Zweites Blatt
162. Zcchrgang
Siebener Anzeiger
Lricheinl tlgüd) mit Ausnahme des Sonnlag-.
Seneral-Rszeigrr für Gserheßen
He „Siebener LmnNtenblStter- werden dem ,Hn2riflec* viermal wochentlud beigelegl, dal „Krtisbkrtt für de» «reis Sietzen" »wermat wöchentlich. Die „£an9®irtfd)aftl!d>tn Lett» fragen" erscheinen monallid) jrocimaL
Dieiistag, 2. Januar 19>2
RoKrtionibrutf unfc L?erlag der Brühttschea UniversuLtS - Dach- and 6tembrurf-al
Ä. Lange. Ließen.
Redoktivn, Expedition und Druckerei: Schul- strotze 7. Expedition und Verlag: e^et- 5L Redaktion:«« ILL rel.-Adc^AnzeigerDießen.
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Gefterreichs auswärtige Politit.
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Aus Ar:laß des
Rom, 1. Ja:
Ser Luxus der Kardinale.
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Steil?: .teuer Kallrinüle ernannt.
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laiscm'chaft des Kardinals von 21 r
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bcnimmte Stunden uno bestimmte Zimmer, da sie sonst unttr UmiiänDcn das gante Kloster durchwandern müßten, um sich zn treffen. Nur der große Tpcisesaal unb nie beiden Arbeitszimmer mrraren dem Fremden, oag hier Menschen bauten. „Lastet diese Stille nie auf Jb. sn?" fragte der Besucher, aber Georgette Leblanc ver'iavrle: „Ntema-s, id) liebe diese Stille: geradezu. Wenn ich nicht mit Master linst zusammen bin, kann ich mir nichts Schöneres vucftdlen, als dies Alleinsein. Früher dachte ich immer, um eine große Künstlerin zu sein, müsse man ein extra- raganies Leben führen. Ich wußte auch nie, was ich mit meinem. Gcloe anfing, wofür ich es ausgab und wo ich meine Sachen niederlegie. Alles um mich her war Chaos, und ich war furchr- bar stolz darauf. Len einen Morgen frühstückte ich um fünf, und den anderen um zwölf, und bestttnutte Mahlzeitsstunden kannte ich übervaupl nicht. Aber Maeterlinck Hai mich gelehrt, daß ein solche- Leben fein Ziel erreichbar macht., I? mehr man seine Phantasie entwickeln und beflügeln will, je sorgsamer muß man mit seinem leiblichen Wesen umgeh.n. Er Hit mich gelehrt, lwß der Leib an gewisse .Grenzen gebunden bleiben muß: nur die Seele soll über allen Dingen frei schweben."
aus Sxrinelin und Zvbei, Gehänge Lor
vvrgeschrieben und Gewundcr von purpurroter und alerter Farbe. Tie violetten ttttcker hatten die K..oinatt an Frru.tgen zu tragen und wenn sie in Trauet waren: euer durften sie ne zur heilen Jahreszeit anlegen, . a Violett belfer alb Purpur gegen c -Oife schützt. Ein mit Pelz verbrämtes Barett war für den Tag Aller heiligen bestimmt. Bei der Krönung Leos X. am 11. Apru 1513 trugen sämtliche Üarbtnalc Mst.cn aus ausgesucht feinem Damast auf beut Sgauht, und die Zügel der Pferde und Maullttre, mit denen sie gekommen waren, bestanden aus weißem Leder: zur Seite jedes Wagens b: nt.en acht Edelleute in Livreen, deren jeb? hundert Tu'raten gekostet '. an:. Mit einer Kappe von tte^'chwärzer Farbe bedeckte sich das Kardinaltollcgrum, als Karl V. im Jahre 1530 in Bologna eirizog.
Es gab indessen ach Kardinale, du- :tch um die Kleider- orfcnung nur wenig lümmerten. So ließ sich Hhpvolit von
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trug auch ungehindert den Deg-n an der Srne, wenn er durch Die Stabt ritt. Ein derart kriegerischer Beispiel bute ja n..?: ein Papst, Julius II, gegeben, t:i auf eie Frage Michelangelos, wie er gcuiatt werden .volle, die Antwort gab: Mir dem Schwer- in der Vaud! Je mächtiger dir ftarbinäle war.n. um io weniger ließen sie sich Borschristen über ihr äußeres Auftreten me • So ritt Sigismund Gonzaga dem iiücm . .. und >t-c:ig Papst Hadrian \ 1 zum Drop gattt n Silber gett,idei in äiom .i:.. Hin dir Mitte des 16. Jahrhunderts, als auch IN :en I'cheu di. allerhöchste Pracht einzog, err: hie tczj-v.? s ... . groß Kardinale seine Höhe. ll.s der Karämal S o d r r i n i starb, ccl orten feine Erben aus seiner Garders . ein ermögert -■ in der
aegen 1011 102 803152 Mk. weniger. Die Verminderung ist durch den Rückkauf von Schuldvirschreibungen und die Einlösung unverzinslicher Schutzanweisu- - gen herbeigeführt worden.
