General Anzeiger für Oberhesien
*
X. 64 vierte; Blatt
Erfchetni flefl* mit WuMalme des CoimtogÄ. £
®u wet^e*n .fümilienblätter- werden dem K | .Ungeifler- etermal wöchentlich beigelegt, das „Kretsblatl ffir bei Kreis «ietzen" imetmal wöchentlich. Die Landwirtschaftlichen Seit-
fTlgei" erscheinen monatlich zweimal.
Sreitag, \5. März \9\2
RotdrtonSbnicf und Verlag der Vrühlfchen UntveriilaiS - Buch- und GteinbtudertL
R. Lange, Gießen.
Redaktion, Ervedition und Tnirferet: Schulstraße 7. (h^peb'.non und Verlag: 51.
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- „Deydenre ich ,(natl.): An die Stelle, wo Aerzte fehlen, solle man einen Assistenzarzt setzen. ’
Der Antrag Brauer wird angenommen.
Die Kapitel 53 und 54 werden angenommen.
Die Auss chu baut rag e hierzu fordern: gabe™“^"9!)«1 ®““5“ 16800 • “*
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SCbg. 91 be Tung lSoz.). Der Abg. Bach kommt seinem Ideal der völligen Schulfreibeit nicht näher, wenn er da, wo Schul freiheit besteht, diese abschaffen will.
Abg. Urstadt (Fortschr. Vp.). Man hätte einen Abbau der Semmarien beginnen müssen. Man könnte die Lehrer auch aus »der Aahl der Abiturienten der höheren Schulen nehmen, die einen zweijährigen pädagogischen Kursus durchzumachen hätten. Redner steht auf dem Standpunkt einer nationalen Schule.
(3 c beim erat Süffert meint, man könne die Volksschullehrer bei den Schulreformen mcht hören, weil es feine offizielle Vertretung gebe. Es ist erwogen worden, auch für die Volksschullehrer Konferenzen ein $u fuhren. Wenn wir ben Seminaristen auch den Zutritt zu den Universitäten gestatten, wurde ja der Andrang noch größer sein. Dann würden wir aber feine Volksschullehrer mehr haben. Heute sind die Verhältnisse so, daß eine Nationalschule noch nicht geschaffen werden kann.
Abg. Bach (V?at(.) gibt einige Antworten auf die Aus führungen des Regierungsvertreters, auch spricht er filt den Elternrat. Die Seminaristen seien die besten Studenten, was viele Professoren bestätigt haben.
Abg. Adelung (Soz.) Mrtritt ben Stanbpunkt, daß die Seminaristen zu ben Universitäten zugelassen werben.
Der Antrag des Ausschusses: Bewilligung der Einnahme mit 4071 Mk., ber Ausgabe mit 372 170 Mk. nritfb einstimmig angenommen.
Zn Kapitel 41, Volksschulen, spricht zunächst ber Abg. liebel (Ztr). Er bespricht bie Anstellungsverhältnisse der Religions- lelirer in ben Schulen, besonders ber israelitischen Religions- lehrcr. Redner gibt eine Anzahl Belege für seine Klagen unb bittet, diesen unwürbigen Zustand zu beseitigen. Anstellung unb Bczahliing soll ben Gemeinden entzogen werden und der Staat solle etwas zu ben Besolbungen beitragen.
Abg. B a ch (Natl.) vertritt ben gleichen Stanbpunkt wie ber Vorredner und geht bann auf die Kreisschulinspektionen ein. Rheinhessen sei mit den Staatsbeiträgen stiefmütterlich bedacht.
Abg. II r ft a b t (Fortschr. Vp.) forbert den Elternrat nicht nur für bie höheren Schulen, sondern auch für die Volksschule. Die hier und da ein geführt en Elternabende seien nicht ansreichenb. Wenn man bie Schule kennen lernen will, muß man sie ansehen. Bei ber Schule muß bie Oeffentlichkeit eingeführt werden, natürlich nur eine beschränkte Oeffentlichkeit Die Eltem müßten nach vorheriger Anmeldung zugelassen werden.
®chcimcrat Süffelt: Tie Regierung kennt bie Verhältnisse ber israelitischen Rahner. Wir haben eine große Vorlage über diese Frage eingebracht, bie aber nicht verabschiebet wurde, weil bie beiden Richtungen sich nicht einig sind.
Bei Kapitel 42, Turn- und Zeichenunterricht, spricht ber Ausschuß Tank aus.
9lbg 91 a ch (Natt.) hält die Stellung des Turninspektors für überflüssig.
