Nr. 95
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Erstes Blatt
162. Jahrgang
Samstag, 20. April 19(2
GieMner Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
Rotationsdruck und Verlag der vrühl'fchen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. RedaMon, Expedition und Druckerei: Zchuistrahe 7. Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16a.
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Die heutige Nummer umfaßt 20 Seiten.
politische Wochenschau.
Greben, 20. April.
Der entsetzliche S chisssuntergang im Atlantischen Ozean hat auch die politische Welt in Aufregung versetzt. Sic stellt vor allem die Frage nach Ursache und Schuld, sucht die Mittel, um ähnliche Borkommnisse für die Zukunft zu verhüten. In Uebereinstimmung mit der Unzufriedenheit und Empörung, die sich in der Neuyorker Presse geäußert hat, geht ein Ausschuß des amerikanischen Senats dargn, eine gründliche Untersuchung des Vorfalles vorzunehmen. Vor allem, so beißt es, seien bei meitem nicht genug Rettungsboote an Bord der „Titanic" gewesen; ein Mißstand, der bei allen diesen großen Ozeandampfern allgemein war. Hoffentlich werden die Nachforschungen der Fachwelt in neuen gesetzlichen Bestimmungen die Folge- rungen aus der Katastrophe ziehen! Weit schlimmer aber trifft die englische Wyite-Star-Linic der Vorwurf, daß sie den Kapitän des untergegangenen Schisses zu einem Schnelligkeitsrekord veranlaßt habe. Tas neueste Riesenschiff sollte alle ähnlichen Pa,sagierdampfer an Schnelligkeit übertreffen und namentlich über den deutschen Schiffsbau triumphieren, der in den letzten Jahren die Konkurrenz aus dem Felde geschlagen hatte. Kapitän Smith, der mit den andern anderthalb Tausend Menschen den Tod gefunden hat, fuhr, obgleich er von der Eisgefahr Kenntnis hatte, mit unveränderter Schnelligkeit, und die Ausgucker, die infolge der unterwegs von einigen Dampfern funken- telegraphisch zugerufenen Warnungen die Augen anstrengten, sahen das drohende Unheil zu spät. Bei Nacht und Nebel wurde mit den 2000 Menschen leichtfertig in das Verhängnis hineingefahren. Wir haben vor einigen Tagen über die interes,anten neuen Versuche bei den Eisenbahnen berichtet, die ben Lokomotivführer bei Nebel auf das Nahen der Signale aufmerksam machen sollen. Große Magnete über den Geleisen geben den Maschinen rechtzeitig Aufschlüsse. Zur See gewährt die Natur selbst das einzige Hilfsmittel. Die schwimmenden Eisberge machen sich dem Seefahrer durch das Ausstrahlen empfindlicher Kälte bemerkbar. Dem R e n n fahrer versagt freilich diese natürliche Warnung. Die „Titanic" trug einen Direktor der White-Star-Linie namens Jsmay; er kann doch wohl zur See kein Neuling sein. Er vernahm die Warnungen und hat doch dieses Wettrennen gebilligt. Daß er dann in der Stunde der Gefahr zuerst an sein eigenes Leben gedacht hat, bringt ihm auch nicht gerade Ruhm ein. Ein Verdammungsurterl gegen ihn hält man aber besser zurück, bis die Augenzeugen gesprochen haben. Aus der gestern veröffentlichten kurzen Darlegung der Ueberlebenden geht hervor, daß die „Titanic" Sonntag nacht um 11.40 Uhr mit dem Eisberg zusammenstieß und um 2.20 Uhr, also nach etwa 3 Stunden, sank. Von der Verzweiflung der Besatzung in dieser Zwischenzeit kann man sich ungefähr ein Bild machen. Die englischen Seeleute scheinen Mut und Ehre bewahrt zu haben, denn die auf Rettungsbyoten dem Tode Entronnenen sind meist Frauen und Kinder. Einige bekannte und zum Teil bedeutende Menschen haben ein nasses Grab gesunden. William Thomas Stead, der bekannte englische Schriftsteller und Friedensagilator, ist mit dejm bekannten Milliardär John Jacob Astor in den Fluten versunken. „Dreht das Glück seine Kugel um, auf den Wellen ist altes Welle, auf dem Meer ist kein Eigentum." Der Kamps mit Wellen und Eis dauerte dann bis 4 Uhr, als die „Earpathia" kam und die Schiffbrüchigen aufnahm, von denen jetzt nach den neuesten Meldungen über achtzig krank und elend darniederliegen sollen. Die Bewunderung vor den Leistungen der Schiffstechnik ist einem lähmenden Schrecken gewichen: die Elemente hassen das Gebiid der Menschenhand. Ein befriedigter Blick trifft aber die Bewährung der Funken- telegraphie, die schließlich doch für Hunderte die Rettung herbeiführte und bei größerer Vorsicht und Gewissenhaftig- teit des Kapitäns der „Titanic" auch die Warnungssignale hätte triumphieren lassen können.
