Hach- uni Tieftm
Nr. 108
Erschein! Il-Nch mit Ausnahme id Eonntagi.
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Heer und Flotte.
Eine amtliche Aufllärung über Unterseeboote.
Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt:
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Zweiter internationaler Yausbejitzer-Nongreh.
~ Berlin, 7. Vlai.
Der heutige Berhandlungstag des 2. Internat ionalen^Haus- besitzerkongresses war dem wichtigsten Thema der ganzen Tagung
Redaktion, Expedition und Druckerei! Schul» (träfet 7. Expedition und Verlag: 5L
Redaktion: ^BNIIL Tel.-Adr^AnzttgerGtefeen.
Frankenhausen
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Mittwoch, 8. Mai (912
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8t Lauge, Siegen.
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Landwirtschaft.
** Z u ch tfo h l e n a n f a >l f. Auch in diesem Jahre ist von der Landwirtschaftskammer ein Ankauf von Zu chtfoklen in Belgien und Oldenburg beabiidytigt. ES sollen Jäl)r- linge und zweijährige Fohlen.aus Belgien und Oldenburg angekauft werden. Ter Einkauf in Belgien ist für die erste Hälfte des Mai, der in Oldenburg für Juni oder Juli vorgesehen. Anfragen über den ungefähr zu zahlenden Preis werden von der Landwinichastslammer umgehend beantwortet. Tie Bestiinniungen über Einfuhr der Fohlen werden Interessenten ebenfalls auf Wunsch zugesandt. Die Landwirtschaftskammer übernimmt bei den Anlaufen die sämtlichen allgemeinen Kosten (.alle Kosten ab- züglich der Ankaufspreise). Außerdem wird noch ein Zuschuß zu den Anlaufskosten gewährt, dessen Hohe sich nach der Bc- teilißung ^m Import richtet, aber 20 Prozent des Ankaufs- preiies nid’t übersteigen soll. Der Zuschuß wird an einen Besteller nur für höchstens zwei Tiere bewilligt.
tritt für eine Hnvokhelenvernck.erung für da:- ganze Reich ein.
Justizrat Ti Baumert iSpandau bezeichnet eine Konkurrenz der verschiedenen Zkreditinstitute für wünschenswert, hält aber eine v:>poll ekenversichcrung nicht für nötig.
Architelt Bissing Berlin» stellt den Zuiapantrag, die Mündelsicherl Eisgrenze für zweite Hvpothetcn auf städtische Grund- Itüde zu erhöhen
Tircltor Schöneberg Königsberg) teilt mit, daß die ostpreußischen Hausbesitzer ein Kreditinstitut für zweite tzypotheken begründet Haden, cs sei ihnen aber nicht gelungen, ihre Schuld Verschreibungen an den Mann zu bringen uno die Aktion sei darauf gescheitert.
Hierauf wurden die weiteren Berhandlungen auf morgen vertagt.
Die Militärvoklage in Sudgelaurfchuh.
:: Berlin, 7. Mai.
Ter Branntwein st euerauS schuß beginnt seine durch
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Vorlage fort. Tie Forderungen für die F e l d a r t i l l e r i e werden bewilligt. Es handelt sich dabei neben den durch die Heeres Vermehrung nötig werdenden Mehrforderungen an Stäben und Batterien besonders um die Umwandlung der reitenden Abteilungen von zwei Batterien zu sechs Geschützen in solche von drei Batterien zu vier Geschützen und um die Etaterhöhung von Mannschaften und Pferden bei einer Anzahl bestehender Batterien.
Es folgt die Beratung über die Forderungen für die Ver - kehrstruppen, besonders die Flieger. Ein Vertreter der Heeresverwaltung gibt Auskunft über ihre Erfahrungen und Absichten und stellt dabei eine Novelle z um Pensions- g c s e tz in Aussicht, wonach die verunglückten Flieger bezw. ihre Angehörigen ebenso behandelt werden sollen wie im ttriege Gealterte Betreffs der Verwendung der N a t i o n a l s p e n d e fordert ein volkspartciliches Mitglied Beteiligung des Reichstags in budgeterer Hinsicht. Vom Zentrum wird dem widersprochen, aber die Aussetzung höherer Preise zur Förderung unserer Motorindustrie verlangt. Tie Forderungen der Vorlage werden bewilligt.
