Ausgabe 
14.6.1912 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

und man rori1

fier bringt urm Bortrag furfonische Dichtung von

C14/.

len: Schaneenetr. 4

Plockktr. 2 (EckeSeitenweg)

Bifimarckstr. 11 (Ecke Ludwigstr.)

Gesundheit»

D^bi^e. 50 (fd,te H"dc>chäfchen

- . Qinhpr noomnrt n»r<ator

Statt besonderer Anzeige.

Kinder geeignet, ocrf. unter

Seltersro.3!< Otto Schaaf

13877)

X< nnrrt b*e; 'izi*togei_

H. TlmmaoR, Hennovsf 106

Byfftiänser Trchnliiam h rrankenhausen S

l6g.-i.Wwta.-IW. GrJfatcb.-Ltb.

< TWm M

ftetert in jeder gewünschte* Ausstattung stilrein u.preiswert die BriiN*s*e Uohr. Druckerei

auf das gewissenhafteste, unter fachmännischer Leitung, auf Basis echten bulgarischen Fer­ments hergestellt, in einwandfreier, guter u. handlich. Packung. - 20 Ptg. per Glas nur durch die

Garantie leb. Ankunft ä Si. 8^0 ML, 4 Smck !L- ML Fleisch ähnlich wie Reh.

C- Jördens, Munster

S6*/$) Lüneburger Heide)

ßnang. Arbkittr-Lnrill.

Morgen, Samötag abend, 89 Ubr, im Vereinslokal v. Sprechstunde der Rechte bcratungsstelle. v"/°

paar unter Zurücttasiung eines 2'/^ährigen Knaben von hier verschwunden sei. Es wurde auch tn diesem Sinne eine Anzeige erhoben, doch hat sich herauSgeslellt, daß die Frau keineswegs ,hr Kmd im Stich lassen wollte und es wieder obgeholt hat.

Ophma-Fahrräder

* e-eVmelkwt WMtftaUbwtWL IxtVm m WM«.

ltetzte 2Iacbricbten.

Fez, 14. Juni. General Liauteyhat vom Sultan Mulen Haftd bic Zusicherung erlangt, daß er erst ab danke, wenn die Verbältnissc Frankreich gestatten, der Abdankung zuzustimmen.

New York, 14. Juni. Das deutsche Geschwader ist heute morgen unter den Klängen vonDLuß i denn, muß i denn Mr Städtle hinaus" aus dem hiesigen Hafen abgefahren. Kontre- Admiral von R e b e u r - P a s ch w i d sandte an den Bürgermeister von New Dork ein Abschiedstelegramm, in dem er seinen Dank für den überaus herzlichen Empfang aussprach.

(ScricbfsfaaL

sd. Darmstadt, 14. Juni. lVriv -Tel.) Tas Zkriegsgerickt verurteilte heute vonnitta^ den Unteroffizier Ferner, der am 8. Juni den Gefreiten «paar fahrlässigerweise erschoß, wegen vorschriftswidrigen Wafscngebrauches, durch den der Tod eines Menschen verursacht wurde, zu 2 Monaten Gefängnis.

- Amtlicher Wetterbericht.

Oeffcntlicher Wetterdienst, Gießen.

Wetteraussichten in Hessen für CamStag, den 15. Juni 1912- Wolkig, meist trocken, vereinzelt Gewitter, mäßig warm.

vüchettisch.

Der HauSschatz der H oben z oller n. Die Krone König Wilhelms I. war mit nicht weniger als 119 Brillanten und 32 Rosetten besetzt. Der bic Spitze krönende Reichsapfel bestand aus dem großen geschliffenen Saphir und dem Kreuz von Diamanten. Ebenso schimmerten an der Stone der Königin 140 Rosetten und 8 Brillanten, dazu obenauf ein Reiäisapfel von blauem Email mit dem Kreuz von Brillanten. Unser Kaiser ließ im Sommer 1889 die Königskrone unter Beibehaltung der Form nach einem Entwürfe Prof. Döplers d. I. reicher und geschmack­voller ausführeii. Die großen Diamanten am Reif sind von fein ziseliertem Ornament umschlossen, die im Glanze der Steine funkelnden Kleeblätter schärfer stilisiert, die dazwischen bcsind- lichen Verzierungen in der Mitte mit je einem großen Diamanten und oben mit einer haselnußgroßcn Perle markiert. Das Ge­samtgewicht aller zur Krone verwendeten Diamanten beträgt etwa 750 Karat. Wir finden diesen Aufsatz in dem neuesten 20. Heft der illustrierten ZeitschriftModerne Kunst" (Verlag von Rich. Bong, Berlin W. 57.) Aus dem übrigen Inhalt dieser Nummer heben wir besonders Arthur Neißers SchilderungPariser Amuse- ment" hervor, die mit Bildern nach Gemälden, Stichen und Zeich­nungen hervorragelwer Pariser Künstler versehen ist. Für span-- nende Lektüre sorgt die Fortsetzung von Horst Bodemers Erzählung Ter Millionär". Olya Wohlbrück hat einen anregenden Aus­satz überLourdes, die Stadt der Wunder" beigesteuert, und Jarno Jessen würdigt die neue Frauenkunst in einer reich- illustrierten Mhandlung. Der Zick-Zack ist auch diesmal reich an kurzen, mit Abbildungen geschmückten Artikeln über originelle Erscheinungen des Theater-, Kunst- und Bariets-Lebens.

