Ausgabe 
12.11.1912 Zweites Blatt
 
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162. Jahrgang

Zweiter Blatt

Nr. 267

Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.

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Reichstagswahlkreis Daöl Labe unstreitig große und unvergängliche Verdienste, Bl I habe mit ihnen die großen Aufgaben im Reich gelost.

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wies, die Landwirte trieben Brot und Fleischwudier, die jetzige Zeit der teueren und hohen Preise sei auf ba-5 Mtmto des Nol jahres 1911 zu ffljen. Tie deutsche Landwirtschaft habe es durch ernstliche Arbeit dahin gebracht, daß von 1883 bis 1910 der Viehbestand um 75 Prozent und der Ertrag des Brotkorns um 92 Prozent im Reich gestiegen seien. Das verflossene Jahr sei ein Jahr harter Arbeit im Wahlkreis gewesen und habe den Ber tust des Wahlkreises gebracht. Da gelte esUnverzagt vorwärts". Mit der Landwirtschaft stehe und falle das Reich, sie erhalte die

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von IT. A. Moiirt, j. van BttAVnw, lötev.'N.K.^outt Vagner.

nicht anders als freisinnig. Somit müßten heute an ihre stelle die rechtsstehenden Parteien treten. Ti' wirtschlitliche Bereinigung habe aber im Landtag ein Interesse daran. Die nationalliberale Partei zu erhalten und die Neckstsnationalliberalen zu^ stärken. Leider hätten die Nationalliberalen den Bund oft im <Dtm) ge­lassen, so auch beim Wohnungsgeld. Es sei schwer für daS ^and, Vorteile herauszuschlagen, da die Städte stets zusammenhielten. TaS Zentrum stehe auf gut nationalem Boden, es sei zurzeit der

fei aut allen Gebieten von dem Judentum bedroln. Er Hobe die Agitation Böckels nicht mitgemacht, da iie zu ^radikal mar, heute habe sich der Antisemitismus geklärt, eine Scheidung zwischen Judentum und Teutsdäum auf wirtschanlickeiu, wissenschajUtchcm und künstlerischem Gebiete müsse kommen. Im Landtag sei die loirtsch^ftliche die zweitstärkste Partei, bis 1896 hätten die Na­tionalliberalen die unbedingte Mehrheit, auf dem Lande seien sie jetzt bis auf Lauterbach verschwunden. Ter Bund könne der Entwicklung getrost entgegensehen. Tie nationaUiberale Partei habe unstreitig große und unvergänglich? Verdienste, Bismarck

Tic Marktpreise für Bich und Frucht «nd die Gießener Fleisch- nnd Brotpreise am 11. November 1912.

Dienstag, 12. November 19(2

Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen Universität« - Buch- nnd Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

Schlachtviehpreise in I r a n f f u v t a. M.

Hafer (- 2)

50 Kg. Schlachtgewicht 81102 Alk.

Kg. Cchlachtgw. 88-110PL

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Wehrkraft des Vaterlandes. Wir müßten uns selbst ernähren können, das sei das Ziel des Bundes der Landwirte. Leider sei mancher Führer bei der letzten Wahl auf der Strecke geblieben. Es habe die Entschlossenheit gefehlt und die Einzelgruppierungen feien zu groß. Es sei dem Bunde wie jetzt den Türken gegangen, er sei iniolgc der Uneinigkeit der Führer unterlegen. Tie kleinen Parteiscktzittieruugen müßten schwinden. Man könne am besten ein Bismarckdenkmal dadurch errichten, wenn am 100. Geburts­tag des Fürsten am 1. April 1915 der g'anze deutsche Bauern stand einig sei und sich znsammenschließe im Kampf für Kaiser und Christentum, für deutsche Arbeit und Arbeit gegen Sozial­demokratie und Unglauben. Der Redner appellierte an Hie Ar beitsfrendigkeit der Bauern und schloß mit einem Hoch auf die Landwirtschaft. (Lebhafter Beifall.)