Tas italienische Geschwader, das am Donnerstag vor den Dardanellen eine Art Salut zur Eröffnung des türkischen Parlaments geschossen hatte, hat wieder die Rückfahrt in die heimischen Gewässer angetreten. Was die Italiener beabsichtigten und hoffen und wünschen, erkennt man am besten aus der Veröffentlichung der „Tribuna" lsiehe die Kriegsnachrichten). Den Türken sollte gezeigt werden, daß sie auf ihrem Ruhekissen nicht ungestört schlafen können. Irgend welcher Schaden wurde ihnen nicht zugefügt, denn die beiden von den italienischen Schiffen beschossenen Außensorts sind nur kleine, unbedeutende Befestigungen. Dagegen sollen längs der Meerenge selbst die wirksamsten Maßregeln getroffen worden sein. Einer Mitteilung von
unterrichteter Seite entnehmen wir folgende Angaben: „Ueber 4 00 Minen sind in der Meerenge gelegt worden — und weitere 140 liegen bereit, um die enge Durchfahrt, die für den Verkehr der Passagier- und Frachtdampfer bisher freigelassen wurde, innerhalb weniger Stunden zu schließen. Ferner sind seit Wochen weit über 200 moderne Feldgeschütze in gedeckten Stellungen längs der komplizierten und engen Straße des alten Heile- fpont plaziert worden, die in gründlichen und gut geleiteten Schießübungen unter Aufsicht deutscher Instrukto - ren auf die mögliche Fahrrinne eingeschossen sind. Eine Forcierung, der auch die in den Dardanellen bei Tschanak Kals versammelte türkische Flotte — an ihrer Spitze bte beiden von Deutschland getauften Schiffe der Branden- burgklasse und die vier 32 Knoten-Torpedoboote von Schi-
chau — einen nicht ohne weiteres zu überwindenden Widerstand entgegensetzen kann, ist also nicht nur recht unwahrscheinlich, sondern in ihrem ykutzeffekt auch ziemlich gleich Null."
Vielleicht hat Italien aber nur einen neuen diplomatischen Vorstoß anbahnen wollen. Oesterreich, das wiederholt sehr entschieden die Ausdehnung des Kriegsschauplatzes auf das Acgäische Meer sich verbeten hatte, nnrd vor die vollendete Tat>aa)e gestellt, nachdem, wie man aus Wiener und Pariser Blättern erfähr., eine italienisch- russische Abmachung erzielt worden ist. Ob diese heute vorliegende Sensationsnachricht so ganz zutreffend ist, wird man etwas bezweifeln können. Für sich allein können diese beiden Lander wohl ein freundschaftliches Einverständnis konstatieren, niajt aber ein Programm der Tat verwirklichen. Dazu bedarf es, wie Pariser Blätter schon ganz richtig bemerken, in erster Linie der Mitwirkung Oesterreichs und Deutschlands. Immerhin nnrd der Wiener Protest gegen die neuere italienische Fwttendemonstration viel weniger krä,tig ausfallen, als es vor einigen Monaten noch der Fall gewesen wäre. Atte Staaten betommen allmählich — ganz avgesehen von der jetzt für alle Handelsschiffe verhängten Mecrengensperre — ein Interesse an der Beendigung dieses Krieges, während um die Zutun,t von Tripolis auper den Krrcg.ührenden kein Staat sich ernstlich kümmert. Es ist a.so schon möglich, daß die Vermittlungsversuche der Machte einen neuen stärkeren Antrieb erhalten werden. Trotz der kategorischen Erklärungen der Jungtünen, trotz des neugeiuuijltcn „naiivnalen" türkischen Parlaments wird es sich am Ende nur noch um hie Größe der Achinoung für die Türkei handeln. Bei diesen Verhanolung.n lviro freilich Deutschland große Vorsicht und Zurückhattung beobachten müssen, um die Beziehungen zum Osmanenrciche, in dem wir eine Reihe wichtiger Interessen haben, nicht zu trüben.
Deutsches Ne ich.
Aus Korfu wico gemeldet: Der Kaiser hörte am Freitag vormittag die Vorträge der Chefs des Militär-, Zivil- und Marinekabinetts.
Dem „Berliner Tageblatt" wird mitgeteilt, das herzliche Telegramm des Kaisers an Herrn von Lindequist zu Ostern sei ein Beweis bafür' daß der Kaiser bezüglich der Marokko-Kompensationen jetzt ganz a > d e r s wie vor einigen M onaten urteile. In eingeweihten Kreisen wird, so schreibt das Blatt, angenommen, daß die demnächst in Bern zusammentretende Grenzkommission sich über eine ganz andere Grenze unseres Kongogebiets einigen wird, wie es im Marokkoabkommen vorgesehen war. Ter Kaiser mache aus seiner Sinnesänderung keinen Hehl. Dem Reichstage wird demnächst eine neue Denkschrift über den Kongocrwerb zugehen; darin dürfte jedoch die Frage einer neuen Grenzregulierung noch nicht berührt werden.
