zählt der Käufer für reden Qoadratmaer üöandxeßntbcs So- tonbe 15 Mark.
Der Tauschvertrag zwischen her Stadt und dem Staat wegen einiger Geländestücke beim Grundstück des beabsichtigten Amts- .gerichts-Neubaues wird genehmigt. Die Stadt erhält für die 638 Quadratmeter Gelände, die sie mehr abtritt, 11484 Mark.
Verschiedenes.
Das Gesuch des Lesehallen Vereins um provisorische Ueberlassung eines Tor Häuschens am Neuenweger Tor wird genehmigt Dort foll vorläufig die Bücherei untergebracht werden, während die Lesehalle ran SelterStor bleibt. Die Stctot trägt ferner die Kosten der Herrichttrng und Unterhaltung, Licht und Heizung.
Stadtv. Dr. S ch ä f e r gibt bei dieser Gelegenheit seiner Freude Ausdruck, daß man das Torhäuschen seiner Zeit nicht entfernt habe, welche Ansicht der Vorsitzende teilt.
Zwei Hypotheken von 10 000 und 15000 Mark sollen gekündigt werden, dad die Stadt dadurch Zinsen spart. Die Versammlung stimmt dem zu.
Zu den Ein füh ru ngsb'estimmungen zum kürzlich beschlossenen Gaseinheitspreis wird die früher schon geltende Bestimmung zugefügt, daß zur Beleuchtung des Motorraumes 2 Lauchen zum Preise des Motorgases zugelassen werden.
Die von der Versammlung früher beschlossene Bestimmung, daß die städtischen Polizeihunde nur mit Bewilligung der Stadt außerhalb verwendet werden sollen, wird auf Ersuchen des Polizeiamtes im Interesse der Sache dahin abgeändert, daß die Genehmigung vom Polizeiamt zu erteilen, ist. Auch ist man damit einverstanden, daß die die Hunde haltenden Schutzleute keinen besonderen Vertrag mit der Stadt abzuschließen brauch:».
Das Gesuch des August Wallenfels, Marktplatz 17, um Erlaubnis zum Branntweinausschank wird befürwortet.
Der Verwaltungsbericht
äür 1909 wird an den Finanzausschuß zur Vorberatung überwiesen. Den Vorsitz führt dabei Stadtv. Wallenfels.
Der Voranschlag für 1911
ist den Stadtverordneten vor 8 Tagen zugegangen. Da zu einer allgemeinen Aussprache über den von dem Finanzausschutz gründlich vorberatencn Voranschlagsentwurf niemand das Wort ergreift, wird sogleich in die Einzelberatung eingetreten.
Wir führen nachstehend die Titel auf, bei denen Wünsche usw. vorgcbracht wurden.
Betriebs rechn ung, Titel Gebäude. Stadw. L ö b e r fragt, wie es mit dem jetzt nutzlos daliegenben SeMmler'schen Haus und dem Tausch des Hofmann'schen Hauses stehe. Wie der Vorsitzende mitteilt, ist die Sache noch nicht abgeschlossen.
Grundstücke. Stadtv. Vetters fragt an, was von der Landwirtschaftskammer für die 1000 Mark Beitrag bis jetzt geleistet worden sei. Der Vorsitzende erwidert, der Beitrag beruhe auf gesetzlichen Verpflichtungen. Er habe bis jetzt nichts von Leistungen der Landwirtschaftskammer bemerkt, ob andere Grundbesitzer Nutzen davon hätten, wisse er nicht. Stadw. Löb er bemerkt, auch er müsse Beiträge zur Landwirtschaftskammer bezahlen,, habe aber noch keinen Nutzen davon bemerkt.
Waldung e n. stadtv. Dr. Wimmcnauer spricht die Ansicht aus, daß der für Stammholz angesetze Erlös zu niedrig sei. Beig. Keller führt aus, die angefetzten Beträge beruhten auf dem 1904 beschlossenen Tarif, der in mancher Hinsicht nicht mehr zutreffe. Aus praktischen Gründen sei aber von einer1 Abänderung zurzeit obzusehen. Die Sache soll in dem forft- und landwirtschaftlichen Ausschuß besprochen worden.
Gaswerk. Beig. Georgi regt im Anschluß an eine Bemerkung des Stadtv. Grüne wa l d an, daß die zur Schulden- stilgung verwendeten Ueberschüsse des Gaswerks in gleicher Weise Leun Titel Schuldentilgung — oder umgekehrt hier — zur Verrechnung gelangen, wie die des Wasserwerks und des Elektrizitäts- E Werks.
