Entwicklung der Türkei und dem Frieden Eurovas von Nutzen wäre. Es wäre also widersinnig, wenn man in dieser Frage die eine der politischen Okuinrerungen, gegen die andere auf- marschieren ließe, während alles darauf hinweist, daß sie hier sehr wohl zusammen gemeinsam operieren können ES geschähe nicht zum ersten Male, daß der eine oder andere Staat seine Stellungnahme lediglich danach einrichte, daß sie einem anderen Staate unangenehm sein soll, doch wird man in einer solchen Politik der Verärgerung die Höch st c Weisheit kaum erkennen können. Am wenigsten wäre dies zu finden, wenn man sie gerade jetzt anwendete, während alles darauf hinweist, daß es sich hier nicht um Sonderinteressen jbc5 Dreibundes oder der Entente handelt, sondern um wichtige Tinge, bei deren Beratung alle Sonderinteressen ausgeschaltet werden können. Wir sind überzeugt, daß nicht nur bei der deutschen, sondern auch bei anderen Regierungen diese Auffassung vorherrscht. Wir verzweifeln deshalb auch nicht, daß sie zur (Geltung gebracht werden kann. Vom Treibund und von der Entente hörten wir in der letzten Zeit genug W-? wäre es, wenn man einmal Europa sprechen oder noch besser handeln ließe?
Was willst du jetzt, so könnte man dazu fragen, mit deiner Fastenpredigt! Zuerst heißt es, es geschehe nicht zum erstenmal, daß einer dem andern unangenehm werden möchte, dann schließt man wieder damit, daß zweifellos alles voller Harmonie wäre. Man darf sich von der Moralpredigt eine Einwirkung auf das Ausland nicht versprechen, denn es wird am Ende doch „nach politischen Gruppen" vor- aegangen werden, und der Besuch des Grafen Berchtvld in Rumänien gerade im gegenwärtigen Moment ist wohl auch nicht so ganz absichtslos. Es wäre von den Berliner Offiziösen gescheiter, wenn sie das deutsche Publikum auf eine andere Art belehren wurden.
Ein türkisch-bulgarischer Krieg?
Laut der „Neuen Freien Presst wird angeblich im Ministerium des Aeußern mit einem türkisch-bulgarischen Krieg bestimmt gerechnet. Die bosnischen Parlamente »vurden benachrichtigt, daß dann der bosnische Landtag aus unbestimmte Aeit vertagt und die bosnische Verfassung während der Kriegsdauer suspendiert werden dürfte.
Es wird nichts so "heiß gegesssen, wie es gekocht wird. Immerhin müssen die Mächte ihr Einschreiten oeschleu- nigen, wenn die glimmenden Funken auf dem Balkan kein Großfeuer entzünden sollen. Auch in Bulgarien ist eine Erhebung gegen die Türkei im Entstehen begriffen.
Sofia, 25. Aug. Hier ist ein etwa 500 Delegierte aus dem ganzen Königreich umfassender Kongreß zusammengetreten, um über Maßnahmen zur Besserung des Schicksals der Bulgaren in der Türkei zu beraten. In den auf dem Kongreß gehaltenen Reden wurde die Notwendigkeit betont, daß Bulgarien zugunsten seiner Landsleute energisch einschreite, um ihnen normale Lebensbedingungen unter einem autonomen Regime zu sichern.
In der Nachmittagssitzung des Kongresses kamen die Delegierten aus der Provinz zu Wort. Ihre Reden waren im heftig st en Tone gehalten. Ter Kongreß nahm durch Zuruf eine Erklärung an, welche die Regierung auffordert, angesichts der auf die Vernichtung des bulgarischen Elementes abzielenden Behandlung der Bulgaren in der Türkei eine allgemeine Mobilisierung anzuordnen, und gleichzeitig von den Mächten verlangt, daß sie Mazedonien und dem Wilajet Adrianopel die Autonomie verschafften mit einem christlichen Generalgouverneur an der Spitze, der vom Volke zu wählen und von den Mächten zu bestätigen wäre. Im Falle der Nichterfüllung dieser Poftulate wird die Regierung aufgefordert, die Befreiung auszusprechen, wenn sie nicht unberechenbare Folgen im Lande selbst heraufbeschwören wolle. Während der Verlesung der Erklärung erschien, lebhaft begrüßt, eine Abordnung des mazedonischen Vereins, in deren Begleitung sich die Kongreßteilnehmer nach Schluß des Kongresses, gefolgt von einer zahlreichen Menschenmenge, zum Denkmal des Zarbefreiers begaben, wo ein Kranz niedergelegt wurde. Auf dem Wege wurde die Gesandtschaft lebhaft akklamiert.
