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Anstatt Lebertran I
eintritt.
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vermieden ist. Ta ein Entweichen der Luit nickt möglich ist, ist der auSgeübte Zug besonders groß. Ter Motor lauft mit der hoben Geschwindigkeit von 800 Umdrehungen in der Minute wodurch eine Kreiselwirkuna erzielt wird, die die LLngSsladililät sichern soll. Tie Tragflächen sind oberhalb angeordnet und können verstellt, jedoch nicht verwunden iverden. Anberdem sind Seiten» imb Höhensteuer vorhanden. TaS ganze Slugzeug bat große "Ib- Messungen: die Länge beträgt 11,7 Meter, die Soannweue der Tragflächen lö Meter, die Gesamtfläche 93 Quadratmeter. Trotz dieser erheblichen Größe wiegt wegen der Verwendung deS Aluminium« das ganze Flugzeug nur etwa ö»0 Kilogramm.
Das ist eben der ungeheure Vorzug der Kavon-Seifi, daß alles, was im Hause überhaupt zu waschen ist, mit dieser Seife ohne jedes weitere Waschmittel gewaschen werden kann. Die einfachsten Wäschestücke, wie Hemden, Taschentücher, Bett- und Tischwäsche, Schürzen usw. selbstverständlich — aber waS erstaunlich ist, das ist, dast man auch alle empfindlicheren Sachen, wie Wollsachen, feinere Spitze» und Gewebe, Gardinen usw. •> mit der Kavou-Seife wasche« kann, ohne daß das sonst immer so ärgerliche Farbeverlieren, Einlaufen, Verfilze« oder Verbleiche«
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Redaktion:113. Tel.-Adr>AnzeigerGießen.
Wanöcrii und Reisen.
— Lich, 12. März Der hiesige Zweigverein des B. £).-(£. hat feine Wanderplan für 1912 in diesen Tagen veröffentlicht. Folgende Wanderungen sind vorgesehen: l 0. März: Lich — TraiS - Horloff — Rodheim — Forsthaus Glaubzahl — Nidda (Führer W. Schwenk); 2 1. April: Grünberg- Stangenrod- Atzenhain—BernSfeld-Büßield—Vomberg a. d O. (Führer Lehrer Tbnner); 12. Al a i: Lich—varbach—Bollnbach-Wirberg—Queck- born (Führer Herrn. Jlwnig); 9, Juni: Lich—Steinbach—Annerod—Rödgen Trohe—Alten-Buseck — Taubringen — Staufenberg— Kirckberg-LoNar (Führer Hauotlehrer Roth); 7. Juli (außerordentliche Wanderung): Schotten— Hoherodskopf (Hoherodskopf- lest); 2 1. Juli: Lich—Nonnenroth-Laubach (neue Markierung I) —Münster (Führer Postsekretär Rau): 11. August: Freienieen— Obern,eener Öoi—Petershainer Hof—Kölzenhain—Feldkrücken — Selgenhof — Ulrichstein — Wiesenhof — Rudingshain — Scholten (Führer: Rau); 1. September: HerbstauSfluq der deutschen Gebirgs- und Wandervereme in Büdingen (Führer: Roth); R. Oktober: Bieber—HohensolmS—Wetzlar (Führer: Lehrer Schmidt . — Die erste Programmwanderung wurde bei guter Be- iciligung am Sonntag bereits ausgeführt. — Dem Beispiele '"derer Wandervereine folgend, hat auch der hiesige Zweigverem des V. H.-C. beschlossen, in Zukunft Mitgliedern, die sich an särnt- ichen 8 programmäßigen Wanderungen beteiligen, eine Wander- Auszeichnung zu überreichen.
Rur echt mil dieser Marke — dem Fischer -
bei Scoltschr« lv erfahrens.
Samstag, (6. März 19(2
Rotationsdruck und Verlag der Brühlfchen UnwersitätS - Buck- und Steindruckerei.
R. Lange, Gießen.
Kleine Lageschronik.
Professor Wilhelm Tönitz, MteilungSvvrstehn im Institut für Infektionskrankheiten in Äerlcn, ist gestorben
Äks in Genna ein Bankier feine Wohnung verließ um sein Geschäft aufzusuchen, streckten ihn zwei Banditen durch Rc- volverschüsse nieder. Der Leiche wurde ein ©ärfdnn mil 20 000 Lire in Gold entrissen. Ein junge» Mädchen, ba» durch die Schießerei herbeigelockt worden war, wurde durch einen Schuß schwer verwundet. Die Mörder entkamen.