Dampfmolkerei Giessen, Gebr. Grieb

Ferurul 636 --------------------------- Post- and Babnversand

122

; In

belaubende Wirkung ausübeiu FreiligraldsBlumenrackn" bat diese Erfahrung poetisch gestaltet Nun gibt es aber Düste, die, ohne betäubend zu wirken, die Macht haben, die Nerve» zu be­ruhigen und allmählich cinzuschtäsem Es wird daher vorae- fdjlagen, die Kopfkrssen mit solaren Düften zu imprägnieren. In erster Linie kommt dafür Tann.iinadelduft in (trage. Man fülle ein klcin-s Beutelctien mit frischen Tannennadeln, natürlich von den (siveigen abgestreist, ctivn in der Größe von 15 Cuabrat- zennmerern Es darf nicht zu fest gestopst »verden, damit das Säckchen nidti den Kopf drückt, und nur mäßig voll sein. Dann trcimr man das Kopfkissen auf und verstecke dieses Säckchen mitten unter den Federn. Ta5 Kissen wird wieder zugemacht, und es bringt der Duft der Tannennadeln gant leise zu dem darauf Liegenden und er schlummert ein. Dann erat abeln behalten ihren Duft für einige Monate, bann muß man sic .erneuern Sehr empfohlen wird auck statt der Tanneniwdeln getrockneter Hopfen, ferner getrocknete jRoi'cnblättcr, vermischt mit Kleeblüten, deren wundervoller Geruch den ganzen Raum mit Frische erfüllt.

kf. Mit b e m H i r f cd g e f p a n n durch Ainerik a. Wohl die exzentrischste Durchguerung Amerika« wird in den nächsten Tagen beginnen, irenn Frank Clemens mit feinem Hirfch- gelpann |von San Francisco nach Neuyork anfbricht. Nicht ge­ringe Mühe hat es gekostet, die Hirsche an die Deichsel zu zwingen. Der Wagen, den sie ziehen, ähnelt in feiner Bauart einem vier­rädrigen Fahrrade. In drei Monaten hostt Mr. Clemens am Ziele zn sein. Daß diese eigenartige Reise im Grunde im Dienste der Reklame steht, ist in Amerika selbstverständlich, und so macht Mr. Clemens denn Propaganda für die ,Pana«na-Pacific*-AuS. stellung im Jahre 1916.

Kleine Tageschronik.

Die Blättermcldung, wonach der Schuhmacher Wilhelm Doigt, der Hauptmann von Köpenick, in London gestorben sei, ist unzu­treffend. Voigt, der seit längerer Zeit in Luxemburg an­sässig ist, behübet sich demLuxemburger tS3ort" zufolge zurzeit zur Erholung in Lauscha in Thüringen. Diese Nachricht wird durch eine Meldung aus Lauscha beflätigt

Univerfttätr-Nacbricbtcn.

hk. Frankfurt, 13. Juni. Der bisherige hauptamtliche Dozent an der Handelshochschule -u Manndrun, Professor Tr nlbcrt Ca 1 me s, ist vom W'.nkerjemester 1912 13 zum orderst lieben Professor für Handelswissenschastcn an der hiesigen Aka­demie für Sozial- und Handelswissenichaiten berufen worden.