Tie Beruhigung Montenegro?.
Cettinje, 26. Aug. (Aus amtlicher montenegrinischer Quelle.) In Anbetracht der sehr gespannten Lage zwischen Montenegro und der Türkei, die sich im Gefolge der Zwischenfalle an der Grenze und der Grenzüberschreitungen seitens der türkischen Patrouillen ergab, unternahmen die Pertreter der Großmächte im Namen ihrer Regierungen bei dem König und der montenegrinischen Regierung freundschaftlilheSchritte, indem sie zum Frieden mahnten. Der König und die Regierung antworteten, daß sie trotz der entstandenen Schwierigkeiten den Wünschen der Großmächte in weitgehendster Weise Rechnung tragen werden. Montenegro habe keinerlei aggressive Absichten, sondern wolle nur die Grenze vor Angriffen und Ueberschreitungen der Türken verteidigen. Es könne jedoch nicht dulden, daß weiterhin Wachthäuser und Verschanzungen von den
hat Döbereiner organische wie anorganische Chemie gefördert und dabei viele gewinnbringende Erfindungen gemacht, gewinnbringend aber nicht für ihn, sondern für andere; denn er hat es nicht verstanden, Goethes Rat zu befolgen und „jeden neuen Fund zu sekretieren." Es ist schwer, dem Nichtfachmann von Döbereiners umfassender Tätigkeit einen Begriff zu geben: nur soviel sei ge sagt, daß er sowohl organilcbc wie anorganische Chemie durch eine Reihe von Einzelunterftichungen und Forscbungeil bereidiert hat Der Briefwechsel zwischen ihm und Goethe besteht — soweit er bis jetzt bekannt ist — aus fünfunbfeefeig Briesen Goethes und aus sechs von Döbereiner. Hierbei muß es Döbereiner vorzüglich verstanden haben, dem Dichter gegenüber, der sich durch die Nichtbeachtung seiner Forschungen seitens der Fachleute gekränkt fühlte, den rechten Ton zu treffen, denn als sie wieder einmal zusammen „allerlei chemische Betrachtungen" anstellten, rühmt Goethe „die Liberalität der Chemiker, alle Meinungen und Vorstellungsarten gelten zu lassen und aufzunehmen." Lange Jahre dauerte der Verkehr. Als im Sommer 1828 der Neunundsiebzigjährige nach bem Hinscheiden des Großherzogs auf der Dornburg Trost im Verkehr mit der Natur sucht, eilt Döbereiner zu ihm, um ihn durch Versuche und „fruchtbar belehrende Unterhaltungen" zu erheitern. .Eine Kreidezeichnung und ein Gedicht hat Goethe Döbereiner gewidmet: er war auch an einer bedeutsamen Neuerscheinung beteiligt, daran nämlich, daß Döbereiner zum erstenmal ein sliemisch-praktisches Kollegium abhalten konnte. Goethe rühmte sich dann auch, in Jena „Döbereiner und der Chemie" eine „Burg" erbaut zu haben. — Es wird dem Gelehrten nachgerühmt, er habe Weimars große Zeit durch begeisterte Er- zählung den Späteren lebendig erhalten. Als er bann selbst starb, batte man, wie S(bleiben ihm nachrief, die Empfindung, es sei nnebenun „ein Stern aus jenem strahlenden Kreise" nicbergegan gen, der die andern, überdauert habe, bis „endlich auch er, der letzte und einsame, fortzog, um in anderen Regionen den alten Kreis verwandter Geister wieder aufzusuchen." O. K.
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— Bilderfrevel im Louvre Nach dem „Matin" soll im Louvre aus einem alten wertvollen Frauenporträt eines alten Meisters ein Stück in der Größe eines Fünf- frankenstückcs hcrausgefchnitten worden sein. Nähere Angaben festem
Türken auf montenegrinischem Boden errichtet werden; denn dies widerspreche der Integrität des Landes.
Erregung in Serbien.
