Ausgabe 
17.12.1912 Zweites Blatt
 
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Nr. 297

Zweites Blatt

162. Jahrgang

fcxWto. mit Ausnahme deS Sonntag».

Die Leitung bcS

20 Schülerinnen angemeldet haben.

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Dienstag, 17. Dezember 1912

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen UniversitätS - Buch- und Eteindrrukerei.

R. Lange, Gießen.

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Liebe Handlung ir Polizist ireSfe

Königsberg Danzig Stettin Posen Breslau Berlin Magdeburg Halle Leipzig Dresden Rostock Hamburg Hannover Düsseldorf Frankstirt a. M.

uitb Gießen.

Gehaltsklasse Nr 45 (4000 Mk.): 1 Vorstand des Polizeiamts in Bad-Naul-eirn: 1 Polizeikommtssär tu Darm- _ 3 Fachlehrer an den gewerblichen Unterrichtsanstaltcn: 1 Universitätsgärttier: 1 Garteninspektor im botanischen Garten in Darmstadt: 5 Kriminalkommissare

Gchaltsklassc Nr. 46 (20004100 Mk.): 99 Real­lehrer an den höheren Lehranstalten (Gymnasien, Realgym- n.asien, Oberrealschulcn und Realschulen, den Taubstummenan­stalten, den Blindenanstalten und an der Anstalt für Blödsinntgk ^Micestift"; 3 Reallchrer an den Strafanstalten.

n-Obersekretär. Versetzt

Aus fielen.

Zagderlaubni-karten.

Abg. Leun Hut folgenden Antrag toegen der Ein­führung von Jagderlaubniskarten gestellt:,Dir Kummer wolle die Regierung ersuchen, stempelpflich­tige Erlaubnis karten im Einverständnis m.t dem Kgdberechtigten für solche Personen auszustellen, die sich

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Der Ausstand im Saarrcvier.

Saarbrücken, 16. Dez. In der heutigen Früh­schicht sind die Belegschaften überall vollständig angefahren, obgleich bei einzelnen Belegschaften große Lust zur sofortigen Arbeitseinstellung vorhanden war. Es gelang aber den Delegierten der Gewerkschaftsvcrcinc und Sicherheitsmännern, die Arbeiter zur Anfahrt zu bewegen.

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Die«ietzeiur ZamilieublStter" werden dem ^Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das Kreiiblott fir beit Kreis Äiefjen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Seth fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e<e»5L Redaktton: 112. TeL-Adr.: AnzetgerGteßen.

Grab huldigten: der Freiheit detttsärer Wissen>aft und der Kraft evangelischen Glaubens. An den Vortrag schloß sich eine kurze Aussprache.

* Die Kriege rkam eradschaft .Hossia^ hat 6c» schlossen, die Mitgliederversammlung für 1913 am 7. und 8. Juni in Hirschhorn abzuhalten.

Kreis Lauterbach.

n. Schlitz, 15. Dez. Die unter Leitung von Fräulein Pfüudel aus Lauterbach flehende Wander ha uShaltungS- fchule des Kreises Lauterbach bat in der letzten Woche in Rimbach einen Kursus mit 13 Schülerinnen beendet Zur Schlutzprüsung ivaren u. a. Gräfin Elisabeth von Schlitz und KreiSrat v. Bechtold erschienen, die über die Leistungen sich anerkennend auSsprachcn. Bon Rimbach kommt die Haushaltungsschule nach UellerSHausen, wo sich bereits

m Besitze eines gültigen Iagdwaffeupasscs befinden." Zur Begründung wird ausgeführt, daß in Hessen der gc- adcne Jagdgast nur in Gegenwart des Pächters Jagd aus- tben darf, während in Preußen vom Jagdpächter gültige Erlaubnisscheine ausgestellt werden können. Diese Mög- ichkeit solle durch den Antrag gegeben werden Es könne in Stempel von ö oder 10 Mark für jeden Erlaubnisschein und Jahr zur Verwendung gelangen. In Preußen hätten sich Mißstände durch diese Einrichtung nicht gezeigt Die Hahl der Erlaubnisscheine könnte man für den Jagdbezirk auf etwa zwei beschränken.

