Ausgabe 
1.7.1912 Erstes Blatt
 
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3 :iho >'r-L> c, insesr rr unuukrbroche feuerte, Lern neuen /V. bei .rurt ill ->oit einer Abt^ivna Infanterie hkl-y; l,loiufr * 'Atzung liest ben «yfiiis Heran -rn'-'n, ': :r an?" , b ~ ./'Nrerha.i zu bunbfdTneiöen 7 unn r.-röe vur ?.-rer< *r_- r ergriffen Die Flucht unter

' u e'.ne- ii.jbei 2c«iL.tAai --t vorgt-^ndcri wur-

l .»^tzlc-ulbe 'r' tpureit laficr ><-rmultn, bar, die Araber reif Berwum" '' hatten 'Die Jkalieuer »alten feine Vertane

Ro i r, _r . i 4/aV i meldet aui o- e r u a

.»}$ {um Um sog . l r 'uri o"*i gffttigen jilainpf er-

leisten "'r" !z aue,-;. r. griffen hct e früh alle 2: treib r ne dct Tmsürn die H ö l von 2 b t 2- a i b und die benad> bu'-CTt Zieü.T - NN. tKCtn pcniätflen 3 erieban jungen sich vViv> AI). ßcn *.?;- Aro -rn itnb Dürfen zurückgezogen batten,

. .. 5 i ter geftr <rn >' rlaflc ntfomnnn toaien. sie hatten sich noi aurrb .in r .? . xut nb t>- rftdrft Die Operation

begar- für; ' . sonra na ana, mit tim rt heiligen SBombarbe* ent all r ütriuqi c n \ * 1 *:, die >*rfm . auf kn neueroberten

2. Zungen a / .il-er lut-t n waren unb von en Kriegs- 'üffca ..dar ' , 'Iber;« . .Tllibe" uu? .Arv.m" im Jener 'inb\ftilst tourt*' 3u dun '. . f; wurden z,oei starke SMoitnen .jC'-i >*t Dit erste unter btn: Befehl des (H-v.rate Lea ui o wurde cne Oreita^ errr, Bcrsalgie. unb einem Bataillon Aslans ar T-Ibet ano rfi-.f< an der "? insel enttarn r,-?r Die andere. Die i in L'-l-, stand au5 3nfant

> aa !r> und . f ris, ter m de- Starre eine

.tauten" un Süden zur UntcrrfiEinM heiangeeogen würd'n. Ten bei d u Kolonn-m loigten Artillei abt^i(ungen 'Jiarfx>em bi i.'Ionnc -rav .in-'chi nut einem h ;a 'i io mit starken feind

W. r.x 2lbteilungen eingesetzt mb sic im " teen perarängi hatte gelang es nunmehr, bk v>5brn vo Sitz' satb zu bclfiien unb k 'cn IVufe ui fau'fn unb heftige Baionettanariffe iimhhumeifen . riifti. wui voi - il Wacioni in der J idjtunq nach Marabul und £n?'i>5atb entlaubt

Oerne Fr eden?vermittt»ng.

jfo n fta ii i n n Del, 29. ',uni. Der , Tarrn t" Dementiert

di. cüchte, nach denen die Bforl- sich an hiesige Horscinister

der Aad-ic geroenbit unb r acht habe. Jriedeusverhandlui» ien p.j'AuIeiten. Diese Gkrüd't seien von dem acinbc und der Türkei

l ?. '-esinnlen Im irrt, s b ?#roed v> 'Igten, Die Türkei zur

7artfiH in.« *tri"V 'hrrw. .übrig hinzufteilen Die D a l t u n g b. r r h r t sei unverändert unb dies jüngst von dem SIZurtAn. .'» Aeuhnrn dcn Botschaftern erw rt worben, die im Laufe de--' Gespräch? mit den. Minister auf einen Artikel be« opnuihimrilnt Nat.es3-ih-rn ' liMoiesen, in welchem die iutnbiq**ii em**- Friedensschlusses b iont innrb;n war. Auch die ' Süchte von einem Vermittlimusv a schlag, der sich im'beinnbere an längere Besprechung, n früptr, mcidir vorgestern zwischen den Bc- schau.'n vn.' 7/^i'kreich uns Nnüland un^ dem Minister des 'teuf',an fhjfiQt fuiibeu hüben, werden von d m ,,Tanin' uls un 1 -gründet bezeichnet Der Minister des Deubern stehe jedem der artigen schritte fern.