3n Lanchcister Pennsvlvanien i feierte das Franklin

-. . a r f <hQ 11 Kollege heute das Ju b 11 g u m seines 12-nährigcn Bestehens Lancheister ist der Mittelpunkt des so. genannten Pennsplvana Dutch, eines Distriktes, dessen Bewolmer langer keine andere Sprache als den deutschen Dialekt sprachen. Tas Kolleg ist eine deutsche Gründung. Der Feier wohnte als Ehrengast auch bei deutsche Botschafter Graf v. Bernstorfs bei, bem bas Kolleg aus Anlaß des Jubiläums den D o k t o r t i t e 1 verlieh.

uns zweifelhaft: dagegen büriic für die anderen, die bisher nfrtt medizinische Schlafmittel au.-.ukommen, wenn auch vergeblich, ver­sucht haben, das iolgcnbv Mittel des Versuches wert sein. Die Erfahrung, daß der Dust etwas Einschläferndes bat, ist ja alt, unr man weiß, daß dusiende Blumen im Schiaszimmer sogar

Kirche und Schule.

Dehlar, 14. Juni. Denen, die seinerzeit in Wetzlar die vrotcftoerfammlimp für Jatho mitqeniacht haben, ist setzt ttelegen- heit geboten, sie kirchliche Frage und Hage von der positiven ® c geuferte beleuchte« kennen zu lernen. Am nächsten TienStag, ।Ü nämlich hier nn Schsiyengarten eine große ö seni-

l«che Versammsiing flau. Zwei bedeutende Redner werdeir dort sprechen. Der erste «st Pastor Stutiniiniin aus Godesberg, ^ct.t..ltc^or ^e3 Westdeutschen Jüuoliugsluurde- und Gründer dco großzngigen dentsch-eoangeliichen BolkSbllndeS. Er spricht über bas Thema: ,D«e Kirche der Relormauon in ihre«n Kample gegen die feindlichen Mächte der (BcgemoarL* AIS ziveiter Redner wird Pastor Tr. Bronifch aus Barmen spreche«« über ,Tie Kirche der Zukunft/

Recälümleol kl Stappel SonncnstraßcZI Tel. 634 en. Rar in Rechtssachen, emv- nebll sich in Änsenigung von Gesuchen, Steuerdeklaration. Forderungsbeitrcibung, Auf­stellung v. LermögenS-Be«. und Vertretung in Erb- 'chastSfachen vor Gericht.

KreiS Schotten.

Q £ aub fl d), 13. Funi. Nachdem sich Laubach an bic elektrtiche Ueberlanbaitiage Wölfersheim angeschlossen Ijat, wurde kürzlich mit beit Bauarbeitcn begonnen. Die Leitung wird überirdisch ausgesührl, was für die Gemeinde eine Kostenersparnis von 6080 000 Mk. bedeutet Bis jetzt sind 53 Anmeldungen erfolgt Dabei hat es sich ge- zeigt, datz man sich in den landwirtsch. Kreisen sehr ab­lehnend verhält. Während der Bauzeit werden Haus- anschlüise von der Provinz noch kostenlos ausoesuhrt, bei späteren Anmeldungen geht dieser Vorteil verloren Bis Anfang Winter soll die Anlage fertig gestellt sein.

SreiS Friedberg.

Erdbeeren täglich frisch eintreffend, euumeblt billigst W. Hauke! 3730

Tel. 612 Neuen-Haue 7.

Starkenburg und Nheinhesfen.

ch. Bingen, 12. Juni. Seit einiger Zeit hielt sich in einem hiesigen Hotel ein Paar auf, von dem der Herr sich erst als istaxvg Engel aus Mannheim, bann als Postsekretär Paul Fuchs aus Bersin ausgegeben hatte. Dem Schutzmann Weik von wer waren bte beiden ausgefallen. Nach erfolgter Verhaftung gab der Mann an, daß er der Postsekretär Fuchs aus Berlin sei. Bei einer Körperitntersuchung wurden bei ihm nur 20 Mark gt- funben. Aus telegraphischem Wege erhielt bte hiesige Polizei von der Kriminalabteilung in Berlin bie Antwort, baß es dort einen Postsekretär Fuchs nickst gebe. Mittlerweile war auch die Frau verhaftet worden, bie beim ersten Verhör gleichfalls bc houptele Fuchs zu heißen. Als jedoch eine Körpernntersuchuus bei ihr 4 Sparkassenbücher auf den Namen Paul Ziebold zutage förderte, gestand sie, daß sie mit dem Manne gar nicht ner heiratet wäre, sondern die Verkäuferin Gertrud Goldmann aas Breslau sei. Der Mann heiße Paul Zieh old und sei zuletz in Breslau als Expedient angestellt gewesen. Eine in der Wohnung der beiden borgenommenc Haussuchung brachte eine rotlcberne Brieftasche mit einem Inhalt von 38 OOÖ Mark zutage Das Geld ist nur ein Teil des Betrages, das Ziebold in Breslau veruntreut haL Ziebold wird seit längerer Zeit von der Behörde in BreSlau steckbrieflich verfolgt.

