Ausgabe 
16.3.1912 Zweites Blatt
 
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Nr. 65

MotorWä^enFahrräder

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Preisliste.

Man verfange 1

k.OPEL^

Riisselsheim5M;

Athen, 15. März. Nach einer vom 2. März datierten Meldung aus Lokaja hat der italienische Kreuzer Piemonte" am 29. Februar Midi bombardiert und 400 Mann eriträische Truppen gelandet, die im Verein mit den Anhängern des Prätendenten Said Idris die Zita-

Erfcheim KgNch mtt Ausnahme tzes tzonntaqs.

DieGießener LmnittendlStter- werden dem »Anzeiger* viermal wöchentlich deig-legl bot Hrdibloti füt den Kreis Gießen" zweimal wöchenllich. Die£anbwlrt|0ahlld)e* LeU« tragen" erscheinen monatlich zweunat.

Samstag, 16. Mürz 1912

Retertentbrutf and vexla, der ®tüblichen Unixtfuflil - G-.ich- und Stetntrurfnel

R. 8 n e, Gießen

Automobilvertreter: Wilh. Hamel Gießen, Bleichstr. 7

Fahrrad Vertreter: Adam Kircher Gießen, Bleichstr 15

Rttafttmt, Expedition und Druckerei. Schul- stroße ?. Lx»edttron und Verlag 6L 5Ubafhonre=«Blll ret.-Adr^ AnzeigeriKteßen.

Jcmittelten die Gelegenheit verschafft werden, sich in den x?cfio von nützlichen Gegenständen aller Art zu setzen, die durch bie Verkaufsstelle der Brockensammlung, Wetzstein- gasse 19, ihnen zu den allerbilligsten Preisen überlassen lverden. Natürlich kommen nur gebrauchte Sachen in Be­tracht, die aus einem gröberen -aushall in einen kleineren übergehen Es handelt sich bei dieser Einrichtung um regel- techten Verkauf, nicht um Almosen. Arlch in anderen Ltadten, z. B. Aachen, Berlin, Braunschweig, Celli gen, Hildesheim, Lüneburg, Osnabrück, Würzburg sind solche Unternehmungen eingerichtet worden und erfreuen jidi überall großer Beliebtheit. - Die Brockensammlung kann alles gebrauchen. Es gibt gar nichts, was ihr zu groß oder zu klein, zu gut oder zu schlecht wäre: Möbel, Betten und Vorhänge, Wäsche feder Ar.', Hüt, Sch rme und stocke, Bücher und Zeitschriften, Bilder, Basen, Lampen, Spielsachen, Koffer und Tasckwn, Glaswaren, Prozeltan, Kuchengeschirr, Woll- und Stickgarnreste, alles und alles wird angenommen. An alle Hausfrauen wird die herzliche Bitte gerichtet, das neue Unternehmen mit Rat und Tat zu fördern. Neber die Verwendung der erhofften Einnahme zur Förderung sozialer Aufgaben wird alljährlich berichtet werden. Tic Sammlung beginnt am 15 .März. Tie Vor­sitzenden der beiden Vereine bitten, ihnen Mitteilung zu machen, wohin sie den Boten zur Empfangnahme der traben senden dürfen. Der Beginn des Verkaufs wird in den Blättern bekanntgegeben, i

Landkreis Gießen.

A Klein.Linden, 15. März. Heute starb der Kriegsveteran Anton Schäfer. Er ist in Hörnsheim gc> boren und diente von 1865 bis 1868 im 7. Rhein. Infanterie- Regiment Nr. 69. Er kämpfte bet Königgrätz gegen Oester­reich und machte dann im Infanteric-Regiment 91 r. 88 den deutsch-französischen Krieg von Anfang bis zu Ende mit. Sväter siedelte er nach Klein-Linden über. Er erfreute sich allgemeiner Achtung und Beliebtheit.

Kreis Alsfeld.

v. Alsfeld, 15. März. Ein anscheinend an Delirium tremens leidender älterer Mann von Unter-Sorg, Kreis Alsfeld, trieb sich gestern abend in unserer Stadt herum und zeigte hier einen scharf geladenen Rcooloer, womit er den

nnk Abnter nicht angängig. Im weiteren Verlauf der Sitzung b?r 1 B.r.eitenbach bekannt, das; den Wünschen

Xnr, (JR n°d) größeren Wagen entsprochen werden soll und Jamtltd)C deulichen Staatsbahnverwaltungen keine neuen cicyntonnenwagen mehr bauen wollen. Es wird eine Tenkfchrol Darüber vorbereitet.

