Ausgabe 
16.2.1912 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

11

Kreis Friedberg.

Bad-Nauheim, 15. Febr. Um der Fastnachtsstim- Mund and) etwas Rechnung zu tragen, ließ unser rühriger Bil­dung Sverein heute abend im SprlldelHotel butri) das' ^Xhein- Maiiiische BcrbandSlhcaler, das hier seit Jahren schon ein gern gesehener Gast ist, R. BenedirsStörenfried" aufführen. Die Wiedergabe deS neckischen Lustspiels war trefflich zu nennen und land ungeteilten Beifall. Es war dies der 7. und vorletzte Theaterabend des Bildungsveveins ui diesem Winter Im neuen BereinSjahre gedenkt inan die Zahl der Tltealcnrufführungen zu verringern, um tmfiir durct' Veranstaltung auff'lärender, belehrender oder Uitterbaltcirder Vorträge der anderen, seither vernachlässigten Seite der Volksbildungsarbeit auch Rechnung tragen zu können. Jahr für Jahr kommen aus vielen Teilen Deutschlands und C öfter- reicht ^Nachrichten über die Abnahme des Eisvogels «Alcedo ispüxi. dieses >regen seiner Farbenpracht so herrlichen Jmvels unserer heimischen Vogelwelt. In vielen Gegenden ist er schon rächt selten geworden, aus manchen Gebieten bereits gänzlich versdnuunden. ES wird daher jeden Bogelfreund die Mitteilung interesiieven, daß der seltene Boael hier noch verhältnismäßig Zahl­reich oorkoimnt, in einer väufiakeit, nne sie tvohl nur noch wenigen Landstrichen der Nachbarschaft eigen ist Besonder» am großen Teich und an der Ufa halten sich die Eisvogel noch gerne au* Spaziergänger, die von hier bcn Promenadenweg nach Jri.'dberg nehmen oder einen Gang um bcn Tech machen, können icpi täslip) die farbenprächtigen. Tiere beobachten.

Ä Hungen, 15. Febr. In der gestrigen Gemeinde- ratssitzung erfolgte die endgiltige Annahme des Entwurfs und des Voranschlags zum Neubau des Bürger- und Volksschulgebäudes. Der Bau ist zu 105 000 Mark ver­anschlagt, er kommt auf die sogenanntePfanne" zu stehen und soll als Putzbau ausgeführt iverben. Tas Gebäude wird enthalten: sechs Lehrsäle, einen Sing- und Zeichensaal, eine Schuldienerwohnung und eine Wohnung für einen unverheirateten Lehrer. Das Gebäude wird mit Zentralheizung, Wasserleitung, elektrischem Licht und allen modernen hygienischen Einrichtungen versehen Im Kellergeschoß wird ein Schülerbad und nut be­sonderem Eingang ein Volksbad vorgesehen, das verschiedene Wannen- und Brausebäder umfassen wird. Dem Gemeinderat wird die hiesige Einwohnerschaft Dank wissen, daß er für diese zeitgemäßen Einrichtungen stimmte. Die Arbeiten zum Neubau ' werden alsbald ausgeschrieben und in Angriff genommen werden. Im Herbst 1913 soll die Einweihung erfolgen.

o. Hungen, 15. Febr. Tie Vorstände der Weg- bezeichnungs-Ausschüsse der Zweigvereiue Hoherodskopf, Schotten, Laubach, Lich und Hungen des Vogelsberger Höhen klub s waren gestern hier versammelt, um die Markierung £8 ab-Wau hei in - Arnsburg Lich Lau­bach Hoherodskopf festzuleaen. Ferner wurde die Markierung Friedberg Altenstadt Gelnhausen mit Anschlüssen besprochen. Unser Schloßpark war bis vor kurzer Zeit dem Publikum allgemein zugänglich, im vorigen Jahr wurde der Zugang den Kindern nur in Be­gleitung Erwachsener gestattet, jetzt ist der Park ganz ge­schlossen und nur zur Zeit des Gottesdienstes für den Durch­gang zur Kirche frei. Es ist zu bedauern, daß zu dieser Maß- : regel gegriffen werden mußte und man hofft, daß mit dem : Fwihjahr wieder die Tore geöffnet werden. Tas Kinder- und Kinderwagenverbot mag evcntl. aufrecht erhalten wer­den, auch bringe man Beschädigungen jeder Art ohne Rück­sicht zur Anzeige. Unter den Verbesserungen in der Um­gebung des Schlosses sei besonders die Rekonstruktion des alten Ziehbrunnens im Schloßhofe hervorgehoben. Auf dem G u t s h o f e G r a ß bei Hungen finden in diesem Jahre durck>greifende bauliche Veränderungen an Wohn- und Wirtschaftsgebäuden statt.

