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Nr. 87
Die „Siebener Kamillenblätter" werden öem .Anzeiger' niermal roöchcntüch beigelegt, daS „Krelsblatt ffir 6cn Kreis eichen'1 zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal.
viertes Blatt 162. Jahrgang
®dc6etnf flaue mit Ausnahme der Sonntag». . *
Gletzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
Samstag, 13. April |9J2
Rotanonsdrua und Verlag der Brühl'schen Unioersiläls - Buch- und Etemdruckeret.
9L Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Driickerei: Schul» straße 7. Exved'.tion unb Verlag: 5L
Redaktion:d^l 12. Tel.-AdruAnzeigerGieben.
Aus Hessen.
Zur Krane der Veterauenbeihilfe hat ber Abg Leun bei den Verhandlungen der Zweiten Kammer am 21. März laut amtlichem Stenogramm folgende Ausführungen gemacht, die es verdienen, in längerem Auszuge bekannt zu werden:
Von den Wohltaten der Verfügung des Bundesrats vom 24. März 1911 hat man — abgesehen von den allerjüngstcn Tagen — im Lause des letzten Jahres bei uns in Hcsjcn sehr wenig gemerkt. Gewiß, als man das Ausschreibcn in die Sand bekam, so las inan eingangs, der Kreis der Berechtigten wird beträchtlich erweitert, so glaubte man, jetzt ist den Leuten geholfen. Wenn man aber das Ausschreiben durchlas, so sah man: Es wfrd nichts geändert Tas neue Ansschreiben bezeichnete nur die Veteranen bezüglich der Würdigkeit Es tonnte z. B. dem Veteranen, der bestraft war, selbst wenn er hilfsbedürftig und erwerbsunfähig war, die Beihilfe nicht gewährt werden, nxHjrcnb durch die neue Verordnung davon Abstand genommen werden kann.
Ich habe dem Minister die Frage vorgelegt: Haben denn unsere hessischen Veteranen nicht in derselben Weise ihre Schuldigkeit getan wie die preußischen? Ja gewiß! sagt Seine Exzellenz, und wenn Seine Exzellenz vorhin aüsführke: Sollte sich ergeben, daß sie in anderen Bundesstaaten wohlwollender behandelt würden, so würde das hier auch geschehen, dann hätte ich ges- wüuscht, daß durch unseren Gesandten in Berlin, den das Hessenland dort unterhält, diese Tifferenz längst festgestellt worden wäre.
Meine Herren, im Gießener Anzeiger erschien neulich ein Artikel über die Beihilfe. Ich habe den Artikel nicht versaßt Es wurde darin behauptet: Tie hessischen Veteranen werden gegenüber den preußischen als Veteranen zweiter Klasse behandelt. Meine Herren, wenn ich den Artikel geschrieben hätte, so würde ich viel weiter gegangen sein: nicht als Veteranen zweiter Klasse, sondern als Veteranen zehnter Klasse wurden sie seither hier bc handelt. (Hört, hört!) Meine Herren, ich bin stets stolz darauf gewesen, Hesse zu sein: wenn man aber gesehen hat, wie 25 Minuten von uns entfernt in Preußen die Veteranenbeihilfe bewilligt wird, und wie si? hier bei uns in Hessen abgeschlagen wird, dann könnte man beinahe wünschen: Ware man doch 1866 preußisch geworden! (Zustimmung und Widerspruch.)