Wie Hlaetcrlind geheicatet wurde.
Georgette Leblanc-Ma terlincf, Vic G mahlin des Dichters, erzählte in einem Gespräch, das Harvers Bazar veröffentlicht, wir sie SRaeterlint kennen lernte. Ei;e sie mit Dem Dichter von ..Petteas und Melisande" und b-:s „Blauen Bogels" vor Den i’lnar trat, war Georgette Leblanc betannllich Sängerin und Schauspielerin. „Niemals fühlte ich mich so glücklich wie in den ersten Mona.en meines Engagements an der Pariser Oosra (Scmiqne. Ich hatte viel ö.i spielen, eire gute Gage, und die Kritik behandelte mich freundlich Zum ersten Male traf ich mit Künstlern zusammen, und i.j bildete mir ein, daß sie alle edle M .nschen sei«. Metern. Wesen mit großen und vornehmen Seelen, üch, diese Eitt- täu.chungen! Ist' erfuhr und lernte in diesen wenigen Monaten mehr, uls. in meinet, ganzen früheren Lebensjahren! Meine Freunde schienen zu glauben, mein einziger Daseinszweck sei, für ist: m sorgen. All das drückte mich nieder, ich lüljtte mich Unglück'.ich, und um d.ise Zell las ich zum eilten Mal >.u Werk Maeterlincks. Das schentle mir Trost. Ich las mehr. Nach und nach fcpte sich in mir unbewußt Die Ueberzeugung je ft, der Mann, de Diciv ißetic geschrieben habe, sei der Mensch, den ich heiraten Müßte.
Ich traf einen Bekannten, der mit Maeterlinck befreundet war. „c i. massen mich ihm Vörstetten, sagte ich, ich beabsichtige, lhn : ■ hur uen." Er hielt das natürlich für einen S erz. „Habm _ c il;n je gcichen , fragte er „Nein, ich weiß gar Nickis von im. Vibei er tft der Mann, Den ich heiraten willst „Sie kommen zn spät, armes Kind,", meinte der Freund mit» Leidig, „Maetrr inck ist ein alter Mann". Mir iMr, n. j schrumpfte dir er - unter mir ein. via er ick- vermochte doch noch zu jagen, daß ich IUiV.-.l auf jeden Fall leinten lernen wollte. Ein paar ttag. stau, kam in einer Gesellschaft ein junger Mann auf mist' zu uuD i'urDe mir als Maeterlinck vorgestellt. „Gott fei Tank, er ist nm-;", ciie-j.-r es mir unwillkürlich.