Vic Präfidenicnwahl in Amerika

Bflftitu ü r e, 30. Juni Der .duvenl vertagte gestern nhvnb .ui 11 Uhr feine SiHung auf Montag, nachdem Beim lettie. ilchgang erhielten (Shninv (slark 167 und Wils' l .J5 stimia . mehrere a.»elegierte von Maryland ffimmten für Wil an Die Bertagnng erfolgte auf die ?.vadrri.'i;i hin, das; chnrnp Clark nach Baltimore unlenvegs sei iniD hi der Besorgnis, daß et im Äon von t zu rcbtir versuchen mntbe, um sich gegen Bryan zu verteidigen, der gestern morgen etflxi.tc die 1 unabmr der Stimmen für öUr- fei nur dem Gintreten Murphyv, des Vertreters der k'.rpitalistischeu Interessen zn uerhanfen.

B ult iw' e, 39. Juni. Wie verlautet, soll dem .^vnven«. ine Purtsorm vovgetegl n>iT0t-n, worin ho Heu Tin g n g f- ; ü l! i als Hauptursache der ungieicl-en Ver» Ictfuuy beä 'Wohlstandes, der gegenlvärtigen yolpu! Preise und der ilnterhallungskoften bezeichncl toerben Die Plat- form trü sui die sofortig' Heradsekunb der -oll-' befouberv- derjenigen für 17bensbtzdürfrrisse ein. Tie Heral^"tznu!g soll nach und nach deiverlstelligt werden, damit nicht berechtigte 3 u du sirren vernichtet werden. Die Plalforni )pnf sich ferner für ein kräftiges straf- und livilrechtlich« Vorgehen gemäs', der Antitrustgesehe und ben eiwaigen Zuiapgei u-u an .. die notwendig seien, um 7.'vatmvnovol befcctr^cn und eine Verwässerung der

Ai 'n zu veiinnüern. Sie verurteilt die republllauisclie b.i, tet tnq tri eu iha.es ^ui'auimenAeh i.s mit der Standard

luuc Hl 'u-rtvachung der Tarife der Eisenbahnen, der Pakei vvflg'i . 'len, ix*r Telegrapl^n- und Telephongescllschrii ten, in «-ine chschähutdg bc? igenturus der letzteren durch d, 3«11tf»ute»5tvntmiffiön und für eine Revision der Bank gksep - die buweckei! >all, in den Zetten finanzieller Knapp- fieit eine zemoetli<^ rleidtferung zu schaffen. Das Parteipr^gi-iauil ' Ti ' itci fit* das ^hibiurn . .s europäi iiben 'in.du'irischasllichen * mo ' nsllurftswefens ein, um icfrydtdlen, ob berarttge' * gssenschasten auch für die amerlla in scheu Verhältnisse if. i und cmpsieh . fdil; stlich d n 2!bf iuß ein - me; .nb . n rträflt. mit Rußland, r,.. bei! Ren un russische Gebiete vereisender amerikanischer Staatsbürger vollen S<l>utz gawüchrt.

Ausland

Übung v ädt bat

Der Ik.ca bas von- »u lassen

Kon in her xäc

gieren unte

T.idris l?.iOnol utr Dg f-ilss >i. iiia >rnger Ruhla

vcutsches

Der Botschafter a. D. Ebi rvard Grafen SolmS- G, o n ne n n>albe, m:; - Juli 182 « in nvtitz _,u.t»ivn) c .-Dören ist in Berlin verstorben.

