Ausgabe 
18.12.1912 Erstes Blatt
 
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Dezember 1912, > 18. Tez. Etat! 1 Uhr. | ctrag de? Slbmirti» I von kriegsschifaM

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aber die Sets i überlast im Zinne da 1» » Göttelmar, ' ft ei n. ^genommen, sitzuna um v23 6 11 Uhr.

tow den brireffenben Gemeinden Anregung zur Beseitigung der Mißstände gegeben werden.

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Htm bach, 17. DeK. Im Gasthause von Seibert stildet hier am Sonntag nachmittag ein Vortrag über Die Bekämpfung von Uu kraut, Pflanzen krau cheiten und tierischen Schädlingen" statt. Redner ist Oekonomie- rat Andrae-Büdingen.

Lreis Friedberg.

= Friedberg, 17. Tezbr. Der Lagerist der landw Hauptgen offen schäft für Oberhessen Phil. «e h l wurde wegen Unregelmäßigkeiten verhaftet. Die Genossenschaft teilt dazu mit, daß die Betrügereien bereits längere Zeit zurückliegen und Gehl durch die neue Leitung der Genossen schäft feines Posten? als Lagerist bereits enthoben worden war. Die Unterschlagungen sind nicht sehr umfangreich und größtenteils gedeckt.

--- Ober-Mörlen, 17. D^z. Am nächsten Sams­tag abend findet hier im GastchauseZur Germania" ein Vortrag überDie Bedeutung und den Wert her Herd- buchorgantsation für die Entwicklung und Hebung der Tierzucht" statt, »tetrner ist Sekretär Schwa rz-Gießen.

Starkenburg und Rheinhesien.

m. Offenbach, 17. Dez. Nach der vom 26. Novem- her brs 1. Dezember 1912 veranstalteten Wohnungszäh­lung standen in Offenbach einschließlich des Stadtteils Bür­zel 518 (gegen 742 im Vergleich zu der vorletzten, im November 1910 abgehaltenen Zählung) Wohnungen leer. Von diesen waren 51 (67) für spätere Benutzung bereits wieder vermietet. Unter den 467 (675) noch nicht vermie teten Wohnungen befanden sich 10 (10) Einzimmerwoh­nungen, 257 (327) Zwei-, 149 (256) Drei-, 26 (35) Vier-, 14 (31) Fünf-, 4 (9) Sechs-, 1 (2) Sieben-, 1 (2) Acht-. 3 (1) Zehn- und 1 (0) Vierzehnzimmerwvhnungen. Durch die Neuregelung des städtischen Fleischver­kaufs, mit dem die Stadt ungefähr dte Hälfte des Fleisch­bedarfs der Metzger mit etwa 170 Schweinen in der Woche liefert, wurden für die Dauer bis zum 1. Februar 1913 folgende Preise vereinbart: Fleisch wie gewachsen mit Bei läge 0.90 pro Pfund (bisheriger Ladenpreis 1.05 MkF Schinken mit Bein 0.90 Mk. (1.05 Mk.), Vorderfüße 0.55 Mk (0.55 Mk.), Speck und Schmalz 0.95 Mk. (1.00 Mk.), Vorder schinken 0.90 Mark (0.90 Mk.), Rippen und Halsstücke 1.10 Mark (1.20 Mk ), zurechtgeschnittenes Bauchfleisch 1.00 Mark (1.20 Mk.), Bauchabschnitte 0.85 Mk. (1.20 Mark), Kopf mit Backen 0.70 Mk. (0.70 Mk.). Wichtig für die Neuregelung des Fleischverkaufs ist, daß auch die Wurst- Warenpreise mit Ausnahme des Preßkopfs herabgesetzt wur­den. Es kosten jetzt: gewöhnliche Wurst in ganzen Wür­sten 0.85 Mk. (0.90), Extrawurst in ganzen Würsten 1.10 Mark (1.20), gewöhnliche Wurst im Ausschnitt % Pfund 0.11 Mk. (0.12), Extrawurst im Ausschnitt Vs Pfund 0.14 Mark (0.14), Preßkopf % Pfund 0.15 Mk. (0.15), Dörrfleisch und Solber das Pfund 1.20 Mk. (1.30).

Kreis Wetzlar.