Abg. Raab (Soz.1 ist ber gleichen Ansicht.
Abg. K ö hier Matt.) sagt, bie Regierung habe nachgewiesen, daß der Posten des Tuminspektors notwenig sei. Gerade für die Jugendpflege sei der Taminspcktor nriditig.
Minister v. Hombergk bittet, einen vorliegenden Antrag . jRaab, den Posten des Turninspektors auf den Inhaber zu be- tvittigen, abzulehnen. Diese Stettung sei wieder etatsmäßig an- . gesetzt worden. Diesmal komme aber noch ber von dem Vor- ' rebner bereits erwähnte Punkt ber Jugenbpslege hinzu. Die ' Körperpflege sei boch zu wichtig, als baß man sie nur nebenher j behandeln könne.
Zu Kapitel 55, Hebammen-Lehranstalt zu Mainz, spricht ~(bg. Adelung (Soz.). Er bringt Beschwerden der Sfer an diesen Anstatten vor. Den beamteten Aertten müsse Z schrankung auf erlegt werden.
anmiengehören. Redner^hat eine Anzahl' Zuschristen"er- rrs- | -3ciürdjtiuig aussprechen, daß die Kreisvermessungs^
~ c amt er aulgehoben werden könnten.
verwenden nm i Tollette>'eife die inenschliche -vaut Tarum
I, . 3u Kapitel 57, Landes-Heil- unb Pflegeanstalt bei Heppen- herm, ivinndit der
Abg. Wigand (Ztr.), daß man einem näher bezeichneten Beamten gegenüber mehr Wohlwollen erweise.
Geheimerat Tr. Weber kann Berücksichtigung nicht zusagen.
Die Anträge 5 c bis einschl. 59 werden ohne Aussprache angenommen.
^Bci Kapitel 59 a, Förderung ber Wohuuiigsfittsorge für Min- derbenntteltt, nimmt das Won zunächst der
Abg. Dr. Osann (natlj. In der Wohnungsfrage kann man beide nicht genug tun. Die Regierung muß eine freigebige vand zeigen.
Abg. Wigand (Ztr.) schließt sich den Ausführungen Dr. Osanns an. '
Abg. Hartmann (Soz.) ebenfalls.
Ministerialrat H öl zi ng er: Die Regierung ist von der Wichtigkeit dieser Frage überzeugt. Spricht bann des näheren ber die Kottenverleilung.
Der Aussclmbantrag, Bewilligung der geforderten 6368 Mk., tmrd cmniminig angenommen.
Zu Kapitel 59 b, Untersuchungen her Flußläufe auf ihre «cTunrctnigungen, wird der Betrag von 1500 Mk. bewilligt .—-^u Kapitel 60, Abwehr unb Untcrbrücfung von Viehseuchen, Ibnciit der
eratk?F-JB.S>SI: .Per Standpunkt ber Regierung tft geaudett, unb bie Beschwerde i)t deshalb gegenstandslos. Direö tor Dr- Kuvwrberg ube keine ärztliche Praxis mehr aus
Adelung (SozZ kann der Erklärung nicht ganz zu- ordert bie Regierung auf, bessere InforLuttio^i ci 115115 icpcn.
Geheimerat Dr Weber legt nochmals die Verhältnisse dar
SÄMRfÄS.»
r • 56, ^undes^eil- und Pflegeanstalt „Philippshospital"
bei Goddelau, wird ohne Debatte angenommen P
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&lenb', über bie Ii<ahlen, „*tui|cyianu uno oie vetiviiDeruna Juliens von ^pcctator Germaniens und I. WobdeS Enthüllungen « ei\., e -^tahlkrisis- in der deutschen schweren Industrie. Tarn Rundsctauariikel von Karl Doll und Josef poimiller.
^chbedeutend mit sich erkalten. Darum pflegen vor- rnf.hhchxv^anen besonders bei rauhem Wetter in der Handtasche neben Portemonnaie und Schlüssel emeSchachtel Wyber t-Ta bletten im Entstehen bannen. Die säactiel kostet In En Apotheken nur 1 Mark und die Wirkung ist unübertroffen K;Jan-ieken in Giessen: Pelikan-Apotheke, Kreuzplatz 2. 6 -ederlagen öS he
3u diesem Kapitel sprechen noch die Abgg. Finger (natt ), Elßnert (Soz.f und Bad' fnatl.).
Der Aussdiunanttag wird bann einstimmig angenommen, der 17 100 Mk. in Ausgabe fordert.
