5ection
162. Jahrgang
Sroeites Blatt
Hü. (86
Lrfchemt täglich mit Ausnahme deS Sonntags.
vnnaKe E tobt auf den Tribunen und ba-3 Pubnmm stimmten en Midjt, wenn- i nifiert ein.
ifa.ie?SU,b! I Der Kaiser erwiderte mit freundlichen Worten des r-Drogerie,Seltern T mkeS und reichte dem Oberbürgermeister wiederholt die
- Ott« Schaaf ;)iUtO. „
i.'JiuVenAlüd
Kräilc, i
Beim Fest im Lichthof hielt Kaiser Wilhelm fot
der Station Gietzen.
am 7. bis 8. Aug.
j?öchtte Temperatur
-h 18.0* C. + 9,2 * C.
Niedrigste „
Niederiditaq : 1,2 mm.
»ell in der Wcw» cvbon s2(nid)lun.
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LMb. Don zahl: 1 oten u. Aerzlen ala Wtaditct. 6U6 i*’ -! nvcrsltäto-'Avoidk^ lb. linflcl u. in ben.ii . Seibel, W. K'ldi- Ufl.^oU, c.Sld°k
Xie „•itfcrnet $amilitnblänet“ werden dem Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, bal Krellblatt fir den Krell «letzen" zweimal wöchentlich. Tie „ranöwirtschaftllchea Lett- fragen" erscheinen monatlich zweimal.
Vie Nrupp-Zrier in «Eflen.
Essen, 8. Aug.
Prinz Heinrich von Preus;ein ist hier einac- । cfjen, ebenso der Reichskanzler v. Bethmann Holl- t , Beide haben auf der Billa Hügel Wohnung ge-
, 7. , 8.
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Peuticbc Kolonien.
Reise des Herzogs Adolf Friedrich zu Meck- 1 ^--]o Der neue Gouverneur von
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SBoutflcoiv. ■ torö - WR Um zablrelcheöer»A 'irdgebem^^.,
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Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oderhesten
Zreitag, 9. August (9(2
Rotationsdruck und Verlag der Brüdl'schen Universität» - Buch- und S'einbruderei.
R. Lange, Dieven.
Redaktion, Expedition und Tniderci: Scful- ftraee 7* Expedition und Verlag: ^GSbl.
Redaktion:12. rel.-Adr^AnzeigerGievkn.
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Togo Herzog 'Adolf Friedrich zu Mecklenburg reist am 9. August, abends 10 llbr, mit dem Danipser ,,x,ucic ^oer- mann' vorn Petersen-Kai in Hamburg über Boulogne-^- Las Palmas—Tenerifsa nach Lome, der Hauptstadt von Togo, ad Der Großherzog von Mecklenburg trifft an demselben Tage in Hamburg ein, um sich von dem Herzog zu verabschieden. Tic Reise dauert bis -tage 16 Aage, ^et Herzog wird diesmal nickt von seinem langidbngcn Adiit- tanten und Begleiter auf feinen afrikanischen .v.'rfcknngs- reifen, dem Oberleutnant v Wiese und Kaiserswaldau begleitet sein, da dieser sich von den fluftrengungen der IcHtCH Reise uod) nickt soweit erholt hat, daß seine Ge- sundheit einen Aufenthalt in Afrika zuläßt Leutnant von Rendell vom Gardefckutzen-Bataillon ist zum Go.tvcrne ment von Togo kommandiert worden und wird dem Herzog uiQCiult werden, der als die HaiiptaufgabenFetner neuen Tätigkeit die Erschließung des Nordens des Schutzgebietes und den Ausbau des Eisenbahnneues anstehl
Das Ende der vahnftreckcnrctlamc in Srantnid).
Tu- sranzSsische S amm - > bat mit
beit nämlich mit 530 gegen nur 3 Stimmen, baS vom .rmanz- minifter Klop eingebrachte Gesetz angenommen, das die Re- kl a m e s ch i l d e r in der Landschaft innerhalb eine« Umkreises von 100 m um die geschossenen Ortschalten mit einer hoben Steuer belegt .
