Ausgabe 
11.4.1912 Zweites Blatt
 
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^^Tarnach^sprach Oberlehrer Dr. Brinkwerth (Völklingen) über dieMittelschullehrerfrage und verwandte

Schneefall Klarer Himmel Bew. Himmel

= 4- 6,6 1 6» - - 0,7 °C.

SSE NW W

Au» Stadt und Land.

Gießen, 11. April 1912.

L. U. Anmeldung zum Besuch der Univer­sität im Sommersemester 1912. 1. Studierende, die bereits hier immatrikuliert sind und ihre Studien hier fort­setzen wollen, haben sich auf dem Universitäts-Sekretariat, BiSmarckstraße 22, anzumelden, um die Ausweiskarte umzu-1 tauschen und ihre Wohnung anzugeben. Die Anmeldungen werden vom 15. April bis zum 11. Mai 1912 vormittags von 912l/a, nachmittags von 35 Uhr angenommen. 2. Anmeldungen zur Immatrikulation werden vom 15. April bis zum 11. Mai 1912 vormittags von 9 1 2^ Uhr angenommen. Nach dem 11. Mai werden Anmeldungen nur dann angenommen, wenn die Verspätung in genügender Weise entschuldigt wird. 3. Bei der Anmeldung zur Im­matrikulation sind die zum Abschluß deS gewählten Studiums gemäß reichsrechtlichen oder hessischen Prüfungsvorschriften er­forderlichen Zeugnisse über die Vorbildung emzureichen. Nach dem Ermessen deS Rektors können auch Bewerber zu­gelassen werden, die sich durch andere Zeugnisse über Un- bescholtenheit und wissenschaftliche Vorbildung auSweisen. Für Frauen gilt diese Bestimmung nicht. In jedem Fall bleiben für die Zulassung zu einer Prüfung oder zur Pro- motion die Bestimmungen der betreffenden PrüfungS- oder Promotionsordnung allein maßgebend. Wer schon eine Hochschule besucht hat, ist verpflichtet, deren Abgangszeugnis emzureichen. Ist seit Ausstellung dieser Zeugnisse eine längere Zeit abgelaufen, so ist für die Zwischenzeit ein Leu- mundszeugniS beizubringen. Minderjährige haben eine be­glaubigte Bescheinigung ihrer gesetzlichen Vertreter darüber beizubringen, daß sie mit deren Einwilligung die Universität

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Haemafogen Markefl-Ring

aus der Fabrik AdolF Bommel ECc,Hanau.

Züheziehen durch die Drogerienu.Knlanialwarfndeschänr.

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3943 4245

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Märkte.

«leben, 11. April. Marktbericht. Auf heutigem Wochen markte kosteteButter das Pfund 1,40-1.45 Hühnereier 1 Stück 70 Pfg^ 2 Stück 13 Psg., Enteneier das Ltuck 910 P'g., Käse das Stück 63 Psg., Kasematte 2 Stück 56 Pia. Tauben vr Br. 0,801,00 WiL, Hübner pr. St. 1,001,60 ])((., Halmen pr. Stück 0,80-1,80 Alk, Enten pr. St. 1,80-2,20 Mk.. Gänse das Psd 75-80 Pfg. Schsenfteisch vr. Psd. 88-96 Vg.. Rindsieisch pr. Psund 84-86 Psg., Kuhfleisch 70 Pfg- Schweine- fleisch pr. Psund 7090 Pfg^ Kalbfleisch pr. Psd. 90-94 Psg. vannnelfleisch pr. Md. 7090 Psg., Kartogeln pr. 100 flg, 9.56 bis 10.00 Mk., Weißkraut das Stück 15 bis 30 Psg^ Zwiebeln per 2tr. 12,0015,00 'DiU Alilch das Viter 22 Psg^ Aepiel per Ztr. 15 bis 20 Mk^ Dliiffe 100 Stück 6000 Psg., per Ztr. 0Oq Mk. Birnen das Psund 2025 Psg. Marktzeit von 82 Uhr.

F.C. Wiesbaden. Viehh of-M arktverlcht vom 10. April. Auftrieb: Rinder 79 «Ochsen 23, Bullen 0, Kühe 56), Kälber 248, Schale 23, Schweine 293.

Tendenz: Rinder, Kälber, Schale, Schweine mäßig rege. Preis kur 100 Psd. Lebend- Schlacht-

Ä. ManaihruQfdlESdmhnrafRfl

fünfter deutscher Gberlehrertag.

Dresden, 10. April.

