Ausgabe 
13.11.1912 Zweites Blatt
 
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162. Jahrgang

Zweites Blatt

Nr. 268

Erschein! tSollch mit Ausnahme deS Sonntags.

stündlich der Tradition treu.

DieGießener Zamillenblätter" werden dem ,2ln»eifler' viermal wöchentlich beigelegt, das KrchMatt für den Breis Gießen" zweimal wöchentlich. TieLandwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.

TasMilitärwock-enblatt" meldet: Generalleutnant von Werder, Kommandeur der 8. Tivision, wurde ir^Genchnllgung des Abschiedsgesuchs mit gesetzlicher Pension zur Disposition gc stellt. Generallculnairt von der Marwitz, Kommandeur der 3. Tivision, wurde mit der Wahrnehmung der Geschäfte eines Generalinspekteurs der Kavallerie betraut.

Mittwoch, 15. November 1912

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversitätS-Buch- und Eieindruckerei.

9L Lange, Gießen.

d re K l a p v e ii b e r die Rückseite lose ü b e r h ä n g e n z u las seil. Als recht zweckmäßig haben sich Umschläge bewährt, die an der Berschlußklavpe einen znngeuartigen 'ttnsatz haben, der in erneu äußeren Schlitz des Umschlages gesieckl wird. Sie üchern den Inhalt vor dem Herausfallen unb verhindern das Einschieben

Vie vereinsachuna der Staatsverwaltung und die hessische Bauverwaltung.

Wir erhalten folgende Zuschrift :

Ter von den hessischen Abgeordneten gestellte Antrag nifVereinfachung der Staatsverwaltung" feiert bald fein dreijähriges Stiftungsfest und noch ist nichts geschehen, was merklich als eine wirtliche Vereinfachung angesehen wer den könnte. Eine Vereinfachung ist aber nötig und nur !,ei radikalerem Vorgefr.n möglich. Tie Vereinfachung der Bauverwaltung, die ebenfalls angestrebt wird und die zweifellos am leichtesten durchführbar ist, hat merkwürdiger­weise noch nicht eingesetzt. In jüngster Zeit haben zwar diesbezügliche Konferenzen stattgefunden, aber was diese gezeitigt haben, erfährt man nicht. Tie feit Jahren be­leihende Vereinfachungskommission hat über diese Materie iberlsaupt noch nicht beraten und doch verlautet, daß die Neuorganisation der Bauverwaltung mit Bestimmtheit am 1. April 1913 in Wirksamkeit treten soll. Auch aus diesem Gebiete wäre, wie bei der Besoldungsordnung, die Mit-

Aus Stadt und Land.

Gießen, 13. November 1912.

' Lchrerpersonalien. Ueb ertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Ioh. Schön hals aus Reuters eine Lehrerstelle an der Gemeindeschnle zu Schlechtenwegen. In den Ruhestand versetzt wurde der Lehrer an der Gemcindcschule zu KortclShütte Ludw ?lrnold aus sein Nachsuchen. Erledigt ist eine mit einem evang. Lehrer

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- slraße 7. Expedition und Verlag: e^51. Redaktwn:^S112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen.

Gebühr zu belasten.

Kreis Büdingen.

X Nidda, ll.Nov. Gestern abenv hatte im GambrinuS der Verein .Gemischter Chor" eine A bendu n ter ha ltun q veranstaltet. Tie Ehorlieder: .Wohlaui in Gotte« schmier Welt , ,ES nicht nach meiner Heimat mich' und besonders ,Ter Lenz zeugten von estrigem VorivärtSstreben des VeremS unter bewahrter Leitung seines Dirigenten Lehrer Bopp- Nidda. Einen besonderen licin gewann die Abendnnterholtuug durch die Vorträge deS Toppelqnarletts von Mitgliedern des Turnvereins Offenbach a.M. Xlefe Herren überraschten uns geradezu durch den Vortrag von Liedern ernsten und heileren Inhalts, ivie cs wohl m unserer Stabt noch nickt gehört worden mar. Geradezu erhebend war bad ,P..pule mens von V. Horn, dasAve Maria von Sonnet. Tas stärlsic Fortissimo mit dem 'ernsten Piantssimo wechselten ab in tic (tide Wasserrose- von Abt und demWaldesrauschen" von Ullrich. Rauschender Bestall Male den Vorträgen und die langer .nackten noch eine Anzahl Zugaben. Oberst Weimer dankte den Sängern im Namen der Anwesenden. Dem vereinGemilchter Ebor" sprach Plärrer Werner, der vor 20 Jahren den Verein Qt gründet und mehr als ein Jahrzehnt geleitet hatte, Dank aus.