Hessen-Nassau.

LJ Marburg, 13. Juni. Die Sammlung hessischer Altertümer, welche sich im Besitze des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde befinbet und die jetzt zweckmäßig geordnet in den großen Parterreräumen des Landgrasensckstosscs s untergebracht ist, findet als eine der ersten Sehenswürdigkeiten kMarburgs und Kurhessens immer mehr Beachtung Besonders sind les Schüler, Akademiker und Vereine, die bie bei solchen Niassen- | Besuchen gemährte ganz nichtig bemessene Gebühr benutzen, um die Sammlung zu besichtigen.

Frankfurt, 13. Juni. Nicht nur anziehend ist die B e - ; buincn-SchauftcIIung im Zoologischen Garten, sondern auch in hohem Maße lehrreich. Die Vorführungen der Be­duinen bieten in gedrängter Aufeinanderfolge des Sehenswerten mehr, als der Retsende bei längerem Aufenthalt in Nordafrika beobachten kann. Das naturechteste Bild bietet vielleicht her Zug I durch die Wüste. Die Zelte der Nomaden, deren einzelne Bahnen i aus Ziegenhaaren gewebt sind und bic sie deshalbHäuser aus fefloren" nennen, werden abgebrochen, mit dem Hausrat auf Kamele verladen, und, nachdem die Karawane Halt gemacht hat, wohn- sertig wieder ausgerichtet. Ein ganzes Beduinenlager entsteht so i vor den Augen der Beschauer in kürzester Zett. Das pomphafte Sckxmspicl einer Beduinenhochzeit schließt sich diesem Bilde an. Alle Vorführungen sind echt durchgeführt und wirken darum an­regend auf den Beschauer ein. Am Sonntag, den 16. Juni ist : während des ganzen Tages der Eintrittspreis auf 50 Pfg., Kinder 125 Pfennig und für das Aquarium mit Reptisienhäufern auf 120 Pfennig für alle ermäßigt; für bie Schaustellung der Kara­wane 20 Pfennig extra.

w. Cronberg, 13. Juni. Die Erbprinzessin von iSach sen-Mein tngen traf 'heute mit Herrn v. Röbcr zu I mehrtägigem Befuch auf Schloß Friedrichshof ein. M>rgen kommt I der KronprinzvonGriechen land mit seinen Kutdern, um | bett Geburtstag feiner seit mehreren Tagen auf Schloß Frieb- Itichshof roeilcnben Gemahlin zu feiern.

w. Cronberg i. T., 13. Juni. In bet Morbsache ter 83jährige«t Wittve Zimmermann vom 1. Juni ist der I tn Nauen bei Berlin am 9. b. M. verhaftete Tagelöhner August IGberbarbt aus Oberhvchstadt dringend verdächtig. Er ist zur Zett des Mordes hier von mehreren Personen gesehen worben Itnb seine Fingerabdrücke, die bisher in Nauen nicht ganz ge- I langen sind, verraten große Aehnlichkcit. Er itrirb heute von hiaucit nach Frankfurt gebracht, wo bic genauere Untersuchung Icngeftellt werben soll

w. Biebrich, 13. Juni. Gestern abenb 9 Uhr stürzte Ifid) ein 22 Jahre alter Maurer aus Wiesbaben in selbst- vLrderischcr Absicht in den Rhein. Ein Leutnant bet hie- Ifigcn Unleroffizierschule sprang ihm sofort nach und es gelang I ihm auch, den Lck«tsmüden wieder zu retten.

