Ausgabe 
13.2.1912 Zweites Blatt
 
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Mr.

4245

76-St

Vollfleischige auSgenu Färsen büchst. Cchlachtw. 4448

7981

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90-00

47.5050.00

60.0063.0

46.0047.00

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48.50-51.00

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100 Kg.

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Meteorologische veobachtungen der Station Siehe».

Febr.

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1912

12

Regen

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1

Februar

+ 0,10 C.

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Mk.

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77-79

75-8«

63-72

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4852

Preis für 100 Psd. Lebend- Schlacht­gewicht

5054

50-52

3942

40-43

98105

8592

73-9R

6372

5863

LS'31 Ibifl.

<£^222

' Zuwachs und Ausbau erfahre, um den andere Universitäten und Städte Meßen beneiden würden. Was hier demnächst den kranken und der Wissenschaft geboten werde, könne: .auch Frankfurt, wenn cs eine Universität erlangt, nicht leisten.

Die Ministerialvertrcter und Abgeordneten besichtig- teu sodaim noch die Klinik des Jöcrrn Prof. Poppert unter dessen Führung.

An dem gemeinsamen Mittagessen im Bahnhossrestau- rant nahmen Staatsministcr Tr. Ewald, der Minister des Innern u. Hombergk zu Bach, Gcheimerat Weber, die Mit­glieder des Finanzausschusses und die beiden hiesigen Ab­geordneten teil.

Bollfleijchrge ausgeiuästeteKühe höchsteuSchlachl' werte» bis -u 7 Jahren

wenig gut entwickelte Färsen . altere ausgemästete Kühe . . .'

'Mäßig genährte Kuheu nd Färsen ....

Gering genährte Kühe und Färsen . . . . .

Kalber.

Mittlere Plast- und beste Saugkälber . . . . Geringere Mall- und gute Saugkälber .

Geringere Saugkälber.........

Schafe.

Ctallmastschafe:

Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . Schweine.

Pollfleilchige Schweine von 8C100 kg Lebenügeiolcht........

Vollueiiciuge Schweine unter 80 kg Lebendgewicht.........

LoUfietschige Schweine von 100120kg Lebendgewicht........

4 7

3,7

1.9

L" e|netT

Märkte.

r.O. Wiesbaden. P iebhof-Marktberi cht vom 12. Febr. Auftrieb: Rinder 53 (Cd){en 45, Kühe 8, Bullen 0), Kälber 41, Schass 15, Schweine 439.

Marktverlauf: Im allgemeinen ruhiger Geschält, Großvieh geringer tteberstand, Schweine und Kleinvieh langsam geräumt.

(Drig.-4.ci egt. des ,Girz

.. Man notierie: Kartoffeln

in Waggons Mk. 8.509.00, im Kleinhandel Alk. 9.5010.00 für ie

Tendenz: Ochsen geräumt, Kälber lebhaft, geräumt, Scha, !, -eräumt, Schiveine lebhaft, bleibt Ueberstand.

Preis für 100 Ps».

Lebend- Schiach>

11.

11.

bis 12.

, 12.

L°l!torstr.

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c, nadilDotlc o=3' u,nno mit bad u ^"r iofort ober

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gewicht Mk.

. 46",-48

Gjn einem Teil dcr Auflage wiederholt.)

il) V' J*<VftD cr: 0c vom 12.Febr. ' 1 oi« M-n.?er' darunter 321 Ochsen, 28 Bulle, 673 Kübe

und Färsen, 362 Kalber, 230 Schafe,8 292 Schweine. 9

Z-S

Schweine.

Vollfleischige Schweine von 80-100 kg Lebend- geivichc...........

BoUNeischige Schweine'unter 80kg Lebendgeivicht

Polllleischige Schweine von 100120 kg Lebend­gewicht °

Dollsteischige Schweine von 120-150* kg Lebend­gewicht .......

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^ubeb. pcr1 Vermieten- .

DoUflenchige Schweine von 120150 kg

Lebendgewicht fc. Frankfurt a. M., 12. Febr.

Anzeigers*.) K a r t o fs e l ma r k t.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber leinerla Verantwortung.)

