vermischtes
Insignien voriührcn können, denn die
zeichnen.
Hessen-Nassau.
Wanern und Aeisen
«runter em oreuagiger m uberyauvt alle outiexpfiause '
^11^01 i)eL|amniluii|j des vaupwer^iis ue^av| uno QUuJ uaö (yeircibe ßebiauw
«snt
Tie Schneedecke anfangs der Woche
Martin Brandenburg-Berlin ist sertiggestellt. Die Aus- Heilung ist von morgen an wieoec geöffnet.
•• Allgemeine Narnevalseier Gießens. Man schreibt unS: ÜJht heutigem wird — zufolge liebenswürdigen Entgegenkommens des ymn ttayfer — in seinem Laden Selters weg, Ecke Wotkengasse, eine GeschästS- und AuSkunftS stelle von der Verwaltung des Bundes der Uarnevatoereme Deutschlands errichtet, die täglich von 11 1 und 3—7 Uhr geöffnet ist. In dem Lchauscnsier »st ein schönes
wenig berührt worden. Sie ist 10 Zentimeter stark, fest und teilweise verharicht diirch die letzten Nachtfröste. Man kann die Lchlbahn von hier bis zum ^oherodslopf als ,gute be-
Sckaumburg-Lippe: Bisher Brunsiermann (Xtiirqcy.
Bgg.). Stichwahl iiJiicbcn gramer O^pO
3414, Brunslcrmann (Reühsp.k 2ö8o, Knapp (Wirtsch. Bgg.) oö.
L.iderk.
Lübeck: Bisher Schwartz (Soz.). Gewählt Schwartz (Soz.).
■1—3 mal joo.ei Wall als uWjoövüoiIiu ne io.nun oe.ii Vanoioivt oauei k
'Arrangement von Insignien säst aller deutschen Larnevalocreine — auch mi Ausland —, beiiehcnd in Schellenkappen, Orden und Tiplomen ausgestellt, die beweisen, welcher Verbreitung, aber auch Sympaticn sich der heutige groszzügische Karneval allerorts erfreut. Hoffentlich wird auch Gießen bald seine Sympatien steigern
" und Dl- t*86,16 (Ä) °"d * Iri«»
jteinm|SoiJ -hl H*1 2“'
Bremen.
Bremen: Bisher Hormann (Fortschr. Vp). Gewählt Henke Hamburg.
Hamburg-Land: v^erouyit Metzger (^oz.). Elfatz-Lothriugen.
Stadtkreis Straßburg: Gewählt Böhle (Soz.).
M o l s h e i m - E r st e i u: Gewählt Pfarrer Bel, er mit bOOO StineaarT«6münd-F°rb°ch: Gcwählt Schad (Str.) mit 16 754 Stimmen gegen Thutt (Lothr. Forttchr.) 61)23 uno Suber (6°^ °^chen.Diedenhosen: Stichwahl -wischen Windeck Lothr.) und Medernach (BtrJ. Der Soz. Becker erhielt900 St.
Colmar: Stichwahl Sagy (Ztr ) un' Pewotes Gor.).
Straßburg-Land: Stichwahl zwilchen Fuchs OiM ) und
n Marburg, 12. Jan. Im Restaurant Seebode hielt gestern aoeno der Zweigverem Mucuurg des O b e r h e j f t i j e n Tour iften-Ver eins icine vauptver, ammlu n g ab. Wie der langjährige Lor,inende, des ^.e^ns, Äa^llehrer Schneider, mtueiiic, zählt dec ^n-eigvecem ie^t 4lo Mitglied.r. -m letzten Jahre iinb niejerum in der Umgebung eine grobe «un* 5m letzten ^agre ,md wieoerum in der Umgebung eine groge unäaU Stge marhert tour-en, bejotwerä in Dem ourch oujd^tt -'uuriOjeLb—Wallau neu er,coroi,enen, an lanoschafUi^cn ^^ö.i- heuen reichen oeoict des otycLoet Waldes. Im Wanoerplan 1512 |‘ini> lu toiliige, barunter em breuagiger m d-n dchwarj- lualD, vorgeiehen. -u.c < jiiwet im ^uii in Birtenoerg uatt.
