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24/08/1912 Erstes Blatt
 
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Soldaten und Makro

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Aus Koblenz meldet man:

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25. Aug. 1912,

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Paris, 24. Aug. Ein ungeheurer Brand wütet seit gestern abend in den berühmten Wä1dern um v o» r e» An der Bekämpfung des Brandes arbeiten 1S1 Kolonial ?nianterifttn und die Mannschaft des Pan»erkreu;ers ..Ernest Renan". Viele fen sind schwer verwundet.

(ciztc Hadiricbkii.

Erfurt, 24. Aug. Bei den L a n d t a g S w a b l e n in Schwarzburg-SonderShausen wurde gestern im Wahl­kreis Wehren der er ft e Sozialdemokrat in den Land­tag gewählt.

Gera, 24. Aug. Der überwiegend sozialdemo- k r a t i s ch e G e m e i n d c r a t wählte die von der Regierung nicht bestätigten sozialdemokramischen Mitglieder Fi-

Kletne Tagerchronik.

Kölner Porort Kalk zertrümmene eine Diebes- ein wertvolles Fenster der St. Iosesskirche und

Amtlicher Wetterbericht.

Deffentlidjer Wetterdienst, Gießen.

Wetterausüchlen in Hessen für Sonntag, den 25. August 1912 Trüb, Regenialle, mäßig ivnrm.

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richtete in der stirche, nachdem sie bic Opferstöcke ausgeraubt batte, große Verwüstungen an. Die Diebe versuchten in da» Pfarrhaus einer anderen katholischen Kirche einzudringen, wurden aber verscheucht.

MotorWa^enFahrrader

Chartres, 211. Aug. Der Flieger Frantz ist bet Mons abgestürzt und mit der Sisenbahn hierber ,yi rückgekehrt um einen Mechaniker zur Repviratur des zer­brochenen Apparate- zu toten. Vom Adsturzplatz wird Frantz über Brussel nach Douai fliegen und dann versuchen, die Bedingungen des Pommery-Preiscs durch einen öüifl Touai-PariS'Madrtd zu erfüllen

ftonftanlinopel, 24. Aug In Galata zerstötte ein Brand etwa iünt, tg Wohnhäuser, darunter da» Klub­gebäude der Entente Liberale.

Balestrand, 24. Aug. Der deutsche Kaiser sandle dem dretiährigen Südnchen des nornxau'dxn Malers Rorrmanu, den er aus seiner Nordkandfahn stets zu bcfudxn pflegt, ein kleines zterltches Kriegsschiff, da- sich mit etgcncr flraft zu bewegen vermag

Oberstleutnant Freiherr v. Rdeinbaben, wurde Donners tag abcnd in seiner Wohnung erschossen ausgefunden. Es wird für möglich gehalten, daß Rheinbaben, der heute zu einer Jagd eingeladen war, bei der Untersuchung deS Gewehr» vom tödlichen Schuß getroffen worden ist.

In der Ortschaft D e b st a d t bei Bremerbaven verbrann- ten nachts nahezu 40 Häuser und Scheunen. Das Pfarr­haus wurde mit großer Mühe gerettet.

In Graudenz brach am Freitag das Gerüst der Ma­schinenbau schulezusammen. Drei Maurer wurden schwer verletzt.

Die deutsche PrivatjachtFalken" aus Bremen ist während ihres Aufenthalte» in Middelfahrt vollständtg ausgeplündert worden.

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Han soll heimlich und leise von dannen gezogen fein, während sein Gartner fttll für sich bin lachte Wiederum ein neues Vei- bte Lehre: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst

Danksagung.

Mir die herzliche Teilnahme, sowie für bic zahlreichen Slumenfpeubcn. bic unserem lieben Heimgegangenen Anteil wurden, sagen wir allen unteren tiefempfundenen Dank. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Brückelmann für bic troff reichen Worte am Grabe und der Aranken- schwcstcr für ihre wohltuende Pflege.

Heinrich Schwarz.

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gebetzt worden ÄcBor Bock Ul em Ehrenmann" Dieser Sihcrtuf befandet sich bei den Akten der Staatsanwaltschaft.

Ti. Die gesäten HeringSeier Anekdoten von Al­phonse Starr find augenblicklich billig und eine ganze Reibe geben von idm um Eine wcntg bekannte, die er selbst au» guten Okünbai wohl niemals ertäblt haben mag, wird im ..eSaulots" berichtet. Alphonse starr wollte sich eine» Lage» einen Scher» mit mnem Gärtner erlauben. Er übergab ihm einen Hausen kleiner Hörner mit der Venung, sie im (Marten zu säen und bann ihm von der weiteren (Jnrroidhmg Bericht zu erstatten. Der gute Gärtner nahm die Stömtben. bejah sie sich, schüttelte den stopi und ging »ur Dür hinaus Draußen besah er sic stch nodi^ einmal, und einem kundigen Auge entging es nicht, daß die S-aatkörner letrodnete Heringseier waren. Ader, er tat, wie ihm geheißen Einige Monate später berichtet er seinem Herrn, daß die Saat außerordentlich gut angegangen sei Dieser sieht tim zuerst er- taunt an, bann aber lächelt er pfiffig und geht mit idm zum Garten, um sich persönlich zu überzeugen. Dort aber bietet iirfi ihm ein seltsamer Anblick: Aus den Samenkörnern sind Heine 'J'cuniib-n entstanden, an denen saure Heringe baumeln. Alphonse