Gemeinnützige Zwecke. Aus Anregung des Stadw. Krümm werden die 10 Mark Beitrag für den Westerwaldklub, die gestrichen werden sollen, wieder bewilligt. Zum ersten- .mal erscheint ein Zuschuß an den Theaterdirektor für ^Heizung und Beleuchtung und zwar in der Form, daß der Unterschied zwischen dem vom Werk berechneten Preis und dem Preis von 25 Pfg. für Äektrisches Licht bei einem Stromverbrauch von über 18 000 Kw. und 70 Pfg. für den Zentner Koks vergütet wird. Man erwattet davon eine möglichst gute Beleuchtung des Theaters. Angesetzt werden hierfür 4000 Mark.
Straßenunterhaltung. Stadw. L ö b e r rügt es, daß beim Durck^ahren durch die Dammstraße von der verbotenen Seite her Privatfuhrleute bestraft wurden, die Stadt ober ungehindert durchfahre.
Straßenreinigung. Stadw. Vetters führt aus, daß niemand von den Arbeitern den von der Stadwerordneten-Ver- sammlung bewilligten Höchsllohn tatsächlich erhalte. Der städtische Arbeiterausschuß habe im Mai v. I. einen Tarifvertrag eingereicht, ohne bis jetzt etwas darüber zu hören. Stadw. Krumm unterstützt diese Ausführungen. Unter den vielen städtischen Arbeitern müsse doch einer sein, der nach seinen Stiftungen den vorgesehenen Höchstlohn zu erhalten habe. Die Angelegenheit des Tarifvertrages bitte er zu beschleunigen. Der Vorsitzende -erwidert, die Stadwerordneten-Versammlung habe den Höchstlohn erngcfuhrt, damit bei späteren allgemeinen Lohnsbeigerungen zmcht immer die Versammlung zu beschließen habe. Die Löhne -'der städttfchen Arbeiter könnten sich neben den von der Industrie bezahlten, wohl sehen lassen. Tie Anregung wegen des Tarifvertrages habe der Reihe nach an alle städtischen Aemter gehen müssen, die zur Begutachtung imb «Ausarbeitung der Arbeitsord- S eine gewisse Zeit notwendig hätten. Er hoffe, daß er die
e demnächst der Versammlung unterbreiten könne.
Straßenbeleuchtung. Stadtv. Krumm wünscht, daß die Laternen in den Außenstraßen nicht so früh ausgelöscht würden, während Stadtv. Grünewald die Klagen der Bewohner der Neustadt vorbringt, die zu den dunkelsten Gegenden Deutschlands gehöre. Stadw. H aben ich t unterstützt dies und verweist auf die Wünsche der Bewohner der Neustadt und des Selterswcgs auf Einführung der elektrischen Beleuchtung in diesen Sttaßen. Der Vor sitzende erllärt, es lagen Pläne zur Ausdehnung der elektrischen Beleuchtung vor, aber die .Kostenanschläge seien so erheblich, daß er die Vorlage bis jetzt nicht eingebracht habe. Das sei insofern gut, als man in Hamburg mit einer neuen Art Bogenbeleuchtung gute Erfahrungen gemacht habe, die man jetzt -noch verwerten könne. In den letzten zehn Jahren sei die Straßen- beleuchwng bedeutend verbessert worden. Früher hätten bei Mond- , schein nur die Richtlaternen gebrannt und der früher oft recht 'weite Abstand der einzelnen Laternen sei verringert und gleich- Tnüßiger gemacht worden. Stadw. Löb er bemerkt, dasselbe Dunkel, wie in der Neustadt, herrsche auch in der Walltorstraße. Beig. Emmelius führt aus, das Verlegen der Laternen in gleichmäßige Abstände habe auch seine Bedenken. In der Ost- Anlage z. B. habe man Laternen von Plätzen, wo sie nötig gewesen seien, ain weniger nötige vierlegh.
