des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. Ter König von Preußen.hat den Kroncn-Orden 4. Klasse dem Ober- ievtitant Grasen v. Limburg-Siirumim Leib-Trag.-Regt. (2. Hess.) Nr. 24, kommandiert bei der Gesandtschaft in Berlin, verliehen.
** Vom Hess. Oberversicherungsamt. Turch Entschließung des Ministeriums des Innern ist Kreisamtmann Tr. Kint scher gen. von Köbkc in Darmstadt zum Mitglied und der Kreisamtmann Regiecungsrat Dr. Reinhart in Darm stadt zum stellv. Mitglied des Oberversichcrungsamls bis auf weiteres ernannt worden.
** Kreisvermessungswesen. Ter Großherzog hat den Geometer 2. Klasse Pet. 2 p a n g aus Gau-Bickelheim zum Kreisgeometergehilsen ernannt.
"Das neue Gemeinde st euergesetz, das am 1. April k. IS. ifi Kraft tritt, bringt gegenüber dem jetzigen wesentliche Zlenderunqen, insbesondere für den Gewerbetreibenden. Kaufnlännischer Verein und Gewerbe- verein veranstalten am kommenden Freitag einen anfklären- den Vortrag über dieses Thema. Für die, die zur Abgabe ihrer Steuererklärung aufgcfordert sind, dürfte es sich empfehlen, um Fristverlängerung bei dem Großb. Finanzamt einznkommen, wenn die Frist vorher oblänft. (S. Anzeige).
** Konzertverein. Der Konzertverein veranstaltet sein zweites großes Konzert unter Mitwirkung des Frankfurter Palmengartenorchesters und des Tenoristen Hofopernsänger Robert Hutt am Sonn'ag, 17. November, im Stadttheater. Um auch weniger B.'mi.telten Gelegenheit zum Anhören guter Musik in hervorragend künstlerischen Darbietungen zu geben, stellt der Konz.'rt- verein für die vormittags um 11 Uhr stattfindende Hauptprobe Eintrittskarten für Arbeiter und deren Angehörige zu dem geringen Preise von 30 Psg. zur Verfügung. Tie Inhaber dieser Karten haben Zutritt zum 2. Rang, der ihnen allein und ausschließlich reserviert b eibt. Tie Bi - lette sind nur im Vorverkauf in der Musikalienhandlung von Ernst Challier zu haben und müssen bis spätestens Samstag, 16. November, dort entnommen sein. In der Hauptprobe wird dasselbe Programm wie abends in seiner Gesamtheit zu Gehör gebracht. Es ist anzunehmen, daß diese Gelegenheit von allen denen, welchen sie zugute kommen soll, mit Freuden ergriffen wird. Ter Konzcrtverein kommt mit dieser Einrichtung einem vielfach geäußerten Wunsche entgegen und hofft, daß von ihr ein recht ausgiebiger Gebrauch gemacht wird.
• ’ Stad 1 theater. Zur Aufführung der „Brant von Messina" wird nach Angabe von Direktor Stein- goetter eine wuchtige, znm Stil der Schicksallragödie abgestimmte Dekoration von dem Dekorationsmaler des Stadttheaters Karl Schwedler hergestellt. — Zur Feier von Großherzogs Gebnrtstag findet am Montag, den 25. November, eine Aufführung von Gntzkows „K.ö ni g s l c u tu a u t" statt. Für den Nachmittag dieses Tages ist eine Kindervorstellung, „Notkäppchen", vorgesehen.
• * Die Anlagemnsik fällt wegen Benrlanbnng der Kapelle des Inf.-Regts. „Kaiser Wilhelm" am Sonntag, den 10. ds. Mts. aus.
• • Studentische Unterrichtskurse. Wie schon früher, sollen auch in diesem Semester tvieder Knrse abgehalten werden, in denen Angehörigen der erwerbstätigen Bevölkerung Gießens und seiner Umgebung üonjstubfnten in verschiedenen Fächern kostenlos Unterricht erteilt wird. Besonders sind folgende Kurse vorgesehen: Rechnen (die vier Grundrechnungsarten, Rechnen mit Dezimal- und gewöhnlichen Brüchen, Schlußrechnung); Deutsch (Rechtschreibung, Satzlehre, Auf- say usw.). Englisch, Französisch, Erdkunde, Buchführung und Stenographie werden ebenfalls im Bedarfsfälle gehalten. Dafür sind Führungen und Vorträge allgemein interessierender 9(rt in Aussicht genommen. — Für jeden Kurs, der sich über das ganze Semester erstreckt, wird eine Einschreibgebühr von 50 Pfg. erhoben. Am Dienstag, 12. Nov., findet abends eine einleitende Versammlung statt, zu der alle Interessenten eingelabeu werden.