( bie bei der Reichseiscnbahnverwaltung bt' chamgtcn Beamten und sonstigen Personen wurde unter Ab icijnung eines Antrags der Sozialdemokraten eine E n t s ch l i e u n g angenommen, die den Reichskanzler um Maßnahmen er 12?« e Gruppe dieselben Verbenerungen einzuführen, die gefordert ha^0 *ur b»e entsprechenden Personen der Reichsposi Dienstag: Kolonialvoranschlag.

Die Wehrvorlagen und ihre Deckung.

DieNordd. Allgem. Ztg." schreibt: In der Besprechung, dte der Reichskanzler gestern mit den leitenden Staatsmännern der Bundesstaaten gehabt f^t, mürbe einstimmig das grundsätzliche Einverständ­nis mit den Wehrvorlagen ausgesprochen und die Notwendigkeit ihrer baldigen Durchführung anerkannt. Ierner bestand Einmütigkeit darüber, daß die gelten­den Grundsätze für die Finanzgebahrung des Reiches auf- recht zu erhalten seien und daß daher die Deckung der neuen Kosten auch neue Einnahmen erfordert. End­lich war man allerseits einig darin, daß neue Steuern aufVerbrauchundBerkehrnichtvorgelcgt wer- den. Die danach sich ergebende Möglichkeit wurde eingehend durchgesprochcn und ein Plan einstimmig gutgeheißen, der auf Grund der bereits vorbereiteten Unterlagen nunmehr seine endgültige Gestalt erhalten kann.

Die kommende Universität U Zrankfurt.

Ini preußischen A b g e o r d n e t c n h a u s c haben die na tiouallibc raten tfbgg. Tr. Friedberg und Gcn. zur zweiten Beratung des Kultusetats beantragt, das Haus der Abgeordneten wolle beschließen:

Tie Königliche Staatsregierung wird ersucht,

1- ihre Zustimmung nir Gründung der Univer sität Fran kfurr nur dann zu geben, wenn der Charakter dieser Universität als einer S t a a t s v e r a n st a l t u n g im Sinne des preußischen Landrechts nad) jeder Mchtung hin gewährleistet ist, wenn die Rechte der Staatsregierung und der Fakultäten übereinstimmend mit den Verhältnissen der anderen Universitäten geregelt werden, wenn die Freiheit der wissensck>astlick)en Lehre und Forschung sichergestellt, wenn endlich auch für die Zukunft Gewähr geboten wird, daß Staatsmittel für die Universität nicht in An­spruch genommen werden,

2. die mit den Frankfurter Behörden, Instituten und Privatpersonen abgeschlossenen Verträge vor Zustim­mung zu der Gründung der Universität dem Hause der Abgeordneten vorzulegen.

Im preußischen Abgeordnetenhause brachten ferner Abg. Graf Clairon d'Hau s s o n v i 1 le und Genossen folgenden Antrag ein:

Tas Abgeordnetenhaus wolle beschließen, die Staatsregicrung zu crsuä>en, 1. vor der Begründung' der staatlichen Universität in Frankfurt a. M. Vorsorge dahin zu treffen, daß ihre finanzielle Selbständigkeit für die erste Einrichtung und Tauer festgestellt wird und die Ordnung der Verhältnisse dieser Universität nach den Grundsätzen festzulegen, die für die übrigen preußischen Um versitäten gelten, 2. für den Fall der Begründung der Unioersitäl in den Staatshaushalt einen sie betreffenden blinden Titel ein* zustellcn.

Ziel erreichen konnte.

Stadttheater. Nochmals sei auf das morgige Benefiz für Herrn Kurt Güh n e hingewiesen, daß mit .Hamlet* eine der besten Rollen deS Benefizianten bringt. DaS Gast- piel von Fräulein Olga Gauby vorn Wiesbadener Hoftheater dürfte den Abend zu einem besonders interessanten gestalten. Auch für die 91achmittagSaufführung von .Lumpaei- oagabunbuS' zeigt sich reqeS Interesse.

**Brockeusammlung. Terevang. Gemeinde- Fr a u e n v e r ei n und der A1 l g e m. d e u t s ch e F rauen­verein, Ortsgruppe Gieße, wollen im April eine Brockensammlung eröffnen. Dadurch soll den minder

Aus den Neichstagraurichuffen.

