Ausgabe 
19.4.1912 Drittes Blatt
 
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Nr. 92

Lrlchetm tttzllch mtf Aufnahme beS Gonntogt.

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Kopf und starb fofort nach seiner Ueberiührung ins Hospital.

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Ijecr und Flotte

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Anruf durch. Fernsprecher Nl*B 680 oder Nr. |5t

Die *tlt|Micr .^amlllendlätter" n» erb en bem .tinieiger* Biennal wöchentlich beigelegt, da» Kreliblatl fflr len Krell «letzen" zweimal wöchentlich. Dietandwlrtschaftllchen Seit- tragen" erscheinen monatlich zweunal.

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Ermäfllgte

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Universalpfläge ige UW, Eiitirpa- nbber, Harkma- eide, Acker- and

Wiewen- Weitfalia. He- ingcl- nnd Cam- 1-Pflanz.- e. Zn- i. HäHfelpftuce, p u. Petnnühlen Lie Landwirtschaft in Konatinküon.

Dom GesehgebiingßauSschutz der Ersten Kammer.

bs. Darrnstadt, 18. April. Der Gesetzgebung s- ausschuß der Ersten Kammer hielt heute eine Sitzung ab, in der er sich mit den von der Zweiten Kammer angenommenen Ausführungsbestimmunyen zum Reichs- Viehseuchengesetz beschäftigte. Diese Bestimmungen sowie daS Gesetz über die Entschädigungen für an Maul- und Klauenseuche gefallenes Rindvieh wurden angenom­men. Den beiden Anträgen Leun gegenüber, die Bil­dung der Landtagswahlkreise in der Provinz Lberhessen und die Veteranenfürsorge betr., stellte sich der Ausschuß auf den ablehnenden Standpunkt

Standplatz:

Vor dem Bahnhof.

Betrügereien

verübte der noch jugendliche G K. B. von Windecken, als er in Geldverlegenheit geriet, nachdem er sich daheim entfernt und Herumgetrieben hatte. Da sein Vater durch die Arbeiten der Rcichslimeskommission mit dem Oberlehrer D. in Friedberg ve Faunt geioordcn war, machte er sich diese Bekanntschaft zu uül<e, prad) bei D. vor und bat unter dem Vorgehen, er sei vom Rad gestürzt, das Rad müsse repariert werden, um 5 Marl. x. glaubte ilM und gab ihm die 5 Mark. Wenige Stunden später aber suchte er den Oberlehrer abermals auf. Er zeigte eine Rech­nung einer Friedberger Fahrradhandlung vor, ans der vermerkt war, daß die Reparatur des Rades 13 Mark koste. Seine Bitte um eine weiteres Darlehen wurde indessen abgelehnt. Auch bei zwei anderen Personen hatte er hiermit kein Glück. Da alle diese Angaben erfunden waren, und die Rechmmg von ihm gefälscht war, wurde er wegen Urkundenfälschung und Betrugs mit einem Monat Gefängnis bestraft.

Bankrott.

Der Kaufmann K. E. in Friedberg war im November v. I. in Konkurs geraten. Da sick) herausstellte, daß er seit einer Reihe von Jahren keine Bilanz gezogen unb fast alljährlich die Jnventuraufnahme unterlassen batte, hatte er sich wegen Konkurs- oergehens zu verantworten. Das Oferidrt hielt ihm zu gut, daß er unverschuldet infolge des Auftauchens zweier Warenfeuser in Geschäftsrückgang gekommen ist, und verurteilte ihn zu 10 Mark Geldstrafe.

2lu$ den Keid}stag$ousfd)üficn.

: : Berlin, 18. April.

Der WahlpriifunqSauSskhntz

prüfte heute die Wahlen der Abgg. Astor (Berncastel, Zentr.), Dr. Belzer (Sigmaringen, Zentr), Anger- pointner (Traunstein, Ob.-Bay., Zentr.) und Meyer (Celle, nl.). Sämtliche vier Mandate wurden für gültig erhärt.

Freitag, 19. April 1912

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'lchen UnwersitälS - Buch- und ©teinbrudeteL 9t Lange, Dietzen.

Redaktion, Exoedition und Druckerei: Schul- straße 7. Erved-Non und Verlag:

RedakNon: 112. Tel.-?ldr.: Anze,gerL,etzen.

