Zweites Blatt
162. Mrgang
Lchchctn' S-«ch mtt ÄaBnti^me tze» BenntegK
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unterbreiten:
Die neue Regierung in Bayern.
'i München, 11 Febr. Tas neue Ministerium setzt
n.M folgendermaßen zusammen: Frhr. vHcrtling: Pra- ■ibtum und AeußereS, Präsident des obersten Landesgerichts, iL r 1) e i e m n n n: Justiz, Reichsrat Mr. v. Soden: Winiftpridihirettor v. Kn illing: Kultus,
9lllc Sck'ulamtsbewerber und Bewerberinnen ohne Aus-Ilar über die Tätigkeit des Borstandes und des Ausschusses im ab
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»bridl Kem enthält "aber auch zwei Protestanten, außer dem Kriegs.
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England nrannt wieder die Rolle auf, die es im ganzen Per teil l'nuvr (Mdüdttc gespielt hat. Einem höheren Interesse und j Qitnn unmittelbaren Bedürfnis entiprcdKnb scheinen die Eng^ ihren erst kürzlich befunbeten Entschlüssen untreu >u wer la. Sir greifen auss (f>eratewohl zu einem Aushilssmülel, das ut vor einem Sprung ins Unbekannte und vor der Gefahr einer tetnftrolAc bewahren soll. England will sich um leben «Kreis mit Deutschland verstänbigen.
Der „Gau lots" schreibt:
Lord Sialbone bespricht mit dem Rivalen Englands die Mittel rr Erreichung eine? Waffenstillstandes. Selbst wenn dieser- Mei
gSanstauia» zu einem greifbaren Ergebnis führt, braucht uns Kinesivegs libermäftig zu beunruhigen, 1. weil die englische ,-gtcruno sich vervi licht et bat, Frankreich nnd Rußland über Bespreäntirqcn auf dem Laufenden zu erhalten und 2. weil Ile Bemühungen vacificistischer und deutschfreundlicher Engländer Tatsache nicht ans der Welt schaffen werden, ß der Handels Wettbewerb zwischen den beiden Rationen rtbestehen wird und daß es somit zwischen ihnen zu keiner ufridtt i gen n nd dauerhaften Versöhnung kommen kann. Beunruhigen wir uns also nicht vorzeitig, und begnügen gnr UNS damit, aufmerksam zu wachen.
In dem Handschreiben dcS Prinzregenten an den Mi- isterpräsidenten v. Hcrtling wird der Rücktritt des bis- rigen Kabinetts genehmigt und die Ernennung der neuen timster ausgesprochen. 3, f .
Tas Ma bitte tt Hertling ist ein Zentrumstabi ne t t,
aber nach den erfolgreichen Wallenstein- und Fan,tauftuhrungen der beiden lebten Jahre dürfen wir mit Zuversicht auf eine wertvolle Ausführung rechnen und für Gießen wird es tedensalls ein künstlerisches Ereignis werden.
Montag. 12. $ebruar 1912
RMerwtibrud an» tkvtag brt Srüdtlchen UnwetfuAi» - Dnch- un» Stttnbuidmi.
H •wfint
Hauptversammlung des Lahntanalvereinz.
th. Limburg, 11. Februar.
Minister Grafen Horn, noch Tr. Ritter v. Thclemann uiid den neuen Zustizministcr, der persona aratissima beim Regenten ist und als konservativ gilt. Ta Graf Horn aus Gesundheitsrücksichten bald abgehcn dürfte, dürste, )o meint der Berliner Lok »Anz.", der kommandierende General des 3. Armeekorps in Nürnberg, General Freiherr Kraß von ^rassensteiu, sein Nachfolger werden.
Inneres, Ministerialdirektor v. Knillrng. Mnltus, taatsrat v. Breunig: Finanzen, Eisenbahudrrclttons-
Präsident v. S e i d 1 e i n - Nürnberg: Verkehr, Graf .H om:
Di»».
Das „E ch o de Paris" schreibt:
Dir sind überzeugt, daß die französische Regierung unsre “ntereffen zu verteidigen wissen und nicht zugeben wird, daß
Einschränkung der deutschen Marinerüstungen eine Verehrung der deutschen H e e r e s r ü st u n g e n zur Folge Mot wird. 3m übrigen dürfte eine Abmachung, die Deutschland „.ilatten würde, feine Anstrengungen ausschließlich aut die Der rtrung seiner Landesarmee zu richten, der Lache des Friedens nrn schlechten Tienst erweisen Tie Franzosen könnten : * t dulden, daß Deutschland eine unwiderstehliche Cifeit N gegen sie vorbcrritc. Auch England werde sich dann gezwungen _.n, seine Armee zn vermehren, und die englisch-deiitschc Ver- in bi gütig würde fid) dann als ein leerer 5t ober erweisen.