Gießen. Es ist wohl zu bezweifeln, )b der t>on dem! Herrn £>. in dem Eingesandt der Samstagsnummer vertreten: Standpunkt von vielen Gießener Bürgern und Bürgerinnen geteilt wird. Auw ich bewege mich viel als Spaziergänger im Philosophenwald und auf dem Trieb, habe aber bitter ; immer beobachtet, daß die Nähe der übenden Truppen aus alle« ] Kreisen der Bürgerschaft eher ausgesucht als vermieden nnrb. Jedenfalls werden die Truppenteile auf dem Gelände des Militär- fiskus öfter durch Spaziergänger beengt als dies umgekehrt auW lädtischem Gebiet der Fall ist. Im eigentlichen Philosophenwalde i ind übrigens schwärmende Soldatenzüge sehr selten zu treffen; 1 dieses Wäldchen ist stets für Spaziergänger frei. Was ein Bürger, den militärische Hebungen stören, an der Südostmauer der Kaserne zu suchen hat, bleibt unerfindlich.

Wenn man sieht, mit welchem regen Interesse alt und jung beiderlei Geschlechts die Hebungen der Truppen verfolgen, muh | man zu der Heberzeugung kommen, baff trotz allem die 'Deutschen I noch immer ein waffenfreudiges Geschlecht sind, die ihren Sjlbat n | gern den erforderlichen Raum gönnen. Daß im übrigen niemand I ein Recht hat, das Militär in der Benutzung der öffentlichen Weg« I Zu beschränken, ist wohl selbstverständlich. Lossen wir, daß das 1 reundliche Verhältnis zwischen Nähr» und Wehrstand in Gießen weiter bestehn bleibt und das- beide Teile wie bisher auf die Be­dürfnisse des andern gebührend Rücksicht nehmen, wie dies leiten» der Militärverwaltung auf dem Trieb immer gesckxchen ist.

Ochsen.

Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht- wertes, 47 Fahre alt die noch nicht gezogen haben (ungejochte) Junge fleischige, nicht auSgcmäftete und altere ausgemästete ...........

Bullen.

Vollfleischige, ausgewachsene, höchste» Schlacht»».

Vollfleischige, jüngere

Färsen, Hübe.

Ans Stadt nnd Land.

Gie>;en, 13. Februar 1912.

* Für bic Sitzung dcr Stadtverordneten- Vcrsamrnlung am Donnerstag, 15. Febr., nachm. l Uhr, ist folgende Tagesordnung icstgescyt: 1 Bau- 'gesuch Jaskowskh u. Genossen für den Linocnplatz. 2. Bau­gesuche Christ. Schmidt für die Blcichslraße. 3. Bangesuch Philipp Nicolaus für Seltersrveg 4. Baugesuch Ehr. Reiber für Seltersweg 38. 5. Bebauungsplan für das Gelände der Baugenossenschaft au dcr Li eher Straße 6. Erlaß eines Ortestatuts gemäß Artikel 59 der allgemcnien Bauordnung. 7. Ausstellung eines neuen Brunnenständers im Hof der Schule in der Schillcrstraße. X Verlegung des Brausebades im SchulhauS an der Schillerstraße 9. Herstellung des Schulsaales im Gemciudchausc der isr Religionsgemcinde. 10. Entwässerung des früheren Gewcrbeschulgebäudcs Astcr- weg 25 und Hebcrlassung non Räumen an den Aliccschul- vcrcin. 11. Hebcrlassung dcr bisherigen Straßcnmcister- stvohnung an den Aliceschulverein 12. Herstellungen in der «Lesehalle am Selterstor. 13. Umwandlung einer Hilfs - schutztnannftelle in eine Schutzmann stelle. 14. Errichtung !von zwei neuen Lehrcrstellen an der Bolksschule. 15. An­nahme einer weiteren Handarbeitslehrerin 16. Vermehr fTung der Stundenzahl am Mädchenhort. 17. Annahme eines iLehramtsassessors an der höheren und erlveiterten Müdchcu-