Landkreis Gießen.
^ a. 2 i cf), S. Nvv. Bei der F a 1 a n c n j a g b des Fürsten zu Solms-Lich wurden etwa 260 Hähne geschossen.
a. Hungen, 8. Nov. Bei der Bürgeruieisterei meldete sich gesterit ein Obdachloser, «vorauf ihm der dafür zur Verfügung stehende Raum mit Matratze und Decke überwiesen wurde. Ter Bursche, der erst am 4. November aus dem Gefängnis in Gießen entlassen worden war, hatte es aber offenbar wieder nach dem Obdach des Gefängnisses abgesehen, er machte einen Heidenspektakel auf dem Rathaus. Als Ihm das nach einiger Zeit verboten und er auf den Gang befördert tvurde, setzte er dort den Lärm fort nnb drohte, die Fenster einznschlagen. Als der Bürgermeister einschreiten tvollte und die Türe öffnete, warf ihm der Strolch die draußen befindliche, brennende Petroleumlampe entgegen. Glücklicherweise ging die Lampe aus. Nun wurde der Bursche auf die Straße gesetzt, wo er den Lärm fortsetzte. Bald darauf warf er einen Stein durch daS Fenster, hinter dem der Bürgermeister stand. Auch das ging noch glücklich ab, nur war das Zimmer mit Scherben übersät. Der Bursche wurde dem Gericht vorgeführt und hat nun wieder längere Zeit Obdach zu erwarten. — Seit die hiesige Verpflegungsstation aufgehoben ist, kommen Fälle von Obdachlosigkeit öfter vor, anständige Reisende sucht man nach Möglichkeit unterjubringcn
Kreis Schotten. •
a. Eichelsdorf, 7. Nov Tas H i mm el sb a ch s ch e Sägewerk, das eine Betriebsvergrößerung beabsichtigt und von der Gemeinde außerordentlich hohe Preise für Gelände gefordert erhielt, soll von Eichelsdorf verlegt werden. Tie Stadt Nidda hatte dem Werk, das etwa 60 Morgen Gelände beansprucht, 30 Morgen hiervon umsonst au= geboten, jedoch sind die Bahnanschlußverhältnisse nicht ganz geeignet.
Kreis Friedberg.
O Friedberg, 7. Nov. lieber den Besuch Finemato« graphischer P o r st c 1 l n n g e n durch lugeudliche Personen hat das Kreisamt kürzlich eine ausführliche Polizeivcrvrd nung erlassen. Danach dürfen Kinder unter 6 Ialwcn überhaupt nicht, jugendliche Personen unter 15 Jahren nur in Be glcitimg von Anssiä IS person en zu linnnatographischen Vorführungen zugelasscn werden. Ohne Begleitung der Ellern, Pfleger oder Vormünder dürfen jugendlich? Personen unter 15 Jahren nur die besonderen Ingendvorstellungen besuchen, die bis abends um 8 Uhr spätestens beendet sein müssen.
Nieder Ak ö r l e n , 7. Nov. Mit dem Neubau des ka t holl s ch e n P I n r r h a u s e S ist begonnen worden. Es kommt auf den alten o rieb hoi hinter der Kirche zu stehen. — Eine Versamm lang des Schwe>lrnvereins beschästigre sich unter dem Vorsitz des Pfarrer Sicleiotd) mit der Einrichtung eines Schwestern Hauses. Lae- Gelände- hierfür ist von einem Nieder-Morler Bürger dem Verein geschenkt worden. Nur die Frage der Pflege
schwestern ist schwer zu lösen, ba gegenwärtig großer Mangel an katholischen Schwestern in Hessen ist.