Ä-i .ixibertc Ter durch zurzeit im

d ein -. .tternuibung aus Toulon habe der ;nt Unkdud>mM bei 1 uftr.-i* auf dem Paa ierkreu u r , fl u l e« t emgefi 'uliAuft em ui t, buHouln twr Schien etrootör; BnlDer desselben Ursprunis fei wie Me fanet -- r* .u nonabt-s gelieferten'^uto-ilcr-cn, ani Beieb! Des t.mnrr's Boue be Vautjrrre als gef..odtd* auSgefdür: worden rieh ,x-x-uitelhinq |Wk- arv^ «uffeben brroorne.ufcii 'nm - «niv -i. ". >.ibe N Kihncmin"f.niim erfu.tn ,^<ule «tzelek" ausgeschiffte Bulmr sofort analysieren

tinopel 2-3 Juni. Der smegSmimster brachte

1"»en w 11 b e n t u r r eui. moDurdt ben C f f i -

.nagt ist, sch hol iitftb U betätigen

, 29 Juni Die Scbarf'ieroenncii richteten an die

un. cuifit Hut ruf, nchRasckidel M u F fein«'

xmerf* n Ni er ein Landesverräter, ein ü-

ant» ici und Persien unur die Bormäbigkit uh'

^iad) ben ieyt vorliegenden vorläusiaen Zahlen au8 allen Leviten . Der -H -1 dit a .> ft i d) to a b l in .v n g e n o n.- U*. r e P e 5 r u h en nom -uni sind für Scnmiarobedctefr ? ivkov > ch sortschrütlichi 9456, TifAtcrmciftvr P auli Jonbr- uatto- 715 i Stimmen abgegeben rooroen

.Im i i '»uftung des aruumannS Kostevitsck, n»egen

grih Ittern 5?idb: agen veröffentlich:, nad denen ' brntlafsuue au der $mft noch deute' tnolgnt soll iutb Teil ininte aue T'-'-'Ann 1 Wissen darüber tu berichten. Die verschi s.-neMorgen^ Hattet f.-HÜrtlen, ist au ine vastemlassun: vorläufig nicht -u benfqL da die Unrerfuiinmg immer noch n -tt abgeschlossen ist. Van Teil der Akten ist tt- nach liiwg geland' inorben befindet sich noch in Berlin, da ihre Ergänzung

^aage befindlich - Erbebuugen erst erfolgen muii.

»anM in bringen b<-nbudl wt; "l

(Firrr r'-iter --a? io- i'ammenzu aren, und die Jtu))en bis ;um uuder ten zu bt L«. '-vicn______________.

3ui>iläums:6auturnfcft Gretzen 1912.

Gießen, 1 Juli.

Die Eröffnung des Zubiläums^auturnfestes, das in -eu Tagen vom 6.-8. Juli hier ftattfijibef, wurde am San taa unb Sonntag durch eine Vorfeier eingeieilet, in deren i-iatti t unkt die W eih e des Z a h n g ed e nksterns t d Gartensrraße stund Singel.llct nmröen die »jcicr« - irf- fei zeit nu i einem 2 chülerw e t t s ch wi m m en , das ...- gut besucht war unb gute Ergebnisse zeitigte, aic iiMtti'tung war trotz verschiedener Ra en schauer trn^ all« 1-meinet recht günstig, und auch die Äeihe des .^ahn 'eines vollzog iich ungestört von den Elementen in der d}önften Sei fr. Ter zug, der sich aur swaidsgarten r-nsgeftellt kalte, erfchieu nach einem für; -r. Um'.ug durch ie Stadt i: -i 2 2 llftr an dem noch verchlllten Denytein,

sich Spitzen der Behörden und dl 2ln '.1 > "nnt all Lee eingcäinden- hatten. Ein blähender Kianz duftig gell-1 etcr äderen, die dem Fcstzug ur schön a Zierde

glieder der bti.cn nic igen Turnvereine auf, während dt ahnengrupp- n der beiden Vereine sich vor dem Denkstein uufrciljivn. Nach einem Musikvortrag sang die Chor ichule ur/.e . : . ug de-5 k? rrn L- cer Gürlach eine weihevolle Hr-mne, und die frischen ,iinaben'.i nmrn l angen ludelno empor. Darnach sprach Frl. T c i b e! einen von v(. Binde wald verfaßten schwungvollen Prolog mit be geistern - er Cindi ingtimkeii Zrn Namen der bctheit hic :.gen Turnvereine hielt alsdann Nedafteur C. 5>, der !. -Zprechcr des T.-V, folgende