Ter stellvertretende Vorsitzende des Bundes der Landwirte, Defonomierat Lucke wies auf die 20jährige segensreich-e Arbeit des Bundes hin. Ter Bund zähle jetzt 326 600 Mitglieder, aber es ständen noch viele Tausende draußen, die er gewinnen müsse. Ter letzte Wahlkampf habe große Opfer erfordert, eS müsse ge­spart merben und neue Mitglieder seien zu werben, damit Geld einkomme. Nur die Stände, die sich zusammenschließen bebrü­teten Machtfaktoren. Seudenschutz und Zölle müßten erhalten bleiben. Gute Ernten brächten billige, sechlechte teure Lebens­mittel mit sich. Tie Volksgemeinschaft sei verpflichtet, bei schlechten Seiten mitt ragen zu helfen. Ter Zwifchenhandel sei aber bei guten Zeiten nicht geneigt, mit den Preisen zurückzugehen. Ter Zwischenhandel könne ausgeschaltet werden, er verschlinge Mil­lionen. Leblwft zu begrüßen seien die Genossenschaften für Ver kauf und Einkauf von Vieh usw. In Rheinhessen sei die Zer­splitterung der Bauern sehr groß. Ter Bund der Landwirte werde heute von den Gegnern gefürchtet, er sei volkswirtschaftlich eine Madtt. Bauer und Mittelstand müssen zusammengehen, die Stadt brauchte den Bauern, man könne verlangen, daß der Handwerker und Kaufmann zum Bund der Landwirte hielte. Freundschaft beim Kaufen und Feindschaft in der Politik passe nicht. Ter Bauer fei politisch klüger als all die akademischen Herren vom grünen Tisch, dort lerne man keine Praxis. Ter Bauernstand sei ein freier Stand: er habe keinen über sich, wie seinen Herrgott und seinen Kaiser. In feinen Selbst sei die Größe unseres Volkes gelegt. Nach lebhaftem Beifall dankte der Vorsitzende dem Redner, t-.'r noch lange an der Spitze des Bundes stehen möge.

DieGießener ZamilienblStter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das Kreisblatt für den Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen »eit- fragen" erscheinen monatlich zwennal.

Getreide-Wochenbericht

der Preisbermusuelle des Deutschen LandwirtschaftSratS vom 5. bis 11. November 1912.

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und T<erlag: e^51. Redaktiom^S 112. Tel.-Stdr.: AnzeigerGteßen.

Wabltreisoerfammlung des Sundes der Landwirte in Alssetd.

A Alsfeld, 10. Nov.

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Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Täglich 71/| Uhr Gaia-lorsteW Mittwoch. SatnshJ 3UhrSonnttfl77,nfc 2 Vorstellungen '

8 halb® Preise

10. mm.

fertigfeit. t , . , I

Als die jugendlichste der deutschen stabte, vor noch mein 'weihundert Jahren erst gegründet an der Stelle, da die Nach-1 kommen der Alleinannen, Schavaben und Franlen sich die Handl reichen, weist die Stadt Marlsruh? nichts zu erzählen von längst 1 vergangener deutscher Siädteherrlichkeit, nichts von der seebe- beriidjenbcn beutschen Hansa, ihren Taten und ihrem Zerkall. > Wohl aber berichtet die Chronik auch unserer Stadt von dem I Jammer deutscher Ohnmacht und den Trangsalen der Frern^- herrsch-ast, unter der vor hundert Jahren die Blüte ihrer -Löhne in Rusland und Spanien erfroren und verhungerten. Sie weil; aber auch zu berichten von der beißen Sehnsucht und dem be­geisterten Streben nad) Teutschlands Einigkeit und Macht, darin Badens Fürst und Voll miteinander wetteiferten und unsere Stadt selbst ist ui ihrem ungeahnten Aufblühen^ in den letzten vier

Tezennieu das beredteste Beispiel für die Hülle der Segnungen, bie bas enblidi geeinte Reich über all seine Gauen unbjatämmc, nid t zuletzt über seine zu neuer Größe gebiehenen stabte in langer Friebenszeit ausgestreut hat.