Die Tampftrflation Frei-Weinheim.

bs. Darmstadt, 16. Tez. Der Zweiten Kammer ist ein dringlicher Antrag der Abgeordneten Dr. Schmitt und (Genossen betreffend: die T am p fe r st a t i vu Frei- Weinheim zugegangen, der folgende Fassung hat:Die Kammer wolle beschließen, Großh. Regierung zu ersuchen, alsbald mit den zuständigen preußischen Behörden und der Direktion der Köln-Düsseldorfer Dampfschifsahrtsg sellscha't in Verbindung zu treten, damit der Gemeinde Frei-Wein­heim uni> dem ganzen Selztal die Tampfschiffstation er­halten bleibt. Wir bitten die Verhandlung dieses An­trages mit der Verhandlung über die dringliche Anfrage des Llbg. Korell-Jngelheim zu verbinden."

Mu# Statt und Land.

Gießen, 17. Dezember 1912.

Bahn Personalien. Ernannt wurde der kommissarische Eiseubahusckretär Wiegand in Darmstadt

am Freitag in Steins Garten seine erste öffentliche Versamm­lung, zu der auch einige Professoren der Universität erschienen ivaren. Nach den einleitenden Ausführungen des Vorsitzenden sprach Pfarrer Schilbach (Berlin), Generalsekretär des Evang. Bundes über:P ro t e st a n t i s ch e W e l t a n s ch a u u n g, d e u i- sche Kultur u. modernes S t u d e n t e n t u m". Ausgehend von den Beobachtungen, daß das moderne deutsche Studententum Gefahr laufe, sich im Spezialistentum des Fachstudiums zu verlieren und im Korporationslebcn aufzugehen, betonte der Vortragende die dringende Notwendigkeit unserer Zeit, inner­halb der deutschen Studentenschaft über die Schranken oer Korpo­rationen und Fakultäten hinweg die religiös-sittlichen und völkisch-kulturellen Fragen zu behandeln. Von ihrer Beantwortung durch die Studenten hängt Gedeihen oder Verderben unserer Zukunft ab. Ohne religiöse Grundlagen kann es auf die Dauer keine aufsteigende Kultur in unserem Volke geben. Der Aufstieg einer selbständigen deutschen Kultur begann mit der protestantischen Weltanschauung in der gewissenbefteienden Refor­mation unseres Luther. Ohne vom evang. Glauben aus ein umfassendes Weltbild geben zu wollen, oder geben zu können, so ist dock) kein Zweifel, daß der Protestantismus die Befteiung, Klä­rung, Vermnerlicknmg der geistigen Welt im menschlichen Kreise bedeutet. Darum ist seinen Anschauungen die Freiheit und Blüte moderner wissenschaftlicher Forschung zu danken. Den Gegensatz der Weltanschauungen zeigen Persönlichkeiten wie Thomas von Aauin, der Meister der mittelalterlichen Scholastik, auf dessen Lehren heute noch die katholische Kirche steht, und Immanuel Kant, der Meister der Vernunftkrrtik, des kategorisc^n Imperativs, der Kulminationspunkt des vom Protestantismus beherrschten Geisteslebens. Dort alles Geistige den äußeren, sinnlichen Autori täten unterjocht, hier das Sinnliche vvm Geistigen gemeistert. Es gibt nur die eine Bindung des Menschengeistes in der reinen Innerlichkeit des Gemütes und des Gewissens, ftcilich eines in Gott versenken Gemütes und eines von Gott beherrschten Ge­wissens. Darum gilt es für den modernen Studenten, mit einem klaren Blick für die Entwicklung des Geistigen aus ihren eigenen geistigen Notwendigkeiten, die sich gegen den Willen der sinn­lichen Autorität vollzogen hat, vollen protestantischen Stolzes ind deutschen Selbstbewußtseins die Errungenschaften, über die ,cute unsere völkische Kultur verfügt, un^'"'rft auf ihren Grund lagen festzuhaften, w e i> r Akademislo Wartburgtund erL jung'

neder auf einer Wittenberger Studiensa».. proklamiert hat, als Studenten aus Berlin, Halle, Leidig an Melanchthons und Luthers