3u Kapitel 42 a, Jugendpflege spricht als erster Redner ber Abg, K 0 rcll - Königstädten (fortfehr. Vp.). Von privater Mite sei fdwn viel getan. Die Einstellung des Betrages fei rrcubig 5U begrüßen, da bisher nur wenig getan würde. Man dürfe die staatliche Beihilfe aber nicht zersplittern. Alle bureau- ttatisd'en Maßnahmen müssen unterbleiben. Mmi dürfe der Jugendpflege keinen politischen Charakter geben.
_. Minister v. Hombergk: Ich stimme dem Abg. Korett zu. 4)ic Regierung verkennt nicht, was setther von privaten 93er» ct"lffungcn geleistet worden ist. Sie hat es nur zu beanstanden gefunden, daß man sich vielfad) ent gegen gearbeitet habe. Das loll vermieden werden burd) die Einrichtung der Zenttal- organisation. Wir wollen nid)t die Jugendpflege von der Re- encrung aus betreiben. Wir nwllen die private Mcge unter» nutzen, wollen sie kräftigen, wollen durch den Beirat, den wir uns heranziehen, durch diese Zentralorganisationen, erfahren, wo cs notwendig ist, Ocl auf die Masdstne zu gießen. Die Befurch- ttrng, daß wir nur körperlickse Pflege fördern wollen, ist unbegründet. Auch bie Vaterlandsliebe soll gepflegt roerbat Es hat an Geld gefehlt. Die Summe wird nicht ausrcichen. Das soll nur ein Anfang sein. Wenn die Finanzlage es gestattet, wird der Bettag erhöht werden.
Al»g. Adelung (Soz.): Seine Partei wird für den Posten Msuien, trotzdem der Abg. Dr. Winkler den Bettag für die Bekämpfung der Sozialdemokratie benutzen will. Seine Parteifreunde seien ebenso vaterlandsliebend wie der Herr Minister, tr habe seine Freiche an der Ungeschicklichkeit, wie der Minister vre Sozialdemottatie zu bekämpfen suche, er werde darin nur tod) bon dem Abg. Winkler übertroffen.
Die Kapitel 43 und 44, Landes-Waisenanstalt unb Taub- irummen- und Blindenanstalt, werden ohne Debatte angenommen.
Kapitel 45, Privat-Erziehungs- und Besserungs-Anstalten lyncht zunächst der
s._, Adelung (Soz.). Er ist ber Ansicht, baß bie be- egenbeu Anstalten nicht ausreichend seien.
Abg- Wolf-Stadecken (Bbd.) ist ber gleichen Ansicht. 5a ' § (^öd.) hält die Privatanstalten für besser.
r - -ö a a> (natl.): Man müsse unterscheiden zwischen Für- ru t ■ Zwangserziehung. Forbert gleichfalls einige Zkefvrmen.
in tJ6 Weber: Die Regierung sei nicht erfolglos
.r^06^. ^uriorgeerziehung gewesen. Die Privatpflege soll sowett möglich vorgezogen werden. z
reichliche Polizei- unb Zensuralten über .Steudhal-Beyles Triesnr
- ' —** -»hw*. .wuwn ircviu-tcius angenommen in0,Lll Q <uCl! ^nt0'1 ^"elbeim mit. Von dein vor kurzem vcr-
T-as Kapitel a3 unb 54, ärztliches Dienst- unb Impfwesens ’ m>Cr l”(” kQn?fd)5 tcrm21lbcXl t>erteI r,nb .Erinnerungen N^r^en auf Antrag bes Abg. Köhler gemeinsam beraten^ ^gedruckt. Max Joseph und Hermann Schnell
Abg. Kohler (natl.) wünsckü bei den Uebergangsbestim- rrf)Düb,eI •3,.on,Smu« und moderne Kultur-. Stadt-
mimgen möglich,t schonendes Vorgehen. Bespricht dann die Der- Kerschensiemer behandelt die Lehrmethode ber anicri-
bältniife der Kreischsutenzärzte. Tie Vordienstzeit müsse anao v. Boronnt schildert die Zustande im
gerechnet werden. Hält es nicht für angebracht, daß Leute die I cme! französischen Amerilasahrers. Tas Wesen der
bereits über 50 Jahre sind, immer nod) als Assistenten bezeichnet ,Se'chnet Dr^med. Adam Doll. In einer uäbielon- w^d^u. Auch müsse das Verhältnis zwischen ben Kreisärzten unb mk" e!ub‘?Schmidt die Entwickelung Kailsrnhs bar. ben Ainftenten geändert werden, da bie Kreisärzte eine zu aro6e LUlbe aiLro,Stl9 r,nb ?u diesem Hest bie polnischen und wirlscha't- Macht über die Assistenten hätten. Eine andere Krriseintriluna P*™ $Ibbanblunqen, so Hermann 0. Stadens Aulsatz über „Tie müsse geschahen werden. Man müsse einige Gebühren für AnttÄ "eue Hauptstadt von Indien', vor allem aber die Auikel: .Teutsches ge,chäfie erhöhen. Redner vergleicht die in Preußen erhobenen ? ei(lb '-fluter ~’c „Deutschland und die Verwilderung
Gebühren mit denen in Hessen. «yvuaicn । c>M(l,na< ---------- --- ~ «•• • • - » ----- H
Geheimerat Dr Weber: Kami heute noch keine bestimmten Angaben über die Uebergangsgelber machen. Die Regierung ist ™ Srt'J,c^Q5Lber Ttteländerung ber Frage naher zu treten. Auch die Gebührenerhohung ,oll geprüft werden.