Einen f r i c b l i d e n Klang wirb der Name dieses neuen Kriegsschiffes tragen. Möge es ihm vergönnt fein, im Frieden bie ihm gestellten Aufgaben zu lösen. Auch die friedliche AHeit des Seemannes stellt ja, das wissen wir, an seine Tatkratt, leinen Mut und seine Selbstverleugnung die höch'ten Anforderungen. Wenn aber je das Schicksal es anders fügen sollte, bann imrb gleich so vielen ruhmvollen Vorbildern auch die Beiatzung des Schiffes, dessen Patenstadt bie T^viseFidelttas" im Wappen führt, ehrenvoll und todesmutig kämpfen für ihren Kaner und ihr Vaterland. So mögen die .Hoffnungen und Wün,che uch erfüllen, die td dir, mein stolzer Täufling, mit auf den Weg gebe:

Glück auf zu kühner Fahrt in alle Meere! Wahr' überall des deutschen Namens Lhre! Halt' aus in Sturm und Wogennot, Geh' als ein Held in stampf und Tob!"

91uf Allerhöchsten Befehl Seiner Majestät des Kaisers Laufe

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Es stellten sich die Preise für inländ. Getreide am letzten Mark per 1000 kg wie folgt:

Landtagsabg. Lutz- Elpenrod erstattete Bericht überTie Reichspolitil". "Wie das Reick) nach außen einig und ^mächtig dastehe, so müsse Xaud im Innern mehr geeinigt sein. Tie Auf richtuug des Reichs habe einen großen Aufschwung gebracht, die Einwohnerzahl habe sich- tast verdoppelt und der Wohlstand sich vervielfacht. Heute sei Teutschlanb Agrar- und Industriestaat. Tie Landwirtschaft verlange Gleichberechtigung mit anderen Stän den und ein auskömmliches »Tasein. Leider habe die Industrie einen Gegenbund geschaffen, den Hansabund nut der Parole , irront gegen rechts". Seine Vertreter im Reichstag ständen also links. Aber die Industrie habe von links nichts zu erwarten. Reichstagsabg. Wierner habe erklärt,die Schutzzölle rnüsien allmählich abgeb*ut werden" Morell sagte im Landtag,die Politik des Bundes der Landwirte ist gemeingefährlich", ^n Rheinhessen habe ein Oekouomierat dem R^ner erklärt nch bin freisinniger Agrarier". (Gelächter.) Tie äußere Politik deutsch lands sei nickst sckstecht gestellt, mir hätten am Balkan nichts zu suchen. Tie jungen christlichen Völker werden wohl beiter fein als die alte Türkei Ter Bund der Landwirte sei für die Flottenpolitik. Man müsse für Handel und Industrie die Absatz­gebiete schützen, und man müsse die Kolonien zu erhalten und nutzbar zu machen suchen. Im Wahlkreis Msseld Lauterbach- Schotten entschlossen sich sicher viele Wähler wieder zur Um­kehr für die nächste Wahl. Heute schriebe die bcutidx Brette von Brot- und Fleischnot und viele würfen «teme aus den Landwirt Tie Verteuerung komme aber nur büret- das Mm- iabr 1911, das kaum eine halbe Ernte gebracht hatte, stte Not treue in erster Linie den Bauerti. Auch dieses xsafir fei das Futter besonders das Stroh, wieder vielfach venault. -t.ic er­werbenden Stände in Stadt und Land sollten sich zutammeu- sckstießen zu gemeinsamer Arbeit, bann werden Ne erfolgreich gegenüber der Sozialdemokratie kämpfen können. (Anhaltender ^^Landtagsabgeordneter Brauer- Ober-Ofleiden sprach über Tie Arbeiten der wirtsck-aftlichen Vereinigung tut .»eiitidun lanb

Tann fprad, Abg. Brauer über den Staatshaushalt, bie Motten der höheren Schulen, der Universitäten und Volksschule. entere müsse die Partei kräftig unterstützen und bie erforderlichen Mittel bewilligen, beim in ihr werben 90 vom Hlindert der Jugend unterrichtet. Es wäre zu wünschen, daß Bauernbund und Zehrer bald zusammengingen. Er verwahrt sich gegen den VorwiM, der Bauernbund sei reallionär. Ter Bauernstand müffc erhalten m.rbcn zum besten des Volkes, er stelle der Industrie und den Großstädten dauernd neue Arbeitskräfte ijub dem Vaterlaub out Iraftnolles Heer, i Aul>allender Beifall folgt diesen Ausfüllungen.)