IDIÜV -E
malisch. .
* Auf Abzahlung. „Was lostet der 2ütiu9? - Vierzig Mark/' — „Und auf Abzahlung? — „Achtzig Mark, davon ist die Hälfte sofort anzuzahlen!' „ .
* Feudal. „Man hat mir getagt, „Zur Sttone fei bae vornehmste Gasthaus hier?" -
a Hau^chliieujt, i aber bin noch z gleich der Herr Oberkellner.
rtl.j. Stichwahl ) o?40, Körslei chlvahl Mich» titlet (DiatLi
: (Soj.). Bieder'
mgeivM.
tichivahl irischen 97, Barnemim
(So».); wieder- ,er Slresemami >; Bisher Merkel DL). Stichwahl j 7388, Nilllchkc :eti (S«i ). * chw-chl i»*
Padol io°rt> u (So!-)-
SittWli.® n iS°«M *»■ i UZ M)6014
Stimmt» 10 206, Setti» (&riia 40G0
scheu Herzseld (Soz,) und Heimsoth (Fortschr. BP-)-
Sachsen-Weimar
>ewW Trendel rger (Ztr.) jind tr.)< lhlt.
(Soz.) 12313 unnei (Zentr.)
c (Zentr.) 9373 ) (natl.) 6183
Der Liatibcdais unserer 5ruliurpflanze1
Trr Bedarf unserer .Slulmro,tarnen bezüglich der eiuzs Vilanzennaöiiione in lehr veiilljiedeii. ')m allgemeinen nehmen •la nn• p»> viel Stickswn auf, verhäiutisiuatziü wenig x-l)Ouuboiij Äfi wcitenTain meinen Hab. ’^o daher Hove ernten von st SS erzielt werden ioucil ua um? vor aaen Dingen ret iiid) mit btou gejungt werden, denn mit der -VuIjl öiv U-Ttrj neigt auch das Uattbedunius, Wiesen, uic »ur Ltun.tdunger erho nno beioiiöei'y uatt mit itait zu düngen, ferner
..... .. nllp . Uli iPIUiiaiL^e .'1"
Dem verzweifelten Macready blieb nichts übrig als -u sterben, wo er gerabe ein Plätzchen fand.
— Mark Twains Elefant. Mark Twain, der nun im Grabe von seinen Scherzw ausruht, hat zu seinen Lebzeiten unzählige Freunde zu Opfern seines unerschöpflichen Witzes gemault, aber wenigstens einmal ist er auch selbft auf einen Ulf hin- eingefallen. An,ang Dezember 1908 erhielt er einen reizenden Bries seines Neuyorter Verlegers Collier, der ihm eine besondere prächtige Weihnachtsgabe ankundigte: Mark Twain follte einen Clejantcn bekommen. Der greise Humorsit hatte es ,ich langU abgewöhnt, sich über irgend etwas in der Welt noch zu wundern, und so antivortete er denn poitwendend, daß er sich über den Tickhäuter kolossal freuen würde. Drei Tage verstrichen, da, hielten vor der hübschen Villa Mark Twains in Readina fünf große Wagen, die hoch mit Heu beladen waren. Der sorgsame Verleger hatte auch an den Apprüt des Elefanten gedacht und Mark Twain . vorsichtig bei Zeiten Proviant für den Wcihnachtsgalt geianbt Zwei Tage späte? erschien ein seltsam aussehender Herr, der )idi als „geprüfter Elefantenführer" ausgab und die Pslege Mmbos Übernehmen sollte. Der vremde wurde als Gast in d^Villa aus genommen und traf die nötigen Anordnungen zum Empfang des Eiesanten: Mark Twains Automobil-Garage wurde erweitert und umgebaut, man vergrößerte nach sorgsamen Messungen die Türen, erhöhte das Dach und verstärkte die Fundamente. Endlich kam per Weihnachtstag, und von seiner ganzen Familie begleitet, zog