Die Beratungen des 5. deutschen Oberlehrertages wurden heute vormittag fortgesetzt. Zuerst sprach Rektor Professor Tr. Poland iTresden) überDie freiere Gestaltung des Unterricht s". Eine Gabelung d e r 6 eiben P r i m e n in eine sprachlich-historische und eine m at he m a tisch - naturwissenschaftliche Abteilung erscheint wm wichtiger und wünschenswerter als andere Wege zu einer treieren Gestaltung. Neben der Gabelung sind Sonderkurse in maßvoller Ausgestaltung nicht unerwünscht.

Ter zweite Redner Oberlehrer Rösel (Bielefeld) sprach über dieBedeutung der Mädchens chu lreforrn jur bi t akademisch gebildeten Leh r e r 2, e u 11 (6 l a n b § , wo­bei er trotz aller Sympathien für bie Frauenblldung mit aller umt- schiebenheit gegen die Möglichkeit einer amtlichen Unterstellung von Oberlehrern unter Frauen Einspruch erhob. .

Darauf wurde eine Entschließung angenommen, bie bann gipfelte, daß in ben Lehrkörpern der höheren Mädchenschulen die akademisch gebildeten Lehrkräfte zu überwiegen haben: daß öffentliche höhere Mädchenschulen mit männlichen Lehrkräften nur unter männlicher Leitung stehen dürfen.

Nach einem Bericht, den Professor Dr. Dünger (Görlitz) über den Anteil von Oberlehrern an Tisziplinarkanünern er­stattete, gab der erste Schatzmeister,, Oberlehrer P hilipp (Dresden), feinen Kassenbericht. Auf Antrag der Rechnungsprüfer wurde ihm Entlastung zuteil.

Anschließend an die Versammlung sand dann, ebenfalls tm Evangelischen Vereinshause die offizielle

Begrüßungsversamwrung statt. Ter derzeitige Vorsitzende des Veremsverbandes Rektor Professor Tr. Poland (Dresden) hieß die Ehrengäste herzlich willkommen, unter denen sich als Vertreter von Dessen der Geheime Oberschulrat Block (Darmstadt) befand.

Tann folgten die beiden Festvorträge:Die höhere Schule und der nationale Gedanke" undVerschiedene Wege ein Ziel

Ten Schluß der Verhandlungen bildete ein Bericht^des Direk­tors Professor Tr. Mellmann (Berlin) über den -Stand des Paulsen-Tenkmals-Fonds. ,

Ms Vorort für 1912 bis 1914 wurde München bestimmt. Tort wird Ostern 1914 der 6. deutsche Oberlehrertag zusammentreten.

Am Nachmittage traten die Teilnehmer im Evangelischen Ver­einshause zur Hauptversammlung zusammen. Nach einigen ge- schäftlichen Mitteilungen berichtete Oberlehrer Tr. Rosen­müller (Dresden) über die Frage derI u g endschristen- Ausschüsse". Ter Redner unterzieht deshall» einige Haupt­fragen auf Grund der Erfahrungen, bie er und die übrigen Mit- glieber des Dresdener Jugendschriften-Ausschusses gesammelt haben, einer eingehenden Besprechung und erläutert sodann die Grundsätze und das Verfahren, die der Dresdener Ausschuß bisher

s) Marburg, 10. April. Heute starb im Alter von 74 Jahren Geh. Ronfiftotmlrat Prof. Dr. theol. Ernst Christian Acheliö. Der Verblichene, der lange Jahre hier bie akademischen Gottesdienste abhielt, stammt auS Bremen. Früher Pfarrer in Arsten, Harstedt und Barmen kam er im Fahre 1882 nach Marburg, wo er bis zum 1. Oktober v. I. dem akademischen Lehrkörper angebörte. Er ist Verfasser zahl­reicher theologischer Werke und Schriften.

O Grävenwiesbach, 9. April. Die hiesigen öon | Dekan a. T. Deißmann-Cubach ins Leben gerufene K orb - flechtschule blickt mit diesem Sommer auf ein 30jä hrigeS Bestehen zurück. AuS diesem Anlaß soll ein Volksfest ver­anstaltet werden.

w Wiesbaden, 11 April. In der Gemarkung Dotzheim wurde heute morgen 6 Uhr der 24 Jahre alte Arbeiter Fuchs erfroren aufgefunben. Fuchs hatte sich in der Nacht abseits vom Wegä nicdergelegt, da et anscheinend ermüdet war.

w. Biebrich, 10. April. Heute nacht um 3 Uhr ist der auf dem Rhein vor Anker liegende Perso nen dam v f er Wiesbaden" der Biebrich-Mainzer Personenschiftahrt Wald mann ausgebrannt. Das Feuer entstand durch Selbstent­zündung der im Maschinenraum lagernden Kohlen. Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Das Schiss war nicht versichert

gewicht Mk.