In der letzten Sitzung war die L a n d w e h r i n s p e k t i o n jür Sachsen für das 19. Korps abgelehnt worden; in er ncutcr Abstimmung wird sic jetzt mit den Stimmen der Konservativen, der Nationalliberalen und des Zentrums angenom- m e n. Tagegen wird die Landwehrinspektion für Württemberg gegen Konservative und Nationalliberale abgelchnt.
Sodann wandte sich die Beratung der Forderung der Schaffung neuer , überzähliger Offiz i cr stcl l en bei der Infanterie aller Kontigente zu. Ter Berichterstatter wünscht Bewilligung, falls ihre Notwendigkeit für den Kriegsfall nachgewiesen wird. Ter Berichterstatter wünscht ferner Mitteilungen über die Tätigkeit der neuen Offiziere im Frieden. Ein .Vertreter des Zentrums hält die neuen Oberstleutnants für die schwachen Regimenter nicht für nötig, dagegen die Majore, und zwar bei allen Regimentern, auch denen mit zwei Bataillonen, sowie die 125 .Hauptleute.
Ter Kriegsmini st er begründet die Forderung mit der Rücksicht auf die Schnelligkeit und Sicherung der Mobilmachung. Generalmajor Wandel schließt sich diesen Ausführungen an und ergänzt sie mit vertraulicher Angabe von Zahlen betreffend die Mobilmachuüg.
Ein fortschrittliches Mitglied führt aus, wir hätten int Frieden ein Uebermaß von Offizieren gegenüber anderen Ländern. Sie müßten dann doch auch bei der Mobllmachung vorhanden sein, vielleicht seien sie nur unzweckmäßig verteilt. Zu bedenken sei auch die Belastung des Pensionsfonds und die Ueberfüllung mit Anwärtern für Zivilberufe.
Ter Berichterstatter, der der konservativen Partei angehört, ist von den Aussührungen der militärischen Sachverständigen überzeugt und beantragt die Bewilligung der gesamten Forderungen. Der Kriegsminister erklärt die bei uns nötige größere Zahl von Offizieren trotz der^ schon vorhandenen Ueberlegenheit im Frieden mit der größeren Stärke des deutschen Heeres im Kriegsfall. Ein volksparteiliches Mitglied glaubt, daß bei der Forderung doch wohl sehr Rücksicht genommen ei auf .Verjüngung des Offizierkorps. Hier stehen wir aber nicht so schlecht Frankreich gegenüber. Ter Oberstleutnant und der vierzehnte Hauptmann sind nicht nötig.
I n der Abstimmung werden die Oberstleutnants abgelehnt gegen die Stimmen der Konservativen und der Nationalliberalen. Die Majore werden für alle Regimenter angenommen gegen die Stimmen der Sozialdemokraten, die vierzehnten Hauptleute werden angenommen gegen Sozialdemokraten und Volkspartei. Angenommen wird auch bei der Artillerie je ein Oberstleutnant bei jeder Brigade und je ein Hauptmann bei den Regimentern, die keinen Oberstleutnant erhalten.
ES wird sodann weiter verhandelt über die Ergänzung des preußischen Militärhaushalts. Ter Ausschuß ist damit einverstanden, daß einige durch die Wehrvorlagen nötig werdende Mehrausgaben, insbesondere Kasernenbauten und Anschaffung schwerer Pferde zur Bespannung schon vor dem 1. Oktober ui Angriff genommen werden.
.Weiterberatung Mi11wodr
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== Grand Prix. WelUuutellung Turm
mehrtägige Pause unterbrochene Beratung erst morgen. Ter Budgetaus schuß setzte heute die Beratung der Militär-
Unterbliebenen.