Kreis Friedberg.

L. Friedberg, 11. Nov. An der neuen KrctS» straffe F riedbergBad-Nau hein, wird rüstig gear­beitet. Die Pfeiler der Unterführung stehen schon in halber Höhe. Der Damm der Straße wird in der Friedberger ®c- mciikung eben aufgefüllt; die dazu nötigen Erdmassen kommen von einem Gelände, das dem Friedberger Armensonds ge­hört. Gestern abend fand im Saalbau eine Luther­seier statt. Die evang. Vereinigung Friedbergs feiert den Tag schon seit 25 Jahren. Der große Saal war bis auf den letzten Platz besetzt Prof. LampaS gedachte deS Gründer« der Lutherfeier, des verstorbenen Direktors D Weisenbach. Tic Festrede hielt Pfarrer Lehn aus Offenbach über Luther und seine Familie. Gcmeinsan,c Gesänge, Chöre deS Semi­naristen . SängerchorS und sonstige musikalische Vorträge ivechsclten miteinander ab. Die Kollekte betrug 62 Mk., die hem aus 15 000 Mk. angewachscnen Baufonds für ein VereinS-

anberer Sendungen, ihre möglichst ausgedehnte Verwendung tft un all e ueinen Interesse zu wünschen. VerhältniSmäffig häufte ver- sch.even sich auch Briese nsw. in Zeitungen, die unter Sircstband verschickt werden. ES ist dringend zu raten, die Strcstbänder so eft wie möglich um die Zeitungen zu legen, nachdem diese um­schnürt worden sind.

Landkreis Gießen.

= Garbenteich, 11. Nov. Seit voriger Woche ist der Bahnanschluß der Gewerkschaft Weißenburg hier im Bctrrcb. Es werden täglich mehrere Waggons Magnesia- Tüngerkalk verladen. Dieser Tüngcrkalk, der ein weicher, leicht­löslicher Kreidckalk ist, hat sich namentlich bei Klee, Wiesen und Weiden ganz hervorragend bewährt. Auch bei ben .r'ungcriKr» suchen der Landwirtschaftskamm er in Obcrhessen soll bad der tfQll gewesen sein.

# Lich, 11. Nov. Der Plan, hier eine Volksschule zu erbauen, wird wohl, wie man von Mitgliedern des Ge- mcinderats hört, vorerst noch ein frommer Wunsch bleiben. Unsere Stadt hat noch erhebliche Aufwendungen für Manah- sation, Straßenpflasterungen und die elektrische Beleuch­tung zu machen, so daß man vorerst^ alle weiteren Aufwen­dungen unterlassen muß, um die Steuerzahler nicht über

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhesien

hauS zl,fielen.

m Bad-Nauheim, 12. Nov. Ter Gesangverein C o n k o r d i a" feiert am 16. November d. I. sein 50iähr,ges Stiftungsfest durch einen Kommers mit Ball imSprudelHotel . Durch das anhaltende Regenwetter mußten samtlickic Ar­beiten an den, Kläranlagekanal Bad - Na u,her m Friedberg, sowie an der Ueberbrückung des neuen «tädte- weges eingestellt werden. Hunderte von Arbeitern und dadurch beschäftigungslos geworden. Seit freute morgen zeigen Die Höhen des Winter st eines Schnee.

m Steinfurth, 12. Nov. deute vormittag wurde durch die Bad-Nauheimer Polizei der Installateur Franz Gut hier auf seiner Arbeitsstelle in Bad-Nauheim verhaftet. Ihm wird zur Last gelegt, im Lause des Sommers sich während seiner Tätigkeit als Installateur ein ganzes Warenlager gestohlener Sack-cn aus Hotels, Villen und GesäMShäusern angeeignet zu haben Taftächlich sand Kriminalwachtmeister Dillenburger in der Wohnung des Verhasteten eine große Anzahl Konservenbüchsm, Champagner-, Kognak- und Weinflaschen, Schirme, Kleider,tofte, Blusen usw., eine ganze Einrichtung, Die aut einem Wagen aut bas Nauheimer Polizeiamt geschafft wurde. Seinem Arbeitgeber hat er eine teure Klosetteinrichtung entwendet und in 1 einer Woh­nung verweichet. Seinen Kollegen hat er wahrscl>einlich, auch dte seit längerer Zeit abhanden gekommenen Werkzeuge gestohlen.

