Ausgabe 
19.8.1912 Erstes Blatt
 
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Die heutige Nummer umfafjt 10 Seiten.

Der Meinungsaustausch.

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Prompte Kedrrei

B ---- heben wieder verbreiteten Nachrichten iibcrhalboffizioso

Wik fl Itihfcb-itülicniiciK Vourpnrler-s zur s-ststellung nner ürric- ÄÜSQSl u tawbafis" ljaben eine große Wahrscheiiürchlert filrNch, "U6UU . ta tue türkischen Machthaber angesichts dcr albancsischcn LandschaftsKifi- « f jirrcn und der übrigen Balkan,dfwierlgkcitcn wohl all* Ederstr.l Fenw»-» L - Don chronischen Fricdensgelüsten bcsallen fern burp 1 /,-> rx. .___ in nnrft P» Hm hilTllhl'r

Unterb&ltaD^

wachsen zeigten k^ozartzyNus Di

Paris, 1». *'* v - -_ . ,

der Anregung des Grafen Verchto Id freundliche Ar­tikel, in welchen fie hervorheben, daß diese Anregung die .. J . .....v : -___ ft « a a v ni-Fl Sri hnil

bald. Bei der Wiederholung erwies jia) dcr nicht minder rimmgewaltige Broders en als ebenbürtiger Rivale. Den Reigen dcr Mozartspiele schloß ein das Singspiel Basticn und Bastienne und die Oper Die Entführung aus dem Serail zusammenfasscnder Abend. Die Sei- allsbezeugungen waren an allen Festspielabenden stürmisch.

Das nur achthundert Plätze zählende Haus war immer ausverkauft; allein England und Amerika stellen zu dem Besuchcrkreis, der sich den Mozart- und Wagnerftmspiclen inlieb alljährlich im Hochsommer in München einfindet, eine nach mehreren Hundert zählende Schar von Musik- reunden.

Auch die Wagnerfestspielc im Prinzregen­tentheater stehen, wie die bisIjcrigcn Ausführungen zeigen, unter einem günstigen -Stern sie begannen mit einer Meistersinger darstellung, die ge,angiich aur der ^öhe stand. In seelenvollem Ausdruck und Arajt und Schönheit des Gesanges, wie in herzhaft-frischem -spiel in Heinrich üuotes Ritter Walther von stolzing nicht zu übertreffen, und ein anmutigeres Evchen mit gleich einschmeichelnder Stimme, als unsere Frau Bose^ti, kann cs auch kaum geben. Gleiches Lob i,t dem Hans -achs von ein hals zuzuerkennen. Der instrumentale -teil der Aufführung unter Hofkapellmeister Röhrs Leitung ent­sprach hohen Ansprüchen. Tas Tempo hätte zwar im erucn '»Itt lebhafter genommen werden dürfen, während der -chlußteil der Kuvertüre etwas zu hastig gc,vielt wurde, im übrigen aber bewährte, der tüchtige Dirigent sich als ein verständnisvoller Wagnerinterpret.

Ten Meisterfingern folgte unter Bruno S alter eine höchst bedeutende Darbietung des schmerzvollen Liebes­dramas Tristan und Isolde. Trog der ,onü mehr oerstandesmäpiaen als imuil|iDcn Wiedergabe Wagner,cher Musik durch den Wiener Meister hatte Walter die drama­tischen Szenen im Xriftan mit hervorragendem -rcmpera- ment herausgcarbeitet und die Besetzung der Hauptrollen mit Jtnotc, Edith Walker, Frau Eahier -Wien,

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»ien. Was aber Italien betritt, ,o wird es ,uh darüber Har sein müssen, daß es sich seine ersehiUe afrikanische 1 ttoümie aud) nach bem etlva,gen Friedensschluß noch von Iden Arabern wird erkämpfeii müssen. ____

Bender (König Marke) und Brodcrsen (Shnoenal) machten die Ausführung auch in rein gesanglicher Beziehung, zu einem seltenen Genuß; man hörte sogar den buttert Akt noch wirklich gesungen. Neu in diesem Ensemble war nur die Brangäne der Frau Cahier, die die Erwartungen einer vornehmen Kunstleistung durchaus erfüllte.

2er äußere Glanz, der sich bei den Wagnerfestspielen im Festspielhause auf der Höhe von Bogenhausen sonst auch iin Publikum durch Toilcttenpracht zu entfalten Pflegt, war bis ,etzt noch wegen der anhaltenden Ungunst desj Münchener Wetters, der gar nicht sommerlichen Kälte und des ständigen Regens, zu vermissen. Hans Bege.

