Ausgabe 
13.8.1912 Erstes Blatt
 
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ein vcrlävlicher fltaftfpcnbcr für aQc, die sich ab- ItlOSOIl rtCfPQnnLcrvüS, mnrobe fublcii ober nadi schwerer Krankbeit ber flrnfüiuinn bebürkn. Tac- echte Biofon. bcrgeuellt unter Benutzung beb D. IL P. 171871, iit erbnltlicf) In allen Apotheken und Drogerien, bic Dose ca. ', k« A'k- 3 -.b '*

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Frau Chr. Wenzel Wwe.

B. Wenzel, Finanzrat Dr. B. Wenzel, Rechtsanwalt.

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von Adolf Hommel 4 Co.e Hnnnn bestes blutbildendes, wohlschmeckendes Präparat.

Für Vereine bei Kollektivbesuchen:

Entnahme biß zu 50 Karten........

Giessen, den 11. August 1912.

Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen.

»itlUm.

tigieitm Hal la rMe Herr", bei jung beihaft werden k

Letzte ttcidtricbien.

Mexiko, 13. 4lug. Bei einem Angriff, den Zapa­tisten im Staat MoreloS auf einen Eifenbahn­zug machten, wurden 35 Soldaten und 20 "Passagiere ge­tötet. Nur wenige der Zuginsassen entkamen.

H-Ring Haemalogen

llmtiicbcr Wetterbericht.

Oeffentlichcr Wetterdienst, Dietzen.

WetlcrauSsichten in Hessen kür Mittwoch, den 14. August 1918: Wolkig, noch einzelne :>ü- .ci-kiüc, fäbl.

Eintrittspreis 1 M.

Militär vom Feldwebel abwärts, mit Ausnahme

vücherlisch.

Adolf Bartels, JeremiaS Gotthelfs Leben und Schaffen. Mit einem Bildnis des Dichters, »wer Ab­bildungen und einem Briefe als Handschrrstprobe. Ldpzrg, £''1(11

Todes-Anzeige.

Am 18. Juni 1912 verstarb nach kurzem Kranksein an einem Schlaganfall unser lieber Sohn und Bruder Herr Oskar Wenzel, Ingenieur

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von'^oudcl'»' auf qcnmbucn Werken", «chwrüa

«iarrer» Albert Bitzw» Leben. W,ttc und Everke attbaltcnb. bal vor vielen andern da» ^ccln. .dbMnhn jj'' ,um erstenmal und üort'ÜNirt) in umws'enberdie noch immn n,-v: .Uliang anerkannte «rv,.e de»

Ttr cicmbni bc> '.'cnschrn und di. Qi-jinart des VollBkVNN steiler»? da» eigene Leben und bie llm-Kbunq. nwt* er unbbie ibn brcinilunt. vir Wade beit de» Menschen und fem« EeschLpfe, bin Xcnnrr und Mönnrt. der al» neuer y an .rturMolunt» 1X01 Leben. Lust und Lnd des Bauernnanoe» tctnlder^ das olM jgat Bartel» Mn Le'er Tie »wflrni'.'-f >'t luilnttiblt beste idn kiiuna in die ulk brr Romane »»b tn-»äd»ungm - a»^> das langst vergrintne ^mdenteMagel uch brhnbft nch y*rjn,~r. . und neu au'genommen ist ..Le'.Mi und rrrrudendjiil- Meisters '. selbst A. C. Fröhlichs icltnc Cr-ählung aus dotUMB

Flechten, juckenden Hautautzschläaen nfro. aeolaat sind, so dan der Hautreiz Tie nicht fcblafen labt, bringt Ihnen Zucker S Saluderma rasche Hilfe Aeriilick warm emvf. Dose M Hf. u. 1 M. u'tärkne Form, bei W- ttilbinaer, SelierS- roen 79a,21. Noll, Babnhob in. 51, (^rnft r'loll. Trog., «.2cibcl,»'rrontfurL Ltr39, Ctto 2ebaai, SelterSwegM lslu/i)

,o böslich Mit mir, vag uu gar Nicht glauben konnte, dav cd cm echter Polizist sei." Ä

Meine Ta-eschromk.

Ein schwerer Stratzenbabnunsali in Bochum

Aus Bochum wird berichtet: Al» am gestrigen Montag abend ein Stratzenbabn-Motorwagen der Westiälnchn Stratzenbahngesellsciair mit einem Anhänger von Gerthe kom mend, die untere ilaitropnr Straste burtbnibr, versagte ang cd - icb wegen Uebcrfüllung de» Wagen» und wegen der abschüssigen Straste die Bremse, so datz der Motorwagen gegen eine Wirtschaftrannt c. wobei der Vorderperron oolutdiwig ;errrümmen wurde. Tie Wucht de» Jinammennoixf war so roh. dah die Seüenfüllungen au» dem Wagen wrangen *<r Anhänger ritz fid> lo», fuhr in ein gegenüberlie­gende» Zigarrengeschäft. Nach »leitstellung der Heuer wehr wurden drei Personen lebensgefährlich ver­lest, sieben erlitten schwere, zehn leichtere Ver­ehrt n gen. Alle wurden in das Auguliakrankenhaus gebracht.