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Hassia-Bezirks Lauterbach entfaltet in letzter Zeit eine beson­ders rührige Tätigkeit. So wurden in den letzen Tagen drei Kriegervereine, und zwar in Ober - Wegfurth, Unter-Schwarz nnb Sandlofs, mit zum Teil stattlicher Mitgliederzahl begründet, während die Bildung eines solchen in Frau-Rom dach gesichert ist. Damit hätte dann jeder Ort im Schlitzerland einen Kriegerverein auszuweisen.

Starkenburg und Rheinhessen.

)!( Mainz, 15. Dez Die in der au der großen Bleiche gelegenen Löwenhofkaserne untergebrachte zweite Ab­teilung des Feld-Artillerie-Regiments Nr.63 wird demnächst nach Frankftirt verlegt, wahrend die hiesige Kaserne, die sehr beengt und stark verwohnt ist, nicht mcfyr belegt werden wird. Sie soll verkauft werden; die Heeres- leitüug hat den Schätzungswert auf 500 000 Mk. fest gestellt. Als Käufer wird wohl die Stadl in Betracht kommen, und zwar dürfte auf dem Platz, der früher für das Hauptpost­amt in Aussicht genommen war, ein Rathaus erbaut wer­den. Das bisherige Stadthaus reicht räumlich nicht mehr aus und ein gelegenerer Platz zwischen Alt- und Neustadt wird kaum auizulrciben sein. Um sich dieRheingauer K u n d s ch a f t zu erhalten, haben die hiesigen Kauf­leute einen eigenen Dampfer für die Sonntage vor Weihnachten gemietet, oer die Rheingauorte hin und her aufährl, und die Kauflustigen nach Mainz und wieder zurückbringt. Ferner hat ein Geschäftshaus für seine Kun­den einen Sonderzug einlegen lassen, der an diesen Tagen verkehrt.

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Es stellten sich die Preise für inländ. Getreide am letzten

Markttage in Mark per 1000 kg wie folgt: Weizen ~

Die hessische Veamtenvorlage.

In derDarmstädter Zeitung" finden wir über die neue BcfoEbinr^rbmutfl noch Eingaben über Einzelbeiten, von denen wi einige bemerkenswerte Klassifikationen wicdcrgcben wollen. (In den einzelnen Gehaltsklassen sind die Nebenbezüge: Freu Dienstwohnung, freie Heizung und Beleuchtung, freie Tiensttln tninfl, Beklcrdungszulage, freie Kost usw., nicht mit enthalten.)

Gehalts klasse Nr. 1 1 (1500-1900 Mk. : 19 Kreis- hinter: 62 Amtsgerichtsdiener.

Gehalts klasse Nr. 12 (16501900 Mk. : 1 Kanzlei diener bei dem Staatsministerium: 1. Kanzleidiener bei der Ober rechnungskammer: 1 Kanzlei diener bei. dem Haus- und Staats archiv: 1 Kanzleidiener bei der Zweiten Kammer der Land- stände: 1 weiterer Kanzleidiener b^i der Oberrechnungskammer: 5 Kanzleidiener bei dem Ministerium ves Innern: 1 Kanzleidiener bei der Zentralstelle für die Landesstatistik: 1 Museumsdiener. 2 lluwersibätsdiener: 1 Universitätsbibliotbewiener: 1 Pedell der Technischen Hochschule: 1 Operationswärter an der chirurgi- scheit Klinik: 1 erster Hofbibliotheksdiener: 1 Diener beim Ober­versicherungsamt: 1 Bibliotheksdiener der Technischen Hochschule: 1 Hausbeschließer int Kollegiengebaudc der Landesuniversität: 1 Kanzleidiener an der Landesuniversität. 1 zweiter Hofbiblio lhcksdicner: 16 Kanzleidiener bei den Kollegialgerichten und den drei Staatsanwaltschaften: 1 Kanzleidiener beim Ministerium Der Justiz: 4 Hausbeschließer der Justizbehörde: 8 Kanzlei- nntrr beim Ministerium der Finanzen und Kassediener bei der Hauptstaatskasse.