Graßherzoq hat da zum Forstassistknla

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atSprüfunfl für bo? (i ch unterzogrn üt ä)t beitanben. Äo' aten die Noten ©ui,

Das Ende der Zrauzosenz-it in Gießen 1762.

In diesen Tagen sind 150 Jahre verflossen, seitdem die franzö­sische Besatzung, die am 16. November 1758, nach einer Schein- Mitulakion die Festung Gießen in Besitz genommen hatte, wieder nbwjj. Es geschah dies infolge des zwischen Englimd und Frank- oeich am 3. November 1762 zu Forttainbleau abgeschlossenen

Gcricvts-aal.

Berlin, 17. Dez. Gestern fmib unter Ausschluß der Oeffent- lichkeit vor dem Kriegsgericht der Landwebrinsvektwn in Berlin ^die Beahandlung gegeii den früheren cernennten Ä 5 lierlinq vom Bezirkskommando Thorn wegen Spionage statt. Er soll (in Rußland wertvolle 9lad)richten nusgelie^ert haben. Er wurde ui 15 Jahren Zuchthaus, Entfernung ans dem Heer und ti,15000 M art Geldstrafe, im Nichtbeschaffungs'alle zu iDtiteren acht Monaten Zuchthaus verurteilt. 75 0G0 Mark Hypo- Mhelengelder wurden eingezogen.

Unseren Anzetgenknnden zur gefälligen Beachtung.

Um den größeren Anzeigen für die Samstagsnutnmer eine sorgfälttge Satzausstattung zu sichern, empfiehlt es sich dringend, die Aufgabe ein bis zwei Tage vorher zu bewirken. Bei der großen Menge der Anzeigen kann nur bei rechtzeitiger Bestellung eine wirkungsvolle Anordnung gewährleistet werden.

Verlag der Gießener Anzeigers.

W. Wetzlar, 17. Dezbr. Hier wurde ein Mann namens Theodor Beutke verhaftet, der im Verdacht steht, Anfang Juni in C r o n b e r g den N a u b m o r d an der Witwe Zimmer­mann begangen zu haben.

Hessen-Nassau.

Frankenbcrg, 17. Dez. Auf der Fahrt von Gaffel lehnte sich da? viereinhalbjährige Söhnchen des HilfSmaschincnführerS Behrend von hier gegen die Wagen- tür. Plötzlich gab diese nach und daS Kind stürzte ans dem Zuge. In Treysa brachte man eS in das Krankenhaus nach Hephata, wo eS infolge der Verletzungen starb.

u Michelstadt rourh nblingsbezirk Dam- im er zu Nidda u ingSbejirf WomiS E

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Universitäts-Nacbrichten.

Darmstadt, 17. Dez. Das Personalvcrzeichnis der Technischen H o ck s ch u l e für daS Wintersemester 1912/13 zählt 31 ordentliche Professoren, 2 ordentliche Honorarprosessoren, 13 außerordentliche Professoren, 43 Lehrer und Privatdozenten, 53 Assistenten und 1668 Studierende auf. Bon diesen sind 1258 Deutsche und 410 Aitsländer. Bon den Deutschen steht an erster Stelle Preußen mit 520, es folgen Hessen mit 501, Bayern mit 69, Sachsen mit 28, Baden mit 26, Hamburg mit 23, Elsaß- Lothringen mit 25, Württemberg mit 14, Mecklenburg-Schwerin mit 11, Sachsen-Koburg-Gotha mit 7, Sachsen-Meiningen und Bremen mit je 6, Oldenburg mit 15, Braunschweig mit 4, Sach­sen-Weimar und Schwarzburg-Rudolstadt mit je 3, Sachsen- Altenburg und Schaumburg-Lippe mit je 2, Lippe-Detmold, Lübeck und Waldeck mit je 1. Bei den Ausländern steht an erster^ Stelle Rußland mit 251, es folgen Norwegen und Vereinigte Staaten von Amerika mit je 41, Oesterreich Ungarn mit 26, Schweiz mit 11, Bulgarien mit 7, Schweden mit 6, Luxemburg mit 4, Eng­land, Türkei und Niederlande mit je 3, Frankreich, Rumänien, Spanien und Italien mit je 2, Griechenland, Argentinien, Chile, Siam, Kapland und Serbien mit je 1. Am stärksten besucht ist die Abteilung für Maschinenbau mit 395, es folgen Architektur 286, Ingeniennvesen 254, Elektrotechnik 169, Chemie 123, Papier- fabrikation 59 und die Allgemeine Abteilung 24. Hierzu kommen 3258 Gäste, worunter 175 Damen.