8. Mai 1912.
„Tas „Berliner Tageblatt" bringt in seiner Abendausgabe vom 4. Mai einen Leitartikel „Tie Vermehrung der Untersee boote",.in dem Kapitän zur See a. D. Persius u. a. schreibt: Zweifellos ist, daß die englischen und französischen Unterseeboote den unserigen überlegen sind und baß die dortigen Besatzungen besser mit diesen Booten umzugehen Der (toben. Demgegenüber ist festzustellen, daß die Qualität unseres Unterseebootsmaterials demjenigen der anderen Nationen an Güte mindestens n i ch t n a ch st e h t, und daß die vorhandenen beutidnu Unterfeebootsbesatzungen gerade in letzter Zeit wieder Gelegenhcli gehabt haben, zu zeigen, daß sie den an sie gestellten hohen An ioröerungen im vollsten Maße entsprechen, Wallache ist ferner, daß der im Jahre 1908 mit dem Charakter als Kapitän zur «ee verabschiedete Artikelschreiber niemals Gelegenheit gehabt hat, ein deutsches Unterseeboot zu betreten oder sich em Urteil über die Güte des Materials und die Leistungsfähigkeit der Besatzungen zu bilden. Wenn Persius lagt, daß es sich empnehlt, bei dem Bau von Kriegsschiffen mit onenen Karten zu ttnelen: Ties Prinzip befolgen alle Marinen, ausgenommen die deutiche, so verrät er nur einen großen Mangel an Sachkenntnis. ~er kürzlich veröffentlichte englische Etat für 1912 enthalt ferne Jn gaben über die Zahl der zu bauenden Unten eeboote. 2luch die vom amerikanischen Navy-Tepartemenl herausgegebene Liste „Ships date 1911" macht von vielen schufen keine Angaben. Was die von Persius angeführten hohen Zahlen von bereiten engli'chen und französischen Umeneebooien anbetrnit, jo lei fest- acftellt: Von 67 fertigen englischen Unterseebooten piw wahr-
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nur die von anderen Marinen vorgesehene M i n c n b a s e n - sperren, aus welche Teutschland aus guten Gründen nicht per* sichtet. Nur acht englische Unter)eeboote sind zu weiter ausholenden Unternehmungen geeignet und können somit mit den beutidKn Unterseebooten in Vergleich gestellt werden. Bezüglich der fr an zosischen llnterjceboote wies Pain Leve unwidersprochen darauf hin, das; von den vorbandenen 81 französischen Unterseebooten nur 41 tatsächlich militärischen Wert besitzen. Soweit man sich ein Bild ^machen kann, mögen 22 dis 25 von diesen 41 Booten größere Seeausdauer besitzen und für einen Vergleich mit den deutschen Booten in Frage kommen. Irreführend ist auch der Satz des Artikels: „Im neuen englischen Etat sind beträchtliche Forderungen für den Unterfeebootsbau eingestellt. ' Es sei darauf hingewiesen, daß der englische Etat für 1912 eine Forderung von etwa 14 Millionen Mark für Unterseeboote enthält, während in dem heutschen Etat 20 Millionen angefordert werden T-er Staatssekretär gab im übrigen bekannt, daß es in der Msicht der Marineverwaltung liegt, die Zahl der deutschen Unterseeboote auf 72 Boote mit großer SceanS dauer zu bringen. Tie deutsche Technik steht durchaus auf der Hohe und darf auf ihre Erfolge stolz fein. Tie Schlußmahnung des Artikels: „Mehr Initiative auf dem Unterseebootsgebiet" ist daher stark deplaziert. Das Unterfeebootsproblem wird von der beut leben Marineverwaltung andauernd auf das energischste studiert, allerdings mit sachlicher Nüchternheit, die im Interesse der Steuer zahler und mit Rücksicht auf militärifajc Anforderungen geboten ist.
nach laiigem 116bö Vater,
und ihre beste Losung für den Hausbesitz. Ter Hauptbericht- erftatier Juslizrat Tr. B a u m c r t «Spandau) unterbreitete der Versammlung Leitsatz e, in denen gefordert wird, daß jede Hypothek seitens des Gläubigers in der Regel unkündbar fein müsse und eine allmähliche Tilgung der Hypothel eingeführt werde. Zur bin städtischen Realkreoit jeicn Hypothetenvereine ober Pfand- oriefinftiuite für erste und zweite Hypotheken nach dem Beispiele Däneniarks ins Leben zu rufen.