Meine Herren, ich gebe aber zu, daß es in den allervetzten Tagen etwas besser geworden ist. Ich will der Großh. Regierung keinen Vorwurf daraus machen, daß sic die reichsgesetzlichen Bc> flimmungen nicht richtig anwendet. Tas habe ich auch niemals getan. Ich habe aber schon im vorigen Jahre dem Herrn Minister gesagt: In Preußen werden die Veteranen ganz anders, viel wohlwollender behandelt, sonst könnten viele Leute die Beihilfe nicht bekommen. Tort fragt man nicht nach' uiiterstützungs- fahigen Familienmitgliedern. Tic hessische Negierung sagt: Tas Bürgerliche Gesetzbuch schreibt in § 1601 vor. Tie Verwandten in gerader Linie sind verpflichtet, einander Unterhalt zu gc währen. Und, meine Herren, wie weit geht da unsere hessische Regierung? Ein Veteran in meiner Gemeinde war sein Lebtag Arbeiter, Steinbrucharbeiter. Er ist krank. Tie Beine sind ihm geschwollen. Land besitzt er nicht. Wohl hat der Mann ein eigenes Häuschen gebaut, aber das ist heute noch nicht einmal schuldenfrei. Diesem Manne wird die Veteranenbeihilfe nicht ge währt, weil er einen Sohn hat, der ledig ist unb ber täglid nach Gießen führt, um bort seinem Berufe als Techniker nach zugehen, uobci er 1600 Mark bas Jahr oerbient. So hat hier unsere hessische Negierung gehanbelt, unb das geht jedenfalls zu weit. Meine Herren, 1600 Mark; was ist denn das? Wollen denn unsere Beamten, die 1600 Mark erhalten, nicht auch Gc haltsaufbessernng haben? Id) glaube, wir waren dod; alle seithei ber Meinung, baß ba auch eingegriffen werben muß. Unb hie-.: soll jetzt ber Sohn in ber Lage fein, seinen arbeitsunfähiger Vater zu unterstützen? Ja, meine Herren, wenn id) nun bi Rechnung barauf mache, was ergibt sich bann? Wenn ber Sohn in bem Orte wohnte, gewiß, bann könnte man sagen: Er kann ihn unterstützen. Sein Arbeitsort ist aber nicht der Wohnort, sondern er reift täglich nach Gießen, wo er als Techniker tätig ift. Er löst sich 12 Monatskarten im Jahre. Eine Monatskarte kostet 4,20 Mark: bas finb 50 Mark bas Jahr. Er ist Techniker, er muß bod) auch in anftänbigen Kleibern herumgehen; er bt> Zahlt von ben 1600 Mark seine Staatssteuer unb selbstverständlich auch feine Gemeinbestcucr. Wenn id) jetzt bie Kleiber und bie Steuer und die Monatskarte von den 1600 Mark abziehe, was bleibt ihm ba 3um Lebensunterhalt übrig? Vielleicht 3 Mark ben Sag! Ja, meine Herren, hat benu ber Mann, wenn er in Gießen zu Mittag ißt unb tagsüber bort leben muß, hat ber nicht die 3 Mark nötig?
Im Königreich Preußen, wenigstens im Kreise Wetzlar, werben bie Veteranen viel hnnbertmal wohlwollenber behandelt als im Senemanb. Saran ist nicht zu zweifeln. Ick) betone aber: Ich wache ber Regierung keinen Vorwurf baraus: ich kann nicht behaupten, baß sie die reid)sgesetzlichen Bestimmungen nickst richtig <t?l0CkC‘ lveiß: Tie Bestimmungen finb hart. Nun sorge 0.0er bie Regierung bafür, baß sie gemübert werben unb bekümmere sich barum, baß bie Bestimmungen durch das ganze Reich einheitlich gehandhabt werben, bamit Zufriebenheit bei un- *eren hepischen Veteranen Einkehr hält! (Lebhaftes Bravo!)
Aus Stafct unb £anb*
Gießen, 13. April 1912.