Aufnahme einer Anleihe. 19. Vergebung von Ar­beiten und Lieferungen. 20. Vergebung von Fuhrleistungen. 121. Genehmigung von Rechnungen 22. Gesuch des Karl Noll jun. um Erteilung der Erlaubnis zum Branntwein Ausschank über die Straße im Hause Bahnhofstraße 6. i23. Gesuch des Benito Sitjes um Erteilung der Erlaubnis zum Schankwirtschastsbetriebe im Hause Woll'cngasse 27. 24. Desgl. des Michael Betzold im Hause Licher Straße 67. 125. Desgl. des Eduard Mrügcr im Hause Rodheimcr Straße 36. 26. Desgl. des Jakob Löhr int Hause Walltor- straße 37. 27. Desgl. des Heinrich Faulstich um Erteilung der Erlaubnis zum Gast- und Schankwirtschastsbetriebe im Hause Bahnhofstraße 57. 28. Desgl. des Heinrich Heyne wegen Erweiterung des Schankwirtschaftsbetriebcs Wetz- steinggsse 6.

"Bei der Lau desvcrsicherungs anstatt G r o ß h. H ess en sind im Monat Januar 1912 230 Ren­tengesuche (210 Invaliden und Krankenrentenanträge, so­wie 20 Altersrentenanträge) eingegangen. Unerledigt wur­den in den Monat übernommen 268 Rentengesuchc," so daß 498 Gesuch in Bearbeitung standen. Es fanden Erledigung: 146 durch Rentenbewilliguug (130 Invaliden-, 8 Kranken- und 8 Altersrentengesuche); 33 durch Ablehnung, weil un­begründet (30 Invalidenrenten- und 3 Altersrentcngesuche), 14 durch andere Weise Zurücknahme usw. (13 Inva­liden- und 1 Altersrentengesuchc, zusammen 193, so daß 305 Gesuche als unerledigt aus Februar 1912 übernommen werden mußten. Ferner wurden int Januar 172 Anträge auf Beitragserstattung gestellt, und zwar 146 infolge Heirat versicherter ivciblichcr Versicherter (H.), 24 infolge Todes versicherter Personen >T.) und 2 wegen Bezugs von Um fallrente (U.). Unerledigt wurden übernommen 139 Er­stattungsanträge, so daß zu bearbeiten waren 311 Gesuche Bewilligt wurdet! 188 Anträge (164 H., 22 T. und 2 U.), abgelehnt 54 (42 H., 9 T. und 3 U.), und anderweit er­ledigt würben 2 H.-Erstattungsansprüchc. Unerledigt blie­ben 67 ErstattnngSauträge (36 H., 30 T. und 1 U.), die auf "Februar 1912 übernommen wurden. In welchem Um­lange die LanbesversichernngSaustatt Großh. Hessen Heil- versahrenskoslen für ihre Versicherten übernimmt, ergibt sich daraus, daß Ende Januar in Anstalten 1213 versicherte Personen nntergebcacht waren. In der Eleouorcnheilstättc befanden sich außerdem noch 31 Personen, die teils auf reiflenc Kosten, teils auf Kosten des Fonds der Großherzogin oder sonstiger Stiftungen eingcwiesen worden sind.

" Der Fasln achtSu inzug, der am Sonntag nach- nuttag stattsindet, macht sehr gute Fortschritte; namhafte Summen sind bereits gezeichnet, aber c§ ist doch noch nicht !genug Geld vorhanden, um einen in allen Teilen nicht nut witzigen, sondern auch prunkvollen Zug veranstalten zu ikünnn. Der Umzug, der sich aus OSwaldsgarten aufstellt, i wird so geführt werben, daß er um 4 Uhr zu Ende ist und baß die Zuschauer zu ber mit Rücksicht auf ben Umzug erst tun 4*/4 Uhr beginnenben Theatervorstellung rechtzeitig er- fscheinen können.

"Keine falschen Marken kleben. ES hat sich gezeigt, baß noch vielsach die alten 24 Pfennig-Marken für weibliches Dienstpersonal im PrivathauShalt, für Wasch, unb Putzfrauen und dergleichen in bic Quittungskarten ein» geklebt werden. Für Besclwstigungkzeiten nach dem 1. Januar 1912 sind bic neuen Marken, also statt ber alten 24 Psennig- SWatfcn Wochen,narken zu 32 Pfennig zu verwenden.

** Was wird mein Sohn? Nur noch wenige 1 -körnen trennen uns von dem Zeitpunkt, wo tausende von I jungen Männern vor bic Berufswahl gestellt werben. Da ferscheinZ zur rechten Zeit ein Schriftchen des Dipl.-Jnq sWtlh. Mittel überDi e Aussi cht«n des t e cl, n i s a, c n Berufes", das vom Fudustriebcamten-Verlag, Berlin kNW. iS, kostenfrei versandt wird. An Sianb von ein- ft V-'-V.'l/.v (i'. 'I * t; » ' . >

Ochsen.