GehaltsklasseNr. 13 (1300-2000 Mk.): 173 Forst- oorte; 3. Wingertwarte.

Gehaltsklässe Nr. 1 4 (15502000 Mk): 144 Gen- xtnncii: 88 Gendarmerie-Wachtmeister (Stationssührer): 137 Steueraufseher: 120 Schreibgehilfen (angestellte).

GehaltsklasseNr. 15 (2000 MIj: 1 Jnstallations- ntechaniker, zugleich Hausverwalter der Technischen Hochschule: 1 Verwalter der Landwirtschaftlichen Versuchsstation: 1 Forst­gartenaufseher bei der Landesuniversität.

Gehaltsklasse Nr. 1 7 (2200 Mk.): 1 Werkmeister der Augenklinik der Landesuniversität: 1 Werkmeister bei der chir­urgischen Klinik daselbst: 1 Maschinist (Mechaniker) bei der Kli­nik für psychische und nervöse Krankheiten daselbst: 1 Lehrsckmied (n-i der chirurgischen Veterinärklinik daselbst: 1 Technischer Ge­hilfe und Bohrmeister bei der geologischen Landesanstalt: 1 Ma­schinist für die elektrische Zentrale des physikalisch-chemischen In- siituls: 1 zrveiter Werkmeister des Kraftwerkes der Technischen .Hochschule: 1 Werkmeister am elektrotechnischen Institut daselbst: 1 Werkmeister bei der Landes-Heil- und Pflegeanstalt Philipps jhospital: 1 Röhrenmeister in Bad Nanheim: 1 Röhren meister für dos Fernheizwerk daselbst: 1 Maschinist (Heizer) im Elektrizitäts­und Fernheizwerk Bad-Nauheim: 1 Maschinist Maschinenwärter) rin Inhalatorium daselbst: 1 Maschinist (Schalttafelwärter) im Elektrizitätswerk daselbst: 1 Elektromonteur daselbst

Gehaltsklasse Nr. 2 1 (2650 Mk.): 1 Präparator am Zoologischen Institut: 1 technischer Gehilfe bei dem Badedirek­tor Bad-Nauheim.

Gehalts klasse Nr. 23 (2000-2750 Mk): 1 Bade- meiftcT und Hausverwalter bei der Bade- und Kurverwaltung ^lad-Nauheim; 2 Bademeister daselbst: 1 Oberaufseher und Ver­walter im Kurhaus daselbst.

Gehaltsklasse Nr. 26 (24002850 Mk.): 19 Gen­darmerie- Oberwachtmeister.

Gehaltsklasse Nr. 27 (17003000 Mk.): 16 Re­gistratoren bei den Amtsgerichten: 1 Registrator bei der Bc- iriebskrankenkasse.

GehaltsklasseNr. 28 (18003000 Mk.): 3 Seminar­lehrerinnen am Seminar für Volksschullehrerinnen: Musiklehre­rin daselbst.

GehaltsklasseNr. 29 (22003000 Mk.): 1 Maschi­nenmeister bei der medizinischen und bei der Frauenklinik der Landesuniversität: 1 erster Werkmeister am Kraftwerk der Tech­nischen Hochschule: 1 Werkmeister für das Elektrizitäts- und Fernheizwerk Bad-Nauheim: 1 Obergärtner daselbst: 1 Siede­meister daselbst: 1 Betriebstechniker daselbst: 1 Gradier- und Werkmeister daselbst: 2 Brückenmeister (zugleich Brückcngeldcr- beber1 in Oppenheim und Gernsheim.

