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*) Anfang, wenn nickt anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
Weller
Kitmezithcr S! unter legbarcnNolenscheiben WUt 8 .
bei Ernst Cballicr, Neuenweg 9.
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4- 10,6 ' G. + 3,1 • C.
Sonnenschein Klarer Himmel Regen
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n erstklassigsten und t den Zuschauer bis üemloser Spannung.
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von den landwirtschaftlichen Verbänden widerstrebten, dagegen erstreckt sich die Tetaillistcnbcrussgenossenschast über das ganze Reich. Tie Vcrsicherungsyenossenschait für das Halten von Reit« tieren und Fahrzeugen ist |ür die Versicherung aller bei dem nickst gewerbsmässigen Hallen von Reittieren und Fahrzeugen der bc> zeichneten Art beschäftigten Arbeiter errichtet.
Nk. 247
Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.
Die „Gietzener Lamilienblätter" werden dem ,A,?zeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das ..Kreisblatt fit den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Die Landwirtschaftlichen Seit, fragen" erscheinen monatlich zweimal.
Samstag, p). Ottober W2
Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen UniversilälS»Bilch- unb Steindruckerei.
R. Lange, Gießen.
„streng der Reibe nach" etwa- praktischer und •roirftamer getroffen würden. Wäre cs nicht möglich, einen schmalen Gan- zu schaffen, in dem die Leute, nur einer nach dem andern, vorrücken könnten, da die Polizei nicht verhindern kann, dal; unbescheidene Menschen sich vororängen? Wenn man. wie daS bisher der Fall war. eine Stunde unb langer warten must, btS man ankommen kann, so hebt der ^wcrlust den Gewinn des. Einkaufs vollständig wieder auf. Außerdem müßte au jedem Stand weit'nn sichtbar angeschrieben stehen, welche «orten daselbst verkauft werden, damit man nicht nach längerem Warten bemerkt, daß man den Kamps um den Fisch an anderer «teile aufs neue beginnen muß.
** D i e freiw. Sanitätskolonne hat am verflossenen Dienstagabend ihren Ausbildungskursus eröffnet. Leider ist die Teilnehmerzahl nicht so groß, inie man es erwartet hätte. Die Herren, die sich noch beteiligen wollen, können am kommenden Montagabend noch zu- gelassen werden. Ter Unterricht ist abends in der Turn- halle der Stadtmädchenschule an der West-Anlage.
Kreis Schotten.
17. bis
17. „
18 > 2? -ulk. 11KU
18. Oktober
18.
Spidplan -er vereinigten frankfurter Zta-tttzeater.
Opernhaus.
Sonntag, den 20. Oktober, nachmittags 81/, Uhr: »Fräulein Teufel." SibendS 7 Uhr: »Aiarlha/ Montag, den 21. Oktober, geschlossen. Tienstag, den 22. Cftobcr*): »Tie Zauberflöte/ Mittwoch, den 23. Oktober, abends 7h, Uhr: »Ter ferne Klangs Donnerstag, den 24. Oktober: Zum ersten Male: »Tie Dame in Rot/ Freitag, den 25. Oktober, abeubs T'X Uhr : „Ter Opernball/ Samstag, den 26. Oktober: »Orpheus und Eurydike/ Sonntag, den 27. Oktober, nachmittags 3*/* Uhr: „Cavalleria rusticana.“ Hieraus: „Ter Bajazzo/ Abends 7 Uhr: »Tie Dame in Rot/ Montag, den 28. Oktober, abends 6 Uhr: »Tie Meistersinger von Nürnberg/ Tienstag, den 29. Oktober: »Orpheus und Eurydike/ 'Mittwoch, den 30. Oktober: „Carmen"
Schauspielhaus.