m. Ober-Mörlen, 7. Nov. Unsere Gemeinde hat nun ihre so lang ersehnte Wasserleitung. Tas Wasser wird ans Quellen in der Gemarkung bezogen und bringt ohne Pumpstation bis in den 3. Stock. Ter Bezugspreis des Wassers, sür einzelne Häuser ist so gering, wie wohl nirgends in Oberhessen. Ter Minimalsatz ist 3,50 Mk., der Maximalsatz 10 Mk. im Jahr. — Für den Neubau einer katholischen Kirche sind bis jetzt an sreiwilligen Gaben über 30 000 Mk. eingegangen. — Am 14. Tezember findet unsere Bürgermeisterwahl statt. Bürgermeister Gcibel, der seit 9 Jahren seines Amtes waltet und sich große Verdienste um Ober-Mörlen erworben hat, kandidiert wieder. — Als gutes Zeichen für, unsere Gemeinde mag es gelten, daß trotz großer Aufwendungen Wasferleitung, elektrische Anlage, Wegebauten usw. der Steuersatz für Kommunalsteuern im Jahre 1913 auf 93°o stehen bleibt. Nach der letzten Berufszählung bat Ober-Mörlen eine Einwohnerzahl von 2385, die 26 000 Mk. Gemeindesteuern aufznbringen haben. Von der Ausdehnung unserer Gemeinde kann man sich einen Begriff machen, wenn man ci'dfjrt, daß sie mit Feld und Wald in 33 000 Parzellen eingetcilt ist. Tie Gemarkungsgrenze zieht von Rockenberg, Op- vertshoscn, Rieder-Mörlen, Winterstein bis nach dem vreußischen Orte Friedrichstal bei Usingen. — Beim Aufräumen einer Mistgrube sand der Besitzer einen irdenen Topf mit alten Geldmünzen, die die Jahreszahlen von 1640—60 kragen. Vergangenes Jahr wurden in der gegenüberliegenden Langs- torfschen Hofreite ebenfalls beim Aufräumen der Mistgrube eine große Anzahl Silber- und Kupfermünzen mit den gleichen Jahreszahlen gefunden. /
Börscn-Bövchcnbericht.
— Frankfurt a. M., 8. Nov.
Entsprechend der jeweiligen Beurteilung der politischen Lage war die Haltung recht unsicher und schwankend, erst in den letzten Tagen konn.e sich die Ärundstimmung be estigeu, nachdem eine hoffnungsvolle Beurteilung der für die Entwickelung maßgebenden Momente eingetreten war. Ihren Ausgang nahm die Befestigung von der besseren Haltung des Wiener Marktes, die die Kontremine zu Deckungen veranlaßte, denen sich auch einzelne Meinungskäilfe zugesellten, wodurcl die Kurse sich nach oben bewegten. Es machte sich die Anschauung geltend, daß die Bemühungen der Großmächte zur Herbeiführung des Friedens aus dem Balkan auch bei den Gegnern der -Lürfci keine prinzipielle Ablehnung sinden würden, und so blieb die zuversichtliche Beurteilung der politischen Lage übcrwiegeitb. Mit Befriedigung begrüßte die Börse den Ausfall her amerikanischen Präsidentenwahl. Ta die Wahlunruhen nunmehr ihr Ende erreicht haben, erwartet die Börse von der Wahl Wilsons einen günstigen Einfluß auf die New Porker Börse und auf das Wirtschaftsleben der Union. Ob dies zutreffen wird, können erst die nächsten Tage zeigen, zumal der neue Präsident einen ziemlich radikalen Abbau der Schutzzölle durchführen will, um in Die Monovolherrschast der Trusts Bresche zu legen. Bei uns in Teutschland würde man allerdings alwg Anlaß haben, die Rückkehr der Union zu einem gemäßigteren Freihandel mit Freuden zu begrüßen. Tcr zuversichtlichen Haltung der deutschen Börsen leistete weiter die am Londoner und Pariser Geldmarkt ein- getrctcnC Erleichterung Vorschub, da sie die "Gefahr einer abermaligen Heraufsetzung des englischen Bankdiskonts weniger nabe- liegend als bisher ersclincn läßt. Damit erscheint auch die Frage einer weiteren ^Diskonterhöhung der Reich rbank weniger aktuell, indes wäre cs verfehlt, wollte man die weitere Entwicklung der Geldverhältnisse nicht im Auge behalten. Von den einzelnen Berkehrsgebieten ist wenig bemer(en5toertcy zu berichten. Am stärksten waren die Schwankungen an den Spckulationsmärtien, namentlich bei M v n t a n w e r t e n und Schiffahrtsakti en, die im Rahmen von 4—6 Prozent mehrfach ^hin- und hergeworsen wurden, um gegen die Vorwoche um 1—2 Prozent höher zu schließen. Von Bahnen waren Amerikaner und Schantnngbahn gefragt und höher. Banken konnten sich ebenfalls teilweise etwas befestigen. K a f s a - I n d u ft r i c p a pi c r e verkehrten bei geringen Umsätzen in scliwanlender Haltung, doch sind vorwiegend wieder Kursbesserungen zu verzeichnen. Höchster Farbwerke stiegen 121 Prozent. Heimische und fremde Fonds, auch Balkanwerte stellten sich meist etwas höher. PrivatRskont 4'2 1G Prozent.