Wciykrede:

fiö 5um erstenmal bei Geoanke cinstauchte, ;um goldenen jtibelicft des Turugaues Hessen b rr in Gießen einen 3 a \) n geben! ft ein zu errichten, konnte man ba unb Dort Zweifeln begegnen, ob Zeit und Ort für eine derartig.' (fbruna Turn hat er Jahns > ichrig gewallt seien. Tiefe Zweifel unb ver ''-iimint, Denn wenn eine o ursche Stadt dazu berufen ist, Jahn-; Verdienste Um Deutfeiitum und Vaterland. Turnkunst unb c-.uifdr

Ein

ca tche tu c'^cn, so ht dies die allezeif gut deutsch gesinnte a ' urnerftabt Gießen, Deren turnerifdK Vergangenheit turitdrfirhi

in die ersten Zeiten.von Jabns osfentlicher Lirksarnkcit lud wsnn Jabn in ieiner Schwanenrcoe von sich selbst sagen tonnte: Deutitzhlands Einheit war der Traum meines erwach-n Den Lebens, ba? fiiurcienrot meiner Jugend, der Sonnerichein der Mannc?krast unb in .cjjt der Abendstern, der mir zur ewigeu ^uhe winkt",-, so kann die Gießener Bürger und Tumerichan das Zeugnis für sich in ;'!uspruch nehmen, daß sie alle Zeit gin deutsch vaterländisch gesinnt geweien ist. Unb auch darin bcfin.xt fi'-' sich in einer ähnlichen Lage wie Friedrich Ludwig Jahn, das sie diese Batcrlandsuebe schon zu einer Zeil betätigt Hai. als di'S noch nicht ungefährlich war. Denn man Jahn in d^ rrübsten leit seuu Lebens als größtes Verbrechen nachsagre, bau er die b't gefädrltch, Lehre von brr Einheit Deutstuland? aufgebracht stabe, m finden wir auch in Der Gießener politischen und Tutr gesstachte des verflosst a. u Jahrhunderts Ankläno hieran. Jabn u-ar ursf-ünglich pi eußjscht r Patriot Erst als so- heilige röe -scyc Reich deutscher Nation nach tausendjährigem Bestände gewisfrr maßen an Altersschwäche zu Grunde gegangen und das Preußen Friedrichs !>- Großen durch die Tvppelstlnacht von Jena und Ellerstadt an .inem Tage vernichte: worden war, erwuchs aus ahn^ gluOcnhein Daß gen Napoleon in ihm Die Erk niUniS, bau Preus ,nur in unD mit dem übrigen Deutschland seinen iveJIgehi'. 11'chcn Berns .rriillci könn - 2«1 i'nutr -r- au der

cblafK von Jena Jahns Becui, dein t>eutfd)'n Bo'.'r ein ,sichrer mi sein nuf dem Wege der iitNichen, geistigen und körperlichen ' ervolllemmnung. In Wort, Tot uno Schritt predigte Jahn d'-n v«\> gegen Napoleon unb suchte das deutsche Volk reif zu machen zin Niederwerfung seiner Unterdrücker. Tiefem Zweä diente die verausgabe seines .^auvtwerses, ix*: seutsch, v Volkstum?. ®e ist y?be Lied des TeutschlumS, von dem noch nach rünszig Jachrmi ein Dichter fang, daß es tote Gkut gd'rannt habe ein Buch. noU von Klagen unb Mahnungen, aber auch voll von loofiliungan auf bie lieberkbi der alt u . rutschen DerriiMk- n AuU, bay Turnen wurde von Jahn ins V en gerufen zunächst ii in Zweck, bie bentsche Jugend vor-ubertitni und zu kräftigen zur Niecherwerfung des französifck»eu Unterbrüder;. Aber feine dcntschc Turnkunst zeigt, baß Jahn über diele Aitgenblicksanfwtt'. lnnauS im Turnen ein Mittel sah, dem Baterl.a.d ganze und tüchtige Männer zu erzielen, sowie Sittlichkeu uriD allgemeine 'Jii enM-cnliebc zu fördern. Er wollte damit die durch die steigende tiiltui nnlnten gegangene ('ik-icbTuäiiiqleit bei geistigen und körv t lüften Tziehnng wiederherstetleu. Als die große französische Armee uu, ben ^chno und Eisfelbeiit Rußlands vernichte: wordru war, umr Jahn einer der Treiber, die Preußeu zur Erhebung brachten. Er selbst trat mit ben meisten feiner Turnschäler in D<.. Lütz->wiche Freikorps ein unb nabui an denen Eri- ,7- -.figer teil Tte Freis<itskrtege brachten zwar den bentfrhen Stammen bie