Oeffentliche Anlagen. Stadw. Grünewald fragt nach dem Schicksal der vor über einem Jahr beschlossenen Satzung über das Verbot des Umherlaufens von Hunden in den Anlagen. Der Vorsitzende antwortet, auf Anfrage beim Polizei amt sei ihm vor einiger Zeit der Bescheid geworden, daß sich das Kreis- veterinävamt noch nicht geäußert habe. Wo der Entwurf der Satzung gegenwärtig fei, wisse er nicht. Stadw. Grünewald bittet, energisch zu reklamieren. Stadw. Eichenauer bittet um bessere Herstellung der Süd-Anlage nach dem Selterstor zu, wahrend Stadw. Dr. Sommer ausführt, daß die Anlage vor dem Hauptgebäude der Universität einen jämmerlichen Eindruck mache. Ihre gründliche llmgeftaltung fei notwendig, ebenso du Aufstellung von Bänken, damit die Studenten sich dort während der Pausen setzen tonnten. Stadw. Krumm unterstützt dies isw regt an, vielleicht eine hübsche Brunnenanlage mit Bänken ujtn. ju schassen. Beig. Emmelius betont, wie auch vorher derDor 1 i tz e nd e, die Verpflichtung des Staates, hier ein-
Eür Anlage dem Staat gehört unb die Stadt stets map: für Unterhaltung aufwendet, als sie vergütet erhält. Stadw. Grünewald unterstützt die Anregung des Stadw. Dr. Sommer, Mö KMtzvechendc Eutjchlleßung zu schscn und deor Mutisteriuru
zu übersenden. Auch Stadw. Dr. Wimmenauer jagt als Vorsitzender des von der Universität für diese Sache eingesetzten Ausschusses erireutes Vorgehen in der Angelegenheit zu.
Bäche. Stadtv. Loder möchte anregen, anstelle der vorgesehenen Einrichtung eine» Freibades in der Lahn für Frauen lieber unentgeltliche Brausebäder an sie im Volksbad zu gewähren. Wegen des Schülerbades fei vielleicht ein Zusammengehen mit dem Männerbadeverein möglich. Der Vorsitzende hält auch für Frauen Schwimmbäder in der freien Lahn für wertvoller als Sraufebäber, die jetzt schon sehr billig seien. Stadw. Troß hält die Bezeichnung der Safm als Bach für unangebracht. Wie der Vorsitzende nritteilt, ist dies die gesetzliche Bezeichnung. Soweit die Lahn angeblich schiffbar sei, also bis zum Pegel, sei sie Fluß, oberhalb dieser Stelle aber Bach.
Kanäle. Hierzu teilt der Vorsitzende mit, daß infolge des Kliniksvertrages die Kanalgebühren für die Kliniken mit 6000 Mark in Wegfall kommen. Infolgedessen hat auch die Stadt aus ©teuerm.it rein 2000 Mark weniger dafür aufzu- raenben. Stadw. Grünewald fragt an, ob es richtig sei, daß eine Anzahl Hpuser noch nicht angeschlossen sm. Beig. Keller erwidert, bei 10—12 Häusern sei die Kanalisation noch incht durchgeführt. Es l-andle itd? um Häuser, deren Besitzer nicht in der Lage seien, die Kosten zu bezahlen und es empfehle sich, auch in Zukunft dabei dilatorisch vorzugehen.
Feuerloschanstalten. Stadtv. Eichenauer wünscht eine andere zeitgemäßere Art des Feueralarms. Wie der Vorsitzende mitteilt, wird deshalb demnächst eine Vorlage an die Versammlung gelangen.
Vertilgung schädlicher Tiere. Stadw. Vetters führt aus, daß die gefährliche Ausdehnung der Mäuseplage im vergangenen Herbst wohl auf das gründliche Ausrollen der Raubtiere zurückzuführen fei. Man solle namentlich die völlige Ausrottung der Füchse unterlassen, ebenso die Vernichtung der wildernden Katzen. Auch Stdatv. Krumm hält die Verfolgung der Katzen in. der Stadt für bedenklich. Stadtv. Grünewald bemetlt, die Gießener Jagdpächter seien mit Vergiften der Füchse, durch die allein deren völlige Ausrottung zu befürchten sei, nicht vor gegangen. Auch die Mäusebussarde würden nicht gejagt, doch reichten diese Tiere nicht aus, um die Mäuse zu vernichten. Im Felde wildernde Katzen zu vernichten, sei im Interesse der Erhalwng des ohnedies geringen Wildstandes der Gießener Gemarkung geboten. Dagegen sei das Abschüßen der Katzen in den Garten der Stadt unangebracht und auch gesetzlich verboten. Beig. Keller führt aus, man habe verschiedene Versuche gemacht, die Mäuse mit Mäuse-Tvvhuskulturen zu vernichten, aber keinen Erfolg damit gehabt. Stadtv. Löb er führt die 'Ueberhandnahme der Mäuse auf die übermäßige Vertilgung der Rabenkrähen zurück, was die Stadtv. L ö b e r und Helfrich bestreiten. Stadtv. Krumm fragt an, was aus der vorjährigen Anregung, Bogcl- schutzhecken anzulegen, geworden fei. Wie der Vorsitzende mit» teilt, ist dies an mehreren Stellen geschehen. Stadtv. Grünewald empfiehlt zu diesem Zweck die Bepflanzung der Wieseck- boschungen mit Weißdorn und Stadw. Blank hält dazu die Oedländereien an der Hardt für sehr geeignet.
