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16. Mai. Ter Krem zur Förderung des lä- 00 Mk. und im Bedarf- ime. ferner stellte er p ltungsfchule 2200 Mk., ji lose 5Ö0 Mk., zur Kört l. ein. TroK dieser & von 4 ans 3 Prozent t ushaltsplan für 1912 h b, gegen 246 400 Mk i Verhandlungen stand : e Elttschiencnbaii über Cron berg nei t, so führte Landrat n rwirklichung bet Projed: selbst einsieht, ba|\ E sich zurückgezogen Hai,'«
Urtiter zu arbeiten. t ausgesprochen, dab h^I nichts steck!. Man bt>| en in Verbindung za den Acisausschuß zu »W
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Dem Herrn über Leben und Tod hat es gefallen, meine liebe Frau, unsere treue Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Katharina Samm geb. Arnold
im 63. Lebensjahre nach langen, schweren Leiden zu sich heimzuholen.
In tiefer Trauer:
Wihelm Samm und Kinder.
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s. Homberg a. d. £., 15. Mai. Ter heutige Sch wein et m arkt war sehr gut befahren. Da» Geschäst ging autzgeseichne und die Kauflust war so grob, daß nicht alle Kaufliebhaber befriedigt werden konuleu. Bis gegen 10 Uhr war der Markt schon
Sandel.
H-GewerkschaftGießenerBraunsteinbergwerke norm. F e r n t e. Ter ^Deutschen Bergwerkszeitung' wird aus Gewerkenkreisen geschrieben: Ter Bericht des Grubenvorstandes für das 1. Quartal 1912 schließt mit einem Nettoüberschub von Mk. 91 097 ab gegen rund Mk. 70 000 im Vorjahr und Alk. 79 00) in 1910. Da in diesen leisten Jahren die übrigen drei Quartale stetS gleiche, zum Teil sogar höhere Ueberschusse brachten als die ersten Quartale, tvird man auch in diesem Jahre mit einem Netto- uberlchub von Mk. 360 000—370 000 bestimmt rechnen können. Tie Anlagewerte, die am 31. Dezember 1909 noch mit rund Mk. 1 200 000 zu Buche standen, werden am 1. Januar 1912 nur noch mit Mk. 528 504 auSgewiesen, in welchem Betrage Mk. 291100 für Gebäude und Mk. 50 000 für Gelände enthalten sind. Rechnet man auf den ersten Betrag 3 Proz. Abschreibung und auf Mk. 267 öu4 (Maschinen zc.) mit 10 Proz. Tilgung, so sind jetzt höchstens noch TU. 35 000 für Abschreibung erforderlich ober vro Quartal Mk. 8750. Für den Gewinnanteil deS Grubenvorstandes sind ferner pro Vierteljahr Mk. 7500 zurüetzustellen, so das; von dem Ueberschub für daL 1. Quartal in £>öbc von TU. 91 OüO ca. TU. 16 000 in Abzug zu bringen sind. Also blieben für die Ausbeute TU. 75 000 zur Ver- fügung, während der Grubenvorstand nur TU. 50 000 verteilt hat. Wenn es nun auch im Interesse der Gewerken liegt, dab die vor- sichtige Ausbeutepolitik beibehalteu wird, so hätte bet Torftanb doch für daS 1. Quartal eine AuSbeuleoerleilung von TU. 70 900 vor' nehmen können. Sollten die übrigen Vierteljahre 1912 gleich günstige Ergebnisse zeigen ivic das 1. CLuarlal, dann wird der Qmiben- vorstand hoffentlich Gelegenheit nehmen, eine entsprechende Erhöhung der AuSbetite einlretcn zu lassen, oder, wie es auch vielfach üblich ist, eine WeihuachtSausbeute zu verteilen.
Die Jagd auf die Automobilbanditen.
Nogeant-sur-Marne, 14. Mai. Tie Auffindung der Spur der Automobilbanditen Garnier und Ballet ist dem Angestellten einer hiesigen Bank zu danken. Tie Banditen wollten dort Wertpapiere zu Geld machen und wurden von dem Angestellten erkannt, der die Polizei zugleich benach^ lidjligtc. Alsbald begabcit sich der Chef der Sickzerheitspolizei Guichard und mehrere Polizeiinspektoren im Automobil nach Nogeant rind kamen um 5Vc Uhr abends vor dem von den Waniriten gemieteten Landhanse an. Guichard rief burd) das Witter des Gartens hindurch: ^Zm Namen des Gesetzes, der Polizei- kommtssar! Ein Mann, der sich im Garten befand, erwiderte mit einem Revolverschuß. Guichard blieb glücklicherweise un- derletzl und zog sich zuriick. Er lies; sogleich das Vans umstellen und benachrichtigte den Polizeipräfekten Lepine telephonisch. Sept ne
beendigt. Es waren fast nur Ferkel angeiahren, die durchfchnfttllch das Paar mit 60 Mk. bezahlt wurden.