Die vom Petrikauer Bezirksgericht verurteilten Czenstochauer Klostermönche unb Frau Seieite Maeoch haben, wie der Tag meldet, gegen das Urteil Bern fung beim Warschauer Gerichtshof ciw- gelegt. Auch der Staatsanwalt wird Berufung einlegen, weil ihm die über die Angeklagten verhängten Strafen zu niedrig erscheinen.
Der in der Pariser Gesellschaft befarmte junge Marcell Wilg wurde bei einem Opiumgelage, das bei einer Tänzerin statnand, vergiftet. Die Tän.zcrin wurde verhaftet.
Der Postdirektor in Versailles, Seuoclot, ist mit 1200G Franken Staatsgeldern durchgegangen.
In dem Londoner Vorort ScCbome wurden dem Reisender einer Birminghamer Juwelierfirma Juwelen ün Werte von 100000 Mk. gestohlen. Der Dieb ist entkommen.
Scotti eenlften wird von nnl «mlschUrtztUH hn groher vertäust, unb zwar nit los nach Gewicht ober ®Uh, lonbrni nur tu versiegelten Originalklalchen tu Atm»« mit unserer Schatzmarke <Fischer nrtt dem Lorsch,. Ccott * Bowne, S. m. b. H., Frankfurt a.M.
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Lustschisfahrt.
kl. Ein neues Flugzeug. Einen neuen Eindecker, der sich von allen bekannten Arten der Flugmaschine erheblich unterscheidet, hat jüngst der Amerikaner Silverstone erbaut. Aeußerlich ist, wie die ,91atut* das neue Flugzeug beschreibt, am auffälligsten der zylinderförmige Körper, in dem sich der Zylinder unb die Schrauben befinden. Tie Schraube besteht, wie daS ganze Flugzeug, aus Aluminium. Er läuft auf Kugellagern und hat einen Durchmesser von 2,4 Meter. Eine zweite, Heinere Schraube, die nur halb so groß ist, läuft im Innern deS Hauptpropellers. Er hat eine größere Steigung als dieser, ist umsteuerbar und auch seine Geschwindigkeit kann verschieden eingestellt werden. Infolge des zylindrischen Körpers ist die Luftbewegung von großer Gleichförmigkeit, wodurch die verlustbringende Wirbelbildung fast ganz
□ Marburg, 14. März. Zu der am nächsten Montag beginnenden S chwu r geri ch t s p e r io de liegen folgende Fälle vor: Tagelöhner S- Werner, Lützellinden, Brandsti fümg. Kgl. Rentmeister Lambrecht, Frankenburg, Amtsverbrechen. H> bursche S- Brusius, Marburg, Urkmckensülschung. Wirt Ci Heinrich Knauf, Sachsenhausen, Konkursvergehen. Dienstmägde Christine und Marie Koch, Dagobertshausen, Kindesmord. Kaufleute Leopold Werftberg, Treysa und Ernst Jakobsohn, Neustadt
Aus Stadt und Land.
Gießen, 16. März 1912.
** BiSmarckfeier auf dem Hoherodskopf. Auf der vorjährigen Hmiptversammlung des Vogelsberger Höhenklubs zu Sau bad) wurde beschlossen, alljährlich an demjenigen Sonntag, der dem 1. April, dem Geburtstag Bismarcks, am nächsten liegt, eine Bismarckfeier auf dem Hoherodskopf abzuhalten, und die Zweigvereine Taufstein- Gießen und Hoherodskopf wurden mit der Vörde- rertung und Leitung dieses Festes beauftragt. In diesem Jahre wird das Fest am Samstag, 30. März, abgehackten. Dabei wird bei eintretender Dunkelheit ein Freudenfeuer auf dem Bismarckturm auf dem Taufstein abgebrannt und dann int Klubhause auf dem Hoherodskopf ein Kommers abgehalten werden. Sicherlich wird das Fest sich einer Zahlreichen Teilnahme der Mitglieder des Höhenktubs, unter denen sich viele begeisterte Anhänger des großen deutschen Mannes befinden, zu erfreuen haben.