Kapitalzinsen. Der Vorsitzende teilt mit, daß dabei zum erstenmal ein Posten von 3200 Mk. zur Erneuerung von Talonzinsscheinen erscheine, was Stadtv. Grünewald zu dem Hinweis veranlaßt, daß die Meinung der Befürworter dieser Steuer, man schaffe damit eine Besitzsteuer, irrig sei. In Wirklichkeit sei damit eine Steuer auf die Schulden geschaffen worden.
Wertzuwachssteuer. Mit Rücksicht aus die Einführung der Reichswertzuwachssteuer hat man die Steuer vorsorglich nur mit 5000 Mk. eingesetzt, da, wie der Vorsitzende und Beig. Georgi auf eine Anfrage des Stadtv. Troß mitteilte, die Ausführungsbestimmungen zu dem Reichsgesetz noch nicht vorliegen und die Sache bei der Kompliziertheit der gesetzlichen Bestimmungen eine umständliche und mühevolle Arbeit erfordert.
Gemeindesteuern. Beig. Georgi führt aus, der Voranschlag sei in diesem Jahre so früh vorgelegt worden, daß das Ergebnis der Steuerveranlagung noch nicht feststehe und man den Ertrag der städtischen Steuern nur schätzungsweise einsetzen könne. So erfreulich die frühe Fertigstellung des Voranschlags einerseits sei, so habe dieses Verfahren andererseits manches gegen sich, namentlich, wenn einmal eine Steuererhöhung nötig sei.
Stadw. Troß weist darauf hin, angesichts des Umstandes, daß man nur Einkommen bis 500 Mk. steuerfrei lasse, verursache die Beitteibung dieser kleinen Steuerleistungen unverhälwismäßig hohe Kosten. Auch daß man zwei Beamte zu Pfändungen schicke, vermehre nur die Kosten unnötig. Der Oberbürgermeister erwidert, leider lasse es das Gesetz nicht zu, höhere Einkommen, als 500 Mk. steuerfrei zu lassen, während dies in Preußen bis 900 Mk. geschehen könne. Auch die zwei Beamten beim Pfänden fei gesetzliche Vorschrift.
An- und Verkauf von Gebäuden und Grundstücken. Stadw. Troß weist unter Hinweiß auf den mißlichen Zustand der sog. Kracheburg in der Neustadt darauf hin, daß man gerade gegenüber den Fehler gemacht habe, ein Haus zu erwerben, das mit einem anderen Haus nur ein Dach besitze. Der Vorsitzende kann es nicht für einen Fehler halten, daß man solche Häuser erwerbe, wenn man sie später für Straßenverbreiterungen brauche. Wenn man sie nicht kaufe, fielen sie der Spekulation anheim. Auch Stadtv. Grünewald hält den Ankauf für richtig; die Erwerbung der anderen Häuser sei im Bedarfsfälle auf dem Wege der Enteignung zu betreiben.
Erbauung von Straßen, Wegen und Anlagen. Neu beschlossen wird der Ausbau der Bismarckstraße von der Stephanstraße bis zum Zusammentreffen der Bismarckftraße und der Goethestraße. Stadtv. Dr. Wimmenauer hält die Kosten iur Anlage eines Fußweges entlang dem Klingelbach mit 7500 Mark für zu hoch. Der Vorsitzende erwidert, es handle sich um das Stück bis zum Wald und es bestehe die Aussicht, daß der Verschönerungsverein die Kosten der Baumpflanzung übernehme.
