162. Jahrgang
Drittes Blatt
Nr. 8
Grlttietnl tSalich mit Ausnahme be§ Somitagl.
Die „Gtrftener Scminenblätier** werden dem /Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für öei Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtsthaftltchen öett» Iragen*' er|d? einen monatlich zweimal.
Gießener Altzeiger
General-Anzeiger für Cberheffen
Mittwoch, 10. Januar 1912
Rotattonr druck und Verlag der Brüblichen Universität^ - Buch- und Steinbnidetti.
R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 6L
Redattiom^ÄSIIL. Tef.«iAdi.:AnzelgerGießen»
it Bei 2 Graden unter Null iint» Dreisen das Exportgeschäft nachüeß, so daß sich da- Angebot wiedee
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ilßetjcn
(+ 5)
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GerichtssaaU
46-61
88-90
an den PostfiÄus zu zahlen.
76—78
37-39
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Meteorologische Beobachtungen der Station Kletzen.
dis 9. Januar — -j- 1,6
2,5 ‘C,
9.
Vermietbare Lales (Schrankfächer)
aV*
hineingerat, lann allerdings behaupten, Kochsalz zur Sa)nee^ Mt. höher befahlt werden. Im Gegensatz zu Weizen machte befämpfung sei unhhgienifch. llebrigens gibt eS Fälle, in sich für Aloaaen erne Wfchwächung demertoar, da der den gestiegenen
Dieta,
Müller.
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Ledendgew, 2i'k.
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höher gehalten. xiQiec
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Dänisch, Stauffer. „ , /rv
Fraktionslose: Arhold, Gregvtre, Lehmann (Jena), Labroise, Preiß, de Wendel, Wlltberger.
In; ganzen sind dies 109 Abgeordnete, die freiwillig auf cm Mandat verzichtet haben.
183 i+ 185 (4- 203 ( +
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ist noch nicht streng nachgewiesen. Gewiß, ist, daß das Kochsalz bei der Scyneeberämpfmtg zunächst recht unangenehme Folgen hat, insofern es mit dem ausgelaufen Schnee eine Kältemischung bildet. Wer nun etwa mit nicht ganz wasserdichten Stiefeln in diese Kälteirüschung
Wir empfehlen uns für alle in das Bankfach einsehlagend^n Geschäfte wie:
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Königsberg Danzig Stettin tVoien Breslau Berlin Magdeburg »alle Dresden Rostock Hamburg Hannover Düsseldorf Köln
Frankfurt a.TL Mannheim Strasburg
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1677. 20Ö
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Märkte.
x.O Wiesbaden. D lebh of-M ar k tb e ri ch t vom 8. Jan. Auttrieb: Rinder <9 (Ochsen 37, Kühe 42, Bullen 0), Kälber 37, Schafe 22, Schweine 4-0.
Marltverlaut: Bei Großvieh schleppend, bleibt Ueberstand, Kälber bet mittlerem und Schweine bei ruhigem tSeschüil ausveiiautt.
Preise für 100 Piund
denen das Kochsalz versagt. -— ------
3,65 Teile Salz zum Auftauen von 100 Teilen Schnee nötig, bei 10 Graden 16 Teile und bei 21 Graden 30,4. Aber unterbaTb einer Temperatur von 21,3 Graden wirkt bat- Kochsalz überhaupt nicht mehr. Allenfalls ist das Chlorkalzium noch anwendbar. Tie unangenehme abtüh- lende Wirkung de? Kochsalze? genügte jedoch eigentlich dazu, um feine Unbrauchvarleit bei jzußwegen anzuerkennen, ib ■ ' ' v' * Stiefelsohlen oder aus dem Fahrwege
und vielleicht das
in unserem diebes- und feuersicheren, unterirdischen Gewölbe zur Aufbewahrung und Selbstverwaltung von Wertpapieren etc. Mietpreis eines jeden Faches je nach Grösse von Mk. 10.— an fürs Jahr.
Bank für Handel und Industrie
Niederlassung Giessen
Die Direktion;
Höchste Temperatur am 8.
Niedrigste , , 8.
Nieder, chlaa: 4,3 am.
Reichstag-abgeordnele die nicht w'ederkehren.