Starkenburg und Rheinhessen.

m Offenbach, 10. Nov Tie Stadt Offenbach beab» sichtigt die Einführung einer städtischen Arbeitslosen. Versicherung. Neben den Vorschlägen der Verwaltung hat das Gewerkschaftskartell dem sozialen Ausschuß einen Entwurf unterbreitet, dec sich an das Genter System in der in Stuttgart zur Anwendung gebrachten Form anlehnt. Da- nach sollen unverschuldet arbeitslos gewordene Mitglieder solcher Berufsorganisationen, die selberArbeitslosenunterstiitzung bezahlen, zu ihrer vom Berufsverein zu zahlenden Arbeitslosen­unterstützung Zuschüsse in Höhe von 50 Prozent, höchstens jedoch 1 Mk, für den Tag, für die Dauer dec Arbeitslosigkeit erhalten, aber nicht länger, als die Unterstützung durch den Berufsverein läuft. Arbeitslose, die keinem Berufsverein mit Arbeitslosenunterstützung angehören, sollen ebenfalls städtische Zuschüsse erhalten, wenn sie für die Zeiten der Arbeitslosigkeit bei der städtischen Sparkasie einen Sparfonds ansammeln. Sie hätten dann bei Eintritt der Arbeitslosigkeit wöchentlich einen beliebigen Betrag aber nur bis zur Höhe von 12 Mk wöchentlich von ihrem Sparguthaben abzuheben und würden hierzu aus städtischen Mitteln jedesmal 50 Proz. der wöchentlichen Abhebung an Arbeitslosenzuschuß erhalten, und zwar so lange die Arbeitslosigkeit dauert, bezw. bis das Sparguthaben erschöpft ist, jedoch nicht länger als 60 Tage innerhalb eines Rechnungsjahres.

Heffen-Naffau.

X Groß-Rechtenbach, 11. Nov. Die Schulen von Klein- und Groß-Rechtenbach wurden dem neuen Schul- auffichtsbezirk unter Seminardirektor Groth-Wetz-

Eine weitere Schiffstaufe.

Kiel, 12. Nov. TieHowaldts - Werke tragen heute aus Anlaß des Stapellaus s des kleinen Kreu­zersErsatz Geyer" prächtigen Flaggen- und Gir- landenschmuck. Während das Prinzenpaar Heinrich mit Gefolge in dem mit mecklenburgischen Farben geschmückten Pavillon Platz nahm, bestieg der Bürgermeister von R o st o ck , M a ß m a n n, in Begleitung Rollmanns souuc des Schisfsbaudirektors der Howaldtwerkc die Taufkanzel und hielt die Taus rede. Bei den Worten: Ich taufe dich auf den NamenRostock" zerschellte der Redner eine Flasche Sekt am Buge des Kreuzers. Wenige Sekunden nachdem der Schiffsbaudirektor das Zeichen zum Ablauf gegeben hatte, glitt das Schiff ruhig und schnell ui das Wasser, während die Musik die Nationalhymne spielte und die Feswcrsammlung ein dreifaches Hurra ausbrachte.

irbcit der öffentlichen Meinung von nicht zu unterschätzen­

dem Werte, da hierbei auch die interessierten Beamten

ftnmal zu Worte kommen fönnten und die Kammermit­glieder auch bereit Ansichten kennen lernten. Daß die Ver- waltungsbeamten, die bislang zu den Konferenzen zuge- »ogen wurden, die Bauverwaltung in ihrem Sinne und nicht ;ur Verminderung ihrer Machtsphäre auszugestalten suchen, grüber darf man im voraus klar sein: es fragt fich aber, ob die von ihnen gewünschte Neugestaltung eine praktische und was mit die Hauptsache ist, eine billigere wird.

