Ausgabe 
13.8.1912 Zweites Blatt
 
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LArv

Zweites Blatt

lr. 189

162. Jahrgang

(irldjonl täglich mti Btafnabme beß Sonntags.

za

Hunderte

in

ein

Ekelhast, diese bürgerliche Presse.

3ubdnn".

Scholle«:

na abgibt. Auf guten, heute allerdings etwaswachs» ichen" Pfaden marschierte man, meist durch Buchen»

und die etwas später kommenden Nachzügler zu erwarten.

TieOlehener ^enihtnblStter" werden dem Sltueiger* viermal wöchentlich beigelegt, das Krd»blatt für btn Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Tiecandwirkichaftlichen Leit- fragen erscheinen monatlich zweimal.

tib an den Tag gelegt

Konnte das Blatt nicht einige Stunden warten, ehe «s die alte, ausgeleierte Walze drehte?

> Kolon»-

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Dienstag, 15. August 19(2

Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen Universität» - Buch- und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

chnellzuasbenutzung ohne Schncllzugzu» l r l e. Ts kommt immer nod) häufig vor, daß Reisende

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schuk- straße 7. Expedinon und Verlag: e^WA bl. Redaktion: e-d l 13. r«l.-Sldr>Atrze,gerG»eßen.

U - .'denken sich als unerheblich erweisen, so soll die Einrich- noch bestehenden Gegensätze auszuglcichen. Ter Redner fing auf weitere Aemter und andere große Städte ausge-I kommt dann aus die Ordens s rage zu sprechen, die für die w -hnt werden. I deutschen Katholiken eine HerKenssrage sei. Wenn der Jesuiten-

Io r bett gar so gefährlich ist, warum macken ihn die Gegner

m.-rtH.t, I nicht nach Wir können nicht ruhen und rasten, ehe nirtit das

»eroltete Schablonen. Jesuitenaesetz beseitigt ist. Der Redner wünscht, daß der Gent

Tic in Köln erscheinende sozialdemokratischcldes großen Windthorst und des Kardinals Mischer über den Be- !ßRheinische Zeitung" hat folgende Leistung zustande ratungen schweben möge. In dem Kampfe um bic diriulidw W gebracht' I Weltanschauung müssen die christlichen Konsesfionen mdn gegen-

Vierzig Verletzte - Hurra' Fünfzig, hundert Tote einander, sondern nebeneinander kämpfen. unter Ausschluß alles 1 Hurra, Hurra, Hurra! Wimmern der Verwundeten, Schluchzen I benen, was für die .lndersglaubtgen verletzlich sem könnte. ~ Uder Waisen, Schmerzensschreie der Waisen - küß ^eln-ollen mannlich hanbeln^nd ftarMcm. In allcrn aber, was

In Bochum in Essen

iigeri

in 2 Akten.

Drama reiben einander an unb» s zum letzten 9lugJ als Schluß einte ante »weiterfehen'.

Menschenseelen uii < iesens in die tzänk 4 it Tirza, die 6iq e Detektiv lomöbie,

> Hass

:§ Drama, twoche chenschau.

üh 9 Uhr:

fisdis

solgendes bemerkt: . weichen" Pfaden marschierte man, meist durch Buchen»

Von den Wurstwaren mußte eine größere Anzahl tvcgcnl roa[h den Distrikt Helfho 1 z durchquerend in ca. 2 Stun» nidjt deklarierten Mehlzusatzes und wegen Berdorbenicins be- - - - - - -

anüanbet werden. Tic Mehlzusätze schwankten zwischen 0,5 und 6 Prozent. Bei der Ucbcnvacbung des M i l ch v e r k e h r s erscheint starke Aufmerksamkeit geboten. Von 321 Proben waren nick: i iveiliger als 8 5 26,5 Prozent zu beamtanben, teils wegen Wässerung, teils wegen Entrahmung. In einer ganzen Reihe von Odilen hatten beide Arten der Verfälschung gleichzeitig statt- gesunden. Tic Wasserzusätze betrugen bis 200 Prozent, der Jett- cnljug bis zu 2 Prozent. 2 Butterproben mußten wegen zu l,ob?n Wassergehaltes beanstandet werben. Turd) Aufbewahrung von Musen unb Marmelaben in irdenen Töpfen mit blei haltigen Glasuren waren zum Teil recht große Bleimengen t p t auä der Glasur der Töpfe in die betreffenden Inhalte der Töpfe des I übergegangen und bildeten so die Ursache von schweren Erkrank- ' Bei Untersuchung der Essige war häufig ein masscn-