Sonntag, den 20 Oktober, nachmittags 3% Uhrr »Glaube und Heimat." Abends 7 Uhr: „Komtesse Mizz/ oder „Ter Familien- tag." Hieraus: „Eine glückliche Ehe/ Montag, den 21. Oktober*): »Tie Journalisten." Tienstag, den 22. Oktober: »Gudrun/ Mitt- : roodi, den 23. Oktober: »Mana Stuart/ Donnerstag, den 24 Oki, abends 71/, Uhr: »Alt-Heidelberg/ Freitag, den 25. Oktober, abends — »Julius Cäsar." Samstag, den 26. Oktober: Zum ersten .Das Prinzip." Sonntag, den 27. Oktober, nachmittags d-/, . »Madame Sans-Gene." Abends 7 Uhr: »Das Prinzip/
Montag, den 28. Oktober: »Komtesse Mizzi" oder »Ter Familientag/ „Eine glückliche Ehe." Dienstag, den 29. Oktober: „Tas Mittwoch, den 30. Oktober: »Tas Prinzip/
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- strahe 7. Expedition und Vertag: 5L
Redaktion:^^118. Tel.-AdruAitzetgerGleven.
Deutscher Reich.
Das Kaiserpaar ft am Freitag vormittag vom Jagdsckstosi Hubertusstock wieder ir Potsdam eingetroffen, wo sie aus Anlaß des Geburtstages es Kaisers Friedrich an dessen Sarg im Mausoleum der Friedens irche Kränze niederlegten.
Tie Reichstaasneuwahl in Berlin.
Tie „B Z." meldet: Von den drei rechtsstehenden Parteien vurde der Konservative Rechtsanwalt Ulrich für die Neuwahl des Reichstages im ersten Berliner Wahlkreis als Kandidat ausgestellt.
Der frühere Reichstags ab g. Bömelburg t.
Der frühere Reichstagsabgeordnetc Bömelburg ist in damburg nach langen schweren Nervenleiden verstorben. lZöntelbnrg, der ein Alter von 50 Jahren erreichte, gehörte der revisionistischen Richtung der Sozialdemokratie an und hat sich namentlich ass Vorsitzender des Maurerverbandes tn der Ge Iverkschaftsbewegung einen Namen gemacht. Er, gehörte dem Reichstag von 1903 bis 1911 als AbaeordnÄer ntr den Wahl kreis Dortmund-Hörde an. Bei den letzten Wahlen kandtdterte tr wegen seines Gesundheitszustandes nicht wieder.
Neue Berufsgenossenschäften.
Ter Bundesrat beschloß die Errichtung von drei neuen Ber- sicherungsträgern, einer G ä r t n e r e i -, einer 4. e t a 1II1|t e n - berussgenossenschaft und einer Verstcherungsgenosse^chast für dw.- gelten von Reittieren und Fahrzeug en. Gartnern- bevfsgenossenschaft umfaßt nicht das ganze Reich, da Gayern, Sachsen, Hessen, Braumckwetg, Schaumburg-Ltppe Bremen, Hamburg und Elsaß-Lothringen der Absonderung chrer Gärtnereien
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’Qrt= °d°r 1. M 9> tonn die^^ 5- Mnbet. gm chhkt Wien Bejjij »einige $ah,, * werben iinSkjen
ns el)<'n uni) abwarten. Es fei die Politik des Staats- kparternents, daß die Produtte der Vereinigten Staaten, obalb sie außerhalb der Landesarenze nur uvck) den arneri- auischen Stempel trügen, deshalb Anspruch auf allen mög- ic.M'ii Negierungsschuß haben. Eine Verlegung der arneri- auischeu Gesetze durch die Standard Oil Co. bedeute nicht nt Verlust des Scl>utzrechtes außer Landes. Die Berliner Presse spiele eine wichtige Rolle durch ihre beschirnpsende mtd kriegerische Haltung. Daß die Regierung die Presse zu Angriffen aus Amerika ermutige, habe sich bei der Frage 'der Splißerbseu gezeigt, wo die Regierung eine geringfügige Sache absichtlich in die Presse gegeben habe.
Die /World" macht sich lustig über die D 0 l l a r d i p l 0- natie, die der Flottenpolitik aufhelfen und in China, ttikaragua, Costariea, Kuba, Venezuela, Haiti Morgans Interessen beschützen solle. Sie sragt spöttisch, warum nicht euch die patriotisck)en Interessen von Nummer 26 Broadway cesck)ützt würden. Die Dollardiplomatte habe eine ganz tt'soudcre Aufgabe.
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it Film)
veranschaulicht ein
ches Reiseerlebnis.