**BeiderLanbesversicherungsanstaltGroßh. oon* Lc n im März 408 Anträge eingegangen unb zwar: 330 Anträge auf Invaliden- unb Krankenrente (I. u. K.), 35 auf Altersrente (91.), 12 auf Witwen- unb Witwenrente (W.), 26 aut Waisenrente (£).), unb 5 auf Witwengelb (Wg.). — Unerledigt wurden in diesen Monat übernommen 313 Anträge, so daß 721 Gesuche in Bearbeitung standen. Es fanden Erledigung 257 Anträge durch Bewilligung (216 I., 16 K., 18 91., 6 Q., 1 Wg.) — 55 durch Ablehnung, weil unbegründet (39 I., 11 A. unb 5 £>.), 26 burch anbere Weise — Zurücknahme usw. — (21 I. unb 5 A.), zusammen: 338, so baß 383 Anträge als unerfebigt auf April übernommen werden mußten. — In.welchem Umfange die Landes- Versicherungsanstalt Hcilverfahrenskosten für ihre Versicherten übernimmt, ergibt sich daraus, daß Ende März in Anstalten 315 versicherte Personen untergebracht waren. In ber Eleonorens;eil- stätte befanden sich außerdem noch 31 Personen, die teils auf eigene, teils auf Kosten des Fonds der Großherzogin oder sonstiger Stiftungen eingewiesen waren.
** Frühjahrs schonz eit der Fische. Mit dem 10. April begann für die schiffbaren Flüsse des Großherzogtums .Hessen die Frühjahrsschonzeit ber Fische. Bis zum 9. Juni einschließlich ist allen Fischern in der Zeit von Donnerstag früh nach Sonnenaufgang bis Montag früh nach Sonnenaufgang jede Art des Fischfangs verboten.
** G e s e l l e n p r ü f u n g s w e s e n. Morgen, Sonntag, pünktlich 10 Uhr, findet in Steins Garten dahier eine Sitzung aller Gescl/enprüfnngsausschüsse für bas nord- westlichejOberhessen statt, in »welcher die'Erfahrungen, welche die einzelnen 9lusfckMfe unb Beisitzer in der Reihe von Fahren bei der Abhaltung von Prüfungen gemacht haben, ausgetauscht und besprochen werden sollen. Säm.liche Prüfungsausschüsse und Prüfnngsmeister sind, wie aus dem Anzeigenteil hervorgeht, hierzu eingeladen.
** Ei n a l t e s I r ü h l i n g s r ä t s e l. Zu Beginn des Frühlings mag an ein altdeutsches Rätsel erinnert sein — das ältestes, das uns von unseren Vorfahren überkommen ist. Hochdeutsch lautet es:
Es kam ein Vogel federlos, Saß auf dem Baume blattlos, Tn kam die Jungfer mundlos Und fraß den Vogel federlos Von dem Baume blattlos. Tie Auflösung lautet: Der Schnee auf der Tanne von der Sonne verzehrt. In vorstehender Fasfung ist das Rätsel in Deutschland, besonders in Mitteldeutschland, volkstümlich geworden. Eine lateinische Uebersetzung war schon zu An- ang des zehnten Jahrhunderts vorhanden.
Kreis Lauterbach.
r. Grebenhain, 12. April. Wegen ber von ben Land- tänben genehmigten Gestütsstation im südlichen Teile bes .Kreises Lauterbach wird ber Oberlandesstallmeister v. Willich am nächsten Montag in Grebenhain eine Besichtigung sämtlicher in diesem Bezirk gehaltenen Zuckststuten abhalten. Wo das Gestüt unter-' zebracht werben soll, ist noch nicht bekannt, vermutlich kommen Niebev-Moos unb Grebenhain in Betracht. Tas zweite wäre wegen seiner Bahnstation wohl der geeignetste Platz. Ter Gestüts bezirk wirb etwa 20 Orte bes Kreises Lauterbach umfassen.
Kreis Friedberg.
L. Fr i e d b er g, 12. 9lpril. Die freiwillige Feuerwehr feiert im Juni dieses Jahres das Fest ihres 50jährigen Be- tehens. Es leben noch 13 ehemalige Mitglieder der Wehr. Lor der Gründung der freiwilligen Feuerwehr bestand hier eine Feuerriege, gebildet aus Mitgliedern des Turnvereins. Mit dem Feuerwehrfeste wird zu gleicher Zeit der Feuerwehrtab aller Wehren des Großherzogtums Hessen verbunden sein, zu dem über 5000 Feuerwehrleute eintreffen werden. — Der Bauunternehmer K., der neulich bewußtlos in feinem Bette aufgefunden wurde, befindet sich außer Lebensgefahr.