Die „Nordd. Allgem. Ztg." meldet: Tie Betriebs-Einnahmen der preußisch-hessischen Staatseisen- bahnen betrugen im März 1912 gegenüber dem März des Vorjahres: im Personenverkehr 4 Mill. Mark gleich 8.85 Proz., im Güterverkehr 8.3 Mill, gleich 6.54 Proz., insgesamt einschließlich der Mehreinnahme aus sonstigen Quellen 14 Mill, gleich 7.48 Proz. mehr. Der März des laufenden Jahres hatte einen Sonntag mehr urib einen Werktag weniger a7s im Vorjahr. Die Einnahmeausfälle, womit aus Anlaß des Ausstandes der Koblenarbeiter im Ruhrrevier gerechnet werden mußte, sind durch Mehreinnahmen in anderen, namentlich oberschlesischen Bergwerksbezirken ausgeglichen worden.
Im Reichstag ist ein schleuniger Antrag eingegangen, der Reichstag wolle beschließen, den Reichskanzler zu ersuchen, schleunigst Erhebungen darüber herbeizuführen, ob bei der deutschen Seeschiffahrt für Passagiere und Besatzung jede mögliche Sicherheit gewährleistet wird und ob insbesondere alle deutschen Schiffe ausreichend Rettungsboote mit sich führen, um alle an Bord befindlichen Personen im Falle der Gefahr aufnehmen zu können. Für den Fall, daß die Erfahrungen bei dem Untergang der „Titanic" es nötig erscheinen lassen, ungesäumt auf dem Wege der Verordnung oder des Gesetzes die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.
Im Reichstag ist ein Antrag Behrens und Genossen, der auch vom Abg. Dr. Werner-Gießen unterzeichnet worden ist, eingegangen: Ter Reichstag wolle beschließen: den Reichskanzler zu ersuchen, zu bestimmen, daß die von der Verwaltung der Reichseisenbahnen beschäftigten Arbeiter, die das 25. Lebensjahr vollendet haben, als Mitglieder der Arbeiterausschüfse wählbar sind.
Tie Konservativen stellen einen Antrag: den Reichskanzler zu ersuchen: 1. möglichst bald einen Gesetzentwurf vorzulegen, durch welchen zum Schutz der Jugend gegen die Schmutz- und Schundliteratur und die Auswüchse der Kinematographen und Muto- f k o p e die Bestimmungen des § 56 Ziffer 12 und des § 42 a der Reichs-Gewerbeordnung und der §§ 184, 184a und 184 b des Strafgesetzbuchs entsprechend ergänzt und verschärft werden, 2. durch Verhandlungen mit den Bundesstaaten dahin zu wirken, daß Maßregeln zur Herbeiführung eines wirksamen Schutzes gegen die schweren Schädigungen getroffen werden, die dem Volksleben, insbesondere der Heranwachsenden Jugend, durch die gewaltige Verbreitung der Schmutz- und Schundliteratur zugefügt werden.
Einige Berliner Blätter hören, daß bei Beratung der Wehrvorlage das Zentrum beantragen will, daß die Erhöhung der M a n n s ch a f t s l ö h n e schon im Oktober dieses Jahres, nicht erst am 1. April 1913 vorgenommen werden,
In einer Ausschußsitzung des deutschen Bauernbundes wurde ein Beschluß gefaßt, der das einmütige Bedauern des Bundes über den infolge der Nichtanwendung des Enteignungsgesetzes nahe bevorstehenden S t i l l st a n d der Kolonisation in der Ostmark ausdrückt und die Hoffnung ausspricht, daß die schwächliche Haltung der Staatsregierung im preußischen Abgeordneten hause verurteilt weroen muroe. Gleichzeitig bezeichnet der Bund die inzwischen erfolgte Erklärung des Ministers als ungenügend, da anscheinend das Enleignungsrecht nur bei Besitzwechsel durch Verkauf und nicht im Erbansallc an gewendet werden soll.
Tie „Germania" meldet aus Gotha: In einem Flugblatt des Verbandes sozialdemokratischer GastwirtSgehilsen wird berichtet, daß der Aus stand der Kellner im sozialdemokratischen Gothaer Vo 1 kshanse ausbrach, weil die Forderungen, die in Privatbetrieben schon bewilligt sind, von der Geschäftsleitung abgelehnt wurden. Unter anderem hatten Familienväter 45 bis 75 Pfg. Tagesverdienit gehabt. Mit Vorliebe würden Nicht organisierte beschäftigt.