Belgrad, 26. Aug. Gestern, spät abends, veranstalteten Universitätsstudenten eine große Kundgebung in allen Hauptstraßen, woran auch Bürger teilnahmen. In den hierbei gehaltenen Reden wurde zum Schutze der Stammesgenossen in der Türkei die sofortige Berufung einer starken Regierung gefordert. Bor dem Offizierskasino, wo sich viele Offiziere eingefunden hatten, wurde eine Kundgebung für die Armee veranstaltet.
Dom italienisch-türkischen Krieg.
Konstantinopel, 26. Aug. Das Kriegsnrini- sterium publiziert eine Depesche aus B e n g h a s i vom 16. August, wonach die Türken und Araber seit 15 Tagen das italien ische Lager von Derna bombardieren, ohne unter dem feindlichen Feuer zu leiden. Am 8. August soll das Bombardement den Italienern einen beträchtlichen Schaden zugefügt haben. Drei türkische Artilleristen sind verwundet worden.
Das außerordentlich starke Steigen der Mschpreise in der letzten Zeit wird durch die „amtlichen Preisberichte" der letzten „©tat. Korr." aufs nachdrücklichste bestätigt. Gegen die zweite Hälfte des Juli hat in der ersten Hälfte des August der Preis sämtlicher Flcischsorten erheblich angezogen. Das Rindfleisch stieg im Kleinhandel von 185,1 Pfg. in der ersten Hälfte des Juli für das Kilogramm ans 189,0 Pfg., also um fast 4 Pfg.; es steht jetzt um 19,5 Pfg. über dem Preise des Juli 1911 und um 33,1 Pfg. über dem des Juli 1909. Kalbfleisch hatte einen Preis von 198,7 Pfg. gegen 196,4 Pfg. in der zweiten Hälfte des Juli. Gegen den August v. I. liegt sein Preis jetzt um 13,4 Pfg., gegen den August 1910 um 14,8 Pfg. und gegen den August 1909 sogar um 25,1 Pfg. höher. Hammelfleisch stellte sich auf 195,9 Pfg. gegen 191,4 Pfg. im Juli d. I., 183,5 Pfg. im vorigen August, 174,3 Pfg. im August 1910 und 169,6 im August 1909. Das Schweinefleisch endlich stieg sogar gegen die zweite Hälfte des Juli um 7,9 Pfg. Es ist jetzt um 27,5 Pfg. teurer als im August 1911. In den letzten drei Jahren ist der Preis von Rindfleisch, Kalbfleisch und Hammelfleisch um über 20 v. H. gestiegen, Schweinefleisch dagegen im letzten Jahre allein um fast 19 v. H. teurer geworben.
Tie amtliche .Norddeutsche Allgem. Zeitung" nimmt zu der Lage wie folgt Stellung: „Tie Schlachtviehpreise an unseren Schlachtoieh- inärkten und die Fleischpreise erreichten gegenwärtig eine Höhe, die durch die alljährlich um diese Zeit beobachtete Auiivärtsbewegung nicht auSreicbciib erklärt werden kann und mit Recht die allgemeine Aufmerksamkeit aus die Entwicklung und Ausstchten unserer Fleisch- versorgung hmlenft. Wenn aber die Berliner Fleischer innung die deutsche Landwirtschaft für unfähig zur Lieferung des erforderlichen Bedarfs an Schlachttieren erklärt und die Besserung der Verhältniste nur von der jetzt angeblich größtenteils durch Anordnungen aller Art unmöglich gemachten Vie h- einsuhr aus viehreicheren Ländern erwartet, so muß solchen Uebertreibungen entgegengetrelen werden."
An Hand der Statistik weist die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" nach, daß der Auftrieb am Berliner Zentralviehmarkt für Schweine und Schafe bis in die neueste Zeit gestiegen ist und zwar für Schweine insgesamt so beträchtlich, daß er den Schlachtwert am Rinderauftrieb reichlich aufzuwiegen imstande sein müßte. Das Blatt bemerkt weiter, daß die Schlachtvieheinfuhr aus dem Auslande neuerdings Erleichterungen erfuhr insbesondere — abgesehen von der zeitweiligen Oesfnung der Grenzen für französisches Schlachtvieh, die allerdings ivecfen des bedrohlichen Umsichgreifens der Maul- und Klauenseuche in Frankreich wieder geschlossen werden mußten — aus Schweden über die neuerbaute Quarantäne in Saßnitz und einige andere vorhandene Quarantänen. Daneben ist bekanntlich die Fleischeinfuhr aus allen Ländern ganz oder teil- weise gestattet. Wenn trotzdem die ausländischen Zufuhren an Vieh und Fleisch den deutschen Markt unmerkbar zu beeinflussen vermochten, so beruht dies darauf, daß die Schlachtvieh- und Fleischteuerung eine internationale Erscheinung ist. Deshalb kann auch von der weiteren Zulassung ausländischen Schlachtviehs, abgesehen von der veterinärpolizeilichen Bedenklichkeit, keine wesentliche Preisminderung erwartet werden.