:: Berlin, 15. März,

Ter Aeltestenrat des Reichstages beschloß heute, daß die Osterferien erst beginnen sollen, sobald die zweiten Lesungen der Voranschläge des Reichsamts des Innern und der Post und Reichsdruckerei abgeschlossen sind. Die Sitzungen sollen von fetzt an in der Regel bis 7 Uhr abends dauern. Eine längere Aussprache ent- tvickelte sich über den Antrag der Reichspartei, sie nun­mehr als Fraktion anzuerkennen, nachdem zwei Ab­geordnete ihre Zuzählung zur Reichspartei gestattet haben. Eine Beschlußfassung darüber kam aber noch nicht zustande, da man itodi die Reichstags-Akten darüber studieren null, ob eine solche öinzuzählung von Abgeordneten, die einer Fraktion weder als Mitglieder noch als Hospitanten beigetreten sind, genüge, um bet betreffenden Gruppe den Charakter einer Fraktion zu ver­leihen.

Der Dudgetaußfchutz letzte heute die Beratung des Voranschlags der Reichs - Eisenbahnen fort. Tas Verlangen einer neunstündigen Ur ontszeit, der Betriebswerkstätten, das von verschiedenen feiten Oer tret er wurde, lehnt die Regierung ab. Eine ichema tiiaje Regelung sei ebenso mit Rücksicht am die Be­dürfnisse des Betriebs, wie auf die verschiedene Inanspruchnahme

Zweites Blatt 162. Jahrgang

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Sderhefjen

neuen D e cku n g sm i t tel mußte ent­scheidender Wert barauf gelegt werden, den Boden zu finden, aus den nc!r^rrC-fllm* womöglich einstimmig stellen konnten Xie Geschlossenheit der Bundesregiorungen bei der Einbringung ber neuen -Steuervorlagen ist ein moral isckxw Faktor, der angesichts der Zerklüftung, die durch die Finonzresorm in unserem Volke hervorgerufen worden .ist, von besonderer Bedeutimg ist Taß reine neue Belastung von Konsum und Verkehr in Aussicht zu nehmen war, stand von vornherein fest. Ebensowenig konnte aus den bcTanntcii Gründen daran gedacht werden, eine Reich^ver mögens- oder Reichseinkommensteucr vorzuschlagen Die Wie­deraufnahme der Erbschaftssteuer begegnete Bc

n' bic sich Mrs der gegenwärtigen Zusammensetzung des Reichstags ergeben Die ^Stimmung der Parteien ist auch beute noch nitltf von der Erbitterung der letzten Steuerkämpfe so weil befreit bau eine embeithdK Aktion der lstirgerlickien Parteien für die Wehr Vorlagen und deren Deckung möglich erscheint, wenn die ErbschaflS steuer herangezogen wird. Die Ausgabe der Regierung war offenbar bie nicht alte Spaltungen aufs neue aufzureißen, sondern di Parteien bei der Lösung der vorliegenden nationalen Ausgabe zu gemeinsamer Arbeit zu vereinigen. Zu ernwgen war, ob sich nne annehmbare Modifizierung der Erbschastssteuer f in bin ließ ( Tonnte daran gedacht werden, der Erbschaftssteuer einen sub HbiQrcn Charakter zu geben und im Zusammenlxmg hiermit bi Einzelstaaten mit gewissen Einschränkungen zu Trägern einer Besitz steuer sur das Reich zu machen, ein Weg, der sich aber nickst als gangbar erwies Auch wäre man auf diesem Wege Gefahr gc lauten, ben alten Streit zu verschärfen, uud doch kein vositioest Ergebnis zu erzielen. Dagegen erschien es jetzt möglich, auf einem Ec reu Ox?bictc ben Gegenstand scharfer polirischer Agitarion uud bem Wege zu räumen, indem man die fehleiiden Mittel da­durch beschafft, baß man auch den Kontingent spiri-- lus der vollen Vcrbrauchsabgabc unterwirft. Die Ausilcht, hierzu auch die Zustimmung bes Reichstages zu erhalten, erscheint um so größer, als die Aufhebung der vielbesebdeten L , c be sgabc" die Annäherung der biirgerliehen Parteien sicher­lich befördern mürbe. Zugleich lassen sich auf diesem Wege die dringenden Bedürfiusse der jetzigen Wehrvorlagen befriedigen, ohne daß weilergchenden Wünsckien wegen späterergualitativer Verbesserung unseres Steuersystems vorgegrifien wird.

