Zweiter Blatt
M. Jahrgang
Nr. 208
toV»etnl täglich mtt flulnobmt bei Coimlagl.
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bie aus den Zentrumsabg yug f und 2565 sozialdemokratische s
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911, chbaaami.
AngebotSunteclagkr I Die 9(ngebot3un!r.: I ,en Erstattung der &. ] te sind verschloßen,I t versehen bis Mu . ttags 103/t «hr in Anwesenheit z
deS Kreise? Gießkr ll. _______,
pt „»lehreet ^■llitibläner* werden dem .fliyetfler* oiermal wöchentlich deigelegt. da» '.ttretrdlan ftr Hi Mrrli «tehe," iroetmal wöchentlich. Tie .^audwittlchafthchen Mtt» trage«" erscheinen monatlich irocmxaL
politische Tagesschau.
Die Aeichrtagkerfatzwahl i» Koastant-Ueberlmgen.
Zur ReichStagserfatzwahl im 1 daoifchen :üeich?tagv^ wahltreise <toiiftanyllcbirliitgcn, itKldte brfQiintlt-h auf ben 19. lhoher anberaumt ist, imrh gemeldet, daß bie z’jlfr
M. von Donn. ?'■ | 0 Zentner Arühi machen, zinn Veckr
Lederrmittelttrrnuvg.
Paris, 4. Sept. Infolge der Unruhen wegen der LebenSmittelteucrung tmirbc ein Ttlegterter bet Bergarbeiter unter der Beschuldigung verhaftet, die A.u-- rührer von Mseritourt-Sillage, Aertcourt-Eoron und -5alU
der 3tr>rrfa'i die Son.erkafs
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”*”■ Hüb^- Elektriziuu-Er^ ’ 'S* ' Ö /ncemeurbetuch^! [Verpflichtung.
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5ubQU der Blindes "'s den MinislkciL'.I n9vom24.^6rua:^ ’erbS vergeben nd Die Einsriediguii c°m ijunbümtntm^ JOo qtn hammergeniz inniaiierroert.
^gleichen.
tem Sandstein pp. gleichen.
'n, 255 m Tanne-
icitfin'dwn Fakultät Leidelberg Tr. -eins Heimer, namens de? Hamburger KolsmalinstitutS Pro». Tr. beteil, namen- de- ungarischen Justiz- und honoelsminisrerimn» Tr. £e r 5, nimen* der auf dem Kongreß irr tret en en beuiidjr? yanoeii- fenrmem Iusnzvat Tr Tove, namens der so:;e:4 Dtanhme rrancaiie Tr. Uioitt ^artf, ferner Vertreter englJdjer uni belgischer ttzeiellschaften .Wch Herlesung eine? Äulvisu.i;L-1e- siammfl an den Broßherzog von Baden dankte der Borl-tzende allen Rednern und Longreßt-ilnehmern und schloß die tOrkmir- lun<. fceute nadyr.iuafl und in den nächsten ttm Tagen fmdne Sitzungen in den sechs Seknonen de» Kongresses flau
Arbeiter fuhren mürbe, deren Erfüllung aus finanziellen Otün-i bai verbieten nxirbe, da wnter der allgemeine AuSdau der Invalidenversicherung bis zu 3000 Mark durch Anfügung neuer Sobnfiancn nur unter völliger Umgettaltung der Invalidenversicherung möglich ist und nach Schätzung des 9kub?amn.- des Innern nicht geringere -^en al? bie ^nherfane erfordern mürbe, ohne auch nur die befebexbernten fiuntme der Angestellten zu erfüllen, erklärt sich der Bund der Induttrrellen | dafür daß bie Vriratangestellten in der Form einer monier-; organifation ohne Rnedszusebuß burebgehihrt werte .
