Nr. 68
werden. Geht dann
delikten nicht gewährt werde, so liegt die Sache doch so, daß der bedingte Strafaufschub nur für die Jugend gedacht ist. Bei Streiks
ein neues Amtsgericht zu errichten, so hat Neu-Isenburg am ersten Anspruch auf Berücksichtigung.
Mittwoch, 20. März 19J2
fUlettonibnid un> Verlag bet vrühMcheu UnöHtfudie - v.ich- unb 6tetnbrudectL Ä. Lange, Diesten.
Redaktion. Expedttton and Druckerei! Schulstraste ?. Expeditton tmb Verlag. ew&L lUbofrtorce^ill. LeU-Tldr^AnzkigerDiegen.
man den Astüariatsassistcnten so wenig Aussicht"auf Anstellung t=f"’ Den Assessoren sollte man
Damit ist die Aussprache geschlossen. Ter Ausschußantrag, dre Ausgabe von 59 174 Mark zu bewilligen, wird einstimmig
Auch die höheren samten'müßten ausgebessert I DeH'edner°bespricht dan'n IwS Recht^chulEnwe^ mn im allgemeinen aur die Lage der,Beamten | Prozessen müsse Beschleunigung eintreten. Die Nechlsprcchung solle
legen das ausgedehnte Rechlsverfahren seitens der Polizei in ■em Darmstädter Transportarbeiterstrcik. Die Arbeiterschaft bv-- flngt sich mit- Recht, daß sie nicht zu den Aemtern der Schössen und.Geschworenen herangczogcn werden. Der Redner gehl dann aus den^Strafvollzug ein. Bei den Streildelikten müßte der bedingte Strafaufschub ebenfalls in Anwendung kommen Bei der Bereinfachung sollte man mehr die Schreibmaschine verwenden, um das Schreibwerk zu erleichtern. Die Verbindung des Notariats mit der Rechtsanwaltschaft ist nicht gut. Ein Notar muß stets auf seinem Bureau anzutrcffcn sein. Es sei nicht gerecht, einen Teil der Rechtsanwälte Einnahmen zukommen zu lassen, die in die Staatskasse gehören. Der Redner wünscht die Errichtung eines Amtsgerichts in Neu-Isenburg. Das hätte man sckwn lange versprochen. Der Abg. Zuckmeyer sprach gegen eine Erweiterung des Armenrechts. Darin könne er dem Abg. Zuckmeyer nicht zustimmen. Die Zunahme des Armenrechts ltehe im Verhältnis mit der Zunahme der Bevölkerung.
Hessische Zweite Kammer.
Ter Präsident eröffnet die Sitzung^um^ 10°/^ Lh!.^'
Crftcr Jßunft der Tagesordnung Neuwahl der Präsidenten, -ufs neue geAl7 Präsidenten werden ohne Widerspruch . dun ft drr Tagesordnung ist die Weiterberatung über
den vauptvoranschlag. Fortsetzung der Dauptaussprachc über den Justizvoranschlag.
.. Dbsi. Grünewald (fortschr. Bp.): Bon allen Beamten wirtschaftlichen Notlage am empfindlichsten betroffen, die Beamten seien eine reine Konsu mentengruppe, die feinerki Vorteile an den Begünstigungen ein zelner Produzentengruppen haben. Tie Lebensmittelpreise seien • 5.a^rcn um 30% gestiegen und es sei nichst zu begreifen, wie btc Beamten mft ihren Gehältern herumkommen. Mit Recht habe Herr Ubg. 3urfmaner auf die llngerechtigkcit der indirek- ten Steue^i hlngewiesen, er würde sicher, laenn er bei Be- ratung der Relchsflnanzresorm Mitglied des Zentrums im Reichs- tag gewesen Ware, verhindert haben, daß die schwer die Konsumenten belastenden indirekten steuern bewilligt wurden
An Sicherstellung derRichter habe der Staat das g r ö ß t e I nt eres, e, wer über Recht und Unrecht, über Leben und Tod, über perionliche Freiheit und Unabhängigkeit, zu richten hat, mit innerer Ruhe, erhaben über die materiellen Verhältnisse des gebens, dar, nicht belastet sein mit der Sorge um ferner und der ©einigen materiellen Existenz. — Es ist schlimm, wenn der Gehalt für den Richter nicht ausreicht, um den Lebens, unterhalt zu bestreiten und wenn er gar gezwungen ist, Schulden zu machen.