Diese Steuer ist so außerordentlich, daß die trea euren amc unmöglich wird Denn es müssen gezahlt werden: 50 FrankS für den Cuabratmeter für Plakate bis zu b Quadratmeter Flächenraum, 100 Franks für ieben Quadratmeter für PIalate bis zu 10 Quadratmeter Fläctxnraum, 200 Franks für leben Quadratmeter für Plakate bis zu 20 Quadratmeter fflädwi« Qraum, 400 Franks für ieben Quadratmeter über 20 Cuabrat meter Flächenraum. Diese Sätze verdoppeln sich, wenn das Plakat zwei Annoncen enthält, sie verdreifachen sw) bei drei Annoncen, darüber hinaus find sie sogar vierfach- xa nun Die Strecken- reklame mit zahlreichen Schildern arbeitet, die ndl womöglich alle paar Kilometer wiederholen, so ist kaum anzunehmen, datz auch nur eine einzige Firma die riesigen Summen zu ihrer Durchführung aufwenden wird. . -
Das Gesetz nt für neue Schilder schon am 11. Juli in Strait getreten. Bereits beftenbe Schilder sollen leider noch bis zum 1. Juli 1917 steuerfrei bleiben; so wetterfest und aber wahrscheinlich die wenigsten, daß sie nod> bis dahin halten.
Es ist höchste Zeit, daß der unerhörte Unfug her strecken- reklame, der durch keine wirtschaftliche Notwendigkeit gerechtfertigt ist, auch in Deutschland und den übrigen betroffenen Ian» dem durch strenge Maßnahmen unmöglich gciiiadn wird
Um 10.20 Uhr begab sich der Kaiser mit Herrn Krupp i »whlen und Halbach und mit Gefolge im Automobil nach Itilen, von einem Spalier von Schulkindern, Vereinen, k ql'euteii, Pfadfindern, Kriegervereinen usw. und einer - lausendköpfigen Menge stürmisch bejubelt Bor dem daude des Bergbaulichen-Vereins wurde der Kaiser durch L.. Vertreter der Stadt Essen begrüßt. Die Tochter des Ic .-rbürgermeisters überreichte dem Kaiser einen Blumen- tzklcuß. Die vereinigten Essener Mannergesangvereine tru- Lfn den Chor: „Hetl Dir, edler Zollernsohn" vor. Ober- Ibutgctmciftcr Holle hielt eine Ansprache, in der er den
[er namens der Stabt und der Bürgerschaft im Lande Eisens und der Kohle herzlich willkommen hieß. Unter rreußisckcr Regierung sei Essen emporgeblüht. Redner Mlvß mit dem Kaiser hoch. Die Ehrengäste, die Vertreter
Pute noch au? dem Gußstahl und den genialen Konstruktionen i Iffreb So ist benn aud, nicht em fnc8en,<beo fonbon:
di !utlurc[Ieä Sabrirat, ber R°bjeiffn, in ber UHtmarfe unb im Samitiemmmeen »crjinnbilbeL
T.» Kruppstb- Ser! mar nicht nur erst- Grotchetned! kiuttchlanbr, fein grober Leiter war auch ber erste, ber m teuridifanb bie i az i al pol i tischen Prob lern e erkannte unb löst« versuchte, bie aus ber neuen Betriebsweise erwuchstn
I; Kranken.. Jnvaliben- unb Sinterbliebenen,ursorge ber dirM re Soniuinanflalten unb Jorlbilbunaäanualtcn, ihre müllet iltiflC WabinmgzpolÜik haben in ber dconchen Grovnbumie abnbretbenb gewirkt und die s o z i a l po l i t n ck e G c -hgcbung bcs Deutschen Reiches vvrberei.en
Natürliche Fruchtflammeris zu Hause bereitet. Mit dem ersten Sommerobst versuchen Sie einen natürlichen Fruchtflammeri gekocht mit Jhondamin Er birgt einen so reinen Fruchtgeschmack in sich, dah Sie gern achtgeben, wenn die anderen Früchte aus den Markt kommen. Was ist gesünder als dieser reine Fruchtsast von frischem gekochten Obst mitMondaminbereitet?ManservieremitSchlag- sahne oder mit Mondamin - Eiercreme - Sauce!
