Märkte.
Ci eher», 4. Mai. Marktb ericht. Aus heutigem Worben- markte lastete: Butter daS Pfrind 1,40—1,45 Mk^ Hühnereier 1 Ltück 7—0 -big., 2 Stück lö Pig., Enteneier 1 Stück 10—0 Pig., Gänfecier 1 St. 20 Pi., Müfe das Stück 6—8 Pfg^ Kasematte 2 Stück 5—6 Pig., Landen pr Pr. 0,80—l,uü Lik., pühner pr. St. 1,00—1,60 Pik., Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 SlUt., Enten pr. St. 1,80—2,20 Lik., Eänse das Pfd 75—80 Pfg^ Ochsensleisch pr. Psd. 90—98 Pig., riiindfleisch pr. Psund 90—94 Pfg^ >tul)fleijd) 80 Psg^ Schweine- fleisch pr. Pfund 70—90 Pig., «albfleisch pr. Psd»' 92—96 Pig. Hammelfleisch pr. Pid. 70—90 Pia., Kartoffeln pr. 100 Kg, 9.50 bis 10.00 Mk., Weißkraut das Stück 15 bis 30 Pfg* Zwiebeln per Ztr. 12,00—15,00 'Ulf., Viilch das üiter 22 Pfg^ Aepiel per Ztr. 15 biS 20 Nüsse 100 Stück 50—00 Psg., per Ztr. 0—00 ilHL, Birnen das Pfund 20—25 Pfg. Marktzeit von 7—1 Uhr.
F.C. Wiesbaden. P tehh of»Mart tve richt' oom 3. Mai. Auftrieb: Rinder 49 (Ochsen 14, Bullen 0, Kühe 85), Kälber 127. Schale 16, Schweine 117.
Tendenz: Rinder, Kalber, Schaie, Schweine mittelmäßig.
PrerS für 100 Psd, Lebend- Schlacht» gewicht
Ochsen. Mt. Mk.
Dollfleifckige, auSgemästete. höchsten Schlacht
wertes un Alter von 4-7 Jahren ... 52—54 92—96 Tie noch nicht gezogen haben (ungejocht) . . 51—53 90—93 Junge, fleischige, nicht auSgemästete und allere
auSgemäsiete............ 45—49 81-89
Nlaßrg genährte junge, gut genährte allere . . 41—44 7 6—«1
Butt en.
Dollfleischige, auSgew^ höchsten Cchlachtw. . . 47—51 73—84
Bollflerschige, jüngere 44—46 73—76 pari en, Küh^
Dollfleischige auSgemästete Färsen höchsten
Schlachtn>ertes 49 —54 87— 96
Dollsrerschrge auSgemästete Kühe höchsten
Schtachtwerles brs zu l Jahren 42—44 77—80 Wenig gut eunvictelte Färsen 44—45 85—92 Aeitere auSgemästete Kühe und wenig gut ent-
wickelle lungere Kühe 86—40 66—74 Mastig genährte Kühe und Färsen 30—86 60—70
Kä t v ec.
Feinste Mastkälber 68—70 114—118 Al Miere Mast» und beste Saugkälber .... 62—65 103-109 toermgcre Blast- unö gute Saugkälber . . . 55—60 91—MK toermgete Saugkälber 46—6L 76—86
S ch io e »ne.
Dollstetschige Schweine von 80—100 kg Lebend
gewicht 57-58V, 73—75
Dollfleischige Schweine unter »0kg Lebendgewicht 56'/,-58 72—74 Dollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebend
gewicht 58-591/, 78-75
Dollfleischige Schweine von 130—150 kg Lebend
gewicht 577,-00 72—00 Fettschweine über 150 kg Lebend gewicht . . 56—567, 70—71
fe. Frankfurt a. M., 3. Mai. Heu- und Strohmarkt. Angeiahren waren 9 Wagen Heu und 0 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 4.30—4.80 'Mk., Stroh (Kornlangstroh) 0.00—0.00 Alk., Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles *ür 60 Kilo. Geschält mittelmäßig. Tie Zufuhren waren aus den Kreisen Friedberg, Tieburg und Hanau.
