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Generalversammlung
des landw. Zlonsumvercins Wicscck E. G. m.
Tagesordnung: Ergänzungswahl des Vorstandes und Aufstchtsrats, Bericht über den Verbandstag, Gehaltsregulierung des Verkäufers der Verkaufsstelle II, Verschiedenes.
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Trockenes, kurzgeschnttteneS
AbfaUholz
Dieseck, den 16. November 1912.
Für den Aufsichtsrat: Daniel Erb I.
Tage ginq öaS tix-l zum N't o: U nn§ M üh.j jn btt ■’ > von 1745—i' - stein, dann biK ^nhtnburg-ßulr!'.: i M Jahre 1821 Nachdem eS fad hatte, kam da? 2' I es als Lehrerwoh: zulklaße darin ur.: | mses hatte bie S*:j bäube, weshalb sie • ist.verkaufte.
HytthäuseriBChniKuni Frankenhausen l*g.-e.Wefk».-AbL Gr.Mnth.-Ub.
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Kleine Lagerchronik.
In LudwigSlust (Mecklenburg-Schwerin, sand Donners' tag nachmittag im Goldenen Saale des großher-oglicben schlones die Taute des lüngstgeborcnen Prinzen statt. Ter Täufling erhielt die Namen Ehristian und Ludwig.
Ein 12 jähriger Zögling der Tberciiana Akademie von tnonon wurde erhängt ausgefmtden. Er hatte einen Selbstmord ver- such unternommen, um die Empfindungen kurz vor dem Tode kennen zu lernen. _ .
In Petersburg ist der frühere Abgeordnete der Zweiten Duma Kusnezow verhaftet worden. Er hatte m Petersburg eine Diebesbande organisiert und leitete die Einbrüche, von denen über 20 nachgewiesen werden konnten.
Märkte.
«leben, 16. Nov. Marktbericht. Auf'heutigen, Wochen- marfte kostete: Butter daS Pknnd 1,20—1.30Hühnereier I vtuck 10—11 Pfg_ 2 Stück 00 Psg., Enteneier 1 Stück 10—0 Pfg., Gäuseeier I St. 20 Pf^ 5<äse daS Stück 6—8 Pfg., Käsematte 2 Stück 5—6 Piq., Tauben vr Br. 0,80—1,00 9)1 f., Hühner pr. St. LOO—1,60 9HL Hahnen vr. Stück 0,80—1,80 9)<U Enten pr. St. 2,00— 3,00 Mk^ Ganse das Pfd. 75-85 Pfg^ Ochsenfteisch vr. Psd. 92-100 Pfg., Rindsteisch pr. Pinnd 90-94 PlkU, .Kuhfleisch «0 P^Schweme- fleisch vr. Pfund 90—110 Pfg., «alb,le,sch vr. Psd. 92—96 Pfg., Hammelfleisch pr. Md. 70—90 Ma., 5lartosfeln vr. loO 4.50 bis 5.00 Pik., Weißkraut das Stück 5 bis 10 Pfg* Zwiebeln ver atr. 4,00—5,00 Mk., Milch das Liter 23 Psg» Nüsse 100 fehlet 50—60 Psg^ per Ztr. 0—00 9JIL, Birnen das Pfund 10 big 15 Pfg., Aepfel der Zentner 9 bis 15 Mk. Marktzeit von 8 bi» 2 Uhr. ________________________
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kirchliche Nachrichten.
Katholische Gemeinde.
tiofttsbUnft.
SamStag, den 16. November?
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit zur heil. Beicht. . r.
Sonntag, den 17. Nov., 2o. Sonntag nach Pfingsten: PormittagS von 6*/, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.
um 7 Uhr: Tie erste hl. Messe.
e um 8 Uhr : Austeilung der hl. llommunion.
, um 9 Uhr: Lochamt mit Predigt.
um 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt. MilitärgotleSdienst.
Nachmittags um 5'/, Uhr: Christenlehre: darauf sakramentalische Bruderschafts-Andacht.