Die Universität Jena zählt im laufenden Wintersemester 11842 immatrikulierte Studierende und 95 Hörer.

Friedens, dessen Ratisäeattoncn am 22. November ausgewechselt Erden. Am 2L September 1852 hatte, nm den Besitz der Amönckburg und nm den Uebergang an der Brückenmühle über.die Ohm bei .fvirchhrirn die letzte, aber bartnätfigite imb blutigste ^chiach.k de» ganzen Krieges statt gefunden, soweit der westliche Kriegösckmuvlatz in Frage kommt. Die Franzosen und die mit Anm vereinten Rcichsrruvven rümpften unter dem Befehl des Herzogs Ferdinand von Braunschweig erbittert gegen die Allierte- Armee.

_ Um den Uebergang über die Ohm su hindern, setzte der Herzog Ferdinand mit Erfolg alles dran, denn wenn hier die Franzosen durckchrachen, dann war die geplatue Einnahme von Kassel, das von den Franzosen besetzt war, nicht mehr möglich. Don früh 6 Uhr bis Mim Abend wurde mit Todesverachtung um den -lieber gang gekämpft, der nur durch eine niedrige Schanze mit schwacher Brustwehr, ans der kaum 200 Verteidiger Platz hatten, beteiligt war. Die steinerne Brücke an der Mühle hatte nicht die BeackUung gefunden, die sie verdiente. Zwar war das Gehöft verbarrikadiert, aber nur mit 12 Mann und 1 Unteroffizier besetzt. In der schanze standen 200 Hannoversche unter dem Befehl des Oberst­leutnants Wense: in Amöneburg standen 600 Engländer unter oauptmann Kruse. Am 20. "September schlossen die Franzosen Amöneburg ein und zogen in der Nacht vor der Brücke einen Lauf­raden, um Geschütze und (Infanterie aufstellen zu können. Eine Meldung Kruses wurde abgefangen.

Am andern Morgen, der Ncvel lag noch über dem Ohmtal, eröffnete man das Feuer gegen die Schanze, in der sich Wense entschlossen nerteibigte, so datz General Zastrow und auch Granbh herankommen konnten. Herzog Ferdinand, der in unmittelbarer Nähe war, ließ schwere Gig'chütze aus der Reserve und Berstär'- hingen nach dem GesechtSfelde abgehen. Das Kattätschseuer ver­hinderte zwar zunächst das Vorgehen französischer Infanterie gegen die Schanze. Als aber die Franzosen mit 30 schweren Kanonen ebenfalls in das Gefecht eingriffen, mußte sich Zastrow mit seinen Bataillonen zurückziehen.

Am härtesten litt unter dem Hagel der französischen Geschosse die tapfere Besatzung der Schanze, die aber mit Beharrlichkeit intb Entschlossenheit aus hielt und den Platz behauptete. Es standen ihnen die Freiwilligen des Hennegaus, rmterstützt durch Grenadiere und Jäger, gegenüber. Inzwischen hatte sich Granby mit dem hessischen Artilleriepark entwickelt und griff mit 6 Zwölfpsünder wirkungsvoll in den Artilleriekampf ein. Wense hatte auf der 2ck>anze andern Verteidigern Platz gemacht, deren Lage von ViertelstuTide zu Viettelstunde gefälirlicher wurde. Von der Ar­tillerie der Alliierten waren bereits 3 Geschütze demontiert und ihre Mumtion ging zu Ende. In diesem kritischen Augenblick traten auf dem Kampfplatz 6 hessische und 6 hannöversche Zwölf- pfünder ein, die vom Bückenwald und vom Galgenberg in den heftigen Kampf eingriffen. Ferner langten auf dem Schlachtfelde 4 Bataillmw englisckie Garde, 2 Bataillone Bergschotten und zwei bch'iftfie Infanterie-Regimenter an. Tie Verluste der Verteidiger der Schanze erreichten eine solckie Höl^. daß diese alle Stunde burdMtcne Truppen abgelöst werden nnifitcn. Als die Brustwehr der Sckanze heruntergesckwsfen war, schichteten die Verteidiger ihre gefalleiien Kameraden wie einen Wall vor sich auf, um da­hinter ihre Stellung zu verteidigen. Gegen 7 Uhr abends unter­nahmen die Franzosen einen sclmrfen Angriff auf die Schanze, der bis in deren unmittelbarr Nähe geführt, aber abgeschlagen wurde. Darnach endete nach 14stündissem Ringen der blutige Kampf, bei dein sich die Hessen vom Regiment Gilsa und Mals- burge besorrders zäh und tapser gezeigt hatten.