Kreis Alsfeld.

G. Alsfeld, 15. Febr. Ein neuer Industriezweig wird sich hier austun. Zpenglermeister Schmidt hat eine sehr praktisch Milchkanne mit patentiertem Verschluß erfunden. Er beabsichtigt die Milchkannen sabrikmäßig herzustellen. Mit dem Bau der Fabrik wird bereits be- gonnen.

"(Hessen) an E. M. Hoppe in Schwerin L M.; 1 Postanweisung über 1,40 Mk. oom 14. 11. 10, Aufgabeort: Gießen 2, Emp­fänger und Bestimmungsort unbekannt: 1 Postanweisung über 5 Mk vom 5. 11. 10, Aufgabeort .Ulrichstein, Empfänger üuü) Bestimmungsort imbekannt: 1 Postanweisung über 13 Mk. vom 12. 4. 11, Aufgabeort: Grünberg, an Kantinenverwaltung 2. Bat. 1. Garde-Regt. z. Fuß in Potsdam; 1 Postanweisung über 4 Mk vom 12. 4. 11, Aufgabeort: Gründer g an Küchen­verwaltung 2. Bat. 1. Garde-Regt. z. Fuß in Potsdam: 1 Post­anweisung über 2,10 Mk. vom 23. 1. 11, Aufgabeort: Schotten, Empfänger und Bcstiminnngsort unbekamrt; 1 Postanweisung über 19,80 Mk. vom 28. 2. 11, Aufgabeort: Friedberg (Hessen), Empfänger und Bestimmungsort unbekannt: 1 Postanweisung über 3,60 Mk. oom 28. 3. 11, Aufgabeort: Alsfeld (Hessen), Empfänger und Bestimmungsort unbekannt; 1 Postanweisung über 1,15 Mk. vom 1. 3. 11, Aufgabeort: Gießen 1, Empfänger und Bestimmungsort unbekannt: 1 Postanweisung über 40 Mk. vvm 20. 3. 11, Aufgabeort: Bad-Nauheim, Empfänger und Bestimmungsort unbekannt; 1 Einschreibbrief vom 20. 6. 11, Aufgabeort: Gr o ßen-Linden an Frau C. Brandenburg in Hamburg; 1 Einschreibbrief vom 18. 7. 11, Aufgabeort: Bad- Nauheim an General I. Maudriko in Petersburg; 1 Ein­schreibbrief vom 6. 7. 11, Aufgabeort: Bad-Nauheim an Llgust Römer in Frankfurt a. M.; 1 Einschreibbrief, Inhalt 20 Kronen, vom 17. 7. 11, Aufgabeort: Bad-Na uheim an Frau K. Ferstel in Wien; 1 gewöhnlicher Brief, Inhalt 1,20 Mk., vom 4. 8. 11, Aufgabeort: Gießen 2, an iüe Geschäftsstelle des General-Anzeigers in Frankfurt a. M. Die zur Empfangnahme der Gegenstände Berechtigten müssen sich binnen 4 Wochen bei der Ober-Postdirektion melden, wiorigenfalls die Postanweisungs­beträge und die in den ©enbungen enthaltenen ober durch Ver­steuerung des Inhalts erlösten Geldbeträge der Postunterstützungs­kaffe überwiesen, die Briefe aber vernichtet werden.