kPPEL^
Mo torVääenFa hrrä d er
fiüsselsheim^Mj
Automobilvertr. Wilh. Hamel, Giessen, Bleichst-. 7
Fahrradvertr. Adam Kircher, Giessen, Bleichstr. 15
Zweit« Blatt
Nr. 105
162. Jahrgang
Erscheint tLgTtth mit Ausnahme »es Sonntags.
in Wolle
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die Forderung als Pro-
Schläuche
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nicht dem General z. D. er schon im Frieden ent»
leicht wäre die Frage zu erwägen, ob Rationen bewilligt werden sollen und spred-ende Verwendung finden kann.
Der Kriegs Minister bestätigt
die süd-
tie „Giehener ZainllienblaNer" werden dem
„ttnieiger' etermal wöchentlich beigelegt, daß „Urei,blatt für den Kreis Eiehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Selb fragen" erscheinen monatlich zweimal.
HanSel.
Gründung eines Verbandes Deutscher Petroleum-Interessenten.
Uns wird geschrieben:
Turch die erfolgreichen Monopolbestrebungen der Standard- Lil Company ist leider der deutsche Petroteumhandel in den letzten Jahren fast ganz unter amerikanische Botmäßigkeit geraten, indem die genannte Gesellschaft es verstanden hat, durch zum Teil unlautere Konkurrenz den einst blühenden deutschen Petrolcumgroßhandel vollständig lahm zu legen, andererseits den Petroleum-Detailhandel zum Teil auszuschalten. Tie Grossisten wurden durch die Amerikaner gezwungen, ihre Geschäfte aülösen zu lassen oder auszugeben, die Dctaillisten wieder wurden durch
flUbaftUn. Expedition und Druckerei: Eckml- straße 7. Erveditton und Verlag: ÖL
Redaktion:«-^ 112. Tel.-Adr^AnzeigerGletzen.
etg- IDlt.
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56 liskr-
Au; den Rejch;tag;au;schüffcn.
: Berlin, 3. Mai.
Tie Mililarvorlage.
Der Buda et auSschuß segle die Beratung über
sgs¥ von EJLenie^-' Speziin-^ntne 1 -
General Wandel nennt als dringend nötig noch das vierzehnte Korps.
Es ist der den Ausführungen der sozialdemokratischen, fort- schrütlichcn und Zentrumsmitglieder entsprechende Antrag eingegangen, sich nickt auf das Programm von 22 Stellen zu binden, sondern oeim Etat die für jedes Jahr angesordecten Stellen zu besprechen und die Generäle -. T. mehr heranzuziehen.
Ter Berichterstatter beantragt Bewilligung des ganzen Programms von 22 Stellen. Tie Notwendigkeit einer Inspektion wird mit den Stimmen der Konservativen, des Zentrums und der Nationallckeralen anerkannt.
Tie 22 Stellen werden gegen die Stimmen der Konservativen und Nationalliberalen ab- gelehnt.
Sechs Stellen im preußischen Etat werden gegen dieselben Stimmen abgelehnt, vier Stellen dagegen angenommen (für das 6., 8., 9., 14. Korps).
Für die sächsischen Inspektionen scheint nach Ansicht eines Zentrumsmitgliedes überhaupt keine Notwendigkeit vorzu- liegen. Sie werden gegen die Stimmen der Konservativen und Nationalliberalen abgelehnt.
Hebet die bayerischen und württembergischcn Inspektionen soll später abgcslimmt werden.
Tie neugeforderte Pionierinspektionwirdbe- willigt.
Es folgen die Forderungen füir die Infanterie.
Ter Berichterstatter meint, es wäre richtiger gewesen, sämtliche Regimenter mit drei Bataillonen auszustatten.
Ter Kricgsrninister begründet die Forderung von elf neuen preußischen Bataillonen mit der notwendigen zi-riegsfertig- feit der neuen und Grenz-Arrneelorps. 2ie_ Zahlen waren nicht das Maßgebende, sondern militärtechnische Lücken. Es ift nicht alles wünschenswerte gefordert, sonderu nur das unbedingt notwendige. Ailch die Etatserhohungen bet 96 Bataillonen sind aus denselben Gründen gefordert.