Wahrend des Kampfes um den Ucbergang über die Ohm waren die französffck>en Geschütze eifrig an der Arbeit, um in die Mauer der Amöneburg Bresche zu legen. Obwohl die Oeffnung in dieser an 40 Fuß breit war, drei Türme eingestürzt und ein Teil des Schlosses in Trümmern lag, scheiterte ein Sturmangriff. Auch ein zweiter, abends 10 Uhr, unternommener Hturm wurde von der Besatzung adgesästagen. Die Angreifer orangen zivar in das Schloß ein, mußten es aber wieder verlassen intb verloren dabei noch Gefangene. Sie bereiteten einen weiteren Sturm vor und errichteten dazu neue Batterien.

Der Besatzrmg war die Munition vollständig ausgegangen, dazu war die Mannsckiast tief erschöpft und sie wäre sicher dem dritten Angriff erlegen. Hauptmann Kruse schloß daher eine ehrenvolle Kapitulation. Die Besatzung, noch 540 Mann stark, zog mit kriegerischen Ehren zur eigenen Armee ab und überließ den in Trümmern geschossenen Platz dem Gegner. Bei Amöneburg und an der Brückenmühle waren am 21. September an 10 000 Kanonensckmsse gewechselt, die Alliierten verloren 800, die Fran­zosen 1200 Mann. In der Nacht nach dem Kampf legte Herzog Ferdinand sein Quartier in die BrückesmEe, am nächsten Tage kam sein Hauptguartier nach Kirchhain. Die Marschälle Soubise und der Prinz Condö, die den Angriff befehligt hatten, legten ihr Hlniptgnartier nach Bauerback). Nach dem Treffen an der Ohm standen sich die beiden Heere wochenlang untätig gegenüber.

Ter Versuch, mit der französischen Armee nach Kassel durch­zubrechen, war gescheitert. Der Herzog ließ die Stadt durch 13 000 Mann mit 72 Geschützen Anfang Oktober belagern, so daß die Besatzung am 1. November kapitulieren mußte, wobei sie freien Abzug mit kriegerischen Ehren Mgebilligt erhielt.

Beim Eintreffen derFriedensbotschaft am 15. November 1762 trafen die französischen Marschälle und der Herzog Ferdinand an der Brücken-Mühle zusammen. An derselben Stelle, ivo man Wochen vorlzer auf blutigem Felde mannhaft gegeneinander ge­kämpft hatte, setzten die 3 Heerführer zur Erinnerung an ihr Zusammentreffen den FriÄensftein, der heute noch der Nachwelt Kunde gibt von dem Ereignis. Jm> Dezember 1762 räumten die Franzosen die festen Platze Marburg und Gießen und zogen sich allmahlig auf das jenseitige Rhenntfer znrüL

vermischter.

* Hauptmannfeier der Berliner Studen­tenschaft. Vor dem Adlon-Hotel staute sich am Montag eine gewaltige Menge: man holte, den gefeierten Dichter ab und geleitete ihn in prächtiger Auffahrt zum Lessing- Theater, wo ,,Ter Biberpelz" als Sondervorstellung vor einem studentischen Hause gegeben wurde. Nach dem Ab­singen desGaudeamus igitur" erhob sich Gerhart Haupt­mann und richtete folgende Ansprache an das Haus: Wenn die deutsche Jugend sich in dieser Weise auf ihre Dichter besinnt, so ist das ein Beweis, daß Deutschland sich auf sich selbst besinnt. Sie haben durch das, was Sie unternommen haben, etwas wie das Nahen eines deut­schen Geistesfrühlings angekündigt. Möchte dieser Früh­ling kommen im Sinne der Dichter und Philosophen, im Sinne der Dichter und Führer der großen Epochen, durch­drungen vom alten Besitz deutscher Geistigkeit. Ich danke Ihnen, daß ich dies herrliche Frühjahrssymptom habe sehen dürfen und wünsche Ihnen und uns Glück zu Ihrer Ju­gend."