Versailles, 17. April. Der belgische Flieger D e r r e p t stürzte heute vormittag im Aerodrom von Chateau- (ort anS einer Höhe von 200 Metern. Er erlitt Verletzungen ami

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Bestand des Fonds beträgt am Jahresschlüsse noch 92 300 Mark. Der Südwestafrikafonds hat noch einen Bestund von 30 700 Mk.; aus ihm wurden im verflossenen Jahre 154 Unterstützungen im Gesamtbeträge von 8930 Mk. bewilligt. Bisher sind aus beiden Fonds 1930 Unterstützungen im Ge­samtbeträge von 149 642 Mk. gewährt worden. Der Ver­ein verfügt über je fünf Freistellen auf den beiden Schul­schiffen des Deutschen Schulschiff-Vereins, was wenig be­kannt zu sein scheint, da sich nur eine beschränkte Anzahl von Bewerbern für diese Stellen gemeldet hat. An sonstigen Heinen Unterstützungen und Zuwendungen wurden 219<

wieder bedeutend Angenommen.

Die Krankenpflege st ationen auf dem Lande entfalten in der Tuberkulose-Bekämpfung eine sehr rührige Tätigkeit. Die Landesversicherungsanstalt unterstützt eine Anzahl mit laufenden Jahresbeiträgen und hat im Jahre 1911 1963 Mk. für diese Zwecke verausgabt.

Die Wohnungsfürsorge. Der Wohnungssraae wird andauernd die größte Aufmerksamkeit gewidmet. Die Landes­versicherungsanstalt gibt nach Maßgabe ihrer Mittel Darlehn für Arbeiterwohnungszwecke und hat 1911 hierfür etwa 400000 Mark aufgewendet.

Der Deilstättenverein für Hesien, der sich aus­schließlich der Bekämpfung der Tuberkulose widmet, hat im Februar 1911 die Kinder Heilstationen in Hirschhorn und Lampertheim ein» gerichtet. ?lußerdem gewährte er in zahlreichen Fällen Ermäßigung des Pflegesatzes in der Eleonorenheilstätte und sonstige Unter­stützungen. Er ist im Laufe des Jahres 1911 auch der Errichtung eines Lupusheims für Hessen nähergetreten.

Der Fonds der Großherzogin aus den Ertragnissen der verichiedenen Verkaufstage zur Unterstützung unbemttteliieu Lungenkranker hat wesentlich zur Bekämpfung der Tuberkulose beigetragen Es befanden sich 1911 226 Personen (174 Er­wachsene und 52 Kinder) zu Lasten des Fonds in Heilstätten, Bädern

Kleine Tagerchronik.

Bürgermeister Lindemann in Kiel wurde mit 7000 Stimmen zum Oberbürgermeister von Kiel gewählt. Oberbürger­meister Pohlmann-Kattowitz erhielt 65, Oberbürgermeister Iockusch - Lüdenscheid 10 Stimmen.

Der Kutscher Otto Klepsch verletzte die Tochter des Guts­besitzers Gebert in Lichtenwalde durch zwei Revolver-- 'chüsse schwer, weil sie seine Werbungen zurückgewiesen hatte. Er tötete sich dann selbst durch einen Schuß in den Kopf. Der Zustand der Verletzten ist hoffnungslos.

Am Dienstag wurde der Königl. Grenzkommissar Dreßler aus Eydtkuhnen auf dem Grenzbahnfef Wirballen, als er, um die Gräfin Dohna über die Grenze zu begleiten, russischen! Boden betrat, verhaftet und sofort nach Wilna geschafft. Die zuständigen Stellen unternahmen sofort die nötigen schritte.

Wie aus Cimballa über Saragossa gemeldet wird, wurde gestern ein von heftigem Sturm begleitetes Erdbeben verspürt. Mehrere Häuser sind beschädigt worden. Die Einwohner verliefen voller Schrecken ihre Wohnungen.

Pflüge zur Probe.

,rzüge der Sack'schen te.

pfluf wurde 911 geliefert. --

Vertreter gesucht.

|S5? Giessen Fernsprecher 77 Iwos |a^w'r!; I aen und Geräte 61 Großes Ersatzteil!^'

sagt haben.

Der Budgetausschutz

erörterte in seiner heutigen ersten Sitzung nach den Oster­ferien beim Voranschlag für Südwestafrika die Fragen der Diamantenregie und des neuen Vertrages. DieAus- sprack>e hatte in der Hauptsache einen vertraulichen Charak­ter, und insbesondere soll der Wortlaut des neuen Ver­trages und die Erklärungen, die Staatssekretär Solf den .Hanauer Interessenten gegeben hat, vertraulich behandelt werden. Die Aussprache wird morgen fortgesetzt.

Ter Deutsche Flotteu-Vereiu im Jahre 1911.