Dec Bund der Industriellen verlenm freilich nicht, daß sich aus dem Vorhandensein -werer Versicherungen eine Reihe erheblicher Mangel ergeben werden, bie nicht »u umgehen ,tnd iSchwierigkeit der Abgrenzung mancher Angeste ltenkreite von den Arbeitern, doppelte Seriicrcrung der Angestellten mit einem Einkommen hi« zu 2000 Wart, srocimUgrä SerMrtit, bopwa e Spruch- und Berussmstanzen'. Soweit die Mangel des Entwurfs nicht durch die Trennung der Angeltelltenveriicknung von der Invalidenversicherung bedingt wnL, erwartet der Bund der Industriellen Deren Abstellung, Er hofN, zumal die Rechnungsunterlagen zu optimiuisch er,cheuilli, vor allem, da8 nch einr Bercinfachunc des burcaukrati,chcn Aufbaus und eine noch
Dienstag, 5. September 1911
Rotenonthrud und Verlag der BrüdGchen Universtlättz • Viich- und CieinbmdewL 9L Lange, Siesten.
Redaktion, Groebitien und Tnitferti: &Aul- ftraste 7. Erpedinon und Verlag: Redaltiom^^ll* rel.-AdruAntzeigerSletzen.
daran »u denken wäre, nun zur »Wechselung einmal Frei« Handelspolitik tu treiben soweit wir die -mge beute ul n .liefen können, werden mir in Teut> 1 .and i n .7 ' ;:r nrbrr den mbuftnellen noch den agrar,-»en Schutzzoll entbtbreit
Tic Versammlung stimmte wlgender Entschließung -u:
„Tec Bund der Industriellen halt an seiner |ruberen Je fürwortung einer über die Leistungen des Inva l idcnvcrnche- runaSgesedeS buranSgebenben gektznehen lkntwn$^i»ening für Privatangestcllte fest Trotz der Hebenken, die ft» au? bin er weiteren hohen Belastung der deutschen I'rdu'trie ergeben, muß er bie im Regierungscnrwurf in_Äusii*t ?^HEen^.eiüun^en in Bezug auf das Ausmaß der 9ttnttngewabrung, ton jegmn dos Rentengenusseö im Zustand der Beruf Siiwalibttüt oder im 65. Lebensjahre alS berechtigt anerfermen.
Da die Benutzung der bestehenden Invalldenvcriicücruiig durch einen organischen Ausbau vermut elst Iutatzrentui aus versicherungStechnischen Gründen unmöglich ist und überdies eine Lifferenzierung der Angestellten unb der Arbeiter tm
ichung.
sichtigt, einen abg-c ibnnssionswec, (projt ,n ihre Angebote w clta^denS.Lcpte' f unterzeichnetet - Eröffnung der X jungen eingesehen« en.
1911. .
eii'terei Mainzlar.
gewählt.
In der Nachmittagtzsipung sprach alS Vertreter^deS sächsischen Slflatfniint|',er;um8 y'iini erialrat Tr Roscher Tr*>en ^n dem hochnü u'iiii-llen wachsen weis men den Teens der Ind nir .el en in schätzen. 5,9-xroz der fäd)i. B völkerung steten in der Industrie. Ter Bund der Industriellen bat sich dadurch hervorgetan, daß er nicht einseitig ui Werke gebt Ta? Gemeinwohl umiafit gleichmäßig die Bedürfnisse der Landwirtschaft wie der Indmir-.e und vor allem unser deutsche? Vaterland, dem alle seine Angebärigen, vom ivirrsten bi? zum schlichtesten Arbeiter herab unendlich viel verdanken Mögen die großen Gesichtspunkte de? C>emeuiroobk? auch bei den d,e?iähr,gen Besprechungen Ihr Leitstern fein'
Weh LberregierungSrat v 2 d) ö n e b e rf feie» bie Tagung namens deS am Erscheinen verhinderten Staatssekretär? v. z elbrua nillkomv'en hieraus sprach Pros. Tr. Bernhard varms .stiel I über: „Entstehung unb Bedeutung der
I weltwirtschaftlichen Ausgaben Deutschland S"
Giehener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhelfen
filinifft*). ., | । fl6en9 »on “ . j öon Sungentranf“*, ■
Ter Redner zeigte bie Folgen unserer industriellen Gntwtrf«