Ein Mitglied der B o l k S p a r t e i erklärt sich für die §or- derung von im ganzen 106 neuen Maschinengewehrkomvagnicn, erhebt aber den Einspruch, wie in den letzten Jahren solche Korn- oagnicn ohne Mitwirkung des Parlaments entstanden seien. Bon Zentrumsseite wird ihm entgegengetreten. Ter Ausschuß sei stets informiert worden.
Tie Forderungen werden bewilligt. ..
Tie Besprechung über M e h r f o r d e r u n g e n von Dtm- ; icrsstel 1 en wird im Hinblick auf die zu erwartende umfangreichere Besprechung hierüber vertagt.
Tie Forderungen für die Kavallerie (ein Regi- memsstab, fünf Eskabrons für Preußen, eine Eskadron für Bayern) iverden bewilligt, ebenso für die F u ß a r t i l l e r i e (.eine preußische Batterie) und den Train (zwei preußische Bataillone, zwei Depots, drei bayerische Kompagnien). Desgleichen die für die Pio niere (für Preußen ein Kommandeur, drei Bataillone, 20 Scheinwerferzüge, für Bayern ein Bataillonsstab, eine Kom- »ignie, drei Scheinwerferzüge, für Sachfen zwei Züge, für Württemberg ein Zug).
Am T i e n s t a g wird über die neuenOffiziers stellen uni» über die Feldartillerie verhandelt werden.
gramm. Für das erste Jahr sind nur neun gefordert. Eine Härtere Heranziehung der inaktiven Generäle würde auch mit erheblichen .Kosten verbunden sein. Die Heeresverwaltung steht auf dem Standpunkt, auch im Frieden voll beschäftigte Offizier- zu haben. Eine Hebersicht über die monatliche Beschäftigung der Brigadekommandeure zu geben, ist nicht möglich. Ein früherer Beginn des Aushebungsgeschäftes als der 15. Mai ist nicht angängig. Tie Kriegsorgamsalion tn .Frankreich ist umfassender als bei uns. Tie inaktiven Generäle werben im Kriegsfall noch zu viel mehr Aufgaben herangezogen, als nur zur Truppeniührung, und die dazu Dcrroenbbareu find durclxms nicht im Heberfluß vorhanden.
Generalmajor Wandel begründet die für dieses Jahr ge-
Samstag, 4. Mai (9(2
Rotationsdruck und Verlag der vrühl'fchen Universität--vuch- und 6teinbrudcttL 91 Lange, Dießen.
e neuere Ware Pen Preifen an.
Der Branntweinsteuer-Ausschuß
führt seine Arbellen rasch vorwärts, ebenso wie der Budgetaus- schuß die Beratung der Wehrvorlage. Heute wurde zunächst noch über die Frage, ob das Reservat der süddeutschen Staaten auch für die Sätze der Kontingentssteuer gelte, verhandelt, die Entscheidung aber dann zurückgestellt. Für die kleinen norddeutschen Brennereien, das sind die mit einer Jahresproduktion bis zu 300 .Hektoliter Spiritus, werden die gleichen Vergünstigungen eingeführt, wie für die kleinen süddeutschen. Ter Ausfall, der gegeimber der Berechnung des Schatzsekretärs durch die Beschlüsse des Ausschusses über die kleinen Brennereien entsteht, ist auß etwa eine Million zu beziffern, die zu den 16 Millionen Vergällungsprämie hinzutreten. Am Tienstag wird die Beratung fortgesetzt.
ider itell- rantie- ' jeder iDStSt.
Luft- Kett, utzbl. Ui0 italog- cker* Witz*
C.*!.
Line Unterredung mit Mu ay hafid.
