Ausgabe 
6.6.1912 Zweites Blatt
 
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Zweiter Blatt

162. Jahrgang

Nr. 131

E^chetnl flgn$ mit Ausnahme etil CeraitagB.

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Lehrer

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der Station Gietzen.

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DieWietzener LnmiliendlStter- tenben dem .Anzeiger" viermal wöchentlich deigelegt, da» «reirblatt für de, Kreis Wietzen" zweimal wöchentlich. Die .Landwirtschaftlichen Lett, fragen" erscheinen monattich zweimal.

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18. Juni nach-

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Airchiiche Nachrichten.

örraetUische deh^uurgvitieinöc.

6otte$i>icii|i iil ocr ^uo-Aulage),

Samstag, den 8. Juni 1912.

Vorabend: 7.45 Uhr.

Morgens: 8.30 Uhr. Predigt.

Nachmittags: 4.00 Uhr.

tzabbatauSgang: 9.3» Uhr.

3sr?.ciiiifd. /.üigio.isßcfcllf^aft

Wottesdieust.

Cabbatieier ain 8. Juni 1912:

Freitag abend 8.00 Uhr.

Samstag vormittag 8.00 Uhr.

Samstag nachmittag 4.00 Uhr.

Cabbat-AuSgang 9.35 Uhr.

WochengolteSdiciist: Morgens 6.00 Uhr, abends 7.30 Uhr.

Donnerstag, 6. Zuin 1912

ftotA«enlbnid and Verlag der Vr üblichen Unwersuäts - vuch- und Stembcudert-

9L Lange, l'Wi

;in) schwerem ^ter, Bruder,

et das etädt. tia*- , nnd 12. Juni, je i von 4-7 Ehr ein lochen im Backen. »Ilten Experimentier- aof Grillrost, eise überzeugen zn egebem sterAusstellung verbunden.

ein ierwerk G.e6e..

Spielplan Oes liurhous-Lheaiers Baö Nauheim.

Sonntag, den 9. Juni:Ter Raub der Labmermnen." Piontag, den 10. Juni: .Tie tunt Frankfurter." Dtittivoch, den 12. Juni: .Nenaisjance." Freitag, den 14. Ium: ,TaS tolüd tm Winkel/ Sonntag, den 16. Ium : Einmaliges Gastspiel vonZoula de B o n c z a, erste Tänzerin an der Upera comique in PariS. Dazu:Lottchens Geburtstag/ Liontag, oen 17. Ium (Eröffnung der Lperettenspielzeit): ,(ime 9tachl ux Venedig/

Mk.

105118 97-105 8895

GerichtsfaaU

Parteifanausmue eine» fozialdcmolratifcheo Wah agitators.

Tarmstadt, 3. Ium Ein interessanter Prozeß spielte sich heule vor der hiesigen Srraikammer ab Aus der Anklagebank nahmen Der Ticnstkncckt vaas und der s o ; i a l 0 e m o k r a - txicl e Wahlagitalor Sturm, beide aus Klein-Auhrim im Wahlkreise Oftcubach-Tieburg, Pla> Sturm ist angetlagr, während Der legren Reichstagswahi ein unrichtiges zBabl* erg e b n i s dadurch hcrdeigciühri zu haben, daß er vaas ver- anlaßl txibv, jein Wahlrecht unter Dem Namen des Tienst- k ue ch t e s Hohmann aus demselben £ r :c auszuuben, Da er von »einer Parteileitung den Auftrag erhielt, dafür zu sorgen, daß Hohmann sein Äahlrccl: ausübe. Als ihm Der geistig etwas minderwertige Haas sagte, daß er ja nicht Hohmani^, sondern v-aav , bc>chrv.L)t:gte lhu Sturm -.ld behauptete, daß da­ta niemand wi|jc. Uni zhn gefügiger machen, schenkte e t ihm eine Zigarre, LlUM bealeueie $005 yi dgZ WM-

«edaktt-n CT*ttion und T ruderet: Schul, ftratze 7. typebthen und Verlag. 5L «edaklivm^MOll». T«l.-NdruAng-'ger4>ieäen.