Amerika g^gen das deutsche Petroleum-Monopol.
Während vorher einige amerikanische Zeitungen an- beuteten, Amerika werde für die Standard Oil Co. leinen Finger rühren, kommen heute der „Sun", der ,New Port )erald" und die „Washington Post" mit überraschend glcich- uutenden Artikeln heraus, die zunächst behaupten, die beut» d)c diplomatische Korrespondenz mit Amerika sei seit mehreren Äionaten ungewöhnlich scharf gewesen. Es sei nicht unwahrscheinlich, daß das Auswärtige Amt bald mit gleicher Münze heimgezahlt bekomme. Als wahrscheinliche gründe für Deutschlands aggressive Haltung werden, so entnehmen wir einem Bericht der „Köln. Ztg ", angegeben, daß sie erstens ein Teil der allgemeinen Politik sei, durch die Deutscyland feine ausschlaggebende Stellung in Europa beanspruche, zweitens der Widerspruch Deutschlands gegen die Panama-Kanalpolitik der Vereinigten Staaten, drittens Amerikas Eindringen in die neutralen Märkte. Ter „Sun" gibt offen die Quelle an und sagt, ein Beamter des Staatsdepartements lstibe emphatisch erklärt, daß, wenn die Renier, ing der Standard Oil Co. zu Hilfe kommen müsse, die anmaßende Haltung der Regierung und der P r e s s e D e u t s ch l a n d s g e g e n d e n H a n d c l A m e r i- kaS unvergessen sein werde. Im Staatsdepartement trat es mit ansehnlichem Nachdruck völlig tlar zutage, daß irgendein Angriss Deutschlands aus die Standard Oil :6p so machtvoller Abwehr begegnen werde, wie sie die cmerikanische Regierung leisten könne. Man werde ^vorerst
politische Tagesschau.
Ta flohlrnln bifat.
Mit lebhafter Befriedigung hat man in den weitesten freiten des deutsck>en Volkes Kenntnis davon geiwmmen, biß der preußische Handelminister Tr. Sydow sich cnt- i blossen hat bon einer Erneuerung des zwilchen dem -ußischen Fiskus und dem Rh inisch-w.stsälischen Kohlen ubifat bcftebciibni Der'.aussabkommens Abstand zu neh- men. Mit Dem Ablauf dieses Jahres wird also da- Al" kommen erlösckst-n und die fiskalischen Bergwerke werden bic von dem Kohlensyndikat beschlossene allgemeine Er- lwhuna der Ricktpreiie nicht mitmachen: ja sie aeimnncn b.e volle Freiheit der Preisfestsetzung wieder und können auf das private wie auf das öffentliche Wirtschaftsleben bic Rücksicht üben, die durch das allgemeine Interesse ge- jorbert wird Wie sich von selbst verstand, hat das Kohlen- simdikat den Versuch gemacht, den Beschluß aus abermalige Preiserhöhung dem großen Publikum möglichst sug em» lugebcn und von einer Politik „der mittleren Linie" gesprochen d h. also den Eindruck zu erwecken gesucht, daß ber Beschluß allen berechtigten Interessen bil.ig.' Rechnung trage In Wahrheit hätte man von einer mittleren Linie ctraa spreck>en können, wenn das Kohlenspndikat die selbst- süchtigen Wünsckst? nack) einer Preiserhöhung und die wahr- 1,astig nicht unbeträchtlichen Momente, die fnr eine Herab- sctung sprachen, gegenseitig ausgeglichen lstitte. Daß aber eine immerhin namhafte Preiserhöhung, die nicht bwß die ^Industrie, sondern, und zwar unniittelbar nahezu, die Ge- samtheit des Deutschen Volkes trifft, als Polittc der rnitt- Icten Linie bezeichnet wird, das sieht fast nnc ein schlechter i(>erj aus. Ter preußische Fiskus, dem man — man weiß nul)t recht, wol>er die falsche Meldung stammte — hatte unterschicben wollen, daß die Anregung zu der Preis- Höhung von ihm ausgehe, hat mit wohlüberlegtem Entschluß das Taseltuch zwischen sich und dem Kohlensnndilat .luzweigeschnitten und dadurch bekundet, daß er bic un- qcb'euer bedeutsame nationale Funktion, die in der Förd.- mng der Kohlensckstitze der deutschen Eide ruht, anders unb höher aussaßt als das Kohlensyndikat.