Wie die Franzosen cs unternehmen wollen, in deutsche UngelegenHeiken hineinzureden, das bleibt das „Echo" zu sogen schuldig.
Berlin, 11. Febr. Kriegsminister Lord Halda ne ist nach London zurückgckehrt.
: London, 12. Febr. Wie „Roynold Rewspapcr" erfahrt, gedenkt >t a i f e r W i l h e l m i m H e r b st n a ch E n g land zu reisen. Vorher werde im Sommer König s'^eorg mit seiner Gemahlin dem Kaiser in Potsdam einen Besuch abstatten.
lUbeftun. Expedition und Druckerei! vckml« ftreb» 7. Erpedrtton und Vertag; ? • ReMhiarce^Ul j dtn»e»gerü^pen.
‘e^ünfHL*H wird btLc V-- werden 9eh^'f
Giehener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhesjen
besonders in der Tordvgne norgcnomjncn werden, sei nur der Aufsehen erregende Fund der sogenannten „Venus von Saunet' erwähnt, einer Steinfigur, die die älteste bisher bekannte Menschen- barftdlung fein soll.
— Italienische geodätische Expedition nach Trivolitanien. Anfang Januar 1912 ist eine geobätifdx: Ervedition von Italien nach Tripolis aufgebrochen, um im An- chluß an die kriegerischen Operationen sofort mü der tartogravhi- dien Aufnahme des besetzten Gebiets vorzugehen. Wie wir „Peler- manns Mitteilungen" entnehmen, steht ne unter der Leüung des zweiten Tirektors des Militärgeographischen 3nllitut5 in ,Florenz, £ her ft Eugen Caputo, und des belaunten Geodäten und Leiters des italienischen Geodätischen Instituts, Prof. Ant. Loper iido. Tie nächste Aufgabe ist die Vermessung der Oase von Tripolis. Um für diese eine Grundlage zu gcnrimicn, wird Loper- sido zunächst die astronomische Lage von Tripolis bestimmen wnL eine Basismessung vornehmen und für Höhenmessungen das Mittelwasser des Meeres ermitteln.
— Tausendjährige Windfahnen. Tr. O. Durch a r d, Leiter der deutschen meteorologischen Station in Porto de Orotava Tenerife) beruhtet über eigenartige Windformen, die ein stoniferenwald auf der Insel Ferro im Bereiche des Rordostpassats außveist. Eine tausendjährige Juniperus-Art hat sich im Laufe der Jahrhunderte dem l»errschenben Passat völlig in der Richtung angepaßt nnd bildet lang hingestreckte Kronen von W—20 Meter Länge. Tie Richtung der lang ausgezogenen Baumkronen, die von der Ferne wie horizontale Rauchschwaden aussehen, die kurzen Schloten zu entströmen scheinen, ist die mittlere tausendjährige Richtung des Nordostpassates. Der Anblick dieser natürlichen Windfahnen ist überaus fesselnd. In unserem Sttima stark wechselnder Windrichtung sind derartige Windformen weniger ausgeprägt zu beobachten und bleiben auf die Hochgebirge beschränkt. '
— Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen- schäft. In Königsberg i. Pr. starb am 8. d. M. der a. o. Professor der medizinischen Physik Geh. Medizinalrat Tr. mcb. Alfred Gruenhagen im 70. Lebensjahre. Seit 1868 gehörte er dem Lehrkörper der Königsberger Hochschule an. — Geheim erat Tr. phil. h. c, D.-Jng. h. c. Joseph Turm, ordentlicher Professor für Architektur an der Technischen Hochschule zu Karls- , ruhe, vollendet am 14. Februar das 75. Lebensjahr.
tte „•kirnet $<wtfll<nblät1er*1 rreebee dem viermal wöchentlich deigeleyt, bet '■rHUIatt |tt de» Xttts Sletzen" imetmal ^cheMlich. T» .^andvttrtlchastllchen idb stOHe," erschomen monatlich zweimal.
