Ausgabe 
24.7.1912 Erstes Blatt
 
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Die heutige Nummer umsatzt 10 Selten.

Die Lage in der Türker

Die I zeichnet.

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01t. vergeben werb i liegen in holzhe jen und smd Bgi!

MtS., vermin- n, Freie Wahl«

12.

iraßenmeister.

N'LlmL tion, Friedbergs

12.

tion Gießen.

"Posten und

*"« ZU Preisen

bung.

h der neuen Stbuj rgeben. fioitenair: Bureau offen.

[. 27. Juli 1912.

äffet.

YcznqlvrelS: monatlirfiTä'öU viertel« jährlich Mt. 2.20; durch 2ll>hole- iu Zweigstellen monatlich 63 Pf.', durch die Post PH. 2. viertel- jäbrL auvlcbl. Bestens Jcilcnprctv: lokal ItzPs^ nulroäii» 20 Pfennig. (5 hesredakteur: 91 tiloeß. Aeraiitworttich für den politischen Teil: Auaust (S'oci); für .Fcuille- tou*, .BerinischieS' unb ^Gceichtssaaf: K. Neu- rath; für .Stadt und Land": E.Hcu; für den 9lii3ciflcntcil: H. Beck.

Arbeite ^«ilCbcu., k56r»i, «ewiit ÄL*** »k«n.

149.

*1" M.1». llasterarbeiten,«

rt' veranschlag,

n liegen aus &r n zur Einsicht. be§ Voranschlag! postsrei und mit bis Dienstag, selbst einjunidjir, Gegenwart erschitt-

Tnb in (fnalanb lebhaftere Teilnahme hervorruft, als der mancher mweren literarische Persönlichkeit, d.e mcUncfc. beoen.ender, aber weniger beliebt war, als er. *

gefellschaft gibt.

Doch wem cs vergönnt ist, über den schonen breiten Korridor nach der anderen Seite des Palastes hinüber zu fdHupren, ber ist wie durch ein Zauberwort in eine andere Welt versetzt. , Al Nippon lächelt ihm hier entgegen nnt 1 einen bunten Lieblichkeiten, seiner lichten Anmut und zierlichen Schonheitsrcue Hier ilt alle-- vom erlesensten japanischen Geschmack, wlt vuprxnhast im Bergleim zu dem schweren Prunk der ^taatsraiime. Hvcr legen die Kaiserin und ihre Tarnen die engen Warner Jodetten ab unb gleiten in leichtem Kimono dahin, ganz |o wie ihre Kammer trauen Lier schlürfen sie den Tee, beauem_auj ihren niedrigen Bäntcken sinend statt auf den hohen fteifen Stühlen. Hier schlaft I » auf w itzer Matte unter weicher Steppdecke. 2« «njiflj > Unterschied zwiscLn den Betten des Kaisers unb bet Mauern ... ....... Untertanen i>l der, baß die ^.tepp-

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^'Vt'aa, 23. Juli. HautNarobny Lis»" wird sich Katsura demnächst nach Wien zu einer Konferenz mit den leitenden Persönlichkeiten begeben._____________________

AVer diese Schrislen waren cs keineswegs, die Ändrew 2augv iuf beim grossen Publikum begründeten und ausmachten. lannte ihn vielmehr als den Tichter leichtfüßiger ^rie, die o,t l an einer eigentümlichen Grazie erfüllt f.nd als bcn Man« mer großen Zahl sehr beliebter Marckicnbucher, als KrUilcr, Äe>niaimd)rijtitcller, als den Auwr zahlreicher, lehr gcMig les later und immer interessanter .Enaps in dencngltt^n. Lje»r Idirütcn, sowie den von 0:mlcuiingeit zu Werken frr alteren lueraiur. Aber beileibe ist Andrew Langs Biel«ettigscit mit biqcii Andculungcn noch nicht erschöpft. Er hat eine.große Biographie ton Sir ktaiforb Norlhcote veröffentlicht, Hai fid) nut bcrjaL Xitiidien Periode der id>ortiid)cn Q>c)d)idjtc besaßt, hat über b e Hleheimnissc des Golis, des Krickets, sowie des AngelNwrts idle xr ämtlid) nock) Zeit sand zu betreiben), ltterarischausgelasnii bat hervorragenden Anteil an einer Dortrenhdxn Ui-bcrtragui.g ier Obvssce und der Ilias ms Englische genommen, bat ,ognr xinc Dichtung im höheren etile»eicna von -troia mnabi, nnb schließlich bat er während feiner zehnjährigen Dienstzeit als Vmirna i t foiine auch später eine große Anzahl von politischen

