Ausgabe 
5.8.1911 Erstes Blatt
 
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Ahe Gx'se Nr. 14.

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sür Düngemitle irer;eiigung wird bis ei.- en Annen- und Wechi^ td der Lldenburgisch,- en 'in Elsaß-Lothringer

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mcinderatssitzun: )t, Aeigeordneter Tomi refer, Hinkel, Suite.'- s Sacf/öerflänbi/tT.^r.' )es ^anbwnti ' i Kosten ber Mnc. in. Nach den Mr-- Slanalifation Ijci-.i e kostenfrei zu Derlanga : Anlieger Muütec ivar von einem fcto trden. Tie 9a* t diese Kosten gejoK spruck. Der ©aneinixu on einer Erhebung ab. - er Kaufleute mar c

Meinte beantragt iwmi igeftclli. - 3ur u{,;

an den Stadtmauern w unn von Meßbriefen eint iht biefem ErsuchatFgf

Sladtmauem und rm das Eigentum des o»iv Stadt imneuknEmM lechte geltend majenito» Amtsgericht ju beantrab- mer über die bereits w nach eingehender Serow, Sitzung da«» b* Kan als m der MM eiten noch in dieiem >

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feiir bald befahlt madicn.

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LindenfeSs i. O. Hotel Odenwald

Ad. Vogel.

Pension Mk. 4.50.

Ult- sich

ZUM Müllheimer Eisenbahnunglück.

bi a r l d r u b c, 4. Äug. Tie amtlicheKarlsruher Zeitung" schreibt:

Zin Hinblick auf Die im Gange befindliche gerichtliche Unter­suchung um) beyorficociiDe gerichtliche Verhandlung gegen den Lokomotivführer Platten sicht bte Siaarsbahnverwal luitg trotz mehrfacher in Zcitun^sarlitclu enthaltenen Angaben und Urteile über das M a ü des Verschuldens, das Den Lokomotivführer Platten trifft, oder inwieweit auch die vor- gefcbhit Behörden für das Unglück mit verantwortlich gemault werden können, von einer Berichtigung zurzeit ab.

Tage noch 7991 anwesend waren. Bäder wurden biS 3. August 315 574 abgegeben.

Startnii nn u.tv Nlmiiliessen.

Urieftaitcn Scr AcSaktion.

Nach Butzbach. 'Jlnoinjinc Einsendungen üleiücn stets tut- berücksichugi, da Die Zeuimgen ihre Gewährsleute doch kennen müssen. .

Ä. L. Redaktion und Geschäftsstelle sind, wie wir schon wiederholt mitqcteilt hoben, vollständig unabhängig vonenianver. Nur bei kleinen Unternehmungen werden sie manchmal durch die­selbe Person verwaltet.

Lustsqissllhrt.

(Sin Flug über den Kanal, x

Paris, 4. Slug. Ter Flieger VedrineS, der heule früh in tonOon aulgesliegen war und den Kanal zwischen Folkeston und Boulogne ubeinog, ist nach einer Zivstcheiilanoung um 6 Uhr abends wieder an'gesuegen und nach 1*, Stunden in Qffipleö- Plonlineanx euifleiroffen.

Dcrmifcbto.

Ter fünfte internationale Stenoqrapben- tagGadelsberger" wurde in Anwesenheit von 150 \telc* .1 irrten in Kopenhagen crcünet Tie überwiegende Mehr« beit der ausländisch'« Venretrr itird aus Teutschland und leiter- reich Ungarn. Professor Ti Clemens Dresden wurde zum Präsidenten gewählt; die ausländischen Delegierten überbrachten Grüße ihrer Länder. Tann hielt Proiessor Eiemens einen Fest vertrag uber die Eniwickeluna r-r Stenographie, woran sich die erste gefchänliche Sitzung anschloß

Kleine üagckchronlk.

Bei dem Meisterschastsringen der rbeintid)-n>dt'ain'cben Ath­leten in Eisen wurde der SüngLunvicr Schl if ske von seinem Gegner so Ixftig zu Boden geichleuderl, daß er einen Bruch der Wirbelsäule erlitt unb ftar b.