Düsseldorfer Theater: Eine dramatische Kunstsalirc. Aus Düsseldorf, 16. Aug, wird uns berichtet: Tas Tüst'cldorfer Sckau'piclhaus brachte heute eine i niet en ante Uraufführung.T » c L e nuS m i t dem P a pa g ei' von Lothar 5 (hm ic i. Ter Verfasser nennt fern Stück zwar ,ptecne erotiiche Komödie in drei Akten". Er hat damit aber nicht den rtKweiS, erbracht, daß cs am jeben Fall ohne Erotik geht, beim bie Hcuib* [ung oreht sich zu lange um einen Punkt. Die Venu» nut denv Povag i hängt in der cvalene des Konsuls Meggen,cheibt und gilt als Van Tvä. Tas Gemälde gibt oem Hause den Glanz, bis der Verlobte der Tochter, ein junger Lumtgelehrter, kommt und dar Van 2r,d iür unecht erklärt. Ter Schwiegervater Meggen,cheibt will das Bild zunächst mit Nutzen verkamen, ber xireftm: des float- lieben Museums macht ihm aber Dtutiidi, baß Die Beunnung auf seine patriotische Pilicks, oas soll hcitzen: die Schenkung des äerühmtcn Gemäldes an bas Mu,eum nichts ohne Votteü für Meggenscheidt wäre. Der angebliche Van xqd wandert benn auo) m das Staat-mm'cmn, .?(?ggcmcheidt erhält dagegen Titel, Srdcn und ein kleineres Bild des Atuseums. Bei der Reflauratwn der Gegengabe stellt sich nun heraus, daß das Bild übermalt und ein wirklicher Van Dyck ist. Die Tatsache darf aber nicht onent* lieb werden, wen cs eine Staatsblamage wäre. Mit dem komischen Aufruf des Konsuls: Was nützt mir ein Van Dyck, wenn es nicht örienilich ist', schießt das Stuck ... Die Kunslaunasjung, wie sie sich in diesem Ausruf zeigt, und alle möglichen anderen Kunst- petraätungen, besonders die Heuchelei in Kun,"tDinjen will der P.r a- er gdtiiln. Emze ne geschickt geführte 'atinsche.'übe machen denn auch Das Stück teilweise recht unterhaltend, doch kann der

von den Münchener $cftfpiekn.

München, Mitte August.

Die Festspielaufführungen der königlichen Theater m München begannen an der statte, an der einst Mozart fclbj ils Tirigent gewirkt hat. Das könig liche Re, tdenz- : he ater, das sonst als Festspielhaus dient, nnrdzu mifilalifchen Äufsührungen mir n°ch 'ur Mdr^ W-rke jenußt Es bildet tu seinem entzückenden Rokoko den st.mmungsechtesten Rahmen für die graZwien ^Hopfungen Les unsterblichen Meisters Wolfgang ^dru^ Bruno Walters durchaus altwieneufchc, gan, dem Geist chrer kntstehungszeit Rechnung tragende Interpretation der vkozartopern fand in unserem für solche Ausgaben glan- icnb geschulten Hoftheaterorchcster einen ihrem genialen weiter bis in die feinsten Intentionen folgenden Ton- lörpcr. Dazu eine äußerst glückliche Be,etzung säst aller Kattien mit Gescmgskünstterii, die.-uglerch den hohen schauspielerischen Anforderungen sich tm vollsten Maße gi id) eu srigUit - so waren alle Bedingungen sur einen k-.-tozartzyNus von wirklich klassischem Stil erstillt, bas^- grbnis war beim auch in der -tat eine fast die höchste Vollkommenheit erreichende Gesamtteistung.

Tast Sänger von der Art, rote ^einhals und errau lein Fan, deren ganze künstlerische.^ranlagung Ne zu g-tborenen Wagnerinterpreten macht, sich so vollständig in U leichten lyrischen Mozartstll Hineingelebt haben, das ist nur erklärlich durch den sasziiiierenden Einftuh, den ihn jo geiftootler und i-elbemuBter SuDrer mte Sruno Walter, in dem verhälmismagig kurzen Zettrauml seiner LAinchencr Wirkungszeit auszuuben imstande war.