Gehaltsklasse Nr. 3 4 (2000-3300 Mk.): 5 Kreis- geometergehilsen: 8 Feldbereinigungs-Geometergehilfen: 1 Ge­hilfe bei dem Revisionsgeometer der Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe: 37 Finanzamtsgehilfcn: 3 Zeichner beim Katasteramt: 2 Zeichner beim Forstvermessungs- und Taxations- bureau: 1 Obersteiger auf Grube Ludwigshoffnung: 1 Betriebs­führer auf Grube Ludwigshoffnung: 1 Bureaubeamter des Kur- direktors in Bad-Nauheim; 1 Kellermeister der Weinbaudomäneir- vernwltung.l t § f t q - c r 3 7 (3300 Mk.): 1 Fachlehrer (Ober­gärtner zugleich Sekretär an der Obstbauschule und Landwirt­schaftlichen Winlerschule zu Friedberg: 1 Präparator am Landes- vruseum

Gehaltsklasse Nr. 3 8 (14003400 M?.): 1 semina­ristisch gebildeter Lehrer zugleich Rechner an der Obstbauschule und Landwirtschaftlichen Winterschule zu Friedberg.

Gehaltsklasse Nr. 4 1 (21003700 Mk.): 1 Bureau- vorstehei Stenograph an der landwirtschaftlichen Versuchsstation: 21 Kreisamtsgehilsen: 3 Bureauassistenten beim Oberverftche- rmiqsarnt 83 Altuariatsassistenten bei den Amtsgerichten und Writc Staatsanwaltsgehilfen: 7 Bezirkskasseassistenten: 52 Hauptsteueramtsassistenten: 2 Steueramtskontrollcure: 2 Vermes­sungsassistenten: 6 Steuereinnehmer: 1 Assistent der Betnebs- ^Ge^haltsklasse Nr. 4 2 (28003700 Mk): 7 Krcis- assistenzärzte: 10 Forstassistenten: 2 forsttechnische Assistenten des Forstvermessungs- und Taxationsbureaus: 7 Assistenzveterinär- ' ärzte

i Gehaltsklasse Nr. 4 3 (21003800 Mk.): 1 Registra- j tar bei der Hosbidliothek: 4 Registratoren bei den Kollegial- I gerichten: 2 Verwalter der Provinzialarresthäuser in Darmstadt

(+ LOO), Mai 209.50 (+ 2.25), Pest April 199.45 (- 2.35), Paris Dez. 223.15 (+ 0.40), Liverpool März 163.90 (ft- 0.70), Chicago Dez. 130.60 (ft- 0.40). Roggen: Berlin Tezbr. 174.00 (ft- 3.00), Mai 175.00 (4- 3.00). Hafer: Berlin Dez. 173.75 (ft- 2.50), Mai 174.00 1 ft-3,75). Futterqerste: Südrusi. frei Hamburg unverzollt schwim. 135.50

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General-Anzeiger für Gberheflen

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der Prcisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats vom 10. his 16. Dezember 1912.