Abendo um 8 Uhr: Theaterabend des katholischen JunglmgS- Dereins.
trieft einen Vortrag über Armenpflege und Arbeitszwang, in dem er die Einführung des Arbcitszwanges in gesell Heber 7vorm nach dem Muster Preußens forderte Die 8er sammluna nahnl einen entsprechenden Antrag au — Die nächste Sitzung ist auf den 15. Januar anberaumt worden
bs. Da rmstadt, 15. Nov. Die Beerdigung des Studentin Weiser, die heute nachmittag stattfand, gestaltete sich zu einer erhebenden Trauerseier. An der Spitze des Zuges ging die Kapelle des Artillerieregiments Nr. 25, dann folgten einige Vcr bindungen mit umflorten Mahnen. Hinter dem Leichenwagen folgten nach den Verwandten Rektor Prof. Wickop, Geheimerat Kitteler und andere Lehrer der Hochschule. In endloser Reihe schlossert sich nun die xorvorationen an. Aus dem Friedhof der indischen Gemeinde hielt der Rabbiner Dr. Italiener eine Gedächtnisrede. Rektor Vickov legte einen Kran, für die Hochschule nieder. Tvür die Studentenschaft sprach Student Düvel- Bon her Friedhofshalle ging es dann zum Grab.
Streif? Wetzlar.
= LaunS bach, 16. Noo. Unser Dors wurde heute zum erstenmal mit elektrischem Licht beleuchtet. Die Anlage wurde von der Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft in Frankfurt a. M. auSgesührt. Die Leitung, die vor etwa zwei Monaten an- gefangen wurde, wird wohl auch in den Häusern früher fertig, als das schon im Frühjahr angefangene neue Backhaus.
Hessen-Nassau.
W Wiesbaden, 15. Nvv. Die Stadtverordneten haben in ihrer heutigen Sitzung beschlossen, dem scheidenden Oberbürgermeister Jbell das Bürgerrecht der Stadt zu verleihen und ihm das volle Gehalt als Pension zu gewähren.
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u. H. findet statt am 23. November 1912, abends Wirt Daniel Erb.
S8s/iJ GraSztat s ..fUbtti- tot“ schon K6 Ratten in em. Nacht getötet. Um'chädl. t. Mensch, u. Haustiere'. 3- hab.: . Hirsch Avotbcke, Banen
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Börsen-Wochenbericht.
-^Frankfurt a. M., 15. Nov.
Nachdem die Börse zu Beginn der Woche in schwankender
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biner unjeret I n MH. Erk,I Verdienste, btt I "teressen und &. | Begründer des ^"1 ' und Turnverchl [er anderen gemcl itn. Von 1887 3 Wahlbezirk im LarZ ’talen Fraktion eV aktion des Bauerß auch Mitglied T der «reisschulbkV ) zahlreiche EhiJ ektor der Tpar'ai l ' des PserdeverjiStl leitete er zwei Juki ?r das Amt, das vA Arbeitsüberlasn»^ Kitten an ihm ein. j cer Angelegenheit 1 idda—Sciwtten ntl rch den Anstich ie gt und dabei tri Siäfer werden d ein dankbares 8: i!
sand zwischen b» $ i mrat Wagner, ujM ie Besprechung.,»^ latlUlOll«« giskirche t* ch Acgicrungsbaum r des ^'rchenvoi ie t, baß em Zuschuß ft! en werden W >1] rechnet werten wie t es
mlege veruvaMn - u ^Berechnungvon^ L
fe. »raefhirt a IS.kNov. »eu- enb 61 robmatft. »ngekibrtn waren « Wagen Heu, 0 Wagen Stroh, bezahlt wurde für rxeu 3,20—8,50 Mk., Stroll sstornlanqUrohj 0.00-0.00 Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles für 50 Kilo, »eschäft langsam. Tie Zufuhren waren aus cderhesfen und den Ratten Steburg und Hanau
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hohen Geldsätze eme »rolge der amenkaniichen UeberfpekulMi.'n waren, ist setz: eine Bermappung am Geldmärkte hauptsachlird wegen der poUtisclxn Beunruhigung cmqetrttfn. 5wc \rnnInnung der poliltselten Lage dürfte dem internationalen Geldmarkt bald wieder zugute kommen. AuS dem Wirtschastsleden lauten die Rachnchten andauernd befriedigend. Am Montanmarkte war die Trnden; recht fest. Man nimmt an, dotz tue leichte Zurückdaltung, die neuerdings am Eisemnarkte ,u bemerken war, sehr bald versstUvinden wird, sobald eine Regelung der Balkansrage en'olgt ist Von einer Beendigung des Krieges er- k-offt man eine neue Änregung für trie >3nNlntnc, da lehr mel durch den Krieg vernichtet worden in. .ter Markt für Jn- dustriepaviere gestaltete sich insolgrdessen auch wieder etwas lebhafter uiid die riurfc verfolgten meist anziehende Tendenz. Privatdiskont 5*/a Proient.