"Warnung. Die Ministerialabteilung für Gesundheitspflege erläßt folgende Bekanntmachung: Ein unter der Bezeichnung Nervensanatorium „Silvana" von einem Dr. Rumler begrüicdetes, von einem Dr. meb. Ringel» mann später sortgeführtes und zurzeit von einem Dr. Kaplan geleitetes Institut hat sich seit Jahren mit Erfolg bemüht, durch Anpreisungen in viel gelesenen deutschen Zeitungen und Zeitschriften unter Hinweis auf ein von dem Dr. Rum- ler verfaßtes Buch „Neurasthenie" Leidende zu einer brief- lic^n Fernbehandlung zu veranlassen und sie durch schwin- dethastssVersprechungen zu'Aufwendungen zu bewegen, deren oft mehrere hundert Ntark betragende Höhe zu dem Erfolge der Kur und dem Werte der dafür übersandten Arzneien in keinem Verhältnis steht und die meistens den einfachsten Volkskreisen angchörenden Kranken häufig in ihrem Ver- mägen schwer schädigt, ohne daß die in Aussicht gestellte Heilung bei den Hilfesuchenden einzutreten pflegt. Vor dem genannten Buche sind bereits mehrfache öffentlick)e War- nungen erlassen worden. Leider hat sich herausgestellt, daß diele Warnungen einen dauernden Erfolg nicht gehabt haben, da es dem Institut gelungen ist, bis in die jüngste Zeit sein schwindelhaftes Treiben mit Erfolg fortzusetzen, zum Teil unter der Deckadresse „Verlag Aesculap" oder „Sanitas", Genf. Auch die Anpreisung des Rumlerschen Sanatoriums findet sich noch bis in bte neueste Zeit im Annoncenteil deutscher Zeitschriften, so z. B. in der Nummer der „Fliegenden Blätter", München, vom 5. Januar 1912. Da das als gemeingefährlich zu bezeichnende Treiben des genannten Instituts geeignet ist, Vermögens- und Ge- sundlftütsschädigungen herbeizuführen, so muß vor dem auf die Leichtgläubigkeit und Unwissenheit der Kranken berechneten Geschäftsgebaren der genannten Hirma gewarnt werden.
Hessen-Nassau.
Spiclplan der Gießener Stadttheaterr.
Direktion: Hermann Steingoetter.
Sonntag, den 17. März, nachmittags 8'/, Uhr, bei kleinen Preisen (unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Infanterie- Regiments) : ,Lumpacivagabundus ober Das liederliche Kleeblatt.* Ende nach 6 Uhr. AbendS 7'/, Uhr: Benefiz für Regisseur (5urt Gühne, bei gewöhnlichen Preisen: „Hamlet, Prinz von Däne- mark." Trauerspiel in 5 Akten von William Shakespeare. Ende \0% Uhr. Dienstag, den 19. März, abends 8 Uhr (20. Dienstags- Abonnements-Vorstellung): .Ter Herr Senator.' Ende 10 Uhr. Mittwoch, den 20. März, abends 7 Uhr (20. MittwochS-Abonnc-- ment-Vorstellung): „DerLeibgardist/ Ende9'/. Uhr. Freitag, 22.Mörz, abends 8 Uhr (20. FreitagL-Abonnement-Porflellung): .Tie fünf Frankfurter/ (Neuheit!) Lustspiel in 3 Akten von Karl Rößler. Ende 10*/, Uhr. Sonntag, den 24. März, nachmittags 3% Uhr, bei kleinen Preisen: ,Ta5 Glück im Winkel.' Ende ö’/4 Uhr. Abends 7'/, Uhr, Benefiz fürOberregiffeur Hermann Ba ckof, bei gewöhn- liehen Preisen: „Erde.' (Neuheit I) Eine Komödie des Lebens in 3 Akten von Karl Schönherr. Ende gegen 10 Uhr.