handel.
' ** Konkurse in Hess en. lieber das Vermögen der Firma Friedrich Hörner, 'DlelaUivarcmabnf in Cf feit- bad), und deren Alkeunuhaber Friedrich Hörner, Gürtler in Cfieii- bad), wurde am -5. Olt. Vas Konkursverfahren eröffnet. 'Jledtte- anwalt Tr. Katz zu Offenbach wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurs'orberungen sind bis znm 13. Nov. bei hem Amtsgericht Offenbad) anzmnelden. — lieber Vas Veruwaen Der Firma I. G. Jacob j u n zu Dar m ft a 0 t wurde am 30. Olt. das Konkursverfahren eröffnet, da toemeinfdnilhtiev feine Zah- lnugsiutfalngkeil Datgetan bat Rechlsanwa-t Landzettel in Tarnt* Habt wurde zmn KonkntSverwaller ernannt. Konkntsforbermtaen sind bis zum 20. November bei dem Amtsgericht Darmstadt I anzumelden. — lieber beit Nachlaß Des Ludwig '1H a n zu Walldorf mürbe am 2. Nov. bas Konkursverfahren eröffnet. Nechtsmuvalt Tr. Diehl in Wroö-O'erau würbe zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderimgen Und bis zum 20. 91od. beibem ^lmtsgericht Grou-Gerau anzuinelben. — Lieber bas Vermögen des W alter Mels he i m e t, Inhaber einer iPIolor- werkstätte mit Antoyarage zu S d) w a l h e i m , winde am 4. Slov. bas Konkursverfahren eröffnet Rechtsanwalt Dr. Brüdier zu Bad-Nauheim wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurs- forberimgen sind bis zum 26. November bei dem Amtsgericht Bad-Nauheim auzumeldeu
** Preußisches Vieh wird auf dem nächsten Gießener Markt, der am nächsten Tienstag stattsindct, zum Verkauf kommen. Ein Händler bat vor einigen Tagen einen großen Transport von Rindvieh aus Preußen eingeführt uni» in Ouaran- tänc gestellt, um die Ware auf dem hiesigen Zuchtviehmark aufzutreiben. — 'Eine Anzahl Viehh.tndler (Käufer und Verkäufer), die regelmäßig die Gießener Märkte besncl-en, haben beim Vorsitzenden des Teutsden Viehhändler-Vereins, Taniel-Dierdon, den Antrag eingebrackst, den Gießener^Markt für Käufer und Verkäufer zu boykottieren, wenn die Sperre für Vieh aus Preußen sticht auf gehoben wird. Ferner sollen aber auch alle Märkte in Preußen für den Besuch der Mitglieder desi.Vcreins ausgeschlossen werden, auf denen Vieh aus Hessen ohne Quarantäne zugelasfen ist. Es kommen hier hauptsciclstich in Irage Hanau, Wetzlar und Kirchhain.
Märkte.
Gießen, 9. Nov. Marktbericht. Auf heutigem Wocbeu- marfte kostete: 9'nlter das Pfund 1.10—1.20 Plk* Hühnereier 1 Stück 10-0 Via., 2 Stück 00 Pfg., Enteneier 1 Stück 10—0 Psq., Gäuseeier 1 St. 20 Pf., Käse bas Stück 6—8 Pfg., Kasematte 2 Stück 5—6 Pfg., Tauben pr Pr. O,mO—l,()0 Pik* Hühner pr. St. 1,00—1,60 Tit, Halmen pr. Stück 0,80—1,80 Mk* Eulen vr. St. 2,00—3,00 Tlf Ganse bas Pfd 75—85 Psg* Cdifenfleifch vr. Pfd. 92—100 'Vfg,. Rludfteisch vr. Pfund 90—94 Pfg., Kuhsleisch 80 Psg^ Schweine- fleisch vr. Pfund 90—110 Pfg., Kalbfleisch vr. Pkd. 92—96 Pfg., Hammelfleisch vr. Pfd. 70—90 Pfg* Kartoffeln vr. luO Kg. 4.5u bis 5.00 Mk* Weißkraut das Stuck 5 bis 10 Pfg^ Ziviebelu ver Ztr. 4,00—5,00 Pik., Milch das Viter 22 sBfg„ Nüße 100 Stück 50—60 Pfg* ver Ztr. 0—00 Pik* Birnen das Pfund 10 bis 15 Pfg., Aevfcl der Zentner 9 bis 15 Mk. Marktzeil von 8 bis 2 Uhr.