Der neue Reichstag wird infolge der Nichtwiederwayl 'aglreicher befanntcr Parlamentarier ein ziemlich verändertes Aussehen erhalten. Eine große Anzahl bisheriger ^.eichstagsabgeordneter werden in den neuen Reichstag nicht einziehen, weil sie keine Kandidatur mehr angenommen laben. T-azu werden andere kommen, die als Reichstags- , Kandidaten ausgestellt im Wahlkampfe unterlegen ,tnd. eS außerdem noch die Unter d-n neuen Ennern wcrdcn siü> zum T-a schon be- den Hufbelchlac; der Pserde kannte Parlamentarier besinden, die in den Parlamenten I Psla,ter angreist, t)t nicht gang l^er ie|. einzelner Bundesstaaten, namentlich im preußischen Ab- gestellt. Es gibt übrigens noch ver > chtedene andere Arten n"ordnetenlause bereits Mandate inne haben. Während der Schneebekampsung. So z. B schüttet man ui Sonboit auf der einen Seite bei den Parteien, wie z. B. beim Zen- den Schnee in Gruben, schmilzt ihn dort mit panerbampi trum das Bestreben dahin geht, die große Zahl der Doppel- und leitet das Schmelzwaster bann m dte Kanaltsatton. n-anbatare abzuschaffen Ha8en die Liberalen für dxn Reichs- Auch die Elertrizität hat man zum Schnee,chmelzen he^ taas^nchs ^ine W e von Kandidaten aufgestellt, die bis- angezogen und damit in «den Vereinigten Staaten angeblich fnffÄZ Abgeordnetenhause angehörten und gute Erfolge erzielt. Es gibt auch einen in Deutschland
im Fall- ihrer W>Un= 3°h' bet liberalen bcr Wec.
man®te3alOtt’wottaeteit, die freiwillig nicht m-lst b-kampsung genannt werden, die SerenifimuS vorschlug, in den Reich-taa einziehen werden, ist recht beträchtlich, als er sah, wie die Straßeiiretntger die Schneemasten muh« Ä liegen auf verschiedenen Ge. sam aus die Wagen ichaufelien, Wasach Wagen chnstellen, bieten. Die einen scheiden wegen zu hohen Alters aus, voll ichneien lasstn und '
andere wegen Ueberhäufung mit Derufsgeschäften, einige schließlich auch aus politischer Verärgerung. Nachdem die . .andidatenliste nunmehr vollständig vorliegt, läßt sich ein genaues Bild geben von den Abgeordneten, die sich bet den Neuwahlen um ein Mandat nicht mehr bewerben. Es sind 1 s Konservative, 7 Reichsparfeiler, 31 Anhänger des Zentrums, 17 Nationalliberale, 17 Freisinnige, 8 Polen, 4 Sozialdemokraten, 4 Mitglieder der Wirtschaftlichen Bereinigung und 7 Fraktionslose.
Nach ben Parteien geordnet, sind es die sol-
t=c Ter Zuruf „Mäh" gegenüber Rekruten ist eine Beleidigung. Ter 35jährige Arbeiter Ioh. Sch"'' der aus Nierstein, wohnhaft in Mainz, hatte tm E in Mombach einen Trupp vvrübergehmder Einiähriger-Rekrutcn das bekannte „Mäh" zuaerusen. Tn: Führer der Abteilung, ein Leutnant, stellte den Namen des Rufenden fest und der Kom- manbenr stellte Strafantrag wegen Beleidigung. Tie Lache kam am Schöffengericht in Mainz zur Berhand.ung und das Gericht war der Ansicht, daß mit bent Ruf „Mäh" tatsächlich eine Beleidigung der Stefniten trerbunben sei. Schneider wurde zu 10 Ml. Geldstrafe und in die Kosten verurteilt.
Sh. Ter falsche Depeschenbote. Ein Reklametrick hat die Inhaberin eines Schuhwarengeschästs in All en st ein und dm Leiter deS Mcssenger-Avy-Jnstuuts wegen Portohmterziehung auf die Anklagebank gebracht. Die Frau Ivar auf dte ^dee verfallen, Retlamekarten drucken zu lassen, welche der äußeren Form I nach, sowie nach der Faltung äußerlich genau den Eindruck von amtlichen Telegrammen machten. Tann wurde ern Messengerboy in eine Uniform gesteckt, die täuschend der eines Postunterbeamten ähnlich war. Er erhielt außerdem eine schöne rote Tasche um-- gehängt und trat bannt seinen Bestellgang an. Es wurden ungefähr 2000 der Retlamekarten verteilt. Mancher Empfänger hatte nun anscheinend für die Originalität der > Rellameidee fein richtiges Verständnis, verschiedene von ihnen empfanden die Sache vielmehr als groben Unfug und machten die Polizei darauf aufmerriam. Diese belegte zunächst die Kaufmannsfrau mit einer Geldstrafe von 120 Mark und benachrichtigte zugleich die Postoehördtt 'Diese stellte eine eingehende Unter)uchung an und kam zu dem Ergebnis, daß bei der ganzen Sache tatsächlich eine Porbohinterziehung in Frage komme. Infolgedessen wurde von ihr gegen die Kaufmannsfrau und den Institutsvorsteher in diesem Sinne Anklage erhoben. Der Gerichtshof stellte sich auf den Standpunkt der Postbehörde, daß Portohinieraicl-ung vorliege und verurteilte beide Angeklagte zu 350 Mark Geldstrafe, ober 15 Tagen Haft Auster- dem haben bie Angeklagten für hinterzogenes Porw je 87,50 Mk.