rzestauffuhrungen und gesangliche Aufführungen in der Fest - Dem Vernehmen nach tritt brt o. Professor der Hygiene Halle. Montag, 8. Juli, vormittag Einzelwetturnen (Fünf- an ber Universität Freiburg i. Br. Geh. Hosrat Tr Max tampfi, Jubiläumsturnen für die älteren Turner, Wett- Schot telius in den Ruhestand. Zu seinem Nachfolger ist fechten: mittags Festessen, nachmitlngs Volksfest, abends Bros. Tr^^Martin H a h n , Tirektor bes hygien. Instituts in- .stonzert, Feuerwerk usw. An allen Tagen finden Wettspiele st'6sb er gi. Pr. in Aussicht genommen Prof Zchottclius, statt, außerdem ist Wettschwimmen für Schüler und ^raumchwcißer, steht im 63. Lebensjahre Seit 1883 ist

wachsene vorgeseheii. Auf oem Festplatz ift jeden Tog Kon- a-lebri'L latl9, na^öein n Marburg

zert und Tanz. " ' _______

** Vom Oberhessischen Automobil-Club wird "V / .

uns zu dem Vortrag des Oberleutnants GraetzI m M o t o r I jPldttOCdCltttiSttdCbricnfctl.

boot guer d il r ch A frika!" geschrieben: Graetz hat bisher Machträglich eingegangnt.)

nur m größeren »tobten und stets vor vollbeietztem yauie ge-1 vi o- x °

sprechen. Am 18. März wird er in der städtischen Tonhalle zul . . Hiein-'LlHoOn.

Düsseldorf reden. Ucberall bat sein Vortrag das allergrößte .dlutgeböte. Mar; 12. Emil Georg Manns, Schlosser, Interesse wachgerufen. In Berlin waren bie Eintrittskarten, ökleiN-Linden, und Wilhelmine Eidam, Allendors a. d. Lumda obwohl die Preise um das Toppe!te und Dreifache höher waren, . ^^orene: März 5. Dem Bahnarbeiter Wilhelm Buß III. als sie für Gießen vereinbart loerbcn konnten, in kürzester 3cit I ^stn, Wilhelm. 7. Dem Weißbindermeister Friedrich

vergriffen, so daß sich Oberleutnant Graetz bereit finden ließ, I /I. eine Luise Elisabeth. 12. Dem Hilfsheizer

eine dreimalige Wiederholung des Vortrages für Berlin zuzusagen, -uigust Müller ein Sohn, Wilhelm.

Was dem Vortrag u. a. ein ganz besonderes Interesse verleiht, makenbarn-Steinhorn

sind die ausgezeichneten farbigen Lichtbilder und die finemato tochnre n p- Wn« 1 1 <w k r

graphischen Ausnahmen, in denen die von dem Forscher burdM_ar* Dem Ziegeleiorheiter 2lndreas Hup-

auerten, bis dahin unerschlossenen Gebiete, sowie das Leben und <~ t f ^77 .' <mar, VTT.-

Treiben der weltentlegensten Stämme in Afrika vor den Augen Wauewmrn °1 ° 14 Bergmann Joh. Philipp XIV.

ber Zuhörer vorüberziehen Treffenb und packenb weiß ber Vor-1 "xaoom.__

tragende das Geschaute wiederzugeben, wenn er von seinen viel- --------- --------.

fachen Erlebnissen und ber wissenschaftlichen Ausbeute auf zoologi

schem, geographischem unb ethnographischem Gebiete berichtet unter Alle mit diesem lästigen Zustande Behafteten können mit grösster völliger vintanietzung ieiner eigenen Perlon, obwohl ber Zuhörer l Zuoerucht ihre Zuflucht zu Astmol Altma-Volver nehmen. Briuat auf Schritt und Tritt sofort gewahr wird, welche heroische Aus- sofortige Linderung. Reine schlafloien Nächte mehr.

dauer, welche Geduld und Unerschrockenheit dazu notwendig waren, 111^?*° ^irfun2, 'u erproben werden Gratis-Muster von der langsam in bem unwegsamen Gelände vorzubringen, bis bie I ^nncl «tiotbetc, Frankfurt a. M., franko versendet. Eine Expebition am 30. November 1911 trotz aller Fährnisse ihr Entarte mu genauer Adresse genügi." l,^j

-er Geschäfteo dnunqSaubschuß

ergänzte heute seine bisherigen Beschlüsse über die großen An f r a g cn durch bie Annahine eines Antrags Gröber