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Haltung verkehrt hatte, ist jetzt allgemeine Beruhigung eingetreten Man hofft auf eine befriedigende Lösung der Balkan« fragen, zumal der versöhnliche Ton, der aus der russischen und der französischen Presse herausklmgl, die Besorgnisse beseitigte. Tazu kommt, das; die Reduzierung der Engagements die Nervosität von den Märkten genommen hat. Es wurden umfangreiche Deckungen vorgenommen und das Privatpubliknm wagte sich wieder mit fransen hervor Allerdings rechnet die Spekulation noch mit der Möglichkeit legt sich deshalb Reserve auf. Zu der unklare Lage am internationalen
Reichsbank hat nun doch eine weitere Diskonterhöhung vorgenommen Dadurch, dast die Geldsaye bei uns niedriger loaren als m London, ist ein groster Teil bet internationalen Geld- ansprüchc nach Deutschland gedrängt worden. Tie Amerikaner haben einen Teil der Bmmiwolltralten, die sonst ihren Weg nach London und Paris nahmen, muh Berlin geschickt. Gleichzeitig mürben uns bie letzten Reste der ausländischen Ghitlyaben ent- wgen, dazu kam, daß Deutschland gewaltige Zahlungsverpflichtungen für amerikanisches Getreide zu erledigen hatte. Aus diesen Gründen fzogen die Devisenpreise so stark an, daß nut der Geiahr großer Geldentziehungen geredmci werden mußte. Wenngleich unsere Reichsbank durch eine glückliche Devisenpolitik und durch ihren Goldbestand in der Lage war, tbiefc Bewegung eine Zeitlang ruhig mit auzusehen, mußte schließlich eine Diskonterhöhung vorgenommeit werden, zumal die Geldansprüche des Inlandes, besonders der landwirtschaftlichen Kreise, sehr bedeutend sind. Ter Tiskoittsatz von 6 Prozent war feil 'her Krists des Jahres 1907 nicht mehr zu nerzeichmn. Während ^aber damals die
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Vetteraussichten in Hessen für Sonntag, den 17. Nov. 1912: Meist wolkig, ohne erhebliche Niederschläge, mild.
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Letzte Nachrichten.
Die Fricdcnsbedingungcn der Balkanftaaten.
London, 16. Nov Dem Bureau Reuter wird von autoritativer Seite ans Sofia gemeldet, daß ^" Balkan st aalen ihre Friedensbedingnngen formuliert und der Türkei zur Ä n n a h m c o d e r Ad l c hnnn g i ni ganzen vorgelegt haben. In eine Verhandlung über die Abänderung einzelner Bedingungen soll nicltt etn- gctreten werden Wenn die Friedensbedingungen nicht innerhalb 24 Stunden angenommen worden sind, sollen die Feindseligkeiten wieder ausgenommen werden. Durch die Annahme der Fricdcnsbedingungen wird voraussichtlich der Einmarsch der Bulgaren in Konstantinopel verhindert werden. ES verlautet, Bulgarien habe nichts dagegen, daß Konstantinopel und die Dardanellen im türkischen Besitz bleiben. e
Konstantinopel, 16. Nov Aus San Stefans werden zahlreiche Cholerasülle gemeldet.
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