Zugangsstation nicht sofort und unzweifelhaft nachgewiesen wird, für die ganze vom Zuge zurückgelegte Strecke das Doppelte des Fahrpreises, mindestens jedoch 6 Mark zu entrichten: unter diesen Umständen tritt auch strafrechtliche Verfolgung wegen Betruges ein. Ter einfache Schnellzug.zuschlag ist nur in folgenden Fällen nad)» zuzahlen: Wenn Reisende, die auf einer Anschlußstation wegen Verspätung des benutzten Zuges oder wegen kurzer Uebergangszeit eine Zuschlagkarte zum Schnellzuge am Fahrkartensdialter nicht haben lösen können, dies dem Schaffner sofort unaufgefordert melden: wenn Reisende gegen ihren Willen oder aus Unkenntnis einen Schnellzug mit einer nur für Personenzüge gültigen Fahr­karte benutzen. Hier wird bemerkt, daß, nachdem die Tarifreform

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberheften

blicke auf die nähere Umgebung; namentlich das schön ge­legene Königsberg zeigt sich von dieser Seite besonders malerisch. Die Mgenschaucr, die auf die Wanderer her-

jcilbuC1** icherte M eben

politische Tage.scha«. I 8etUmraIunfl

, Oinfibrnnn 6et B.rs,«lk,er>>», 6on p»«.I>Iche» Eenbuug.n L b gr0|- m ^k,Halle eröffnet, die von Tauienben delutbt ®or. i.h?0CT Veinen »ap« rarOe E j j

» ein Wunsch unserer HandelSwelt, dem das ReichSpost Unter den Anwesenden befand sich auch die Landgräfin von 0^^. gekrackt Tie Unsitte, gerosteten Kaffee mit bertnn- oder ;nt bisher ablehnend gegenüberstand Bei dieser Barsran 1^f n ' bekanntlich vor einer Reihe von Jahren zinn Katho-1 Zuckerhaltigen Stossen stark zu überziehen, ohne entsprechende Tefla- rung handelt es sich um die Möglichkeit, Massensendungen ubergetreten nt. Der dorutzende -3 ui tu rat tu rallon, flOb mehrfach Anlaß ju Beanstanbunicn.

,Briefen und Tmtfiathm olNie Briefmarken auüuacben lnlaf, rbxS Verhandlungen mit.emrr Eronnungsrede e^n, zzon den Untersuchungen auf dem OWiete der Gesund-

1 mnrVnhefrnn t« hnr 'N brc "Zunächst das Andenken des verstorbenen Kardinals ocischcr deitspflege. sowie von den p d 0 s i 0 l 0 g " ch - ch c Ni. s che ti

Hl d^obetrag m bar zu zahlen Der Betrag wird vierte. Dann verwahrte sich der Redner Dagegen, ban man b*c inb gcri61H*7n Untersuchungen ist folgendes zu er-

.itweder bei feder Auflieferung Se-ahltoder eS fmbeil luDcdäingreü ber patriolifdien Wefmnunq Der brutidien ftalbohfen ..klhm.n. Listen Sommermonaten des vergangenen Jahres lk'. größeren Firmen eine woclrcntluhe Abrechnung statt I ui Zweifel ziehe Wir wollen sein und blecken gute zeutidie, mtt|n,urtx. in venckicbenen Flüssen unb dien ber Provin z ein

Da die Barfrankierung in Bayern viel Anklang ge I echtem, unoerfälfditem romisch-kathol. Glauben. Wenn in irgend ^ossenweises Fisch sterben bcobnd t.t llnt Die Urfache finden hat und sich außerordentlich gut bewährt hat auch einer Frage MeinungSverickiebcnheitcn entstehen, dann tilgen Wir I Fischst erbens fest nistellen. wurden verschiedene Flußwasicr-