Vollfleischige, auSgentäftcte, höchsten Schlacht- werte-S im Alter von 4-7 Jahren . . . .

Die noch nicht gezogen haben ttnigejocht) . . Junge, fleischige, nicht auSgemäftete und ältere auSgemäitete............

B uli en.

Vollfleischige, au6gewM höchsten Echlachtw. . .

Vollfleischige, jüngere.........

Fä11 en, Kühe.

Vollfleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes

Yollfletldjige auSgcmäftete ' Kühe' ' höchsten

Schlachtwertes bis zu 7 Jahren

Wenig gut entwickelte Färsen

A eitere ouSgemäftefe Kühe und wenig gut ent- wicfelte jungcre Kühe

Mäßig genährte Kühe mit) Färsen . ä; b ec.

Feinste Mastkälber

Mittlere Mast- und beste Saugkälber *. *. *.* Geringere Plast- und gute Saugkälber . . ' Geringere Saugkälber.........

d) a < e.

Weideinastschase:

Mastläminer und Plasthannuel

I

Höchste Temperatur am

Niedrigste ,

Niederschlag: 3,8 mm.

leb teile ihnen

gerne mit, daß mir der regelmäßige Gebrauch von Scott- Emulsion vorzüglich bekommen ist. Besonder- stelle ich fest, daß sich mein Appetit wieder eingestellt hat und mir das Esten vortrefflich schmeckt. Jnfolgedesim hat sich mein Gewicht ansehnlich vermehrt, und ich fühle auch sonst eine allgemeine Kräftigung meines Körpers. Meine Nerven sind viel ruhiger geworden, und das bekannte nervöse Flimmern hat fast ganz« lich aufgehört.

SCOTTS Emulsion

hat mir also wirklich recht gut getan!

Thttetlung ton dem Rrubn» Kretin, jrteapfUgn, IU« bet «mneoer Änftalt Kothenwaid, den $. Inguft leiO.

1« regelmätziar ökbrau» von Scott- Emulsion ist in der lat büustg von gan, auffallender Wirkung mir die Eßlust. Es gibt Io viele Fälle, denen man nur l«kommen kann, wenn es gclirjt. den Lovetit zu beleben, d. h. dir liftluft anzurea-n. Es gilt dies r.ift etwa nur für Kinder, sondern mindestens cbenioflut sur Erwachse»; ein Versuch wird übcrinißat

Geölt» tonnlRor. wird Bon nnl cNLIikhUth tm qro^rr. B er tauft, nah V»" Bit lofe nach törwtcht ober Man. lonbm mt m otrflevtiur. Ctiatnal^f*« t« Aiirton mit M|ettr echuiutartt (HilSer mit dem Scr't'.. tzcoU k tbonm« ®. m. d. grantfnrt a. M.

Seftanbtrtle: 3tuiUer UUbMiMl-Sebertrai 1101), tnma 6l6yrin M.O.

vhosodortglaurer -ialk «4. untrr»boeP6tmgf Hatrnn 1,0, rnU>. Itaqirt 1A fetmtrr atab. pull). JA OafitT 1»A Llkodot 11A öierju aiooeaW

tmulfion DU 3nau. Duuuxl» aab 6asUbenaAI 1 iroefen.

Was setzc ichmcineu Gästen vor ist oft die Sorge der Haussrau, wenn sie eine Abwechslung beim Essen bringen null, ütn guter Ratgeber lstersür sind Turf & Pao st s -rranffurt a. w ttochrezcptc, welche unsere Leserimten auf Wnu cy erhalten.

Ivandsrctcm Material wirst in Der Scyrift nachgetviescn, daß bic technischen Privataugestelltcn zurzeit unter einer autzerordcntlichen Hcberproduktion an technischen Kräften |u leiben haben.

Kreis Friedberg.