Mark Twain -um Güterbcchnhos, um den Elefanten abzuholen, der seit acht Tagen das Stadtgespräch von ganz Reading bildete. Ter Zug läuft ein, man öffnet den Wagen, und behutiam heben die Bahnd-Ximten einen riesigen Elefanten aus Pappdeckel mit rollen- den L-üßen heraus. Aiark Twains Gesicht soll im ersten Augen- viick alle Formen grenzenloser Verblüsmng gezeigt haben; aber er faßte sich bald. Wie er es verstand, gute Freunde zu verulken, I so rouute er diesmal aud) die eigene Verntkung nut Humor hinzu nehmen Und an den Verlier Collier ging alsbald ein bnngenbee Telegramm: „Pumbo heil cingetvosfen, nur ein wenig rheu
F.C. Wiesbaden, 12. Jan. Die Verpachtung des jiskaliscyen Bades Ems. Das Bad Ems toiru nun vom Preußischen FiScUS auch an eine Geiellsaiaft.mu beschränUer tzastung gleich seinen nassauischen Schwestern Schlangenbad und Langenschwalöach verpachtet tveroen. Tie ^ächetrin ist jedoch eine andere wie die der Bäder Schlangen- oao und Laugenschwaioach. Am lo. und 11. Januar weil* ien mehrere Regierungsverireter in Wiesbaden, um die endgul.igen Abmachungen über die Verpachtung in die Wege ju leiten. Die |is4.nii|u}eii ^tiniqueHen, die in den Wan- jdaanßen der üurg».ouuoe geiegen bleiben ui den fanden des Fisrus, ebenso die Herstellung der aus den dinier Minecachue^ien ge.^onnenen Ouect.enp^oou^te Pa- ।liden, |ejte und ,li.jiitze Ou.lien.alze. Die Pachtern wird lia chder Saison luin oie u^nigiichen Kurgeöauoc uno Woy- nungseinrichiungen mit aiiem stoniiort der Reuzeit Herrichten uno die Umgebung verschönern.
gibt 10 641 Schinzinger (Rp.) 706, Engler (Soz -1 rale und konservative zufammenslehen werden, während (Fortschrittl. Dv.) 10b-H, ®a?i ä fl hüc andere Fragen sich die gesamten bürgerlichen Parteien
69826,<>•,ja dIf a* Bisher Fehrenbach (Ltr.). Gewählt mit Abbröckelungen nach rechts und links zusammenschließen (Ztr) mit" 12 024, Himmelsbach (Fortschrittl. Bv) werden. Tie Regierung könne im neuen Reichstag ihre M Sauer (Soz.) 3469. Mehrheit leichter als im alten und ihren Platz über den
^WtWS*RSÄr5»kr«S 88ÄX.W! 36» X*?r'“ !?. „t.uUd). t agt, je.lun tf' sck.r°ib!. SUS.. Tauberbischofsheim: Gewählt Zehnter (ätr). läßt sich eine allgemeine Signatur höchstens dahin
Dleckleadurg-Schweriv. geben, daß sowohl auf der rechten Seite wie im Lager der
Rostock' Bisher Link (9iatl.). Hersscld bürgerlichen Linken schwere Verluste zu verzeichnen sind
Hemiscth ^rtschr.) 10 206, Rettich AonU 4060 Stichwahl »und unb ^ar zumeist auf Kosten der Liberalen und namentlich
y 1 y ‘ <m'x 'des Freisinns, der selbst den elften Berliner Wahlkreis
schwer wird halten können.
^,,bauptlchrer
Elchen
?ÄlZ-ntr.) / ni>e.( l2°r. «tiirte stehen
'lltsch. 8gg.).
•)• SlichlvH
10 oo3, iöuiber ^•)> Vewähll ^vählt v. Boll. Sir (Zentr.). ^ahl zwischen N* Dr. hölber M Wieder- ^vählt Malzei :t
Hummel (Fort- loimann (§oj .Hofmann stall.