Abg. Brauer (Bbd) stellt einen Anttag zum Impfwesen, er inatQ <aut der Tribüne unverständlich .
Praiident Ko re ll- Angenrod verliest einen Anttag ber Abgg Kohler u. Gen. über Vergütungen an Jmpfarzte und Kreisärzte' Ab«- Dr- Weber (Bbd.) ist gegen die Beratung des An- trage*, ber ent bem Finanzausschüsse ttorgelegt werden müsse da er Kosten nach ,ich zieht.
^9-^0 hler (natl ) bittet, den Anttag zu beraten.
^ie Mmmmung ergibt: Zurückweisung des Antrages an ben §inanzausichub.
hessische Zweite Kammer.
bs. Darmstadt, 14. Mär».
Präsident Köhker eröffnet 9.20 Uhr bie Sitzung.
Am Regierungstische Minister von Hombergk, Geheimerat Dr Weber, Geheimrat Puffert unb Geheimrat Becker.
_ Auf Antrag des Abg. M 011 h a n wird die Beratung über «lpitel 39, Höhere Bürgerschulen, ausgesetzt.
Zu Kapitel 40, Lehrerseminarien, pädagogischer Kursus usw. a (^otl ) daß bei allen Reformen auch die Lehrerschaft mrt zu Rate gezogen wird. Die Wünsche ber Lehrer gehen bahin, baß bie Lehrerseminarien als eine höhere Lehranstalt betrachtet werben mögen, bie auch zu bem Besuch der Umnerhtät berechtigt, ohne aber baß bazu eine Verpflichtung besteht. Rebner tritt für eine bessere Bezahlung ber Lehrer an ben Semmarien ein, ba biese einen der schwersten Berufe haben, bie es gibt. Ferner wünscht er bie Einführung eines Schulgeldes für Semmarien, was ungefähr 86 000 Mk. einbringen würde.
Abg. Adelung (Soz.) teilt Erfahrungen aus der Armen- luriorge mit.
Der Antrag des Ausschusses: Bewilligung von 6000 Mk. in Ausgabe wird einstimmig angenommen.
ratung 9Clanflt bann Kapitel 39, Höhere Bürgerschule, jur Be
2er Präsident teilt mit, daß ein Anttag Wolf-Sta I betten cinacgangen sei, ber bie Genehmigung zur Errichtung einer hübercTi Privatlehranstalt in Nierstein von der Kammer forbert.
Geheimrat S ü f s e r t bittet, die Beratung des Antrages aus zufetzen, da erst der Finanzausschuß darüber gehört werden müsse.
-luttagsteller widerspricht, indem er bie Dringlichkeit seines Antrages betont.
^^imral S ü ffert Tann Ine Genehmigung ber Lehrkraft nidtt in Ausficht stellen. Er bitte wiederholt, die Beratung aus zufetzen.
-bie Abgg M 0 lthan und Schmitt treten für die Be ratung ein. Abg. Schmitt bemerkt, daß, wenn bie Kammer ben Antrag annehme, die Regierung die Genehmigung eben er teilen wüste.
Geheimrat Süffert führt nochmals an, daß die Privatlehr anstatt m Nierstem ber Oppenheimer Realsckmle großen Sck)aden zufugen würbe.
Abg. M 0 l 1 h a n betont, baß ber Finanzausschuß mit dieser!
l?inbJnnid) 314 WCf ba bem ^ate keine Kosten eittJ Abg. Fenchel iBbd.). Er trägt Wünsche zum Enstchäbi- v,r.._ . - . . _ , Pruul- und» .^Aaue,iseud)e gefalllmes Rindvieh vor.