genden Abgeordneten:
konservative: v. Elern, Droscher, tyelbmann, Graf Finck v Finckeiistein, Q)Lücr, Fürst H o he n bo He-O eh ri n g en, Mentz^ Pauli- (Pot-.dam;, Pcrniock, v. Saldern, Frhr. v. Steinäcker, L>chlckert, n ^taubn, v. Treuenfels, v. Rautter, Winckler, Wilckeiis.
Reichspartei: v. Dircksen, Fürst v. Hadfeldt, Erbprinz v. Hohenlohe, Löscher, Pauli (Eberswalde), Scherre, Schlüter.
Zentrum: Herzog v. Arenberg, Beck (Aichach), Bitter, Euler, Fritzen lMörs', Fritzen (Kempen), Fleischer, Frhr. v. Frey- berg, Gleusmann, Haust, Heim, Holzapfel, Hinterwinkler, Ha- medier, Hoen, Krebs, Lchemeir, Kolchos, Opseraelt, Pichler^ Orlowski, Graf Oppersdarst, Frhr. v. Pfetten, v. Strombeck, Spahn jun., Stupp, Spindler, Schneider, Vonderscheer, Will, Frhr. von Wolff-Metternich. t ,
Nationallibcrale: Buchsieb, Boltz, Fehlhauer, ^mbd, Hagen, Haas, Merkel, Müller (Rudolstadt), Ortet, Sievers, 4,raut- mann, Wehl, Weber, Wetzel, Wilde, Wommelsdorsf, Wölzl.
Freisinnige: Grat von Bothmer-Buddeberg, Earstens, Euno, Tohrn, Enders, Hoffmeister, Leonhart, Mommsen, Pjundt- ner, Potlhofs, Stengel, Stoy, Spethmann, Schrader, Wagner (Freüdenstadt), Wieland.
Polen: Bvojski, v. 'T^iembowski, v. Janta-PolczynSki, NapieralSki, Kulerski, v. Trzeynski, Korfanty, Weida.
Sozialdemvkraten: Bömelburg, Eichl/orn, Faber, Heine.
Wirtschaftliche Bereinigung: v. Tamm, Gäbel,
Ochsen:
Bollstelschige, ausgeniästete, höchsten Schlachtivertes nnÄlter oon4-7Zahren
Tie noch nicht gezogen haben (ungejocht) Junge, fleischige, nicht auÄgcmäiiete und ältere auSgernästets
Mäßig genährte junge, gut genährte ältere Bullen.
Dollfleischige, auSgew, höchsten Schlachtw.
Dollfleischige, lungere datiert, stütze
Dollfleischige auSgemästete Färsen höchsten Schlachtioerre« . . . . ....
Dollsteiichtge auSgemästete Kühe höchsten SchlachtiverteS bis zu l Jahren. . .
Wenig gut ennvnlelte ö'ätien .... 'Heitere auSgemästete stühe und wenig gut entmideUe jüngere öluhe
Diagig genährte ttuye und ßarsen . . . Mal u ec.
pcinfte SDiaflfdlbcc........
Mittlere tz-lajl- unö beste Saugkälber . . geringere und gute Saugkälber . (yeruigete ^auglulver ......
oaja‘3.
Weldemasischafe:
Mastlämmer und Hiaiiuammel....
S ch »o e inr.
Dollstetschige Schweine von 80—100 kg
X:eveii0geivlcht.........
Dollpeisci/tge Schweine unter 80 kg ^evenügewicht
L-ollsteischige Schweine von 100—120 kg z:ei>endgeivlcht ......