Lr die Verwaltung, so trägt fid), wie uns aus fBcrlin I u n b c b i n g t ben ©eif ungen be$ pe tilgen Batet« I probat untersucht Tie Urfodie konnte auf Erstickung der Flick»- 1 r d)ricben wird, das Reichspostamt mit der Absicht, " ü? <Au "' r V Bischöfe, »"b iinb wir einmal von dem j^lge Sauerstoffmangels zurückgefüdrt werden verschiedentlich a ich sür da^ Reich-^postgebiet V e rs u ch e i n d ie s er R i d, IraJlcn abgerommen, dann schwenken w,r rtlL , u xir-11 Wahrung^* unb Wcnutimittd. nid) berem iHnnifc Wcfunb- 0 |UI IU. c 11 U U, C I n uit c i .n i ui unfetft Bischöfe em, wie eine Kompagnie Soldaten , ,.if.An.nflMt cmaetretrn iiamt oui Otifle iu prtfen In einer

Itung ^,DaL.AUna^1 probeweise auf I : uf bfm Ererzierplatz Dir wollen Gott büten, daß n,upl,f gelani e>, eine grösxre Menge von Brechweinstein

! c eigen Zenkern der Berliner City. Wenn d,e gehegtenIer uns bald ben richtigen Weg zeigt, um die au gen bl ickl , ch^d ziiwcisen In zahlreichen kriminellen Fällen waren Angehende

*** * " **'*" ' ~ ~ 1 k"* *c u *** ** - m flJ" "* Unterfud ungen von VcidxnteUat aus Gifte, von Gegenstandei,

auf Blut usw. auszuführen. Bei einigen Arznei- und Ok*beim«

Bei Peristeri hat das Meer zahlreiche tote Fische ans Land geworfen. In Gallipoli wurden eine Anzahl Soldaten getötet. Die Insel Marrnara hat ebenfalls ge litten, Kirckzen, Wohnhäuser und Schulen wurden zerstört Einige Persoiien sind ums Leben gekommen. In Artak sind mehrere Häuser eingestürzt. Die Bevölkerung lagert

nieder ginaen, änderten nichts an der fröhlichen Stim­mung, die denn auch beim Aufenthalt in Hohensolms durch Sckzerz und Gesang so recht zur Geltung kam. Der Weiter­marsch führte am Fuße des Altenbergs und Bleidenberas vorbei, wiederum hübsche Fernsicht bietend, muh dem gast­lichen Hosgut Buoenrod, um abermals Rast zu machen

Gleichzeitig tagte im HoielZum großen Monarchen" eilt katholischer A kade mikerta g.

Ts bestehl die Absickt, eine Crganiiation aut breiter Grün, tge zu schaffen unter Ausscklnß politischer Bcurebungeu. um brn | iincntlidi ui den gebildeten Kreisen herrlchenden religionsieinb fchen Bestrebungen entgegenzilwirken.

Die zweite geschlossene Versammlung lirde vom Vorützendcn Zustizrat Schmidt ervMict. öuiiadnt -richtete Abgeorbnecer Gr ocbcr über einige Abanderungsvor- lilägc zu ben Satzungen. Graf Dr 0 ste - Vt ich er in g er attete bann den Bericht des Zentralkomitees. Er, nelltc eine sende Mitglicberzabl fest unb bankte allen, die ,tch um das vc lingen der Tagung verdient gemacht.

Hierauf begründete Fürst Löwenstein die alljährlich wie tcxkbrciibe Entfchließung, welche die Wiederherstellung des Kirdwn -a ated fordert, sowie die Unterstützung des P e t e r s p, e n n 1 g '-tr Katboliken Deutschlands ans Herz legt, -tte (rntidilieuung -urbe unter großem Beifall einstimmig angenommen, desgleickeii erttsdiließunaen, welche die Abschaffung des y, e i.u 11 e n g e 1 e B c ..Hangen, bezw. die Unterstützung des Bonnaziu-.'vereins, d-- ifereuis vom heüigen Xanbe und des Rasaeloereins befürworten, ungen.

Bahnhof> bin

Aus dem Bericht über die Tätigkeit des chemischen Unter- suchungsamtts für bic Provinz Lberhessen in der Zeit vom 1. April 1911 N 1. Apnl ^.012 üt^folgendes zu nwähnen I 3d-.ncnjugbcrc(btigung sofort und unaufgefordert dem Schaffner

Im Bendstsiahre bat n m mclbct, bas; ec nicht im Besitz einer Schnellzugzufchlagkarte sei.