Hiärlte.

th. Wietzen, 5. Juni. Ter H e u - u n d Stroh m a r k t au' LSwaldsgarten ivar in den leisten beiden Wochen sehr velcvt, wenigstens >vas den H e u h a n d c l anlangle. Es ivurde iasl täg­lich, an einigen Tagen bis zu 5 Wagen, altes Heu an den ükarkl gebracht, das nm Mk. 3.50-4.00 tue den Zentner willig 'Rehmer sand. DaS erste neue peu kann in 10-14 Tagen verwertet werden. Stroh, wofür es an Nachträge fehlt, kam |eu Pfingsten uberhailpt nicht mehr an den 'Markt.

z «.Frankfurt a. M. Bi e h h oi - M a rkt b er i.fit ooni «.Juni. Auftrieb. 91 Rinder, darunter Ochsen 23, Bullen 1, Kühe und Färsen 67, Kälber 9-9, Schale 62, Schiveme 1657.

Tendenz: Ochsen geräumt, Kälber und Schafe ruhig, geräumt, Schweine ziemlich rege, geräumt. Preis für 100 Psd.

Lebend- schlacht.

gewicht

vüchertisch.

Tie Technik der Kreide und Kohlezeichnung zu zeigen, d. h. ihre Erlernung zu erleichtern, dienen üvci veste, Die L Schönck>en im Berlage von Otto Maier in Ravensburg herausgibt. Tie Tarstellung dieser Vorlagen, die alle unnötigen Details vermeiden, zeigt, wenn auch aus kleinem 'Jiaumc doch zur Qkniige, wie diese Technik ausgeführt werden soll, um eine gute Wirkung zu erzielen. Man kann diese Vorlagen nur bestens empsehlen.

Z.UnleriME nink.S'e

Lebendgewicht' 58.00-59.00 73.00-74.00

lc. Wiesbaden, ö. Juni. Heu- und Stroh markt Angeiahren waren 5 Wagen nut Heu und olrol). Ntan notierte: Heu 7/208.60 Pik., t r o h (Richtstroh) 5.205.60 Pik. Fruchtmarkt. Haler 23.0023.20 Mk. Alles lür 100 Kilo.

Limburg a. d. Lahn, 3. Juni, tzruchtmarkt. Turch- chnittspreis pro Malter. Vtoier Weizen (nassauischer) 18,60 weißer Weizen (angebaute Fremdsorten) 18,10 'Aid., Morn 14,75 Alk., Gerste: outtergersle 00,00 Mk., Braugerste 00,00 Alk., pafer 10,50 Alk., Erbfen 0,00 Btk^ Kartoffelu 7,608,10 Alk.

G.lleuneberg

Direkte Bezugsquelle vuu Iseidcnatonen bchon verzollt" Verlangen bie Muöteri lDu/i

I«»»«"

M-Wc-'"' * Ul

Kälber.

Feinste Viastkälber Altttlere Plast- und beste Saugkälber . Geringere Blast- und gute Saugkälber S a; a s <:.

Stallmastschaie: an

Masilämmer und jüngere Masihammel . . odou Aeltere Ntastammel, gut genährte junge Schale

und geringere Mastlämmer 3300 Schweine.

Vollfleischige Schweine von 8C100 kg

Lebendgewicht

Vollfleischige Schweins unter 80 kg Lebendgewicht. ......

Vollfleischige Schweine von 100120 k$

Lebendgewicht

Vollfleischige Schiveine von 120150 kg

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Ktz

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59. Veutscher Saftwirtetag.

~ Edemnitz, 4. Juni.

Unter Beteikigunq von über 30 1 Telegierien au5 allen Teilen deS Reiches land heute vormittag die ordentliche Bevollmachtiatcn- Sitzimg des 39. Teutleben chaftwutctage« im Etal'lissemeni .Thalia statt, -stürz vor Eröffnung der Sitzung erscheint em u n i- formierter Gerichtsvollzieher im caale, bem ver­schiedene Mitglieder des Vereins der Saalbesitzer von Berlin und Umgebung folgen. Tiefer Verein wurde durch einen Beschluß deS Ehrengerichts des Teuischen Ganwirte-VerbandeS wegen feiner Halnui; in der Toiisetzerlrage and den, Verband ausgeschlossen. 0 r erwirkte aber eine einstweilige gerichtliche Verfügung, wonach er berechtigt sei, an den Verhandlungen deS GastwirletageS teil­zunehmen, und diese Verfügung öoUftredte heute der Verein mit Hil<e des Gerichtsvollziehers. .

