Ausgabe 
8.11.1912 Erstes Blatt
 
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Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten.

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in Straft treten zu lassen. 1

"Infolge dieser Sachlage ist nun soeben von einer Anzahl freisinniger und sozialdemokratischer Abgeordne er b.i der tipcitcn Kammer ein dringliä>er Antrag Adelung und Genossen einqebracht morden, in welchem beantragt wird, die stammer wolle beschließen, Großh Negierung zu er­suchen, ihrer Zusage entsprechend urngehenb den Gesetz- entimirf, die Gehalte der Kammerbeamten betreffend, zur 21115Der "eiuc\ heuD''lvgründrie Antrag enthält interessante Anaabeu über die in der ganzen Angelegenheit während ber lohten Monate zwischen den Beteiligten gepflogenen Verhandlung en. Es geht daraus hervor, daß die Negierung sowohl von der Zweiten, wie von der Ersten Spammer schon in verschiedenen Eingaben ersucht worden ist, auch den in Frage stehenden Gesetzentwurf zu veröffentlichen, ohne daß jedoch die bislwrigcu Bemühungen zu e.nem Eiso.g geführt batten ^n der Erläuterung des Antrags wird insbesondere an die Erklärung des Finanzministers ui der Sitzung der Zweiten Kammer vom 11. Juli d. erinnert, daßin Ucbereinftimmung mit der Ersten Sbammcr d.e Regierunc bas Gesetzgebungswerk über die Beamteng ha.te und die Schuldentilgung als ein einheitliches anftcht und ebenso einheitlich auch für alle die einzelnen Gesetze, so daß eines ber Gesetze für sich allein nicht veröffentlicht werden tonnte Dieser Er,lärmig war vorausgegangen eine Zus-'ge Miene der Negierung im Finanzausschuß der Ur|tvn Kammer, daß sie nunmehr nach dem Entgegenkommen des Finanz­ausschusses in der 2chuldentilgungs|rage Erhöhung von i , auf 1 Prozent) in der ang n hmen Xxige sei, | mt.iaien Beschlüssen des Ausschusses zuzustimmen. ^ie mache Die Beschlüsse des Ausschusses zu den ihrigen und w^rde )te in der Zweiten Kammer vertreten. An diesem Kompromiß,

politische U hft'mmmfdtcn.

Aus Darmstadt wird uns geschrieben:

Zu den mancherlei unangenehmen oder peinlichen Emp­findungen, die in den letzten Wochen durch die fortgesetzte Verzögerung der Borlegung des GesetzenNvurss über die Turchftihrung der organischen Besoldungsreform in weiten Streifen des Landes ausgelöst worden sind, gesellt sich zetzt noch eine neue, recht wenig erfreuliche Angelegenheit, deren Folgen möglicherweise zu recht ernsteii pDUtt|u)enUn­stimmigkeiten" zwiscl)en Negierung und Volksvertretung zu führen geeignet sein können. Es waren bekanntlich im Sommer dieses Jahres bei Verabschiedung der prov-.son- >eii Besolduiigsreform verschi.dene Gesetzentwürfe mit er­ledigt und u. a. auch ein als Initiativantrag von den Stammcni behandelter Gesetzentwurf über eine andere Ge­haltsordnung der Beamten beider Ständekammern ein­stimmig genehmigt worden. Sämtliche Vorlagen, emschl:etz- lich des Gesetzentwurfes über die Schuldentilgung, ent­sprangen einer Einigung, die zwischen der Reg.erung und den Laiidständeil abgeschlossen wurde, und es galt nach der allgemeinen Ansicht beider Slammern als selbstverständlich, das; in dieser Einigung auch der Initiativantrag über Die Gehaltsordnung der Kammerbeamten mit emgelchlossen sei. Während nun aber alle anderen Gesetzentwürfe dieser Eim- aung bereits längst veröffentlicht sind und damit Gesetzes­kraft erlangt Ijabim, ist der von beiden Slammern einmütig vorgeschlagene Gesetzentwurf über die von den Kammern den landstänbischen Beamten gegenüber öfter gcg.bencn Maae, betreffend ihre anderw-.ikige Geha.tsregelnng bis­her nicht veröffentlicht worden und die Negierung denkt auch allem Anschein nach gar nicht daran, auch dieses Gesetz

Die letzte Hcitcrtoloiie in Hessen.

Von Dr. G.