Friedhof am Rodtberg. Stadw. Habenicht fragt an, was zur Verbesserung der Heizung in der Friedhofskapelle geschehen sei. Der Vorsitzende bemerkt dazu, eine Verbesserung sei nicht möglich, das einzigä, was geschehen könne, sei (bei einer späteren Aufbesserung die Beseitigung der Risse in der Deckenverschalung. Stadtv. Dr. Haber körn hält den Mißstand für nicht so schlimm. Stadtv. Friedberger fragt an, wie es mit der Erbauung eines Krematoriums stehe. Der Vorsitzende antwortet, daß der dafür bestehende Verein zwar einen Zuschuß in Aussicht gestellt habe, aber etwas besttmmtes habe er noch nicht erfahren, Stadw. Grünewald bringt die bessere Herstellung des Zuganges zu den Grüften in Erinnerung.
Damll ist der Voranschlag genehmigt und die öffentliche Srtzung wird geschlossen.
Universitäts-Nachrichten.
— Von den badischen Landesuniversi- täten. Das Großh. Badische Ministerium der Justiz, des Kultus und Unterrichts hab über die Berechtigung zur Teilnahme an der Wahl des Prorektors und die Stimmfähigkeit der außerordentlichen Professoren in der Fakultät folgende Verordnung erlassen: 1. Den ordenllichen. Honorarprofessoren und den etatmäßigen außerordentlichen Professoren steht das Recht, den Prorektor aus der Zahl der ordentlichen Professoren yi wählen, mit der Maßgabe zu, daß die Gesamtzahl der hiernach wahlberechtigten ordentlichen .Honorarprofessoren und etatmäßigen außerordentlichen Professoren die Hälfte nicht übersteigen darf. Wird diese Grenze überschritten, so scheidet die erforderliche Anzahl der nach der Aneiennität jüngeren Dozenten aus. Für die Berechnung der Aneiennität ist die Ernennung zum ordentlichen Honorarprofessor und die Ernennung zum etatmäßigen außerordentlichen Professor gleich zu behandeln. 2. Den etatmäßigen außeroroentlichen Professoren, die eine ordentliche Professur oder eine Lehrstelle für ein in der
AaLullat nicht vertretenes tunt faben, grijH
in allen Angelegenpeuen ihres L>pez»alfacheS — jefrotl) ausgenommen die persönlichen Fragen — Sitz und Stimme ht der Fakultät zu. Die Entscheidung darüber, welche Fächer als Spezialfächer in obigem Sinne anzusehen sind, trifft die Fakultät. rüstschiffahrt^
Hamburg, 1. März. Die Bürgerschaft stimmte in der heutigen Sitzung einstimmig einem Anträge des Senates zu, aad) dem der Hamburger Luftschisfhallen-Gesellschast zur Errichtung einer L u f t s ch i f f h a l l e ein 44,8 ha großer Staatsplatz in Groß- borstet auf 30 Jahre gegen eine jährliche Rekognilion von 3 Mk. überlassen wird. Für die Umfriedigung und bic Einrahmung des Platzes sowie die Herstellung der Zufahrtswege wurden 119 560 Mark bewilligt.
Märkte.
fc. Frankfurt a.M. Vlehh of-M a r kt b e ri cht vom2. Marz Austrieb: 32 Rinder, 00 Ochsen, 00 Biillen, 32 Kühe und Färsen, 903 Kälber, 106 Schafe, 1742 Schweine.
Tendenz: Kälber gedrückt, Schafe ruhig, Schweine bleibt Uebersland. Preis für 100 Pst.
Lebend- Schlacht- gewicht Kälber- Mk. Mk.
feinste Mastkälber 56—60 92—100
Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... 54—55 86—93
Geringere Mast- und gute Saugkälber . , . 48—50 81—85
Schafe.
Stallmastschafe:
Mastlämmer und jüngere Masthammel • • . 40—41 84—86
Schweine.
Vollfleischige Schweine von 80—100 kg
Lebendgewicht 47.00—56.60 60.00—62.00
Vollfleischige Schweine unter 80 kg
Lebendgewicht 47.00—49.00 57.00—60.00
Vollfleischige Schweine von 100—120 kg
Lebendgeivicht . 47.00—49.00 56.00—60.00 Vollfleischrge Schweine von 120—150 kg
Lebendgewicht ...... 47.00—49.00 67.06—68.00
fc. Wiesbaden, 2. März. Heu- und StrohmarkL Angefahren waren 19 Wagen Heu und Stroh. Man notierte Heu 6.40-8.00 Mk., Stroh lRichtstroh) 4.40—5.00 Mk. - Frachtmarkt. Hafer 16.00—16.40 Mk. Alles für 100 Kilo.