* Schwermütige Liebe. . Nach einer Meldung aus Kalkutta traf dort aus Südafrika eine junge Dame ein und besuchte im Hospital ihren totkranken Bräutigam. Ms sie am anderen Tage wieder erschien und ihren Ver­lobten tot antraf, zog sie eine Nadel aus ihrem Hut und stach sich bannt in die Brust. Man hofft jedock) die Ver­unglückte, anscheinend eine Spanierin, am Leben zu er» hatten. Der Verstorbene war ein Engländer namens Fraser und Geschäftsführer einer großen Baumwollspinnerei.

Kleine Tayeschronik.

Die Schiffbrücke zwisttien Koblenz und Ehrenbreit- st e i n wird m den nächsten Jahren durch eine U n 1 e r t u n n e l n n g des Rheins ersetzt.

Tie Vorarbeiten znm Ban einer festen RHetnbrncke zwischen Neuwted und Weißenthurm sind nunmehr erledigt. Tie Brücke soll 1914 fertig fern.

Die Düsseldorfer Städteausftellung ergab einen Über­schuß von 121000 Mk. Davon sollen 100 000 Mk. für Aus­stellungszwecke angelegt werden.

Meldungen aus dem Wuppertal znwlge richtete die Ibtb» gehende Wupper große Verwüstungen an. Auch die Ruhr hat Parkes Hochwasser.

Auf der Bahnstreche LandsbergSvldin ist auf einer Strecke von 500 Metern em Dammrutsch eingetretrn.

Buche frisch.

Deutscher Fischereikalender für 1918. Her- auSgegeben von Vettag der^lllgeiveinen FüchereizeitnngE. Be­rn beitet von Dr. Karl Mutfow und Tr. Hans Reriß. In Taschen­format, mit zahlreichen Abbildungen. Ter im 4. Jahrgänge er­schienene Teutlcbe Fischereikalender enthält außer den, für tägliche Notizen geeigneten stalendarium eine ganze Anzahl wichtiger Auf­sätze und fchließlich folgen noch Verzeichnisse der fischereiwtstenschaft- peben Institute, der Fischerei-Vereine und -Behörden, sowie die «blichen Tabellen der Alünzen, Alaße, Gewichte uud 'Postgebühren.

Gansel

Mannheim, 17 Tez vciite ift die Pfälzische Ueber- landzen träte gegründet wo> den. Beteiligt stnd als Aktionäre zunächst der Kreis, sowie die Städte Lndwi ieb.Jen, Homburg ( tztalztz Frankenthal und Cveier und die Rheinische Lchuckeri-^esellschnfl in Mannheim. Das Aktienkavttal beträgt 71', Millionen Mark. Die bestehenden Werke iverden von der Gesellschaft am 1 Januar 1913 übernommen und von der htesigen Lchuckert-Gesellschast ver­waltet und betrieben.

Tic Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Vroipreise am 16. Dezember 1912.

Schlachtvielwreise in Frankfurt a. TI.

Fleischpreise in Gießen

Ochsen

Kälber

Schweine

50 Ra. Schlachtgewicht 83100 Alk.

Kg. Schlachtgw. 8 -ULPf. !'/, , , H487 ,

7, Kg. 99100 Psg.

7, , 9298 , '/, , 90-110 ,

Getreidepreise in a n t, h e i m

Brotpreise in Gießen

Weizen 100 Mg. 21.15-0o.00 Mk.

Roggen 100 Kg. 18.25-00.00 Alk.

Weißbrot 2 Mg. 58 Big.,

Schwarzbrot 2Kg. 48Pfg.

Amtlicher Wetterbericht.

O öffentlicher Wetterdienst, Gießen.