Tie Kruder des in M ö 1 n vernorbeiien ,<?crrn v. Peck l i n g Haufen machten tum Andenken an den Verstorbenen eine 3 m t u n g iw Gesamtbeträge ton 200 INto Mark, die verschiedenen evangelischen und sonstigen gcmnntüibigcn Vereinen -u Gut kommen soll.

Hlärhc.

«iebeu, b. Ang. Marktbericht. Aus l eutigem Woche, - markte kostete: Butler pr. iiX 1,251.80 Lik, Hühnereier 1 St. 89 Pfg^ Enteneier 1 Stück 9-l0P(g« Gänseeier 1 Stück 10 bi» 15 Psg., Pole pr. et 6s Pssp, Kasematte pr. St. b6 P«g., Laubeit pr Pr. 0,801,00 L'.k, Hühner pr. St. l,uo1,60 'Td., vabnen pr. Stuck 0,801,80 Pik., Enten pr. et. 1,80-2,20 Pik., lüänse das Psd 7580 Psg^ Lrhseutleisch pr. Pld. 86 04 P'g- 2(indfteisch pr. Pfund 86-00 t-ig., Kuhfleisch 70 Pfg, Schweine­fleisch pr. Pstiiid 7090 Psg^ .Nalbsletsch pr. Psd. 7680 Psg., vanunelfleild) pr. Pfd. 6088 Pfg.. liartosseln vr. 100 Slg. lO.oo ctS 12.60 Pik., Wetbkrant das Sluck JO bifl 40 1-fg., Ztoiebclu per Ztr. 8,009,00 Pik., Milch das i.'üct 20 P,g, '.lcplel per Pld. 15 bis ^5 Psg '.lüffc 100 Stück 5060 Pfg., per ,-jtr. 000 HIL Bobnen per Pfd. 20-tü ifg, Uirschcn da» Pid. 25-80 Psg Gurken lau Stück 4,00-4,5o Pik., Liiiicn daß Psund 20 Plg., Pflaumen das Pütnd 20-uu Pfg. Piarktzeit von 71 Uhr.

fhnil Liegen, too er schon am folgenden Tage der Slranfba: erlag. Lte Leiche wurde heute hierher überführt, wo die Beerdigung beute nachmittag stoktfand. Ter Versiorbene, welcher int 50. Lebensjahre stand, hinterläßt fünf Kinder. Die älteste Tochter mürbe ebenfalls infiziert, da sie aber so­fort die Klinik in Gießen aufluchte, dürfte sie wohl mit btm Leben da vollkommen.

Hessen-Nassau.

^C. Langendernbach, 4 Aug. Tie ordentliche Ge- neraioersammluna der notleidenden -Spar- und Tarlebns- fasse Langendernbach wird Anfang Scirtember d. I. hier an finden. In derselben werden die Iahresrechnung und >ic Bilanz für da» Rechnungsfahr 1910 zur Vorlage ge* angen. Ter seit dem 26. April d. Z. tätige neue Vorstand und Aufsichtsrat der Sasse hoben durch rastlose und ,ach- gemäße Arbeit es dahin gebracht, das Saitlerungswerk wesentlich zu fördern und der Beoollerung des Westerwalds wieder Vertrauen zu der Genoffenschaft einzuflößen.