162. Jahrgang
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhefien
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Ter Kincmatograph in Württemberg.
Nach dem Beispiel Bayerns will auch Württemberg die Mil; tändc aus dem Gebiet des .stincmatogrcwhenwesens durch gesetzgeberische Maßnahmen beseitigen. Es ist im württcmbergischen Ministerium des Fnnerii sck-on vor einiger Zeit ein Gesetzentwurf ansgcarbcitel worden,^der den neuen Landtag beseitigen wird, lieber den Inhalt dieser Gesetzesvorlage wird dem B. D. geschrieben, daß cs sich vor allem um die Einführung einer Prävenlivzcmnr und um ein geschlicktes Verbot des Besuches der Kinematographcn durch Fugcndlichc bandelt. Es war ursprünglich beabsichtigt, den Eiitwurs dem Landes pari am ent bald nach seiner Einberußing vorzulegen. Nun hat aber inzwischen die R c i ch s r e g i c r u n g erklärt daß sie ebenfalls, und zwar durch eine Novelle zur Gewerbeordnung, die A u s w ü ch s e d c r Lichtspieltheater bekämpfen wolle Tic tinematographi 1 . OnnBarfi 18 cft Die Kreishaushaltung s-
schcn Unternehmen sollen konzesitonspflichttg gemacht werden. In ( -au Vach,18. Ott. Ote Mrc 1 0 i) au ya 11«
Württemberg wird man daher 'rntl der Vorlage des Gesetzentwurs.' 1 ch u l c beginnt am Ort. l)icr mit oem -. ^yraana betreffend die Ztttiematographcn warten, bis das Reich seine Pläne.unter ^cihtng ber Haushaltungslehrenn Frl Rvmhelb. enthüllt haben wird. 22 Schülerinnen werden sich daran beteiligen, ber unter*
—------- ~ richt füibct im Saale zur „Traube" ftattt
2lus Stabt ttilö tanO« Kreis Friedberg.
b 1 c - en, 19. Lltobcr 1912. = Bad-Nauheim, 11. Ott. Bis zum 10. Oktober
** Die Obsternte in der Gemarkung Gießen sind 35337 Kurgäste angekommen. Bäder wurden bis beträgt: Tafeläpfel 100 Dovpelzentner, Wirtschaftsäpfel zum 10. Oktober 1912 472 228 abgegeben.
170, Tafelbirnen 100, Wirtschastsbimen 50, Zwetschen und «tnrlenbitrfl und R he tu Hessen.
Pflaumen l!60 Doppelzentner; in der Gemarkung Schiffen x. Darmstadt, 18. Okt. Der Dauerritt der Koberg : Tafel-und Wirtschaftsäpsel 62, Taselbirnen 5, Zwet vollericoffizicrc des 18. Armeekorps um den vom scheu und Pflaumen 8 Doppelzentner. Der Durchschnitts- Kaiser gestifteten Ehrenpreis sand am Donnerstag und F-reilag vreis für bei ^ovvelzentner beträgt für Taseläpsel 2OMk-, statt, ausgehend von hier über Aschanenburg nach Hanau (Ulanen- Wirtschajtsäpsel 14 &l, Zafdbirncn 20 Mk Wirtschafts- Ä
bimen 12 Mk., fowie sur Zwetfchen und Pflaumen 8 Mk Dragoner 23 und 24 in Darmstadt und Ulanen 6 in Hanau. 44
♦* Flug fest in Gießen. Wir verweisen die >ZN-1 Offiziere. Arn Freitag früh fand auf dem Exerzierplätze bei tereffenten auf das heutige Inserat des LustfahrervereiUL'. Hanau eine kleine Ucbung statt. Der Siegerin dem Dauerritte Wenn der Vorverkauf ber Karlen bei den auswärtigen Luirb im Fanuar n. I. bekannt gegeben. \ taufsstellen rege sein wird, tvas allem Anscl>.ün nach zu er- — ■ --- —----—
war reu ist, bann wird für Einlegung von Sonderzügen IHorfte.
