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19.1.1912 Drittes Blatt
 
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162. Jahrgang

Drittes Blatt

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Dietutetet ftnillenblStter* werden dem f|ln*faer* viermal roödienthd) beigdeaL dat KreUbletl fBt bei Krets tieten*' »weiwal »ocheniiich. TielandwirkschaNiiche, -<»> Ine«" erscheinen monallrch iroeimaL

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Redaktion. LrvediNon und Trurferet: Bfbid* stiavr 7 fcrpeöinon und lUriaq fc«*» 6L Re»aftunt118. LeU-Ad^AnzelgerGteien.

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tläaen zur Okid» r Stadt (yicRcn.

0 8 59 des .Rurooti dl-G.'Zl 2.33.1 u);:: nvm'ammlnnq M Sreisaussamsses 112 >en Miiusleriiims bet ir. K d. d 1M ud

Hiiniiieiüniiä k endes besnnnnl.

Gienen nach tz öS de tcbnrnr 1911 von de: werden für Rechium loben.

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Vor Katarrh sich schützen istwichtiffer. als ihn vertreiben und leichter dazn; denn es penücrt, bei drohender Erkältung, rauhem Hals u. drffb ein paar der be­kannten Wy b er t- Tablett en zu nehmen, die dem Hals so wohl tun, die Verschleimung beheben und die Stimme frei und klar machen. Die Schachtel kostet in allen Apotheken 1 Mark. Saw/U] Niederlagen in Giessen: Pelikan-Apotheke. Kreuzplatz 2.

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Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für ©berticficn

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fc Wiesbaden, 18. Jan. L>eu- und Etro 6 markt. Anaeiabren waren 8 Wagen nut t'eu und Stroh, -lau notierte, veu <0.2010 40 M, e trob (tHichtfiroh) 6.006.20 Dir. Frucütmarkt. Haier 20. 0-20.40 Mt. 'Alles <nr 100 Kilo.

dein Umstande, bar das Kind bcn vergifteten Kaffee wieder aw.- spie, hat es zu rerdanlen, tab es am_2c.>cn blieb, tkadi dem Gut achten eines medizinischen Sachderitändigcn hatte ein <:chlnd, wenn er m den Magen adangt wäre, genügt, um den Tod dep Kindes herbeisuM-ren. Tie Angetiagte war bet il. ee Vernehmung ün wesentlichen geständig. Sie will unter einem u nwt der st t blichen Zwange gehandelt haben, um um iedrn Preis vom Tienste tret- zukommcn. Auch behauptet sie, nidrt die Ao sicht gehabt zu haben, das Kind zu töten, sie frabe nur etwasanstellen mollen bamd man sie sortiagc. Angesichts her ^duvere der Tat lau ete das Urteil des Gerichtshofes auf ein Jahr 1 c di 5 Ti 0 na t e Ge­fängnis. Ter Vertreter der Anllagc Ijattc eine Gefängnts^ strafe von zwei Jahren beantragt. _________

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freiwillig erhalten sie noch wöchentlich ein Taschengeld von 1 ,oO I bis 2 Ätt. ?lustrctcn konnten sie sehen Tag, wenn ne ander­weitig in Arbeit treten könnten. Gs würden durchlchnittlldr -0 bis 30 Arbeiter ständig beschäftigt. Ter ProvinztalauSfchutz wies die Klage von Gernsheim als unbegründet ab unter ^crurtetlung tn die Soften $inb eines Aversionalbetrages von 5 Ter.

A Tüs« e 1 d 0 rf, 16. Jan ,'1R eerroeiber.4 Einen nicht alltäglichen diebenerwerb haben einige hie'ige -Lchuhnädd en ge- künden, wie m einer Perhandinng vor dem -Schöffengericht len» qcneflt wurde. Zwei findige Geschgitslente bauen m einer iuhcl* tarier Strahe einen leerstehenden Laden gemietet und zeigten liier der staunenden Mitwelt gegen ein Eintritisgeld von 1 Pfennigen pro Tcdon ein lebendes .Meerweib'. Taü das lelt'anie 'leeien lebte, daran war kein Zwei'el, denn cs bewegte heu Mopi und ab und zu enien mächtigen »>if bschwanz. Es nörie den "bclucher auch nicht, bau das Meerweib an den einzelnen Tagen ein, ganz ver­schiedenes Geficht zeigte, denn die iveniafien hauen Üuft, nch das Fabelwesen zweimal anznlehen. Leider legte ater auch die dolizci plötzlich em lebhaftes Jnteiesse für das eenveib" an ben iag. Und da ergab sich denn die ronnberbare lat ad)C, bah das Meer­weib sozusagen .aenumt* ivnrde, und Aivar von ochulmäbdnu. ?a die Tätigkeit von den beiden Unternehmern befahlt wurde, er­hielten fte so viel Angebote, bau der Bedarf überreichlich gehe, t ivar. Tie Alädchen wurden in eine Art behaarten cad gesiedi, an dessen Ende sich der Äiicbf mvaiu befand. Nachdem die Polizei üch über die menschlichen igenscba'ien der jciveili en .Meerweiber" iniormiert hatte, stellte sie icnier fen, dan die 1 eiben Unternehmer t,e Porschniten, bei essend die aeiueiblühe Rinheraibeit, nlcrtretcn hätten, indem die Sniöer auch an Sonntagen über die erlaubte eit Hinaus als .Meerweib" belchäuigt wurden. Lo wurden die Unternehmer vor Gericht gezogen, das fie zu 50, bezw. 60 Mk