Mau hört z. B. von einer Trennung zwischen Hoch- und

Ticsbau, ctiva dcm Studicngang dcr Doch, und Fachs^ulcni ^s-tzcndk Schuliicllc zu Ob-r.Schönmattcnwaq. angcpatzt.uicd datz dcmcntwrccdcud auch die Lrgan>>atwn » ' 1» b - - b ernannt

.chattet würde Bet dem unbedingten Vorzug, den eine <9 m 9 " Vv J «nrI rt

derartige Spezialisierung verdient, kommt es aber zum worden die NegierungSbaufuhrer Ferd. ' X nitbem daraus an, daß hierbei des Guten nicht zu viel wachs, Willy Horst, Alsc. Kessel, sämtlich aus Darm, gesclsieht, d. h. daß nicht überflüssige Beamtenstellen ge- stadt, und Adolf Rkangold aus Berlin.

jchaffen werden, die unter Umständen noch eine Verteue-* Bahnpersvnalnachrichten. Ter Eisenbahn- ) unfl des ^lpparates im Gefolge fr-aben. In erster Linie Direktionspräsident Reuleaux in Frankfurt a M. erhielt muß dabei erwogen werden, ob nickst technische Arbeiten, vom König von Preußen die Erlaubnis zur Annahme jic freute die akademischen Baubeamten aussühren, von und zum Tragen des Kommandeurkreuzes des dänischeii iiittleren Baubeamten ausgefübrl werdeii können. Bei Tanebrog-Ordens. Versetzt wurden der Lokomotivheizer >er Trennuiig von Hoch- und Tiefbau wird es sich haupt- Ludwig Friedrichvon.Hanau nach Nidda und der Lchafß- .ichlich darum l)andeln, ob für die Kreisstraßen auch ferner» ner Heinrich Hoffmann II. von Straßebersbach nach hin akademische Baubeamte in den einzelnen Kreisen nötig Herborn., ...

sind, oder ob man nicht diese den mittleren Beamten ** An ti-Alkohol-Ausstellung. Man fenrewt ,Kreisstraßenmeister) unbedenklich überlassen kann, wenn uns: Tie mit der Tagung des hessischen Gauverbants gegen je für eine Provinz eine technische Zentrale geschaffen den Mkoholismus verbundene Ausstellung wird in den luirb. Letztere hätte nebenbei den Vorzug der Einheitlich- oberen "Räumen des Philippsschlößchens am Brandpwtz feit bei der Straßenunterhaltung innerhalb der Provinz, untergebracht werden. Zu ihrer Eröffnung am 17. d. M. -njer nun zu beobachten Gelegenheit hatte, wie wenig gerade sind Einladungen an Behörden und Körperschaften er- der akademische Beamte sich mit der Straßenunterhaltung gangen. Für den an demselben Tage stattfindenden bislang befaßt hat, der muß von ooncherein zugeben, Vsolksnnterhaltungsabend in der großen Aula daß hier in erster Linie gespart werden kann, wenn man ist Tr. Strecker aus Bad-Nauheim gewonnen, der über dem mittleren Techniker die Funktionen, die er heute! Deutsche Kraft und deutsche Freiide" sprechen wird. L>en almehin schon ausübt, unter eigener Verantwortung über- musikalischen und deklamatorischen Teil haben Mitglieder l.ißt zumal es in manchem Kreise ein Architekt ist, der des Türerbundes übernommen. Für diesen Abend werden ;ur/eit alsoberster Straßenbaubeamter" fungiert und Programme zum Preise von 10 Pfg. ausgegeben, die zum aer'erst seine straßenbautechnischen Kenntnisse bei den mitt- Eintritt berechtigeii. Im Laufe der Woche folgt dann leren Beamten erwerben muß. Nicht viel anders ist es eine Reihe von Vorträgen. Es werden sprechen: Hans beim Hochbau, abgesehen von den mittleren Baubeamten Paasche, der bekannte Afrikakämpfer und -forscher, über im Staatsdienste- auch hier besorgen diese fast alle Alkohol und Student, Dr. Wilker-Jena über Alkohol und Ilnterhaltungsarbciten selbständig. Für den akademischen Jugendpflege, Prof. Tr. Messer-Gießen über die sozial Hochbauer Architekten) verbleibt aber ohnedies ein arbeits- ethische Seite der Alkoholfrage und Lehrer ischopp-Mauiz i eiches Feld, so daß in jedem Kreis, vielleicht auch für iiber Alkohol und Arbeiterschaft. Es ist eine ernste Sache, zwei Kreise, ein solcher nötig werden wird, dem die Bau- zu der wir alle Freunde unseres Volkes aufriifen! Gehört oolizei, das staatliche Bauwesen und das der Gemeinden, doch der Alkohol mit der Lustseuche und der Schlvindjucht Kirchen usw. nebst der Tentmalspslege und Brandvcrsiche- zu jenen furchtbaren Uebeln, die schlimmer als Pest und rung zu übertragen wäre, und je nachdem könnte man Hungersnot und Krieg der Menschheit nachstelleii, die Un­tiefem Beamten einen ständigen mittleren Baubeamten, geborenen verfolgen, das zukünftige Leben im Keime ver- ,ähnlich wie in Preußen den Bausekretär, zur Unterstützung kerben lProf. Sticker). >