» ärtiteln vetifientH« Es IM lieb in«: Kent«. lXn-, eine so ausgebreitete literarische Tätigkeit unmeghd) glcidy- Si solide sein konnte, unb ivirflid) ist Andrew ^n3 nnt mel r ,118 dnem feiner Gr.eugmffc «uf ba» Sh»«<m b« wrabaesunken Aber cm ungewöhnlicher unb geschmeidiger G«ir, .in wirklich seltenes und äußerst vielseitiges Wissen, eiibhd) anc hm angeborene Anmut des Stils verleihen doch zahlreichen seiner Schriften einen Reiz, der ihnen mehr als -Lagern nd>crt

Andreiv Lang war Schotte von Geburt, batte aber vom schot- lischcn Nationalcharatter wenig übernommen. Bon 18«- bv- 1910 Kat er kaum ein Jahr vorubetgehen lassen, ohne dem Publi- um ech nerns Buch vorzulcgen, und ob »nun em neues Märchen oder ein neuer Äedidstband oder em gcschidstliche^ PoNr^t od.r eine religionshistorische Schrift ober eme Sammlung von >-kir^n unb Aufsätzen ivar: Langs Bücher, sanben immer ern großes und interessiertes Publikum, unb es. ist baher verständlich, daß scm

Andrew Lang t- cn

Wie schon gemeldet, ist im , Alter von beinahe 69 2ahnn Knbreiv Lang, eine ber bekanntesten htcrarildKii ^°"lrchkeiten i -s modernen Englands, verstorben. Es ist unmöglich juh i.er neueren englisdwii Literatur zuveschastig^n, ohn^aus Andr^o «angö Namen und «christen zu stoßen

Eigenschaft bestand in ieiner geradezu labelhasUn Biclscitigk ^issenfdwftlich find seine bekanntesten Bucher tvohl de ibcr

Sitte und Mythus" (1884) uiib überMythus, Rttus mch Religion" (1887.,, Werke, die ihm eine Proses,ur sur Neligion^ . hilosophie an der schottischen Universität von St. Andrews ein

träulein ist nach der letzten französischen Mooe gekleidet, ^ic Herren sind alle in großer Uniform ober im Urack. Das Essen, ?nn eüicm europäischen Koch bereitet, weist nur Gerichte ber west- \iiidie auf Tie Lakaien in Seide- unb ^ammctliürcen unb mit aen^rtem 6aar könnten bic Zierden jeder Hofhaltung fern, bie noch bic Ucberliefcrung des feudalen 18. Jahrhunderts am- Die nvu/ uu «.iw > I o ... »Hnrtä lirrtirfvr IN ihrer