gesorgt werden. Tie g.samte Juaendwehr wird fi ' (Vielen, 19. Okt. T- orftben dit. 1,1 uf heutigem Moeben- geschlvssen an der Veranstaltung beteiligen. Ta der .ganze nuuite toficte: iitter das Pftind 1,20—1.30 Istk» Hühnereier 1 etücf Exerzierplatz wegen Lebensgefahr abgesperrt wird, ist die 10-0 t ta., 2 Stück OOPkg., Enteneier 1 Stück 10—0 Psg., Ganieaer Zähl der Plätze leine unbeschränkte und es empfiehlt sich 1 St. 20 Pi., üäse das--tück 6--8'pfg., llafeniatte 2Ltuck 5—6 -t/g., daher sich möglichst frühzeitig sür Eintrittzkarten zu sargem ra>.d°a »t ä 9^
" A ng e st e l l tenver sicher u n g. von der Fre en 75-80 Ocbsensicifch pr. Vld. 92-100 l ig.,
Vereinigung ,ur die ,oziale Vcr,icheriing der Pnvatangestetttcn ?ndfleisch vr. Pftmd 90—94 Pfg., n.,t,fleisch 80 Pia» Schmeine- gcstcrn abend nach dem Einhormaal cinbermenc fhmb 90-110 Vg^ Kalbfleisch pr. PN>. 92-96 big.,
lammlung war so stark besucht, da« Sajllreiche Be ucher stehen ^,'^fleisch pr. Pid. 70—90 Pfg., Kartoffeln pr. WO Kg. 4.50 mutzten. Herr Koh m - Frankfurt a. M. Tubrte au», baß der Weißkraut das Stück 5 bis 10 Pfg^ Zwiebeln per
Hauptausschutz bei der Beratung der neuen VersicherungSordnung L. % Oo—5 00 Ä.. Viilch das fiter 22 Pfg„ Slüsse 100 die voii den Angestellten gcwunichten Verbeiscrungen md)t genug a • ''50_60 «jf ver atCe o—oo «DIU Birnen das Piund 10 bis vertreten habe xer Hauptausschutz habe bei den Verhandlungen ^er Zentner 6 bis 15 Mk. Marktzeit von 8 bis
kein Rückgrat besessen und alles sur gut befunden, was die Regie- .^'9 -
rung gemacht habe. Ter Hauptausschuii habe bei den Wahleii - </arnnffurt <uW. 18. Okt. Heu- und Stroh markt,
kein Recht, Vertrauen von den '^gestellten zu ^Ern. 9l c(Qbrcn lvaren 7 Wagen Heu, 0 Wagen Stroh. Bezahlt wurde Versichcrungsgesetz 1 et für die oberen «flüchten bercchnet, cs 5er- ,f 9 3 ..0-3,80 W. Stroh (flornlangstroh) O.Ou-O.OO
teil« und ier(Clitterc bicle Mwe bc. »em »on ber ömen roh 'o.OO-O 00 äir. (iir 6o"«ito. «-sch«, ruhig.
