecknng der Ausfälle aus zweifelhaft gewordenen Forderungen:

f) Abschreibungen in der LUmützung oder dem Minderwerte

Ausland.

Erzherzog Franz Ferdinand

Ter österreichische Thronfolger ist am Donnerstag abend 9.40 Uhr in Begleitung b?5 Oberhofmeiiters erraberm v. Rum- merski rch nach Berlin a b g e r c i ft.

Die Furcht der Engländer vor Zeppelinen.

Im englischen Unterhaus widerholte am Donnerstag der Unionist V. Ionyson Hicks seine Frage, ob am Abend des 14. Oktober ein Zeppelin Luftschiff über LHeern ctz geflogen ist. Ter Marineminister Churchill erwiderte, er habe Nachforschungen anncllcn lassen und in Erfahrung gebracht, dag am 14. Oktober, ungefähr um 7 Uljr abends, ein unbekanntes Llistfahrzeug über Sheerneß gehört worden ,ei. Man habe nahe bei Eastchurch ein Leuchtfeuer a uff lammen lassen, dock fei das Fahrzeug nicht dort gelandet.Es waren keinerlei --(ert: male vorhanden, die auf die Nationalität des Fahrzeuges hatten schließen lassen tonnen." Vielleicht hat man ftch verhört, und es ist nur ein harmloses Auto geiwnenj*

lio l i s in u s Am Mittwoch abend sprach im überfüllten Saale des Hotels Schütz Dr. Wilker-I-ena überAlko ­hol und Jugendpflege". Im Anschluß an die in Deutschland geübte Jugendpflege zeigte der Redner, daß luir den BegriffJugendpflege" weiter fassen müssen. Wir haben darunter die Fürsorge des Voltes für seine auf­wachsende (Generation ohne'Rüelsicht auf das Alter zu ver­stehen. Jedes Jahr werden in Deutschland 2 000 000 trink er geboren. Seit den letzten Jahren nimmt jedoch diese Zahl tetig ab. Verschlimmert wird diese Tatsache durch die tcigende Ziffer der tot geborenen Kinder und der Sterbe- älle im ersten Lebensjahre (350 000\ Wohl hat der Staat hier durch Gründung von Säuglingsheimen helfend ein­begriffen, genügend hat jedoch dieser Schutz nicht gewirkt. Vergegenwärtigen wir uns die Kiuderarmut in Säufer- famuien, viele Mütter, die infolg? ihrer Abstammung von einem trunksüchtigen Vater nicht fähig find, ihre Kinder zu stillen, denken wir ferner daran, wie stillende Mütter durch Biergenuß eine Alloholveigistung ihrer Kinder inr zartesten Alter der bei fuhren, so müssen wir zugestehen, daß die Säug­lingssterblichkeit zum gros en Teil emo Ursache int Alkohol hat. Genau dieselben Zustande hatte man vor 80 Jahren in yianvegen. Heute, da dieser Staat der nüchternste in Europa gen orden ist, kennt mau bei 1000 Geburten nur

Landwirtschaft.