Redner gibt eine Aufstellung, aus der sich ergibt, daß ein Gehalt von 6000 Mk. nicht ausreicht, um neben den nötigen Ausgaben für Wohnung, Schulgeld, Kleider, Wäsckw, Arzt, Apo- thekc, Heizung, Versicherung usw. für den Haushalt die erfordcr-
-n drittel übrig zu lassen, daß die Fleischnahrung eingeschränkt und zeitwelie die Butter ganz vom Tisch verbannt werden mußte.
®irJlrnb einig, daß aufgebessert werden muß, und wir treten für die Besoldungsreform ein: ist diese nicht möglich, so begnügen mir uns, saute de mieux, mit den Zuschlägen. Es fragt sich, ob wir diese dauernden Ausgaben bewilligen können? Eine Steuererhöhung, in der mir Freisinnigen nicht zurückscheucn, soll vermieden werden. Bleiben unsere Einnahmen aus den Eisenbahnen stationär? Tas ist nach den Aussichten der wirtschaftlichen Verhlätnisse jetzt unbedingt zu befaßen. Der Streik sei im Niedergang und erfahrungsgemäß steige die Koniunktur nach Erledigung eines Streiks empor Nach den Nachricksten au5 den Indiistrierevieren, sei ein Anhalten der guten wirtschaft heften Lage für das laufende und wohl auch für das kommende Lahr mit Bestimmtheit zu erwarten.
Redner gibt eine Reihe von Anhaltspunkten aus den einzelnen Industrien, Berichten der Handelskammern usw. an und daß verweist insbesondere auf die Wahrscheinlichkeit, daß der Stahlwerksverband wieder zustande kommen wird. Man dars also mit den Einnahmen vorerst rechnen und es ist immer noch Zeit, wenn im nächsten oder übernächsten Jahre sie nicht mehr ausreichen, Steuern zu bewilligen.
Jetzt solle man endlich mit der Borlage herauskornmen und eine Beruhigung herbeiführen, die dringend erwünscht ist. Die Herren Minister hätten anscheinend von Berlin nicht viel mehr mit- gebracht als die betrübende Nachricht, daß ein aufrechter Mann, Herr Wermuth, gefallen sei, der eine gesunde Finanzpolitik vertreten habe. Die Preisgabe der Liebesgabe habe wohl nur die Bedeutung, daß die seitherigen Bezieher ein abgelecktes Butterbrot hergeben, letzten Endes werde wohl auch wieder der Kon s u m belastet werden. —
Aber nicht nur von der N o t der Hess. Richter wolle er reden, sondern auch von ihren Leistungen Es sei vieles besser geworden seit 10 b i S 20 Jahren. Namentlich in den Strafkammern herrsche ein humaner Geist, der auch den Angeklagten sein Recht gebe und die Berechtigung des Verteidigers als eines wichtigen Organs der Rechtsprechung gelten lasse. Tie Strafkammern seien nicht mehr die Schreckenskammern wie früher. Hier und ba_ kommen Beschwerben vor, daß einmal ein Richter seine vorgefaßte Meinung erkennen läßt. — Die Formvorschriften würden bei unseren Gerichten streng gehandhabt, sie seien nicht um ihrer selbst willen da, sondern zum Schutze des materiellen Rechts. — Was die Ausbildung der jungen Juristen betrifft, so seien die Beschwerden über Weltfremdheit der Richter auf dem Würzburger Anwaltstage als übertrieben bezeichnet worden, aber man habe doch eine zeitweilige Beschäftigung der jungen Juristen im Kommunal-, Versicherungs- und Bankwesen, in Gewerbe- und Landwirtschastskammern sowie in der Industrie für nötig erklärt.