DetterauSsichten in Hessen für Donneistag, den 1h. Dez. 1912 Stärkere Sudweltwinde, trüb, vielfach leichte Niederschlage, mild.

Letzte 27(1 ehriebten«

Aus der Hessischen Zweiten Kammer.

bs. D a r m st a d t, 18. Dez. Die Zlvctte triunnttr berief heute über die Nückäußeriing der Ersten Kammer zu dem Gesetzentwurf über die l a it d w. Unfallversiche­rung. Die Erste .Kammer hatte den Befchluß der Zweiten Kammer, daß der Vorstand der landn'. Berufogcuossenschaft mit Zustimmung der Genossens'chaftsver- sammlung" von der Regierung ernannt werden sötte, gesttichen. Die Zweite Kammer beharrt auf ihrem früheren Beschluß.

In den Wahlprüfungsausschuß wird an­stelle des Aba. Grünewald Abg. Urstadt (fort* schrittl. Volksp.) gewählt.

Hierauf wird mit der Beratung der verschiedenen An­träge auf Abänderung des Wahlgesetzes sortgestayreir.

*

Tie Seeschlacht vor den Dardanellen.

Konstantinopel, 18. Dez. Ein ausländischer Marineoffizier, der an Bord des hier eingetroffenen ru­mänischen DampfersImperator Trajan" den vorgestrigen Seekampf bei den Dardanellen beobachtete, erzählt: Gegen 8 Uhr früh lief die türkische Flotte in vvllkom- mener Ordnung aus und riickte bis auf 6 oder 7 Meilen jen­seits des Forts Kumkaleh vor und stellte dort Torpedoboot­zerstörer und Torpedoboote in Schlachtlinie auf. Die grie­chische Flotte kam hinter der Insel Jmbros hervor. Das PanzerschiffAveroff" fuhr an der Spitze, ihm folgten die PanzerschiffeHydra",Spetsai" undPsara", sowie 9 Tor- pedobootszrrstörer. Das g r i e ck» i s ch e Geschwader stellte sich gegenüberbem türkischen in einerEntfernung von sieben oder acht Meilen auf. Die türkischen Schiffe eröffneten das Feuer. Die im Korber treff en stehenden griechischen Schiffe erwiderten es nach zehn Minuten. Die Türken zielten sehr gut, ihre Granaten fielen hageldicht auf die griechischen Schiffe, während die Geschosse der Griechen bald vor, bald hinter den türkischen Schiffen ein» schlugen Während der ganzen Dauer des Kampfes, bei gegen 9 «Uhr begonnen hatte und um IOV2 Uhr endete, ändert die türkische Flotte ihre Stellungen nicht, ivohingegen eine hatte Stunde nach Beginn des Kampfes die griechischen Schiffe eines nach dem andern hinter Jmbros verschwanden. Nur derAveroff" blieb und erwidertefortwährenddassehrlebhafte Feuer des Feindes. Die beiderseits gewechselten Schüsse werden auf tausend gescksätzt. Gegen 10',, Uhr stellte derAvervfp' das Feuer ein, während die Türken es noch eine Viertelstunde forlsetzten, bis derAveroff" außer Sicht gekommen war. Zwanzig Minuten vor Beendigung des Kampfes fiel anscheinend e i n e G r a n a t e aus denA v e r 0 f f". Der Augenzeuge tarnt es jedoch nicht mit Bestimmtheit behaupten. DerAverofff' fuhr so, das; auf eine Havaria nicht geschlossen werden kann. Der Im­perator Trajan" bemerkte vor Begimr der Schlacht 22 bis 25 griechisck»e Schisfseinheiten, die vor Tenedos konzentriert waren. Bon den letztgenannten griechischen Schiffen machte daS- UnterseebootDelphin" um denImperator Trajan" die Runde, ivähreird d eser von der Mannsckxrft des griechischen Torpedobovts- zerstörers durchsucht nmrbe.

und

Überzeugung genügt ei

Pfund

Nußarien sind billi:

und wohlbekömmlich

Pfund 40 Pfg.

balKD ia den oeislei Dtiicatess- and Köleitiilwara-i

hätte ich vergessen Pinots mitzubringen.

Hausfrauen!

Bester Ersatz für Mandeln Backzwecken, im Haushalte vorzüglich im Geschmack