.5r i c c y fl , 11. fyebr. Das in unsrer Nähe tie- flenbe Romerrastell Kapc r>b urg wirb jetzt immer mehr osseu gelegt, seildc-m ncunentl»h der Konservator Prosessor Helmke die Arbeiten leitet /Auch die hessische Regierung läßt die Arbeiten fördern. Zurzeit wird auf der Kapers- burji ^iu^ ^chvtzhallc erbaut i Tic Funde dort, die zum Teil -rm Tarinstädter, znm Leit iinllriciig.it Museum aiisbctvahrt jiub, toimncn, wenn das neux Äufeumägebaudc aus dem Hag umgebaut ist, in dieses, \

Bedauerlich bleibt es allerdings, daß uns Gießenern der Su' gang zum Walde rocht erfefneert ist. Aufgabe der Stadwerwaltunz wird cs sein, hier recht bald Abhilfe zu fchaffen. Anlegung rind wirklich gangbaren Fußweges in der a i i c r a 11 c c und Herstellung eines Zuganges von der Endstation der Straßenbahn aus (hinter dem Schütze,tlwuse beginnend und etwa 3040 Meter ties im Walde verlaufend- nach dem altnr Anncroder Wege und der Liclhw Straße wird hier zunächst in Fro.-t kommen. Militärische Interessen dürften der Anlegung eines solchen Fußpfades kaum entgegenstehen. K W

\Verschied KtoÄTtMLlOj IL ilpril;u verm. «a,Babnhoiitt.7

K'ilbelmitraRC M> zimmcrwodv «utildubebötiLcir Werten zu verm. ttöae 2-3 Lim vag mit allem Z 11pril zu uermie

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NI auch ;>vc> I! Immer, in ruhiae »lican Tarne oöe Mn cd. mit Pr «nieten. Nähe Et. Zu erfrag rtbaft&ucUe des «Nigers.

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HeUer hoher L Mtersweg dorisch beste G *^1. April od< ^nnieteD.

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t Starkenburg und Rheinhessen.

R. B. Darmstadt, 11. Febr. Der Bund deutscher ; Militäranwärter, Landesverband Hessen, war heute zur ; Abhaltung seines Berbandstages für 1912 hier unter äußerst zahlreicher Beteiligung versammelt. Am Abend vorher fand im Festsaal der Turngcmcinbc eine Feier des Geburtstags des Kaisers, an der neben den Vertretern der Brudervereine von Bauern, Baden, Württemberg, Hessen-Nassau und Elfaß-Lothringen x?bcr regierungerat Dr. Weber, Generalmajor und Stadtkommandant v Randow, Regimentskommandeur Oberst v. Müller, Bürger meiner Mueller, sowie die Landtagsabg. Dr. Osann, G. Schulrat Münch, Henrich und Wiegandt tcilnahmcn. Nach Musikstücken hieß der Vercinsvorsitzende Salomon die Anwesenden will kommen und brachte rin dreifaches Hurra auf den Kaiser aus. Ter Regierungsvertreter, Dr. Weber, sagte dem Vorstand namens der verhinderten Minister herzlichen Dank und betonte, daß sich die Regierung bewußt sei, daß aus den Kreisen der Militäranwärter ein sehr wertvoller Teil von Beamten hervor gehe, auf dessen Mitarbeit die Regierung nicht verzichten könne und möchte. Die Regierung werde objektiv und mit Wohlwollen die einzelnen Wünsche des Verbandes prüfen und stets das In­teresse ber Beamten im Auge behalten. (Lebhafter Beifall.) otabw. Schupp gedachte des Grotzherwgs, dem ebenfalls ein dreifaches Hurra gewidmet wurde. Nach einigen Ehorgesängen hielt cm Vertreter des Bundcsvorsitzciiden aus Berlin bic Fest­rede und spaicc sprach der Vorsitzende des Landesverbandes, Kam. Rocsler, überDie Lage der Militäranwärter im Großherzog­tum Hessen". Nachdem Bcig. Müller für die vom Vorrdener der Stadt gezollte Anerkennung Dank ausgesprochen unb den Verhandlungen besten Erfolg gewünscht, drückte Avg. Dr. L i a n n namens der übrigen Abgeordneten seinen Tank für die Einladung aus und versicherte, bas; bic Wünsche, die von dem Verband ber Mammcr in der Denkschrift unterbreitet wurden, auch die volle Beachtung finden würden, die ihnen gebühre. Nach weiteren Reden dcr Vertreter von Bingen und Elfaß-Lothringen blieben die Fcstteiliieknner noch längere Zeit in kameradschaftlicher Weise bei­sammen. Die geschäftlichen Verhandlungen waren am Sonntag vor­mittag. Jahresbericht, Rechnungslegung für das versloffcnc Jahr, Festsetzung des Wirtschaftsplans für 1912 usw. gingen rasch von statten. Zum Schluß wurden ,wch folgende, von den Vereinen gestellte Anträge rege erörtert und einstimmig angenommen: Vom Verein Mainz: Der dem Bund bereits im ver gangcneit Jahr fcugegangenc Antrag, betr. Anrechnung von Dienst­zeit auf das Besoldnngsdienstalter für die Garnisonvcrwaltungs- Oberbeamten ist dem diesjährigen Bundestage zur Entscheidung vorzulcgen. Vom Verein Kameradschaft wird ein Antrag angcnom- ntcu, der 1. die Verleihung dcr unkündbaren Anstellung der Fahr- lartenausgcber bei den Eiscnbahnverwaltungen bezweckt und 2. bic Aenderung dcr Bestimmungen über die Ausbildung ber bei ber preußischen Ciscnbahnverwaltung als Schaffner im Probebienst cinbcrufcncn Militäianwärter, insbesonberc Aufhebung ber brei monatigen Beschäftigung im Dienste eines Statrons-, Rangicr- odcr Werlstättenarbeiters. Vom Verein Offenbach würbe ber Antrag angenommen:Der Landcsverbanb Hessen wirb ersucht, bahin zu wirken, daß die nach der Rcichsvcrsichcruugsordnung ben Mililäranwärtern vorbehallencn Stellen bei ber Neuorgani­sation sogleich anteilmäßig besetzt werben unb bic Ausorbcrungcn für bic Stellen von vornherein nicht wie in Hessen üblich so gestellt werben, baß bic Erlangung ber Stellen für Militär anwärtcr erschwert ober gar ausgeschlossen wird." Den Beratungen folgte ein gemeinsames Mittagessen.