Bon den Verschworenen treten die Gestalten de-, Castius und Brutus deutlicher hervor, bei dem letzteren besonder^ der Komlitt zwischen Verehrung und Liebe gegen Casar und der vernteini listen Pflicht gegenüber Vaterland und §amilientradiNon. nu Unruhe nnd Unsicherheit, die notwendigen folgen diese--' -seeiu kcunpfes erreichen ihren Höhepunkt, als dem in einem oclt .'iiisam in der Nacht juadKitben Easars Geist erscheint um. ihm das Wiedersehen bei Philippi ankündigt. Ta steigt ihm die Ahnung onm dem Anfang seiner Sache auf, aber mit ruhigem Jcut gun er d-em Sdiidial entgegen. Einen Glanzpunkt des Rindes btlitt twe meist erhaf ie Forumszene mit der bekannten Rede de-- -tnroiu uv am das Volk, wobei sich der Tichier enger an seine Vorlage, Iren griechischen Biographen Plmarch, anlehnt. .
Tie Anssührung des Stückes, bei dem eine große Anzahl hiesiger Studenten milwirkt, bietet an sich große ^xhnnerigreiten,
rbcerbäume, ^'droaren. « aiftnertafie, E.1 Ifieidi
— Au^grabungenin Frankreich. Ein mihres Ausgrabungsfieber hat die französische Gelehrtenwelt ergriffen, und an allen Ecken und Enden des Landes ist man eifrig an der Arbeit, Schake der Vergangenheit zu heben. Ein kurzer 11 eberbhd über teil gegenwärtigen Stand der Ausgrabungen in Frankreich möge dies 'beweisen. Aul der Hochfläche von Perpignan ilt der Konier- oator des Museums van 4larbonne, Thiers, seit zwei sommern mit Grabungen beschäftigt, die bereits interessante Ergebnisse gezeitigt haben. Im Auftrage der Universität Bordeaux werden Arbeiten unternommen, die neben der Kirche ^aint Leutm zur 'Huftedung eines Kirchhofes geführt haben, der aus der westgotischen öder mcroivingiid.cn Epoche stammt Tie Gräber liegen hier in Drei Schichten übereinander und es handelt sich augenscheinlich um eine groFc Gräberstadt dieser frühen Epoche gallischer Ge- ididte In der Trome haben die Grabungen, die aut der etatte des alten Theaters von Vaison ftatrfinben, tnc ganzen Maschinerien aufgetedt, deren sich die Römer zum Aufziehen des Vorhanges und lür die verschiedensten Bübneneinrickstungen bedienten. Die Universität Lyon unterstützt Grabungen, die aut 'der vochtläche von Fourviöres .Forum vetus, stattfinden: hier legte man ein groyes Mofaikgeinälde, den Triumph des Baeckms darstellend, tret und stieß auf große, iaalartige Anlagen. Im Departement 6urc ent> tedte der Archäologe Eontil mehrere römische Villen, ^zn der llmaegend von Marseilles und zwar in der Gegend des Fort -aint-Jean fand der Professor Vas'seur griechische und tomiche Tongeiäre von hoher Schönheit. Zu Monllcmr in Languedoc Laßt her ‘ Arckäologe Rouzaud cm ganzes xorr neu erstehen, dessen Geräte auf griechische Einflüsse schlieren lauen xa die aame Anlage des Torfes und einzelne Häuser noch wohlerhalten sind so könnte damit ein kleines gallisches Pompeii der Welt ciefchentt iverden Die mit Eifer betriebenen Ausgrabungen von Alesia die seit Napoleon III. immer wieder in Angriff genommen worden find und wohl die bebeutcntltcn in ganz Frankreich fern turften, sind in der letzten Zeit gan; außerordenllich gefördert worden Kürzlich legte man hier eine gallische Landsttaße frei, die der Segebaufunit der Gallier kein schleckstes Zeugnis ausstellt. Aus den Funden der zahlreichen prähiswrischen Ausgrabungen, die
von mir gegen :lm Sund VIII diene Seleibi: umabv nnb nebr m Äusdwik 16 zurück.