Landkreis Gießen.

Dau bringen, 15. Febr. Der Turnverein Daubringen, gegründet 1895, und seit dieser Zeit dem Gaue Hessen angehörig, bekam auf dem diesjährigen Be­zirkstag das Bezirkswetturnen des 2. Bezirks vom Gaue Hessen übertragen. Ter Tag des Festes wurde auf dem fGau turn tag der fünf Bezirke auf einen Sonntag bestimmt. Samstag abend wird im Turnlokal eine Kappensitzung iabgehalben.

= Steinbach, 15. Febr. Am Sonntag hielt im Saale des Gastwirts Görlach der Gesangverein Ger­mania sein Wintervergnügen ab. Der Präsident er­öffnete bte Unterhaltung mit einer Ansprache. Es folgten dann abwechselnd die komischen und die Liedervorträge, die mit großem Beifall ausgenommen wurden. Zum Schlüsse dankte der Präsident allen Mitwirkenden. Ganz besonders dankte er dem Dirigenten Lehrer Eberle. Ein Tänzchen hielt die Anwesenden noch einige Stunden in fröhlichster Stim­mung beieinander.

= Stockhäuserhof, 16. Febr. Die goldene Hvchz-eit feiert heute der Landwirt und Agent Konr. Rohn mit seiner Ehefrau Katharina. Beide sind noch frisch und gesund und gehen in der Arbeit noch keinem Jungen aus dem Wege.

b. Mied-er-Bessingen, 15. Febr. Tie hiesige Ge- meiudejagd, die seither 650 Mark kostete und sich über 20 Jahre ununterbrochen in den Händen von Gießener Jägern befand, wurde heute an Herrn R e i ch a r t aus Bad-

Starkenburg und Rheinhcfseu.

bs. Darmstadt, 15. Febr. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurde beschossen, 21100 Mars für weitere Not st an ds arbeiten aufzuwenden. Die Stadt wird sich an der in diesem Jahre in Düsseldorf stattstnden- den Städteausstellung beteiligen. Es sollen große Photographien und Zeichnungen des Städtischen Schwimm­bades, der Eleonoren- unt> der Liebigschule ausgestellt wer­den. Bon der Bürgermeisterei wurde vorgeschlagen, drei Vereinen, die sich die Bekämpfung des übermäßi­gen Alkoholgenusses zur Aufgabe gemacht haben, oic Summe von je 25 Mark zu überweisen. Tie Stadt­väter bekundeten aber ihre Sympathie für diese Bewegung dadurch, daß sie je 50 Mark bewilligten. Bei der Er­richtung eines städtischen Gebäudes am neuen Hauptbahn Hof soll auch ein Zierbrunnen aufgestellt werden, der 7400 Mark erfordert. Diese Summe wurde von einem Wohltäter zur Verfügung gestellt, der nicht genannt sein will.

Hessen-Nassau.

w Frankfurt a. 9JL, 15. Febr. Heute früh durch- schnitt sich in dem Hause Kronprinzenstraße 38 der Haus­besitzer Heinrich Lehmeyer den Hals, öffnete vorher beide Pulsadern und brachte sich sonst noch Schnittwunden am rechten Vorderarm bei. Er stürzte sich dann auS seiner im ersten Stock belegenen Wohnung auf die Straße. Der Tod war sofort eingetreten.

Landwirtschaft.