,_v.„..o. „Eines Morgens sehe ia; eine größere Schar sch«varzer, enua stecknadelgroßcr rundlicher Flecken, in dem Gesichtsfelde meines i linken Auges Herumfliegen, die iid> am folgenden Tage noch etwas
Au» Statt uns Laus. mehrten. Tabei bcitano volle ScyfUMie. Tie eingehende Untere
Gienen, 13. Januar 1912. suchnng zweier hervorragender Augenärzte konnte aber leine Glas- ♦♦ TaaeSkalender Mr Samstag, 18. Jan. Wohl- körpertrübungen entdecken. In diesem Falle verschwanden innere - - ■ • - 3 • - - Des AntoniobilkluöS Gießen I halb dreier Wochen die schn-arzen Flocken gänzlich, und zwar so, daß
2 • )id) zuerst das Zentrum lichtete, worauf allmählich auch der Rand Theaterkasse von I durchsichtiger wurde, und schließlich ähnelten die Heller gewordenen k nm- m. i “ I „fliegenden Mücken" durchaus denen, die vom aesnnden Auge ge-
Lnntaa 14. Jan. C t a d 11 h e a t e r: Nachmittag- 3'/, Uhr: ,ehcn werden. F-Ür die Diagnose krankhafter „fliegaider Mücken" VolnUme Wirtschaft-, abends 7'/, Uhr: ,Da^ Heine ,cheint der Augenarzt demnach ganz erheblich von den subieftwen Schoköladeu.nädchen-. Wahrnehmungen des Patienten abhängig zu fein."
Kolosseum: Täglich Vorstellung. (ff) Sterben sie weiter hinten! Ein Engländer,
5t i n e in a t o g r a p l): Täglich ooriiellnng. Rcr ^ch hinter dem Decknamen „Thormanby" verbirgt, bat iüugft
Biograph: Täglich VoriieUiing. in London ein Akemoirenwerk erscheinen lassen, in dem sich eine
Z ithe r konz er i nut Gesang in Steins Garten, jirnaug ^üt(c ^j.^der Geschichten aus den sechziger und siebziger Jahren 3 Uhr. , 1Q... finbet. Besonders drollig ist eine Anekdote von dem bedeutenden
Anlag em ns ik am Sonntag, 14. Jan., _üornuttags i-. utjr f(^cbaUfvieler Älacreadh, die als Kostprobe angesührt werden mag. (mir dei gutem Wetter) m der Süd-Anlage, öptelplan: 1.Jlner h^acreabi) hatte für seine Gesellschaft einmal zur Aushilfe ein Vadijcher tviarsch, von E. 51ai|er. 2. Wotans Abschied von 4jtl,H"|pQQr amerikanische Schauspieler gewonnen. Einem von i>icieii Hilde unb Feneizauber aus dem Aiunkdicuna ,T»e^Wallure , uoa rouc^c jfönig im Hamlet anvertrant. Macready hatte als R. Wagner. 3. ^nirodultion und Ehor aus der Lper »Garmen » Hamlet jn t>et Sterbeszene noch jedesmal den tiefsten Eindruck von G. tilget. 4. Limderlieder-Aiarsch, von Ziehrer. gemacht, und daher versäumte er nicht, den Amerikanern, uid>
Waldeck. GemaldeauSiletiungoessr uns» Vereins un Turm- ^sondere den Darstellern des ftönigd und des Laertes, genaue
TO^Thprf- SRidbcr Botthoff (Fortschr.); Stichwahl zwischen Haus am Brand. Geöffnet täglich. Mit Ausnahme von Samstag, vcisungen darüber zu geben, daß er als Prinz von Dänemark 'mi.,^n?r kWi'rtsch Bag) 4403 und Ätuschke (Bp-- 36Ö1, Barn- von 11-1 Uhr, Sonn- unb'(,cienag3 von 11-3 Uhr, ^tierbem unmitte^ar Qn Rampe einen freien Platz brauche, wo er m 2043 iffibifl (Soz.) 1590. Mittwochs von 3—5 Uhr. (Von Montag ab vier Tage geschlossen.) würdiger Weise seinen letzten Seufzer aushauchen könne. Bei
Hagen (Aau.) a \ o/ luc uieum be» lucr y , 11 ■ u .. ^.,a-i^.so er eins. ersten Vorstellung aber starb der König nun gerade an dem
LLnfk (Äewäblt Geöffnet Sonntag vormittag 11-1 Uhr unentgeltlich, zu anbcrenU^^ Atacready sich für seinen eigenen Tod Vorbehalten
i Reuß ältere Linie: Bisher Arnold (b. I. d.). ^ewan teu t ou ,^,g ^ituansgclö. I batte. Als der sterbende Stönig zu Boden gerollt war, flüsterte
Försier (Soz.). o Museum für Bolte riunde. Geösmet an Sonntagen Macready: „Sie sollen doch weiter hinten sterben". Der sterbende
Schaumbun Lippe- Oon 11—1 Uhr und von 4—6 Uhr. König aber antwortete nicht, sondern starb, wo er gerade lag.