Limbnrg a. d. Lahn, 15. Tai. Fruchtmarkt. Durchschnittspreis vro Tlalter. Noier Reizen (nofiauifiter) 19,00 Ttt, iveifer Weiten taugebaute Fremdiorte st 18,50 l'Uw Rom 15^5 TU., Gerste: . uttergerste 0ü,uu TU.. Braugerste 00,00 '1HL V«er 1 -,80, TU. v i-blcn 0,00, TU. Kartoffeln '.',00—9,60 TU.
'e.Frankfurt a.VI. Di ehhot-Marktb en cht vom 17. Mar. Austrieb 107 Ziinder, darunter Cctiien 39, Bullen 2, Kühe und Färsen G , Halber 774, Schafe 68, Schweine 1723.
Tendenz: Rtnbcr bleibt llcbnüanb Rälber lebhaft, auSverkanft 3d;a]e ruhig, aurverkausl, Schivei« sehr gedruckt, Ueberftonb.__
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'SetneiBunbegfoh: Q^ängerbunb hie attcii sich unter Settu»
EtampeS 15. Mai. Gestern abend stürzte der Flieger Kapitän Echeman auf dem hiesigen Flugplatz aus einer Höhe von 40 Metern ab; sein Zustand ist hoffnungslos.
Kleine Tageschronik.
Bei einer plötzlichen Revision bet der Hauptkasse deS Berliner Magistrats wurde ein Fehlbetrag von über 60 000 Mark entdeckt. Ter schuldige Beamte, der Magistratssekretär Georg Huelsen, der die Summe durch jahrelange Unterschlagungen veruntreut hat, ist nicht auffindbar. Man vermutet, daß er Selb st mord begangen hat.
Aus Linz wird gemeldet: Im Totengebirge wurden die Ueberreste deS Ballons „Salzburg" und des Oberleutnants Werner ausgefunden. Oberleutnant Werner war am 26. Dezember 1911 in Gegenwart des Erzherzogs Joseph aufgestiegen.
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bedeutende Höhe ging. Stur» vor 5 Uhr war die Viktoria Luise rrichienen und landete etwa um 5.12. Um 5.30 flog sie nut dem Gouverneur der Festung sowie mehreren Generalstabsoffi- ,tcren an Bord wieder auf und kreuzte etwa »/< Stunden über der Stabt.
Frankfurt a. M., 17. Mai Die ,,Viktoria £ u i f ey/ imd die Flieger bekamen den Auftrag, in kürzester Frist auf 1000 bezw. 100 Meter aufzusteigen Die „Viktoria Luise" stieg 1000 Meter in etwa 4 Minuten, während der rascheste Flieger 5 Minuten brauchte, um 500 Meter hoch zu steigen.
cmgetommin Das Preisgericht tritt >wch int Laufe des Adenom tuiannnen: die den Fliegern zuerkannten Preise werden erst >dter besannt gegeben Die T a f i a g i e r f a b r f e n des ievpellnschin'es mußten wegen der ungünstigen Witterung -ufgegeben werden^
! M a i n z, 16. Ma, Schauflüge Es kommen fünf Preise j,Ur Verteilung, und zwar ein Vormittagspreis 300 Mark, ein 7ruhvreie 400 Mark, ein großer Höhen preis 1000 Mark, ein Tauerpreis 2000 Mark und ein Ehrenpreis für die beste Gesamtleistung Hs Erwerber um diese Preise haben fid) gemeldet: -icini Erblich 'f'soedecker Eindecker, Richard Wetzl Euler Zwei' Decker), Bruno Hanuschkc eigene Bauart,, Fclt^ Lailsch >.£utt^ rerkehr-Zweidecker-, Emil Schiedeck lRumpler Taube» und Erich Zchmidt (Sachsen-Tovveldecker eigener Bauartl. Von diesen sind inhlich und Schiedeck außer Wettbewerb getreten, wogegen Fokker- Berlin als Ersatz herangezogen wurde Außer den Fahrten der .Viktoria Luise" sind Fessetballon-?lufstiege vorgesehen. Vor- rilttagspreis 300 Mark Hiervon 200 Mark demjenigen, der zwischen 8 und 11 Uhr beim Versuchssliegen am längsten, 100 Mark demjenigen, der am uvcitiängften fliegt Mindest- i^ugdouer 10 Minuten, Mindesthöhe 50 Meter. War gestern das Welker herrlich, so war heute das Gegenteil der Fall. Im Laufe der Nacht waren starke Gewitter niedergegangen und der Tag erwachte trüb und windig. Trotz der ungünstigen Witterung mar eine ungeheure Menschenmenge auf dem Flugplatz zusammen- qeürömL Auch die besseren Plätze, namentlich die Tribünen plage, waren sehr gut besetzt Tie Geduld der Zuschauer sollte auf eine starke Probe gestellt werden. Nachdem vom Hochstand aus