Ausgabe 
5.10.1912 Fünftes Blatt
 
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Ich war ein starker Trinker.

Ich trank täglich über l1^ Liter Branntwein.

Zn drei Tagen befreit!

Wenn Sic jemanden kennen, der Alkohol in iraend einer Aorm 'Wein, Bier, SchnavS ufro.) regelmäßig oder periodisch t rin ft, io lassen sie fid) mein freies Blich: »Ge­ständnisse eines ehemaligen Sklaven des 2llkobolö", schicken. Es enthält etwas Wichtiges, es erklärt, wie Sie dem Trinker schnell das Trinken obgeioöbnen.

Anfangs trank ich nur Bier, aber allmählich ne roöbntc ict> mich an stärkere Getränke. Vangc Zeit trank sch täglich über 1", Liter Branntwein, Rum oder sonstige Sviritiosen und nebenbei noch einige Flaschen Bier!

7,ch schädiatentein Geschäft und meine Gesundheit und behandelte meine Familie elend-meine wahren Freunde mieden mich und id> wurde allen eine unwürdige unroiü- tommene Last l» Jahre lang setzte ich dies Leben »ort und mein Fall wurde als hollm.ngsloö betrübtet. Ad>.versuchte veridüedeueMittel", tedoch vergeblich. Fetzt aber habe ich eine ircudtge Botschaft für Trinker und deren

Mütter, Frauen und Schwestern. Dämo?vÄköhol - mnT^TnSghrcö^tRL Ts war°un?ift cdn Es reitete mein Leben. Ich wurde und bin ein geachteter Mann und geniehe jede Wohltat der Befreiung van dem uuerwiinschicn Alkohol. Ich verlor rasch und auf "ia

Wundervolle Nettung.

Meine Behandlung nahm drei Tage in Anspruch. Wenn ich mich aus meine Willenskraft verlassen hätte, wäre ich noch heute ein ^runkenbvld, da ein Sklave des Alkohols keine Willenskraft besitzt,.solange er trinkt. » freute mich so 'ehr, ein ediies Mittel gesunden 311 haben, das; ich mich entschloß, mein Leben der Befreiung anderer von diesem Fluche w widmen. !>tcm Erwin ift auherordentlich. In acht Fahren habe ich das Mittel au viele Tau,ende-Manner und Frauen-geliefert, und Leute in den verschiedensten Lcbeusuellungeu haben es mit Erfolg ange­wendet. Wenn es mir gestattet wäre, die Namen bcrjcnigcii zu nennen, welche durch- dic schnell und dauernd wirkende Methode gerettet wurden,Fo würde fl 1; das Publikum staunen. Ich gebe das Geheimnis in meinem Bucke Preis, lenflllO welches idi frei au jeden ibezw. Berwaudteu oder Freund sende, der Ul UllO Alkohol in irgend einer Form im Uebermau genieht. Ten Trunkeubo d zu retten ist mein einziges Lebenswerk. Ich freue mich Ober >ede Rettung; jedes Opfer besitzt meine Symvathie. Was ich verspreche wird absolut garantiert.. Pietne Methode ist für stete und periodische Trinler. Bedenken Eie: eine voll.tandtge und dauernde Entwöhnung ivird zwischen Freitag abend und Montag abend oder zuleder anderen Zeit in 72 Stunden hcrbeigesiihrt. Fch liefere auch eine zuverlässige Methode, den Trinker ohne sein Wissen zu retten; es ht die wahre Geheimmethode. .

Männer und Frauen schnell entwöhnt um entwöhnt zu bleiben. Drei Tage- das ist alles! Berwandten, Freunden und Arbeitgebern, die einen Trinker schnell zu einem nüchternen Menschen machen wollen, rate tch, mein Buch zu lesen. Es ver» verwandelt Berzweiflung mit Freude!

Trinker mit oder ohne Wissen befreit.

Ich sende Ihnen mein Buch sofort portofrei in ei'nfachem Umschlag zu. Es er­zählt van meinem eigenen Leben und der wunderbaren Entdeckung unb erteilt wertvollen "Hat. Mn dem Buche sende ich Jhtten eine Anzahl Zeuginne mit Namen, die meine Angaben bestätigen. Ich habe Hunderten Deutschen geholfen. Ich wende mich ganz besonders an diejenigen, die Geld an solche Behandlungen oder Mittel verschwendeten, lucldic keine dauernde Wirkung erzielten. Men» Buck kostet Sie nichts und Ete werden immer froh fein, mir geschrieben zu haben. <5rsolg garantiert. Korrespondenz Itveng vertraulich. Erwähnen Sie, ob die Person willens ist, befreit zu werden, oder ob Sie die Behandlung ohne ihr Wissen unternehmen uwssen., Behalten Sie diese Annonce, wenii Sie heute nicht schreiben können. Eine 10 Ps.-Postkarte genügt. Adresse:

Edward J. Woods Ltd., 10 Norfolk Street 206 D. London.

Notiz. Herrn Woods Methode ist zuverlässig und echt. Sie hält alles, was von ihr versprochen wird. Feder Leser, der das liebel für immer zu bannen wünscht, sollte um das freie Buch schreiben. Briefporto nad) England 20 Psg. D11/»

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1 ZArotz der enormen Verbreitung von Persil gibt es noch manche t J Hausfrauen, die noch immer nicht die hervorragenden Eigenschaften jt ) dieses modernen selbsttätigen Waschmiltels voll auszunutzen verstehen. \ Vor allem merke man sich, daß irgend ein Zusatz v. Seile, Seilenpulver etc. über­flüssig und zwecklos ist Im übrigen halte man sich an folgende bewährte

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Kessel auf; dann die Wäsche sofort hineintun, zum Kochen bringen und nur ein­mal '/41/? Stunde unter zeitweiligem Umrühren am Kochen halten. (Bei besonders schmutziger Wäsche empfiehlt sich vorheriges Einweichen in Henkels Bleichsoda). Nach dem Kochen läßt man die Wäsche einige Zeit (am besten über Nacht) in der Lauge stehen; sie ist dann rein und blendend weiß. Zum Schluß wird die Wäsche in klarem, möglichst in warmem Wasser sorgfältig ausgespült.

Der Erfolg ist überraschend!

Hile Schmutz-, Staub-, Schweiß-, Fett-, Kakao-, Tee-, Blut-, Tinten-, ja sogar alle Obstflecken sind spurlos verschwunden. Rasenbleiche ist nicht nötig, da Persil der Wäsche nicht nur die blendende Weiße, sondern auch den frischen duftigen Geruch der Rasenbleiche verleiht. Dies ist besonders vor­teilhaft für die Reinigung der meist scharf riechenden Kinderwäsche.

Aber noch einen weiteren Vorzug besitzt Persil! Wie durch wisseesdiaft- liche bakteriologische Versuche festgestellt ist, wirkt Persil stark desin­fizierend und zwar schon bei der niedrigen Temperatur von 3040 Grad, d. h. beim Waschen in handwarmer Lauge. Dies ist besonders wesentlich lür das

Waschen von Bunt- und Wollwäsche, die bekanntlich nicht gekocht werden darf und deshalb in Erkrankungs- fällen gern zur Trägerin von Krankheitskeimen wird. Während sonst oft recht umständliche Desinfektionsvorbereitungen getroffen werden mußten, genügt jetzt einfaches Auswaschen in handwarmer Persil-Lauge, um etwaige Krankheits­erreger zu beseitigen; die Desinfektion ist vollständig.

Erhältlich nur in Originalpaketen, niemals lose.

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