Schaumburg-Lippe : Bisher Brunstermann iReichsP.). „Verdammt noch mal, können Sie nicht hören", flüsterte Macready
Stichivahl zwischen Gärtner (Soz.) 3414 uub Jtnapp i'Wirisch. «-i;.-*-A«a« w.irx» erboft, „Herr! Sie sollen weiter hinten sterben!" Darauf hob
Pog) 2/12 Tr. Brunstermann (Rcia^p.) 2o84. ** Lehrcrpersonalten. Ued ertrag en wurde m L-e ^nigliche Leiche den Kopf ein wenig und sagte kaltblütige,
Schaumburg-Lippe: Bisher Brunstermann (^1106). gAulamtaaipiranten Wilhelm Henkel aus BrornShausen aber ziemlich vernehmlich: „Ich glaube, noch bin ich hier König Vgg.>. Stichwahl zwischen Krämer (Bp0 2/11 und Kotne^ (soz.) Zehrerstelle an der Gemeindeschule zu Blffes, und kann — hol Sie der Teusel! — sterben, wo es mw Patzt.'
8414, aiunliermann ‘2o8o, Knaw (W.r-Ich. 8S9.) 7oo-|lX g^ulamtäafp.romen Wckh. Hu bl au8 mittel.fflrünöaubl.-b nubt» ubn« «14 »u ft«
V 'h* ' Die 2. Lchrerltelle an der Gemeindeschule zu Ranstadt.
•• Zäunst verein. Die Sonderausstellung des MalerS
Metz: ^Stichwahl zwischen Weill (Soz.) und Leselgne (Lothr.). I Mayen-Ahrwerler: Geivählt Wallenborn (Ztr.).
Saarburg: üeneque (Lothr.) gewählt,
Schlett ft adt: Wlll (Ztr.- gewählt. 1
Prcsscstimmen.
Der Berliner ,^L o t a l a n z e i g e r" stellt als interessanteste Tatsache der Wahlschlacht fest, daß e» mit der Zertrümmerung des schwarz- b laue n Bl o cks, auf die sich ein großer Teil der bürgerlichen Linken sichere Hossnungen gentacht hatte, nichts sei. Wohl käme ein starker Ruck nach links zum Ausdruck, aver lediglich zuamisten der rabimicn üiiuen. Die Fortschr. B v l tS - Partei und die Ratio nallib eralen verloren dagegen doppelt so viel Sitze wie die Konservativen. Besonders schnierzLich dur,ten dte Liberalen den Verlust des Kreises Oietzko-Lycc empfinden.