Aus den alten Eichen und Buchen im ILehrholz zu Lang- Göns befand sich seit Jalirhunber.cn eine .und breit be­sonnte Niststättc von Fischreihern, hie im 3abru iöbö letber zerstöit wurde. Als man damals den Wald abholzte, ließ der Oberförster trotz aller Bitten die Bäume nicht stehen; |ie Nelen unter her Art und die scheuen Vögel zogen iur immer von dannen Nur einzelne Paare kehrten wieder und nisteten noch et!übern al in der weiteren Umgebung, an der Badenourg und aut einer alten Fichte im Philo,ophenwald bei Giesten.

Tic Kolonie Lang Göns bot ein äußerst intere,lautes Bild. Die graü7n Fischräuber mit den schönen ^- inih ^0^01 uni> den filbera tanzend en Flügeln traten regelmäßig aut -Lrter- tag (Mitte Februar in Scharen ein.

etliche Tage vor dem Haupikrupv em vaar her Bogel als Borposten unb Svälier In der ersten Zeit ihrer Anwesenheit luchten ne ihre Nahrung gewöhnlich auf den ch^gckbarteii Feldern, wo ne im Vertilgen von Schnecken gute Dienste Unteren. Dann aber ninqen sie in der Regel in zwei Hauptrtckstungen aut die Nahrung,^ suche Tie eine führte nach der fischreichen Lahn die andere nach den £.nellbadien im Vogelsberg mit lbren grellen- Nach lach- vcrständi.ioni Urteil legten iic die weit ube. 10 ~tiinhenburagenoe Strecke bis zum Sudabhang des Vogelsberges nach Gedem und Hirzenhain in kaum einer halben stunde zurück.^

Die hohen Bäume mit dem dicken, glatten Stamm und den weit nach außen ragenden tieften boten den Reihern E ounstige Niststätte. Auf einem emsigen Baum wurden bis 3u 10 Nester mit 50 und mehr Eiern und jungen gesablt. ~ ?

Mit den Naben standen die Reiher am gemanntem Futze. Der "Nabe benutzte nämlid) die Abwesenheit der Alten, tun die Eier zu stehlen, und der noch lebende Forstwart Deller war Beuge dntiWnmaubeS. Er verscheucht- ben Sögel, la».

das Ei aus dem Schnabel lallen hei; und hob c» aut In den dem Horst benachbarten Kleeäckern wurden vtter^ N.iherc er gc sundeu die ganz sicher von derartigen xubitahkn herruhrtm. War es doch für die Raben nichts Leichtes, mit ihren -schnäbeln die ziemlich großen Eier festzuhalten. , x

Einen prächtigen Anblick gewahrte es, wenn Eudsbe^char der Eltern den Nestern zuflog, die Strome mit ^schrn gespickt, imb den Inhalt würgend über den weit geoNneten ^ckmabelu der stets hungrigen Jungen, entleerte. Mancher Fstch Nel dabrtzur Erde nieder, wo er durch seine raiche Verweiung einen ltarken üeru )

Schlußfeier der Bracht-Ausstellung versammelte srch heute abend eine kleine (Gemeinde imHotel zur Traube". Bürgermeister gtiüKcr begrüßte namens des Arbeitsausschuifes die endneneiien Gäste, insbesondere Herrn Geheimrat Bracht und führte aus, daß hier zum ersten Male dank her Initiative der Freien Ber­einigung Darmstädter Künstler und ihres verdienten Vorntzeuoen Pro, Beyer der Werdegang und die ganze s-chanensgeichickste eines Meisters gezeigt worden sei, dessen Namen langst in dem Buche der Geschichte unserer ästhetischen Kultur eingetragen |ei. Tin erheblicher Teil des Überschusses wurde dazu Deruxmot, um eine der schönsten und wertvollsten Schöpfungen Brachts aus neuester Zeit als G. schenk für Die Stadt zu erwerben, wobei Geheimrat Bracht einen bedeutenden Nachlaß gewährt bat. xer Rest des Ucb er schuf ses, der rund 5000 Mark betragt, soll die Grundlage eines Fonds bilden, her für künftige hiesige Ausstel­lungen auf hem Gebiete her freien Kunst in ihrem iveitesten^Um- fangc garantieweise zur Verfügung gesteht werben wird., dieser Fonds soll hie BezeichnungE u g e n - B r a ch t - L> 11 s t u n g ulnH Wallot-Gedächtnisfeier in Dresden. In Gegenwart hes Kronprinzen Georg und einer zahlreichen Festversammlung sand im Sitzungssaale her Ersten Kammer zu -resden eine vom akahemischen Rat her Königlichen Akahemie her bildenden Künste veranstaltete Gehächtmsieicr für ben verstorbenen Erbauer des Stänhel-auses, Pmil Wall o t, statt. Unter den Anwesenden befanden 'ich außer her Witwe unb her Tochter Wallots die Staatsminister, die Spitzen her Behörben um, hie Lehrkörper der hiesigen Hochschulen. Staatsminister Graf Vitzthum von Eck- fiacbt hieß hie Erschienenen in einer Begrustungsaniprache wul- lommen. Tie GebächMisrebe hielt her Architekt Profeftor xr. Bestelm ey er^^ . 3taricn ber Mailänder Scala wird Wagners Parsifal 1914 ausgesührt werden. Xie Ueberießung bes Texte--- ist von dem Theaterkritiker des Eomere della sera Giovanni Pazza. Tie Vorbereitungen zu der Auftichrung haben bereits begonnen, sie wird dirigiert und geleitet von Tullio Serafin. .