Ter Vorsitz ndc Ringel (Berlin) eröffnete die Sitzung mit einer kurzen Begrüßungsansprache, worauf in die Tagung em- getreten ivurde. Zunächst wurde der Jahresbericht erstattet. arouB ist zu entnehmcu, daß die Zahl der dem deutschen.Ga'l- ivirte-Veil'and angeiajloficneu Vereine von 717 ans 74o gestiegen ist und t ie Zahl der Blitglicdcr aus rund 66 OUO. Eingehend wurde die ivirlschaitliche Lage des (tzastwirtsgewerbeS besprochen und 'eit- gestellt, dag gegenivartig direkt von einer Notlage deS detitscheu (' asiwirlcstandes gesprochen iverden müsse. Tie r'lu'hcbung rcr Branntwcin-Liebcsgal e beschwöre ncueJiämvfe und Beunruhigungen herauf. Energisch wendet sich der Bericht gegen die ^l d stinenz- beivcgung und die Heilsarmee, tue immer mehr zum Fanatismus und NadikalisniuS übergrhen. Gegen die Heilsarmee ivurde em Llakat hergestellt, durch daö den Kriegsrufverka»i'ern das Betreten der Gastiviiischalteii verboten ivird. lebhafte Klagen suhrt der Bericht über den Boplott von Gastw>rtschastcn durch -Lozial- deinokrateu und GarnisouSbehördeu, die niSbesondeie bei den letzten : teichstagSwahlen den (.^astivirtstand erheblich schädigleii <er Bcr- baiid bat sich auch eingehend mit dem paritätischen Arbeitsnachweis, mit derrage der Errichtung von Gastivirtelammern, mit der Kon- zessioniernng des FlasnenbierhandelS und mit der Bekämpfung der

^intelschänlen beschäftigt

Eine längere Aussprache rief der Bericht von «chulz (Bromberg) über die Tonsetzerirage hervor. Ter Teulsche Gastivirteveiband hat sich bclaumlich ans den Ltandpunlt gestellt, dav die in den Lokalen konzertierenden Kapellen selbständig mit , bei: Urhebern der gespielten 1'1 ufdilüde über deren Benutzung ver­handeln müßten, lieber diese Frage entstand em lebljnfter ctreit zwischen dem Gastwirteverband, der Teulschen Tonsetzgenoiienschait und der Schutzgenasseiischast Wiener 'jlutoren, in dessen Verlauf der Verein der Saalbesitzer von Berlin und Umgebung mit der Wiener Autorcngesellschast selbstäiidig einen Vertrag abschloß, der den tiotal- in tja bet zur Zahlung der Tantiemen an den 'Amor eines liusil- studes verpflichtete und außerdem den Viitgliedern des caalbeiiger- Hundes von den Tantiemeabgaben 25 Proz. Nabatt gewährte. Wegen dieses Vorgehens hatte daL Ehrengerichts des T eutschen Ganivirte-Verbandes beschlossen, den Verein der ^aalbefiger von Berlin und Umgebung aus dem Verbände auszuschließeii und legte dieseii Antrag der heutigen Sitzung zur Beschliißfassung vor. Wolter (Berlin) vom Verein der Saalbesiyer verteidigte sein Verhalten und bezeichnete sich als denjenigen, der an dem augen- blidlichen Zustande schuld sei, er bat daher, den Verein der «aal- besiyer aus dem Spiel zu lassen.

Nad) einer lebhaften Aussprache ivurde der Antrag am Aus­schluß des Vereins Berliner Saalbesitzer mit großer Mehrheit an­genommen. Ter Gasiivlite-Verband erklärte hierauf, daß die Frage, ob die Berliner Saalbesitzer jetzt nach den Verhandlungen bet- ivohnen dürfen, offen gelassen iverden soll. Weiter beschäftigte sich die Bevollmächligtensitzung mit internen Verbandsangelegenheiten.

Chemnitz, 5. Juni.

Unter Beteiligung von über 700 Mitgliedern des Teutschen Eastwirteoerbandes wurde heute ine yauptücnammlung des 39. Teutschen Gastwirtetages eröffnet. Ten Vorsitz führte Ringel (Berlin'. An den Kaiser wurde ein vuldigungstelegramm ab­gesandt.

Professor Dr. Wittels Höf er >Berlin- hielt einen Vortrag überT a s neue B r a n n t w c i n st c n er g e s c tz und b i c RahrungSiniltelchemi e". Tie Rahrungsnilttelchemie habe das Verdienst, daß sie wiederholt die schwersten Vergehen^ aus dem Gebiet der Rahrungsmittelsalschung auigebedt habe Tas neue Branntwelnsteuergesetz sei m seinen Folgen nidit so gesährlich, als man anfangs geglaubt bäte. Ter Redner kommt dann auch auf den Methnlaltoholvrozeß zu spredien und weist daraus Hin, daß dieser gezeigt habe, wie notwendig es sei, gegen die Winfelfabri lauten von Spirituosen vorzugehen.