Ans Hessen.
Ein Landesverband der christlich-sozialen Partei.
Unter dem Vorsitz des Oberbibliothekars Dr. Seufer» Gießen hielten am Sonntag im „Kölner Hofe" zu Frankfurt a. M. die Vertreter der hessischen Reichstagswahlkreise und der Kreise Frankfurt a. M. ünb Hanau — Gelnhausen — Orb eine Versammlung ab, in der nach längeren Verhandlungen die Gründung eines Landesverbandes der christlich-sozialen Parte: für die genannten Kreise beschlossen wurde. Die Vorstandswahlen finden erst später statt, wenn der Zentralvorstand seine Einwilligung zu der Gründung gegeben hat. Mit der einstweiligen Geschäftsführung wurde Oberbibliothekar Dr. Heuser betraut.
Deutsches Reich.
Der Landesausschuß der Fortschrittlichen Volkspartei im Königreich Sachsen trat am Sonntag in Dresden zu einer Sitzung zusammen. Auf Anregung des Gewerkvereinsfekretärs Sauer-Leipzig wurde einstimmig folgender Antrag angenommen: „Der Landesausschuß stellt an den Mannheimer Parteitag den Antrag, daß die Regelung des gesamten Arbeitsvertrages im Sinne des dem Zentralausschutz der Partei vorgelegten Antrages Ablaß, Flesch u. Gen. in das Parteiprogramm ausgenommen wird." In einer weiteren Entschließung protestiert der Landesausschuß gegen die zahl- reid>en Lehrermaßreaelungen, die die Autorität und das Ansehen des Staates scksiidigen. Es wird daher eine Reform des Beamten-Tisziplinargcsetzes aefordert. Ferner nahm der Landesausschuß zur Frage der Lebensmittelteuerung eine Entschließung einstimmig an, worin die Oeffnung der Grenzen für Fleisch und Vieh auf solange gefordert wird, als der gegenwärtige Viehmangel in Deutschland anhält. Weiter wurde die Gründung eines neuen Parteiblattes in Sachsen beschlossen und endlich ein Antrag auf volle staatsbürgerliche Gleichberechtigung für die Frauen angenommen.
Ausland.
Der Regen und die Ernte in England.
Aus London wird berichtet: Die Lage in den Ackerbaudistrikten wird infolge des unaufhörlichen Regens immer ernster, da die Graten in allen Teilen des Landes unter Wasser stehen. Die Landwirte einiger Bezirke geben alle Hoffnung auf. die Hem- ernte zu retten. Die Eisenbahnverbindungen von 9Zorb» wales sind teilweise durch Ueberschwemmungen uitter- brochen. In Manchester regnete es unau shör- lich 25 Stunden, in Cashire 40 Stunden.
Zur
von überwiesenen Forderungen.
1.
e Viehmarkt ir
Aus Stadt und Land.
CS)icüen, 27. Atignst 1912.
Errichtung einer Ein;iehungSfteHc her Hand.
'*• Allein
“"Mei
** Fleischpreise.
werkskammer zu Darmstadt.