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Der Kaiser erwiderte darauf:
„Mein lieber Krgpp v. Bohlen und Halbach? Bevor ich Ihnen danke, mochte auch ick der Trauer künde gedenken, die an unser Ohr gedrungen ist. Es ist von dem Armeekorps der Kohle, das im Kamps mit der Erde steht, von CMaljrcn und Wettern umgeben, eine tapfere Schar wieder von bösen Wettern d a b i n g e r a f f t. Wir gedenken ihrer in Dankbarkeit: sie sind aut dem Felde der Ehre getanen unb werden den Herzen der Provinz, der sie entstammen und in der sie arbeiten, unvergeßlich bleiben. Möge ber Herr den Bcr mundeten und Leibenden beistehen und sie zur Getunbheit zurück führen' Fch danke Ihnen von Herzen für die freundlichen Worte und Wünsche, die Sie mir gewidmet haben. Mit großer Freude bin ich der Einladung .zur Feier des bunbertjährigen Bestehens ber Kruppschen Werke unb >es hundertsten Geburtstages von M'red Krupp gefolgt. An einem so bedeutungsvollen Ehren- unb Gedenktage durste ber Lanbesherr unb, um noch Hinzuzutugen, Freund deS Hauses nicht fehlen. Tie betben ^afulartciern, die uns hier ziisammeiigeführt haben, bilden im öinbluf aut mc Geschichte des Werkes unb aut bas Leben Mtreb Krupps recht eigentlich ein Fest des Triumphes der Arbeit In tocl chem Geiste gearbeitet werden soll, lehrt uns Alfred Krupp mit seinem im Sockel seines Denkmals verewigten Wahlivnich „£er Zweck der Arbeit 'oll bas Gemeinwohl fern. In solcher Arbeit ist hier Außerordentliches geleistet worben, von Fr tcdr, ch Krupp, der das Funbament des Hauses gelegt von A l f r e d
Mende Rede: _ Krupp, der aus ber fieinen Schmiedehütte das größte ^ttcnindustrie-
W Tie Gescknchte des Werkes, dessen hundertjähriges Bestehen n,cr[ bcö Erdballs geschaffen, und von ft r i e b r i d) .111 r D L WC feu-rm ift rin Stück pr.ustisd^ unb bcul.dwr «dmlstc Krupp. % bcu Bau -olnxe.d^ma^cmW:
Seine Gründung fällt in das Jahr, mit buten ^ch.utz Tur I'reuBcn rn bcr jic bcm Baterlande geschenkt und ihre Arbeit gesegnet Wd Teutfchland die Morgenröte der Befreiung von der Fremdherr- $3fr könnte ermessen, welche Fülle von segen im taute
hflhaft andrack und die Epoche begann, die von Leipzig und nach Ber- her verflossenen hundert Jahre von hier ausgegangen ist tur bas G w Giniguufl Douttch.anbs un.cr prcustnchcr iür^c Dau.cn^n un^Mcr.auicndcn^^cutt^
plnte. Tie ersten Jahrzehnte mühseligen Ringens, durch bie ba ^Qtct'Ionb lin>, g..nze Welt Hier ist eine ber Quellen tur bi? Bert hinburch mußte, satten in bie Zeit, ba in Preutzen unter einer fraitDpUc nationale Äuswärtsbewegung und den Wohlltand des fi i ii Gewerbegesetzgebuiig, lebhaft gefördert und unterstützt durch Paterlanbes. Was mich aber bei meiner Anwi>'enlie,t in ©len EÄte ftiHei. cmiiacr «rtrit «»e W «u Lm taWf«» Kmpachttchstcn ^r^ha. das .st iKcnb, die inzwischen in hundertjähriger Entwicklung den heimischen da- w a b \ <.[r heiterschaft. Ein Mann wie
Earft erobert unb auf dem Weltmarkt -um enolgreichcn »on-1 o Krupp, ber für sich selbst von früher Jugend an nur berenten aller Kulturstaaten erwachsen ist. Tie Analen bteter H.te ?Irbcit bfi unb 9;ad)t/ Gntbebrungen allerJttr: tunb rud_ ttu.idxn ..Nb U’.rtldxiftliiben »cn «am.» st.nc^a°nstn Pcrwn. ^°"^nb»wnd.