Sodann beid)änigte sich der Gastwirtetag mit verschiedenen Anträgen auf Errichtung von G a st w i r t eka m m er n Eine Bittschriit des Verbandes ist durch den Reichstag dem Reichskanzler als Material überwiesen worden.

Fachschuldireltor Naumann berichtete sodann überFach­schulwesen im Verbände".

Zum nächsten Punkt der Tagesordnung, die ± o n \ e b e r * frage, lagen Anträge der Zonen Schlesien, dec Freien und Nansestadtc, der Zone Königsberg II vor, die eine Verbilligung ber Tarifsätze ber bemühen Tonsetzer für kleine unb kleinste Lokale forbern.

Hoirat Rösch «.Berlin, von der ^eutidien lometzer-Eenonen- fchaft, verncherte, daß diese dem Wunsche um Verbilligung in weitestem Maße entgegentommc. Tie Anträge wurden dem Ge> schäftsführcnden '.'lusichuß zur Bearbeitung uberroieien.

5obanu beschäftigte sich die Tagung mit Anträgen zur R e i chs g e w e r b e o r dn u ng , die gegen die willkürliche Ab* htnung von 'Jüuragcn auf Erteilung von Schankkonzessionen Siellung nehmen, sowie die Konzeffionsvfticht für den Ausschank von Kaisee, Tee, Schokolade, alkoholfreier Getränke und für Privat miuagstische iorbern Ter Verbandstag beschloß, alle diese An­lage in einer neuen Bittschrift der Regierung zu unterbreiten. Es wurde eine demenriprechende Entschließung angenommen, in ber u. a. gefordert wird, baß auch bie Pensionen und Logierhäuier der Konzessionsp'lichl unterworfen werden Eine Anregung, daß die Konzessroneu nur an eine Perfon, unb zwar nur an eine phmiiche Person, nicht aber an eine juriftiidje Person erteilt werden füllen, wurde dem Geichaftsführenden Ausschuß überwiesen.

Sodann wurden bie Verhaublungen auf morgen vertagt.

Gieheim Anzeiger

General-Anzeiger für Oderhesjen

1 - 1 11 _

Hauptversammlung der Deutschen Aolonialgesellschaft.

X Hamburg, I. Juni.

Tie heutige Borstandssitzung ber Teutschen äolonialgcfcU- schaft wurde vom Herzog Johann Albrecht von Medien biirg mit einer Begrüßung der Teilnehmer unb der Ehrengäste

eröffnet. Er drückte seine Freude darüber aus, daß die Kolonial- gtjellschaft in der alten .Hansestadt Hamburg tagen könne, bie -sh außerordentliche Berdiens m h deutsche Äolonialberotgung rworben habe und ein so ticfgeh nbcs Interesse für die koloniale Entwicklung Teutschlands an den Tag lege. Tas komme schon außerlid) in ber Größe der Abteilung Hamburg zum Ausdruck Iber aud) die übrigen Abteilungen hatten fast sämtlicki zuge iwmmen, so daß die Teutsche Kolonialgefellfchast heute gegen 11 000 Mitglieder zahle. Ter verzog gedachte bann bei Toten des letzten Jahres, insbesondere des Gouverneurs a. T r. Bennings en und des Generalleutnants v. Alten, die |id) beide große Verdienste um die Teutsche stolonialgesell'chafl crioorben hätten. Ter tzerzog wünschte schließlick) den Verhand iungcu einen gedeihlichen Verlauf und legte bau« den Jahres­bericht vor, in dessen Mittelpunkt die Behandlung der Marokto- afidre burd) die Regierung und bie Kolonialgesellscha't steht Tie Teutsche Kolonialgesellschaft hat in der Frage Eingaben an den Reichskanzler und den Reick-stag gerichtet, in denen sie ihren Standpunkt vertritt. Andere Eingaben bezogen jid) am den Wunsch, daß der d e n t s ch-s r a >i z ö s i s ch e n Grenze kom Mission geograplyiid) und geologisch geschulte Mitarbeiter ;ut seite gestellt werden möchten, sowie auf den Weiterbau der Vahneii in Kamerun. Ferner I die Abteilung Berlin tinen Beschluß gefaßt unb dem Reiche tag übermittelt, in bem die Befriebigung darüber ausgesprochen wird, daß in Zukunft die Abtretung von deutschem Kolonialland, abgesehen von Grenz berichtignngen, der Zustimmung des Reichstages burd) ein Reicks gisch bedürfen soll. Ein anderer Beschluß der Abteilung Berlin kisucht die Regierung, die nötigen Maßnahmen zu treffen, damit int Falle eines europäischen Krieges, in den Teutschland ver nudelt werden sollte, die Srdnung in unseren Kolonien nad) Mög­lichkeit aufrechterhalten und Leben unb Eigentum ber Europäer Schützt werden möge. Ter Bericht teilt roeiter mit, baß für ! durch vochmasser gesckwbigten deutschen Schulgemeinden in | 'Jiunicu.iii in Brasilien 1000 Mk. zur Verfügung gestellt wor- i den sind.