Spielplan der Siebener Stadtth-aterz.
Direktion: Hermann titeingoetter.
Montag den 6. März, abends 8 Uhr, bei Volkspreisen: Volks. Vorstellung: „Kabale und Siebe.* Trauerspiel in 5 Akten von. Friedrich v. Schiller. Ende gegen 11 Uhr. Dienstag den 7. März, abends 8 Uhr (19. Dienstags-Abonnement-Borstellung): „Die zärtlichen Verwandten." Hieraus: .Der Vetter." Ende gegen 11 Uhr. Mittwoch, 8.März, abends? Uhr (18.Mittwochs-Abonnement-Dorstellung): .Der Raub der Sabinerinnen." Ende 9'/, Uhr. ^reitaq den 10. März, abends 8 Uhr: Gastspiel der Grotzh. Hosoper in Darmstadt: „Hoffmanns Erzählungen." Phantastische Oper von Jacques Offenbach. Sonntag den 12. März, nachmittags 3«/, Uhr, bei kleinen Preisen: „Glaube und Heimat.* Ende 5'/» Uhr. Abends 7'/, Uhr, bei gewöhnlichen Preisen: .Mein Leopold." Volksstück mit Gesang von Adolph L'Arronge. Ende nach 10 Uhr.
In Vorbereitung: „Herr und Diener."
kirchliche Had?rid?t€m
Evangelische Sememoe.
Sonntag den 5. März, Jnvoeavit: Gottesdienst.
3n der Stadtkirche.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
Vormittags 11 Uhr: Kindertirche für die Matthräisgemeinde.
Pfarrasfistent Schorlemmer.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Schwabe.
Beichte und heiliges Abendmahl für die Ma 44 hä ns- med Markus gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Abends 8 Uhr: Bereinigung der konsirmierten männlichen Jugend der Matthäus gemeinde.
Dienstag den 7. März, nachmittags 4 Uhr: Versammlung de§ Frauenmissionsvereins.
Mittwochden 8.März, abendsLUhr: 2. Passionsandacht«
Pfarrer D. Schlosser.
Abends 8 Uhr: Vereinigung der konsirmierten weiblichen Jugend der Markus gemeinde.
3n der Johannerkirche.
Vormittags 91/, Uhr: Prof. D. E ck.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die LukaSgemeinde.
Pfarrer Bechtolsheimer.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Ausfeld.
Abends 71/, Uhr: Versammlung der konfirmierten weib. l i ch e n Jugend der Lukas gemeinde und Versammlung der konfirmierten männlichen Jugend der I o h a n n es gemeinde.
Freitag den 10. März, nachmittags 4 Uhr: Bersammlunz de§ Frauen-Missionsvereins der LukaS gemeinde.
Abends 51/, Uhr: Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der Johannes gemeinde.
Nachstkünstigen Sonntag, den 12. März, findet im Abend- qottesdienst Beichte und heiliges Abendmahl für die LukaS- imb Johannes gemeinde statt. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
An demselben Sonntag wird die alljährliche K o l l e k t e für die kirchliche Versorgung der evangelischen Deutschen im Auslande erhoben werden.
katholisch* Gemeinde.
Gottesdienst.
Samstag den 4. März 1911:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gekegerrhetl zur beil. Beicht.
Sonntag den 5. März, 1. Fasten-Sonntag: Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
„ um 7 Uhr: Die erste hell. Meffe.
, um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
„ um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
„ um 11 Uhr: Heil. Meffe mit Predigt.
Nachmittags um 6 Uhr: Christenlehre; darauf Passions-Andacht.
Dienstag und Freitag abend um 67, Uhr ist Fastenandac^.
Israelitische aehgionsgtmeinN.
Sotrrsolenst m oer Synagoge (Süd-Anlager,
Samstag den 4. März 1911:
Vorabend: 6.00 Uhr.
Morgens: 9.00 Uhr.
Nachmittags: 3.30 Ubr. IugcndqotteSdieuft.
Sabbatausgang: 7.00 Uhr.
1.
2.
Meteorologische Beobachtungen der Station
am 1. btt T März
•a. eC.
>Schste Temperatur
Niedrigste ,
»eberkSfa*; --S»7
März
1911
Barometer auf 0* reduziert
Temperatur der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
Grab der Bewölkung bi Rebnttl der pchw. tzlmmrlssi.
Wetter
2.
2“
749,3
6,1
6,8
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SW
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Sprühregen
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