Die Stimmung am Weltmärkte blieb auch in der Berichtswochc im allgemeinen ziemlül) ruhig, zumal da der teuere Geldstand und auch die Unsicherheit der politischen Lage Zurückhaltung ver­anlassen. In Argentinien ist die Weizenernte im Gange, und wenn im Si'iden auch ernstere Schäden entstanden sind, so rechnet man doch immerhin mit einem wesentlich größeren Exportüber­schuß als in der Vorsaison. Trogern sind die Offerten front La Plata keineswegs dringlich, und da auch Rußland wenig und nur geringes Material anbietet, so hielten die Amerikaner etwas mehr aus Preise. In Deutschland war die Geschäftslage in den letzten Tagen etwas fester. Zu Beginn der Berichtswoche machte der Rückgang zunächst weitere Fortschritte, aber die ermäßigten Preise veranlaßten im Lieferungsgefäiäst mehrseitig Deckungen und Kause, während Abgeber sich um so vorsichtiger zeigten, als das Warenangebot aus der Provinz etwas geringeren Umfang «innafcm und hier und da wieder mehr Kauslust hervvrtrat. Bon einer sonderlichen Belebung des Warenabsatzes war jedoch nicht viel zu bemerken, zumal die Qualitäten das Geschäft erschweren und die Nachsrage zum Export aus dem gleichen Grunde viel zu wünschen übrig läßt. Im Lieserungsgeschäft schließt Weizen per Dezember um 1 Mk., per Mai 2> 1 Mk. höher als vor 8 Tagen, Ivährend Roggen sur beide Termine einen Preisfortschritt von 3 Mk. zeigt. Auf dem Hasermarkle hat sich die Situation bisher nicht gebessert, wenn auch zeitweise zu Proviantamtszwecken ge­eignetes Material einiger Nachfrage begegnete. Im Gegensatz zu dem sehr schwierigen Warenabsatz machte sich für Lieferung Kauft und Deckungsbedürfnis geltend, so daß die Preise den lief# stand der Woche um 31'? bis ?>A 1 Mk. zu überschreiten vermochten. In Braugerste stockt das Geschäft fast vollständig: selbst bessere Qualitäten finden nur zu stark gedrückten Preisen Aufnahme. Futtergerste wurde von Amerika drängend angeboten, während Rußland nur spärlich im Markte war. Ter Absatz an den Konsum jst schleppend, und das bewirkte, daß die zweite Hand sich etwas entgegenkommender zeigte. Mais behielt ruhigen Verkehr: das Angebot vom La Plata wie von NoiHamerika war reichlich, aber nicht billiger.

Beurlaubung aus deut StaalSeisenbahndlensl uach Gießen und Bahnmeisterdiätar Schollinayer von Friedberg nach Frankfurt. Verstorben ist Weichensteller Hof inan n in Wieseck. Belohnungen erhielten: Rottenführer Hahn in Dutenhofen, Ufer in Garbenheiin, Bahnwärter Biüller III. in Dutenhofen für Entdeckung und Beseitigung betriebSgefähr- licher Schäden, Lokomotivführer Eckhardt in Laubach für Verhütung des Ueberfahrenwerdens eines Fuhrwerks, Hilfs­rottenführer Müller, Streckenarbeiter Hofmayer, Hilfs­bahnsteigschaffner Kreutzer, Gepäckträger S.ftppel und Kim p el in Salzschlirf für tatkräftige Beteiligung bei Löschung eines Brandes, Lokomotivführer Schneider in Westerburg (früher in Gießen) für Verhütung der Ueberfahrenwerdens dreier Kinder.

** Rentenempfänger. Gemäß § 21 der iinterm 7. Dezember 1911 vom Reichsversicherungsamt in Berlin erlassenen Ausführungsbestimmungen über die auf Grund der Invaliden- und Hinterbliebenenversicherung zu leisten­den Zahlungen w-ird darauf aufmerksam gemacht, daß vom 1. Januar 191.3 ab zu: den Invaliden-, Kranken- und Al tersrcntenquittungen ausschließlich die neuen Formulare verwendet werden müssen. Diese unterscheiden sich von den alten Quittungsformularen dadurch, daß der die betr. Rente kennzeichnende Buchstabe I. K. 11. A. nicht mehr über dem Wort:Rentenquittung", sondern rechts neben diesem steht; ferner sind jetzt die oben rechts stehenden U. s)hiinnrer" undPostvermert" mit zwei Strichen und die unter den Worten ,,(: des Empfängers Stand.)" befind­liche behördliche Bescheinigung mit einem dicken schwarzen Strich umrahmt. Rentenempfänger müssen sich rechtzei­tig üi den Besitz der neuen Formulare setzen, da die Quit­tungen auf alten Formularen zurückgcw-icsen werden müssen.

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