Ter von bem Großkaufmann Clbcmcocr in Bremen an» Mlcjßlici) ber Tagung der Teutschen Kolonialgesellfd-aft in Bremen geiiiTictc Preis von 6000 Ml. für bie ersten, in den deutschen M Kolonien erzeugten 100 Zentner für die Zigarrensabrikation braud)- barer Tecktabake ist dem Pflanzer Rächke in Kamerun zuerkannt

am 4. bis 5. Juni , 4. . 5.

^sÄm^ftatÄ^^^icbenen Sonntet ihr- B---ch.- rin den Bericht des Wild'chutzausfchunes knupne Nch cine er» reatc Ausforache in der Prorcstor Schillings Bremen ur )ie Erhaltung des Wildstandes in den Kolonien eintrat, wahrend Tr. A rnin g Bedenken gegen einen zu inanen ^d'chutz außertc^

Als Crt der nächsten -oauptveriammlung wurde Br es lau bestimmt Sobann wurde nad) einem i'ortrage iou ..ee »liinalrat Prof Ti Locdt .Hamburg überSerbenerung bet ^fundheitsverhältniffe in unteren KdE «^Ichuy ein Mtitag Hamburg fibetwiefen, bei energnte S=tan«ung I« thenden Volksseucheii und Vermehrung bei Aer,te m den >wto nien verlangt

Zu dem wichtigsten L hema ber

Mischehenfrage

ein Antrag München vor, der verlangt, datz der Er­kürung des Reichstages bett bie gesctzlid'c Guiugkeu von i d ifcu in den deutschen Kolonien keine ^^ge gegeben werde )on bern daß diese Frage in ber Richtung bu»^X^leate ei> n Antrages erledigt werde. Koniul Sohlen .Berlin) legte einen 'Seaenantraa vor, in bem er cm g^ntzliche-.' verbot bit Aeßung von^Miickiehcn übcnlusng erklärt mtt Bezug au' «e Seltenheit der Mischehen in den Mchen Kolomin.

Namens des Aussamsfes vertrat Pastor -i b ^clin)

.iJte Bermittelungsentschließmig, die es für un.rlatzlich .rack ij, Xrü der Vermebtuni de-' Miickstingstuinv in bin ciut l. SienmitauÄblid) zulässigen ÄM.ln entgeEC^werd^ «-ch einer längeren Aussprache wurd-. ba Au^chutzamrag an gsmommen und bie Verhandlungen aul morgen De,riaßt.

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lokal und gab für ibn bie Personalien des Hohmann an b ct dies direkt ober indirekt getan bat. ist aus der Verhandlung Nicht klar beruorgegangen. Vor den Rick lern bcbauvtcic xturin. bOj er ber Anilck t gewesen »ei, daß der M.tangeklagte tatiad :td)_ Der Ticnstknecht .Voqmann war, und daß ei iid) mchi mehr darau» bc sinnen könne, ob ihm vaas gesagt habe, daß er nicht vohmann sei. Auch daran konnte sich «türm nicht mehr erinnern, dal; er im Wahllokale für Haas bie Fragen des ListenMrers nach den Personalien beantwortet habe. Nach den Zeugenaussagen beltand für das Gericht aber kein Zweifel darüber, baßtürm gemutzt habe, daß er sich gegen den Paragravhen 108 des Lttaigesetzlmches ocrging Es erkannte bemnad» gegen ctunii auf eine G c - f a n g n i s st r a f e von drei Monaten, während der -'Inge Hagtc L» aas, der der Verführte war, mit einer Gefängnisuraie von drei Wochen bauen kam. Tie Kalten des Verfahrens wurden den Angeklagten auferlegt. In der Urteilsbegrünbung fül'ric der Vorsitzende aus, daß es lediglich der P a r t ei fa na 11 s ni u s des 5türm gewesen sei, der ihn zu einer laichen Tal hmnß. Einern Derartigen Treiben müsse energild) entgegen* getreten werden, einerlei, welcher Partei der Angeklagte angehore

ntorben. _ . ^...