-- B ad - N auheim, 13 Juni. Solist deS zweiten Kütrsller- Konzertes tm neuen Konzerthaus am SarnStag, 15 Funi wird d-f Pianist Professor Karl F r t e d b er g aus'Köln si.n!' Der Künitler wird das bcrrlufje Klavierkonzert in A-moll von Robert Schumann zum Vortrag bringen und außerdem die Ballade in G-raoll öon Brahms. Rondo von Schubert und die große As-dur «ojonane von Ehoptn. Dad Orchester bringt tum Vortrag (eritmalin wteberholt)Die Ideale , sinfonische Dichtung von Franz^Liizt, Jrrsichtertanz, SylpheManz und Ungarischer Marsch aust^auus Verdammung" von Berlwz und die Ouvertüre zu der OverKönig Manfred" von Earl Reinecke. Alles in allem wieder ein interessanter Abend.

b. fttein-Äarben, 13. Juni Durch die Verpachtung der G e m e i n b c 1 a n b c r e i c n auf weitere 9 Jahre fließt bet Gemeiiidekasse eine wett höhere Einnahme als bisher zu. Währenb sonst bte zur Verpachtung stehenden 140 Morgen nur etwa 6000 Mark Pacht etnbrachten, hat sich das Erträgnis jefrt auf 8500 Mark bedeutet in 9 Jahren eine Mehreinnahme von 22 000 Mark ntr die Gemeindekassc.

Die glückliche Geburt eines gesunden, kräftigen Jungen zeigen hocherfreut an

Herrmann Selbmann n. Frau Frieda

geb. Fried.

Giessen, am 14. Juni 1912.

Briefkasten der Redaktion.

(Anouyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.»

Alter Abonnent. Ja, z. B. bei vorsätzlicher Tötung, bei Totschlag an einem Verwandten aufsteigender Linie, bei Landes­verrat im Falle eines Krieges, bet Raub mit schwerer Körper­verletzung nfro.

Müller'fche Badeanstalt.

Waslerwärme der Lahn am 14. Juni: 16 R.

H ^anistag unk - SM uslv. Am -'

ien, 3ßÄCn

DSU M-K «öwts lebrCrratEbtdtani c;:" da er Grtgrl-Basiti lornwnd) von L. Veij das Telegtavhcnlieü aus canaS landen lebhaft^ M » «Hort« 5 ildFruchtsafta-pa.

der Jirma Üanq u «oitrag über bie Bade. We wat ausgezeichmt Mellten Beifall aller Be- pekror Müller, .tziide-.- ele vor, wie die Appc.:.- n Dampjkocher innerhalb lm vierten Teile der Jeu ;en Wassneinkochversahrei! safta-parat erregte nxger.

das größie Znteresie dn orf, Volz oder Grummin. stapparat bei der nötigen eingesetzt werden.

n. Man schreibt uns: eröffnet. Wenn bic $at; wachsen ist, jo ist die 6ir- nd Somrenkuren doch noci x allgemeiner ist in den anerkannt worden, welisi itspslege des Körpers und ulet, und datz neben une: as Baden in freier Lin isreichem Einslutz für b:: ich den Wtellungen bc i& Prof. Winlnmtz u. c Ülenfäen außerordenllch ten Selbstgiften gncuiui ,ou StauMtn her Stobt: Gesellschaft für Äerzie . Lust- und sonnenM knochencrkrankungen gehe«. d wirkt auf die BesörderM» islauis.sodabmmermesW z als eines beröid^gltue

(sine wsnchckiche Lru.TI L und Sonnenbades bitte Wstsstelle des RMrdet. | )^MÜller|cheBad. , und Sonnenbad n

®ön8Ä'^i

MS»!

Menge SW?

Leitungsstan^ ' | *Ä* I

gelt riwms -

lgen W w

S

Die Quelle"

t»c U Mi

cn- -c clerWNL7W??>' I s-M I

Sport.

Rudern. Am Sonntag, 16. Juni, finbet in Frank­furt a. M. bie 19. Regatta bcs bbcut scheu Suber» Verbandes statt. Die Rennen werben auf der neuen Renn­strecke bei Niederrod ausgetragen: der Start befindet sich in der Nähe ber Bootswerft Leux, das Ziel und der Festplatz auf bem Eiuerschen Flugplatz in Niederrad Von den ausgeschriebenen 13 Rennen finb 12 zustande gekommen, wovon der hiesige Ruder­klubHassia" sich an vier Rennen beteiligt unb zwar 1. und 2. Senior - Vierer,^SeniorEiner und großer Achter. Den 1. Senior-Vierer (Steuer Sommerkorn) hat der Klub mit seiner besten Mannschaft besetzt, die bei guter Form technisches Können mit kraftvoller ßiüberarbeit Dcrbinhet. Bei dem 2. Senior (Steuer Wolf' wird Wert auf scharfen Einsatz bet kräftigem Durchzug der Riemen gelegt, so daß auch dieses Boot nicht wesentlich hinter der Fahrzeit der 1. Mannschaft zurücksteht. Die Verbands Meisterschaft im Einer wird von Karl Joedt bestritten, dem als Konkurrent infolge geforderter Nachmeldung die FrankfurterAle­mannia" mit Karl Gugler entgegensteht. Jrn Achter (Steuer r omm erlern) wird bei den Mittelleuten bedeutende Kraft ent- wickelt, so daß bet den bisherigen Uebungsfahrlen gute Zeiten erzielt wurden.