abwechselnd die Signale „Geflogen" und „Wahrscheinlich geflogen" erschienen waren, versuchte Wetzl auf Eindecker Lockner •ine Minute vor Ablauf der Startzeit, also um 10 Uhr 49 Minuten, den Aufflug. Er kam jedoch nicht genügend hoch "unb gab nach 29 Sekunden auf Tem Wunsche der Flieger gemäß ourdc dic Startzeit um eine halbe Stunde verlängert, ledoch ließen Wirtd und fliegen einen Aufstieg nicht zu. T«r Preis kam also nicht zum Austrag. Um 9 Uhr 30 Minuten wurde von Frankfurt a. M. telephonisch gemeldet, daß das Zeppelinluftschiff 'ijttoria Luise" seine Tanagierfahrt nach Mainz nicht antreten könne, weil heftiger Wind und starke Böen in den Oberlagen in Verlassen der Halle nicht zusießen. Falls das Wetter sich bessere, soll es die Fahrt int Laufe des Nachmittags antreten. Ter Fesselballon ist mehrerem al mit einigen Gästen aufge stieg em
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bepab itch mit drei Polrzerdtrektore« an den Schauplatz Unterdessen waren dic Gendarmen der Umgegend und die Zuaven au« dem Fort N.geant herbeigeruftn worden Eine große Volks menge strömte herbei. Es mußte ern Ordnungsdienst cingtridnet werden, um die Menge zurück nhalten. Zu glcrcder Zeit begann em heiliges Gcwedrjeuer zwischen den belagerten Verbrechcrtz und den belagernden Gendarmen. Zuaven und Polizciagenten. von denen einige durch improvisierte Schilde geschütu, sich trotz des lebhaften Fvucrs dem Hause zu nähern versuchten. Ein Schild wurde von einer >higel durchlöchert. Polizeivräiekt Levinc, der inzwischen bis dicht an die Mauern herangekvmmen war, wäre durch diese MUgd fast gclroifen worden. Tas Geschoß schlug wenige Zentimeter über seiner Schulter in eine Mauer ein. Einige Ziegelsteine wurden losgelöst und fielen zu Füßen des Poltzeipräieften nieder Ter Polizeiinspektor Fl e urv wurde durch einen Schuß in den Bauch schwer verletzt, ein Inspektor, namens Leptne durch einen Schuß in die Seite ernsthaft Denvunbct, ein dritter Inspeftor weniger schwer verletzt.
Nogeant-sur Marne, 15. Mai. Asttr; nach 2 Uhr nachts wurde vor dem Hausc der Banditen 1 Klgr. Melinit zur Explosion gebradit, wodurch eine große Bresche in das Haus gelegt wurde, durch welche die P o l i z e i h u n d e eindrangen. Nach längerem Zbugelwechsel imirde um 2y» Uhr früh das Haus SM" ml. Unter dem Scheine von Fackeln suckste man nach den iten, die endlich entdeckt, ergriffen und zu den Polizei automobilen gebradt wurden Es kostete viel Muhe, die Menge zurückzuhalten, welche wütend auf die Banditen losstürzen wollte, um sie zu richten Garnier soll tot. Ballet ebenfalls tot oder sehr schwer verwundet sein.
’ Mainz, 17. Mai lPrivattelegrammZ Bei^ ziemlich heiterem, windstillem Wetter erfolgte heute früh der Start zur . . Strecke Mainz—Darmstadt—Franliurt a. M. Oberleutnant Ba-
||Q1 unter vCiüib; icnbl erhob sich um 5.06, Leutnant Mahnke 5.07, Graf 2Lolfs-
Iteher : sebk 5.11. Ihnen folgte Cberingcnicur Hirth um 5.15, der sofort in
WetterattSsichten in Hessen für EainStaq, den 18. Mai 1913: Bewölkung abnehmend, meist trocken, warmer.
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Lond on, 17. Mai Das Krieasministerium veröffentlicht die Bedingungen für den militärischen Flu gzeug- wettbewerb, der im Juli statt finden soll. Es setzt Preise von 4 000 und 2000 Pfund für Flugzeuge aller Länder, außerdem einen Preis von 1500, zwoi Preise von 1000 und drei Preise von 500 Pfund für Flugzeuge an. die, abgesehen von den Motoren, in England hergestellt sein müssen.^
Paris, 17. Mai. Ter Minister für soziale Fürsorge bereitet einen Gesetzentwurf zur Schaffung b i l l t g e r Wohnungen vor, der dem Parlament schon bald zugehen soll.