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4. Konrad Paulas

's Nchr Jagn, Ä ' u'. OiicR-: l\ 4' Öcmr. Bciln - u. 31.»R|.

Karl Weinlraui, i;\ I

Ein Eisenbahnunglück in Italien.

Rom. 13. Aug. Ter gemischte Pcrsonenzug, der kurz nach sieben Uhr abends Bclletn mit dem Endziel Rom ver- lästt. entgleiste gestern infolge Lockerung «m-er schrauben bt-r Lokomotive wenige Kilometer vor tkllan. zte $? a f d) 11. « c stürzte den Bahndamm herab. Ter nächste Wag m. dessen Kuppelung brach, blieb stehen, der zweite Wogen schob nch mit so «roher Wucht auf ibn, dast beide Wagen ineinander gei wacht eit wurden Bon den Passagieren wurden zwei, nach emer anderen Lesart vier, getötet, und 21 bezw. 45 verlcvt, sechs lebensgefährlich. *

Ter früher längere Zeit in Berlin ansässig gewesene Geschäfts­führer Röhricht von der -Gleiwiher Filiale der Berliner Kohlen- en-groS-Firma Emanuel Friedländer u sohn, unternahm am gestrigen Montag mit seiner Frau von Gleiwib aus ernen Ausslug. Taber fuhr sein Automobil gegen ernen Baum und wurde zertrümmert. R ö h r i ch t wurde geto tet, scme Frau schwer verletzt. Ter Chauffeur blieb unverletzt.

Am Montag abend f enterte auf dem s ch w e r i n - r S c e in der Räbe des Paulsdamms cm mit icdx* Personen bi'ctztes Segelboot, bas non dem Chorsänger Bütinger geführt wurde. Fünf Personen ertranken, Frau Butmaer, der Chor­sänger Corvil und seine Frau, Frau Bütiger au» Damburg sowie n" 3nay arnemünbe kenterte am Sonntag ein mit drei Personen besetztes Segelboot. Ein Schuler der hiesigen Rav,-

. 0 9 ,vinter wurde unter der Beschuldigung, Klien» lengelder unterschlagen zu haben, der Rechtsanwalt F avreaA verhaftet lieber sein Vermögen ist der Konkurs eroifnet rootben.

Aus Bozen wird gemeldet: Aul bet Rittnerbahn sand cm Zusammenstob zwischen einem tzilfszug und cihcm d r b c 11» ro a q c n statt. Zwei Arbeiter wurden getötet, vier schwer VCrl»ki einem Dorkampf, der am Samstag Skalatheater inOstende stattfand, erhielt der Franzo,c Trudel von dem Belgier Tolly foheftige Schläge, dast er das Bewusttscn verlor und bald darauf im Krankenhaus oerftarb.

In der Wallstreetbank in N ew York erbeuteten Ein­brecher in der vergangenen Woche etwa »wer Millionen Mark. Sie waren in den Keller gegangen und hatten dort eine Woche gearbeitet, um das Gewölbe nach dem Safekeller zu durch­bohren und die 2aiev auojurauben.

»fan ui. Alu Muiuaa L-utmiiiag pfänoete ein Uk '-Vollzieher im Bureau die ihm gehörigen Bureaumöbel ler Zusammenbruch brt Rechtsanwalts Paul Brederett ml nach dem, wa» vor einiger Zeit über sein merk i«e» Verhalten gegenüber benx Defraudanten Haase innen ferneren Verpflichtungen überhaupt verlautet, , überraschend Wie die B. Z am Mittag mitteilt, ei die Schulden des Rechtsanwalts weit über lOOOCKi rf betragen. Am vorigen Samstag war ein Wechsel in nShe von 9000 Mk. fällig, für den er keine Deckung tt. Auch die ihm anvertrauten Depots soll er vor er Zeit angegriffen und nur auf Grund eines grasten ngewinn» wieder in Lrdnung gebracht haben. Der ...anwalt war ein ständiger Otaft auf den Berliner ! nbahnen, wo er hoch wettete, auch war er dem .erspiel leidenschaftlich ergeben. Seine eigentümliche

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una gegenüber bet Unterschlagung des Haase haben ,.-,nerzeu beleuchtet. Die B. Z. am Mittag gibt jetzt ,nnt dast Bredereck, nachdem ihm Haase gestanden, dast Geld auf dem Tempelhofer Felde vergraben habe, |rI zu der American Expreß Company gefahren sei, und i itilflctcilt habe, daß er gegen die ausgesetzte Belohnung , 4000 M»tf. das Versteck betanntgeben werde. Die Gesell-. ,« «. crflärte sich damit einverstanden, zahlte das Geld, L fr|t unter dem Druck der öffentlichen Meinung hat m ^rebered dazu verstanden, das Geld an Haases Mutter !'zahlen Bredereck gehörte dem Verein deutscher Stu-

it an und war bei der lebten Reichstagswal>l im r Ober -Barnim als konfervattver Äanbibat aufgestellt, h ir in der Haupt wähl immerhin 5400 Stimmen auf sich Grniflte. Man nimmt an, dast sich Bredereck ins Aus- |ir) begeben hat.