n-Lmdeu, den 11. trcbmat
-fii> ■ 1‘Uenb^11*4 I '»enöm . J I
besitzer und der Streikenden .vifamnienßctrcten, um beraten, ob ein Vergleich möglich sei. Provisorisch haben sich die Telegierten'darauf geeinigt, daß nunmehr ein Versuch auf drei Monate mit dem Weiterbestehen der achttägigen Lohnzahlung gemacht werden soll und daß der Pvovinzialrat die Kosten für die erweiterte Buchfiib. rung trägt, die durch die Einführung der neuen Mters. Pension hervorgerufen wird. Tiefe prooisorifchen Bor^ - . v. Jfdiläfle werden nunmehr den zuständigen Organisationen
I. Grundsätzlich tordern wir wr die Ausbildung der Lehrer eine!. Grubenarbeiter und Grubenbesitzer zur Genehmigung mit dem ReisezcugniS abschließende allgemeine Vorbildung und ,,Cnrtrrbrritctroerben daran anfd lief enb eilte zweisälirige Berussbildung rar Fachsemmar. I untervretler weroen.
H Vorläufig betrachten wir als möglichen und notwen^ bigcit Schritt in dieser Richtung die Schaffung einer sechs st u - figen Lehrerbildungsanstalt mit folgenden wesentlichen Grund-
ag, den 12.S*1 ibLdö 8'/, M .bungsavcu. dilieGcnöciOnrai r Tornballc " wlagc. ititattöug: W.
tlontae*1;
A iS.Febrti-
- Sur Aufführung von Shalespcarer .Julius Lasar" im Gietzener Zladtthealer.
Bon einem Altphilologen lvird uns geschrieben:
•Tar. 5tüd, das am kommenden Tienstag int hiefiaen .Stadt- f 'rakr aufgeführt wird, ist das bedeutendste von Shakespeares ■iomerbramen. Mit bemerkenswerter Treue gibt der dichter dt.
!i ! Geschehnisse und die EHaraktere der haiidelnden Personen wieder ; Mig Indre schon halten die schwersten inneren Kamp,e und Krisen Rom erschüttert, die Macht des Senates war gebrochen, I ’tiuaimete Banden terrorisierten die Oessentltdskeit, die Zeit der | Itcii römischen Republik war nm, muBttCr^H«Cr 0t° )'ann kommen, die Herrschaft über die 2BcIt anÄutrctin
Tieser Mann war Julins E a ,a r, der in ich den^Ver raueiisniann des röntischeu Volkes nut unbeschrankter Vol mackst ah. Tod, die Senatspartei, selbst nickst mehr fähig, btc Gesch^e Üe8 Reiches zu lenken, dazu befangen m den abgelebten 3bcalcn )cr Republik und in vollständiger Verkennung der volitischen üotwendigleit, konnte den Gedanken der Moliarchie nicht ertragen iiid glaubte, durch Beseiligung Eamrs, die alten. Zustande wieder lerzustellen. Tarin liegt ihre tragische schuld.
raten sein Freund und sein lugendltcher Neye, ^'ltowus ^'id DftaPian, und durch sie kam es bet VKlipM Lur Vergeltting
In Shakespeares Drama bildet der Tod Casctts den Mittel- 4 otinki, nickt aber den Abschluß der dramatischen Handlung. Easa s i Äröße und Sturz wirken weiter und sein Geist beherrscht ne
j a«zöß1che Blätter zum Berliner Besuch tjalöanes.
Die lvenig die Franzosen ihr Mißvergilügeii über den L1Uen A^äherungsversuch zwischen Deutschland unb ling- ijrtb verbergen können, das zeigen die Aeußerungen ihrer ^itunaen, von denen hier einige Beispiele gegeben wer
E# iimen:
Qu dem Berliner Besuch Lord Hawanes schreibt der
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nähme haben fi$“bet‘7taatliSen Schlustprüfung zu unterziehen. Ties gilt im besonderen auch von den in Artikel 34 des Volksschulgesetzes angeführten Personen unb den in den Seminaren der höheren Mädck'.enschulen ausgebildeten Lehrerinnen.
Tie Schlußprüfung kann frühestens nach dreuähriger praktischer Tätigkeit im Voltsschuldienst abgelegt werden.