Ochsen.

Povsteiscbige, miSgemästete. höchsten Schlacht­wertes im Alter von 4-7 Jahren ....

Tie nocti nicht gezogen haben (ungejocht) . .

Funge, fleischige, nicht auSgemästete und ältere auSgemästete............

Bullen.

Vollfleischtge, auSgew^ höchsten Schlachtw. . . F ärj en. Rüb*.

Pollfleischige auSgemästete Färsen höchsten EchlachtwerteS

Pollftesichige auSgemästete Kühe höchsten

Schlachtwertes bis zu 7 Jahren

Wenig gut entwickelte Färsen.......

Äeltere ausgemästete Kühe und wenig gut ent­wickelte lungere Kühe

Mäßig genährte Kühe und Färsen Mal v ec.

Feinste Mastkälber

Mittlere Mast- und beste Saugkälber . . . .

Geringere Plast- und gute Saugkälber . , .

Geringere Saugkälber.........

ö ch a (j.

Weidemastschafe:

Mastlämmer und Maithammel . . » .

Schweine.

Vollsteischige Schweine von 80100 Lx Lebend­gewicht »

Bollfleischige Schweine unter 80 bx Lebendgewicht Vollfleischige Schweine von 100120 kg Lebend- gewicht..............

praktischer Mitarbeit der Sozialdemokratie an der laufenden Staats­verwaltung verliert sie einen oder zwei ihrer revolutionären Giftzähne. Wird sie doch darum von den °^l kl^neren, aber iviel radikaleren sozialistischen Parteien uns^^r Nachbarn häufig ials eine zahme, patriotische Philisterparier gescholten, bie Marx unb bie Revolutionsideale verleugne. . . . f

Schmollet meint, es gehe nicht mehr an, die Sozial­demokratie von der praktischen Mitarbeit zuruckzustoßen, und darin hat er ganz recht. Freilich haben auch weder Regierung noch Parteien dieMacht, die Sozialdemokratie von den Geschäften fernzuhalten. Vor allem wird es sich immer darum handeln, oo die Genossen selbe r Mitarbeiten wollen, ob sie sich in den parlamentarischen Betrieb ohne Einschränkung einbequemen wollen. Bei der Präsidenten­wahl hat sich das Gegenteil gezeigt. Sonderrechte wird aber auch der liberalste Mann der Sozialdemokratie nicht einräumen wollen.

schneller wirke.

Hieraus wird der Vater der Zeugin Wichmann vernommen, die bei ihrer Vernehmung vor dem Polizeikommissar Toussaint behauptete, daß Scharmach zu ihr von der Giftigkeit des Methyl­alkohols gesprochen habe; er gibt an, daß seine Tochter durch die vielen Fremdwörter und durch die Zumutung, sie solle doch ein­gestehen, daß sie die Geliebte Scharmachs sei, ganz verwirrt wurde und ihm gesagt habe, daß sie glaube, falsch ausgesagt zu haben. Der Beuge Polizeileutnant a. D. P r ob st, bei dem Fräulein Wichmann als Stütze tätig war, gibt an, daß er Frl. Wichmann gesagt habe, sie könne ja diese Aussage noch richtig stellen. Der Zeuge Tänzler, Direktor vom Stlwtvogteigefängnis, sagt aus, daß am 30. und 31. Dezember, sowie am 1. Januar in das Stadtvogteigesängnis 8 Polizeigesangene eingeliefert wurden, die

Höchste Temperatur am 9. bis 10.

Niedrigste , 9. , 10.

Nieberichlaq: 5,0 mm.

kirchliche Nachrichten.

Israelitische tteUgionsgememoe.

Gottesdienst in der Spnagoqe (Süd-Anlage).

- Samstag, den 13. April 1912:

Vorabend: 7.00 Uhr.

Morgens: 8.30 Uhr.

Nachmittags: 4.00 Uhr. GchrifterklSrmrg.

6abbatau8gang: 8.05 Uhr.

Israelitische Ueliaionsgesellschast.

Sotterdienst.

Sabbathfeier am 18. April 1912:

Freitag abend 6.50 Uhr.

Samstag vormittag 8.00 Ubr.

Samstag nachmittag 4.00 Uhr.

Sabbat-AuSgang 8.05 Ubr.

Wochengottesdienst: Morgens 6.30 Ubr, abends 8.05 Ubr.

Meteorologische Beobachtungen der Station Giehen.