In der Aussprache crflärte Herr S t eu c r n a g el - Romrod, I nöuigTberg der Wahlkreis Alsfeld Lauterbad-Sd-otten müsse zurnckerobert tver-I Ranzig den, doch dürfe der Bund der Landwirte besser^l-esien und nid)t I Stettin erst in letzter Stunde einsetzen, wodurch die cocktlackst verloren I Posen gegangen sei. Schon in diesem Winter solle die Agitation ein- |Q)re6lnu eß,en. Er l-offe, daß die Partei int Landtag bald die yJcchrheit I ^cr(jn und damit den Präsidenten habe. Weiter sprachen noch bie I m;nnt)ebiirg Herren Lucke und Morell. Letzterer erklärt, der Fehler im I,<pnj(e Wahlkreis sei gewesen, das, die Führer des Bundes nicht einig I veipjig waren. Gegen 7 Uhr schloß der neue Wahlkreisvorfttzende L u tz-1 Dresden

Je nach Auffassung der politischen Lage war bk Stimmung int Getreidegeschäft in der Berickitswoche häufig Schwankungen unterworfen. In befestigendem Sinne wirkte der Umstand, daß Amerika sich in feinen Offerten etwas zurückhaltender »cigte. £>111)11 kam, daß das inländifche Angebot sich weiter in mäßigen Grenzen hielt, auch das für die Beendigung der Feldarbeiten ungünstige Wetter und Mlagen über schlechte .Haltbarkeit der durch Frost beschädigten Martoifeln boten der zeitwcste lesteren -ten dcnz eine Stütze Für Weizen brachte sich die Festigkeit weniger durch gebesserte Kauflust als durch Zurückhaltung der Ubgcbcr aus dem Licferungsmarkte zum Ausdruck. Vielmehr hatten die an- dauernd starken Weltverschiffungen sowie die Ausiichten auf eine gute La Plata-Ernte die Unternehmungslust uchtlich unter Truck. Einen stärkeren Einfluß als bei Weizen hatte das iparliche In- landsangebot auf die Gestaltung des Roggenmarktes, zumal zur Erfüllung früherer Exportverkäufe Ware gebraucht wird und anw die schwach versorgten Mühlen mit Ansprüchen Ijernortratcn. Sub- russischer Roggen stellte sich etwas billiger, doch läut 1 eine Quali­tät viel zu wünschen übrig. Nordrustland verfügt zwar über gute Ware, für bie im Innern aber viel zu hohe Prene gefordert '3erliner Lieferuugsmarkte schließt Weizen luige- vi. Jagen, Roggen per Dezember '-> Mark höher, LL wiui - Mark niedriger, so daß beide Sichten sich aus 178 . stellen, während Mai Lieferung vor 8 Tagen em Aufgeld von i JviuM umhiC Hafer stand anfangs unter dem (Jmfluu ml- liqcrcr amerikanischer Offerten, bie dem deutschen Hafer die Aus- I fuhr erschweren, befestigte sich aber im Verlaufe, da das Inland bet gebrückten Preisen wenig anbot und der Konsum imcber etwas mehr Neigung zu Anschaffungen bekundete. Auch die Proviant­ämter waren als Käufer im Markte. Braugerste ^hielt lehr ruhiges Geschäft zu wenig veränderten Preisen. Russische Gerste mar infolge weiter ermäßigter Seefrachten namentlich aus zw^ter I löanb billiger angeboten, zum Schluß leicht erholt. Die unbe- friebigenbe Qualität ber Russengerste erschwert sichtlich den Ab- ,'atz. Für Mais zeigte sich Argentinien umso entgegenkommen- I der, als Nordamerika aus seiner reichen Ernte in verstärktem I Maße mit Offerten auf spätere Abladung herauskommt.