Mr N p p stets in Ehren nennen. Krupptcktc Gitchutze baöcn tn ncine ^o^ ’”t 2?ite stehenden Mitarbeitern verdankte Mit Kn Linien auf den Schlachtfeldern gedonnert, auf denen _-^u ’. I roabrlgaftcr Freude sorgte er mit warmfühlenbem Herzen tur Bhnbv Einigkeit vorbereitet und erkämpft wurde. Kr-apvicke ©i -(f unb il)rc Familien auch in den Zeiten Krankheit und des » 7ne werden auch beute noch vom beutfdxn Heere unb der Alters. Unerschütterliches acäcnteii.ges Vertrauen war bte^ .Folge l.itfdicn Marine geführt. Auf Knippschen Werften erbaute Schiffe ^ber^ohn^und für -o früh entrissenen treuen Mitren die beutsche Kriegsflagge. Kruppscher Stahl beroabrt ^dui i L. r c u n b ,st es ein unverwelklickws Ruhmesblatt, daß er m
kill nad. abctltoifcn durd. bic Lciftungcn au, Gcb.cicn. b.c brr wrb xn b Estcrpcln.n» Wabttadrisc.nr.dstungcn >n Auacn. ®i ie b l i d) c n Entwicklung ber Völker bienen Die g. -ri f l .u nehmen unb uns davon zu überzeugen, wie wob «.E T-L. mob-rn-n Bcrkcdrs. bie E'i.nbadnräbcr. «chs-. L imKrnPPi,^ Nc.d.c, unt«L .uri^rg-.ch-n *c-
: bienen, b.c Sellen bcs Sdnstcs w.e dcsKraftwagens^bcruden | g cr^u p 9 . f, g, e Ministers »»d seiner I.eben8j würdigen Gattin leben laut Daß auch ^kuntt an dieser Tradition des Hautcs nicht gerüttelt und das atte Werk^> angehörige umschlingende Baud gerne,niamer Arbei und 9eme.n^ iamer Interessen roeitcrgesiegt und gefeitiat werden 10II, das babm wE vorher aus dem Munde des jetzigen Ehess, meines Freundes nut Befriedigung vernommen. Ich habe hier im Saun ber >,ahr bei meinen vielfachen Besuchen s o manche roer l d o 11 en Ei n - drücke unb Anregungen gewonnen tur bic Behanblung ber großen und schwierigen Frage der A rb eit erf urf o rge mit denen i d) midi in meiner nun bald 25 iah r i g c n R aierung eingehend - und ich denke, nicht ohne Erfolg — beschäftigt habe. Es war nur daher eine I hJonbcre Freude, dem Dank, den auch das Vaterland der Firma und d^r Emilie schuldet, heute durch zahlreiche Gnadenbeweue Ausdruck geben zu können. Aus vollem £>cr$en wiederhole idi daher diesen meinen königlichen x-anf mit dem Dunickw, daß I v gnthn iinb die Firma mit allen ihren Direktoren,
senden vaterländischen Industrie geworden, deren Entwicklun-. - @cgcn 9 uhr wurde bic Tatel aufgehoben und die
" v ,utl-rlvn «xnncn nnd denr deutschen Schaffensdrange zur degaben fick in den an bie ,rCttHalle anttoflen^n
7 deu 'd>en Kon ten und oe immer iührend ^'^, Lo der Kaffee eingenommen mürbe, xner brachte
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unb ihre Familien zu meinen Vorfahren und mir in ein Verhältnis freundschaftlichen Vertrauens gesetzt. ES gereicht mir zur freudigen Genugtuung, das Werk, seine Inhaber unb Angehörigen zu bem heutigen Ehrentage persönlich beglück wünschen zu können, und ich kann daS Bekenntnis der Treue zu $ aifer und zu Reich, daS ich soeben vernommen habe, nur mit dem Wunsche beantworten, daß eS den jetzigen Leitern deS Werks gelingen möge, eS weiterzusühren treu der Tradition des Ham'eS zur Ehre des NamenS Krupp, zum Ruhme unserer Industrie unb zum Dohle deS Deutschen Reiches.
Nach der Frühstück^tafcl im „Hungerturm" deS Haupt- verwaltunaSgebäudes, der die Besichtigung der Geschenke und Adressen vorangeaangen war, fuhr der Kaiser mit Herrn Krupp v. Bohlcii und Halbach und den anderen Teilnehmern zu den Kolonien, wobei besonders Alfreds- los mit seinen Gartenanlagen und die Gartenstadt- Kolonie Margarethenhöhe in Augenschein ae- nommen wurden. Bon ba ging die Fahrt durch Altenhof über dessen neueren Teil zum Hügel.
Hier war um 6 Uhr T i n e r in der neuen großen Fest- l alle, wozu über 500 Einladungen ergangen waren. Ter Maiicr führte Frau Krupp p. Bohlen und Halbach zur Tafel, Prinz Heinrich Frau Geheimrat Krupp Tie vereinigten Kapellen der Pionier-Bataillone 9hr. 7 und Nr. -4 empfingen den Kaiser mit dem altpreußischen Fanfaren- marfd). Bei der Tafel saß der Kaiser zwischen Frau und Herrn Krupp v. Bohlen und Halbach. Bald nach Beginn des Mahles brachte der Letztgenannte den Kaisertoast aus. Tte Musik spielte die Nationalhymne.