Der „Malin" veröffentlicht eine Unterredung feilt ‘5 Fezer Sonderberichterstatters mit Mulay Hasid. Auf die Bemerkung des Journalisten, daß man dem Sultan vorwerfe, er habe an den Gerüchten mit Schuld getragen, daß er aller Befugnisse entkleidet und ein ohnmächtiger Gefangener der Franzosen sei, erwiderte Mulay Hafid, jedermann habe gesehen, daß er nichts mehr sei und alle Befehle von den französischen Behörden ausgingen. E r s e i nichteinmalein Ratgeber der Franzosen ; man handle, ohne ihn auch nur in irgend einer Sache um seine Ansicht zu befragen. Selbst in seinen p c r s ö n l i ch e n A n - gelegen heilen mit den Kaids müsse er sich der Vermittlung der französischen Behörden bedienen. Es fei wahr, daß er habe abdanken wollen. Er habe doch nach Unterzeichnung des Protektoratsvertrages das persönliche Recht au, Ruhe gehabt. Man dürfe ihn doch nicht zum Sultan auf Lebenszeit verurteilen. Wenn er sich zurückziehen wolle, so ae,cheye es, weit er in gutem Einvernehmen mit Frankreich leben wolle. Tie französische Regierung wisse das, denn er habe in kritischen Stunden die glänzendsten Beweise )einer Anhänglichkeit g.g.ben. So habe er beim Zwischenfall von Agadir, wie schon bei früheren Gelegenheiten, diespanischenunddeulschen Einflüsterungen zurückgewiesen. Er glaube, daß er zum Wohle seines Voltes handle, und er tue alles, den Franzosen angenehm zu sein. Ec i,aoc sich blostgestelll, wie kein anderer Suuan Marokkos; habe er doch wider allen Brauch sogar in seinem Kaiserzell an der Tafel der Franzosen gesessen.
Auf die Frage, ob er noch immer entschlossen sei, ab- zu'danken, antwortete Mulay Hasid, das sei eine Sache, über die er noch mit dem Gesandten Regnault verhandeln wolle.
Der „Malin" bemerkt hierzu, Mulay Hafid scheine mit seinen Abdanlungsdrohungen erreichen zu wollen, daß ihm die französische Regierung eine starte französlsche Eskorte für die Reise nach Rabat gewähre. Eine inzwischen ein- getroffene Depesche des Gesandten Regnault beweise jedoch, daß Mulay Hasid oernünfiigcr geworden sei. Ter „Petit Parisien" meldet, General Meiuier und Regnault hätten dringend empfohlen, dem Sultan die Reise nach Rabat zu ermöglichen. Mulay Hafid dürste sich demnächst dorthin begeben, doch sei von einer Reise nach Paris gegenwärtig nicht mehr die Rede.
Aus Fez wird unienn 29. April gemeldet: Ein Brief Mulay Hafids, der vor den scherifischen Truppen verlesen wurde, schildert und mißbilligt gewiße Taten der Askris. Diese handelten, ohne an die Folgen der Handlungsweise und die unausbleibliche Vergeltung zu denken. Mulay Hasid erklärte den Truppen, sie batten dem Lande und den Bewohnern zu dienen. HnsereMaje- stät, heißt es weiter in dem Briese, ist völlig eins mit der französischen Regierung, mit der uns eine enge Freundschaft verbindet. Jede böswillige Handlung, die einer von euch begeht, steht in Widerspruch mit unseren Wünschen sowie den Ansichten des Machsen und läuft auch den Interessen der Nation und des Landes zuwider. Der Brief schärst den Askris ein, die Disziplin zu beobachten, Ruhe zu halten, und sich den Anordnungen der Instrukteure zu fugen.
Die Lage in Fez und Umgegend
ist unverändert. Tie allgemeine Entwaffnung geht leicht vonstatten. Es scheint sicher, daß die scherifische Armee a u f g e l ö st wird. Tie Ereignisse haben, so wird aus Paris berichtet, bewiesen, daß die gegenwärtige militärische Organisation geändert werden mußte. Ter Sultan wird an die Stämme einen Brief richten ähnlichen Inhalts wie der vor den Askris verlesene. Das Wort „Protektorat' wird nicht darin ausgesprochen.