Innung vom franzöinmcn Joch, doch die von allen Vaterland- treunbci ersehnte 5BicDiTamiidHimg des deutschen - aiferreiches bliest au? 11 nb auch bie Bölkei, bie le;- n doch die äußere aaeilxit intritten hatten, blrcben um die Fruchte ihrer Leiben und Murn tue betrogri. Jakm, bet n mals aus feinem »eivu

>k " 1.1 Der grübe gemawt j^tte, uioditc seinem Unmut darüber ui fr..i'"u-H Worten Lust. <do konnte es Denn fomnien, baß man "1 2[:' .,|u'VLLll,hon'tr W ' -tete inb seine -igenste Schövitz.na dos deutsche Durneit, verbot. Jalm wurde durch bie gegen ibn ein geleitete Untersuchung zwar gtan^uD gerechtfertigt ' er war aber atiD inner segensreichen Wirkfamk.it g-riffen und Der trauerte bie beften 3abrc fettwd Lebens in Der Verbannnug, in Untatigkeu Erft ale alter Wann würbe ihm sein V Au, und auch dem Turnen wurd wacher ' ic Bahn geichafstm T r Völkn'rüstlina d 3nhxc> 1848 n ien dünn eualu. du erfüllu:tg von ,.e'na

. .d) cmnn freien unb ein 1 mm dnitsänu Buterlaud in erfühen - .ffnunasrroh zog er nach Franknur, um als Mgärbneter - in u*. Nationalversammlung Dort für feine Ideale, vor allem für Die Errichtung etm ^ Deutschen Maiiene*.? -,u unrkii Ader r

m "'cA- mehr un auch tv enttäuschte sein, leit- gei "len. bie sich Don seiner Mitwirkung '-.u vkr'vi -chen hatten ü ' 'slfl f°n ^KCuf 1 Ö! Dnnalune her deutsch^

MnihThrom a. der £>anb des Volks abgelelmt i.ittc r. t.

linb r g.-droch'-i'. nad .Vreibur/ urfirf S mTS L.mZ-Mr sbws.......T.'jrÄäknSS

nvum Oimnöen 'Ncirt-. -ucn, "o' büllen mir

I erI(bt unb uehi heute, w. Jahr.- nadj * ,h^

gcaduct ba .lach baS Hai Jahns kirn, - und

^igeJahre Dur fein m i.ooc de- i' btn- Wege, fern vrovle.-i ,st.*s Wort Hulu , D JL!nb. ®T 'Mato: ..Das firnen, au? f: n : "uVk er JSL ? 18M utzt als rreuhiga- Strom durch Deutschl'anbs «rtttig ein verbindend r -.-e werdna-ng.-' lt schirmend die heilige «v.. nunar' i>-:- V.il-riand.- umw . r " peilten dn Te.ukbarki-u für ben Urheber dieses r [oll dn beicherbene Gedenkstein iAn, He «iSSST läge llnd svrudelibe Waste f

- 6-' M n, ff'ff

l erst -ren s.-'.l. 'Sn.deri! fi immer w-eder teer: leben' igen Quell ich erneuern muß zu neueui Leb n. So y: .rg.i ich Denn i-1 luiri ; der Gießener 7inner i . Iah.: U ' -Z'T U in den Schutz und 2 ..arm oer Stabt Hi eßen mir de iauigr.i' Wun'che, aber au"i il der frohen Gewißhen b. er ins ü: die feinsten Zeiten umf(ufet werde von dem gc-dnifLiien tz Atzen. Ciirr azzfh'.ilhenden DeuiHven Stabt, baß er alteze-'. I ug< reit Dem gut Vater- lanbiichen unb deshalb turnsreundlichen A st der kernhaften Gi>- ßener Bürgerschaft! Das uralte Gvt'

Bei beit letzten Worten fiel d'e.Hülle dou dem Stein, der, wie bereit? mitgetcilt, aus demJ-ll.n^,cc!r bei Münzen- berg ftammt. Der En-Uvurf des Detrtü^?, das eine roelicce Zierde unserer Stabt ist, ftomr.iti Studtbautechniker ermann 'kühler, das Relic ö ldni^ ynhu-ä von .Wunft

schlosser Armr Graefe.