hing Er hob hervor, baß wir ihr brn gewaltigen Bevölkerung?- bann sollte die vanvnnrtlmait aum juuim »uwach- verdanken, der sich in noch nicht 20 weiteren Jahren -nstkm der Einsobrscheine revidiert wirb 6uf 80 Millionen steigern werde und für dessen Unterhalt bei Erschütterungen de? sozialen Trieben? würden um- tonn aum Betten Vorsorge getrosten werben müsse. Unsere erste Sorge ben stämpsen zwischen Arbeiter und Arbeitgeber wieder b'rrr- ntüife in dieser Beziehung daher br Steigerung der landwirt-1 stehen Unsere banbcl?pohtif(f'e Situation ei eine aur.erlt \u *r;‘- schastlichen Produktivität lein. In Sonderdeit wäre diese burd) rige Auch durch eine gute technische Vorbereitung der Beiträge, großzügige .stolonisatioii, z B. durch Schassung von Bauerngütern wie fic bei dem schwedischen Vertrag zu bemerken war. rmngc im Snen der preus.,'chen Monarchie zu erreichen Veisall Wennl s,c noch nicht bie besten Erfolge Ter llebergang bto. te gerade in den lernen Monaten deshalb au? unseren L'tmarken stundenslaaten zur Selbstproduktion und Eigenauvstibr. der die .stunde Heruverdringe, daß bie Tätigkeit der Ansiedelung?- badurch verschärste Wettbewerb der Rationen aus bem Wltmr.rlt, kommission eingeschränkt werden solle, so erfordere die», abgesehen ber Mangel an ausreichenden Rod'tosteu im deutichr'' ^ande Den vielem anderen, audi au? diesem (HehditSuunftc schärfsten schasse vielfach eine äußerlt schwierige -»tuatipn für bie ZtMin't. Protest Lebhafter Beifall?, Im übrigen sei sclbstverstänblich. Tazu trete bie politische und m 111 f di a f Itl« m e C' e g - baß die Pflege der deutschen Landwirtschaft eint n e r i d) a f t Englands, in dem nicht nur die Unionisten und uni er er hauptsächlichsten Alügabei' allezeit bleiben werde. TaS Chamberlain, sondern aum bie Liberalen unb LlovdweorgeS fei nicht nur vom Standpunkt der Ernährung deS deutschen Volkes „nS bei jebem Schritt unserer weiteren Entwidelung ^chw.eng- au-i wichtig, sondern auch noch au? anderen Gründen. Gute I feiten machen. Sehr richtig Beifall.) Uno bleibt demgegen- starke landwirtschaftliche Bevollerung sichere die fortdauernde über nur daS eine Mittel, die wachsenden stonsumtwiiSkra't un ereS
l - • ......r.r-t— ..-k---i»-'*-5 in t)ie Dagidiale zu menen, UM umerei its
einer fortgesetzten Verschlechterung der hanbf!?polttnd>en Situation zu begegnen. Wir dürfen auch die Meistbegünstigung nicht al4 eine selbstverständliche HochzeitSgabe bei jebem Vertrag Inn gehen. Künftige Sörderung unserei tzolonialvolitik, Unterstützung der deutschen Weltpolitik inten - brr Industrie muß damit £>anö in tzand gehen Ein off>ziose> Blatt weist darauf hm, daß Teutichland in wenigen Jahrzehnten mit ben 90 M illionen Einwohner, die cS bann hatte, ber Lchieb § richter ber Welt (ein würbe.
Ta? KvalitionSrecht unb bas Reichstag» wahl- recht find, so führte Tr. Stresemann weiter aus, gegebene Größen, mit den eil die Industrie rechnen muß, und bei halb kann sie nur durch Benutzung de? stoalitionSredues in de 2.1’ai- fung großer Arbeitgeberorgan,fationen auf der einen Ö' \t uni> tn dem Bestreben nach Decitärkung ihre? parlamenlarifchen Einflusses auf der anderen Seite ihre Politik verbessern Tie Industrie erwartet in dieser Beziehung viel von der Gründung de- Lansabunde?. Tie Industrie wirb a!S solche niemals bie politischen Parteien ablöfen oder eine eigene MrbeitgivciDartei gründen können. Tie Politik des Bundes der Inditstriellen sei eine Politik der mittleren Linie auf wirtschastLpolitischem Gebiete.