Kurze Nachrichten aus Kunst und Willen- schäft. Ter ordentliche Professor und Tirektor derKinder- Ninik an der Universität Straßburg Tr. Adalbert Czerny hat einen Ruf an die Universität Berlin als Nachfolger von Gebeimrat Prof. Heubner erhalten. Tas von Profefior x ül- f er-Dresden mit einem Kostenaufwand von 2 Millionen Mark erbaute neue Stadttheater in Duisburg ist am 7. November feierlich eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben worden.

Nr. 264 - (Erftes Blatt 162. Jahrgang Freitag, 8. Novembtt 1B2

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sterulprech - Anlchliiise: WM polinlchen Ter! August

SSSS General-Anzeiger für Gberhesfen E« Linahm? von »nzeigen Hotationsdrud und Verlag der vrüdl'schen Univ.-Vllch- und Steinöruderet R. Lange. Nedaktion, Expedition und Druderet: Zchulftratze 7. Land-. E vey, 'ür den 8 »öS?" Bübingen: Fernsprecher Nr. 269 Sefchaftrstelle Bahntzofflrahe 16a. "Uuzeweute.h H. BeL

verbreitete, der die Fuchse in Menge anzog, was auch die in der I Nähe befindlichen Fuchsbauten bewiesen.

Waren die jungen Reiher soweit flügge, dann verließen sie | acrn vor der Zeit das Nest, und balancierten auf den Aesten bin unb her. Gar manches stürzte hierbei herab und ward eine Beute der Füchse. Tag und Nacht gmgd auf dem vorste lebhaft ui In dem etwa 20 Minuten entfernten Dorfe Lang-Gon» tonnte man nachts über deutlich das Schreien der Alten und Jungen hören. Nach Schluß der Brutzeit, Ende Juli, zog die stark ver­mehrte Reiherschar wieder aus der Sfolome weg.

Sehr ersreulich ist es, daß dieser Reiherltand nach der Natur gezeichuet worben ist. Tas Bild hat ber Photograph Boller in Lang-Göns kürzlich aus einer wohlgelungenen Imicht»postkarte in den Handel gebracht. Ebenw bas Bilb eines ausgeftopften Reihers ber Kolonie, der sich im Besitz des Verrn Joh. Leber V in Lang-Göns beiinbet, der beit Vogel erlegt hat. der Eier- fammlung des Herrn Landgerichtsrats Müller ,ni Gießen, b e an Großartigkeit unb smveit hie Eier ber emheiniiichen Bogel in Be­tracht kommen, an Vollständigkeit ihres Gleichen sucht, lanuman auch eine Anzahl Reihereier des Lang-Gonier Horstes sehen.