D.r Besiistier, dem Georgette Leblanc diese lustige klein Mcjfist.ie rr.-.iThhe, schildert dann die Grabesstille, die in dem Heim.'Mac. - ,ii cks, dco weitläusigen großen Äbtu von St. Dan- inille_i ... J.'ian hat iin ersten Augenblick Den Eindruck, daß Kefe weilen Hallen und Korridore unbewohnt sind, und in her Tat verabreden sich die beiden Gatten auch immer auf
gesunden Fortschritt im Frieden bezeiusne«.. Tu TAegalwnen iniannien " . > ohne Lttderspruch von irgend einer Sei: mm Grnni-., iDaulcn der Poll st tt die ihre Geschäfte ol.-n unruhige VTa'i :.iifiigieit betreiben will, mag sie habet auch bisw. ilen den Luttin Der Ina....- tat sich zii-iehen, einer Politik, die in Wahrheit cbeiiiottMii bavnr. entfernt uL die Dinge sorglos ihren Gang
geben zu iassen, wie sn sich üoecall rühren. Für die Stimmuiig, ivetche in den Do'egatioin.i vorwaltet, ist es jedoch bc.c.nmcnb, Dan n.an weniger c.n Borwurf der angeblichen Inollibitöt zu mthäfrji bedaeiü war, als vielmeiw Die Zumutung zurückzu weifen, ■ Dafi, wenn iv ?t bei Der Leitung unserer auswärtigen Politik, o voch nn öffentlichen Geist, der jener Politik erst das richtige Gewicht und den richt.gen Schwung zu geben vermag, nk.ir-e Tendenzen vorwalreten, die sich bis zur Aggression steigern könnten. Aus allen Reden, die in beiden Delegationen gehalten worden sind, hört man das klare uno echte Bekenntnis: die P ol i ril Ocsterr eich-Ü'ngarns, will nicht ag- g rrssiv se in. Wir wollen einen Frieden in Ehren und wollen start sein, bau'u dieser Wille geachtet wird. Unsere freundlichen Bez c{jungen, die wir mit allen Mächten unterhalten loullen, erscheinen neben unserer eigenen Stärke auch den Delegationen — ebenso wie dem Minister des Aeußern — als die besten Bürgschaften für den Erfolg der Beständigkeit unserer auswärtigen Politil. *
Tas Blatt weist auf Die Slenf erungen des tteleg.crtcn Grabmapr über die heftigen Störungen der öffentlichen Meinung, Die sich jungst gegenüber Der Monarchie in Italien gezeigt haben, und. sagt bann:
Wir unterschätzen den Ernst solcher Störungen nicht und können nur wünschen, daß eine wichtigere Beurteilung Der bei uns obwaltenden Teiwenzen, die aus Den Telegatioiisdedatten fo l-ell hervorleuchten, auch in Italien bei der Bevölkerung, deren ge- lleigeric uaiwnalc Empfindlichkeit wir in der Zeit des llncges von Tripolis wohl begreifen, wieder eine Slintmung Herstellen möge, wie für Die Bündttispviittt der Regierungen Italiens
uns Oesterreich-Ungarns als Rejonan.-. erforderlich ist.
Da-- „^rcntbenblatt' schreibt ferner:
In der letzten Zen sind wiedsrholt P r essea n g rif s c gegen den T r s-i.b und gerichtet und zn diesem Zwecke Ge- rüchie üoer Unstimmigkeiten zwischen Den amtlichen Vertrelern der ös'erreicl>ifch--ungari'chc^i und der deutschen Politik verbreitet iw- ren. Dagegen rnhr.i bereits am 27. Dezember der „Lokalanzeige' " tt:-tt!'ng und *jnüatierle mit großer Entschiedenl/ttt, daß uie teiLbien Stcialöinuiiner und Diplomat sich in Fragen i-er Drr-buncpolltit in Uebereinsii.nmung mit dem Grawn Aehrenthal beiinden. Schock voryw '--rach -ine Meldung der .'lolnischen Zeitung uns Lerlln von den v us'kreiutttgen, bereu Urheber zu glauben fcheinrn, e.- tonne iipicn genügen, iN Oesterreich-Ungarn Misj- i reuen gegen D:ull'ch!enD zu säe:: und vvn den Bemühungen, Deren Fruchtlosigkeit sich bald genug Herausstellen werde. -Damit wäre v-a-o gründU)se Gerede, ch- r wie Der Berliner Lokalanzeiger sich •uytitütii. die kleine Br.fllurigue, die die Gegner des Dreibundes jclb'wersründlich für ihre Zwecke ansbeitteten, genügens abgetan. Wir wolle:? u.isererseits abichließens hinzujügen, daß die Erziehungen zwischen Dem Grafen v Aehrenthal und Den leitenden Staatsmännern Des Teutfchen Reiches stets die allerbesten nnD i r e u u D s ck a f t l i ch st e n waren und geblieben lind.
Ofen pesr, 31. T:z. Ter Pc st er Lloyd dementiert entschieden Die Meldung Pariser und Londoner Blätter, daß Ungarn S chrir t e" untern o mm en habe, in Frankreich Staats- anleioen zu plazieren. Auch sei es unwahr, daß Gras Aehrenthal für die Plazierung österreichischer oder ungarische. Anleihen Schritte unternommen habe.
Die Lreibuud-Glnckwüusche.
i i ” i mit 8 S ti m t Parteisekretär Rink, mrncr. gewälstt Wurde,
ter in Der erneu Koni renz- nut 8 •> •>
7 Stimn.cn aus seine Person vereinigte.
kygen. sowie I
.. e.i :imi'
^mantelchen i
Italien, und San Giuliano c :solche snr Kaiser Wttyelm und Den Kaiser Franz Ioiri an.-Drüdtcn.