Im Anschluß an tue Festrede nb»rsinhm ^berbürger- :n elfter '.Die cum bas Denttnal Htit f^ßenben Worten in die Obhut der Stabt:

Licdc Mitbürger, verehrte FestalTurijen! Aamens der Stabt reßen übernehme t) dieses schön T'ntma, ? soeben unser»n -reubig schauenden Augen sich cntfi in PXege und Unter

ealtung Der Stadt Indem ick bpmgt cs mich, auch im

Auftrag der Stadt allen zu bn.nfeijjbie d*Äu qebolin haben, daß leyt Dollciibct Dor uns stc l aigp^ccfetclte dem Tinnverein unb Dem Mannerturnverein öicßtn: Iernsten, trüben Jahren ! .il de- Mann, dessen chrenD.s Jiib.n en nunmehr mich |cin "ilb bei uns immer wach erhalte» apch. mit Won unb Tat, mit infetzung seiner Dollen geistigen imD forperlichen Kraft gearbeitet an brr geistigen unb politisch.n O-tzlli j Des Deutschen Volkes, an Dtir ErleuntitiS be? eignen iLcrteS vnd der eignen Kraft unb an -r Einigung der deuttckei^ktäiLyii. Er Hal Damit oorgeaxbeuet . r Gründung des ReichMurid ijfn mrnit errungenen Segnungen

Friedens Wetrn .nick Größere später das Wer: Dollendet ibrn, so werden .orr Fn<dricF LuDwig Jahn Darüber nie ver - 1 essen. Der, ein J&tiiti'dKT VMn 'bis ,ur innersten F-aser seines sterzens, die Eigennoi-.. Sine? Volkes erfaßt hat, wie kaum .in anderes Sein Bild soll uns täglich mahiicn, uns die kost- baiften nitor Oie auck er erringen half, zu wahren unb zu sichern ?ird) fNKlße Ärbei durch Erhaltung des äußeren UND des ineren Friedens und unserer Deulfchen Rationalität. Unsere stabt aber ist eine Stätte frieblidjer Arbeit, unsere Bürgerschost fleht treu zum Vaterlande, und gern geloben wir, auch ferner unsere Bürger lügend die Liebe zur' Arbeit unb §um Vaterlande eu zu bewahren, und dieses Gelübde sei der geistige zfranz, den loir Dor diesem Bildnis nieberftgen.

Gauvertreter Helm brachte dann nn kurzen, marFifien Worten ein Gut Hcu auf Kaiser unb Großherzog ait^. Mit bem gemeinsamen Lieb: Ein Rus Ist erffuiiqen nahm die Feierlichkeit ihr Ende und der Zug marschierte nach dem Feftplatz.

Mit ben Freiübungen der Mädchen begaitnen die turne rischen Darbietungen, die zuerst nach Zählen unb dann nach Musikbegleitung au § geführt wurden. Tie gewandt> gefchmeioig ausgefüdrten Hebungen, au denen iider 20t) Mädchen tellnahnten, boten einen sehr schönen Anblick, und - uen ebenso wie die anschließenden Hebungen der Knaben oon dem Vorsitzenden des Turnmisschufses, Herrn Kars F ix vorbereitet. Im Anschluß daran fanden das Wellurnen die Turnauffül-rung.n ber Schii.erabteiluugezt der beiben Turnvereine i'nd die Wettspiele start.