Ter Fischreiher ist nicht ine einzige Vogelart, die burch hie neuere Forst- unb Landwirtschaft.in ihren Daftinsbedingungem namentlich ber Nistgelegenheii gefchma ert worben An ,tch bat die Zahl unserer heimlichen Brutvogel sich auffällig ver­mindert, io daß auch an Jnsektensrefiern, Grasmücken, Fliegen- fängern, Schwalben, Bachstelzen ufw. noch nickst halb> w viel^da nnd _(3a nnr in fahren Manche Arten nnd tatsächlich fast ver- sckstvundeu, z. B. der Kolkrabe, der Eisvogel, die Gabelweihe, die Elster Gan; besonders sind tue Höhlenbrüter benachteiligt, dw hohlen unb alten Bäume werden im Walb mcht mehr geduldet, und hie Nistkästen sind für die kleinen Arten b'e Mei,en, Kleiber, Baumrotfchwänzchen unb anderen ein vorerst ungenügender Griap- größeren Höhlenvögel dagegen nnd aus Lberhenen fast ver- sckwun^n. Man hört rm Gießener Stadtwald kernen,. Waldkauz und keine Hohltaube mehr: auch die Bunt,pechte nnd leiten geworden. Tnrch die Veränderung im Heßler und der Lichtenau sind die früher zu Hunderten raitmacbcnben nordiichen -^trand- läufer und Regenpfeiferarten fast gänzlich vertrieben worden

Tie jetzige Generation kann sich tat,achlich feine Borltellung machen, wie viel reichlicher das Bogelleben, die ^^tterlings- fauna und vielfach auch die Flora vor 40 und oO Jahren ge­wesen sind.

Schlußfeier bei Bracht-Ausstellung Aus ! Darmstadt, 1. Noo. wird uns geschrieben: Zu einer kleinen

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dasein «-schlossen^ Ganzes bilde" werde sie iestba,len I ..Woran, liegt nun die »crAerun^DH »w i s ch e n^d e n Der Prajident der Zweiten Kammer hatte nun am . *n. Jcblcn & (,(t f ]\ vorhanden sind, wußte man längst anS der

31. August d. I. an das Staat»miniftcrium ein Tatsache, baß diese Verschiebenheil ber Ansichten zu der prozentualen

gerichtet, worin er aus diese regierungSseltlgen Erklärungen ber Webältcr nach her letzten Regierungsvorlage geführt

iünwicS und betonte, daß der Nickftvotlzug dteieS, .Gesetz- ^ic geit des Sommers und hie weiteren Derhanblungen

entwurfS nach seinem Dafürk-alten mit der gcschastlra)en l.^sven hie Differenzen nicht beseitigt zu haben. Wie lange loll Behandlung der ganzen Angelegenheit in der Kammer zum Nachteil ber beteiligten Beamten, Lehrer ufro. her

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w H-rb-iMrun« eines "dgül.rzen Besten,i^ ^war d. «°^°;°.sba'd M

Auf dieses Schreiben des Slammcrpra)ideuten ist nun verabschiedet werden könnte. Tas hatte allerdings zur Vor- zwar eine Antwort des Staatsministeriuins erfolgt, vtc I nUÄ|cßung, daß die Vorlage im Monat Oktober an die Zweite aber auf den Inhalt des Schreibens überhaupt nicht Kammer gelangt wäre. Tas batte man auch nach der Zusage her acht sondern nur eine Auslegung ihrer im Finauzaus- Regierung, sie werde im Herbst die bciuuttoe Besolhungsorb- »ÄSÄS |ro-

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erster Kammer sein, sich mit dieser Auslegung der Jic- LQmcn q(rbcit in, Interesse des Landes lebhaft zu bebaueniu aierunq auseinanderzusetzeu. Zum Schiufte weisen die .in- $ßie hie Dinge jetzt liegen, kann kaum in Aussicht genommen traasteiler daraus hin, daß die Nichtvollziehung dieses von werden, daß die Vorlage noch vor den Beratungen über daS beiden slammern unter Zustimmung der Regierung verab- ^Budget in Behändlung genommen wird."

schiedcten Gesetzentwurfs f ch w e r e v e r s a s s u n g s r e ch t - ----------- . . . TT*. TTT

iche Differenzen prinzipieller Art zur Folge ^Mkel fCftt ÖCIt KtlCg fOtt.

h^ben könne. . I Mir erhielten heute früh eine Meldrm-g aus Sofia, wo-

Der vorstehend skizzierte Antrag und seine Begrün- hl)rt gerüchtweise verlaute, die Titr.ei habe sich jetzt

düng bezweckeii in erster Linie eine Wahrung der ver-1 einem dir e kt e n Friedensvorschiag an Bulgarien ge-

assungSinäßigen Rechte der Zweiten Kammer und Da oer > Un§ scheint dieses Gerücht ungiaubhast zu fein,

in denr 'Initiativantrag niedergelegte Ge|etzentwurf vom bcnn gleichzeitige Meldungen aus Konstantinopel über den Ältestenrat der Zweiten Kammer und -4 Mitgliedern der letzten Ministerrat sagen das Gegenteil: der