Eingesandt.
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Gießen Bei dem Entgegenkommen, das die Theaterdirek- tion berechtigten Wünschen des Theatcrpnbliknms entgegen-u-
brtngen pflegt, darf man wohl hoffen, daß^auch folgend? Bitle der Stubentcnlreiie, die für das Theater ein reges Interesse haben, Bcrüdsick.iigung sinden werde. . -
Während die Behandlung der Studierenden durch die -iheater- bireftion im allgemeinen nichts zu wünsch?» übrig läßt, bedarf fic in einer Beziehung einer Neuregelung: so oft nämlich die Tl eaterdiiettion durch Die Teilnahme auswärtiger berühmter Gast- fvieler fid gezwungen sieht, eine Erhöhung der Platzvreise auch der studentischen, vorzunehmen, nimmt )ic den Studierenden das Red i auf hie Vorbestellung von Tl,eaterplätzen und weist sie an die Mendkasse, an der n a et Scklu ß des freihändigen Billctlvcrkauss die unverkauft gebliebenen Billetts von den in langen Reihen harrenden Studierenden erworben werden könnten. Man wird zugeben müssen, daß ein solcher Modus des Billetwerkauss für den Studierenden etwas demütigend ist unb weniger aus eine „Vergünstigung" sür den Studierenden, als vielmehr auf eine solche für die Tirektion hinausläuft, der die unverkauften Plätze angenommen werden. Man stelle sich auch das Bild vor: Ter Studierende opfert eine oder zwei Abenddor- lc)ungen, wirst sich m Gala, eilt zur Theaterkaise, wartet dort geduldig in Reih und Glied bis zmn Sci .usse des Billettverkaufs, um . . um . . . fdstiesstich von der Kassiererin zu erfahr en, daß alle Billetts verkauit wären.
Gewiß: auch Tür die Tirektion kommen hierbei wichtige Inter essen in Frage. Allein ein Ausgleick wischen den beiberfeitige» Interessen ist leicht gefunden, wenn Die Tirettion einen der beiden folgenden Vorschlag? annehmen würde: 1. Tie Tirektiov schreibt der Theaterkasse vor, aus eine gewisse Anzahl von Plätze« ). B. 2 Logen, 3 1. Parterre, 5 2 Parterre usw.) Lorbeftell hingen von Studierenden entgegenzunchmen, bezüglich der übrige« Plätze aber die bisherige Verkaufsweise jicizubehalten. 2. Di? Tirektion erhöht die Preis? der von Studenten vorbestellten Billette um 20—25 Prozent gegenüber den für die Abendkasse bestimmtet Preisen für Studierende. In briden Fällen würden die, die dararf Wert legen, rechtzeitig im Besitz eines Platzes zu sein, vorbestelle», der andere Teil, der erst am Tage des Gastspiels seine Entschließu»g treffen will, wie bisher an der Abendkas e seine Bemühungen wm i n Billctt sich nicht verdrießen lassen. Tia.Tireltion würde durch diese Neuordnung eine kaum nennenswerte, wahrsckstffulich aber gar keine Einbuße an Einnahmen erleiden.
Spielplan der vereinigten firairfhirter Stadttheater.
Opernhaus.