Friedberg, 14. Febr. Landwirtschaftliche Versammlung. (Schluß.) Von größtem Interesse für die Landwirte waren die Ausführungen des Sekretärs Tr. Hamann- Darmstadt in seinem Vortrag über den K a r t o f f e l b a u. Tie Lairdwirtschaitskammer hat seit 1906 ein ausgedehntes Versuchs­wesen eingerichtet; durch die Düngungsoersuche unb Sortenbau versuche haben bie Versuchsstationen in Hessen bahnbrechenb ge­wirkt. Zweck unb Ziel der Sortenoersuche ist, bie ertragreichsten Sorten aus^uprobiercn unb burch zweckmäßige Bobenkullur unb Düngung bte Erträge zu steigern. Ta nicht iebc Sorte sich für alle Plätze eignet, so ist die Auswahl schwierig, diese muß nach den Bodenverhältnissen unb bent Klima getroffen werben. Hier­nach muß bas Versuchswcsen immer mehr ausgebaut werden, es müssen Bezirke gebildet werben, bie sich nach Klima unb Bobcn- beschchsenheit gleichen. Falsch ist es, ohne weiteres neue Sorten als Saatgut zu beziehen. Bei bestem Boben unb kräftigster Düngung wirb wohl auch einmal ein guter Ertrag erzielt, aber bann geht er zurück. Vom wirtschaftlichen Standpunkt muß man Sorten wählen, bie große Mengen liefern unb sich gut verwerten lassen. Vorversuche finben seit Jahren, auf den Ver­suchsfeldern bei- Versuchsstation bes landwirtschaftlichen Instituts Gießen unter Leitung des Professors Gisevius statt. Tie Kartoffel-Versuchsstation in Berlin arbeitet seit Jahren mit großem Erfolg, 25 Versuche mit Kartoffeln finden statt, es handelt sich nur um, Sorten, mit höchsten Erträgen. Tic große Zahl der Kartoffclsorten ist bedauerlich, es zeigt sich hier die Sucht nach Reklame. Eine beschränkte Anzahl Sorten wirb bei ben lanb- wirtfchaftlichcn Versuchsstationen geprüft. In Betracht gezogen werben: Klima, Bobeuverhällnisse, Zweck ber Verwendung bet Kartoffel, Geschmack bes Konsumenten, Farbe bes Fleisches unb Form bes Knollens, ferner Speisekartoffel ober Fabrillaitoffcl. Die gelbfleischigen Kartoffeln sinb meist nicht so wiberstanbsfähig, auch nicht immer die wohlschmeckendsten. Das Ideal ist: große Knollen, ovale Form, platte Augen, großer Stärkegehalt, niedriges Kraut, Haltbarkeit unb Wohlgeschmack. Die Erträge an Kar­toffeln sind bank ber großen Bemühungen von 100 Zentner auf dem Hektar auf 140 im Durchschnitt gestiegen, bies geschah burch Sortenwahl, Düngung unb Bobenauswahl. Eine weitere Steige­rung durch bessere Bodenbearbeitung ist zu erstreben, wir sind noch lange nicht an der Grenze der Leistungsfähigkeit angefommen. Redner teilt bann einige^ Ergebnisse ber Kartoffel -Versuchsstationen mit. Die hessischen Stationen zeigen als bie besten Sorten Böhms Hassia, Vater Rhein, Böhms Erfolg im 1. Jahr 1906, bieselben Sorten auch im 2. unb 3. Jahre, als 4. kommt dazu Geheimrat Haas unb als 5. Jnbustrie. Letztere lieferte 120 Ztr. vro Hektar. Die Spätkartoffeln liefern natürlich höhere Erträge als die frühen Sorten. Tas Durchschnittsergebnis von 19061908 war: 1. Hassia mit 158 Ztr. pro Hektar, 2. Vater Rhein, 3. Böhms Erfolg, 4. Geheimrat HaaS, 5. Industrie, 6. Uv the bäte unb als letzte Ella. Schon 1909 rückt Jnbustrie an 2. Stelle, 1910 steht Woltmann 34 an 1. Stelle, an 2. Obenwälber Blaue (diese hielt sich auch im trockenen Jahr 1911), 3. Industrie, 4. Vater Rhein (stellt große Ansprüche an Feuchtigkeitsgehalt des Bodens). 1911 steht die Jubeltartoisel mit 188 Doppelzentnern an 1. .Stelle, bann kommt Obenwälber Blaue unb Woltmann. Im Durchschnittsertrag steht obenan Vater Rhein mit 140 Ztr., Jnbustrie mit 136 Ztr. Hassia steht üntcr 16 Versuchen neunmal an 2. Stelle. Eine ber besten Sorten ist noch Up the bäte. In Berlin sind die Ergebnisse ähnlich. Als frühe Sorten sind aut Kaiserkrone, Schneeglöckchen. Im Institut Gießen hat 1910 Obenwälber Blaue bcn höchsten Ertrag. Ella hat sich bebeutenb gebessert unb ben Ertrag gesteigert. Eine neuere gute Sorte ist Ismen«. Mittelfrüh sinb Fürstenkrone und Luzia, mittelspät ist Gertrud, die in Gießen sehr gilt abschnitt. Wirtschastskartoffeln sinb Jubelkartoffel unb Fürst Bismarck. Tie Versuche ber Laub- wirtschaflskammcr zeigen immer eine Böhmsche Züchtung an erfter Stelle. Die Ausführungen bes RebnerS sanben sehr lebhaften Beifall. Nach der Aussprache schloß der Präsident des Landwirt­schaftlichen Provinzialvereins, Oetonomicrat Schlcnke-Friebberg, mit Dankcsworten an ben Rebner die sehr anregenb verlaufene Hauptversammlung.