TaS „Berliner Tageblatt" beoauert schmerzlich, daß die lioeraien Parteien, die narionailwerate eoen,o gar wie die sort.chr. Votkspartei, za..-treiche Po.i.ionen der unaufhaltsam vordriiigenoen Soziaidemoirarie raumen mußten. Das Blatt weiß nicht, in welchem Umfange die Kon- seroativen sich die DeipercroopoiUit ihres F^yrers von Heydcbrandt zu eigen machen, und durch ihre Wahlenthaltung den Liberalen ein Bein stellen würden; jedoa) mn,,e mau damit rechnen, daß diesmal die Lioeraien in dcu-L.i-;- waylen mehr ats bisher auf ihre eigene Ärajt angewie,eu sind. Tas Zentrum dürste bei den Siichwat.)len zwisa-en Fortschrittlern und Soziatdemorratcn das jungicin an der Wage bilden, sedoch tönne man liberalerseits aus das Zentrum nicht sehr rechnen. Das „Tagebla.t" kommt zu oem Ergebnis, daß der Kampf gegen den schwarz-o.auen Block ohne Schwanken w<.itergefuyrt werden mu,se. Allerdings könne vorläufig von einer endgültigen U e v e r w i n- dung der reaktionären Parteien nicht gesprochen werden; erst die Stia)wahlen würden die Entscheidung nach der einen oder anoeren Richtung bringen.
Tie „Täg t ia-e Ruiid s u) au' g.a..ot, dap der iuuc Reichstag eine' Mehrheit der gesamte.! Linken aufweisen wird. Die Abwanderung nach Links erfolge nicht tn dem Maße, wie vielleicht angenommen wuroe, aber sie reiche doch aus, eine Mehrheit gegen Zentruin und Konservative zusammenzubringcn. Reb^ii die,er Meyrheitsb.loung mtr^ auch namentlich für soziale Fragen mu für Wei)^,rageii eine rot-schwarze Mehryeit aus Zentrum uno Sozialdemokraten sicv Lusammensinoen, benai gegenüber Ra^rrnUiue-
>ich fortwährend.
Kreis Schotten.
--- Hochwaldhaujen, 12. Jan. im Oberwald ist von dem Tamvetter
Wiiutu/er wetieioektchU
Ceff ent lieber Wetterdienst, G i eß e n. Wetlerausiicmeil m peheii am conntag, oen 14. Januar 1912 . Wollig, meist trocken, kalt.
Schneebericht der Schlklubr Wintersport Siehen.
HoherooslopU äu cm cdjneeyoye, »ivrad hatte, nebelig, aul heuernd.
Letzte liacbricbtcH.
Telcassv Minister des Auswärtigen.
Paris, 13. Jan. Telcass 6 nahm das M i n i st e r i u m des Auswärtigen aa.
tf. Mückensehen. Wohl jeher Icnnt aus eigener Erfahrung die lästige Sehstörnng des Mückensehenk, das Auftreten non allerhand umbcrflicgen^'it Pünktchen, die sich scvcinbar vor dem Auge befinden, tatiäastich aber im Innern bin» unb l?cr^ schwirren, lieber diese Erscheinung macht Prof. H. Schmidt- Rimpker in der Klinisch-lherar'eutiichcn Wochcnschrist Mitteilungen vom ärzUichen Standpunkte aus. Tas Mi'ickenjchen tritt besonders dann auf, wenn die Netzhaut von Kutrcutan Lichte bestrahlt wird und auf sie Smatten der trüoeu XeildHn fallen, die m den durchsichtigen Augenicilen immer uorbanben iinb. Bc sonders beullid) sieht man die „stiegeiiden Mücken , wenn man auf den gleichmäßig grauen Himmel sieht ober durch eine El eine Leffnung guckt, die dicpt vor dem Auge in seinem vorderen Brennpunkt, etwa 15 Millimeter entfernt liegt. Um bic Erscheinung iu beobachten, sticht man ctiva in eine Karle,iblatt mit einer , , - ^“^'‘"miÄfwVpeber (®o%Y ©liibnjabl I ,U^WC€ ,ullu I Nadel ein Loch mrd sieht da hindurch, ^on bii iem Uctnen £id)t-
Eisenach-Dernbach Bisher i.ev k „Morgenpost" stellt ebenfalls dte großen Er- punkte aus treten bann txiralielc S.rahlen ms Auge und bilden
B«imat-L°°laSbut Ä) folae ber SoSia[gemotra ie -st unb meint, bas Zentrum L.! d« «erbaut einen Li«.Ir-i-, b.r der Bnpitie cn-im>cht. Man
sä»»
Banel-Jeuer: S iu,mMi Zwischen Hug (LoZ) 9.01 sastvarz-blaue Block ^rtrüM^rt werden^nne, ^dte G^ör^rS^stch ^hm- u!w Ordern'gern SiHjaben die Form undTräger (Fort. Bolksp.) 8616. Dr. Strube (natl, 2941
^ O ldenbura-Lübeck.Birkenfeld: Stichwahl,zwischenI m^wärts" nmnt triumphierend den Tag einen solchen garmü.l, außer, wenn man feine Ausmerriamteit darauf emstellt.