Ten Auftakt der Spiele machte Figaros x o m 9 ei t. x.z folgte die feit Posfarts Wirksamkeit dem Repertoire der Münch en er Ho fop er 'nach langer

^bene Oper Cosi fan tutte; als druic. ^c,lvorstellung oen unfterbhdjen Ton diooanni mit tro|c||or «irfchneis cindurchdachtcr ft0ftümau»|tatninfl und der raujicrjaften Bejetzunz bei Don Woomim durch i-

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J bzw. der Hüll olflenbes beronbrii IrifT e?Dfoljlcn- WmitZaek^ inieneniKrä'i

N'ch't logliches hr nnreiben deö ' p ZuckerV"£r «räuter - Haartu o*' l'S)/ außerdem -» natziges Massieren dn? : [aut mit Zucker'* >; triiuter lluarnähr D°se U) $f.) wrotj, -Vtrfung, von Jauimir intint. l?d)t bciM'i ^rmt NoU, Carl«.» Uto schaal, Trc^ir m 1

NstStatLintemAtilrc SB. 3«ömann in &<' 6tabtn|t.

Die anfänglich sehr zurückhaltende Aufnahme, welche | r Borschlag des österreichisch-ungarischen Ministers des fusivärtigcn Grafen Berchtold, unter den llnterzeich- ,:rn des Berliner Vertrages einen Meinungsaustausch über je Verhältnisse in der Türkei herbeizusühren, gesunden |t:te, macht allgemach einer immer wcitergehcnden Zu- Lnmung Platz. Was die deutsche Regierung be­tritt, so war bereu Zustimmung zu dem Berchtoldsckjen Voc- fej.age von vornherein nicht nur durch das Bundesverhält- l-L-, sondern aud, burdj die bekannte Stellung zu den s-alkanfragcn bedingt, und die Grundlinien für bas Ber- hiltcn der deutschen Politik in dieser Frage dürsten in J ,i Besprechungen, die der Staatssekretär v Kiderlen- r echter in Wilhelmshöhe mit deni Kaiser hatte, des n jeren festgclegt worden sein. Ebenso wie von deutscher i,: and) bereits von italienischer Seite eine zustim- r.nibc Antwort in Wien eingetrofsen, und Italien konnte fall in anders handeln, da cs ja bei der ltriegserklärung fl i t>ie Türkei offiziell verfichert t)at, den dortigen Statnsquo «^irechterhalten zu wollen, und diesen Zweck verfolgt die Mi österreichisck)-ungarifcher Seite ausgehende Anregung ji erster Reil)i' Tie dritte zustimmende Antwort liegt von russischer Seite vor, woraus zugleid) hervorgeht, daß bi den Petersburger Konferenzen nichts fondcrlid) welt- j:,. egendes über die Lösung der Ballanfragen zutage ge­ordert fein kann, denn andernfalls hätte die Regierung des karen sich nicht beeilt, der österreichischen Anregung nach- ziUfehen. Wo alles liebt, kann Karl allein nicht Haffen; r.i.ljbem der Alliierte zugestimmt hat, dürste aud) Frank­reich nicht mehr lange auf sich warten lassen, und nack; b«i Ankuiist Poincarös in Paris wird wohl eine dies- b-mgliche Erklärung vom Quai d'Qrsay zum Balchausplatz iri) Wien übermittelt werden. Endlich wird aber auch, 1 vtz der ablehnendem Haltung der englrschen Preise, |1C im trauten Verein mit den sranzöfischen Zeitungen tue erd)tolbfd)e Aktion zu diskreditieren suchte, auf eine zu- ^vnmende Antwort von feiten des britischen Kabinetts ge- Iduict, womit also dann die formelle, aber aud) nur die AnlWPrf)Pi Hin neue Zustimmung aller Lignatarmächte des Berliner ertraget erreicht tväre. *

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irr. 194 Erstes Blatt 162. Jahrgang Montag, 19. August 1912

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^AW General-Anzeiger für Gberyesten ZMZ ttnähme von Anzeigen Rotation$drud und Verlag der vrüdl'fchen Univ.'vuch' und Steindruckerei R. Lange. Redaktion, rrpedttion und vruckeret: Schuiflraye u o0nb-; v . 'ür den JÄZ Bfibingcn: Stmfprcd,« Nr. 269 S-!chäs.-!'-II- Baftnhollira&c 16a-__

roch bie Trii»li»fra9e bilde,, wie gefagt, nicht nur hin» in einer nrohlrooUenben Reserve. Ta» ist die einzige nicht den Gegenstand des angeregten Meinungsaustausches, Wahrheit. m,.ifninn

andern sie ist auch kaum noch der dunkelste Punkt des D»e Lage der »rkifche» -^9crn"?- . lb