An die Verhandlungen schloß sich ein Irstmahl tm Konzert-
15. Hauptversammlung »es Sundes der Industriellen.
~ Dresden, 4. September.
Der Bund der Industriellen, der mit bet bisherigen Ber-I frehinfl bet beutidien Industrie, bem Zentralverbanb Teut cher Industrieller in einen lebhaften Wettbewerb um bie Inteteisen I Vertretung her beutschen Inbusttie eingetreten ift, trat heute Mcr I zu seiner 15. orbentlichen Hauptversammlung zusammen. Ten Verhandlungen wat am gestrigen Abend eine festliche Begrüßung I im Rathaus bet Stabt Ttesden voraufgegangen. Tie Ein labnnn hierzu wat von bem Rat ber Stabt Tresben auSgegangen ( Die Heutige Sitzung begann nach bet Etössnnng butdj den Vor-1 ntzenden mit ber Erstattung bes Geschäftsbericht? butch brn I 'Diibifu? de-- Bunde», Tr. R. Schneider iBerlin Mit
.; tn v llt werden, bau
i a ft , cbeS Ereignis ber beutschen Handelspolitik« neue Erschwerungen für den beutfdwn Außenhandel gebracht I habe Alle Bemühungen der deutschen Industrie, für die Iollerhöhungen des neuen stanzvs'schen IolltarifeSl wenigstens eine angemeistne UebergangSfrist butd>zusetzen, kirn lergiblich gewesen Ter Bund der Industriellen Habe barauihin gefordert, daß Teutichland aus die empfindlichen Schädigungen! seiner Aussuhr wenigstens mit Gegenmaßregeln antworte Am 1. Juli 1910 seien auch einige ZollerHöhunaen für ftanzonfche Erzeugnisse »n .'traft gctt.ten Mit allem Nachdrucke habe der Bund der Industriellen Einspruch gegen den v o r t u g ' ef,' di e n Handelsvertrag erhoben, in welchem die beutidien Interefien I in hcbcnfiidicr Weise gegenüber ben portuaieiiidien lurüdtreten inußlen. Tic damaligen scharfen *unbgebuiiflen bet beutidien Industrie Hatten ben Vorteil, baß bet alSbann solgenbe Handel? vertrag, der schwedische, von ben zuständigen Relchsämtern mit weitgehender Sotgsal! und unter eingehender Befragung aller beteiligten Geschäftskreise vorbereitet wurde Was helfen aber olle Bemühungen, Eingaben und Sitzungen, in denen bie handel?-1 vcrtragSwünschc der einzelnen Industrien sorgfältig k st gestellt und I begründet werden, wenn Teutschland burd) „MelNbegunsti- uungen" bei jebem neuen hanbelsvertrage seinen umtangreichcn Pertragstatlf ohne Gegenleistung gewähren müsse unb baruber bmau? kaum etwa? zu bieten habe Dieses Mißverhältnis et-1 idnuttc gegenwärtig unsere hanbelspolitische Stellung gegenüber den Bereinigten Staaten, gegenüber ftonaba, c? habe bai Ergebnis bes neuen Handelsvertrages mit >iapan lehr verschlechtert und gebe auch himidithd) der in den Nieder! a n d e ii I drohenden Zollethöhungen Anlav zu Besvtgnlslen. Um noch wirksamer alS bisher in handelspolitischen Fragen bie Inteteffcn der angeschlofsenen Industrien vertreten zu können, wat der Bund dn Industriellen bemüht, bie Zahl bet ihm nahestehenden Mitglieder des wirtidhaftlidicn Ausschusses zu verstärken
Auf eine Anfrage des Reichskanzlers
machte der Bund der Industriellen mehrere Vorschläge für die Ernennung weiterer maßgebender Persönlichkeiten auS der vet- ardiitenden Industrie als Mitglieder deS wirtichafthchen AuS- chuises. Leider wurden diese Vorschläge nur zum Teil berück- ichtigl: unb int Hinblick aus bie .zahlreichen noch zu löienben Ausgaben der deutschen Handelspolitik wird ber Buiid der xm- dulttiellcn hier weiter für steigenden .Einfluß der verarbeitenden Industrie wirken.