Sountaa, den 10. November, uadunillags 3'Uhr: ,Tie ffleber» mau§/ Abeubs 7 Uln : »Der Wideriväusligeu Zälunimg.E Piontag, beu 11. November, geschlossen il. Rühl-Vereuis-Konzert). Dienstag, ben 12. November*): , ie Dame in Rot/ Pstttivoch, beu >3. Nov., abeubs 7' , Uhr: „Der ferne Klaug." Donnerstag, beu 14. 'Jlouembev: „Der Prophet." Freitag, beu lö.'Jloocniber, gefGlosseu .4. PluseumS Konzert). Samstag, beu 16. November: „Ter Wibersväustiaer Zähmung.* Sonntag, den 17. November, nachmittags 3'/» Uhr. .Alt-Wien." '?lbciib5 7 Uhr: „Die lustigen Weiber von Wmdfor/ Piontng, ben 18. November, gefdüosien. Ticiistaq, ben 19. 9lov.1 „Königstinber." Mittwoch, beu ?-'). 91 ov, geschloßen (Bußtag).
Schauspielhaus.
Sonntag, ben 10. November, nachmittags 3’/, Uhr: „Komtess! Mizzi" ober „Ter Iamilientag." Hierauf „Eine qliidlicbe 6he.' Abends 7 Uhr: Zn Schillers Geburtstag: „Pinna Stuart." Pion- tag, beu 11 Nov.*): „Tas Kälbchen von Heilbronn " Tienstag ben 12. 9lovciiibcr: „EHarleys Tanle." Mittwoch, beu 13. November: „Plorol " Tonnerstaa. ben 4 9loi)cmbcr, abeubs 7‘-.. Uhr: „Lllt- Fraukfurt." Freitag, beu 15. November, abeubs 7", Uhr: Zur isciev von Gerhart Hauviniauus 50. Geburtstag: Zmn ersten Moli: „(Gabriel Schillings Flucht/ Trama tu 5 Akten von Gerl, Hanv- manu. Samstag, Den 16. November: „Tas Käthchcu von Hei- broun." Sountag, beu 17. 9lou, nachmittags 3^ Uhr: „Heimat" '.'lbenbs 7Uhr: „ßiabriel Sdulliugs Flucht." Montag, beu 18. Nov: „Moral." Dienstag, ben 19. November: „Gabriel Schillings Flucht." Pstttwod), 20. November, gesd)losjeu (Bußtag).
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
—■■ । —'
!>’♦* nach- A ppyln 'md am 8onntaj, 10. Nov. 1912, stehenden flvl Llü von 1 Vor imua; '»i« 12 . ur nae iy nur tur dringende Fiille s-ch r an zur mH en : D’/u
l>r. Steinreich. Neuen Baue 25.
Dr. Stuhl. Süd-Anlaee 7.
Für dringende Fälle ist Sonatitg, den 10. November.
D9/.
sicher anzntrefTen :
7ühnor»7f Werth eim, Seltersweg 70.
ttdUU 11 ZA Fernsprecher 787
Meteorologische Beobachtungen der Station Sichen.
Df w Off E ffff
Weller
Sa8
S
es
Bed. Himmck
Nov.
1912
7. bis
7. ,
+ 2,r x - 1,0’0.
o
Ztz es r t»
8. November
8.
Hödisle Temperatur am
Niedrigste „ „
Siiederschlaq: 1,4 mm.
Leicht verdaulich. |
Scotts Emulsion besitzt alle die vorzüglichen Eigm- schaften des gewöhnlichen Lebertrans, dagegen feiten feiner Nachteile. Ste ist daher
für alle, jung und alt, gleich zuträglich und bekömmlich, deshalb zweifellos * überall da am Platze, wo es auf eine baldige, lauernde Kräftezunahme ankommt.
Aber es muß die echte Scotts Emulsion sein!
-- E
fi| 7t
8d
9.
56,7
12
4,4
88
s
2
10
56,4
12
4 7
95
SSE
2
10
55,9
2.1
5,0
93
S
2
10
Wollen wir nicht endlich Schluss machen?
So kann s doch einfach nicht weiter gehen: Tag uni Nacht keine Ruhe, .umefdmürier valö und doch feine eristbaste Krankheit; bellender Hiistcit; Berschteimuna, die sich nigt lösen lötU. Ich denke, wir versuchen s nun endlich aud) einnal mit Jans Lodener Pastillen, bic drüben bei Müllers so ianoö ge wirkt haben, damit du endlich auch wieder Deine N«hlruhe bau u. gesund wirst. Anna man einfach eine Sdjadncl in der Avotbeke ob. Drogerie für W Psg. holen, und bann wollen wir mal sehen, ob wir mit der Quälerei nicht fertig »erden.