110 erkrankt und 58 davon gestorben. Nach eingehender Unter­suchung habe er festgestellt, daß die meisten Erkrankten bei J>aak Schnaps getrunken hatten. Tie Erkrankungen hörten aus, nach, dem die Kneipe von Isaak gesperrt war. Weibliche Asylilten eien nicht erkrankt, da diese bie Schankwirtschaft Isaaks, Die in dem Ruf einer Pennerkneipe stehe, meiden. Ausfallend sei, daß meist Asylisten, bie nichts gegessen hatten, erkrankten. Emer der erkrankten Asylisten habe ihm auf Befragen angegeben, baß er so 40 bis 50 Gläschen Schnaps am Tage trinke, also für 2,50 bis 2,75 Mark Schnaps; gegessen habe er nichts, denn wenn er Schnaps trinke, brauche er nichts zu essen. Der Staatsanwalt teilt im Anschluß hieran mit, baß er von den erkrankten Asylisten, bie am Leben geblieben sind, eine große Anzahl als Zeugen ge­laden habe, bie am Freitag vor Gericht erscheinen werben. Aus Befragen des Verteibigers Dr. Wertbauer bekundet Oberinspektor Jettel noch, daß in dem Asyl nur Mehlsuppe verabreicht werde, weil diese den geschwächten Magen der Asylisten am besten be­komme. Ein Asylist habe angegeben, daß er Aelher trinke, weil der Schnaps ihm nichc mehr schmecke. Eine Reihe von Gast­wirten, die hierauf als Zeugen vernommen werden, geben an, daß sie von Zastrow Methylalkohol als Sprit bezogen haben: ,ie hätten selbst davon getrunken, ohne eine schädliche Wirkung zu verspüren. Darauf werden die weiteren Verhandlungen auf Freitag vertagt. _______ ______________

Kleine daaeschroniL

Ter Reeder Wintg ens v erwachte der Stadt Krefeld 250 000 Mark für soziale Zwecke.

Zur Jahrhundertfeier der Vereinigung von Mans­feld mit P r eußen sollen im Jahre 1915 die alten bekannten Segenstaler als Gedenkmünze nengepragt werden.

Während eines über den Weilhartforst niedergehenden Gewitters traf der Blitz ein Bauernhaus und erschlug eine 70jährige Frau und einen z e hn jährigen Knaben. Zwei andere im Zimmer befindliche Kinder wurden verletzt.

In der Ortschaft Pöadnik kamen 16, in P o dgo r c s Wen­falls zahlreiche Blatternfälle vor. Die Krankheit ist bereits in die Vorstädte von Krakau verschleppt worden.

bald darauf erkrankten Auf Befragen gaben sie an, daß sie Schnaps bei Isaak getrunken hatten.

Großes Interesse erregt die Vernehmung des Zeugen Jettel, des Oberinspektors vom Asyl für Obdachlose. Er schil­dert eingehend die Vorgänge während der Weihnachtsfeiertage uit Asyl und die Maßnahmen, die von der Leitung des Asyls gc = troffen wurden. Von den etwa 4000 anwesenden Asylisten seien

Gießen besuchen.

' Ordensverleihungen. Der Großherzog hat

dem Postsekretär Gg. Wolf in Bangkok die Erlaubnis zur j Er f ch ein'ung e n".

Annahme unb zum Tragen des ihm von dem König von

Siam verliehenen OfsizierkreuzeS des siamesischen Weißen SerMaNlsteN-UoNgrey. g

Elefanten-Ordens, der Rachamongol-Medaftle, der Racha-I ^^md des hier zurzeit stattfindenden 5. Verbandstages des mangkala-Medaille und der Borom - Rachaptse k- Medaille! Pereinsverbandes akademisch gebildeter Lehrer Deutschlands traten erteilt. auch die Lehrer des Deutschen an allen deutschen höheren

Landkreis Gieken. Schulen zu einer Tagung zusammen. Cftna 150 Vertreter aus

-m Sangb, 10. April. Es wurde s-NMM. b.8 b-e £

seinerzeit eingetretene Trübung unserer Wasserleitung P(.^.-g^lung hin, die den Zusammenschluß aller deutschen Ger- durch Eindringen von Tagwasier bei schweren Regengüssen Pianisten an Hochschule und höherer Schule vorbereiten sollte^ verursacht wurde. Dieser Fehler ist leicht zu beseitigen unb Als erster sprach Prof. Joh. Georg Sprengel lFran^ roitb bie SBaffeclcitung ^balb^roiebei: intatt fein. I eben isch---