Balkanproblems, dessen albanefifcher und tk o n st a n 11 n o p cl, 18. Aug . D*r ,^evantt Herauf mazedonischer Teil als weit verwickelter erscheint,schon verzeichnet da- Gerücht, bie Reg'erung beabsichtige, b deshalb, weil diese an sich inneren Fragen der Lurkci Ausweisung der Italiener ruck.z .1 fl » durck) die montenegrinisch.bulgarisch'scrbische Begehrlichkeit machen. lh f h 6 i iicÄhlb °5000

längst zu äußeren Fragen geworden smd und zwar ,n\ Tas BlattAlemdar melbet, haft in UeSCnb uw oirticn an deren Lösung Europa ein außerordentlich starkes Albanesen eine Venammlung abhalten WEN, um fick Tntcrc'sse hat Erfreut sich doch der Fürst von Monte- über die Langsamleit in bem 'Vorgehen des Kabinetts zu ncgro, bekanntlich der Sdnmegcrüahr des Königs von beklagen. Auch sollen die «"»aneicn ;

Italien, dar in diesem Fall nicht sehr uneigennützigen daß die Minister des «teilt" ^FuuSr- italienischen Sympathien, und was Bulgarien nnb zustanb vorletzt werden Wir es ^u ^uuür

Serbien betrifft, so bestreiten diese zwar ben Abschluß Uga ber Regierung mit, die lungcn ^^z»ere beständen troh eines Bündnisses, das natürlich nur gegen die Türkei gc des Eides, den sie ablegten, aitt der Bcwi ig g richtet sein könnte aber aus ihren Hofsnungen auf eine I teren .Forderungen der Liga, und die -iga '" Nicht ,n de yiorgJnti.e auf bm Banon" mad.en fie tonen Hehl. Lage f.e baran ,u T.e Cfy.ere »«>ange^on.

91iin sollte man ckaentlich meinen, dap, wenn alle ders ben Rücktritt der Mnnstcr der Justiz unv oc» ^arin^ beteiligten Mächte bereit wären, auf den angeregten Mei ! Ter Ministerrat.bef^lugte sich in dtt heu '«^n^mig nung-^austausch einzugehen, dabei and) etwas Herauskoni I ausfdflics l»ch mit der -.ag Winmerrat

mm müf e Ober in bet Diplomatie fpiclen iich die Tinge Psorie von neuem b-unruh.gt. ^»icherrat zuweilen auch ander» ab, und man tonn jicii an einem besch, den wegen politisch-- »erge-en veruN«awa «. solchen mcinung»au»tau|di au» beteiligen, um zu uer banefeu «mnestie zu S-w-hr-w Zu turIi chen Hrei|cn v r bindern, daß etwa» dabei herau»t°muil! Und jo wird stehi man bi- tzaltiiug dbr «lbanefen nicht, d>e fre iem man nut tun, trotz allen Wohlwollens sur die Bcrchtoldschc emnehmen, nachdem das Iradc das fast allc ihre ^unfch Anrcauna sich vor irgend welchem Optimismus zu hüten, er,ÜM, bereits vorgestern im W.la e Sos ovo bek«mt fle- ^indn« Ä

ein Mittel zur Lösung der orientalischen Frage. Welches I H^^ch des russischen Minister» des Aeußcrn in ist dies Mittel, rief alles erstaunt und erwartungsvoll. England?

Meine Herren, erwiderte der Altrcichstaiizler, das ist noch I Berlin 19 Aug DasBerliner Tageblatt" erfährt aller streng st es Geheimnis. Ist der Anreger des Petersburg: Ter Minister des Aeußern Safo- allerncuesten Meinungsaustausches, Graf Berchtold, wirklich I w wird zwischen dem 23. und 28. September ds. Is. hinter dies Geheimnis gekommen? heim König Georg in Balmorale in Sdjottlanb

Petersburg, 18. Aug. In derNowoje Wrcmja" -^n Zu gleicher Zeit werden dort der Premierminister erklärt ein russischer Tiplomat in einem Interview, die Asquith, Sir Edward Grey und der englische Bot- amtlichen Kreise Rußlands glaubten, daß der vom Grafen I.-^g^er in Petersburg weilen.