Tiefe amtliche römisch Meldung ist m ceftci Lui.' Olimniuugsmache zugunsten des Krieges. < n .-clrrt aber au 1? nicht dos sonstigen Interesses, umsomehr, meint man an- neh.it en sollte, Die Anregimg zu diesen Glüs.ounschcn sei aus Berlin erfolgt. Solchen pa^iernen Bekräftigungen iu lein hohe ttttci beiiumessen
arid es änderte i großen ,.missa. .u.i jX-3 1«' Fabel!
Iie*t ?n r*2e.i
saz IX. auf. Das u-‘. nicht viel bis zu e .i st. ' Leo X. und Iu.iitt II - Wenn Die Marc r\e ... mit Kapuze ui : e-r ' einen langen 1- • ■ - ■ • anr bedecken mußtu. -yu1-' '
Jahreswechsels tauschllu Reiu-stanzler von B e t h m a n n - o l i w e g , Der Minifret des Acustern Gras v. tt c h r c r - thal und San Giuliano herzliche Glückwunschtelegramme auij, in denen o. Bethrnaii11-yollweg uno Graf v. Acyrenthal Die wärmsten. Wünsche für den König von
^remveno
L'm Scheitern Ser ftonzösisch-spanischen Marsilo- verhandlungeu?
Aus Madrid wird gemeloec Die s v a n z st s t sch- spanischen M a r o k k o - O e r h a n d l u n g e n snie durch Die Unterredung des französischen Botschafters Georfray mit Dem spanifchnt Minister oes Aeußern Garcia Prieto am Samstag keinen Schrittweitcrgekommen und scheinen au einem toten Punkt angelangt zu sein, da z,oischeu Der französischen Antwort und oer ipanischen Aursasll.ng in mehreren Punkten ein vollständiger Gegensatz besteht.
Es heißt, Francreich habe sich in einer an die spanisc! ? Regierung gerichteten Note über die das französische,Bolc verhöhnenden Karikaturen beschwert, Die in der letzten Zeit von Madrider Blättern veröfsentl'cht morden seien. Der Minister des Aeußern Prieto wieder habe in einer dem französischen Botschafter Geoffray uberietchten Note darauf hingewiesen, daß zahlreiche Mauren algerisches Gebiet ü o e r s ch r i t t e n hätt-'n, um sich Der Dcuppenadteilunb anzuschll.egen, Die in der Gegend von Melilla gegen Die jpantjchen Druppen kämpfe
Börsession bre Delegationen:
Die zweitägigen Tebaiten sind eine starke und wücdige Mani- sestatto.i gewesen nir Die Bündnis- und Friedens uuit Oester- .e ko'.iserva.iv« Richtung, wie Graf Aehrcu-
schretttt in Besprechung
Aus fieffen.
Tie Kommcrc>rucksachkll.
,b. Darmstadt, 1. Jan. Am letzten Samstag wurde r :e ganze Wagen!adung Sommer Drucksack en im G.- wichk von mindestens 10—12 Zentnern im Bureau oc. Zweit.' Mammer abgelieseri. Dies ist die erst Sendung von !;am.vc.. vuä- ißd>en, Die zur Eröffnung Der neuen parlamentarnchen _ j'iion bei -cr Kammer cingelaufen und gedruckt worocu sind, uachDem schon am Samstag vor W< 1.tackten Der neue Staatsvvra.ifchlag lur 1912 als ein gewiß ma;i weniger sckwer wiegendes Äiteu- stück ben KammermilglleDcii'. übersandt worben war. £ie bisherige Lieferung der Truck'a<hcn stellt abei nur erst Das Ma ; terid für Den Anfang Der 35 Landtagssession dar; ne iim'ci" außer dem Etat nm die Nummern 1—87 Der Drucksac. m, Deren Zahl sich im Laufe Der ^ anamentskain Paone au' iu. qeianit 60<J—700 Este Den onitzielll.i Kammermi U!; vom 7. . uh 191' enthaltende Drucksache tragt Die Nummer 662 ju ungern | pflegt. Emc Derartig umfangteidK unb schlverwiegenbe X.'aü ’-on Kammerdruckfachen würbe man sich ichon gefallen lagen müinni, ivenlt ihr Inhalt auch von cuipr entsvrechenoen Bcbeutung wäre. Abe. gzrabe das Gegenteil ist der Fall, wie ein Blick in AkUnsendung beweist. Außer Den ersten form elfen -tückev wie ccm Mitgliederverzeichnis dec Kammer, Der Thronrede und t c Mitteilung des Staatsminislers, baß ihn bei