^^on^antinobd, 23. Juli. In erngeweihlen Kreisen wird versichert, daß das gegenwärtige Ministerium bLf)a' r Q r t e r eines Uebergangskabinetts habe und dem nächst einem Kabinett Kiamil Pascha Platz machen werde, in bcn» Noradunghian das Portefeuille des Acußern erhalten wurde. Die Verhandlungen, die zur Bildung des gegenwärtigen Kabinetts führten, nahmen den ganzen gestrigen Lag lu j^u^brl(d). Wernd Eddin Effendi folgte dem Beispiel Vilmt Paschas und erklärte, er wünsche nur ein Kabinett, dem Kiamil Pascha ange^ore, bei- -utrcten. Dadurch wurde bie Bildung des Stabmcttö in <Jrra0< gestellt. Im weiteren Verlaufe des Tages wurde Ktamtl Pascho vom Sultan in Audienz empfangen, d"' längere Zett wahrte. Um die Bildung des Kabinetts zu ermöglichen, erNarte sich StmrnU bereit das Präsidium des StaatsratS zu übernehmen. Es verlauteß Kiamil Pascha habe an hoher Stelle das Versprechen abgegeben, ec iverde demnach das Großwcsirat übernehmen, er wolle sich nur vorerst eingehend mit der gegvuwartigen^age be­schastigen. Tie Auflösung der Kammer wird als sicher. bevor üebcnb angesehen, da der senat bcabsickstigen toll, bie von bet Ämer Woffene Abänberung ber Verfassung zu verwersen.

Wien, 23. Juli. Zn hiesigen unterrichteten Kreisen wirb vas neue türkische Kabinett sehr s y m p a t h i s ck) aut- amommen. Es bestehe aus bcn bcbeutcnbiten Staatsmännern. ßeftemiLungarn habe zu ihm mibedingles Vertrauen unb er- ivarte daß es die gefährliche Lage ber Türkei beseitigen werbe.

Sofia 23. Juli. Tas neue türkische Kabinett wird in hiefiaen unterrichteten Kreisen als F r i e de n s r e g i e r u n g be» "Noradunghian, ber zum^Minister^des^Äeuberci^^r-

nachunge« d- eßen.

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1912 ans Arvitc- ___"r

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»llee Se'E atz Arcn!c!

Wer soll die beiden Mächte daran hindern? Etwa der Präsident der chine'ischcn Nepublik, der nur nominell eine Gewalt hat und ohnmächtist zusehen must, wie die 4-ro* vinzbclörden nach ihrem Belieben schalten und walten, wie Nord und Süd des Reiches der Mitte auseinanderstre­ben. Vorläufig ist China machtlos unb baß es Nicht so bald zu Kräften kommt, dast es in absehbarer Zett md t über ein modernes tüchtiges veer verfugt mit bm g Grenzen schützen kann, bajür wird neben dem ostasiatischen Bruder schon Rußland sorgen. War es doch Rußland, das bei der letzten Anleihevcrhandlimg in Paris die ,vor beruna erhob, die auswärtige Anleihe, die Chma auszu- nehmen im Begriff steht, dürfe nicht für militärische Brocdc V^"©o^trirb bciin Japan die Sand auf die Südmcmdschurei, für dessen wirtschaftliche Erschliestnng cs schon 5tem trt) große materielle Lpfer gebracht hat und das es tn unmittel­bare Verbindung mit dem nur noch als P^vuiz des 'iiüfabo existierenden Korea bringt, legen, Rußland feinem asiatischen Besitz bic Mongolei hinzu fugen. China kann nicht widersprechen, England wird _ cbcnfo.vctug ww Amerika, das vielleicht eine Bürgschaft dasur verlangen wird, daßlcine wirtschaftlichen Jntereisen m fernen Osten nnanaetastct bleiben, einen Einspruch erheben Wird cv bei dieser vorläufigen Aufteilung bleiben? Wenn e. au, 3apan und Rußland allein anfemte, bic handelseinig sind, taum John Bull und Uncle Sam wurden doch nicht wei^ ier zu allem Za und Amen sagen, es sei denn, daß ihnen ein $betrüd>i(id)C5 Sluck von dem R'-senl->b k.h'N°s zu- fällt Aber mit dem, was er bisher erreicht Hal, kann Kat iura, der tommende und gewesene Mann Japans, zusrie. tcn sein. Er kann am Sterbelager seines Herrn das be- tcutnngsvolle Bündnis mit Rußland, dem Lodfeinde von gestern, dem Herzbruder von heute, als kostbarste Spende i-Acderlegen.