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«= Mainz, 18. Jan. Im Provinzialausschuß in Jlcmi wurde gestern eine interessante Entscheidung gefällt. Der kaglöhncr Gg. Meister II. von Gernsheim war im vorigen Sa5re etwa 5 Monate hier im Männerheim der Heilsarmee, r wurde mit Holzzerkleinern usw. beschäftigt, erhielt dafür Obdach, Verpflegung, sowie wöd>entlich 1,50 bis 2 Mk. Tasd>engeld. Nun tirarbc Meister krank, er kam in? Rochushospital und der Orts­armenverband Gernsheim mußte die Kosten in Höhe von 22 Mk. 50 Psg der Stadt Mainz ersehen. Tcr Ortsarmenverband Gerns- kbn klagte nun gegen die Mainzer Ortskrankenkasse auf Ersatz bieicr Kosten. Tie Ortskrankenkasse lehnte die Zahlung ab, da die Heilsarmee und ihr Männerheim nicht als Betrieb im Linne bei Gesetzes angesehen werde und von Beiträgen der Ortskranken- fc|- befreit sei, nur Jnvalldenbeiträge miiijcn für die in der Heilsarmee tätigen Arbeiter entrichtet werden. Gernsheim stehl auf dem Stairdpunkt, daß das Männerheim der Hcllsarmee als Arbeiterkolonie anzusehen sei und diese sei versicherungspflichlig. ler Verwalter der Heilsarmee erttärte, daß die arbeitslosen Ar­beiter in das Männerheim aufgenommen würden. Sie könnten

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Getreide im deutschen Außenhandel.

Die deutsche Getreideernte ist im Jahre 1911, soweit Acotgetreide in Frage kommt, sehr gut ausgefallen. Nur bei ^uttergetreide hat die lange Trockenheit dazu geführt, daß die Ernte der Menge nach etwas geringer ausgefallen jr, als im Vorjahre. Ties kommt auch in den Zahlen jbet die Einfuhr und Ausfuhr der einzelnen Getreidearten nm Ausdruck. In den fünf Monaten August bis Dezem­ber 1911 hat die Einfuhr (Verzollung) und die Aus­fuhr aus dem freien Verkehr betragen (in Tonnen):

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Roggen ist somit die einzige Frucht, bei der Ivie im Horjahre die Ausfuhr größer war als die Einfuhr. Sei Roggen und Weizen, als Brotgetreide zusammcn- acsaßt, ergibt sich für 1911 ein Ueberschuß der Einfuhr über die.Ausfuhr von 541 518 Tonnen gegen 634396 Tonnen im Vorjahre, bei Malzgerste ein solcher von 659.1 rannen gSgen 109 095 Tonnen im Vorjahre, bei anderer -erste und bei Hafer, zusammengefastt als Futterge­treide, ein solcher von 182. 620 Tonnen gegen 1697 778 Tonnen im Borsayre. Die ausländische Zufuhr abzüglich her deutschen Ausfuhr ist somit bei Brotgetreide und Nelzgerste zuruckgegangen, bei Futtergetreide dagegen ge- st'egen. Beim Brotgetreide vermiirdert sich indessen dieser Rückgang wesentlich dadurch, daß die Mehlausfuhr nach­gelassen' hat. Bei Roggen- und Weizenmehl hat nämlich die Ausfuhr abzüglich der verhältnismäßig geringen Einfuhr nur 139 048 Tonnen betragen gegen 185194 Tonnen ün Vorjahre. _________ ,

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Gelonrafe oerurteilte.

Landsberg a. d. Warthe, 17. Jan. Das Schwur- qericht in Meseritz renutcilte den Fleisdieimeiner Gieriug aus Mufcbfoiu zu Iechs onalen Gefängnis und den SchneideineiNer ^Minski aus Braetz zu fünf Jahre n Z u d' t- haus und zehn Jahren Ehrverlust. Beide töteten den Lohn des Eigentümers Hechle aus Jalkenwalde. der mit einem Rade th> unbeleuwtetps Juhrwerk anqef ar.reix und sie zur Rede aestellt hatte, durch Alesserstiche. Muiskr allein versetzte hechle sieben Aieiier- stidie.

Metz, 17. Jan. Ein Nachspiel zum Schönel-eck^Weber- Prozeß beschäftigte heute das hiesige Kriegsgericht. Ter Schrttt-- stetter A. O. Weber hatte gegen seinen Schwager, den Haupt­mann Luders vom hiesigen 130. Infanterieregiment, dem Bruder der Frau von SchönebeckMeber, Beleidigungsklage er­hoben, die als Ossizialllage verhandelt wurde. Lüders hatte im Verfolg der Erörterungen über den angeblichen Beitechungsversuch in dem Schönebeck-Äeber-Prozeß an Weber einen energtlchen Brief gefdiricbcn, in dem Weber Beleidigungen erblickte. Tas Krieasgericht sprach indessen den Hauptmann Lüders frei mit der Begründung, daß der Bries zwar schr energisch gehalten, aber durchaus berechtigt gewesen sei. Die Verhandlung fand unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt.

sh. Torgau, 16. Jan. (Mor dver such einer Vier­zehnjährigen.) Ein noch nicht den Kinderschuhen entwach- ,enes Mädchen hatte sich vor ber hiesigen Strafiammtr wegen vcr suchter Tötung zu verantworten. Es handelte sich um ein erst 14 Jahre altes Dienstmädchen, das beabsichtigt hatte, das Kind ihrer Herrschaft aus dem Wege zu räumen, um den Dienst ver­lassen zu können. Das Mädchen war in Stellung bei dem Kwif-

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