(R) Friedberg, 12. April. Infolge Versetzung an das Kreisamt Offenbach wird der Großh. Feldbereinigungskommissär Kreisamtmann Kirnberger zu Friedberg in den nächsten Tagen aus fernem seitherigen Amte ausscheiden Der Weggang des hochgeschätzten Beamten wird in den Kreisen, die bei den Feldbereinigungsverfahren mit ihm in Verkehr kamen, und sein wohlwollendes Entgegenkommen und seine ganze Liebenswürdigkeit kennen lernten, lebhaft bedauert werden.
Starkenburg und Rheinhessen.
w. Darmstadt, 12. April. Der am ersten Oster- feiertage von dein Falkenschroffen bei Achern i. B. abae- stürzte Tourist Karl Mittler ist gestern abend seinen Verletzungen erlegen.
vermischtes.
* Wettbewerb. Zur Erlangung von Bearbeitungen bet Frage: „Wie verschafft inan ber miiiberbcmittelten Bevölkerung bie billigste unb zweckmäßigste Wobngelegcnhcit?" schreibt ber Verbaut» zum Schutze bes deutschen Grundbesitzes unb RcalkrebitS einen öffentlichen Wettbewerb aus. Tie Arbeiten sind spätestens bis 30. September d. Js. bei bom Verbände einzureichen. Tie Preise finb 5000 unb 2500 Mk.
Märkte.
(tzießen, 13. April. T! a r f t b ert d»t. ?hif heutigem Wochen- martte loltete: Butter das Pstmd 1,40—1.45 Pik^ Hühnereier 1 Ltüst 7—0 Bl;., 2 Stück 15 Pig., Enteneier bas Stück 9—10 Pfg,, Käse bas Stück 6—b Pfg." Käseniatte 2 Stück 5—6 Pfg. Tauben pr Br. 0,«0—1,00 P.k., Hühner pr. St. 1,00—1,60 9)<L Taimen vr. Stück O,«O—1,80 9Jif^ Enten vr. St. 1,80—2,20 Mk., Wänfe bas Pfb 75—80 Pfg. Ochsen fleisch vr. Pfd. 83—96 sl:(g^ Rindfleisch pr. Psunb 84—86 Pfg., Kuhfleisch 70 Pfg^ Schiveine- leisck) vr. Bstinb 70—90 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfb. 90—94 Pfg. danuuelfleisch pr. Pfb. 70—90 Pfg.. Uartosseln pr. 100 fig. 9.50 bis 10.00 Pik., Weißkraut baS Stück 15 bis 30 Psg^ Zwiebeln per Ztr. 12,00—15,00 Pik., Milch bas X'iter 22 Pfg^ 9lepiel per Ztr. 15 bis 20 Pik., Nüsse 100 Stück 50—00 Pfg., per Ztr. 0—0y I Mk„ Birnen bas Pfund 20—25 Pfg. Marktzeit von 7—1 Uhr.
F. C Wiesbaden. B lehh oi-M a r k t b e ri ch t vorn 10. April. Austrieb: Rinder ^4 (Ochsen 21, Bullen 0, Kühe 63), Rälbec 277,
Schaw 33, Schweine 256. Preis stir 100 Pfd.
Ücüenb- Schlacht- aewicht
C d) f e n. mt. Ml.
BoNfeifchige, au6qenmftete, höchsten Schlacht
wertes 1111 Alter von 4-7 Jahren ... 51—53 91—94
Tie noch nicht gezogen haben inngejocht) . . 50-52 90—93 C'ttuge, f eisckige, nicht auSqeinäftete und altere ausgemästete............ 45—49 83-89
Bull en.
Pollfleischige, ausgeiv^ höchsten Schlachtw. . . 43—47 71—78
pari en. K ü i) j.