VI. Zwangsinternate sind unzulässig: Zöglinge des Ober» sentinars dürfen keinesfalls im Internat wohnen.
VII. Für die Lehrerbildungsanstalten mutz, mtc überhaupt für alle öffentlichen Schulen, grundsätzlich Schulgeldfreiheit gefordert werden. Solange jedoch an den höheren schulen noch Schulgeld erhoben wird, muß es auch sür die Lehrerbildungs-
gelaufencn Jahr. Es I)anbeltc sich darum, das Manalproicfi de» Direktors Bansa-Limburg seiner Verwirklichung näher zu bringen. Im abgelaufenen Jahre hat aui Veranlassung des Lahn'anal- Vereins Professor Flamm-Eharlottenburg Pläne und ein Modelt eines Motorlastschiffes für die kanalisierte Lahn herc,estelll. Ter preußische Minister für öffentliche Arbeiten hat wiederholt erklärt, daß er die Schaffung eines brauchbaren Wasserwegs für die Lahn im Auge behalten werde, er zeigte fein Jnlerestc für das neue Projekt, indem er es dem Wafserbauamt t,iez zur Prüfung überwies. Tie Prüfung, die vom Geh. Cbcrbaurat Röder Tiez und Geh. Regierungsrat Regierungsbaumemer Worno burg-Köln vvrgenommen wurde, hat nach Vornahine von Ver-
»antoaWtat sind unb , »SÄ'* ÄhBuS WS »ick. nur lchÄ-nmüsiia foniern and, or.hd, m« kl. S-W- ^cIt S e t“™-ÄrgbÄ
b) ^eMbenlebteTÄ Meißen I aus ^emTa^uj1nb ge^achte"d7s
c) T>/Rrif^ugins I vergönnt
Wie das RenezeugnlS der bestehenden neun,dingen höheren I ^terwirNichung eines Wasserweges durch den Lahngau
n"™v’ SoÄKriimen ist in bet-knien an ben «erftortoien burd, Erheben ban den -wen.
s°lb°!'. Weise »ngestaNen w.e, bieder Wer .................. ... 6ta«f -si-mmer dndtkns
ifi* >• 5$ ililsß' Mel ^lc'M
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inPr,e'S$e t° 'l!k' "1
an, Wreibü b,8 we....n an «r.i.n »n P°b.°n« ! L'äd"n,-SnNn"^e,L TÄ^bbTÄ
München, 11. Febr. Ter Prinzregent hat nach--1 ^öhrreii Lehranstalten
folgendes Handschreiben an den Staatsminister Grafen i VIII. Ter innere Betrüb bei Lehrerbildungsanstalten bebari v. Podewils gerichtet: I einer grundlegenden zeitgemäßen Umarbeitung. Neben der tmd>
Mein lieber -Ltaatsmimster Tr. Graf von Podeimls! nqen ^minarlchreriragc und der weitgehenden Trennung von Mckjckau aui die Jahre, die Sie der Krone ein treuer Berner siugemein- und Fachbildung bedürfe., be'onders der rvranen eine, gewesen sind, drängt mich noch einmal, den Gefühlen meiner! neuzeitlichen Gestaltung dos Unterridn-.- in (n31efonng•?lenre, ow Zuneigung und dem aufrichtigen Tanke Ausdruck zu RelimonSunierrichrs, der Einführung von ,>iemdwrachen. Der geben, zu dem ich mid) gegen Sie verpflichtet fühle. Ihr viel- Umgestaltung und Beschränkung des Mmisunierrcchts, audi oes gestaltiges dienstliches Wirten sichert Ihnen einen ehrenvo11 e n Unterrichts in Deutsch. Gescknmte unb Naiurwmemchatten, oer Platz in der Geschichte des Vaterlandes. Lange 3eitl (*iniäbngcnbcrcc6tigung u a einer mchmäuniichen -urcharveit. haben Sie im Ausland' die Interessen und das Ansehen B.iuernsI ^cr unterzeichnete Schulgesetzgebungs Ausschuß des heil
mit hervorragendem Geschick vertreten. Als der Rui der nr.'uel 0g„d^^^ervcrcins hofft, daß die angeführten kurzen --ätze auch an Sic erging, das Staatsininisicrrmn des Innern Tür .stird'.il und! Zustimmung finben und daß Sie Ihr möglichstes tun werden,
sdulangelcgenhriteii und alsbald das Ministerium des .stvnmttchenl r,c bevontehenden Reform zur Durchführung zu
Hauses unb des Aeußern .mit dem Vorsitze im Mmlsterrat I ß^oen.