Gericht-saal.

X. Hanau, 14. Febr. E i u Irrtum der Ge­schworenen. Im November v. J§. halte sich vor dem hiesigen Schwurgericht der Schlosser Max Schmidt au« Jena unter der Anklage des w i f f e n t l i ch e n Meineids zu verantworten, den er als Zenge in einem Strafverfahren gegen einen Landwirt anS Kilianstädten geleistet haben sollte. Der Wahrsprnch der Ge­schworenen lautete auf ,schnldi doch nahm das Ge­richt cuif Grund eines sich auf § 317 der Strafprozeß- ordnung stutzenden, einstimmig herbeigenihrten BeichlusieS einen I r r t u n, der Geschworenen zum Nachteile des Angeklagten an und verivieL die Strafsache znr nochmaligen Verhandlung vor das nächste Schwurgericht in Hanau. Heute, in der erneuten Ser- hanblung vor dem Schwurgericht, erfolgte Freispruch.

Kleine Cagerchronik.

Die Stabt Leipzig beschloß ben Neubau des Alten «tadttheatcrs auf seinem bisherigen Platze.

In Palermo stürzte sich in einem Anfall wahnsinniger Eisersucht plötzlich die Bankicrssrau Guameri aus ihren Mann, tötete ibn unb die vier Kinder durch Veilhiebe, sprang bann auö bem Fenster unb blieb bewußtlos liegen. Sie würbe ins Hospital überführt.

AiS Valencia wirb gemeldet: Auf der Straße von P i a s c c n t ist gestern eine Pulverfabrik in bie Lust ge u *gen Zwei Personen wurden getötet unb vier schwer verletzt.

In Nemsure Top. Seine ct Marne, wurde eine Witwe unb ihre 18-iährige Tochter verhaftet. Sie batten in den letzten drei Jahren drei Kinder der Tochter bald nach der Geburt ui eine verlayene Kapelle auf dem Friädhof ausgesetzt unb dort umkommen lauen.

Briefkasten -er Ne-aktion.

(Anonyme -lusragcn bleiben unberücksichtigt.»

R. L. Tie Karte kostet 30 Psg.

gewicht

Mk.

4200

88-00

3281

7581

49.00-61.03

63.00-65,00

48.5050.00

62.0063.00

50.00-52.00

68.00-66.00

49.5061.00

62.0064.00

Meteorologische Beobachtungen der Station Siehe».

Febr.

Wett«

1912

14.

Höchste Temperatur am

Niedrigste ,

Mk.

102-108 93-102 8592

78-80

6166

65-60

5054

4346

Vollsieischige Schweine von 8t100 kg Lebendgewicht ........

VoUiteifchlge Schweine unter 80 kg Lebendgewicht.........

Voltsteischige Schweine von 100120kg Lebendgewicht........