Wie wir bereits früher mitgeteilt haben, ist von der Handwerkskammer zu Tarmstadt die Gründung einer Gir. ziehungsstelle angeregt worden. Diese Einrichtung soll den, allzu verbreiteten Borgunwesen crtgcgcutretcn ur.b Handwerk und Gewerbe durch Ucbernabm? der Einziehung von Außenständen fernerhin nach Möglichkeit vor schwer, r. Schädigungen bewahren
Nack>dem tine Reihe von Korporationen durch Um. frage für die Angelegenheit interessiert worden waren u. t sich auch vielfach in zustimmendem Sinne aeäußert hatten beschäftigte sich auch die Plenarversammlung der Hand- werkstammcr am 25. Juni l. I damit. Es wurde b<- schloffen, eine Einziehungsstelle ins Leben zu rufen, bi der Handwerkskammer angegliedert und deren Geschäft einstweilen vor dem Bureau der Handwerkskaminer wahr genommen werden sollen. Je nach der Entwicklung b neuen Einrichtung wird der weitere Ausbau erfolgen
Die Vorarbeiten sind soweit gediehen, daß die neu errichtete Einziehungsstelle der Handwerk.- kam wer zu Darmstadt am 1. Oktober ihr Tätigkeit beginnen kann und zwar erstreckt sich dies auf folgende Punkte:
" Das GroßherzogSpaar, die beiden Prin r und das Gefolge kehrten am SamStag, den 24. August w Laufe deS Nachmittags wieder nach Jagdschloß WolsSgarH zurück Prinz und Prinzessin Ludwig von Battenberg vi dem Prinzen Ludwig Franz trafen gestern 10 Uhr oormittoj-: zu Besuch im Jagdschloß WolfSgarten ein. An der geflripr Frühstückstafel nahmen Kronprinzessin von Griechenland Prinz und Prinzessin Friedrich Karl von Hetzen, sowie Lorl und Lady Willingdon teil.
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Hainer-Mar 'H Berichte hübe -eitichung des v i-Mtpunkt der D Ln.flc Beschluß geb und Kaum . xt BorsttN-.dswal ,L Gesundheitsri .Msvollzieher Hä' •„'huacn^armli «jlt «n die TagM an. Nach einen eurmrsamnilung in "Verzahltdic > gnusprechverkehr t bäderfeitig ein i fcr'l:ungen aber burd fr Wattigen Gesprächc > jufaern die tzscbüdr -x em» eine ErgänM ßtoitten, daß die Gcj hinörfn ist, die frühe fangen war. Bent tietn zur Verfügung ihreDung zuerst cmsr | - nebmet zu erheben, «ul nrorben ist. Die S kym und SBürttembi I " Leine Hebei • B? An ,>a<ttzeit! |e uerärzitichen Beruj b- Kginung stand b( 0 rinn iachgemäi ui. bit vtrWmn rno-.cn von Tiev
-itjmat Tirckor '* brirntt Äot Taimnc 'legt, bah von eine V:n’ ‘Rtbt sein tonn üfliitm brö Reiches t ur,i.ir Statistik übei i'r deren Verteilunc 'nuflirf/en Tätigkeit vte klare Einsicht in
M Einbruch, städtischen Arbeit! nt etwa 300 Mk. -tvrises lag auch den städtischen s 3 die Ortskasse ab nun gestohlen, "«-richligui J 'geteilt wird, bcrul l- Ukilung über einen Mle|ung, da d r benutzen diese i ’M hinzuweisen, d - genau unterrit Atteln. Wenn e ''«richterstatter ihn s'-»Mm suchen u "■ ^ngen mitteilen.
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2. Geschäftliche Auskünfte und Ratschläge aller Art.
3. Herbeiführung von Vergleichen.
Als weitere wesentliche Bcstirnmuntzen des neuen Unter nehmens seien angeführt:
Die Diskontierung von Buchforderung»' ist der Einziehuugs stelle untersagt.
Die Dienste der Einziehungsstelle können von jede:- i mann in Anspruch genommen werden, wofür eine fefid gefetzte Gebühr erhoben wird.
Mitglieder gewerblicher Korporationen erhalten bepi«! dere Vergünstigungen.
Gerichtlick>e Klage wird nUr im Einverständnis vv. ] dem Auftraggeber erhoben.
Tas beschriebene Unternehmen ist bereits in glrichc ’ teils auch erweiterter Form in anderen Bezirken eingefübr I und hat sich Überall gut bewährt Auch für den hiesige. Handwerkskammer bezirk wird eine segensreiche Wirkung dc neuen Einrichtung erwartet, weslwlb dra interessierte'. Kreisen eine möglichst ausgiebige Inanspruchnahme emp I fohlen werden kann. Die nötigen Formularien können tu? der Handwerkskammer z u Darmstadt, Geo rq. n- j straße 9, bezogen werden, die auch zu allen sonstigen Aur-1 fünften jederzeit bereit ist.
Ter Präsident der französischen Republik Fal liöres dessen Amtszeit am 19. Februar 1913 endigt, soll bereit eine Privatwohnung in Versailles ausgesucht hab?: eine Billa gegenüber der Wohnung seines Schimcgerfohne der dort eine hohe Poststellung inne hat.