Ersten Kammer beschlossen worden war, so kann man woist i^. ^rde fortgesetzt. Dem OKneralissimus Nazim

annehmen, daß die Mitglieder beider Standekammern auch .' nntrbc einGehilfe" zur Seite gestellt, was für ihn

geschlossen hinter den getroffenen Vereinbarungen der Eini- ein kleines Mißtrauensvotum bedeutet. Daß auch gung stehen werden. _ die Bulgaren in den letzten Schlachten arg gelitten haben,

Es ist jedenfalls im höchsten Grade bedauerlich, daß heute eine amtliche bulgarische Notiz unumwunden

eine so unangenehme Lage, wie sie durch die Erläuterungen Lu. Lnele-Burgas und Bunar Hissar hatten )ic lo 000 des Antrags jetzt ossenbart wird, überhaupt Platz greifen ^ote und Verwundete, die Türken angeblich mehr als 40 000! konnte Die Interessen des hessischen Volkes und die W q(ucü aud dieser bulgarischen Quelle wird bestätigt, daß die Wickelung der parlamentarischen Geschäfte des Landes wer- türkische Artillerie schlecht war und die Inen­den doch durch solck)e Unstimmigkeiten zwischen Regierung tcrie oh im Stich ließ. Zu den Zeiten des grosten Sui- und Volksvertretung sicherlich nicht g.'.dert. Bevor man tan§ Selim hes Eroberers, war das gerade umgekehrt: sich aber über die ganze Angelegenheit ein weiteres Ur» ba wendete immer die türkifche Artillerie das Schlachten­teil bildet, wird man abwarten müssen, mit welchen Grün- ^ck für die Türken.

den die Großherzogliche Regierung ihre in der Frage cm ' Menn es bestätigt werden sollte, daß zwischen Bui^ Genommene Stellung belegen unb rechtfertigen wird. Tie ar-:cn unb Griecbenlai d wegen dec Tetlu.tg ber turkftckieu Antragsteller/ benen sich übrigens nach unserem Dafür- yänbcr schon Streitigkeiten ausgebrochen seien, |o wird halten wohl auch bie Abgeordneten der anderen Parteien gr0^e mazedonische Frage noch verwickelter werden,

unbedenklich angeschlossen haben würben, sprechen btc <ö:tte jfc es jetzt schon war. Dazu kommt soeben noch die

aus daß angesichts des weittragenden prinzipiellen Cha- bedeutungsvolle Meldung, der stronprm,; von Rumänien rakters der Antrag als erster Punkt aus die Tagesordnung in besonderer Mission zum Kaiser Franz Josef abgererst. der nächsten Sitzung der Kammer gesetzt werden möge. Siehe unter Letzte Nachrichten.) Das ist für die ^n- Wir möchten an dieser Stelle den dringenden Wunsch zum Dressen des Dreibundes sehr erfreulich, weil man daraus Ausdruck bringen, es möge die notwendige Rechtfertigung k^Ijt, baß König Karl von den ruZifchen Lockungen |ich nicht oder Motivierung der regierungsseitigen Haltung so fd^ncll l)at Schlepptau nehmen lassen.

unt) rückhaltsios ersolgen, daß nicht erst beim Wiederzu Wir erhärten folgende Meldungen: fammciitritt der Kammer im Dezember, sondern bereits Mvicftöiat in Mon. antinopcL

m den allernächsten Tagen eine vollständige K.ärnng der ?,n Konstantinopel nahmen am Mittwoch ungefähr 30 ganzen Lage erzielt unb die höchstnotweiidige, gegen- Marschälle und Generäle an dem SU ie gerate teil, der j eilige Verständigung unverzüglich in die beschloß, alle Maßnahmen zur Verteidigung des Landes Wege geleitet werden kann! und zur Fortsetzung des Krieges zu tresfen. Die

» Beschlüsse des Kriegsrats wurden dem Mmisterrat vor-

mit ber Verzögerung b°rBe°m.-nb-s°ldr.ngsv-rl°g- durch | d°r«I->schmE auch mtt ^der

bie Negierung unb schreibt: ._.'Q__ ---------- '

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