DoUjieis'.Uige Schweine von 120—150 kg t'cbenDgeiDidjt • .
Feltjchweine über 150 kg Lebend gewicht
Schncebetämpsung in ven Städten.
Wenn der Winter mit seinem Schnee die Städte so Plötzlich überfällt wie diesmal, macht er den Stadtverwaltungen gewöhnlich erhebliche Gelbsorgen, weil die Bc- kümpsung der Schnecmassen in der Stadt ziemlich schwierig ist. Mit fegen, schaufeln und kratzen wird dem Schnee zuerst! zu Leibe gegangen, und wenn dies nicht hilft, müssen schär- sere Mittel angewandt werden, die ihn verflüssigen. Hierin verfahren nun die einzelnen Stadtverwalwngen auf ganz verschiedene Weise. Ueber die Verwendung des Salzes zur Schncebekämpfung hat man in England längst eine Erhebung angestellt, die sich auf die meisten europäischen Großstädte bezieht. Vorausaeschickt sei, daß nach den Angaben des französischen Chemikers Matignon vor etwa 40 Zähren der Ingenieur Ussell zuerst gewöhnliches Kochsalz zur Schneebelämpfung angewendet haben soll. In d verwenden sehr viele Stadtverwaltungen impfung des Schnees, und ebenso ist es in
lietz, io oatz nm oas .'uig.ooi iuuoce mehr dem Znlande^zuwaiidte. Tazu kam, daß gegen Grnn'tbungen von istrki'chcm und russischem Roggen Lieserungsobgoben eriolgtcn Infolgedessen ging bcr von 196'.Mk. auf 198' . Sil. gelagert: Maivrci^ schließlich auf 195'/- Mk. zurück. Eine weitere Prcw- Icigcrung ist in der Bcrichtowoche Tür Hafer ein getreten, denn das Angebot ist knapp und der Handel meist schwack» versorgt. In Berlin mar unter 195—196 Mk. teilte Ware ;,u bcschaiscn. Futter gerftc bcbaupict ihr hohes Preisniveau trotz sichtlicher Zurückhaltung des Konsums. Mais war von der Tonau und von Amerika leicht ermäßigt, von Argentinien dagegen
Roggen
225 (4-27,)
Wlündien" 233 (-|- 1) . >
Weltmarktpreise: Wetzen: Berlin Mai 217.7o (4-2.00): Budapest April 199.20 (4 0.50): Liverpool März 170.30 (4- 4.20); Bari? Januar 212.95 (+ 4.3u); Chicago Btai 156 40 (4-8.70). Roggen: Berlin Aiai 195.50 ( 1.25). Haier: Berlin
Mai 192.50 (— 1 00). Futtergersle: eil Hamburg schwim. 147.50 i 4- 0.75-, Jan. 117.75 (4- 1.75), Februar-Atärz 147.75 (4- 1.75). Mais: Mixed Jan.-Atärz 129.50 (— 1.00), Tonau schwimm. 133.50 (— 1.50), März-April 127ch0 (— 1.00), La Plata Mai-Zum 119.50 (4- 2.00) SDlf.
sh. Die Folgen bes Drachenfliegens. Ein unbedachtsamer Ausdruck hat einem in der Nähe von Königsberg i. Pr. ansässigen Gutspächter eine empfindliche Strafe eingeb rächt. Im Herbst v. Z. war der Lehrer einer Volksschule von feinen Schülern gebeten worden, ihnen einmal zu zeigen, wie maii^ kunstgerecht einen Drachen steigen lasse. Der Lehrer tat ben Zungen denn auch ben Gefallen. Es wurde ein mächtiger Drache angeiertigt und man begab sich nach einem in der Nähe befindlichen Felde, das aber bereits abgeerntet und nur noch mit Stoppeln bedeckt war. Als bas Drachensteigen im besten Gange mar, erschien plötzlich der Gutspächter und fing sofort an, den Lehrer in grober Weise zu beschimpfen. LL a. warf er ihm ben bedeuten ostpreußischen Ausdruck „dammliger Kerl" an den, Kopf und nannte ihn noch dümmer als seine Schüler. Darauf erfolgte die Sluiiorberung an die Gesellschaft, sich möglichst bald von dem Stoppetselde zu scheren. Dieses dauerte dem aufgeregten Mann offenbar zu lange, denn er hetzte seinen Hund auf die Jungen. Der Hund sprang an einem empor und verletzte ihn an der Seite, so daß eine schmerzhafte Verwundung entstand. Wegen dieses Verhaltens wurde gegen den Gutspächter Anklage wegen öffentlicher Beleidigung des Lehrers erhoben. Bei seiner Vernehmung gab er an, baß es ihm serngelegen hätte, ben Hunb auf die SckMerschar zu hetzen, der Hund sei aus freiem Antriebe auf eins der Kinder losgegangen.