Jeden ber SS au* weicher Sei^bestehen unb oft

® ÄrfuKSt bewohn. 3-de W-A.UN, -«« WMWMLW

IVL iS'lSsssifs nrm Lren ->°n Berim und nehmen teil an dem gtoBai -wenutz-n E'S dm Kaiser alljährlich einmal veranMlter mck> rn SS^'eiieine Berskunst erorobl. 3« verren vergnügen sich hÄiächlich mi- $oto und mit Sechlen oder spielen mtt den ^"äwecknal^m'?ah«^erannaltet der Mikado «arlens-sle, zu I==S:sse:=

Konstantinopel, 23. Juli. Tie Z u so in menfe tz u n g hcs neuen Kabinetts, bic iid) im letzten Augenblick ocKinbcrt hat, bi Kiamil Pascha bas Ministerium bcs Aeußern ««b. an- nahm, ist folgende: Großwe,ir ist der bisherige Senati-praiibcn D b m c b 1>N ukhtar , Präsibent bes Staatsrats K i a mit fBaftha bic Justiz übernimmt Dilmi Pascha, '^mc*rcd ber frühere öroßmefir Ferib Pascha, Krieg bas Mitglied des höheren Kriegsrats Rasim Pascha, bclnanzen der sruhere Mini, Z ia Pascha, Marine ber srübere Minister Mah mub M»kh tnT maicha Acusteres Senator R o r a b u n g h i a n , unlerria)i de- bisdenge Ume-s.aalssekrelür S a id »i Brtaf. Asem^en bet Kammer ist 'JJi e h m e b Fevzi Pasd)a. xer Großw^sir übernimmt inlerimislisch das, Minislerium des Jnn-tn bis ,nr Hüdkhr Picrib Pasdias von ,einer Rene. Die betrete uocr ^oic Ernennung der Minister l'inb heute veröstcntlicht^worben^^

Ministcricn für öffentliche Arbeiten, für Handel unb Ackerbau, für Post und Telegraphen bleiben noch unbelebt. . ,

Gestern abend fand auf der Pforte n'M'tten em-r großen Versammlung bic Verlesung b e^s H,a n d s cd r c' b c" , di r Investitur des Grotzwefirs uatt. xa« Sihrnben enthält einen «ap, ber besagt, ber Sultan erwarte, baß da» Aabinctt bie Ur arficn untcrfndh', bic bic Unzufriedenheit m gewissen Gegenden, namentlich in Albanien hervorrief und resAaeber"che^Maßnahmen treffen werde, welche bic Gesetz und Recht wibcrstreitcnbe -agc ändern und die Crbnung wiederherstellen wurden, ^a das H i und die Entwicklung des Rciclics von der acw"stnhaNen Achtung der Verfassung abhängen, hoste ber Lultan, baß das muc Kabinett seine Kräfte auch biefem Ziel weihe. mfnrf, 1ink

Eine ungeheure Menschenmenge wartete vor ber Pwrte uno flutete in bie Straften, welche ber Zug ^ouwestrs nehm musste. Tie Menge begrüßte bcn Gronwcnr, bcsonbcrS anm Razim Pascha, Kiamil Pascha, und Vussem Mascha mtt Beifall» rufen. Das Publikum, namcntlid) aud) Lhisierc, äußerten, das neue Kabinen werde das Vaterland retten. rtärtf

Ter Präsident der D e v u 11 e r t c n t a m nt c r crtiarti, bic Kammer müsste eigentlich von Said Pascha Erklärungen über bic Gründe des Rücktritts des Kabinetts verlangen, aber h bas neue Kabinett schon gebildet sc», werde eme De^tte ubcr flüi'fia Mehrere Deputierte verlangten, daß Said Pascha dennoch sprecht, hierauf beschloß bic Kammer, bic Minister des zurück- getretenen Kabinetts zu hören. ., . .