Die P r eis v er teilung sand am Abend in der Fe st halle durch den Tnriiausschnßvorsitzenden Fix ftatt. Wir werden die Liste ii.'i Sieger morgen oeröffenllichen Die Konzertmusik in der Jeslhalle wurd. durch einige turne- rischl Darbietuirgen angenelmr unterbrochen. Tie erste Riege des Turnvereins büi v'uhre Glanzleistungen am Reck und die Damenriege des '",'aunerturnvereins zeigte sehr Se 9retiibuHgi:!t mit 2 chrittbewegnngen, sowie Sttitz- bungen, die sehr gesi «am. Auf dem Festplatz war Mmtfrert unb Tarrz, bis sich nach tzMitternacht der Watz teerte.

Rur Stadt und fand«

Gießen, 1. Juli 19T5L TaS Jnhreskesi der Laiedesuuiverfität.

Heute feierte unsere Lanbesuniversität i$t Jahres fest in gewohnter Weife. Um IN , Uhr fand ber Festakt in ber neuen Aula statt, bei dem der Rektor die Festrede überDie Lebensgeschichte des Aetbers" hielt. Anschließend hieran teilte er die O^cfchichte der Ludoviciana nr vergangenen Jahre mit und verkündete die (Ergeb* niffe ber für 1911/12 gestellten Prci sauf gaben. Der Arbeit über das Thema der theologischen Fakultät für den akademischen PreisDie Grundstelle vorn Primat de Petrus, Matth. 16, 1719, soll auf ihre Entstehungs- Vtrhaltnisse und ihre Aufnahme in das Gvangelram hin untersucht werben" wurde der volle Preis zuerkannt.

Dieselbe Fakultät hatte für den LeybHocker-Preis bie Aufgabe gestellt:Dei Einfluß ber politischen Bewegunyerc des Jahres 1848 auf bi? Entwickelung, der Inneren Mission". Hierzu sind zwei Bearbeitungen ein gegangen; die eine unter bem Kennwort: En angel io patriaeqne vita noftra, bie andere unter bem Kennwort. Ittwoviriano. Nur bie erstgenannte Arbeit wurde mit bem halben Preise cms- ge zeichnet

Anch dec Bearbeitung der von ber juristischen ga* kultüt gestellten AusgabeEs soll ber strafrechtliche Iw-? hall dor Rrichspvlizeiorbtlunchm feit bei* von 1530 Me- malisch unb enlloickelungsgeschichtirch zusammen gestellt wor­den" konnte nur her halbe Preis vuerCannt werben.

Die medizinische Fakultät hatte lyei Aufgaben gegeben, fe eine für den akademischen unb für ben BckHQ> Preis. Nur *ur Aufgabe für den Balser-Preis, die lautete: Der Wert ber §coniunktrvaibeckUn-g bei ber BehtanbLung von peeforierenben Butbu nwnben nach Literatur unb W»- teriai der Gießener Klinik^ lag eine Arbeit vor. hmibe ber volle Preis zuerkannt.

Die philosophische Fakultät hatte fünf Ausgaben ! stellt, bie alle außer der mai m-manschon bearbeitet wordert nid. Die Arbeit zu bem phnnkalischin Thema:Es sollen ae Messungeir des Peltierefsekts auf tiefe Temperaturen ausgedehnt werden" wurde des halben Preises würdig er­achtet.

Die Arbeit $ur Aufgabe aus der Zcmdwirtschast:Unter- suckningen über ben Entwicklungsrhythnruö bet Getretde" erhielt ben bollen Preis zu erkannt

Die Aufgabe auS der mittleren 6Kschichte kantete: ^>ie H111 * * tu >er deut sch en flieiu- rerfafjung ber >ttrista7zeit, mit befmibeter Berücksichtigung dir mittel.hrirrischeu Ge­biete"; bie ssterzu eingclaiifene Arbeit erhielt ben voüerr Preis.

.'tiis ber deutsckien Philologie war foTgenbc Aufgabe gestellt worden:Die Verba reslexiva int Deutschen Es hinn bie Gesamtentwickelung oder die Entwickelung inner* halb " rinz-inen Zritabschntttes bargefretÜ werden".

- ' ein : -feite Arbeit wurde des ganzen

nix rbig br nben 00

»In bem Fiftefsen am Nachmittag in Steins Garte»

lentrn und Beamte teil. ' Hieran schlieM sich -nr iy %.. ukonzert daselbst an. .

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