Pollfleischige ausgemästete Färsen höchsten
Schlachtivertes 47-51 84-91
2 ollfleiiclnge ausgemästete Kühe höchsten
Schlachtivertes dis zu 7 Jahren 39—43 71—79
Wenig gut eiiuvicielte Färsen 42—45 81—85 keltere ausgemästete Kühe und wenig gut ent«
wickelte jüngere Uühe 34—38 63—70
Mapig genährte Kühe und Färsen 29-33 58—66
St ä l b e c.
Lelnste Maslkälbec 65—70 108—118
□Jiittlere Ulia|t- und beste Saugkälber . . . . 64-67 106-112
Geringere Ptajt- und gute Saugkälber . . . 57—62 95- 103
Geringere «■augfalbec......... 50—55 83—92
Schweine.
Pollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht . ............ 58-59 74—76
Pollsleischige Schweine unter 80kg Lebendgewicht 58-59 73—74
Pollfleijchige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht .............. 58-59 74-76
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9tnr etfrf «ii dirser Marke—dem Fi Ich rr — bttn Soranite- -eichen de» Gcott- schen Dersa-reni-I
kräftung vorzubeugen, gedeckt werden. Dies kann durch den Gebrauch von Scotts Emulsion geschehen, denn Scotts Emulsion ist von hohem Nährwert, dabei leicht verdaulich, sowie appetitanregend und daher wohl geeignet, bald eine dauernde Kräftigung herbeizuführen.
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KVO Eine frohe Botschaft f Hf Korpulente!
Es klingt fast wiedersinnig: „Der Yoghurt, das exquisiteste Nährmittel, das wir kennen, mit dessen Hilfe mit Leichtigkeit Gewichtszunahmen von 20 und mehr Pfund zu erzielen sind, ist unter gewissen Modifikationen auch imstande, ebenso grosse Gewichts- t!>nahmen herbeizuführen.“ Und doch ist dies gar nicht so widersinnig, wie es auf den ersten Blick aassieht. Mau denke nur an den hohen Nährwert der Milch und die heute so beliebt gewordenen Entfettungskuren mit einer reinen Milchdiät. Jeder Arzt, der di* von «lern russischen Leibarzt vr. Th. Carell bereits
vor ca. 40 Jahren empfohlene Milchkur (die sogenannte Carell-Kur), sowie auch die von Prof. Dr.E.Metschnikoff, dem berühmten Leiter des Pariser Instituts Pasteur, in die ärztliche Praxis eingeführte Yoghurt-Kur kennt, wird zugeben müssen, dass die Vereinigung beider Kuren, die heute unter der Bezeichnung „Zehr-Majamin- Kur“ bekannt geworden ist, ein geradezu ideales Mittel > bildet, nicht nur das überschüssige Fett zum Einschmelzen zu bringen und dadurch den starken Leib, die breiten Hüften, das hässliche Doppelkinn zu beseitigen, sondern gleichzeitig auch eine gründliche Blutreinigung und Blutverbesserung herbeizufuhren, um damit in zahlreichen Fällen die Wiederkekr des Fettansatzes zu verhindern.
Berufsstörnng durchgeführt werden kann, interessiert — und jeder Korpulente sollte dies nicht nur aus kosmetischen, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen tun — der lasse sich die aus der Feder eines praktischen Arztes stammende, hochinteressant geschriebene« Broschüre „Die Entfettungskur der Zukunft“ kommen, die wir gegen Einsendung von M. 0.20 in Briefmarken nebst einer Probe von Zehr-Majamin jedem Interessenten ohne irgendwelche Kaufverpflichtung zugehen lassen. Es dürfte niemand bereuen, diese wichtige, manches Neue bietende Broschüre aufmerksam gelesen und die
Probe versucht zu haben. c13
In der Tat hat sich die Zehr-Majamin-Knr im Sturme die Gunst der Aerzte erobert, und alle Korpulenten, die sie bisher anwandten, können von ihrer ebenso frappanten wie wohltuenden Wirkung nicht genug erzählen.
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