Trinkanlagen und Wandelhallen, die, vom hessischen Staate mu beoeutenbrrn Kostenaufwand gebaut, unb in ihrer gtoHjugigen Gestaltung wobl unübertroffen sind. Diese Anlagen schließen oie beiden Zruifjudkn, Sur- und Xatlibrunnen em. Uben-c 1-cDoriuqt iinb die anderen «honten mit dem Blick in die Varl cnlagen, rtärtai und Felder Tas Grand-botel Bad Naiibeim erl in 170 ?>rcmdenztmmer mit 220 Betten unb 1'0 Baderimmeln nnr> jirivat Toiletten, zahlreiche abgeschlossene Bohnungen, be- üehend aus 1 r.vat Korridor, Salon, cm ober mehreren Schlaf tmment, .^ab -immcrn, Tienerjimmer. Auch zwei Prlvatwokx unngen mit l 'onberem Eingang vom Garten auS, die Privat oillen für sich bilden. Besonberer Wert ist auf große, luftige Jimm^r gelegt: sämtliche Zimmer haben einen Meter liefen Vorraum, ccx jebe» (berausch vorn Slorribor sernhälk, sowie warmes unb falt .litßcnbeJ Wasser unb Fern-Telephon Tas Erb- neschosi oient in seinem ganzen Umfange ber Repräsentalwn. kirne gedeckte Vorballe, bte dem Gatt ermöglicht, direkt vom Wagen in das Innere de» Hauses zu treten, führt in eine Emv jangshalle, in ber drei Fahrstühle, Treppe, Nczepiwn, Kaffe, Portierloge usw. sich befinben. An diese grenzt die eigentliche 300 Quadratmeter große Halle unb an diese reckt» schließen sich Xieie» und Schreibzimmer, Tarnen» und Musiksalon, Billardsaal nnt englischen und französischen Billards, Rauchzimmer und Bar und links das große Restaurant, ber Jrühstückssaal unb ein kleines Speisezimmer. Ebenso, wie bas ganze HauS nur Außen- zimmer bat und sämüiche Fenster einen treten Blick in den Park und Die Märien bieten, liegen auch sämtliche Räume beS Erd- aefchoiie- Im Frühslückst'aal sieht man bte Kurgäste, die beim Früdkonzert ihren Brunnen trinken, aus- unb abwanbeln. Tas Restaurant gewahrt durch große Glasscheiben freien Blick in bte Parkanlagen, bic bfeite, 35 Meter lange, vor ber Halle laufenbe Terrasse mit bequemen Korbmöbeln, durchweht von ozonreicher Luft der 0kabierrocrte, bietet Ruhe unb Behaglichkeit. Tas Grand-Holcl hat eigene Wascherei unb Bäckerei. ES ist eine he» sondere Tiatkuche mit eigenem Personal errichtet. Tie Zubereitung der Speisen erfolgt so, wie sie in jebem einzelnen Falle vom Arzt Dctorbnct werden. Äussührenber Architekt unb Bauleiter des Hotels 'ft der bekannte Baumeister Müller-Erkelenz, Köln; Bau­herr und Besitzer üorenz Jefchke, langjähriger erster Tirektor im Hotel Adlon, Berlin.

---- Bad-Nanheim, 4. Ang. BiS zum 3. August sind 25900 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem

m Offenbad), 5. August. MU der Frage der entgeltlichen sFeuerbcstattung beschäftigte gestern der Ftiedhoi-und Anlagenausschui) derStadtverord- netenrerjatnnuung. Ed wurde durch Beschluß herbeigeführt, daß fürderhin Feuerbestattunaen auf Ersuchen für jeder- mann unentgeltlich erfolgen sollen: dock) hängt die unentgeltliche Feuerbestattung von der Beschaffung eines ?.'ormalsarges ab, der 30 Mk. kostet und nicht kostenlos gestellt werben kann. Es sollen aber fernerhin auch billigere Särge im hiesigen Krematorium zugelassen werden. Tic unentgeltliche Feuerbestattung erstreckt sich natürlich nur auf Einheimische. Im abgelaufenen Monat wurden in unserem Krematorium 21 Feuerbestattungen gegen 20 im Juni vorgenommen. Tavon entfallen 13 auf Frankfurt am Main, je 2 auf Tarmftabt und Aucroach und je 2 au

Siebener Strafkammer.

X Gießen, den 4. August 1911. Lärm am Osterfeste.