Dcrnjcbe Kolonien.
Konfessions-Statistik für Teutsch-Sudiveftafrika.
Das neueste amtliche Weißbuch 1910/11 gibt für die weiße Bevölkerung (Seite 21, statist. -teil) folgende Zahlen an: Gejamt summe 16 962, davon evangelisch 11 1 <6, katholisch 2 405, sonstige 381. Auf Seite 55 findet sich eine Uebcrsicht über die weiße Schuljugend in der Kolonie: Gesanmumme 548, davon evangelisch 467 (85°o), katholisch 53 (10°,o), israelitisch 28 (5 Von den 53 katholischen Kindern besuchen neben 1, evangelischeii und 1 israelitischen 12 Mädchen die katholische Mädchenschule in Windhuk. Zieht man diese Zahlen von dem obigen Bestände ab, bann erhält man sür bic übrigen össentlichcn Simultan Schulen folgendes Bild: Unter 518 Kindern sind 450 evangelisch, 41 katholisch und 27 israelitisch.
Der neue ungarische Ministerpräsident,
Wien, 19. April. Tie „Neue Freie .Presse" meldet, der Finanzminister im Kabinett Khuen, Herr v. Luka cs, wurde heute abend von dem Kaiser zum ungarischen Ministerpräsidenten ernannt. Er fährt morgen früh nach Ofenpest, um die einleitenden Schritte zur Bildung des Kabinetts zu unternehmen, das ausschließlich aus Mitgliedern der Arbeitspartei gebildet wird.
Die Revolution in Zez.
Fez, 19. April. Major Fallert i|t mit einem Bataillon aus Sifru angekommen und besetzte das im S ü - ben gelegene Fort, das ganz Fesbati und das europäische Viertel beherrscht. Von Mrlitärpersonen wurden zwei Offiziere unb ein Korporal getötet, ein Mann wird vermißt.
Au; Öen Reichrtagsausschüjsen.
:: Berlin, 19. April.
Ter Wahlprüfungsaußschuß
erklärte heute die Wahl des Abg. K r e t h (Stallnpönen, kons.) für gültig. Ueber die Wahl des Abg. Bruhn (Arnswalde, Refp.- fam es noch zu feiner Entscheidung. In der nächsten Sitzung des Ausschusses am Tiens- tag soll die Wahl des Präsidenten Tr. Kaempf geprüft werden.
Ter Ausschuß für das Reichs- und Slaatsangehörigkeiksgesetz führte auch heute die Erörterung der Frage der Ausnahme von Staatenlosen weiter, ohne zu einem Abschluß hierüber zu kommen.
Im Budzelausschuß
wurde heute die Verhandlung über die Diamanten- r e g i e und den Vertrag mit der Firma Eoedermans Hen- drichs fortgesetzt und die gestern beschlossene Vertraulichkeit der Ausschußberatungeit aufgehoben. Aus dem Inhalt des neuen Vertrages ist zu erwähnen die Preiserhöhung um 3 bis 4 Mart pro Karat und als weitere Hauptvorteile u. a. die Bestimmung, daß die Käufer die Verpflichtung übernehmen, der Regie vollständige Seriensortimente, wie sie im Großhandel zum Kauf gestellt zu werden pflegen, zur Verfügung zu stellen, damit bic Regie sie den deutschen Schleifern zu den jeweiligen Preisen der Käufer ganz oder in Partien zum Kauf anbieten kann. Die deutschen Schleifer erhalten auch das Recht eingeräumt, die ihnen angebotenen Sortiments mit anderen in Antwerpen zum Verkauf gestellten zu vergleichen.
In der Aussprache wurde von verschiedenen Seiten der von Herrn Karl Fürstenberg gegenüber den Hanauer: angewandte Ton gerügt; er sei nicht am Platze, weil Herr Fürstenberg eine öffentlich rechtliche Stellung habe. Ter Staatssekretär legte den größten Nachdruck darauf, zu betonen, daß er soweit wie möglich die Interessen ber deutschen Schleifer berücksichtigt: haoe. Der Ausschuß beschloß einstimmig eine Entschließung, die den Reichskanzler ersucht, alsbald eine Reform der T i a mantenregie umer angemessener Beteiligung der Dia- mantenförberer unb unter verschärfter staatlicher Aufsicht in bie Wege zu leiten, so baß berechtigten Wünschen der Förderer uno der deutschen Industrie l.lnlichsi Rechnung getragen wird. Eine andere Entschließung ersucht den Reichscanzler, bei dem Verkauf der beutschen Diamanten durch bie Regie den Wettbewerb zu sichern.
Sodann wurde über bie Absichl ber Regierung, bie bisherige Bruttosteuer durch eine Nettosteuer zu ersetzen, verhandelt; diese Erörterung geht am Dienstag weiter.