Er halte auch eine bessere Ausbildung der jungen Juristen auf "dem Gebiete, ba* er die Ethik des Berufes nennen möchte, für nötig: der junge Richter müsse unterrichtet werden in sozialen Fragen, in den Beziehungen, die seine Stellung betreffen, seine Unabhängigkeit, feine Pflicht, alle Menschen gleichmäßig zu behandeln: nicht immer lehre ihn dies der eigene Takt oder die Belehrung älterer: der junge Anwalt müsse wissen, was sein Beruf erfordert, was er tun dürfe und was er lassen müsse. ■ An igenrb einer Station des Vorbereitungsdienstes müsse ein Unter- 1 richt über diese ethische Seite der Sache stattsinden. Am wenigsten I
Wir haben den ^chreibgehilfen eine gewisse Aussicht auf Anstellung gegeben. Deshalb müssen wir uns in verstärktem Maße um sie kümmern. Wir dürfen uns nicht den Vorwurf machen lassen, daß wir bei dem Bestreben zu sparen, nur bei den Kleinsten sparen wollen. Man kann sich den Fragen der Beamtenl^ol-. düngen heute nicht entziehen. Aber bis heute haben mir mm er noch keine Vorlage von der Regierung. Eine Teuerungszulage ist nur etwas Temporäres. Ich frage die Regierung: Was erreicht man durch eine solche Zurückhaltung? Eine Prozent "ate Erhöhung könnte man höchstens auf die Dauer eines Jahr s eintreten lassen. Die Beamten haben sich schon auf die Erhöhung eingerichtet. Ich hoffe, daß die Regierung bald zur Vorlage schreitet.
wertvoll sei der Kreisamtsakzeß. Zuckrnayer sei für den numerus clausus eingetreten, er, Redner, habe die Ueberzeugung, daß auf dem Würzburger Anwalts tage diese Frage endgültig und zu ungun ft en der rückschrittlichen Pläne entschieden sei: niemaiid habe sich dorten der Uebcrzeugungs- kraft der Gründe verschließen föimen, welche von den Gegnern des numerus clausus vorgetragen worden seien. Gegen die Mißstände im Anwaltsstande seien zwei Mittel nützlich, das^ schärfere Eingreifen der Ehrengerichte und die Einführung der Freizügigkeit. Redner verliest eine Statistik, nach welcher die lieber- füllung nur an gewissen Landgerichten existiert, es gibt Landgerichte mit 200 ÖOO Eingesessenen, die 28 Anwälte und andere, die nur 7 Anwälte haben. Die Freizügigkeit fei auch im nationalen Interesse gelegen.
Der Staat hat ein starkes Interesse an der Existenz eines freien, unabhängigen, bezüglich feiner materiellen Verhältnisse gesicherten A n w a l t s st a n d e s. — Tas -schwanken bet Rechtsprechung des Reichsgerichts sei bedauerlich und jtöre die wirtschaftliche Enrwicklung. Das Reichsgericht werde schließlich nur noch ein Gericht für reiche Leute sein, während das kleine -Streitobjekt für den minder Bemittelten oft gerade so wichtig ist wie das große für den Reichen.
Bezüglich der einzelnen Beamtenkategorien bezeichnet der Redner die Lage der Assessoren als sehr betrüblich. Ein verheirateter Assessor mit einer Vergütung von 2400 Mark kann nicht bestehen, es fehlen ihm 1600 bis 1700 Mark jährlich zum notwendigen Lebensunterhalt. Unbedingt müsse der gesetzwidrige Zustand beseitigt werden, daß dauernd nötige Stellen von nickt a n - gestellten Assessoren verwaltet werden: diese müßten in dekretmäßige umgewandelt werden. Auch die Amtsanwälte müßten dauernd angestellt werden — Wegen der Mtiiariatsassistcnten trete ei den Ausführungen Zuckmayersckei, auch Abg. Henrich werde nock darüber sprechen. Die Gerichtsschreibergehilfen mit. 1000 Mark Vergütung können nicht bestehen. Es bleibe ihnen für die Bestret-
Der Präsident Schmitt eröffnet die Sitzung um 3,35 Uhr. IMN daß Fays achte Sodei
Abg. Dorsch iW>j: Tas Notariatsgesetz habe Schäden lanen, der sie benutzt, ür das stäche Land gebracht. Die Grundbücher seien unübersü^lich.'"— geradezu Wunder tun Das Notariat solle^rnan in die Gerichte übernehmen.