m der Anzahl der unter luchten Ob /ktcuatg^unden. mnb JUT Vermeidung von Weiterungen durchaus emp» Während mi Vonahre mir 818 .£bni ^ur Unteriudiung tarnen, bie Zuschlagkarte am Schalter zu losen unb nicht aus Be»

betrug blc Geiamtzahl^ber tn bie cm unter|ut^en ®cgcnqucm(vd)Icxt Ö1C Lösung auf bie Fahrt zu verschieben, itande lo35 2.icic Steigerung ilt Hauptlachlich aut eine Jieu-1 , r . , , . r

Organisation' des Betriebes sowie auf die Erweiterung der Rah- ** Der Gesangverein Lteder kränz Gießen rung^mittelkontrolle zurückzuführcn. veranstaltete am Sonntag einefeucht-gröbliche" Sanger-

Tie Untersuchungen erstreckten sich auf alle Rahrungs- fahrt nach dem schönen Biebertal. Trotz des zwciscl» unb Genußmittel und Gebrauchsgegenständei hasten Wetters hatte sich eine stattliche Schar wandere /Wurst, Milch und Molkereipvodukte, Speisefette, Mehle, Frucht-Pxoher Teilnehmer am Bahnhof eingefunden, die denn auch säftc und Marmeladen, Essig, Wein, Branntwein, Kanee, Gewürze, lustiger Stimmung die Fahrt nach Bieber antraten. Trinkwasser, Petroleum, hJ?5aÄ' An den Mühlen vorbei ging es unterhalb des Forsthauses

der. kür,..ch in banfen^rtet Seife «t- logische I nnfroafferuntmudiungtn ausgeführt. ^egebezeichnung schwarze Punkte) die, von

Von Rahmngs- unb Genußmittcln wurden 187 Proben Bieber kommend über den xuneberg fuhrt und im ubn» = 13,5 Prozent beanstandet, von Gebrauchsgegenständen acht gen bei gutem Wetter eine überaus genußreiche Wände» Proben = 17,4 Prozent. Zu den einzelnen Beanstandungen fcilrung abgibt. 2luf guten, heute allerdings etwaswachs»

iiunm.hr seit über 5 Jahren gilt und sich vollständig eingelebt hat, nicht mehr angenommen werden kann, daß es dem Reisenden unbekannt ist, daß D- unb Schnellzüge mir gegen Zuschlag benutzt werben dürfen: wenn in sonstigen Fällen ein Reisender ohne

den nach dem hochgelegenen Hohensolms, wo die be­gangene Wegebezeichnung ihr Ende findet. Unterwegs boten sich beim Austritt aus dem Wald entzückende Aus-

.ige, » « * Z Pfd. 50 A jliau 0. U , Psd. 25 Psg- Psd. 30 Plg-

mittehi war die Zusammensetzung festzustellen.

Tie Zahl der technischen Untersuchungen belief sich auf 63 Gegenstände. Es mußten verschiedene irdene Eßgeschirre beanstandet werden, weil sie mit stark bleiabgebenden Glasuren it

Außer den auSflefübnen Unlerfudningen waren 18 umfangreiche Gutachten zu erstatten.

ä Hand, Exzellenz. ? L>cm Jammer

ditz f,5 öbinder-ßefcbr ng aller ins fach.

ftene empfohlen. prompte ßeditnur preise.

-- - izepräsident des preutziidLN Ab-1der Stelle ist Organisten» und Lektordienst verbunden, geordneten Hauses Geheimer Iusnzrat ^r. dorsch !.^oslau) o^'^lTem Fürsten zu Menbuig und Büdingen in Büdingen Windthorst. Er leierte das Andenken des verUorbenen Zen-I- » Nräsentationsreckt iu trumsführers und nahm ihn gegen den Vorwurf in «chutz, bau ltc9t oao Pralentation.remt zu.

er ungläubig gewesen sei Zum Schluffe gab er im Namen des ** Erledigt ist die stelle des Finanzam tS- katholischcn Volkes das Gelöbnis, daß dieses im Sinne Windt- gehilsen beim Finanzamt Höchst i. O.

Horsts weiter arbeiten werde. I " Hegezeit für Feldhühner nnd Wachteln.