~ b” Bauä"Ä=™t"miS .fuhren mären °u- den «re.,en Fr.edderg, Dieburg und der Vereinigung fest geblieben sein, bann hätte mau etwas ^nnnu- Ordentliches erreichen können. Tie Frage, wie erhalten die An- - - - — - - - —
gcstclltcii die billigste und beste, d. h. leistungsfähigste Peniwns Versicherung, sei den Vertretern der Verbände im Hauptausschuß gleichgültig gewesen, politische Gesichtspunkte und Standcspartikli- larisrnus hätten dazu geführt, mit der Regierung zu gehen, westt halb man auf dem Gebiete der sozialen Fürsorge zwei Klassen! von Arbeitnehmern geschaffen habe. Ter Begriff der Privat^! augestellten sei schwer zu begrenzen, selbst an Hand des Gesetzes wird es in vielen Fällen nicht möglich fein, und die Arbeitgeber werden schon dafür sorgen, daß z. B. die Stellung ihrer jetzigen Werkmeister in Zukunft in Vorarbeiter umgewandelt wird,- um die Leute als nichtversicherungspslichtig hinzustellcu. Ter Redner übt scharfe Kritik an den Bestimmungen des Gesetzes, durch welches die Selbstverwaltung zu kurz gekommen sei und nur scheinbar bestehe. Tie Versicherungsanstalt habe den Charakter einer öffentlichen Staatsaustalt und damit sei der Zwang gegeben, zu einem Teil Militäranwärter zu Beamten der Versicherung zu machen. Es Würden dazu glicht nur Unteroffiziere mit dem Zivilversorgungschein, sondern auch verabschiedete Offiziere eingesetzt werden, xer Hauptausschuß habe aus jeden Zuschuß des Rcickfcs zu den Kosten ber Versicherung verzichtet. Ties sei ein Fehler gewesen. Herr Koyrn ist ber Ansicht, bie ben Angestellten gewährten Bezüge eien so nichtig bemessen, baß bamit ben Angestellten im Alter 17«, Uhr nicht gebient sei. Tie Vertreter bes Hauptausschusses seien mit Male: dem Gesetz zufrieden und würben wohl schwerlich sich bereit nnben, 31^ Uf)C für bic Verbesserung bes Gesetzes einzutreten. Unter ben Ber- tret em des Hauptausschusses befänben sich bic Vertreter ber groß- Hierauf: agrarischen Interessen. Tie Frauen können bicsen Leuten, bie $rb ip ■ ie bekämpfen, nicht ihre Stimme geben. Tie Freie Vereinigung I werbe auf eine Verbesserung bes Gesetzes kräftig bringen, -larum_____________________________________ ,
solle jebe weibliche Angestellte, jeher nicht organisierte Angestellte ---- --- ■ -“7—^. u
bic Sachlage prüfen, er könne bann nur für bic Liste ber Freien Meteorologische Beobachtungen oer Station Siegen. Bereinigung für bie soziale Versicherung ber Privatangestclltcn .= --------------
stimmen. An den Vortrag schloß sich eine lebhafte Aussprache, bei der bie Anhänger bes Hauptausschusses ausgiebig zu Wort kamen. Sic stellten sich auf ben Boben bes Gesetzes, bas vonl allen Parteien bes Reichstages, von den Konservativen bis zu .Q12 den Sozialdemokraten, gebilligt worden fei. Man müsse sich mit dem Gesetz adsinden, bas das Material erst schaßen wird, das als Grundlage für Verbesserungen dienen könne. Herr S ch e 111 n vom Teutschnalionalen Handlungsgehilfenverein führte aus, ber Rebner habe für ben Ausbau ber Jnvalibenveriichcrung als etwas besseres pläbicrt, ohne einen Beweis bafür betbnngcn zu können.
Tie Frage sei abgetan unb es lohne sich nicht, barum zu streiten. Es hanble sich fetzt um bie Vertrauenswanncrwahlen unb es werbe sich babei zeigen, ob bie Angestellten bas Erreichte für gering achten Frau «dimibt, die Vertreterin der weiblichen'Angestellten, erklärte, daß der von ihr vertretene Verein zu dem «treit keine Stellung nehmen wolle. Tic Frauen hatten eine Liste au,-! gestellt und mit dieser sich an die Listen des Hauptausschusses angeschloßen, weil sie von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen wollten und weil sie wünschen, daß auch eine tyrau gewählt wird, bie innerhalb bes Rahmens des Gesetzes mitarbeitet. Es sei begreiflich, baß sich bie arbeitenben Frauen in gewissen Lagen lieber an eine Frau wenden als an einen Mann. Tie Aussprache zog sich bis nach V»! Uhr hin, so daß ber Vortragenbe sein Schlußwort vor einem beinahe leeren Saal halten mußte.
** Heber ben städtischen Seefischmarkt wird uns von einer Hausfrau geschrieben: Es wird wohl'bei niemand ein Zweifel darüber bestehen, daß die Einrichtung bes itäbtifäen «eefischverkaufs sehr nützlich und mit Freuden zu begrüßen ist. Soll sie aber von allgemeinem Nutzen sein, ß'o wäre es wünschenswert daß bie Vorkehrungen für die Bebienung 'der Käufer