Hur Feier bes Nationaltages ist die Stabt reich öek riert Eine freudig gestimmte Menge bewegt sich durch die Straßen und pilgert nach dem Freihetlshugel, wo Zaradr "attsand. Tw Presse begrüßt bic Wiederkehr des National ages unb bic Ei Nennung des neuen Kabinetts nut warmen Worten.Jen. (»a- jetta" sagt in einem von Kiamil Pascha inivirterten Jrt1 fd cd wäre ein Irrtum, in ber Ernennung des neuen Ministerium, bic Vernichtung des jungtürkischen Komitees s» erblicken, da fick) um das Land Verdienste erworben und ihm die ^reiyelt gegeben habe, und das eine große Lrgamiation besitze^Saboh nennt bas neue Kabinett ein Ministerium Ruhe unb Lrchlung^ Tanin" erklärt, bic Mitglieder des Kabinetts konnten mcht sur ntiartciifdi gelten. Das Blatt sahrt iort: Wenn bas Kabinett den poliiischcn Statusguo aufrecht erhält, nicht aus Rache sinnt und den Krieg fortfetzt, dann werden wir es unterstützen. Wenn aber eine ^Gegenrevolution burd)SuiuI)ven gcsonnen ist, bann ist S ein Rätsel, wie es die Beruhigung ber Gemüter herbei-

Bildet Dom Hofe des lliitQÖO. Lic nod) bic Ucberliefcrung des feudalen 1b. aus-

inncrlidi ist er durch unb burch lapanisch und erinnert noch in vklrni an bie Zage ba ber Kaiser von Japan mit Niemandem verkechren bürste, alS mit den Mitgliedern.seines eigenen vau.

krankung gegenwärtig die Teilnahme der ganzen ^lt erregt,! er ist ficUan Freund der Fremden gewesen, hat sich Nie sncher oder gegen fein Volk irgend wie abgesperrt unddie ^decn der westlichen Zivilifastoii begeistert auigcnommen. Aber m dm Formen des täglichen gebens fiegt nock) immer bic ehrrourbigc

Tokio, 23. Juli. Tas Befinden des Kaisers ist unverändert, die Nahrungsaufnahme ziemlich gut.

Tokio, 23. Juli. Das japaniftlje Auswärtige Amt erklärt mit Bezugnahme auf die von Petersburg ausgehen­den Gerüchte über den baldigen Abschluß einer rufsisch-iapanischen Allianz, es habe seiner Er- Ilärung vom 16. Juli nichts hiMUsugen ni dcr gesagt wurde, dast keine Allianz oder (mtente mit Rußland ge-

ar. 172

: r 6le6entr Lnzelßtr t cheint täglich, außer nntagS. - SBeilaacn: ier mal roödieutlid)

'u6tnerSamilienblätkr1 fiinaliuöd)entl.Krei$i cttfür6tnKrei$6ie6en icnStag und Freitag,; eimal inonatl. £anb>

man iU einem Nachmittagsempsang ober einer Abend I acfcllfd^t gdaben, bann umfängt bcn.efud^er, wie cm Kenner ähnlichen Äoflebcns erzählt, bie Stimmung einer eleganten

hnb Liier ist cs nickt so schwer, Zutritt zu erhalten, ,chivicr,ger L bei bcn großen Abcnbgefcllschasten, an denm gcwohnlid) hie hoben Cffiiicrc, bic führenden Staatsmänner, Mitglieder d.-

&«««.« »

~"Se der königlichen Residenz einnehrnen, konnten gerade,0 gut in irgend einem modernen Palast der wcstlich.n Welt "ehcn,^u der aufmcrh'amüe Beobachter würde nichts Auswlligcs Widew L i'ind eichtet nach dem neuesten Ltil,verb-m beleu.tort

Xi tnaib den neuesten Methoden der abendl indischen w Lrn" °°N der ferifata bis äum leiten -S°l-

Das russilch-japanischc Bünönts.