' ^11 en Zweck es ist, O b st r u k t i o n s v e r s u ch e n , die mit der Stellung von Anfragen getrieben werden könnten, ent g c g e n z u t r e t c n. Die heute beschlossene Bestimmung lautet:

Serben Interpellationen in so großer Zahl eingebracht, daß die orbnungsmaßige Erledigung der Geschäfte des Reichstags Der hinbert wird, so kann für diese der Reichstag beschließen, daß sie aus bie Tagesordnung der Sitzung eines bestimmten Wochentages gesetzt unb daß die Verhandlung über sie auf die Sitzungen dieser Wochentage beschrankt werden soll. Durch Beschluß des Reichs tags kann die Verhandlung über eine Interpellation auch in Mcm trau an einem anderen Wochentage zugelassen werden."

Ter Antrag Gröber wurde mit 11 gegen 10 Stimmen an­genommen

Die nähere Besprechung mit dem Reichskanzler über bie geftern beschlossenen kurzen Anfragen dürfte in der Sitzung am nächsten Freitag ober in der übernächsten Woche erfolgen.

Dom italienisch-türkischen Kriegsschauplatz.

(fm türkischer Erfolg bei Benghass.

Konstantinopel, 15. März. Ter Kommandant der turtischen Streitkräfte bei Beng h asi meldet dem Kriegs, miniitcpum, daß am 6. März eine türkische Mteilung aus den Befestigungen bei Fojat ausrückte und die Italiener angrifs, welche das Lager verließen. Die Italiener hatten ziemliche Verluste, auf türkischer Seite gab es zwei Ver­wundete. Die Türken erbeuteten viele Pferde und Kamele.

Wachtmeister MatheS totschießen wolle, der ihn am Tage zuvor aus einer Wirtschaft, woselbst er in seiner Trunkenheit

hat der Imam Yahia den heiligen Krieg erklärt und abgob. ®cribarmerie üfrfolßtc alsdann rni Zivil den die Eingeborenen des Demens aufgefordert, ihre Streitig-l Halben, der inzwischen das Weite gejucht hatte und konnte feiten zu vergessen und den Türken zu Hilfe zu fommen, ,e,ncr etwa eine Stunde von der Stabt entfernt habhafb Saiö Jdris zu vernichten und dem italienischen Einfall be- werden. Er trug nur noch sechs Kugelpatronen bei sich, der waffneten Widerstand eutgegenzusetzen. Revolver war ihm bereits unterwegs von einen, jungen

-----Mann aus Ober-Sorg abgenommen. Er wurde in Haft ge- «rrr Stadt und (and. I nomnien unb wird heute morgen vorgeführt werben/

Gießen, 16. März 1912. -ü-'-.' ---------- -----___________,

T J.ubiläu nis-Gau turn fest Gießen 1912. ltnivcriitätd-21act>ricbten.

Für das in diesem Jahr in Gießen stattfindende goldene hU gnftrF1,irrt \ ,

Jubelfest des Turngaues Hessen ist die a l l g e m e i n e Feft - ,?ür8' ?cr Göttinger Privat»

°rdnu»8 nunmehr aufgeftlllL Danach finde, amSanniag.

Vorfeier statt, die auv einem allgemeineu sigen Universität (für den in den ))tuhestand getretenen Geh ^chulerturnen, Konzert und turnerischen Ausführungen in Reg.-Ral Prof. v. Sybel- wahrnehmen. Dr. Iacobsthal geb der Festhakle bestehen wird. Für die Hauptfeier ist folgende 1880 in Berlin) erhielt am 1 Juni 1909 die venia legendi Festordnung vorgesehen: Samstag, 6. Juli, nachmittag Emp- iur Nassische Archäologie in Göttingen

fang der auswartig^l Turner, abends Begrüßungsfeier, Erlangen. Ernannt wurde der bisheriges Professor Feier des ochahrigen Bestehens des Gaues, Festaussuhrungeu Tr. theol. Richard Grützm acher in Rostock vom 1 Awil in der Festhalle und aus dem Festplatz. Sonntag, 7. Juli, b. I. an zum orbentlicben Professor ber Togmatik, Apologetik vormittag 6 Uhr Weckruf, Beginn des Einzelwetturnens theologischen Encyklopäbic unb TogmengcschicÄe an ber llni- (Sechskarnpf), nachmittags Festzug, Festrede, allgemeine vcrsität Erlangen als Nachfolger von Pros. Tr. A W Freiübungen, Musterriegen- und Vereinswetturnen. ^bente S>un$mgcr.