mürbe versuchsweise auf 75 Mk. heruntergesetzt. Der Verein hat eine namhafte Summe zur Ermöglichung der Landung eines ^eppetm-LuftschlffeS in Marburg auSqerooden. — Privatdozent Ar' ‘^ieganb aus Halle schilderte seine Erlebnisse bei einer Ballon- lanbung in Rußland. Ter Ballon war zu einer wissenschaftlichen aabrt in Bitterfeld aufgestiegen unb nach längerer Wolkenfahrt hatten die Jnsaffen die Orientierung verloren. Tie Landung ging bet Plock a. d. Weichsel vor sich, wo die Luftfahrer als Svrone angehalten wurden. Erst nach vielen abenteuerlichen Erlebniffen gelang es den Ballonfahrern, deutschen Boden zu erreichen und ihren Angehörigen ein Lebenszeichen zu geben. Schöne Lichtbilder von verschiedenen Ballonsahrten illustrierten die Gefühle, die den Lnftfahrer dort oben auf seinen Reisen überkommen. Tr. Jentzsch-Wetzlar gab Schilderungen der wiffenschaftlichen Luftfahrten, die er von 'Marburg und Düsseldorf aus unternommen hat. Auch bie ersten Aufnahmen von Schneeki istallen, bte im Ballon gewonnen worden sind, konnte er in Lichtbildern Vorführern Zum Schluffe dankte der Vortragende dem Niederrheinlschen Vereiit für l!uft- fchiffahrt und vor allem Tlajor v. Abercron, die keine Mühe und Ausgaben gescheut hatten, den beiden Beobachtern Dr. Fentzsch und Dr. Robiysch eine Freifahrt für ihre Untersuchungen zu ermöglichen. Dr. Calließ gab eine Schilderung seiner Alleinfahrt an Kaisers Geburtstag. Er hob hervor, welch großen moralischen Wert eine Alleiiifahrt für einen Führeranwärter habe. Zum Schlüsse zeigte Dr. Robitzsch einige wohlgeratene Lichtbilder feiner letzten Fahrt.
X. Hanau, 14. März. Die Stadtverordneten haben in s ihrer heutigen Sitzung der Verlängerung des Stadttheater-Pachtvertrages mit dem seitherigen Direktor Adalbert Stefster auf weitere drei Jahre zugeftimmt. — In dem Vertrag find mehrere Bestimmungen ausgenommen worden, die zum Vorteile der Stabt sind. — Wetter haben die Stadtverordneten bie Aufnahme einer Anleihe von zwei Millionen beschlossen, die für verjckftedene städt. Projekte, u. a. Jür den Grundstücks erwerb zum Mainhafenbau dienen sock. — Für die Herstellung eines Vogel- geh eg es im Hanau-Kesselstädter Gemeindewald wurden 2500 Mk. bereitgcstellt. Ter Flächeninhalt des Geheges beträgt 14 350 Quadratmeter.
(am Rübenberg), Meineid und betrag.
— Marburg, 14. März. Hessischer Verein für L u f t s ch i f s a h r t. Die letzte BereinSfitzung fand unter reger Beteiligung am Dienstag statt. Bei der Eröffnung der Sitzung hob ber Vorsitzende, Prof. Richarz, hervor, daß die Verfaffung beS Vereins schon wieder eine Wandlung durchmachen müsse. Die Ge- schäftStzührung habe es für notwendig erscheinen lassen, nach Vorbild des Niederrheiiiischen Vereins für Lustschtffahrt eine Trennung der Ortsgruppen Raffel und Gießen vom Mutterverein vorzunehmen, die nunmehr als Vereins-Sektionen neben der Sektion Marburg eine selbständige Geschäftsführung erhalten hätten. Ferner sei es wünschenswert, nach Vorbild der übrigen Vereine des Deutschen Luftfahrer-Verbandes, den Namen des Vereins in Hessischer Verein für Luftfahrt umzuändern. — Der Preis einer Freiballonfahrt
Ws Blatt 162. Jahrgang
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Es ist einfach eine Pracht.
Es ist jeder Hausftau aufs dringendste anzuempsehlen, unbedingt einmal einen Versuch zu machen, und sie soll zu diesem Waschversuch empfind-- lichere oder besonders verschmutzte Sachen nehmen. Man wird die Wäsche nicht wiedererkeunen, so schön ist sie geworden.
Ein Stück Kavon-Seise (Preis 20 Pfennig) genügt zu diesem Versuch vollständig. Mit einem Strick Kavon-Seife kann mem einen ganzen Haufen Wäsche und andere Sachen waschen. (Achtung! Die Kavon-Seife gibt wfort
Schaum. Starkes Aufdrücken wie bei anderen Seifen ist unnötige Verschwendung! Bei richtiger BehaMung muß man mit halb so viel Seife wie sonst auskommen.) Wer mit Kadon-Teife einmal gewaschen hat, nimmtkeine andere Seife wieder.
U V, 0 7