3 n sozialpolitischen Fragen
>mnd dir ReichSversicherungSordnung mr Vordergrund. In Eingaben unb besonderen Besprednmgcn würbe der Eui- prud) der Industrie gegen die anfangs geplante Bureaukratie- 'icrung der Arberterverstcherung der Regierung fowie dem AuS- chuß des Reichstags dargeleat. Zum Arbertskammer- aesetz erhob der Bund der Industriellen wiederholt Emiprud) gegen die vom ReicdötagSausfdniß beschlossene Wählbarkeit der Arbeitersekretarc, sowie gegen die herabsetzuna des WahlalterS uiid die Lefseimichkcit der LerhEungen. Zu der sehr >mch- ttaen Frage der Pensionsversicherung fprach nch der Bund der Industriellen wiederholt mit Mchdruck für die Errichtung einer Sonderkasse, für möglid)|te Erhaltung der bestehenden Hilfs- und Penswnskalsen, sowie für ausgedehnt Selbstverwal- mng des neuen BersidierungSzweigeS auS. Ter Bund der Industriellen betonte dabe,, daß weite «teile der beutidien Industrie die Uebernahme einer BersidierungSlast zugunitcn der bisher lozial- politisch wenig bedachten Angestellten und Werkbeamten alS be
gönnen. .
Wohl aber werben wir zu überlegen haben, ob jene schematische Zollpolitik.
bie wir biSber bftrieben haben unb bie ihren höchsten ntumpll in hem soaenannten ludcnlrfen Zolltarif 'e en. au« bi* - ner werben aufrecht erhalten können rebr riditig v- *■ hk so. baß bie Frage bes gleitcnben Zolle?, ber bei uns Mrfl) bie anrebhdi schlechten Erfahrungen in England ganz unvn.ienter. maßen i-t Mißkredit geraten ist. wieder mehr in den M'UOi'anN ! anbel'uolitischen Interesses gerückt werben fohle • '
Ter Redner erörterte bann hie £ o h n 11 a a e unb ' ' mit her ?lufforberung an die deutschen Industriellen, in .ueib unb Mich machtvoller Organisationen au! bie GeNalNin, des politischen. imttidiaftlKbfn unb ipualen Lebens tn Truti. no jenen Cmfluh zu üben, den bie beutsche Inbustne ihrer Bedeut.ing »ukolg' beanspruchen könne
hieraui beibreitctt ftdi
Ti e i di F t a a ? a b n e e r b n e 11 r T r Gustav : t re > e in a n n über ..Tie Craaniiatinn her deutschen Industrie unb ihre Aufgaben . Emer Einigung von Landirirtfd'.^n uns Iiibustne widerstrebe bie Haltung des Bunbe? ber Van. ’.".tte, gegen dessen Maßlo.ifkeit sich auch ber sehr fenktüat.n ger.chtete ("eneraliefrrt r Dueck noch in seiner neuesten Broschüre w-nbe Tte Interessen ber konsumierende,i Bevölkerung müssen im Interesse her Industrie ebenfalls benidfilbtißt werben ffommf tm - rat Kerbst b I fine lonlere Berstärrung der LebenSmittelteufrung. dann sollte bte Landwirtschaft auch zustimmen, baß da' iep->i.- i OBeifall) schwer
Partei die in Aussicht gestellte Unterstützung deS nof io- nallibcraleii Kandidaten nunmehr endgültig zu- gesagt hat. AlS solcher wurde in einer BertrauenSmäitner- versaminlung in Radolsrell Laudtagsabgeordneter und han- delSgärtner Hermann Schmid aus Singen cim.unimg ausgestellt. Tie Parteiorgauisatwnen treten bereits in den allernächsten Tagen in energische Agitation, um bm frei», der schon einmal in natronallideralem Besitz war, diesmal dem Zentrum zu entreißen.