Noch eine Kaiserrede.
liaiiöcl.
♦» Born Postscheckkonto. Irn ReicbSpostgebiet ist bie Zahl ber Kontoinhaber im Postscheckverlehr Enbe Juli auf 69 59«'» gestiegen. «Zugang im Juli allein 1064.) Auf tiefen Postscheckkonten wurden im Juli gebucht 1323 Millionen Mark Gutschriften unb 1307 Millionen Mark Lastschriften Das Gesarntgulbaden ber Kontoinhaber betrug im Juli burdndnutthd) 143 Millionen Mark. Irn Verkehr ber Reidwpotticheckamter nut bem Postsparkassenamt in Wien, ber Postsparkasse in Bubapest, ber luremburgiidien unb belgischen Postverwaltung sowie ben schweizerischen Postsck'eckbureaus wurden 6,8 Millionen Mark um« gesetzt und zwar auf 2790 llebcrtragungen in ber Richtung nad) mib auf 12920 llebcrtragungen in der Richtung aus bem Auslände.
x Ter Rohei,enverdanb beschlotz unter Wieberaiif- nabmc des Verkaufs für alle weiteren GcsdEe im (a ui en ben Jahre ben Verkaufspreis um 4 Mk. für eine Tonne zu erhöhen, unb zwar für bic vier Verkaufsbezirke.
S ü b b c u t f d) c Eisenbahngese11 schast in Ta rnist adt. Der Aufsickasrat beantragte für bas am 31. Marz b. I abgelaufcne Gesdäftsjahr eine Tividende von 6*2 Vro.z gegen 6 Proz. i. V unter Erhöhung des Vortrages unb Härterer lieber- Weisung an ben Tivibenbenausgleichsbestanb i. V 200 000 Mk.-.
Märkte.
fc. Wiesbaden, 8. Ang. Heu- und Slrohmark: Anaelahren waren 27 Wagen mit Heu und Stroh. Alan notierte 15en >.20—6.80 Alk., Stroh (Ricklstroh) 3.60—5.40 Alk. — frudilinntO. Haler 21,20 Mk. Alles 'ür 100 Kilo.
Verantwortlich für „Feuilleton" unb „Vermischtes": __________________I. V.: A u g u st Goe tz.
Müller'sche Badcanjlalt
n t ’ e r m n r m c de r V a n 9 'l ■■ a h ft II
wenewriflei^. - 3lr. »ILUOm ie Zwiebeln, r:
. a.50 mit Satt rc ■ ’J 9ladjnabme abh r' Ooit.billifleri “i> Martoffel'ticriar^
(jjjjpnfr Tie Feier im Lichthofe bei Verwaltungsgebäudes.
Tie Nationalhymne erklang und unter erneuten Hoch- —rufen fuhr der Kaiser weiter zum Hauptverwaltungs- g:bäud e der Firma Kimpp, wo im Lichthof die Feiür I fQ«nTit dem Kaiser erschienen Prinz Heinrich und die frren der Umgebung. Außer Krupp v. Bohlen und Hal- b di und Gemahlin, Frau Margarethe KTupp und den Je beren Angehörigen der Familie KTupp versammelten sich |,3t Lichthofe der Reichskanzler, die Minister v. Bretten igbad) Dr. Delbrück, v. Heeringen, Dr. Sydow, är Tirpitz und Unterstaatssekretär Zimmermann, Wso l'sischer Kricgsminister Generaloberst v. Hausen, Kom Immbierender General v Einem, Oberpräsident von durcheiichöp'ienbeIdiheinbaben, Oberpräsident Prinz von Ratibor und ienfleidiiüadiiiinb.3 llf 0 r v e n , Großadmiral v. Koster, General D, Gall- ---------------- |n’ib Admiral v Hollmann, Kontreadmiral Lanz, lstencralleutnant Frhr. v. Lynker, Generalinspekteur des rhtlehr^wesens, Vizeadmiral Schack, Oberbürgermeister I bolle, die Spitzen der Behörden, viele Vertreter der Kissenschaft und der Industrie, der Aufsichlsrat, die xi- lorcn und die Beamten der Firma Krupp, Arbeiter, jjcjjer, Meister, Obersteiger, Steiger und zahlreiche Der- Irrt er der Presse.
Eine Rede bei Kaiser!.
Ang.
1912
Barometer l, auf 0° rebnzierl |;<
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