Direktor Dr. Mindest vom Berliner Pfandbriefamt schilderte die Tätigkeit dieses Institutes, das verpflichtet sei, jedem Berliner Grundbesitzer Kredit zu gewähren.
Stadtrevisor Ramm Göteborg) meint, daß der Staat nicht nur dem Kleinwohnungswesen, sondern auch dein Wohnungswesen des Mittelstandes, wie überhaupt dem aller Klassen helfen müsse.
Redakteur Justnielfen (Kopenhagen) schildert die Verhältnisse in Dänemark und labet ben nächsten Internationalen Hausbesitzerkongreß nadi Dänemark ein.
Rechtsanwalt Tr. Remond (Paris) regt an, daß die Haus- besitzervereiue die öffentliche Meiimng für die Entwickelung des Realkredites intereffieren.
Rechtsanwalt Tr. Pirkl (Reichenberg i. B.) legt die 93 er- hcltnisse in Oesterreich dar, wo für die ersten Hypotheken Un-
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Der Präsident Kohler eröffnet die Sitzung um 10»« Uhr und heißt die Erschienenen willkommen zu neuer Arbeit. Er bemerkt, daß diese Tagung kaum über diese Woche binausgebai wird. Als Hauptpunkt dieser Tagung ist die Besprechung der Besoldungsvorlage anzusehen. Ter Präsident bemerkt aber, daß cs sich um eine Besprechung des Reglerungsentwurses handelt, nicht etwa um eine Beratung. Tanin die Fraktionen Gelegenheit haben, über diese Angelegenheit sich ausreia>cnd zu beraten, beabsichtigt er, die heutige Sitzung bereits um 12 Uhr au schließen
Tie heutige Tagesordnung enthalt neben der Regierungsvorlage, Summarische Uederi'icht der Einnahmen und Ausgaben Ser Staatsschuldenverwallung für 1908 und der Regierungsvorlage, Abtretung von Wegparzellen des Großhcrzogtum Landcseigentum in der Gemarkung Gernshetm betr., noch eine Reihe von Anträgen. Tie beiden Regierungsvorlagen werden nach den Anträgen des Ausschusses ohne Tcbatlc erledigt: ebenso werden die Wahlprotcste gegen die Abgg. Heerdt, Tr. Stephan und Mergelt ohne weitere Bemerkungen für erledigt erklärt
Zu Punkt 5 der heutigen Tagesordnung, Besprechung der dringlichen Anfrage der Abgg. Tr. Boxheimer und Genossen, die Be kämpsung der Rebsckstidlinge und der Tierseuchen betreffend, spricht zunächst der Abg. Finger (Natt.), der m längerer Rede die Maßnahmen des Kreisamtes Worms gegen die Vorwürfe verteidigt, die gegen sie erhoben worden sind. Er geht bann näher auf die Art einiger BekämpfungsmetHoden ein Ter Redner ist aber aut der Tribüne wegen der andauernden Unruhe des Hauses absolut unverständlich. Mehrere Ermahnungen des Präsidenten zur Ruhe bleiben ohne Erfolg.
Abg. B e ft (Natl.) tritt ebenfalls für die Wormser Maßnahmen ein, die von großer Wirkung waren und viel Vorteil gebracht hätten.