iff Tie Menagerie im fünften Stock. Schon feil blnicr Zeit wurden die Bewohner eines Hauses in der Rue bi Mrdtcu in Paris Tag und Nacht durch unheimliche Geräusche, i# irr das Erzeugnis von Ächlen wilder Tiere sein konnten, in ft r iung und Bestürzung gebracht. Verschiedene dem zuständigen Be t < amte gemachte Anzeigen veranlaßten den Kommissar, der Efe auf den Grund zu gehen. Ta stellte cs sich heran», dast un Ebn Stockwerke jene» HauseS ein chemaltger Afrika» IT dicr mit einer flcincn Menagerie hauste, die aus einigen Ifcm einer Anzahl von Assen. Schlangen, Papageien usw. bc- u 'die das unwillkommene Konzert verursachten. Ter ffom- ri;tr begnügte sich damit, den Afrikareifenden s christlich .-r L'orbcm, seine Menagerie zuverlegen". Allerdings drohte er i bicigcrunfl»talle mit Ermiss,on, die aber sicherlich nur unter i! ^liä-cn Sckstvicrigkeiten vor sich gehen dürste.

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AuS der MünchnerJugend". Knigge am ItanbcMama, wenn mich im Familienbade ein Herr

Ist, sagt man da ,,Au'." oder...Ewig dein"?"

n* Nach dem fepteltarij. Besucher:Emen Dollar U tdi für diese elende kleine Kammer zahlen, bte ich letzte 11 hatte Tas ist unverschämt!" Oberkellner:Unser toif. mein Herr." - Besucher:Also, das bezahle ich Nicht Ki-rbcm habe ich die ganze Nacht fein Auge zugcmaciu. Im E immerfort mit den schrecklichsten ZahnsckMerzcn im Korridor <u und abgegangen." Cber: ,,^s ändert allerdings die

hiiung, mein Herr. Bitte, zahlen Sie einen halben Dollar ;i,: o für Abnutzung des Flurteppichs "

f >* Sie sind den Anordnungen des Polizisten, der Ihnen

W-Haltungen wegen der Laterne an Ihrem Stute machte, in Eir Weise nachgekommen!" sagte der Polizeirichter streng.

E t bekenne mich schuldig, Herr Richter/' antwortete der Auto- Bb:.Ich bin hier fremd iN der Stadt, der Mann lprach

, , 100

von über 100

d>e erste Mannsck^ >e gleiche Mannst. Trotzdem Äikloch;

1 Sieger bleibin.

kies.

I Leipzig, 12. Alten öerrn' g ist in rechtlikhem -i Mäst § 723 des i Fallen finden aut jv rndsätzlichtn ßnn'i?

des BürgerliÄu ift Anwendung. In itficit em>?MNM' | ellschaftcr gefid oach ohne Besät

Lingesandt.

eFür Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei

Verantwortung.)

Diesten. Zu der Notiz von der Gründung eine» Pre u st, Ich en fianbetocrbaiiol SabcUbc^er, =uj Serfln, unb baü WdK Verbände bereit« in Bayern unter dem Protektorat de» vniii- regen,en und m Sachfen unter dem Protektorat de» König» brstkhe'i. ei, um Idlfcbiicben 'Auflegungen vorzubeugc», lestaestell,, dast der tCue Landesverd'nd 6\abc!< berger in Prensten eine .'.eu-Einrichtung bet ®abel»b.-e*ule ifi und nut der Preust,scheu Regierung tat keinen, Zuianimenhaug steht.

bleibt also in Prensten bei dem freien Wettbewerb aller

Systeme. __________________ .

Ausstellung»II internationalen

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Todes-Anzeige

Hierdurch teilen wir tiefbetrübt mit. dass, unser lieber Vater, Schwiegervater und Grossvater Herr Philipp Wilhelm gestern nachmittag nach schwerem Letdo-i ä AUer von 71 Jahren sanft verschieden ist.

Die trauernd hlnterblicbencn F3Tr.".!icn: Wilhelm, Beiz und Eckert.

Giessen (Bismarckstr. 11), den 13. Aug. 1912.

Die Beerdigung findet Mittwoch nachm. 3 ^hr^auf dem neuen Friedhof statt.

tellung darüber ab^ i eben ist. Der Sciftr. leiten:

Darmstadt, da'

>t alsAlter (.5.6, vom 28. y jnabe seines Ehnimr: fon und Absvre^ Wegen dmes W 1 Feststellung begehr: am 12. September ' igsmästig angeM V «m 12. '

jreiwoll «uijtlM-. dt mW m, !>.

1 rönnen unb ;

»gsbeschlu« dcv M- j Lr die Klage ° zu Gunsten des r-H dit nur der . 1 ,M 28.

ft, sondern auch I '1909 rechtsmir^ - I