Tie Uebersiedlung deutlcherFranen und Mad- I dien nach den Kolonien ist im Steigen begriffen. Mit Unterstützung des Kolonialen Frauenbundes jinbJ288 Frauen ft unb Mädckstn freie UebcriaUrt von Hamburg nach Lwakoomund [ bewilligt worben. Tic Zahl ber Abteilungen ber beutschen Kolo- I nialgesellschaft betrug nach wie vor 418.

Im Auslaiibe bestehen ad)t Abteilungen, in den deutschen I Schutzgebieien sechzehn. Tie Zentralauskunstsstelle für Aus- L wanberer f)at im letzten Jahr in 16 187 Fällen Auskunft erteilt. . Unter den Anfragen befanden sich 1335, die von weiblichen 11 Personen gestellt waren Ter Voranschlag für das fommenbe Go M schäftsjahr wurde auf 335 000 Mk. bemessen. Für verichiebene I Organisationen und Institute, die Beziehungen zu den Kolonien ' haben, fallen Unterstützungen ausgeworfen werden. .Mit der Feststellung der Tagesordnung für morgen und der Wiederwahl * deS bisherigen Präsidiums schloß bie Tagung.

Bei der Wahl zum V o r st a n b der xculicnen stolo- nialgesellschaft wurde zum Präsidenten verzog Johann Albrecht und zum geschuitSführenden Vizepräsidenten i Botschafter a. T. v. v ol leben geioäblt.

X Hamburg, o. Ium.

In Gegenwart des Äerzogs und der verein Johann VUbredü von Mecklenburg unb bes Herzogs Adolf diu-brid) zu Mecklen bürg, des Prinzen Konrad von Bahern, wwic des regierenden Bürgermeisters von Hamburg Tr. Burckiard unb führender Per iönlidtleitcn in ber deutschen Kolonialbewegung beganucn heute Dornuttag die diesjährigen Verhandlungen der x>auptoermmnuung der Teutschen Kolonialgefellschaft. verzog ^ohann Albreckst er- |. öffnete bie Verhandlung und wies baraur bin, bas xiabr iJii £ fei ein ereignisreiches Jahr für die Koloniaige,chlchte gewe,en ! Als das Marokkoablommen zum Ab,chlutz gelangt war, hat die L Deutsche Kolonialgesellschast, die vor dem Achchlutz das Ab kam men I nicht billigen zu müssen glaubte, doch nach pem endgültigen (d trint.ivjic.....ichluß Nicht nutzlos schädigende Kritik geübt, lonbern lorort ej

Blasen- - di l ä g c für bie nächsten wichtigen '.'Amobinen

iFoluv-nr-* ?< ? I unterbreitet Ter Redner kam sodann am den Jiua.ritt bt!anl- GricSbildllvg^i, I efretäro v «inbequift zu sprechen unb gab der vafmung ... I ?(u^brurf cms- der fetzige Staatssekretär 4r. -ol r das «chiff

I- deutscher Kolanialvolitik glücklich durch alle ^ntieten tte^rn fverd.

'lianten-' des Reichskolomalamts begrüßte Geheimer Lbir- regierungsral v-inke Berlin) bie Tagung, ^.ann wurde in di? Tagesordnung eingetreten. In der Aussprache über die Be mlüife der vauvtvorstandslitzung wunfcht Komul Bo Hf en ver V lin) bie Beseitigung de^Konzessionen der fremden Gesclllchatten in oen neuen deutschen Schutzgebieten.

Der frühere Reichstagsabgeordnete Dr. Arning 'Hannover teilt mit daß ihm die Regierung auf Anfrage die Auskunft gegeben habe, daß bie Inseln m dem llbangv jluiie Transoind) I Httbcn sollen. Er hoffe, daß dies durch die neuen Verband hingen mrbinbert werde. Es wurde schließlich -n die,em -inne der ^Ausschuß beauftragt eine Entschließung auszuarbeittn und an

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