Ter Hausherr batte behauptet, die Kinder des bei chm in Miete wohnenden Schreiners R. B. Ä. hätten den Hausflur verunreinigt Darüber war dieser so empört, daß er sofort eine Auseinandersetzung mit dem Hausherrn herbei führte, bic feiner- 'eits so lärmend verlief, baß bte Leute auf ber Straße stehen blieben. Dies war am ersten Öfter tag. Am na dm en Tage hatte er einen Skandal mit einer anderen Mieterin im Hau e, der gleichfalls die feiertägliche Ruhe in empfindlicher Weise Horte Ter Angeklagte ist deshalb wegen Ruhestörung vom hiesigen kchösiengericht mit zwei Gclditra'en von je ,echs Mark beitrau

.ii gegen daS Urteil Berufung eingelegt Alk et aber heute seine Gegner alS Zeugen aufmarfdjiercn iah, jog er es vor, seine aussichtslose Berufung zurückzunehmen, umsomehr, als er selbst der Ansicht ist, daß er doch ein bischen laut gewesen sei

Zwei Genossen von der Landstraße.

Ter Metzgergehik'c H. B. von MoSbach ist vom Schofungerichi zu Vilbel und der Taglöhner L. S. von Ruhlkirchen ist uom Schöffengericht zu Alsfeld wegen Bettelns mit Haftstrafe belegt worben. Außerdem haben bic Gerichte ausgesprochen, baß die Angeklagten als arbeitsscheue, uiwerbesserliche Bettler jtad) Det­tumer Strafe der Landespolizeibehorde zu uberroeuen seien. Beide Angeklagte sind vielfach, insbesondere wegen Bettelnd vorbestraft Sie sind auch schon beide dein .'lrbeitsliaus überwiesen worden. Es muß ihnen bas aber schlecht geiallen haben: benn bic Haftstrase wollen sie gerne hmnehmen, aber nur leine Ueberiveisung. Tas Gericht ist aber der Ansicht, daß arbeitsfähige kräftige Personen, die ernstlich um Arbeit bemüht find, auch solche hnben können und nickn zu betteln brauchen, insbesondere zu dieser Jahreszeit, ivo es vieliach, hauptsächlich in landwirtschafttichen Betrieben an Arbeitern mangele. Ti: Berufung ber Angeklagten wurde deshalb Aurüdgcioicfen unb nach verbüßter Strafe beginnt für die beiden fahrenden Gesellen der Landstraße wieder die geregelte, ober uiwcrgnüglichc Tätigkeit im Arbeitshausc.

Ter Streit um die Goffe.

Ter Landwirt I. G T. von Ober-Wollstadt ist vom Gen- barmen ;iir Anzeige gebracht worden, weil er schmutziges Wasser ans seiner Küche auf bic OrtSstraße habe absließen lassen. JJZad) ergangenem Strafbeiehl unb erfolgtem Einspruch ist er vom Schöf­fengericht zu Friedberg zu drei Marl Gclbstrase verurteilt morden, rtdjung, indem er angiebt, er habe ein n Brunnen in der Müdic und nur das übcrihcBenbc klare Wasfer bleibe und nicht ab fließe, so daß eS sich schließlich mit Schmutz vermische, so sei das nicht seine Schuld. Tic Gemeinde möge die Goffe neu pflastern laiicn, daß das Wasser abstieße. Tiefe An­gaben des Angeklagten weiden durch Die Beweisaufnahme nicht widerlegt, so Dai; eas Gericht das verurteilende Erkenntnis auf' i)eot und den Angeklagten freifv richt.

f jfcubad), Gießen, Hanau und S;ofl)cim im Taunus. Tic C ;bbcftauungcn betrugen einschließlich der 10 Bestattungen int Stadtteil Bürgel insgesamt 129 gegen 82 im Vormonat. Tte Sterblichkeit bet .stinder war infolge der aroßen Hitze ganz bedeutend. Während im Juni 43 .stinderbeslattungen iu verzeichnen waren, betrug deren Zahl im $uli 76. jit den Offenbacher Gummiwerteu von Stockicht in bei Lprenblinger Landstraße sinb infolge forlgesetzler Tiffc- renzen bic organisierten Arbeirer ber Bollreifenadteilung gestern in ben Ausstand getreten. Tie Arbeiterschaft will, wie verlautet, die Stockichtfchen Produkte boykouteren.

ch. Bingen, 4. Ang In ber Rühe von hier wurde ein Zigeuner verhaftet, von Dem man glaubt, daß man in ihm den Jterl gefangen bat, der am 22. Juli in einem Mornfelb »wifchen Hechts hei in und Harrhcim den Gcnbarmeriewachtmeister Niegel lebensgefährlich verletz! hat, indem er mit einem großen Revolver einen Schuft auf ihn abgab. Ob man den als Täter verdächtigten (smfi Ebender Damit gefaßt hat, muß sich noch beransstellen.