Berchtold vorgeschlagene Meinungsaustausch der intcresstcr------------ ----- ---

ien Staaten wünschenswerte Ergebnisse zeitigen pff Halfer M wllhelMShShe.

und günstige Bedingungen für eine friedlicheI «uilbelmsböhe 18 Aug. Das Kaiserpaar &'*X*äsi käs? sttrs ä ässsws

SÄ5 9,«SS»«Äg - «N ÄÄ»s Verhandlungen emgclabcn wurden.Rjelfch uennl b«.n | ) i{oirit(ir n Kiderlen traf aestern in

Vorschlag Berchtolds außerordentlich geschickt und glanzend menan ^Londtafel teil Prinz berechnet. Heinrich traf heute morgen 5.40 Uhr in Wilhelmshöhe

Preffestimmen. bl. ^ute abend verbleibt. Vormittags nahmen

17. Aug. Die Pariser Blatt er widmen ^'Majestäten, Prinz Heinrich und die Prinzessin Viktoria ' iHrnbn -w p r rfi t n 1 b freunbhche Ar- 2uije mit ihren Umgebungen am Gottesdienst in der Sdstoß- ...... ... _________ . . - rr.. kapelle teil. Um 1 Uhr fand aus Anlaß des Geburtsq

größte Beachtung verdiene. DerFiaarä erklärt, da,; b c R.a {| j r a n j 3 o \ c ( em Frühstück be,m

Oesterreichs Vorschlag, nicht nur die Logik, sondern aud) ftaijerpQar statt, wozu bie Herren der öfterreichisch-ungari- die Aktualität für sich habe. Es sei aber schwierig, cm Botschaft geladen waren.

ernsthaftes Resorinprograrnm zu verlangen, ohne der Otto- $ni Verlauf des Mahls brachte der Kaifer, welcher manischen Sack>e Schadeii zuzufügen. Dies sei, memt d/r österreichische Feldmarschalls-Uniform trug, Figaro", der delikateste Punkt dieser Angelegenheit. WennIfD'lQenbcn Trinkspruch aus:

man auch in der offiziösen Wiener Presse betont, daß Lester- hitte Sie, Ihre Gläser -u erheben. Es gilt Seiner Majestät

reich-Ungarn keine Einmischung in die eueren Verymt-I . - Oesterreich und König von Ungarn, bem wir alle, « oT»Xwb "oh. to^^ vvo ^ »er-

höre. Sodann vermißt derFigaro" irgendeine Anden- ehrung und Liebe sollen, es gilt memcm treuen Framb unb mematt tuna wie Graf Berchtold fich die Beendigung des italienifch-1 festen verbündeten Daftenbruder, bem Vorbilb unb dein verkorper- türki'schcn Krieges denke. ien Pflichtgefühl in ber Arbeit für fein Volk unb fein Lanb. Gott

DasEcho de Paris" schreibt über dieselbe Frage: schütze, erhalte unb segne Seine Majestät ben Kaiser unb König! In Deutschland, wo man überrascht, wenn nicht gar un- ftajid. 18. Aug. Ter Kaiser unb bie Kaiserin begaben zufrieden war, zeigt man an, daß Frankreick) sich vor- stch abCnb von Wilhelmshöhe nach Kussel, bas iZechchmuck bereite, den Borschlag des Wiener Kabinetts zu bekämpfen, angelegt hatte. Tie Ma,e,täten wurden allmthalben vom Bublt- Wr haben crflärt, datz dem nicht f° iit. Bisher halten wir I him lebdaft begrünte In, Tbeater war au, allerhschnen Bcsehb

Womit freilich nock) gar nichts erreicht wäre. Denn le Anregung des Grafen Berchtold ist fo unverbindlich luic nur möglich. Sie will nicht als eine ,st)6marche" gelten, jifötn eben nuc als eine Anregung, ob es nicht angesichts >ec Beunruhigung untec den Balkcmregierungen und -Vol- ern wegen der Zugeständnisse an die Albanien angczelgt ei, daß die Mächte ihren Staiidpunkt gegenüber der heute toiliegeiibcii Wendung der Ballanangclcgenhciten zu er- .imen geben. Zweifellos ist es nicht etwa geplant, hierbei cud) die Frage eines Friedensschlusses zwischen Italien und der Türkei zur Sprache zu bringen, | sondern cs Ijanixclt sich dabei um emDrng an sich", das J cbcc allem Älnjchcin nach wenn nicht mit, so doch neben | tem Bündel von Balkanfragen ventiliert werden soll. Du

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