Es ist erst wenige Monate her, daß man in der aus­ländischen Presse lesen konnte, der Deutsche Flotten-Verem verliere an Bedeutung und Mitgliederzahl, seine Vorschläge fänden nur kühle Aufnahme, sein Einfluß sei im Schwinden

und Genesungsheimen.

Sonstige Hilfsmittel im Kamvie gegen die Tuberkulose. Das Kinderhospüal im Elisabethhaus Bad-Nau- heim nimmt in vielen Fällen Kinder, die an Strofulose oder an geschlossener Tuberkulose leiden, oder tuberkulös verdächtig sind, imwen nur mit= mirh' Kuren auf. Auch die Schulärzte, die Polikliniken usw. wirken

besoffen. Wer das etwa geglaubt hat, der wrrd durch den kr $ubertuloie Setr }U werden.

soeben erschrenenen Jahresbericht des Vereins für 1911 Die Sterblichkeitsziffer an Lungentuberkulose in eines besseren belehrt. Am 31. Dezember 1910 waren vor- auf 10 000 Lebende berechnet, beträgt im Jahre 1911

Händen: 53 Hauptausschüsse, 3493 Ortsgruppen, 2917 SBer*^3,8 gegen 14,2 im Vorjahre, ist also wiederum um 0,4 zurückge- trauen-Smänner, 290 964 Nnzelmitglieder, 743 561 Körper-1 gangen.

schaftliche Mitglieder. Am 31. Dezember 1911 waren vor-

handen: 53 Hauptausfchüsse, 3463 Ortsgruppen, 3111 Der- Gießener Strafkammer.

trauensmänner, 298 014 Einzelmitglieder, 756 390 Körper- Gießen, 17. April,

schaftliche Mitglieder. Das ist ein Zuwachs, wie ihn selbst Ungetreuer Lehrling.

die kraftvoll aufstrebenden jüngeren Flotten-Vererne an- ^luf raffinierte Art und Weise verstand es der Metzgerlehr- derer Länder nicht zu verzeichnen gehabt haben, und ein 1$ St. in Hungen, seinen Lehrherrn, den Metzgermeister Beweis dafür, wie tief der Flottengedanke im deutschen ~ D daselbst, zu betrügen. Da die den Fleischwaren b«gelegten Volke Wurzel geschlagen hat, ein Beweis auch gleichzeitig quittierten Rechnungen im. Zahlungsfelle den Kunden übergeben für die Wirksamkeit der kraftvollen Organisation des 93er» I mürben, im Nichtzahlungsfalle aber zurückzubringen waren, Ver­eins. Wir entnehmen dem Jahresbericht die nachstehen- schaffte er sich RechmmgAormulare, als lieber Wifter einmal den Zahlen: Tas Vermögen des Vereins belief sich am unverwahrt liegen ließ Er itilte |te nähert Rechnung ent-

1 iqio qqi 4y7 n»nP« 370 661 03 Mk Iprechend aus und gab sie an die Kunden, d« bezahlt«i, ab.

t1 «' t /u-Ai- I Don ber yanb Meisters herrührcnden Rechnungen brachte

im Voriahre. Es ist also ein Ueberschutz von 10 , /6,54 Mk. diesem zurück und erweckte so den Glauben, als ob die Kunden

erzielt worden, obgleich) die erhöhte Werbetätigkeit de- I ^zablt hatten. Im ganzen hat er so bei 42 Personen Jahres eine Mehrausgabe von 30 000 Mark verursacht hat. 113 ^arf vereinnahmt und das Geld für sich verbraucht. Da er lieber die Wohlfahrtspflege des Vereins ist fol= duferbem noch 10 Mark Wechselgeld unterschlagen hat, erhielt gendes zu berichten: Aus dem Chinafonds wurden 82 Unter- wegen Urkundenfälschung, Betrugs und Unterschlagung fechs stützungen im Gesamtbeträge von 8672 Wart gezahlt. Der I Wochen drei Tage Gefängnis.

Wimasc/ine

Kaiser

Erfolg reiche Berufung.

Der Eisenbalmassistent K. E. I. in Bad-Nauheim war von dem Schöffengericht daselbst wegen Hausfriedensbruck)s nnd Bedrohung mit einer Geldstrafe von 15 Mark bestraft worden. Er soll bei einem Zank mit seinem Hausherrn diesen mit stalt- inachen und Sck)ädeleinschlagen bedroht und ferner hartnäckig seinen Fust zwischen Schwelle und Türe in dessen Wohnung gesetzt haben, obwohl der Hausherr ihn zum Fortgehen aufgefordert halte. Auf seine Berufung erzielte er Freisprechung. Das Gericht nahm auf Grund der Beweisaufnahme an, daß Angeklagter keine ernst­haften Bedrohungen, sondern übertteibende Redensatten ausge­sprochen habe und daß er sich nicht bewußt gewesen sei, den Haus­frieden des anderen zu stören.