- Aus dem Ohmtal, 10. ^cin^^S^ifü^run^i ^Um bTe beutfij

Unseren Orten aufgeschlagen. Das Pfund Rindfteisch kostet Schullektüre zu heben, bedarf es einer anderen Vorbildung des jetzt 85 Pfg., Schweinefleisch 80 Pfg. Die Metzger haben dabei »ehrers besonders muß auf der Universität in Seminarübungen ihre Not, das erforderliche Rindvieh aufzukaufen. gher alle bedeutenden Erscheinungen der Literatur von 1748 bis

x Von der Ohm, 10. April. Erst seit der Zeit, da Gegenwart ihr menschlicher Gehalt und ihre künstlerische Ge- ForeUenbrut in das Ohmwas ser regelrecht gesetzt wird, bat ?la(tlIng mehr betont werden.

es sich mit Forellen bevölkert. Allerdings eignet sich Darauf sprach Direktor Tr. Bojunga (Frankfurt a. M.) die Ohm in einzelnen Bezirken hierzu vorzüglich. Tie Lieferung Die deutsche Gramatik in der höheren der Brut geschieht vom akademischen Forstmstitut Gießen aus.

Gegenwärtig wurden 6000 Stück Bachforellenbrut m die Ohm Direktor Le Mang forderte zusammenfassend zur Unter- bei Burg-Gemünden, 2000 Stück bei Ruppertenrod und 1UUU . Bewegung auf, die auf Gründung eines Germanistew-

Stück bei Ober-Ohmen eingesetzt. Wenn auch em großer V/o- hinzielll

zeutsatz der jungen Forellen nicht aufkommt, so ist doch eine Auf- AuZs^ache wurde immer wieder die Notwendigkeit

frifajung des Forell-enbestandes dieser Bezirke mit -Sicherheit zu I Erhöhung und eines Zusammenschlusses der Germanisten be- envarten. tont. Es gelangte dann folgende von Tr. D ofstae11 e r (Dresden)

Kreis Lauterbach. vorgeschlagene Entschließung einstimmig zur Annahme:

- Lauterbach, 9. April. Der seit Jahren bestehendeTie am 9. April im Künstlerhaus tzu Dresden versammelten WobnunaSmangel hat sich bei der jetzigen UmzugS- Lehrer des Deutschen an hohen Schulen sind einrnüftg der Ueber- periobe roitbec recht unangenehm sühlbar gezeigt. BesanberS ^^s bratf^ M ^uft °nmß'b^sanbers

wird über baS Fehlen besserer Mahnungen allgemein geklagt ^r Unterricht im Deutschen verstärkt und verlieft werden, unb ihre Vermehrung ist ein dringendes Bedürfnis geworden. Dieses Ziel ist nur durch eifrige Zusammenarbeit aller gev-

Recht trübe Erfahrungen müssen daher auswärtige, hierher monistisch Gebildeten, insbesondere der Vertreter be§ xeutjmen

A machen, tue mit b,n - ^ättniffen L-to dS

nicht ver raut sind. ES hält ihnen schwer, überhaupt cine hH,utfcf)en Germanistenverbandes und erklären sich bereit, in ihren

passende Wohnung zu erhalten ober sie müßen mit einer Greifen für rege Beteiligung an ber Gründungsversammlung und geringwertigen, ihrer häuslichen Einrichtung nicht entsprechenden zahlreichen Eintritt in den Verband zu werben." Wohnung fürlieb nehmen. Die Preise der Wohnungen sind "

dabei verhältnismäßig hoch unb kommen benen größerer Stabte DU NethylalkvhSlverglstUNgeN DOt Gericht, fast gleich. Der hiesige Bauverein würbe sich nützlich machen, . 2CIÄLn^ *?* *

roenn er an bevorzugten Plätzen einige bessere Wohnungen ^chenA Verhandlungen dem Pwzeß gegen Sch^rmach^und errichten ließe, an Leerstehen wäre bei den heutigen Umstanden I Gassen wegen der Methylalkoholvergistungen beantragte -u- kaum zu denken. nächst der Verteidiger Rechtsanwalt Bredereck die Ladung eines

Arris Schotten. Ingenieurs Pöschel aus Berlin, eines Fabrikanten von Methyl-

~ Dhor.pMhfrtpnrnh 10 Avril Nachdem die bie- alkoholfeuerzeugen, der nach seinen Wahrnehmungen zu der Heber- Rüraermeisterwabl ^s d^rch LEfthung bei -eugung gelangt sei, daß der Methylalkohol erst durch einen Oxy-

6C1C9L Hessen-Nassau I verdünnter Methylalkohol schneller formiert werde und daher auch

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