WefAaftiac Rebern in Japan unb Rutzland hallen wie. i-nboll verlicheel, bar bie iHeife des Surften Mntfura nadt

, ropa weiter nick»» nie eine Sergnüflunflelout (et Saum i, vier bürg cinnetroffen, muf, Japans trnherer Premier- > niftcr frftfeuniait heimkelwen. (Reueilnttgs wird die Nach , j t von llntfurae Niickkehr bemenheti.) Alle -v.ftr unb ir iüune, nie ju ISbreu des ,rüderen «"Mur

i ni'k-ra ncrfiuit sind, unterbleiben, aber die Veryano

bi zu cuum noch in > t n

, , und dem Reiche des MikcLo jühren sollen, werden Vl i.-i ii 11,1,1 'tn2Ul

m sterbenden Herrn eine bedeutungsvolle Freu st überbringen. . -

Kutful.ito, her fast ein halbes Jahrhundert auf Iw . Xhron gesessen hät und dieses ostasiatis

!: zielbew>,fitem Blick unb harter >:wbj:: bt; Arche ber nächte cinnciührt hat, cm vom

i.iun. Er, bei auf dem Pferde gleichermaßen zu Häuf hur, wie auf dem PegasuS -- huldigte er doch mit feiner (,3ttin um die Wette dem nationalen Lteaeiipserd des Ja le icrs, den, Verseniachen - verstand cs, das ^and der au - tuenden Sonne mit europäischem Geiste zu erfüllen, den li.ii Fcudalstaat trotz des Widcrstcrndes der um Hren ttadi- i nullen Einfluß banaenben Adelskaste in einen Kultni i i umzuwandeln. Richt vcrgcbiid) exerzierten preußische i lstere das Heer des Mikado, führte man bic technischen 1 iungeiischaften des Abendlandes ein. China mußte zu- tr-t bfe folgen der Modernificrimg Japans verspüren.

nun legten die Preußen des Ostens ihre Hand aus Korea, m sie nimmer davon zu lassen. Nachdem man ben tomr tun Koloß China über den Haufen gerannt, wagtt man tiji Wafs'cngang* mir einer gewaltigen eurochaischcn Gr och

ir d)t unb ging als Sieger über Rußland hervor Aber tiks'es Sieges wurde man in Tokio Nicht so recht froh.

Ter Fricdcnsschlust von Portsmoull) hatte nur einen hivaffnetcn 5rieben zwischen Rußland und Japan herbei- (fiüiirt. Blieben doch gerade bie wichtigsten w^tschaf - 3,en Frage», die die Mandschurei betrafen, ungelöst. Brei-

1 bi war es Onkel Jonathan, der den gescha tigen und gc- ; stickten Vermittler abgab, gar nicht unUcb dost es o

,u Mehrere Jahre schien es, als ob der Zar und der ", li'ado noch einmal durch erneuten Wafsengang bic Frage 11 Entscheidung bringen wurden, wem im lernen Osten .2 Oberherrschaft gebühre. Aber man zog bcin imrncr- . i ungewissen Ausgang eines niorderischeit, auch d e^wirt- , Etliche Entwicklung des Landes a»i Jahre hinaus läh i »den Krieges die Anbahnung eines gegcnscitigcu freunb- . .iltNchcn Rachbarverhältnisses vor. Nach tastenden, noch

iptrauen verratenden unverbindlichen Vorbesprechungen ünlen die Abkommen von 1807 und 1910 Zustande. Die 1! iben auseinander eifersüchtigen Machte verpflichteten sich, V.)C aeaenfeitige territoriale Integrität zu achten und den ' .atusisuo in China zu verteidigen. Dieser istatusquv 0 e u ganz brauchbares Won für bie Diplomatie. Ab er er luit noch nie daran gehindert, baß man bcn Dmgeii c n ,mz ßcränbcrtcö Aussehen gab. So gehen denn Ruß- l)lUb unb Japan, bie sich seit dem Frieden von.Poitvinou h ü " die eigentlichen Herren in der Mandschurei und f.iolei fühlen, an eine Verständigung, deren Kosten China yn za len hat.____________ ___

Erster Blatt 162. Jahrgang mittwod}, 24. Juli 1912

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