Abg. W o l s - Stadecken (Bbd. spricht über Gerichtsurteile auf Grund des Weingesetzes. Bei unserem Weingesetz wird zu wenig
nur® 1^?^?^Un.tCrf)?irid ^ner Familie von drei Personen, aus die Gutachten der Zungensackvcrständigen gegeben Ter iibe- fSLi» obcr Ä9 mc?r pro Tag Der Redner leat das miker genieße einen Vorrang. Ät ^^^”äbgeW^nT^mi?alr4OOa9RarTCDttMäbe^Ufür ÄtV Ws ^rich (Fortschr Bp.) spricht über Trganisalions - milie von drei bis vier Personen nur ein Betrag von 66 Bio r ^“»’Vxamten unb gebt bann auf bie v aalt •
ober 46 WlH®lag ®a« feienjSuftäibebietS^immel ftS'A uni dieser Beamten ein. Das Sckr-ii-
unb bie n i ch t me ?t er^iti enbürf n G^e beamb T* m der letzten Zeit erheblich gvmachicu, das läge lick, daß die Beamten nach allerlei zum Ttil fehr unaeeianetenI ^VLbt^C™C,brunUer ‘ |u :!)
Nebenverdiensten greifen. Eine betoniere Darlegung widmet ber ber&g jur (hrlebigung ber e d’iiit-
Redner den Gehren der Staatsanwchtschast ' ' »"rVere.n l ......
Ter Redner bringt bann noch Beschwerden über dasHinter- h^Llick ic^n MinL!’a LT« ESS" jk',lcl,inhl Dor legungswe.en und wird beanstandet, daß an einem idyllisch ich 1 bfr Staatsverwaltung vieles zu um
gelegenen Amtsgerichte Oberhessens bei der Eidesleistung die An- p,.. n zmy. v f ff. . s
rocicnbcn sich erheben müssen, wie dies in Preußen Üblich ist ™ x- ,n bfm Wertzuwaä neuer
wahrend sonst in Hessen sitzen geblieben wird was der Feierlichkeit ”-“r, W norddeutickwn Bezeichnungen wählen, das gäbe
der Eidesleistung förderlicher sei als das Ausstehen. Der Redner Unklarheiten Aittatz. Mit der Eiinuhrutig
stellt noch richtig, was von agrarischer Seite in"be^ auf die fflnn fid) bcr 9ifbncr nid’1 einverstanden er-
Guterschlachter bemerkt worden sei, als ob 9lbg. Reh sich seinerzeit wf.n ,n«r . .ir k ,
gegen die Ver ckhirsung der Vorschriften geäußert habe- nach bcrLf«» k ' (3tr ) bittet, baß Aenderungen in dem Fahr
Erklärung, bie er wörtlich verliest, sei b&l nifitgefen fJcJ bl« Anwälte, die von, Mainz
artige @rfe6e hätten wenig vraftiidien Wert, wie dnsSeseS über Me U’" '
den Sachwucher beweise, das kaum gehandhabt werde — An ber . D,c .?'.llerieilung ,ei fehlerhaft. Wenn lauanb zum
Jagd- und WildschudenSgeiebgebung wolle seine Partei gern sich L?!1.‘J?f,rn™? al? 91lrl',cr M|Oelaf[cn wer tun beteilige«, er sehe bie Lanbwirtschast unb bie Jagd al" Schuster? mache L>b?"t,ic7b sei'»!! "ö m
ä'sm1 v'irss-j feRsSjrS?“?;? buftijetat von Seiten des Hauses so wenig Interesse entgegen» «„nAk U-fJ • L9*11 ^s Einkommen ber Gerichts -
gebracht werde. Verlangt, daß die Aktuariatsasfistenten ben^itcl mnn-ICRnnn ^battmS zu hoch. Es gäbe unter ;lmen Leut?, Gerichtsschreiber führen sollen und auch dementsprechend bezahlt br^HR-rfnnJn D . a" solchen^l-:Ien könnt.n
werden. Es besteht zwar feine so große Weltfremdheit der Richter ~ örci ^irioncn stehen Die Zahl der Berusiinge.i müflc aber manchmal fTnb'eTm «ÄT ÄS als ob r" Äi(lrtc"
die Recktswtze dem Abstrakten entnommen seien Man sollte untergraben werde Von bim Richt, die Oeffentlichkint au zu. bie Juristen auch turze Zeit tm Sommunalbicnft beschäftigen. Alle aeaci^bechl öSL?rn’lc
guriitcn müßten bestrebt sein, objektiv zu fein, das tollte ihr 2 weitgehendlte ^brauch
Hauptgrunbsatz sein gemacht werden. Man sollte solchen Leuten, bie ui bcr Stabt