Minister des Innern v. Hombergk: Ter Standpunkt der Regierung, wie er in den Antworten auf die Jitterpellationen bargelegt worden ist, ist dutck) die Ausführung bei Interpellanten nicht erschüttert worden. Tie heutigen Redner haben oic _Ber- orbnungen im Kreise Worms genügend verteidigt, lieber die Lache loäre aber noch bei Gelegenheit der Besprechung eines von dem Abg. Tr. Winkler gestellten Antrages zu reden.
Abg. Box he im er iZentr.) kann sich den Ausführungen der Abgg. Finger uiid Best nicht aiisdstießen.
Abg. Tr. Winkler «Natl., kritisiert die Maßnahmen des Kreisamtes Worms. Man sei mit Zwangsmaßregeln vorgegangen. Dadurch sei die Erregung sehr gesteigert worden.
Abg. v. Brentano iZtr.,: Es handele sich hier um Spezial- fragen, die schwer zu behandeln find und aud) nur von Kennern. Eigentlich hätten alle vier.Redner recht. Gegen die Mos-regeln des Kreisamtes latzt sich nichts jagen. Aber auch der Abg. Tr. Winkler hat Recht, wenn er meine, daß die Regierung hier Gnade üben könne. Man müsse Milde walten lassen. Die Rheinhessen sind wohl zu überreden, 'aber sie wollen feinen Zwang.
Abg. Finger (Nil.): lieber ibie Anordnungen des Kreis anites iätten unparteiische Richter zu urteilen gehabt. Es habe sich nicht nur um Versuche, sondern um bereits erprobte Maßnahmen gehandelt.
Tie Beratung über Punkt 5 'wird damit geschlossen.
Zu der Besprechung der Anfrage der Abg. Tr. Osann und Lang, betreffend die Teuerungsverhältnifse bei ben .Eisenbahn- arbeitern, verlieft per
Finanzminister Tr. Braun eine Regierungserklärung. Darin ist gesagt, baß aud) immer eine Lohnerhöhung eingetreten sei, wenn sich das alS notwendig erwiesen hätte. Tie Lohnerhöhungen des Bezirks Mainz haben sich int Jahre 1910 auf etwa 630000 Mk. belaufen. Für Oberl-esfen betrugen sie etwa 220 000 Mark, wie die Eisetchahnbirefrion Frankfurt feftgeftellt ,l)abe.
Auf Antrag des Abg. Tr. Osann wird die Besprechung vertagt.
Zn der Anfrage der Abg. Ittebel und Genossen, betreffend Wasserschäden m Ober- und Uitter-Sensbach und Hlltersklingen, verlieft der
Minister des Innern v. Hombergk eine Regierungserklärung, nach der eine Gewährung von Beihilfen aus der Staatskasse nicht tn Aussicht gestellt werden kann.
L5bg. Kredel beantragt Vertagung der Besprechung. Das Haus stimmt dem zu.
Uni 12 Uhr schließt die Sitzung. Fortsetzung morgen, Mittwoch, 9 Uhr.
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Die Pflege der Stimme erweist sich immer mehr als ebenso notwendig wie diejenige etwa der Hönde und der Zähne. Unter allen Mitteln, die eine klare freie Stimme schaffen, wohl tuend auf Rachen und Hals wirken, üblen Geruch aus dem Munde nehmen, hat sich keines nur annähernd so verbreitet und behauptet, als die in ihrer Wirkung unvergleichlichen Wybert-Tabletten. oie gehören zum eisernen Bestände jedes Haushaltes, wie Seife und Zahnpulver. Die lange ausreichende Schachtel kostet in allen Apotheken 1 Mk. Niederlage L Gieren: Pelikan-Apotheke, hrcuzpt 2.
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. L. Z. 12.
Friedrichshafen, ti. Mai. Tie heute rrüh um 7,50 Uhr angelretene Fahrt des Luftschiffes „L. Z. 12" (Z. 3) dauerte vier Stunden und diente militärischen Zwecken. Jn der Beobach- tungstabine befanden sich außer dem Grafen Zeppelin mehrere Generäle, welche aus 1000 Meter Hohe eine militärische Hebung des Konstanzer Regiments beobachteten. Die Fahrt verlief zur vollsten Zufriedenheit und um 12 Uhr war das Luftschiff wieber in seiner Halle geborgen.__
wandern und Helfen, Bäder und Sommerfrischen.