U d s ch d a, 3. Mai. Nach einer hier eingetroffenen Meldung haben die Ghiata und die Beni Harain den heiligen Krieg erklärt. An der Kasban von M'Sun und bei Buyacubet sammeln sich zwei Heerhaufen, um die Verbindung der französischen Streitkräfte und ihren Vormarsch auf Tazza zu verhindern.
Uebtr die fraozöfisch-spanische» Marokkoverhandlungen wird anscheinend offiziös gemeldet, die Regierungen von Paris und Madrrd roarteten einen Vorschlag ab, der gegenwärtig von der Londoner Regierung geprüft werde und geeignet sein soll, die endgültige Lösung zu beschleunigen.. In den zw- ständigcn französischen Kreisen hält man dafür, daß die Verhandlungen betreffs der Gebietsfrage gegen Mitte Mai beendet sein konnten. General Liautey wird sich demnächst an Bord eures französischen Kreuzers zuerst nach Tanger und dann nach Rabat begeben, um von dort aus Fez zu erreichen, wo er Mitte dieses Monats emtreilen dürfte. General Meinier wird ihm mit einer starken Eskorte nach Rabat entgegengehen.
langjährige Verträge zum Teil durch btc Standard Oil Company selbst, zum Teil durch die unter verschiedener Flagge segelnden deutschen Tochtergesellschaften derselben gefesselt, was im Interesse der freien Konkurrenz sehr zu bedauern ist. Auf diese Weise ist es den Amerikanern gelungen, den deutschen Markt fast völlig zu monopolisieren.
In Anbetracht dieser Umftänbe wurde vor kurzem in Berlin eine Vereinigung gegründet, bereit Ziel es ist, die noch unabhängigen deutschen Petroleum-Händler und -Tetaillisten in ihren g«mteinsamen Bestrebungen zu beraten und zu unterstützen. Tieser Mangel eines Zusammenschlusses der deutschen Petroleum-Interessenten, der die eriolgreichen Schritte der amcri kaniscken Lieferanten auf dem deutschen Markte zum großen Teil sehr erleichterte, hat sich durch das drückende Vorgehen der Amerikaner in letzter Zeit aus das tnteusivste fühlbar gemacht und zur Gründung eines „Verbandes Teutscher Petroleum Interessenten" geführt. Der Zweck des Verbandes ist, den früher sehr ertragreichen Petroleumhandel zm Währung einer freien Konkurrenz und des deutschen Konsums zu erhalten. Demgemäß ist auch die Ausdehnung der Organisation über ganz Teulsckland geplant. Tie entsprechenden Schritte hierzu wurden bereits eingeleitet.
*• Konkurse in Hessen. Heber den Nachlaß be8 Simon Teutschmann, Kaufmann und Inhaber der 5*nm ,J. Wendel" in Worms, wurde am 23. April das Konkursverfahren eröffnet. Auwaltsgehilie Selz er in Worms ivnröc zum Konkursverwalter ernannt. KonklirSwrderungen sind bis zum 16. Mai bei dem Amtsgericht WormS anjiinielbcn. — lieber bad Vermögen der Firma Alben Möller, Inhaber Albert Möller, Ledertvareniabrikaut in Offenbach, wurde am 4. April das Konkursveriahren eröffnet. Rechtsanwalt Dr. Kay zu Offenbach ivurde zrmr Konkursverwalter ernannt. KoukurSiorderungen sind bis zum 18. Mai bet dem Amtsgericht Offenbach anzumelbeu. — Heber das Vermögen des Karl Hornung, Kolonialivaren- handlung und Tellkatessengeschäsl in Offenbach, wurde am 15. April das Konkursveriahren eröffnet. tSerichtSraxator Niederhof zu Offenbach wurde zum Konkursverwalter ernannt. Kontursforderungen sind bis zum 22. Mai bei dem Amtsgericht Offenbach anzumelden. — Heber das Vermögen beS Heinrich Scheer, Inhaber der Firma N. Scheer, Kohlenhandlung in Mainz, wurde am 29. April bas Konkursverfahren eröffnet. Recht'anwalt Falk in Mainz ivurde zum Konkursver>oalter ernannt. Konturs- wrderungen sind bis zum 22. Mai bei dem Amtsgericht Mainz anzumelben. — Heber baS Vermögen des Atattrers Johannes Eezanne oon Klein-Gerau wurde am 30. r'lpril das KonkrirS- verfahreu eröffnet. Gertchtsvollzteher i. P. Spreng in Grob- Gerau tuiirbe zum KoukurSverwatter ernannt. Konkursforberuugen sind bts zum 22. Mai bei dem Amtsgericht Groß-Gerau anzumelben.