«blb^rn (F Boll-.v.) 9667 und Stelling (-so--) «ummrn, I tziswr'ischer Bedeutung, da ein Drittel beb deutschen Bei psychopathischen Zuschndcu kommt dteS-un.iten m lehr ftorni* ?abem Hentr 200, Tr. Stöver CJlatl.) 71ä« stimmen. Malkes ür die Sozialdemokratie unb gegen die im- der Weste, vor, unb bie Pa.i.ntcn geraten dadurch zu veueniu bic
elmenhorst: Gewählt Gras v. Gottn (Zetur.). pcr.alistische Politik gesummt habe. Der Wahltag scheine sür ernsthafteste BesorMs, !« konnten dte «chfahigkeU ^AtE
Braunichwtig. !>)... ,'chwar blauen Block em Tag bet Heimzahlung unb Heun^ elrtbü>,en, obwohl es stch ilm burchans Nichts ttantyastes haiweU.
«r»ni i n d k n - G a n d e r s h e i m: Gewählt Antrrck (Soz.).! - ‘x . aciueien zu lein Den Liberalen stellt ber „Vörwärcs" ! Wo wirklich kranzhaste ^,rubung:n vorhanden und, diedas,,-Aucken. §°Tlr.m nbEn-Ga»dersy-t L.ngci,e.or 'uchung ge^.en zu.«n 'schlecht abgeschnitten, sehen" erzeugen, sind biqe ^tbrenincoc durch bte Untequdjung
(©SiV Wenn ft? die na r Bedingungen unter d)rciocn wollten, so mit dem Slugenipiegel manchmal -«htschwer amzunnbcn. Profmor
i ni e ei: Bisher Kleie (Natl.). Stich- Wemr J e ^cna bie schmarzblaue Mehr- Schmibt-Rimpler gibt dafür ein Beispiel aus Ktner eigenen Er
k^üundd-tt zu °--nicht-rn '»«ÄÄ
®ci„in«en . : StichsE->------ - - -
ln To'ÄbVJjÄ?“ nUr °nb°rs (o-.rtiitr.).
wdblt R-ivh-us (öOi.). ...HitinJm. ItStigteui.'Jlerauiiailung Oe« Sliitoniooutmu.
r ) Stichwahl zwischen Quarck! iinb Umgebung zu ivunsten des Gietzener Lauglmgsveiins Mi ^ladi'
Koburg: Bisher ZietstD -soz. >. ? 8 Itucaicv Anfang 7 Uhr. (Karteiiüertauf an der Theaterkcche oon
(Nall.) unb Bietsch ^oz.). 1
Sachieo-Eoburg-Eotha.
<£o tba: Bisl)er urvprini »a ^Lvauvi^»£angenburg (Rpt.). Gewählt Bock (So-.).
wlüuQlte
Dernburg-Ballensteor: Bisher Trautmann (Natl). (Stichwahl zwischen Baumecker (Natl.)> ^07 und Benber (soz.) 16 020, Inner (Kons.) blöd, Rurralh (por^chr.) Schwarzburg-Londershausen.
iCAtnrtrihiiia > Soiiveri»hau>cn: Bisher Barwinkel Stichwahl zwischen Bärwinlel (Natl.) und Ro,enseld
Schwarzburg-Rudolstadt.
Schwarzburg-Rndolstadt: Gewählt Hofmann (^-oz).
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