Teilweisen Erfolg mit ihrer Berufung gegen das schöffengerichtliche Urteil fetten die Angeklagten Schreinermeister A. I. K. in Frankfutt a. M., Land­wirt H. I. II. in Bleichenbach und Zimmermann und Jagd­aufseher L. I. in Bleichenbach. Sie waren wegen Jagdver­gehens beftraft worden, weil sie an der Grenze ihres Jagd­bezirkes jagend über einige Kartoffeläcker gezogen waren, di' zur Bleichenbacher Gemarkung und somit zu fremdem Jagdgebiet ge­hören. Die Strafkammer erachtete aut Grund der heutigen Ver­handlung ihre Behauptung, sie fetten die Zugehörigkeit der fragt Aecker zu dem benackchatten Jagdgebiet nicht gekannt, stir nicht widerlegt und sprach sie wegen Jagdvergehens frei.. Dagegen wurden, sie wegen Uebertretimg mit geringen Geldstrafen bestraft.

der Zweiten Kammer.

Zur gestern erwähnten Versammlung der Schreibgehilfen wird uns geschrieben: Der Sinn des ersten Absatzes im gestrigen Artikel wurde dadurch ent­stellt, daß bei der für die Redaktion bestimmten Abschrift! ein Teil des Textes versehentlich weggelassen und dies auch bei der Durchsicht des Schriftstücks übersehen wurde. Um einer falschen Auslegung des Berichtes im Sinne der von der Redaktion daran anschließend gemachten Bemer­kung vorzubeugen, sei der Satz in seiner ursprünglichen Fassung hier wiedergegeben:

Am Schlüsse der Versammlung wurde, in der .vormung, daß die Landständc bei Beratung der neuen Besoldungsordnung den Schreibgehilfen weitgehenderes Wohlwollen als die Regierung ent- gegenbringen und ihnen das Einkommen besser geltalten werden, den Anwesenden für ihr Erscheinen der Daick des Vorsitzenden zu Teil und darauf ein Hoch auf den Großherzog ausgebracht."

Luftschtffahrt.

Bitterfeld, 18. April. Das Luftschiff ,P. L. 13" leistete heute früh die offizielle Abnahmefahrt mit der japanischen Kom­mission an Bord. In der Gondel befanden sich im ganzen sieben Personen, darunter der Führer Oberleutnant Stelling und zwei javanische Offiziere. Die vorgeschriebene Höhensahrt von, 1200 Metern wurde bei einer Windstärke von 15 bis 17 Meter gut

Drittes Blatt 162. Jahrgang

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberheften

Die Wohnungsfrage im Ausschutz.

bÄIetngeleitete Sammlung ; Innern vor den Osterferien hatte der Reichstag einen für ein Alters- und Jnvattdenheirn, das möglichst vielen . fieberigen Ausschuß zur Vorberatung der Wohnungs- alten Invaliden des ^eemannsberufes mne Beihilfe fni , frage und Prüfung der zahlreichen Entwürfe und Vor- ihren Lebensabend gewahren soll, hat bis letzt einen Be- jchlZge eingesetzt. Der W o h n it n g s a u s s ch u ß trat nun trag von 53 ,96,91 Ml. ergeben.__________________________

heute zu seiner ersten und für längere Zeit vermutlich ---- - . . c M

letzten Sitzung zusammen Er setzte nach kurzer Aussprache $tanö ÖCF Tuberkulose vekalNpMNq IN Hessen einen Unterausschuß ein, bestehend aus den Abgg. - veaiNN ÖCS 3abrc$ 1912.