Whn 4.. k & r , . geboren sind, einige Zeit Igng auf das Land schieben, damit >I<-
Lbg. Dr. <z-u l da /c-oz.) bedauert, daß immer noch keine svaler auch diese Verhältnisse besser beurteilen können Das ^s?^^°n ^e borliegt. Eine grundsätzliche Neugestaltung Verhältnis zwischen Anwalt und Richter müsse gebessert wers '
CrjOlfJCn. Vlufh hip rxrtnfirt'it 'KrAmbn mnnloM /*nv* I GS-- iü_ r. - — • _r.* < i *1
zerre. Der Redner geht ebenfalls aur die Lage der einzelnen Märkte
Beamtenein. Besonders traurig sei das Los der Gerichtssckreiber- t«. Lrauksnrt a M 19 mn«
gehilfen. Er macht hierzu verschiedene Vorschläge. Einer Hinauf- AngeLh^ Zn 5 Lagen unb 3 - • - <
ÄS"“wt “f
Schluß der Sitzung um 1 Uhr. Fortsetzung heute nachmittag
Nachmittags sitzung. 19?11 also, NUN bll Ollrf) CtfdljtClt/
ba^ Fays ächte Sodener Mineral Pastillen feinen im Stich u. daß sie auch in verzweifelten Fällen geradezu Wunder tun. Du hast heute glänzend gesungen, obgleich du gestern feinen Ton in der Kehle hattest, u. das dankst du eben nur den Sodenern. Man lauft Fays achte Sodener für85 in jed. Avotheke, Drogerie ob. Mineralwanerhdlg.,
laste sich aber unt. fein. Uufftänden Nachahmungen ausschwatzen
m?81^ P>Eb--mI«n werden. Aus das I in M Sünden der M^r°liegen ünd'nich!
Cramen anbelangt, |o burrtc matt die Leu e, die bereits das Er geht bann auf die Gchaltsvcrhältnisse ein Examen bestanden Iwotn, im Ministerium nicht nochmals prüfen. qrr V
Es gibt Leute, bie für den Nichterstanb als nicht genügend an ^taatdminifter zr. Cm alb. xer Abg. Hauck lwt beficrcn erkannt werden, t-af, m : ihnen aber gestatte die Anwalffckift b// ^^ugen verlangt. Das wirb auch geschehen Wa las auszuüben. Tas schäbige b'n i» ^'1 'vir dies Gesetz einmal und
Redner -.chi duuu «m bie Milche Rechne,, ein n.nd..lrriid. | Äju Ä* «
i angängig, mehrere Aktuarialsassistcuteii ncbcnciimubet zu bcianiTilgen. Der Abg. Leun hat auf iwrbbeutfche Ausbnicke im stieichswcrtzuwachs11euergcfetz hingewiefen. Daran können ?'tr aber nichts ändern, das ist Reichssache. Aber es werben Erläuterungen dazu gegeben. Ter Abg. Schmitt hat auf die Eramen hingewiefen. Wir werden in Erwägung ziehen, ob auch für uns ein späteres Ermnen wie in Preußen angängig ist. Wenn der Abg. Schmitt meint, daß eine gewisse Frfft bei bcr Besetzung bcr Stellen nine- gehalten werden muß, so geschieht dies auch. Nur bann, wenn wir bereits eine bestimmte Persönlichkeit im Auge haben, ist eine solche Frist nicht notwendig. Der Abg. Winkler hat gefragt, weshalb wir die Gerichtsvollzieherstcllen vermindern. Dia Gerichtsvollzieher haben ein Recht auf Pension, Wohnungsgeld > ruschuß usw. unb bei der Lage unserer Finanzen spielen bije -Betrage eine große Rolle. Wir haben aber noch niemals eine Stelle eingehen lassen, ohne die betreffeniren Lokalstellen gehört
D-. Ewalde Ich bebauere, boft e« W ban" *■ b,c
£."» »»:■&.“&'& Ls sws esas»A ss !Ä“ ä*. tfÄ ’Bä'sWB das materielle Wohl unseres Richterstandes interessiert haben. Abg. Ulrich )• Die UebertirntmTfinn hrr