Brotpreise in Gießen

Weißbrot 2 Stg. 62 Big., Schwarzbrot 2 Kg. 54 Ps^

Weizen 1U0 Sig. 21.5021.*5 Dif.

Roggen 100 Rg. 18.75-00.00 Mk.

Rostock

Beer und Flotte. igj'Ä

Eine Schiffstaufe.'seldorf

Kiel, 11. Nov Beim heutigen Stapel lauf deslKolu 212V

Turbinen kreuzers ,,Ersatz Lec ad l er hieltI^omiheini ' ' 217'/'( Oberbürgermeister S i e g r i st - K a r 1 s r u h c folgende eru-1 München 228 ( 4) drucksvolle Taufrede: Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Tez.

Vor unseren bcroimbcimbcn Augen ragt ein neues Mnsterwerk I 204.10 (4- 4.40), Paris "Nov. 2 <3.95 (Z- 7.35), Liverpool

beutfd er Technik, deutschen Unternehmungsgeistes und deutscher 170.1,0 (1.551, Ehieago Tez. 139.35 (4- 1-35). Roggen: Berlin Arbeit, dazu bestimmt, ein kraftvolles Glied der heutfd/m ^ce-1 Tc'Abr. 17h 00 (4- 0.50), frafer: Berlin Tezbr. 183.00 (+ 3.00). macht zu werden Bevor es hinabgleitet in die klare '11^0^1, ^u'ttergerfte: Sudruff. frei Jamburg unverzollt )d)tvim. 128.50 labe ich auf Allerhöchstes Geheiß seines Maiserlichen Herrn bie 3.J0)f Nov. 139,50) (- 2.0'). Mais La Plata fchwun. 133.50 Ehre, es auf ben Namen ber badifck .11 Residenzstadt zu taiiien. (+ y 50)# Mixed Dez./März 112.50 ( 4.00) Niark.

Für die mit dieser huldvollen Bestimmung von Seiner Ma,e)tit

dem Kaiser unserer Stadt erwiesene hohe Ehrung und Aus-etch in. nanesrhrani?

nung bringe id deren ehrfurchtsvollen unb iicigeTuhlten ^ant I nlClfiC LugeSu)ronu.

zum Ausdruck. Aus die Kunde davon hah Seine Königlich^ Hoheit I russische Verkehrsministerium beabsichtigt, 1913 einen

der Großherzog mir mitteilen laßen, wie lehr er 'ich über bie I ~ \ PetersburgBerlin einzuführen, ber bie Strecke in gnädige Entschließung Seiner Maiestät freue: aoer auch in alcn I ' gtunben surürflcgcn, in Petersburg zwischen 9 unb 10 Uhr .Qreifen meiner Mitbürger wirb bie Nack richt von dein heutigen ' = abfahren und zwischen 11 unb 12 Uhr am nächsten Tag

Tauffest helle Freude auslösen. In der lernen -Ludmark des 1 Berlin ankommen soll.

Reichs, droben am Bodensee unb aur dem ednuar$mnlb, am I , qrf, r-<

jugendsrischen Oberrhein wie am Neckar und Main, haben ja Aus 5) a l b e r st a d t wird gemeldet: Als sich am Sonntag schon vor mehr als sechs Jahrzehnten die, Rufe deutscher Patrioten vormittag eine Hochzeitsgeselftckjait aus D 0 h " sh a us en hierher uad) Begründung einer deutschen Seemacht den ttäftigsten Wider- zur Trauung begeben wollte, kam der Wagen ms Rutschen und l all gefunden und auch heute blicken wir Söhne des schönen Badeiter prallte gegen einen Mast betÄ?rnbt Landes mit stolzer Freude aui die trcrßid, erstarkende bcutidjc I fOuen wurden schwer verletzt ms M-rankenhau^ gebracht. Flotte, begrüßen wir fr ob jede Mehrung ihrer MackZ und schlag- \ . j1 ----------- - --

Unter sehr starker Beteiligung tagte heute imTeutscheu Kaiser" die W a h l k r c i s v e t i a m m l u n g des Bundes der Landwirte für den Reichstags Wahlkreis Alsjeld LauterbachSchotten. Turch die ganzen Verhandluiigen ging der feste Wille, den verlorenen r nächste Mal wieder zu erobern.. , w*. .... .» w - - - - » .. . .