Ucigcbcu. Weitere Hilfskräfte müßten je nach Bedürfnis ** Liederkranz. Ter älteste hiefige^Mannergesang- ingeftcUt und für Neubauten je nach Bedürfnis angenom- vereinLiederkranz" feiert am nächsten Sonntag feinen inen werden. Auf diese Weise würde Geld gespart, aber 75. Gr ü nd un a sg e d e n kt ag. Ten gegenwärtigen Zeit- auch eine fachmäßige Ausbildung der jungen Techniter Verhältnissen Rechnung tragend, wurde von einer Festlichf^t gewährleistet sein uiid es läme nicht vor, wie es schon im größeren Stile Abstand genommen. Hedoch veriprtcht ber Fall war, daß der junge Ingenieur seine Ausbildung die Feier schon in Anbetracht des seltenen -Zeitabschnittes bei einem Architekten miß der junge Architekt bei einem durchaus würdig und genußreich zu werden. Ten breitesten Fnacnieur erhält Raum des gut zusammengestellten Programms, das dieser

v B Tage im Anzeigenteil des Blattes erscheinen wird, nehmen

. .. natürlich die Männerchöre ein, die unter der zielbewußteu

wer UNS flotte» Leitung des rührigen Tirigenten Franz Bauer einstudiert

Zunahme der he.r.-frcudig-.T im

Ans statistischen Feststelluiigeii über die Zeit von 1899 Konzertes die Kapelle des hiesigen Regiments unter Sei- (Ui geht hervor, daß die Zahl der Freiwilligen, tunß Lbermusikmeisters Löber übernommen hat. An Die aus den Reichslanden lommen, sich in der Frist von ^nzert schließt sich ein Festessen an, bei dem ver- zehn Jahren um 7 22 Mann vergrößert Ihit, sMedene ältere Mitglieder, von denen der Liederkranz deiin sie stieg bis 1909 auf 2237 Manu. Davon kommt naturgemäß eine größere Anzahl besitzt, in entsprechenber die größte Zahl auf das Unterelsaff, nämlich 1234, bann öcirc geehrt werden sollen. Um auch der tanzlustigen folgt Lothringen mit 560 und Oberelsaff mit 413 Freiwilli- -^gend zu ifrrent Recht zu verhelfen, folgt auf das Essen gen. Verhältnismäßig am stärksten ist der Prozentsatz des ciu ^balL der den Schluß der Hauptseier bilden wird. Zuwachses an Freiwilligen im Oberelsaff, denn er beträgt .^ ur Nachfeier findet 14 Tage später, am Samstag, frier annähernd 100 v. H. Dieser Umstand ist darum Zg. ^covember, im Bereinslokal ^Eafö Ebel) ein .Herren- besonder ' beachtenswert, weil das Oberelsaß als der un- tommers statt, zu dem alle Mitglieder eingeladen sind, umstrittene Besitz der Kolmarcr Politiker gilt. Auch seit >* T as V er i ch i e d e n v on B r i el c n n n d P o Ü k a r l e n

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genommen. Tie Zahl der in Deutschland geborenen iran= Mvert,cn beioubers getähilim in dieser Beziehung eriveneu fiel', ischcn Offiziere betrug im letzten Jahre 398. Davon lDlc neue ^eitiiellimacn beftätigen, die houna zur Verscuduuq von waren 12 Divisionsgenerale, 18 Brigadegenerale, 20 Ober- Drucksachen benutzten oileuen Brieluunchlaqe, bei denen die Ab- ften 26 Oberstleutnants, 27 Chefs de bataillon, 187 Stapi- henfcer Die am oberen Rande oder an der seile vorhanoeiie stlaooe läne 56^^eutn-ants und Unterleutnants sowie ein Chef nach innen einscblaqeu. In den^ dadurch enislehenden, Soalt ver-

allgemeinen Stimmung im Lande ansehen wollte. Tennl'°" M - ' -

gerade die Offiziere stammen vielfach aus alten eingc» sesseneii lothringischen Geschlechteni und bleiben selbttver-