Voüsteliclnge Schweine von 120150 kg Lebendgewicht........

Kälber«

Feinste Mastkälber ..........

Mittlere Masl- und beste Saugkälber ....

Geringere 'JJIaft- und gute Saugkälber .

Geringere Saugkälber.........

Schate.

Stallmasifchase:

Mastlämmer und jüngere Mastharnmel . . .

Weitere Maslbammel, gut genährte junge Schafe und geringere Mastlämmer.......

Schweine.

11 Marburg, 16. Febr. Nach einer Pause von länger oll drei Monaten wurde heule zum ctflenmale wieder ein Schweine- markt abgehalten. Während man im letzten Herbste für 8 bis 12 Alk. ein Paar Ferkel kaufen konnte, wurden heute 3540 Mk. verlangt unb gern bezahlt. Kleinere Läufer kosteten 7080 unb größere 90120 Mk. das Vaar. Tie vor einigen Wochen ge­stiegenen Preise für Schlachtsanen sind feit einer Woche wieder ge­fallen. Zugetahren waren rund 400 Schweine.

kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Sonntag, oen 18. Februar, E st o mihi: Kollekte für die kirchliche Verforgnng der evangelifchen Teutfchen im Ausland.

Gottesdienst.

3n der Stadtkirche.

Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer D. Schlosser.

Vormittags 11 Uhr: Kmderkirche für die AlatthäuSgemeinde.

Pfarrer D. Schlosser.

Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Abends 8 Uhr: Verjmnmlung der konfirmierten männlichen Jugend der 'MatthäuSgemcinde.

Dienstag, den 20. Februar, nachmittags 4 Uhr, im Matthäu»- faal: Frauenmissionsverein.

Aiittwoch, den 21. Februar, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der AlarkuSgemeinde.

3n der Zohannerkirche.

Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer B e ch I o l S h e i m e r.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde.

Pfarrer Bechtols Heime

Slbends 5 Uhr: Pfarrafsistent Schorlemmer.

Abends 71/, Uhr: Vereinigling der konfirmierten männlichen Jugend der LukaS- und JohanneSgemcindc.

Mittwoch, den 21. Februar, abends 6 Uhr:

1. P a f f i o n S a n d a ch t.

Pfarrer B e ch t o l S h e i m e r.

Donnerstag, den 22. Februar, abends 7". Uhr: Bereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Joljanneügememde.

Samstag, den 23. Februar, adeuds 6 Uhr: Bibelkranzchen für Schüler höherer Lehranstalten.

biS 16. Februar = 4- 6,1 * C.

.15. r - 4- 0,2 * C.

^0 Ztr. an st, 3<ntner *ldne Zentner . Geh 87

nüinc, beide au he (Htflenitanbe 1 n,tieöCT werden

Angebote belic «Njeitnete Sle

Siegen, ben SMerzt

handel.

Praktisch in Form nnd Inhalt, vornehm in der Ausstattung, ist der soeben in 45. Auslage erjehtenene Zeitung». Katalog ber Annoncen-Exvedttion Rudolf Mo Ne. (ü gibt aut dem großen Gebiete deS 3eitung5ive{en5 kaum eine Frage, aui welche dieser bewährte Ratgeber die Antwort schuldig bliebe. In gewohnter übersichtlicher Anordnnna enthält der Katalog ade für den Interessenten wisienswerten Eingaben. Von besonderem ;.-eu ist der den, Katalog beigefügte .RnSolf Masse Nornrnl-Zeilei.- mefier, der die einzige, sichere nnd bequeme Handhabe für korrekie Ranm- und Kosienberechiiung bietet. TaS Erscheinen deS Kataloas wurde diesmal im Jnieresie der Vostständigkeit und Rorre.ibtn seines Inhalts ettvaS verzögert, weil die zahlreichen Verände­rungen der Jnsertionspreise, die als Folge des mit dem 1. Januar d. I. eingetretenen erhöhten Buchdruckertarifs zu erwarten waren, soiveit als irgend möglich berücksichtigt werden sollten. Wie in den leisten Jahren widmet die Firma Rudolf 'Masse ihren Kunden als Beigabe zum Katalog eine elegant auSgestattete Schrclbmavoe nut einem Nollzkalender für jeden Tag des JahreS, einer Re,t;e hic c>as Geichattsleden wichtiger Gesetzesbestimmungen, statmischer Notizen, Porlotarise, Zinstabellen usw. Durch den Inhalt bet Katalogs wird die führende Stellung der Firma Rudolf Mosie auf dem Gebiete des Annoncenweseus aufS neue bargetan.