Bei der ausgezeichneten Slimnrung, die den Wahlkreis beherrscht, scheint, so schreibt die „Natt, torrrfp", bte
jem hansabunbe stellt der Bund der Iiiduitriellm leine Unterstützung zur Seite. Als .in den letzten Monatai einzelne Persönlichkeiten der Schwerindustrie gctoilfe MeinungSverschleden- heiten zum Änlasse nahmen, auS dem hamabund auSzutreten, iprach der Bund biT Industriellen in einer vielbeachteten Kundgebung dem hansabund erneut auS, baß auch die cnbultnc nach wie vor bie Notwcndigkeii eines einigen Zuiammengehcns von handel. Industrie und Ekwcrbe zur Erzielung eines größeren Einflusses auf die Gesetzgebung anerkenne.
ES folgte der Bericht des Schatzmeisters und der Raiicn- prüfer, sowie die Vornahme verschiedener satznngSänderwiacn.
hierauf sprach der Snndikus des VerbandeS thüringischer Industrieller, Tr. Stapfs ^Dermar), über
Die Versicherung der Angestellten.
Regeneration der Gesamtbevölkerung in physischer und moralischer 65 Millionen-VolkeS Beziehung. Tazu komme, daß eine Industrie mit Überwie- xiner fortgesetzten ve gtn bem Weltmarkt weniger gut fundiert sei. E,ne bloße Acker, vaubevölkerung könne dem -Staate eben, die Mittel für ieine I neuzeitigen Ausgaben nicht geben. AlS stmtrauelk lei die In- buftrtc der Landwirtschaft unitreaig überlegen, ot größer daher bet Spannrahmen ber mbuitricllen Tätigkeit burd) Erweiterung I bcA Anteils am Weltmarkt gezogen wirb, um so reichlicher auch die Einnahmen des Staate?, von denen wieder bte Intensität ferner kulturellen Wirksamkeit unb der politisch Militärische Aui- wand abhängig sind Tazu kommt schließlidi noch, daß mtt der industriellen Tätigkeit sich der handel verbindet, der, Volks- wirtschaftlidi betrachtet, die größten Werte schafft, wenn er international betrieben wird und von btefem Standpunkt au? den > heimischen Wohlstand in dem Maße fördert, alS er feinen Anteil [am Welthandel ausdehnt. Man kann sich deS Eindrucks mdit recht erwehren, daß heute über die letzten Triebkräfte unseres Eingreifens in die großen handel dieser Welt immer noch ganz falsche Meinungen verbreitet smd. Tie große Poetik steht heute im Tienste der Wirtschaftspolitik. Den Maßstab für die Beurteilung des auswärtigen Tienstes finden wir in ihrer pofitiven oder negativen Rückwirkung auf daS WirtichaftSleden. Tiefe „Rückwirkung auf da? Wirtschaftsleben" mutci umeren Tivlomaten keineswegs die bloße Rolle deS „handlunaskommis" zu, fandern sagt nur, daß bei allen Aktwncn der großen Politik — mögen sie auf den verschiedensten Gebieten vor nch gehen — ihre Wirkung auf daS Wirtschaftsleben tm Auge be- halten werde. Es ist darunter jene Realpolitik zu verstehen, die den Engländern seit Jahrhunderten in Fleuch und Blut
kn« alle LbrüstunaSibeen an den harten Tatsachen wirt-
Lnbcl und Industrie iür das Bemühen unserer ReichSregieruns, un* das Feld roirt'd'üftitdjer Tätigkeit in einem w au.nchtsretchen “anöe wie Marokko r^en halten, nicht nur volle? Berktandnt? haben, sondern auch mit allem Ernste fordern, baß auf bem eingeschlagenen Wege unbeirrt au? g ehalten werd- Stürmischer «eiiall In England,jowohl wie m Frankreich möge man nch g.nagt sein lauen baB hinter unserer Reichstegierung bte gcichloMtne Metzrden des deuuchen Solle?
bte r» ni±t begreifen könnte, wenn tn einer lur untere >tr:-l tdiai’tlidic Leitnentwickelung so brtxunamen Fr»,e MtxMM- aierung schwadi sein würde tas deutsche Doll hat oft gezetgt, daß es die großen Lai'ten rür Heer und Marine ju tragen bereit ist und trotz aller derrtnmbrt in inner polt tu 4 en Tunen whirt luiammcnüebt, wenn rt güt, nationale Inlereuen wahrzunebm-n i TaA deut'che Volk criranet aber au», m leine berufenen Der- »«ter sich dieieS ihres Rückdatts bewußt mb unb dementiprecheAd handeln. Großer, anhaltender Beifall.)