ic. Kostheim, 20. Nov DerHessische Bauernverein hielte heute hier seine Hauptversammlung ab, die von Landtaasabg. U e b e l - Ticburg geleitet wurde Sie war überaue- tark von Landwirten aus den drei Lrooinzen befuckt, ferner waren die LandtagSabg. MolthawMainz und Wolf-Stadecken er. chienen. Der Versammlung ging eine VorstandSsidung voraus, in ber zunächst der Vereinsaussckuß für drei Jahre gebildet wurde Neu gewählt wurde Landwirt Ludwig Unger I.-He'.ftn:nheim an Stelle des Stadtrats Weiß-Bensheim Wieder gewählt wurden Ivh. Phil. Schmidt-Finthen, Ivh. Viktor Roßkom .'tiinfter, Ra. ckr-w-Seligenstadl, Bürgermeister .Hinkel-Oberabt.:einach, Georg Philipp Weilert-Biblis, Pfarrer Nting Obererlenbach, Arnold, Homo-Bechtheim. Inr Berichtsjahre wurden elf Vereine revidiert. Ti? Gründung von Viehversickerungen, wie sie bereits in Dorn. Assenheim und Biblis einqefubrt sind, soll in die Wege geleitet werden. Auck den Rindviehversicherungen in ~bcn Onsverrini-n will man besonderes Augenmerk zuweuden. Tas Generalsekrc tanat will bei solchen Gründungen unterstützend mithclsen. F» mehreren Lokalv.reinen hat sich ein Bedürfnis nach Spar- und Tarletmskassen bemerkbar gemacht, dem besonderes Interesse gewendet werden soll. Mehrere Anträge des Vorstandes wurden von den Delegierten gutgeheißen, so: die Vcrtreter-Versammlumi muß wenigstens von einem Vertreter jebe» Lokalvereins beschick fein. Tie Lokalvereine sind gehalten, in 1913 für ihre ^vereine Satzungen einzurichten. Ein Antrag auf Regelung der Tragung der Uosten der Bezirksleiter wurde dem Vorftand zur Beratung überwiesen In der Hauptversammlimg gab Pfarrer Blum. Gernsheim die Beschlüsse der Vertreterversammlung bekannt. Ten Rechenschaftsbericht erstattete Generalsekretär H o s m a n n-Lorsch Er hob hervor, daß der Verein im abgelaufenen Jahr 72 Vereine mit 4718 Mitgliedern zählte, die in nenn größere Veremsbezirkr zerfallen. Der Versand des Lagerhauses Lorsch ist von 1907 mit 370 Waggons auf 1650 Waggons in 1912 gesfteaen. Der Waren- absatz ist von 617-318 Mark in 1907 auf 1 611 407 Mark in 1912 angewachsen. Die Gcsamtumlage bezifferte sich 1908 auf 1 986000 Mark, 1912 auf 6 454 000 Mark. In den letzten zwer Jakren wurden vom Lagerhaus Lorsch 40 000 Zentner Getreide abaesetzt. die einen Wert von 410 000 Mark repräsentieren. Das Sparkassen- inftitut und die Geldausgleickstelle in Lorsch ging im Berichtsjahre gut. Nack dem vom Rechner Ioest-Viernheim vvrgetragenen Rech- nungsbericht beziffern sich die Einnahmen auf 22 188 Mark, denei 20 133 Ml. Ausgaben gegenüberfteben. Das Vereinsvernwgen be­trägt 27 962 Mk. gegen 20000 Mk. im Vorjahre. Zmn Schlüsse sprachen noch Landtagsabg. Wolf-Stadecken über dasVieh, seuchengesetz und Entschädigung in Hessen", und LandtagSabg. ll e b e I - Dieburg über dieNeue hessische GemeindesteueiL^fetz. Hebung". Mit der Tagung war eine reichlich beschickte AuS» Heilung von landwirtschaftlichen Produkten verbunden, die vor allem die vorzüglichen Produkte an Kartoffeln aus dem Jahn 1912, aber auch sonstiges Gemüse und Obst vor Augen führte.

21. November + 6,8 c.

21. , + 2,8*0.

auSschuß hatte deshalb als untere Steuergrenze 500 Mk beantragt.

Starkenburg und Rheinhessen.

d. Mainz, 21. Nov. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurden zur Restaurienmg der K a r = meliterkirche, die im 14. Jahrhundert erbaut, feit dem 18. Jahrhundert ihrer firctyicben Besümmung entzogen ist und im Besitze der Stadl ist, 165 000 Mk. bewilligt. Das innere der Kirche wird als Künstdenknral außerordentlich gesetzt, nach ihrer Restaurierung sollen die vielen Steinbeilhmiler, die jetzt in der Steinhalle des Museums ausbeivahrt werben, in ihr Untergebracht werden. Für die Anstellung von Polizeiwachtmeistern wurden Bestimmungen erlassen: es sollen nur solche Schutzleute zu Wacht­meistern ernannt werden, bie die Schutzmannsschule in Darm stadt besucht haben.

Hessen-Nassau.

Hk. Marburg, 20. Nov. Die 52. Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner wird nad) dem im vorigen Jahre in Posen gefaßten Beschluß 1913 hier tagen. Die Vorbereitungen sind bereits in vollem Gange: den Vorsitz führen Prof. Dr. Vogt und Gpmnasialdirektor Dr. Aly. Die Obmänner der Abteilungen find für die altphilologrsche die Professoren Birt, Kalbfleisch und Lohr (Wiesbaden), für die päda­gogische die Direktoren Stnabc und Endemamr (Dillenburg, für die archäologische die Professoren Jacobsthal und Wolff ^Frank surt a. M.', für die althistorisch-evigraphische die Professoren Klebs und Bölte (Frankfurt a. M.>, für die gcrmaniftifdjc die Profes­soren Elster und Wrede, für die anglistische Prof. Viewr und Direktor Dörr (Frankfurt), für die romanistische Prof. Wecküfler und Direktor Quieht «Kassel, für die indogermanische die Pro­fessoren Geldner und Iacobsohn, für volkskundliche Pros. Heim Gießen» und Dr. von llnwerth, für die^historisch-geo- graobifdx Prof, von der Rovv und Direktor Seehaußen, zu denen der mm zuberufende Marburger Geograph treten wird, für die orientalistische die Professoren Jensen und Budde, für die mathematisch-physikalische Prof. Hensel und Direktor Bode (Frank­furt , für die biologische die Professoren ftoncbclt und Diels. Tie Zeit der Versammlung ist aus den 30. September und die folgenden Tage festgesetzt.

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