Gtw:;herzog zur Eickgegennahme bei auf sckriitlicheni Wege eingehenden nan difcben Adressen ermachtstzt habe, eurhalten die Druckwchen bisher nur die in Der Ihronube angetir.ibigten Gesetze'i vutte über die Abänderung cet Au s rü hc ung öb es! im mim g en dc- Rsici?simpf- (jciitjeS, Die Eitthbadigung für an ^u:* unb Silauem udic gc- fnfid.c* Rindvieh unD die Ausfiibrung des Reichsviebftucken- gesetzks vom 26. Juni 1909, sowie als Drucksache Nr. 87 den Gesetzentwurf über Die Tilgung bet Staatsschuld. Weiter liegen noch die vier gegen Die Wahlen in Bensheim-Zwingenberg, Wöll- ft ein, Nierst ein und Beerfett--n ttc'chhorn in Wimp m, kiii gegangenen Wahlproicstc vor. Alle übrigen Der 87 Drucksachan- numnurn sind Antr ige unb Anfragen von Mitgliedern des Laufes. Die nationalliberak Partei — nm mit den stärksten ;u be- ginneu ist mit 10 Anfragen and 3 Anträgen vertreten. Deren Inhalt int wefentlichm bereits mitgeteilt worden ist. Die Partei Der Bauernbundes hat bisher 5 Anträge eing-> btückll Das Zentrum 10 Anträge rem. Anfragen, Die fort- ' chr.: tliche Volkspartei 2 Anfragen unD einen Antrag. Tagegev tritt die numerifd) kleinste Partei Der Kammer, die Sozialdemokratie, mit nickt weniger als 42 Anträgen ober Anfragen auf, fo bafi auf Den Kopf jebe- MitglilL^s dieser Bartei ein volles .alDes Dutzend 'llnträge kommt. Aber bei w.nllicheu 12 Drucksachrn oer Snnalbemoiraten tritt allein foetr Ulriiii als erster Am .gsteller aus. Tas Sonderbarste in, daß der allergrößte Teil bicier Am rüge lediglick eine wort» Iidse Wiederholung aller derjenigen Ford-erungen enthält,_ Die feil vitten Zähren regelmäßig wtederkehren unD tum Teil schon häufig in Der Kammer erörtert unD zur Entscheidung gebracht Worben sind.
Der hessische Berweltuiigsaericht:hof wird bekarmtlick nach Einführung der neuen Bernrnlkungsgesetze eine weienUtcbc Erweiterung mit einem bem Präsidenien des Oberlandesgcnchts gleichgestellten Prüf identen im .vauptber m erfahren. Sicherem Vernehmen nach ick, so wird mi5 aus Darmstadt gttchriedcu, fetzt Geheim erat Tr. Angust Weber wm 1. ^Lpril b. Z. für diesen Posten in ussicl.r genomw u worden. Düi.iii wird unser mibe re» Dementi von Dem angeblich >i Rücktritt des Finanzministers und fct'Ua Ernennung zum Prä>identen des Verwaltungsgenchtsboses bestättgt.
Die Vandtagscriitzwahl im Wahlkreis Offenbaw-Dirburg.
m. Offenbach ... M.. 2. 'm. Im 17. nessifcheu Land- lagswahttreis war ' -.kanutlich anstelle des verstorbenen bisherigen MandatsmHabers, i.i Lanoro.abgeorvncttn Z.^Hannes Orb, iu einer am 10. Dezember in Fieber bei O,mibach abgehalienen SConferem bec ' .'r ialdemokrall.schcn 3 ml ei der Pac.eisekr ctar Star! Rinck - O n.nback als Kandidat für Die am 25. Januar Uatt- führte zu i in em Z iv i e s p a lt in b e r Partei, Die Den Protest Der Müt neuner Genossen im Gen ,ge hatte. Teil Anlag Doöu gab die Abstimmung, Die nicht wie bisher nach der Anzahl Der Dele- nLrtcn, sondern Der Orte vorgenonuuen wott>en war. Die Stadt WüMlit’im war durch diese MaßnaHni-' nm 4 Stimmen benach- teüigt unb hatte infolgedessen üoecmupt nicht abgchimml. Die Mühlheimer batten dann bei Der Lanresvatteileitung Bchckpverde erhoben und den mmssorstaiiD zur Einberufung einer neuen Konferenz mit Der gleichen Da.zesordmmg .lufgetorDert. Der Be- schwerDe wurDe auch fiat:gegeben unb am Sonntag morgen hat sichabermals Die im Saalbau in £ ' lwach tagen De Bezirks- biefec wurde nunmehr Dec frühere Reichstagsabgeordnete luiD
u?eii.rn .‘lerm.