Dr Jäger (Zentr.), Laser (nl ), Dr. Struve (Vp.^, Gohre

(^0, ) D Tramvezynski (Pole) und Mumm (Wirtsch. Vgg.), I Die An z eig epsl icht. Die Anzeigepfticht ist in alleii bitf er *^ugka 1^®ertreterCberStoneroatinen, denen die

Peinigung S^uHef^üST^er^o® tubertulof^üerftorben ist ober ein an offener jungen- oder Kehl wird. Den Vorsitz des Unterausschusses fuhrt der polnftche ^mtuberkulose Erkrankter seine Wohirung wecknelt oder feine Um» Abgeordnete, der auch Vorsitzender des Hauptausschusles gc()unq h^rnbig gefährdet, anzuzeigen. Ucfer bie Wirkung bieder ist. In Vertretung des Staatssekretärs Dr. Delbrück be- Vorschrift sanden zu Anfang bes Jahres Erfebungen statt, bic kündete, wie es der Staatssekretär vor den Ferien im ein im allgemeinen zufriedenstellendes Ergebnis lieferten. Plenum schon selbst getan hatte, Ministerialdirektor Dr. Die Desinfektion. In allen Kreiseni smd amtlich be- Lewald, der mit etwa drei Dutzend Kommissaren und stellte-Desinfektoren vorhanden, und es wird durchweg oon ber einer gen>«ItiBen Fülle von ^udmatetialjmr toMJu : nur L

Atzung erschienen war, das Wohlwollen de-o Reuhsamts I kosten verbunden Das Verständnis für die Notwendig

tut eine Losung der Wohnungsfrage, sagte die volle Unter- oon Desinfektionen ist im Zunehmen begnrfcn.

stützung des Ausschusses zu durch Auskunftserteilung und ^ic Tuberkulose-Heilstätten. Die der Landesver-

Mitarbeit, wobei er aber auch die außerordentlichen Schwie- s^orungsanstalt gehörige Ernst Ludwig-Heilstätte bei Sandbach rigfeiten betonte, die bei einer gesetzgeberischen Regelung jm Odenwald erzielte 1911 45 121 Verpflegungstage^wovon 42 044 dieser Verhältnisse zu überwinden sind. Die weitere Be- auf Psleglinae bei. Lanbesversicherungsanstalt, 30/7 «ü Handlung bet Angelegenheit im Reichstag wird alfo zu- -Mer cnifnllcn. Dic Lan^sverilch^ng^nsMI hatte 620 Pfleg, wächst ?-n V/rfch?agen des Ausschusses abhängen^Jm

Ausschuß herrschte Einmütigkeit darüber, batz da. b rIinnnt _ Die im Eigentum bes Herrn Philipp Göttmann

auf dem Gebiete des Wohnungswesens zuständig und daß I Reichelsheim i. O. stehende Privat-Volks Heilstätte, ein Vorgehen auf dem Gebiete der Reichsgesetzgebung notig Dcr.-tiqt ütK.r Betten unb ist für Männer, Frauen unb Kinder

sei, da die Einzelstaaten, besonders Preußen, bisher Oer» vigängig. Im Jahre 1911 wurden 407 Personen verpflegt, - - - - '265 männliche und 142 weibliche. In der von dem Heilstatten-

verein errichteten Eleonorenheilstätte, Post Lindenfels, die nur weib­liche Personen aufmmmt, waren 1911 560 Personen untergebracht, 324 Versichette unb 236 Nichtversicherte.

Kinberheil st ationen. In Ermangelung einer Kinder- Heilstätte hat ber Heilstättcnverein im Februar 1911 zunächst zwei Kinderheilstationen für tuberkulöse ober tuberkulös-gefährbete Kinber errichtet. Die Station für Knaben mit 8 Betten steht in Verbinbnng mit bem St. Bonifatiuskrankenhaus in Hirschhorn und bie für Mäbchen mit ebenfalls 8 Betten in Berbinbung mit bem evangelischen Krankenhaus in Lampertheim. In Hirschhorn würben 1911 26 Kinder und in Lampertheim 31 Kinber verpflegt.

D i e Fürsorge st eilen (Beratungs- und Auskunstsstellen für Lungenkranke). Die Fürsorgestellen haben im Jahre 1911 Fortschritte in ber Entwickelung zu verzeichnen. Ein Teil der Stellen beschräntt sich mehr auf beratenbe Tätigkeit, andere, be- sonbers bie stäbtischen Stellen, die über größere Mittel verfügen, entfalten eine sehr ersprießliche Fürsorgearbeit.

Die Walberholungsstätten. Die beiden von dem VereinWalderholungsstätte" in Darmstadt errichteten Walb­erholungsstätten waren im Jahre 1911 von 101 Männern, 102 Frauen unb 48 Kinbern besucht.

Jnvalibenheime für Tuberkul öse. Vorgeschrittene Tuberkulöse würben 1911 von ber Lanbesversicherungsanstalt wie in ben Vorjahren in bie zu diesem Zweck geschaffenen besonderen Einrichtungen eingewiesen und zwar 94 Personen (69 Männer unb 25 Frauen). Der Zudrang zu den Jnvalidenheimen hat

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T axameter- Autodroschken