Kreis Wetzlar.

(I) Vetzberg, 11. Febr. Der landwirtschaftliche Konsumverein würbe im Jahre 1901 mit 28 Mit­gliedern gegründet und hat jetzt 72 Mitglieder. Nach der letzten Hauptocrsamnilung betrug der Warenumsatz 28 000 Mark; cs konnten 7 Proz. Dividende verteilt werden. Um bsn Mitgliedern, vor allem ber Jugend, Gelegenheit zu Spar­einlagen zu geben, wird von jetzt ab der Sparkartcnocrkchr eingeführt.

Wanderti und Reisen.

** B. H.-C. Am Sonntag veranstaltete der Vogelsberger Höhen-Club, Zweigverein Gießen, seine 11. Veremsnmndcrung 1911/12 Das Tags vorher herrschende Regenwetter hatte nur eine kleine Schar von rund 20. Teilnehmern auf die Beine ge­bracht, barunter auch brei beherzte Vertreterinnen des schwachen 1 Geschlechts. Aus verhältnismäßig guter Landstraße ging cs von Anzefahr, dessen eigenartiger Kirchturm die Anfmertsamkeit der Wanderer erregte, über Lindenfels nach dem als Luftkurort geschätzten, lieblich am Abhange des Schloßberges gelegenen Rauschenberg, wo man bei guter Verpflegung Mittagsrast machte. Heberaus lolptend war hierauf der Besuch bc5 mit An­lagen versehenen 'Schloßberges, dessen Gipfel eine mit hochragenden Edeltannen umsäumte Burgruine krönt. Leider war bic Aus­sicht von oben, bie bei klarem Wetter hervorragenb ist, burch den herrschenden Nebel sehr beschrankt, der überhaupt tagsüber, trotz einiger schüchterner Versuche von Frau Sonne siegreich das Feld behauptete. Auf teilweise recht schlüpfrigen Pfaden ging es so­dann über Schwarzenborn und Schön stadt, bas nicht mit Unrecht seinen Namen führt, über eine, prächtige Ausblicke ' bittcubc Höhe nach Cölbe, bem Enbziele der Wanberung, um von hier, mit einmaliger Hntcrbrechung in Marburg, bic Heim- : sahrtan zu treten.

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