D c u t j ch l a n d »ettvenDen >°°r «teie |SU& 3^n
calj zur Bekarnpsung des Schnees, und ebenso ist es tn ^rmed fcem ein Zeichen gegeben, worauf dieser bas den rnelften übrigen europäischen Städten. gebissene Kind ansprang. Urner diesen Umständen sah der Ge-
Nach der englischen Erhebung gibt es in England ^6)13^ bie Schuld des Angeklagten sür erwiesen an und verurteilte jedoch 12 Städte, die Lanz auf den Gebrauch von Kochsalz ^gen Beleidigung und Körperverletzung zu drei Wochen verzichten. Einige unter diesen verfahren so, daß sie den (Zesängnis.
Schnee, so weit es irgend geht, zusammenfegen, auf Wagen laben und bann auf brachliegendes Land hinausfahren, Getreive-Wochenbcricht
andere wieder werfen ihn einfach in offene Flusse. In einer! bcr Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschastsrats englischen Stadt ist der Gebrauch von Salz zum schnee- bom 3. bid 8. Januar 1912.
schmelzen sogar pvltzeilich verboten. <zn Deutschlands
verwenden viele Städte Kochsalz zum schmelzen, und einige Nachdem schonooreimgenTagenaus^ üedi-a-n sich der schneepslüga All dieses aber mü Fr°st uni,
nur auf den Schnee der, Fahrwege. Ber den ^utzwegen eingestellt. Zu Besorgnissen sür bie Saaten liegt, da bie mu^ man ans Jlücksicht auf dte tfuygangcr anders verfahren. I g^nee bedeckt sind, zunächst feine Veranlassung vor.
In dieser Hinsicht gibt es in Großvmtannien nur eine 2agegcn sollen in Amerika ausgedehnte Flächen schneefrei sein einzige Stadt, nämlich Edinburg, wo man auf den und auch in Rußland traf Frost die Felder in manchen Gegenden Fußwegen Salz zur Schneebekämpfung regelmäßig anwen- ungeschützt an. Tas Hauptinteresse nimmt nach wie vor Ara endet: in manchen cnalischen Städten wird in besonders timen in Anspruch, wo andauernd ungünstiges Wetter die schatz- schwieriaen Fallen Saü auf ben Fußwegen verwendet, ungcn des voraussichtlichen Ervortübenchuiies bereit- aus 2-,- .tcil- »«d in 8tinÄ Mtaj, ^^znurnachts Sffi
julafitg. sehnlich verfahrt man hu uns in beftanben hatten. Tie Weliv er schiß ungen und tn der letzten
nur kommt hier noch dte mancherorts bestehende Berpfllch- Don 243 000 auf 164 000 Trmnen zuruckgegangen. Seit tung der Erdgefchoßbewohner ober Hansbestetzr zur Ret- Anfang August sind nur 5,5 gegen 7,6 Millionen Tonnen im nigung der Fußwege vom Schnee hinzu. Was gegen ba§ <8Oria6re nach Europa verladen worden. Argentinien hat seine Kochsalz zur Scyneebekämpfung für Bedenken erkwoen wer-! Exporttätigkeit noch nicht ausgenommen, und die dorr ausgebrochene den, ist nicht ganz llar. Gewöhnlich heißt es, es sei „nn- Streitbewegung der Lotomottv.ührer droht eine w.i.ere Verzöge-
Forderungen Tue fremden Weizen und schwachem Jnlandsang.dot stieg Mai-Welzen von 2157* Mk. auf 2131 t Mk., um heute auf 2173,4 Mk. zurückzugehen, da bie argentinischen Cf;er.en .ich heute etroae' nachgiebiger zeigten. Im ^'.ilande Leitcljt sorego'etzt gare Nachfrage rur Weizen, una in Berlin mußte Baynware um 5 bis
Ian.
1912
Saiioineier oid 0' rebujiert
Temperatur H der Lust E
Absolute Feuchtigkeit |
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke |
IBrab btt ■SfwflthBng in gkdnni bet »ch'd
Wetter
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