Tcimit luitte die Birsiimmlung ihr Ende crrcidit. Mit Nncksicht auf den Stand der Ernte nnd der Weinberge

MM «MR MM. teÄWÄMW: H.Iid Ä' .L . :()O J,! . r 6 11.. . 66' lltcr.t6._2m.66h.., ..1166. ... 6-666

trachtet werden. Die französische Regierung hat dem ^ul- 18- ^ugiist festgeietzt. c>ur die streife -llsfeld, Lauterbach tan gewisse Bedingungen für diese Abdankung auferlegt, und Schotten behalt eS bei der allgemeinen Bestimmung sein Der Sultan hat dem General Liautey ein Schreiben Bewenden, wonach die Hegezeit der genannten Wildarten am überreicht, in welchem er erklärt, daß er nur seiner 131. August endigt.

Krankheit wegen seinen Abschied nehme. Er hat in dem- Die Fleischbeschau in Hessen. Im Groß» selben Schreiben empfohlen, einen seiner Brü de r Herzogtum Hessen wurden im 2. Vierteljahr 1912 der Fleisch» zum Nachfolger zu ernennen. Die s^nzosische^Re-linferj0Qcn; Pferde und andere Einhufer 318 (570), gicrutig hat beschlosfen, dw Nachfolge dem Prinzen Achsen 3627 (4509), Bullen 409 (320), Kühe 9566 (11004), ! "aaen " Mulay Zusfuf stl^m? von demseBn Vater und Iungrinder 7270 (6663), Kälber 20 536 (19 250), Schweine derselben Mutter wie Mulay Hafid. Der abgedankte Sul- 63093 (92 854), Schafe 1489 (2705), Ziegen 14110 (7687). tan wird bereits heute seine Reise nach Vichy antreten. ** S i 1 -----schlag ko , .

Bas Erdbeben in ber Türsei. 'N Sd,ncllziigcn ohne Schnellzug- ober Schnellzugzuschlagkarten

, bei der Revlfkon der Fahrkarten durch die Schaffner ongetroffem

Konstantinopel, 11. Aug. Privatmeldungen be- werden, ohne daß sie dem Schaffner vorher Mitteilung gemacht zisfern die Toten und Verwundeten auf tausend, hätten. Solche Reisende werden nad» § 16 ber Eisenbahn 93er- Bei Peristeri hat das Meer zahlreiche tote Fische kehrsorbnung als Reisende ohne gültige Fahrkarte behandelt unb nrta stand aemorfen. Zn Gallipoli würben eine Anzahl Imben für bie von ihnen zurückgelegte Strecke, wenn aber bit

im Freien.

Der Ministerrat hat beschlossen, dreitausenb türkische Pfund für die Notleidenden zu spenden.

Chemisches Untersuchungsamt für die Provinz Gberheften.

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£b'Sc^

_ lUB 0lc. .................... .............. ........... v..... Au» Statt und Land,

n fassiinas l wir tun, soll malten bie Liebe. ^Minutenlange Beifallskundgeb.) I ß. -

einziger braufeiiber Nachdem die Bischöfe der Versammlung bei, bischöflichen -egen OUetzen, 13. August 191..

-u, . u.c,u v«Ht. - Wir hätten die crtei.lt hatten ergriff Tr. Kep pler (Rottenburg) das Wort »^2 ehrerperson al ie n. Uebcrtragcn wurde

Ritterlichkeit des Kaisers und seines Gefolges lieber an den Za seiner Rede überP a p ft t u m und Autorität Er dem <-chulamtsa,p,rauten Hch. Landzettel aus Tarm*

I vtiengcfüllten 5d)äd)tcn und vor den jammeriiden Witwen der ßnerle den Felsen Petri als den fcs cstendort der~ ftabt eine Lehrerstelle an der G-emenideschule zu Groß-

? irgle.ile gesehen. Dort wäre geftern se.n Platz gewes,ei.. Das » Z e r.u. d^7in «»au Er l e d ig t sind: Eine mit einem evang. Lehrer

sine ihm bie glänzende Korona um ihn raten sollen, anstatt mit auf Oewiffe Borgange berCßten öcit 9aber zu, N jzu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinbeschule zu Sei» -.'LHiidifm Wrlefan» unb n^tjofem tober auhumarten. Gr t Eine mit einem evang Lehrer zu besetzende

| nicht dazu kommen Dme feile unb Teige Schar der Ööflinqe e u t s ch l ° n ° " Erörterungen hierüber wo- Lehrerstelle an der Gemeinbeschule zu S t a m m h e i m. Mit

| ^Äier Tgat ot n rchen Ä pK n^Zei tu n g c n^utragen. Man de? Stelle ist die Hälfte des Lrganistendüttistes verbunden.