---Bad-Nauheim, 5. Mai. Ter Taunus klub „W e t- terau" hielt gestern abend unter dem Vorsitz von Finanzrat H o o s - Friedberg auf dem Johannisberg eine außerordemiiche Hauptversammlung ab, die von hier und Friedberg gut besucht war. Die von einem Ausschuß ausgcarbfitctcn neuen Satzungen des Vereins wurden vorgelegt und mit Neinen Aende- rungen genehmigt. Anschließend daran nal)m Wanderwart Geometer Ritzert-Friedberg die Verteilung her Wanderauszeichnungen vor. 3 Mitglieder aus Friedberg und 7 aus Bad-Nauheim, die sick) int letzten Jahre an mindestens 9 oder int Laufe der letzten ö Jahre an mindestens 2ö Wand^iinigcn beteiligt hatten, konnten das goldene Vereinsal^eick)cn erhallen. Unter den Ausgezeickineten besinden sich 3 Damen. — Seine nächste Wanderung unternimmt der iTaunuMub nächsten Sonntag. Sie führt von Hungen über Nieder-Bessingen, Albach und Annerod nach Gießen.
n. Tarmstadt, 7. Mai. Im „Kaisersaal" fand eine Zusammenkunft des Tarmstädter und Offenbacher Zweigvercins vom Vogelsberger Hohen-Club statt, die außerordentlich zahlreich besucht war. Hatten doch die Offenbacher ihre Wanderung von Jugenheim über den Felsberg und Frankenstein nach Darmstadt in der Stärke einer vollen Hundertschaft zurückgelegt. Ter hiesige 2. Vorsitzende, Bruchhäuser, widmete dem Offenbacher Bruderverein Worte des Willkommens, während Lehrer T e r n - Offenbach in seinem Dank als gemeinsames Ziel aller Zweigvereine die Pflege der Heimatliebe und Förderung aller Bestrebungen zur Weckung der Heimatpflege betonte.
Zweites Blatt 162. Jahrgang
Tie „rietzenn Famlllenblättrr" werdendem
.Anzeiger« viermal wöchentlich deigelegt, da» L" II U M R ÄB VL, Ä,
„Krclsblatt für deo Kreis «letzen" zweimal V * V W 'W B > ■ V V ~
wöchentlich. Die .^aad-lrtlchastllche, Seit- 9 r
fragen" erscheinen monatlich zweimal. (öCltßtttl*Anzeiger für Gverheffen
lintbbarfcit bestehe.
Künftanftaltsdesitzer Humai (Nkünchen) ^spricht in längeren Ausführungen die Versuche zur Regelung der zweiten Hypolhekeu- frage. In Gelseniirck»en Ijabc man eine Versicherung für zweite Hypothelen vorgeschlagen, in Mannheim eine Bcictsverlunversiche- rang. München habe den gangbarsten Weg beschritten, indem es eine Hausbesitzerbank gründete, die schon für 600000 Mark zweite Hypotheken ausgegeben habe. Allerdings müsse man auf den Hausbesitzerftand erzieherisch einwirken und den solchen Haus brsitzer trennen von dem, der nur Miete einnimmt uiü> nichts '^zahlen will. Er stellt schließlid) den Antrag, zur Lösung der Frage des Realkredits bei den zweiten Hypotheken einen 'Ausschutz e-inzusetzen. Diejenigen Städte Teuischlands oder des Auslands, Deiche sich praktisch auf diesem Gebiete betätigen, sollen die Pflicht ?-ü>eu, jedes Jahr ihre Erfahrungen und t'lbrechitungeu diesem Ausschuß einzusenden, der es dann weiterverarbeiten soll.
_ Tirektor Eohen (Hamburg) weist darauf hin, datz auch in y: —=v’öö'wrf«. «»rieften
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