zu übernehmen, haben Sie Ihre ganze Arbeitsfrcudigkeit dem I -^or allein aber bitten wir Sie, im Landtag dahin zu wirken,
neuen umfassenden Wirkungskreise zur Verfügung gestellt unb I bjr ^<fluTung tnc Plane für die äußere und innere Neu-
Ihres verantwortungsvollen Amtes mit jener Pmchttreue gc-1 atstaltung der Lehrerbildung rechtzeitig veröfientlickst und die Cr« waltet, die Ihr ganzes Leben auszeichnet. Ter Steslung Bayerns I ^anisatwn der Lehrerschaft, bie sonstigen beteiligten Fachleute im Reiche nnd der Führung der inneren Angelcgcnhci'.en des unt) tlh, 'iHlgcnicinheii zur Mitarbeit an diesem überaus wick> Landes war Ihre unablässige x^orge mit reichem Erwlge gc-1 ^acn Reformwerk heranzieht.
widmet. Ganz besoiiders aber haben sie stch meinen aufrichtigen I Hochachtungsvoll'
Tank durch die felbfiloic Hingebung erworben, in der Sic nur I Schulaefetzaebungsausschuß des Hess. Landeslehrervereins, gedient haben und buub ldie rückhaltlose Treue, in ber Sie jmr ^r ^nuigcieMtoung.au.mjuB m ergeben gewesen sinb. Seien Sie dariim, mein lieber Graf, wieder- Bensheim denk Februar 1912. Mink.
1 olt meiner innigsten Dankbarkeit verudwrt tut die grotzcn Dienste, - n - 11 ---
die Sie mir unb dem Vaterlande geleistet haben. Mit huldvollsten amttrt
Gesinnungen verbleibe ich stets Ihr geneigter Luitpold, Prinz I ZlrbCitCt bCWCgiing»
von Bayern. I DerBergarbeite r aus stastdrn Belgien. Aus
- ------------------------ ' IBrüsse 1 wirb gemeldet: Am Samstag kam es im streif
Der Aurichuh für Lchulgesetzgebung des heffischrn ll-birt 'M B-rin-ge nachmittags an »erfdnebene» Orten ' ' D cn„x,Lhr»rn,mn<; zu Zsikamn.-nstötzen ztinchnn Oknbavmenc. Müllar da
1-GnOCSKDrCrvCiCinS I verstärkt wurde, und Streikenden. Soldaten ivnrdeii dura?
hat in diesen Tagen an die Abgeordneten der Zweiten ^teinwürse verletzt, weshalb das Militär verschiedene Sol- Kammer nack)solgendes Sck)reiben gerichtet: pen abgab. Tie Unruhe ro ä d) ft zusehends und auch
Sehr geehrter Herr Abgeordneter' Wie wir dem Staatsosr-I die Not. Fast sämtliche Geschäfte im Streikgebiet haben anjchtag für Ist! 2 und den Berichten über die Sitzungen des Finanz- Läden gescküosseii, weil sie Plünderungen besurchteii. ausschusscs des Hessischen Landtages entnehmen, ist die Ncugestrl-- Nachmittags sind auf Veranlassung des Provinzialrates tung der Lc hrcrbiibung in Hessen vorgesehen und zwar alsbald, nm: ^cr Provinz .Hennegau Telegierte der Gruben - vor der gleichfalls aiigctündigtcn allgemeinen Reform des henuckienk - • ' * -4—x —
Volksschulgeser-.es, ton welchem die Lehrerbildungsgcetzgebung eigentlich einen wesentlichen Bestandteil bildet. Diese überaus wich ngc und für lange Zeit grundlegende Acndcrung bedarf dringend der geordneten Mitarbeit der Lcfsentlichkeit und namentlid) auch der sachverständigen Lehrcrtörperschgsten. • Ter hessische Landcslchrer- tercüt lat durch einen Fachausschuß bie Lehrerbilbungsfrage bearbeiten lassen. Er erlaubt sich, die wichtigsten Ergebnine dieser ■ Beratungen in wenigen kurzen Sätzen Ihnen zur Kenntnisnahme zu
verdeck, 19 in0-1 vollslM) mpereinridjiuci mbufett, 1
d-rwhle unb en.
'. Gerichißvo ut Öieftcn
,cö:' Slaurti erlegungo ■ den dazu a Mn für die. des Lahnholk;
n der Sieben nm-Laulerdas en werden, und Angebo im Geschaslka» nterzeichneien :i der Äah ’erg zur ifutnta t tiWbolSmusler i niig fönnen dä bsaml Vauterb:: L lPoslanweiwn Derben. Tie t am 5. 3)1 ll'/Miml ie des SetncbKri t.
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