forderten Stellen. Es soll je eine errichtet werden im 4., 6., 8., 9., 11., 14. Armeekorps. Die Inspektionen werden für das ganze Jahr gem'igend zu tun haben, namentlich auch mit der Vorbereitung der Mobilmack)ung. Von Zentrumsseite wird . Bedürfnis für das sechste, achte und neunte Korps anerkannt. Die Reisekosten für die Inspekteure müssen pauschaliert werden.
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberhesjen
Landwehr-Inspektionen fort. Tic Vertreter der deutschen Heeresverwaltungen begründeten die Forderung. Ein fortschrittliches Mitglied ist nicht von ihrer Notwendig
keit überzeugt. Die Brigadckommandcure könnten in anderer Weise entlastet werden; und für den Kriegsfall könnten die zur Tis- vosition gestellten Generäle mehr vorbereitet und herangczogen werden. Tie meisten Landwehrinspelieure würden nur wenig zu tun haben. Die Bezirksofsizicre Laben meist schon letzt nicht allzu viel zu tun. Solche Stellen werden im Volk einfach als
Sinekuren empfunden. Von sozialdemokratischer Seite wird die Streichung des Postens beantragt.
Generalmajor Wandel bestreitet nochmals diesen Zweck. Tie schon früher geforderten zwei Inspektionen seien 1907 ohne Aussprache bewilligt worden. Bezirkskommandeure mit der Leitung der Oberersatzgesck)äfte zu betrauen, ist nach dem Gesetz nicht möglich, wird auch von der Bevölkerung nicht gewünscht.
Ein anderer General fuhrt aus, daß durch die Ueberfaflung der Brigadekommandeure militärische und bürgerliche Interessen verletzt werden.
Ein nationalliberales Mitglied ist von der Berechtigung der Forderung überzeugt. Sie soll nicht sofort in vollem Umfange eintreten, sondern bedeutet nur ein Programm für b i c nächsten Jahre. Sinekuren gibt es im deutschen Heere wohl kaum. Einen Einfluß auf schnelleres Avaneement in den mittleren Chargen werden die 22 Stellen kaum haben. Entsctzeidettd ist der Gesichtspunkt der Verwendung im Knege. Diese stellen dürfen keine Endstellungen sein, sondern müssen ein weiteres Dienen im Heere möglich lassen.
Auch ein Konservativer hebt die Rücksicht auf die Mobilmachung hervor. Ta wir auf zahlenmäßige Ueberlegenhcit einmal verzichten müssen, ift die Organisation um so besser auszubauen. Ein Zentrums rebner vermißt den Nachwuchs der Heber» laftung der Brigadelommandcure. Vielleicht kann Zeit gewonnen werden durch Früherlegen der Ersatzgeschäfte. Die Ofsizrere z. D. haben doch eine größere Bedeutung für den Kriegsfall. Tie geforderten Stellen kann man ruhig streichen, einzelne neue Stellen können bann im Etat gefdxiffen werden. Für bas erste Jahr werben für Preußen sechs Inspektionen geforbert. Tie 9lotroenbigfcit ist aber noch nicht nachgewiesen. Ein V olksparteiler will sich nicht auf das Programm der 22 Stellen sestlegen, sondern allen falls einzelne nötige Stellen alljährlich im Etat bewilligen. Viel-
ßhwagen [spritzend
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„Ein solch Mö Mclürr Wunden Sffisäs -l'c,lbun9iÄP“eä «SÄ
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