Ureis Wetzlar.

---- Dornholzhausen, S. Ang. Ein Opfer feines Berufes wurde der hiesige Totengräber unb Wasenmeister Anton Viehmann. In der vorigen Woche war er beim Oeffnen einer an Milzbrand verendeten Rui) behilflich. Tic ihm vom NreiStierarzt unb dem hiesigen Fleischbeichauer ge­gebenen Vorsichtsmaßregeln beachtete er nicht, ini Vertrauen auf seine unverwüstliche Gesundheit. Dadurch zog er sich eine Infektion zu, und schon am Sainstag zeigten sich an seinen Sinnen die ersten Spuren einer Milzbranderlranlung. Ter behandelnde Arzt übcnuieS ihn am Montag der UniversitätS-

21milici)cr Wetterbericht.

Oefsentliche Wetterdienststelle Gießen.

WetlerauSfichten m veilen am Sonntag, den 6. August 1911: Lechfeind bewölk!, noch meist trocken: Zcmperahir wenig per- ändert. ________________________________________________

Ter diesjährige Obitfeacn unb seine rationelle Verwertung. Was nutzt uns ein solches Obujabr, wenn wir uns dessen Ertrage nicht in Dauerware verwandeln, um wiche in obstarmen Iadren verwerten zu können. Wer von diesem ('Jcbaiitcn auogebt. wird niemals sein necruicteö Obst zu Schleuderpreisen absetzen, sondern ebenso wie die Slonkiüenfabntcn und Dorranstaiten das billige Obit loulcruicrt ausiveichern und den Nutzen, den man in obftatmcit jabreu für br.artine Ihaoarate in Die Uaöcn trägt, felbit einiiecken. Nun fragt es 'ich. welche Oviwerwertungs Metbode ist tvohl die beste und oortctlbaftcftc ? Aus diese Frage gibt uns »Mertens Cbübudilem fnr den vausbait" izn be.'.icUeu durch alle Bttchhand- lungeui Die Antwort, daß die fchueitste Herstellung von Dauerware in obstreichen Jahren Die beite tit. da hierbei größere Mengen schnell vorübergehenden Obstes haltbar gemacht werden können. Hierbei tritt nun das Dörren des Obftes besonders in Den Vordergrund, weil gerade hierin sämtliche vorerivahnten Borteile enthalten stnd. Getrocknete Früchte lasten sich nn eigenen vaitclio.it auf verschiedene Stilen verwenden und hat man schöne mavltiäbigc Dörrware her- gestellt, so kann man den llcbcrfluh fteis für hohe Preise an den Mann bringen. Marktfähige Ware kann man jedoch nur dann er- steten, wenn man sich je nach Umfang feiner Obitanlaae eine Dörr cinricbtutig anschafft, wie solche inMertens Dörrbüchlein" empfohlen und von Der Firma Bal. 21* a a o in Geisenheim a. Nhein zu beziehen ist. Laut Slaialog genannter Firma liefert btcfelbc schon für wenige Maik einen praktischen unb schön auc-geftaiteten Llüchen- Dörravvarat für aui jeden Ltochherd passend, ebenso größere Trocken aöuaratc nut eigener Feuerung, zur iieverwaitigung von ielbit den größieii Ansprüchen in obstreichen Fahren. Auch für die übrigen Obftverwertuugoniethoden Heien geiiamuc Fabnt stets das Best evpiobic in Durchtreibmafchinen, Saft- und Beerenweinpresien, 'UluUlcu, öhdraui. Wein- und Mviipreffen, Einlochapparate mit («läter und ttinkochkesfel re. Auch haben sich in den letzten Jahren die ^ausbacköjen zum Brotbacken im eigenen Haushalte sowie die Fteischrancherapparate genannter Finna vorzüglich eingefüart, zn mal da beide Avvarate gleichzeitig auch zum Trocknen von Obst zu ucrtuenbcn find. 12me foldje uuiridjtuna sollte Überall da am Biave teilt, wo Der Obstbau auch in obnreichen Jahren eine möglichst 1,0he Rente bringen soll, statt das Obii zu geringen reifen adzu geben oder gar noch an das Bieh zu uernitteru. Da sich genannte Liockenavparate ebenso gut noch zutu Dörren von Gemüse eignen, diirite sich daher eine derartige Anfchaffutig in der Hauc-Haltun,,