^ x^r w?rdcn ächzet Fort - ort - fort - fort - Fort 'alle sich an den Episkopat weickcn, ber noch immer beim Die mit einem evana. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle I nill hn. «fntt- kc-, Sckreckens fort in ba*' vmnkenbc ftaiicrfdilon Iheiligen Vater das nötige Entgegenkommen gefunden habe. an der Gemeindeschule zu Rohrback) (Kr. Büdingen) I MtiÄta! Len " ' ti,| Hierauf sprach noch der ßizevrÄibent des vreutzisdien Ab-, Mit der Stelle ist Organisten» unb Lektordienst verbunden.

Fort von' der Stätte des Sck)reckens." Während das

9fatt seinen Lesern dieses Bild eines die Unglücksstätte Mfliehenden Fürsten malt, umgeben von der natürlichseilen" 3dwr berHöflings", hat der Kaiser, so schreibt die stöl- mfd)C Zeitung, das frohe Fest -verlassen und war erschüttert unter die Arbeiter an der Unglücksstätte getreten, hatte Knit Rettern unb Verwundeten gesprockfen, hatte mit der D^cirinherzigkeit unb schönen Menschlichkeit, die ihn ganz Wnsüllt, feine tiefe, aufrichtige Teilnahme, sein heißes Mit-

I Deutscher Katljolifentag.

~ Aad) en, 12. Ang.

Mit einem Pontifikalamt zu Ehren ber Zungsrau Maria als Patronin der Hauptversammlung der Katholiken Dcutsdilands I » der Stadt Aachen wurden heute die Veranstaltungen des

TcutsdjCii Katholikentages fortgesetzt. Anschließend daran be dic Vorstandsmitglieder, das Zentralkomitee unb die I tglieber des Zentralkomitees in den holicn Chor des Münsters,!

die l-auptsächlidyten Heiligtümer und ^Reliquien ausgestellt ccn. _ ,,

Nach Beendigung des Gottesdienstes trat in ber Festhalle bic große Schulversammlung

Aachener Katholikentages in ber Festhalle zusammen. Co ldelle fid> um eine Versammlung, bic von ber Organisation bei tbolifen Teulsdilands zur Verteidigung ber christlichen Schul anüahet worden ist. Diese Organisation ist auf Anregung des idtagsabgeordneten, Lberlandcsgeridüsrats Marx (^üffclborn I egentlick des Mainzer Katholikentages ins Leben gerufen worden war erklärlich, daß vor allem viele Geistliche, Lehrer und Leb innen erschienen iDaren Auch eine Anzahl hoher Würdenträger

Iltrohnten der Versaminlung bei, die sich zu einer Kundgebung für ie konfessionelle Sdmle gestaltete .

An erster Stelle sprach Religionslehrer Proieisor Ri, en- berg iPaderbornl überSchule und Konfession", -ter Redner wies darauf bin, daß Radikalismus und Liberalismus die kon kfsioiislose Schule mit völliger Ausschaltung des Rcligionsuiiter^ ickts fordern Dieselbe Fordemug vertritt ber mehr als 100000 2 hrcr umfassende Deutsche Lehrer verein. Demgegenüber ist es I riue erfreu lickte Tatsackv, daß die katholisck-eu Lehrervcreine und d.s ganze katholische Volk unentwegt an ber Konfessionsschule k'thalten. Wir befinden uns mit ber Forbernng ber Kontenrons | fcade in der günstigen Lage des Besitzenden. Und -Denn man das rr(igiöie Moment aus dein Unterricht aussckialtct, so zersplittert Mies, denn auch die Moral ist nicht trennbar von der Religion. Mi- Kinder gehören nächst Gott den Ellerit. Nun iDümdKn aber Ji? katl.olisckien Eltern die katholische Schule. Solange die katho Edie Familie das Ideal der katholisck>en Bevölkerung bleibt, so rge ist die katholische Schule die Ergänzung dazu. Wir b. fiten entschieden, daß die konfessionelle Sckiule ein .'orndernis ir das nationale Denken ist. Tic Simultanschule kann nickt 6» Sckule der Katholiken sein. Solange wir bie staatliche Zwangs p.ile haben, müssen wir an ber Forbernng festhalten, bas; diese schule den Prinzipien der katholischen Kirche entiprickv

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