Eine Vertrauensmännerversammlung ging der heutige Bafsermannsche Ridjmng scr anders geworden, jic in öffentlichen Versammlung voraus. Ter Wahlkreisvorsiyenbe Oeko- nomicrat Schad e- Altenburg legte sein Amt mit Rücksicht aur fein Alter, in erster Linie aber wegen ber Uneinigkeit bei ber letzten Wahl nieder: er bedauerte, daß die Zersplitterung nicht ocrmicbeii worden sei. An seiner Stelle wurde Landtagsabg.

Lutz-Elpenrod als 1. nab S tei n - Stunipertenrob als 2. Wahl kreisvorsitzender gewählt. Herr Lutz hob bie langjährigen Ver­dienste Schades anerkennend hervor, die Versammlung bankte ihm

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/, Slg. 92100 Psg.

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Oicnjic oajainu aiuiiviuu uu ijnuui, vu umuu ....... ...... «... ........ ........ -- -

durch Erheben von den Sitzen. Zum Bezirksvorsitzenden für Als- Bundesgenofte des Bund.'S, es solle kein Zwieipalt geben cUvilch. seid würbe Hesse Otterbach, zum Stellvertreter Stcncv 4 {attolifd-cn und evangelijchen Bauern. (Bcrjall.) -^r Jtioner nagel Rainrob gewählt. Der Landesvorfitzende des Bundes spricht dann über bie Beamtcnbesoldungsvorlage. Ter «uno für Hessen, Oekonomierat K 0 r e 11 - Angenrod, forderte die Bei-, wollte keiiiDohnungsgeld surdenMamteii.fonbMiniM lrauci.smänucr auf, schon jcRt mit drr «rbeit in beginnen unb wt swdltschk Beamte. b?7 tn'here M»tc S-b'-,. b--be auch ar n.re werden .,n, dem ,inP <Rcreiniaunn aller Landwirte anzubahnen Vorteile 4,er Redner kritisiert bann das Verhalten ber mir. Mhr wie vor n -ta

Um 1,3 Uhr eröffnete ber stellvertretende Vorsitzende des' stehendeii Parteien, die fast nur für die Beamten ,or^m, für die I Mai - Mark Bundes der Landwirte die Wahlvereinsversammlimg: er übergab Landwirttdaft dagegen wenig "bng hattni. Wetter tv > , M'. ..,cl[f

dem neuen Wahlkreisvereinsvorsitzenden Lutz- Elpenrod das Wort. M für die preuhl^^^^e|m^^c ^l^enbahnneme^^®.11J c Lrrr? nn ir fn i

Dieser begrüßte kurz bie Versammlung und forberte die Versamm-j nur genutzt habe. Wahrend Henen Ku^^^lb zick egen mußte, I haerer anterifaui

hing auf, die verdienstvolle Arbeit des Oekonomierats Schade burd) c r.lMe es z B. im letzten 2adre 3Millionen .. u.,.

Erheben von ben Sitzen zu ehren. Oekonomierat Kore11 hielt mid ltes Jahr vielleidtt ,ogar 4 ^sllwnen,, bas 1 >

eine Ansprache, in ber er mit Entschiedenheit ben Vorwurf zurück- Mtes GesiWst. Tie detriebsgemernsch-ast sei der rm ?

die Landwirte trieben Brot- und Fleischwucher, die jetzige der Welt. Hessen l^itte allein bie 4. Älaiic md t ei h

Nov. | 1912

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