Albach, den 3. August 1911.

4865

Ter Vorstand.

06374,

Sonntag, den 6. August 1911 Zusammenkunft im Plülosophenwald bei Mitglied Haruicket.

Um zahlreiche Beteiligung bittet lvs.$) Ter Vorstand.

Danksagung.

Für die zahlreichen Beweise innigster Teil­nahme während detz langen Krankenlagers und bet dem Dahinscheiden unserer lieben, teuren Gattin und Mutter sagen hiermit herzlichen Tank

Ludwig Aruold II. und Tohu.

Sonntag, 6. August, von nach­mittags 4 Uhr ab:

Gartenfest

. Garten der Restauration Svuck Freunde u. Gäste willkommen.

48M

in Gießen

Versteigerung. |

Moutaa, den 7. Auguü d. 3-, norm. 10 Ubr, verneigere ich im Auftrag der Kotikursverwai iniigderHaista Pneuniatitwcrke b). ut. d. H., in deren Montur, tfcibncfti-rncr Weg 13, gegen Barrnhlnng

1 Maffcuichrauk, 1 Schreib mafchiue mit Tisch, 1 Glas verschlag, ein stociicitigiv Stebvult, 1 .Mopicrprefsc rnt: llutcrictranr, 1 Schrank mit Glasschiebetüren, 1 «ebrant für Akten, 1 großen Tisch, 2 Stühle, 2 Trcbitüble, ein Schlüneltchräukchen, 1 Regal, 2 Minen mit Fachern, 1 großen Packtisch, 1 Toppelschreibtiich 2 Schreibfestel, 1 Garnitur beuchend aus: 1 runden Tisch Bank, 2 Stühlen, 2 Schein und verschiedenes andere.

Versteigerung findet benimmt

Hart.

Born, Genau-Vollzieher

VT Verelcijreruug. "W

Montag, den 7. ds. Mts., nachm. 2- 2 Ubr, sollen dahier Walltorur. 6 (Tarmit. Haus):

1. tz Lchlafzimmereinrtchtungen, 1 Büfett. 1 Divan, 2 Dtzd. Stuhle, 5 Tische. 1 Ladeneinrichtung, 70 l>aar Herrenfchnnr'liefel. eine Schretbiimichitte. 20 Soner, zehn Schließtörbe,'2oVaarReostaitgen, 1 Klavier, 14u steinerne Tov-e, 10Mistbeetfenfter,2Saffenfchranke. mehrere Bferde u. Lvagen, sowie Halts- u. Küchengeräte aller Art;

LI. eine 'Jiaomaitbaie zwangsweise oerueigcrt werden.

Versteigerung ad 11. nubet bestimmt statt.

Gießen, am 0. August 1911

Setoel. GertchtsvolUieher.

Visitenkarten

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A. Rappmann

früher. Direktor des Äolofieumr-.

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Samstag, 5. August:

Mitglicder-PkMüiiülmg im Bootshnuo.

4^59 Ter Vorstand.

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erteilt zu jeher Tageszeit t4C: Th. Bäulke. Tanzlehrer Wolfftraße 9, Ecke Kaiser-Allee.

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