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. . Übertretung auf 60 Mark Geldstrafe mtb 4 Mark Stempel l Huna gegen M erkannt worden Die Berufung der Ängehatncn, . - che fretg-fprochen sein wollen, wurde verworfen, da die tat- ; etlichen .'eftitelfungen und die 5trafau»mnfnng de» schSffen- , tiÄcluixii Urteils nicht au beanstanden sind

Wegen Viehseuchenvergehens

fcitt£ sstb der Schweinehändler in st zu verantworten Er hat jri in Calbach gekaufte Schwemc von dort verbracht, ohne

' t das von dem streisamt Tübingen in der Bekanntmachung vom W Mat 1912 vorgefchrtebenen Uriprunq»Aeuqni» zu verschaffen ift null geglaubt haben, daß er für die beiden Schweine, die er litt zmn Weiterverkauf, sondern zum SesbstaufAiehen gekaun t\«, eines solchen Zeugnisses nicht bedürfe. Da für diesen Fall . Bekanntmachung des -treisamt- keine Ausnahme Donxcbt, pir er yt bestrafen Strafe: 25 Mark.

Eine Dogelslinte und Geld

^tzze sich der Schuhmacher fi*. N. II. in Sch in solqeuder Weife verschaffen. Er fälschte einen vorgedruckten und von idm (giggefülltni Bestellschein einer Breslauer Firma auf den Namen rr» mit ihm im selben Haus wohnenden gewissen I. H. A., i n er noch dazu unzutreffenderweise als Maurermetster bezeichnete: V» Firma sandte die bestellte Flinte mit Munition im Werte von V, Mark an denMaurermeister I. H. A." ab. Als die Sendung kt Ä- ankam, nahm der Angeklagte sie in Empfang. Als die! £ima iadlung forderte, kam die Sache heraus Wegen der Ur« ndenfalschung in Verbindung mit Betrug erhält der Angeklagte U Wochen Gefängnis, und, da er die Flinte inzwischen, obwohl bic Firma das Eigentum Vorbehalten hatte, für 15 Mark lliterverkauft hat, wegen der hierin liegenden Unterfchlagung h i Tage Gefängnis, woraus eine Gesamtstrafe von 7 Wochen lSefängnis gebildet wird.

Ebenfalls wegen

Biehseuchenvergehens

fist der Gast- und Landwirt Z. Sch. I. in D. an geklagt Nach f't Bekanntmachung des Kreisamts Friedberg vom 21. Mai 1912 tft u. a. auch an dem Haupteinaang eines verseuchten Gehöftes ' nie Tafel mit der AufschriftMaul- und Klauenseuche" anzu« bringen. Sch. bat, nachdem ihm auf seine Seuchenanzeige bin auf der Bürgermeisterei nur eine solche Tafel ausgehändigt worden j rar, auch nur diese Tafel angebracht, aber nicht am Haupteingang inne» Gehöftes, sondern an dem Zugang zu dem aus Vlnlab der ' ^.-uche abgeiperrten Teil feines Gehöftes. Auch hat er die Des« ufektisn des Hof raumes und der Straße nicht ausreichend vor- Kimen. Aks er von dem Gendarm anqchaltcn wurde, der mtlichen Einordnung richtig nachzukommen, veranlaßte er olibalb das Erforderliche Ta er auch vorher schon bemüht war, Mt Verbreitung der Seuche von seinem Gehöft aus zu verhindern, putbc nur auf 15 Mark (Mbftrafc erkannt. --

vermischte».

Zur Affäre deS Rektor Bock. Die Affäre des ehe- raligen Rektor Bock in Berlin, der bekanntlich wegen an» z-bucher Verfehlungen an Schülerinnen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt ist und diese auch verbüßt hat, gewinnt ein immer eigentümlicheres AuSseh en. In der Voruntersuchung kr 9lngclcgenbeit verbreitete eine dem Kgl. Polizei-Präfidium «abcstehende Korrespondenz folgende Nachricht über den Fall Bock: (frft gestern wurde noch ein junge» Mädchen ermittelt, durch dessen itfältig nachgeprüfte und über jeden Zweifel erhabene Aussage ..gelegt nnirbc, daß Rektor Bock sich an ihr, der damals Vier- ßajährigen, in schamloser Weise vergangen bat Es war gelegen!« eines von der 40 Gemeindeschule in einem Restaurant m der Hasenheide gefeierten Schulfestes, als das schon damals lörperlich ziemlich stark entwickelte Stäbchen das Unglück hatte, af dem ziemlich engen Gange zur Toilette dem Rektor hu begegnen, ba sich dann an dem Mädchen verging " Tie Zeugin, die eine solche ßkschuldigung erhoben hatte, war die unverehelichte H. Von er Zeugin liegt setzt folgender eidesstattlicher Widerruf vor: ermit nehme ich die gegen Herrn Rektor Bock erhobenen Be jbiqiingtm als unwahr zurück Ich bin von der Polizei ain-

s ch e r und R o v m a n n wieder zu Stadträten Tie Regie­rung dürfte die Stetten nunmehr kommissarisch besetzen

Bremen, 24. Aug. Das 26 lährrge Dienstmädchen D re fe­ier gab auf innen Bräutigam, der die Verbindung lösen wollte, einen Revolver schuß ab, der fehl ging. Während bvr Mann iuh auf das Dach des Hauses fluchtete, tötete iub da» Mädchen durch einen Schuß in die «chlaie.

Reisvreßfntter Hoffmanns Reisfchlcmoei, bilL Re-und ouelle i.Handtcr, beSaLlfiat- futt.«ra u.Erbien Mehlmelf. Ä. Emmrich, Paderborn.

Mit btt Kaffeemühle

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Wie oas Gewürm

rur Suppe, so gehört

Aedjt $ranck

zunuKaffee!