bet Aktuare ffndwir nicht ist ein Unglück für einen Staat unb für die ganze Gesellschaft in der Lage nackzukommen. Auch d.efe Herren werden w.e ia D.e Art und Weife, wie diese Leute beschäftig? werden, f fefc alle Beamten autgebessert werden. Es ist mH von der Re- fehlerhaft Wenn man ihre Arbeitskraft brauche, sollte man s.e gterung den Schreibgehilfen verboten, .'rgendwelcheNebenbeschaT auck anstellen. Bei Unfhmmigreitcn zwischen Rechtsanwältenund tigung zu haben Der Wunsch, baR einige Richterstellen kasuert Richtern ist ber Klient fast immer ber Leidtraqenbe Der Rebmr werden mögen kann nicht als berechtigt anerkannt werden. Man geht bann gleichfalls auf bie Stellungen der Aktuariatsassisteitten tonne einige Richterstellen durch Afteisoren besetzen Das wird ein. Diese Beamten müßten besonders beachtet werben Ä aber nicht dazu fuhren, daß die Richter aw ver Zahl entbehrlich Regelung der Beamtenbesoldungen muß am 1. April unbedingt werden. Wir werden also eine Auswechselung von Richtern und ui Kraft treten
vornehmen Wenn betont worden ist, es Abg. Tr. Osann Ml.): Es haben sich Notwendigkeiten zur mochten doch die Noten nicht ausschlaggebend Jem für bie Kandi- Strafprozeßreform ergeben, aber das ist ja Reichssache Tie Frage •fut J*" ^tQ£^1Cn,t' fr Ut bemgegenuber zu sagen, baß ist berechtigt, ob bie Justiz mit uns einverstanden ist Ick glaube das bei uns auch nicht so zu verstehen ist. Denieniaen Pruftingen, baß bas nicht bcr Fall ist. Es geht nicht immer an, naS dem «C^mX9C{nb<n C?ieK Wn' kür sw keim, Dienstalter zu rechnen. Sie müssen auch nach der Tückligkeft ickm
^ÄÄenst besteht. .Tas ist er- Den alteren Assessoren sollte man bas WohnungsgAb geben forderlich. Aber cm definitiver Ausschluß wird barmt nicht aus-1 .
gesprochen. Wenn von bem Abg. Dr. Fulda verlangt wird, daß mehr Arbeiter für die Schöffendienste herangezogen werden, so liegt das an Verhältnisse, auf die die Justizverwaltung feinen Einfluß hat. Die Ernennung der Schöffen wird von Aussckfüssen vorgenommen. Es ist aber bekannt, daß in den Arbeiter kreisen selbst ein Widerstand gegen diese Aemter besteht. Tie Strafvollstreckung bei Scköffengerichtsurteilen den Amtsgerichten zu übergeben, würde eine Aendemng der Strafprozeßordnuna nötig machen Wenn erwähnt wurde, baß der bedingte Strafauffchub bei Streik-
3rocites Blatt 162. Jahrgang
Gitcheinl kAgNch mit Ausnahme des VarmtagL. d A
äxS“ lylCntllCt 21K3CIGCF
Ärmlich. Dt« ,^and»lrtfchast|iche> Lett. — V Ar
,m,i,n°L General-Anzeiger für Gderhefjen
aber ist bie Jugend seltener beteiligt. Eine häufigere Verwendung von Schreibmaschinen, als sie besteht, wird kaum möglich sein. Wir entipreeben in dieser Beziehung allen Anträgen von Amtsgerichten, die an uns gestellt werden. Es sind zurzeit etwa | angenommen.
70 Schreibmaschinen einqeführt. Was nun bie Errichtung eines Zu dem Kapftel 89, Gerichte, spricht
Amtsgerichts tn Neu-Isenburg angeht so steht bem entgegen, Abg Mergel! Nil.) über ben Umfang der Geschäfte bei
daß wir mckl Amtsgerichte errichten die nur tut einen Rickter den Amtsgerichten. lRedner ist fast unverftändlick Bciprick' Arbeit kneten. Wenn es fich aber als notwendig erwei,en sollte, im besonderen Zustände des Äwtsgcr'chts Reichcisörm'
' ~ ' '*•"*** — -ftrn Staatsminister Dr. Ewald antwortet dem Redn-n mit fürvn
... , . . , -• IWorten.
-lbg. Hauck lBbb.) findet, baß bie Zeugen vielfach übel be- Sckluß 7 Uhr. Nächste Sitzung morgen 9 Uhr
handelt werben, indem man ihr Vorleben in die Ceffentlic^eit ■