Katholische Gemeinde.

Gottesdienst.

SamStag, bcn 17. Februar:

Nachmittags um 6 Uhr unb abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht.

Sonntag, den 18. Februar, Sonntag D.» i » q u a q e f i m Q :

Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit znr hl. Beicht.

, Mi» 7 Uhr: Die erste heil. Alesse.

, um 8 Uhr : Austeilung der hl. Kommunion.

, um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.

, um 11 Uhr. Heil. Messe nut Vredigt.

Nlllitärgottesdieiist.

Nachmittags um 5'/, Uhr: Ehristenlehre, darauf sakramentalrsche Bruderfchafls-Audacht.

Abends um 8 Uhr ist DefeüenvereinSabend.

Ain Mittwoch »vird vor der hl. Messe um ?'/, Uhr die ge­weihte Asche ausgeteilt.

Freitag um 6*/, Uhr ist Jastenandacht.

Märkte.

le.Frankfurt a.M. Di ehh af-Marktb eri chk vom 16.Febr. Auftrieb: 7U Rinder, banmtec 8 Ochsen, 0 Bullen, 62 Küh« und Färsen, 966 Kälber, 2v0 Schafe, 1713 Schweine.

Preis für 100 Pst.

Lebend- odjlatt.

$d« tjn da? Ge londwirischaf' flif;n/2inben. p Dagnermei! tib auSgelch'ed jhn in. in Kl

(Iitßrn, drn -i fit ArKicb 5 ^ngt zu den eente Aaumaiei 15 DM Sii>a 9 ß hun ien oder Z W Zentner 3e jungen ooei ridi veranschl. HD Zentner 6 tagen oder Stat 8 cbm reinen 15 cbm Basalt 20 cbm 'Nolt Tie Uieferungc iiricn erbittet v Wh versehen, , rmtttaflv 11 Uhr Liltz den 15. p K.

Bek

Dir verlaus I larunter datz Hai 6.6 Mir. Vän

Tao Holz I I Pisten Hard un * tum 22. Fcb

M den 16. ßliriilicl Hol Mlidi Solm , Sreitflfl, den Srtunmcnfunn 1 A. Xutzhoh ^»buche: 3 Nm -4cii unt Wt: 1 Nm. Bri r-HTka8'.bci VJ-' Hobemoln WsHainbuchen HManCtt ui

Nutzhi ||^A0»«rdtag, komme «Qerung: U. b Gichr: a iMnialb: BZ Um *untt6°Ufl

Petanoen in. J 'hfcj

«röb 1 bet ®#wöOiunflP In ßcbnttl ber 1 ßchtb HiMm.l.srl

10

3

1 10

Wind­richtung

Windstärke |

E

2

NNW

2

WSW

15

'51,7

44

15

52,7

1,5

16.j

54 0

2,1

JmAlfer ist man empfindlich. RsrcH ist eine Erkaltung da und die Stimme ist öfter belegt und heiser als frei. Da# lästige Gefühl der belebten Stimme vergeht, sobald man ein »y ybert - Tabletten zu öicd nimmt, die immer zur Hand seüi müssen und in allen Apotheken

1 Mark pro Schachtel kosten. Bei Erkältung lindern lie den Hustenreiz and bringen den Katarrh schnell zum Schaudern Niederlage In Gleesen: Pelikan-Apotheke, Kreuz2. l -

R?