"Stadecken tritt nochmals mit Nachdruck für seinen M>g S inger (Ztr.) wünscht rückwirkende shraft des Gesetzes. nükW ^1C Annahme seines Anttages würde weniger Die Kapitel 60 bis 62 einschl. werden einstimmig angenommen
Unheil entstehen als durch seine Ablehnung. Zu Kapitel 63, Armenpflege, spricht der
Slodjmaß versucht der Regierungsvertteter, Geheimrat ^'-1 -finger (Ztr.) für Entlastungen der Gemeinden, puffert, mit all seiner Beredstawkeit, gegen den Anttag Stirn-1 m °- Gomberg t bespricht die Handhabung der
mung zu machen. Es sei Fein Bedürfnis für eine solche Anstalt A^Mlege unb verliest einen Bericht der Provinz Starkenburg vorhanden: was man heute Nierstein gestatte, müsse man aud> uberJia,l$'lrc,d,cm-
ben anderen (ssemeinden erlauben. Dadurch käme man dahin bau • ?!"trag des Ausschusses, Bewilligung ber 116 805 Mk. dem Staate die ganze Sache überhaupt aus der Hand' genommen angenommen.
trurbc. 4>as wäre der Weg zum privaten Schulwesen I , Anträge zu ben Kapiteln 64 bis rinfdtf. 66 werben
Äff'1 »-Witel ».MM*« wird «uf
6ier Ä Zu Arb°i.-r.N°chw-is, wird
MUUÄff »nm der
hier Wahlrüchichten ncomen wollte, müßte er für den Antrag zweitt^Klafie' eTntritt (3tL)' bct m bxc Kreisgeometer
lMd.) wünscht de-
fiicrung. Eine Ablehnung des Antrages würbe v01? der i H^n '^rLn01 0^.Kcttasteramtern und hon ben (tzeonieb.ru er- völkerung als eine Zurüds'tzung ernpftinden werben. Mrlich^ d^r 9 b(Uln blc Verhältnisse ber Geometer aus-
Geheimrat ^S ü f'f c r?1’ bittet' nodpn deu'^ Antrag ab-u- leau na'beritte bricht gegen die Zusammen.
lehnen. ' mra9 a^u' 1der Kreisamter mit den Finanzämtern, ba diese eigentlich
Die Abstimmung ergibt, daß der Anttag angenommen! Wein!£r dat eine Anzahl Zuschriften erwirb. Dafür stimmt das Zentrum und der ^Bauernbund Die ämter' cuissprechen, daß die Kreisvermessungs-,
Natwnalliberaleu mit einer Ausnahme von RÜnb b™t „ v. bemokraten stimmen bagegen. Die Fortschrittler sind im Saa e sunasämtn 9 bbensalls über die Kreisvermes-
nidst anwesend. ar6
„ist di- B-rmitt-gssiduw» g°schl°ss°w. ffortfetong »eutcLit dZ nid«
m Geheimerltt $ erfer: Die Kreisvermessungsämter sind ein
Nachmittagssitzung. Schmerzenskind, das schwer zur Welt kam und viele Geburtsl-elstr
o 1 Präsident Korell-Angenrod eröffnet die Sitzung um notl^5atJr 9lbt.Einzelheiten über die Verwaltuim.
3-10 Uhr. 9 I™ Der Antrag des Ausschusses: Die Einnahme mit 295 280
gnitao,
tröge von 2500 Mk. in Einnahme iuü> von 101276 Mk. in ----
Ausgabe »i bewilligen. VUchertstch.
Zu Kapitel 48, Denkmalpflege, wünscht , , ,^'e Mar--Nummei der Süddeutschen Monat,.
Abg. Schönberger (natl.), daß man alle unnötigen Aus-- ?f,CL r (®ejlag ©übbcütWc Monatshefte, 65. m. b. H., München) gaben vermeid^ Er spricht dann über Härten des Denkmal- ' l rcicritjalng. Lucy du Bois-Reymond beschließt
schutzge,etz^. Man soll dem Privattnanne mehr ft^ie Hand geben r t,l'tou'$c ®5ÄQjIung „Les Königs Jagdhorn', HanS v. 65lüiiner oa Bewilligung der geforderten I ' -"gebuH eines entlassenen Ettästings- ioit Ceftev-
26-00 Ml., wird einsttmmig angenommen. reichliche Polizei- und Zensuratien über „^tendhal-Beyles Triester
Tie Kapitel 49—52 a einschl. werden dehattelos angenommen J0,,‘ulat te'lt Anton Beltelheim mit. Von dem vor kurzem ver-