Cuftidnnabrt.

Mainz, 13. Juni. Leutnant v. H ib dessen ist heute früh 3 Uhr 40 Mitt, von Darmstadt mit seinem Flugapparat Gelber Hund" aufgeftiegen unb um 4 Uhr in Worms gelandet. Dort mußte er bis 6 Uhr auf sein Begleitalltomobil warten, weil er bei der Landung in Worms einen Oelrohrbruch erlitt. Nach der Ausbesserung stieg er 6 Uhr 41 Min. zum Flug nach Mainz auf, wo er um 7 Uhr 11 Min. auf bem Großen Sanb glatt lanbete. Bei bem Fluge hatte v. Hiddesfen je 45 Kilo Flug­post mitgesührt. Der Apparat wurde in eine Halle gebracht, wo er chis Montag bleiben wir». Leutnant v. Hiddessen begab sich heute vormittag tm Auto nach Frankfurt.

X_ ____ - ii,

vermischtes.

* Der Dresdener Handelskamrnerpräsidcnt in Schwierigkeiten! Wie derMorgenpost aus Dresden gemeldet wird, hat ber weit über Sachsens Grenzen hinaus be­kannte Geheime Kommerzienrat Tollenbusch, Präsident ber Handelskammer zu Dresden, seine sämtlichen zahlreichen Ehren­ämter nicbergelegt und sich in eine Nervenheilanstalt begeben. Wie verlautet, soll Tollenbusch durch große Verluste in finan - ziel! (Schwierigkeiten geraten fein. Durch eine Stützungs­aktion ist Tollenbusch derart saniert worden, datz er seine große 3 i g a r r c n f a b r i l in Dresden ruhig liguibiercn kann. Tollen- bu)ch hat sich großer Popularität erfreut, steht bereits im Alter von 71 Jahren und galt als eine allererste Persönlichkeit in Dresden. Die Leitung der Dresdener Handelskammer lag seit etwa zehn Jahren in seinen Händen. Die Angelegenheit über­raschte selbst eingeweihte Dresdener Finanzkreise außerordentlich.

* Londoner 9Rill io neu ftif t ung en. Der Ende Mai in London verstorbene südafrikanische Multimillionär Sir Julius Charles Wernher, ber frühere Teilhaber des ver­storbenen Mfred Brit, hat ein Vermög en hinterlassen, das nach den vorläufigen Schätzungen der engliichen Staatskasse durch die Erbschaftssteuer allein runb 20 Millionen Mark einbringen wirb. Man schätzt bie Hinterlassenschaft auf über 200 Millionen. Unter den zahlreichen Stiftungen sind hervorzuheben: 5 Millionen Mark für den Schatzsekretär ber sübasrikonischen Union zur Errichtung unb Erbauung einer Universität in Groote Schnur bei Kapstadt, 2 Millionen für das Institut für Wissenschaft und Technik in South Kensington und 400 000 Mark für das de u t s ckc Kranken- Haus in Galstonc. Dem König-Eduard-Hospitol in London siiid 500 000 Mark und außerdem ein Zwölftel von bem Rest ber Hinterlassenschaft über wiesen Außerdem hat Wember noch einer ganzen Reihe von weiteren Krankenhäusern und Wohltätigkeits- anstallen mehr ober mmder große Legate ausgesetzt, darunter 40000 Mk. für den deutschen Wohltättgkeitsverein in London. Sir Charles Julius Wemhers berühmtes Watteau-BildLa Gage d'Amour^ ist der englischen Nationalgalerie zugefallen.

Ein neues Schlafmittel. Die Unglücklichen, die in der Nacht der Schlaf flieht, werden mit Begierde nach einem neuen Mittel greifen, das ihnen Ruhe verspricht, ipemt alles Veronal und Trional und Chloral nicht mehr wirft. Aber ob diesen Leidenden das neue Mittel wirklich Erfolg bringt, scheint

von Adel» Kommet & Co-, Ha bestes blutbildendes, wohlschmeckendes