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Tas .ckvnfistorrwn, Das bei dieser GllegLnhell aogehalten mürbe,
Kardinale entfalteten, doch nicht ün entferntesten an den wett lichen Glanz l^ran, mit Dem zu Den Zetten ver Große Des Papsttums Die Inhaber ter zweithöchsten Kirchengeivalt ;.-rc Vcrfon umgaben. Uralte Treck inonen uns Zeremomalgej etze machten es Den Kardinülen -Ur Pflicht, bei Den persa;i denen Ai..ässen verfst sosne Gewändec anzulegen. 'Bestimmte Regetn ' jtfiöer stellte zu." Boni-
Aus dem preiihWen Staatshu
Ter Entwurf des preußif'-steii Sta ans Halls für 12* 2 schließt in GitUiahme und Ausgabe uüi 4 301 24*2 2a0 Ml. ab. Zur Herstellung des Gicick>gewichts sind 19 Mtlliomn üi-3 außerordentliche Einnahme eingssleUi, Die im Wege einer Ani.ll e zu besck-afsen lind, gegen 29 ‘JOtf00(f .'Oll. i1 Jahre 1911. Zur vvrübergehenöeii Berstäriung bei Be triebsmiltel der Gci'.eralstpatt>kasse sind luic nn Borjahre Schatzanwi.Zungen bis zu 100 Millionen vorgesehen. An-- ben Reinüvcricküssen der Eisenbahnverlvaltuug sind 57 125609 Mk. zur Berstarmng des Ausgleichfonds eing stellt, eirva 25 Millionen mebr als im vorigen ^auvhaii '2m Pensionen für Zioilbeämle jinD über cis Millionen mchp vorgesehen C'5 im Vorjahre, an den gesetz llchcn Witwen- und Waifengeldern 1 271000 Mk. mehr und, an Peniionen und Hmterblicbeuenbeziigeu für Bolichchul lehrer und -Lehrerinnen 1 361 aOO BIl. mehr lex Urte ftützungsfonds für die Beamten ist insgefamt um 3 Millionen erhöht. Ter Unterstütznngsfond' für Die A r beiter ist angemessen erhöht. Es besteht die Absicht, zur Befriedigung der diiiigendslen Bedurfniise schon für Das laufende Etatsjahr bei Dem UnterslutzungsfonDs im Weg' vings kann Die Auszahlung der Mehrbeträge erlt erfolgen, iiachdem sich die Stcratsregttrung Der Zustimmung des Land- tages vergewissert har; es darf ober damit gerechnet wer ben, daß schon von Der zweiten Hälfte des Januar ab llnterstützungsmehrbeträgc von über eine Million zur Auszahlung'zur Verfügung stehen.
Zu Unterstützungen für Beamte, die zu oder vor Dem 1. April 1907 in den Ruhestand versetzt worden lind, unb für die Witwen.und Waisen dieser unb der vorher verstorbenen Beamten find 500000 Mk. mehr, zu Unterstützungen''n ausgeichvadene Volt'sschullehrer und -Lehrerinnen uno Witwen unb Waisen von Volksschullehrern sind 200000 Mk. mehr als im Voriahre angejetzt. Zu Unterstützungen Der Witwen unb Waisen und vor Dem 1. April 1907 verstorbenen oder pensionierten Volksschullehreru 50000' Mk mein.
Bei Der Eis enb ah nv e r wir itu n g sollen neben Den i’m Extraordinarium ai'Kgebrachten ^Qirteln eiroa 190 Millionen für die bestehender Bahnen Durch eine Anleihe bereit» gestellt werden. Tie Staatsschuld beläuft '.ch auf 9 428 874044 Mk.,
womit <l Die • natüillcke Entimcklung unb Den
ausgesuchter Silbe aus -üii ur 8-.ee- n Vitale unb r’l c c o l t i yallen i j.l ldti p^ur-llicI. Julius II. als besondere Auck-ttcknung c-r'