Das neue russische Spionaaegesctz bestimm daß jeder, der im Ballon oder in Flugzeugen Festunge- rayons oder bestimmte andere Zonen im Umkreis v? 25 bis 30 Werst überfliegt, sich als Lvion strafbar mach Schuldige werden mit zwei bis vier Jahren ZwangSardr bestraft.
Frankfurt a. M. zeigte einen gedrückten Geschäftsgang. 7c j durch, daß infolge der unerschwinglichen Preise die Bevöl. ferung den Fleischgenuß in den vergangenen Wachen auf bi | äußerste beschränkt hat, war vor allem auf dem Schwcirc markt nur geringe Nachfrage. Von den angetriebrn’- 2834 Schweinen (gegen 2438 in der Vonvoche) blieb cir großer Ueberstand — etwas über 1000 Stück Troybml gingen die Preise für das Pfund nur um 2 Pfennig bad’! Auch auf dem Rindermarkt war der Geschäftsgang gebuiil und bei einem Auftrieb von 1344 Rindern (1379 in der Vn Woche) blieb ein namhafter Ueberstand. Nur die erste Quai tät Ochsen, darunter 24 Ochsen aus Oesterreick^Ungarn, sieden guten Absatz. Für sie wurden gezahlt für den 1 ner Lebendgewicht 54—60Mk., Schlachtgewicht 99—106 Irt (55—60 bezw. 100—106 Mk. in der Vorwoche).
** Gefchworenenliste. Behufs Bildung tr Spruchliste für die am 23. September 1912 beginnende S? ungsperiode des Schwurgerichts wurden nachstehende Hau t | geschworenen ausgelost: 1. Philipp Seipp, Kaufmann ir Nieder-Weisel, 2. Rudolf Ritter, Bürgermeister in Lanbal 3. Karl Wilhelm August Müller, Kaufmann in Friedbe si | 4. Kaspar Eduard Neeb, Landwirt und Untererheber r Groß-Felda, 5. Karl Julius Wetzell, Fabrikant in Med r- Erlenbach, 6. Heinrich Schudt II., Mühlenbesitzer in Bruchei brücken, 7. Fr. Jk. Schmidt, Bürgermeister in Harhein 8. Wilhelm Heinrich August Jmmelt, Bürgermeister Freienseen, 9. Hermann Zimmermann, Bäcker in Lick, C Georg tfnctfjt, Bürgermeister in Mittel-l^ründau, 11. Lrt wig Wilhelm Trapp, Kaufmann in Friedberg, 12. frt Fleischhauer II., Landwirt in Schwalheim, Li. Friedrr Schmidt, Landwirt in Echzell, 14. Georg Emmerich Wilhei ' Haustein, Rentner in Friedberg, 15. Karl Ulrich, Maufmar ; in Friedberg, 16. Gottlieb Henney, Rentner in Büdingr \ 17 Adolf Laurenze, Brunnenpächter in Groß-Karben, * Christoph Wiehler, Kaufmann in Butzbach, 19 Peter Hs | Pachter in Dortelweil, 20. Louis Hirsch, Kaufmann i I Friedberg, 21. Johannes Habermehl, Buchhalter in Bl Nauheim, 22. Heinrich Kraft II., Efutspächter in Sri hausen, 2:3. Heinrich Komp V., Landwirt und Bürgermeiir I in Herchenhain, 24 Karl Wallach, Bierbrauereioesitzcr i Alsfeld, 25. Heinrich Karl Grünewald II., Kommerzien c in Alsfeld, 26. August Claum, Gemeinderechner in Crt r berg, 27. Heinrich Schneider I, Landwirt in Utphe, 28. 8"I Sckiaaf I., Ortsgerichtsvorsteher in Enaelrod, 29. Aua« Mäfer, Landwirt in Selters, 30. Adam schmidt II., Müie m Sckwlien
** Düngekalk. Da es nach zuverläffigen Mitf» j langen toi eber holt vor gekommen ist, daß die Ermäßign p die nach dem Düngekalktarif md> dem allgemeinen Tun < ; mitteltarif für Kalk zu Du ugeztoeckeu gewäkwt ist. bräuchlich in Anspruch genommen toerben, indem Kalkvr braucher und kleine Händler unter der zusätzlichen 3nhal* angabe „Zur Verwendung als Düngemittel tm Znlanie' Kal,^ bezogen^, ihn aber zu Bun zweien verwandt <*o|