F» glaube, io fuhr ter Redner ton, das für uns bte Ze.l gekommen ist, einmal ernstlich bte Frage zu Metern ob wir Mir dem System unierer heutigen Zoll - unb fcanbeiö - Ipolitif auf bem richtigen Wege fmb. Ruht als ob
Lind wir daraus angewiesen, tue Produkte unseres Gewerbe-, fleißes zu exportieren, um überhaupt die Grundlagen innere? Tai eins zu finden, io darf gefordert werden, daß unsere auswärtige Politik in bet 'SÄoiluns unb Erhaltung von Bezugsgebieten für,Rohstoffe und Äbiaßgebiete für untere Et zeugnitse eine ihrer wesentlichsten Ausgaben erblickt Es ist daraus hnt- zuweisen daß die EntwickelungSmöalichkeitcn in »er Welt noch ganz ungeheure sind, daß vor allem für die Erschließung landwtrt- schattlicher Neuländer noch gewaltiger swelraurn vorhanden ist und die Sorge, es mochte einmal bte obfekttvc Möglichkeit be; Ernährung der Völker dieser Erde aushören, überhaupt mcht diskutierbar ist. Tabti ist freilich zuzugeben, daß ber 5Tampi _ ,, T , —
auf dem Weltmarkt sich verschärft Hal und^noch weiter Der -1 £-,oifnung auf nnnt Sieg des Liberalismus nicht uno. -jrün- t'chärfen wird. Mögen foldie Äamp’f, bei. Bei bcr letzten Hauptwahl standen den 14 32/ Sl-mmtn,
ganges oder in triebOchem kommerziellem Wettbewerb ^rgefochten Ientrumsabg hng fielen, 8-^90 natxonalltocrale
0t'bortIunbIUein"3'knUe["bK in'ul'r" kn'unur'atkrl'?’ -fe' Inleinallonalc vc/cmlgung für orrglriqcnvc «echtswiUenschast «Kd vow»tchqaft,Are.
alln Einf »ttgei- Heidelberg, 4. Setzt. ^rersteSonsreß ber j.-.tet-
a mfelia mürbe unsere Rolle heute sein, wenn hinter uns n-dn nationalen Bereinigung tut vergl-id-nde Redttswufen'chi't unb e SlEt stände, unseren Forberungen gegebenen'alls au» VolkswiN,d?aft-lehre wurte b-utc rwrniihag 10s'. Uhr tn bet mifiiVnirtim Nackbruck zu geben. Gerade Aula der ölten UmoeHtta: vom 1. Vorsitzen den der ßktell*
1 n.ilttänidien ^rua eu g«« w<z AommergertdNSrat Tr. F. Meyer, eröffnet. BegM-ingS-
I bic Marokkoangelegenyetr I anspvachen hielten namenS der Universttät Geh hofrcu Pro' Tr.
Bariholomae, namens der badischen staaiöre^irrunn J.'ci- itisteriaidlrcklor Tr v Enge! berg, nsm-nz der -ladt trlei- fcerg Cbcrbürflcnneifkx Tr. Stickens, namenS des amt? i’kb. Cbettegtetunflöral s i m o n & , namens bc: tolomalamt? Geh Lb-rreffierungsrat Gerstmeyer, namenS der
weiteraehende Be:ü^ i< ii-ung de? 2 .1?; tnr:;u*t * *r .r ■ i r' er-
Der Bund de: Industriekken k.'.nn ::mramrbr bem rnnziv zusttmmen. al? er der Ile.» zengung ist. bau geetancl ist. . ’ slanbc?brmiif-tkin ber An gefte. en zu fürfrn rr.:- ' ' brrni' ;»r k-l' t-.....k'.t 'N tahilal-
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glicder: Kommerzienrat h.'ilner Stuttgart . Rechtsanwalt stomf? Berlin. Ttreklor Rolanb -Lübeck, Sommer;i-nral ^evn-.inn Dresden) und RedttSannail Rkicr ihirschbcrg- neu- hezw. ivieber-
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